Heute mal ganz was anderes, ich verlinke ein Video, das Ihr Euch nicht auf der Arbeit, sondern am besten in Ruhe zu Hause anschaut – oder besser noch anhört. Am besten bei gedämpfter Beleuchtung mit fetten Kopfhörern. Es ist  knappe 24 Minuten lang. Bei Cornelius gibt’s gelegentlich Wochenendklassik – mit Klassik hab’ ich’s nicht so, eher mit Progressive Rock und Elektronik. Wollte den Jüngeren ein ihnen vielleicht noch nicht bekanntes Sahnestück aus den früheren 1970ern vorstellen, und den Älteren einen kleinen Trip in ihre Jugend verpassen 😉

Ist Euch (vor allem den Älteren) auch schon aufgefallen, dass die (populäre) Musik heutzutage unglaublich flach, bedeutungslos und kurzlebig geworden ist? Im Zeitalter der Castingsshows dominieren ein paar Labels den Markt, produzieren irgendwelche Sternchen mit Songs, die diese dann vortragen dürfen, und lassen sie schnell wieder fallen, wenn beim dritten oder vierten Song der Erfolg ausbleibt. Selfmade Bands haben es viel schwieriger, Aufmerksamkeit zu erhalten. Ich vermisse die 70er, als die Musik noch von Bands gespielt wurde, als sie noch Tiefe, Virtuosität und auch Länge hatten. Es war die Zeit der Konzeptalben und der Bands, die es von der Schülergruppe bis ganz nach oben schafften.

Eine davon war Pink Floyd. 1965 von Syd Barrett, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright gegründet, die sich aus Schulzeiten und dem gemeinsamen Architekturstudium in Cambridge kannten und teilweise schon in anderen Bands zusammen gespielt hatten, spielte die Gruppe zunächst in Clubs und Bars, bevor sie 1967 ihre erste Single (Arnold Layne, ein Lied über einen Wäsche-Fetischisten) und ein halbes Jahr später ihr erstes Album (The Piper at the Gates of Dawn) veröffentlichte, unter anderem mit dem Opener Astronomy Dominé mit astronomischem Bezug (“Jupiter and Saturn, Oberon Miranda and Titania; Neptune, Titan, stars can freighten…”). Es gibt ein amüsantes Video dazu, wie die vier den Song bei der BBC vortragen dürfen, sehr zum Widerwillen des Moderators Hans Keller, weil ihm das alles viel zu laut sei, aber sie hätten ein Publikum und damit ein Recht, Gehör zu bekommen. Er interviewt sie danach noch (“do you feel aggressive towards the audiences? There’s no shock treatment intended?”), und da kommen sie doch sehr brav rüber. 🙂

Der kreative Kopf und Songschreiber der Gruppe, Syd Barrett, verfiel leider sehr bald den Drogen, er geriet an die falschen Leute und kam mit dem Erfolg nicht klar. Am Ende war er so zugedröhnt mit LSD, dass er manchmal mitten im Live-Auftritt einfach nicht mehr weiter spielte und nur wie versteinert ins Publikum starrte. Auch zu Proben erschien er oft nicht mehr, so dass sich die anderen Bandmitglieder gezwungen sahen, ihn zunächst bei Auftritten und später gänzlich durch den Gitarristen David Gilmour zu ersetzen, der die Jungs ebenfalls aus der Schulzeit kannte. Schon beim zweiten Album, A Saucerful of Secrets, trug Barrett nur noch einen einzigen Song bei (Juggband Blues), in dem er selbst besingt, dass er nicht mehr dabei sei (“It’s awfully considerate of you to think of me here; And I’m most obliged to you for making it clear that I’m not here”). Er wurde schließlich schizophren. Auf späteren Alben (The Dark Side of the Moon und vor allem Wish You Were Here) nahmen sie Bezug auf seine mentale Krankheit und den Verlust ihres Freundes.

Das so entstandene endgültige Quartett schrieb jedenfalls Rock-Geschichte. Zunächst experimentierten die vier mit verschrobenen Klängen und verwendeten von Küchenutensilien über Vogelgezwitscher und Insektengeräusche bis zu Orchester und Chor alles Mögliche, um neue Sounds zu kreieren, wie das sonst keine Band tat – der Synthesizer war noch nicht erschaffen oder zumindest nicht erschwinglich. Man muss schon ein echter Fan sein, um die Stücke auf den Alben Ummagumma und Atom Heart Mother zu mögen (nur echt mit der Kuh auf dem Cover; man hatte versucht, das absurdeste Cover, das am wenigsten mit der Musik zu tun hatte, zu finden). Zwischendurch kam noch der durchaus hörbare Soundtrack More zum gleichnamigen Film heraus.

Aber am 31. Oktober 1971 kam dann mit einem Paukenschlag das Album Meddle heraus, das erste von drei Alben, welches die vier in den ewigen Olymp der Rockmusik katapultieren sollte. Die Musik, die Klänge und Geräusche, die damit erzeugten Stimmungen jagen einem Schauer den Rücken herunter. Solche Klänge hatte man bis dahin noch nie gehört, und sie sind zeitlos, sie wirken auch heute nicht altbacken. Einen Synthesizer hatten die vier immer noch nicht, aber das Album klingt so, als hätten sie einen verwendet. Der Opener One of These Days erschafft mit Gitarren und einer Hammond-Orgel einen unheimlichen Sound, manchmal an einen Rennwagenmotor erinnernd, und einem furiosen Gitarrensolo am Ende. Es folgen vier ruhige folk- und bluesartige Stücke (bei Seamus singt ein Hund mit!), bevor man damals die Langspielplatte wenden musste. Die ganze zweite Seite gehörte alleine dem Stück Echoes. 23:35 Minuten lang.

Es nimmt einen mit auf eine Reise in die Tiefsee und vielleicht auch in den Weltraum; brauchte man bei den früheren psychedelischen Pink-Floyd-Songs Drogen, um sie toll zu finden, so wirkt dieser Song selbst wie eine Droge, der regelrecht Bilder im Kopf erzeugt, wenn man ihn mit Kopfhörern im Dunklen hört; er nimmt die spätere elektronische Musik von Musikern wie Tangerine Dream oder Jean-Michel Jarre quasi schon vorweg. Trotz der Länge wird er nie langweilig.

Der Song entstand nach etlichen Experimenten und Kurzversionen (Arbeitstitel unter anderem “Nothing, Parts 1-24”, “The Son of Nothing”, “The Return of the Son of Nothing”) und alle Bandmitglieder trugen ihren Teil zur Komposition bei (Waters die Lyrics, die  anderen die jeweiligen Parts ihrer Instrumente: Gilmour/Gitarre, Wright/Tasten, Mason/Schlagzeug).

Der Song besteht für mich aus 6 klar unterscheidbaren Teilen:

  • Teil 1 öffnet mit einem Echolot-ähnlichen Klang, der von einem Klavier erzeugt wird, dessen hohes B durch einen rotierenden Lautsprecher und eine analoge Echomaschine auf der Basis einer rotierenden Magnettrommel als Speichermedium verfremdet wird. Dann kommen Orgelklänge hinzu und schließlich Gilmours E-Gitarre. Das ganze leitet zum ersten Lyrics-Teil mit marinem Bezug über. Richard Wright und David Gilmour sind die Vokalisten. Ursprünglich, so Waters, sollte der Text von kollidierenden Planeten handeln, aber um – nach Songs wie Astronomy Dominé und Interstellar Overdrive – nicht als Space-Rock-Gruppe abgestempelt werden, wechselte man auf das Unterwasser-Thema. An den Gesangspart schließt sich ein Gitarrenpart an.
  • Teil 2 beginnt bei 7:00 Minuten mit einem Rhythmuswechsel, der Song wird rhythmischer. Bass, Schlagzeug und Hammondorgel bilden den Background für ein starkes Gitarrensolo von Gilmour.
  • Teil 3 beginnt nach dem Fadeout der Rhythmusinstrumente etwa gegen 10:50 Minuten. Waters erzeugt auf dem Bass mit einem Steel-Slide, das er über die Saiten schleifen lässt, und dem oben schon genannten Echogerät das Geräusch eines unheimlichen dröhnenden Winds. Gilmour hatte zufällig herausgefunden, dass ein falsch herum an die Gitarre angeschlossenes Wah-Wah-Pedal Rückkopplungen erzeugt, und verwendet diesen “Seagull-Effekt”, um apokalyptisch anmutende Möwenschreie zu erzeugen (wer es genau wissen will – hier gibt’s ein Video-Tutorial dazu). Ein Schwarm aufgenommener Krähen verstärkt die düstere Wirkung der “Scary Section”, die wie aus einem Horror-Film wirkt.
  • Teil 4 beginnt bei 15:00 mit der einsetzenden Orgel und erneuten Echolot-Pings, bevor ein Gitarrenstakkato einsetzt, dass sich unter Drum-Begleitung durch Mason langsam steigert, bis sich bei 18:15 mit zwei auf den Stereokanälen leicht versetzt spielenden E-Gitarren die aufgebaute Spannung entlädt.
  • Teil 5 Nimmt bei 19:12 den Lyrics-Part wieder auf, der das Aufwachen am Morgen bei durchs Fenster hereinscheinendem Sonnenlicht beschreibt.
  • Teil 6 beginnt bei 21:19 mit einem Windheulen (erzeugt aus überlagerten menschlichen Stimmen!), gefolgt von einer “Unterhaltung” von Gilmours Gitarre und Wrights Tasteninstrument, mit einem ruhigen Background aus Schlagzeug und Bassgitarre. Am Ende heult der Wind wieder auf und das ganze blendet unter Echolot-Pings langsam aus.

Danach hat man das Gefühl, eine ziemliche Reise durchgemacht zu haben und ist einigermaßen beeindruckt. Das ist nicht einfach Musik, die man mal nebenbei hört, sondern eher wie ein Film, der bei mir seltsame Gefühle und eine gewisse Nachdenklichkeit hinterlässt. Würde mich mal interessieren, wie sie auf die Leser (bzw. Hörer) wirkt, insbesondere, falls sie den Track zum ersten Mal gehört haben.

Statt des reinen Audios habe ich hier eine Version verlinkt, die den Song dem Schlussteil des Films “2001 – Odyssee im Weltraum” unterlegt. Es geht das (vermutlich falsche) Gerücht um, der Song sei so arrangiert, dass er zu dem kurz vorher erschienenen Film synchron sei. Manchmal passen die Bildwechsel ganz gut, manchmal auch nicht so. Aber da es kein offizielles Video gibt (außer der Live-Version (Teil 2),  die später im Amphitheater von Pompeii aufgenommen wurde), ist die Kombination jedenfalls interessant anzusehen (obwohl man den Track, wie gesagt, besser im Dunklen mit Kopfhörern genießt).

Unter noch die nicht immer leicht verständlichen Lyrics der drei Gesangsstrophen. Viel Spaß beim Hören. Bin gespannt, wie dieses Experiment bei Euch ankommt.

Echoes – Pink Floyd, 1971

© Warner/Chappell Music, Inc, BMG Rights Management
Quelle: Google.

Overhead the albatross
Hangs motionless upon the air
And deep beneath the rolling waves
In labyrinths of coral caves
An echo of a distant time
Comes willowing across the sand
And everything is green and submarine

 

And no one called us to the land
And no one knows the wheres or whys
Something stirs and something tries
Starts to climb toward the light

 

Strangers passing in the street
By chance two separate glances meet
And I am you and what I see is me
And do I take you by the hand
And lead you through the land
And help me understand
The best I can

 

And no one called us to the land
And no one crosses there alive
No one speaks and no one tries
No one flies around the sun

 

Almost everyday you fall
Upon my waking eyes
Inviting and inciting me
To rise
And through the window in the wall
Come streaming in on sunlight wings
A million bright ambassadors of morning

 

And no one sings me lullabys
And no one makes me close my eyes
So I throw the windows wide
And call to you across the sky

 

Referenzen

Kommentare (47)

  1. #1 Jürgen Schönstein
    18. November 2018

    “Meddle”, und ganz speziell “Echoes”, gehört zu der Playlist, die ich manchmal ganz ohne technische Hilfsmittel einfach im Kopf abspiele 🙂

  2. #2 Alexander
    18. November 2018

    Ich hätte auch einen Tipp!

    “The Soundtrack of the Universe”

    https://www.youtube.com/watch?v=ijqUok_aoM4

    Ab 14:18 und 18:07!

  3. #3 rolak
    18. November 2018

    Schönen Dank für die Erinnerungen, Alderamin!

    Wasdattan fürn modernes Zeuch??

    Kam noch letzte Woche an einer Ampel als ~Frage nach dem Jahr der Pressung von datta. Dergleichen Fehleinschätzungen kommen immer wieder vor, mehr oder weniger amüsanter Art…

    Meddle ist eine der vielen mir ab diesem Sommer ’73 von einer lieben Lehrerin nähergebrachten Scheiben, die meinen Musikgeschmack nachhaltig prägten bzw präzise herausschälten. Wirkte im Nachhinein allerdings wie das Einläuten des Endes, WYWH war&ist die letzte PinkFloyd-Platte, die mir so richtig gefiel.
    Gut zwei Jahre später fand sich auf einem Oberbilker Flohmarkt eine optisch leicht ramponierte, doch ansonsten picobello LP passend für das durchgehend schmale Budget, sieht dank guter Pflege immer noch so aus wie dunnemols (Cover Slug, Gang of Insiders).

    Und just in diesem Moment läuft das nur in punkto VeröffentlichungsZeitpunkt deutlich neuer wirkende Sternenkind von Naam

  4. #4 LasurCyan
    18. November 2018

    Die ‘Meddle’ ist einfach fantastisch. Der Preis war es auch, die LP hab ich mitte 80er in Danzig auf dem Flohmarkt erstanden. Für umgerechnet 120 (Ost)Mark. Ein echter Brüller, die war noch neu&eingeschweisst^^

  5. #5 rolak
    18. November 2018

    Zurück vom Frühstück kam ich eben tränenüberströmt – vom ewigen in die Sonne blinzeln. Haze, the material and the virtual.

    Hin gabs Kitsch-Postkarte, ein morgendämmernd schichtig eingefärbter Himmel, stahlblau, orange, türkis, hellgrau, nicht strahlend, but glimmering, shimmering. Passend dazu erklang aus einem letztjährigen Konzert, eingeleitet mit dem Fanal “time moved backwards” jenes Maschinchen — filmreif trippig.
    Die schier ewigwährende Brocksiade wurde mir von besagter Lehrerin vor fast genau 45 Jahren in Saarbrücken vorgeführt…

    neu&eingeschweisst

    Vielleicht ja aus den Asservaten einen Grenzbeschlagnahme, LasurCyan ;•)

  6. #6 roel
    18. November 2018

    @Alderamin Super. Danke für den Anlass, mal wieder in die alte Zeit zu horchen.

  7. #7 Alderamin
    18. November 2018

    @Jürgen

    “Meddle”, und ganz speziell “Echoes”, gehört zu der Playlist, die ich manchmal ganz ohne technische Hilfsmittel einfach im Kopf abspiele 🙂

    Geht mir genauso. War gerade dabei, ein paar vom Internetradio aufgenommene ältere Stücke, die ich früher nicht zu schätzen wusste, in meine iTunes-Sammlung einzusortieren, da lief mir auf 88 Cores Radio „The Son of Nothing“ über den Weg (die spielen auch Bootlegs, viel Pink Floyd und David Gilmour), und danach bekam ich Echoes nicht mehr aus dem Kopf und musste was dazu schreiben…

  8. #8 Alderamin
    18. November 2018

    @rolak

    Wirkte im Nachhinein allerdings wie das Einläuten des Endes, WYWH war&ist die letzte PinkFloyd-Platte, die mir so richtig gefiel.

    Durch einen etwas älteren Freund (der Sohn eines Angelkollegen meines Vaters, er war damals 16, ich 13) kam ich 1977 auf WYWH und war gleich völlig weg. Auf Radio Luxemburg lief so was ja nie. Kurz danach kam „Animals“ raus, und die liebte ich auch, „Sheep“ nimmt einen auf einen ähnlichen Trip mit wie „Echoes“ oder „Shine on You Crazy Diamond“. Etwas später kam ich erst auf „The Dark Side of the Moon“, vielleicht das beste Album, das je eine Band heraus brachte (Na gut, Geschmäcker variieren) und danach erst auf „Meddle“. Als dann „The Wall“ herauskam, war ich doch etwas enttäuscht, die musste ich mir erst lange schön hören, was schließlich gelang, heute finde ich sie auch klasse, das Gitarrensolo in „Comfortably Numb“ ist für mich das beste der Musikgeschichte. Gerade die Stücke, die Gilmour schrieb oder an denen er beteiligt war, gefielen mir am besten. „The Final Cut“ mit dem dominierenden Waters (Mason hat ihn neulich in einem Interview mal scherzhaft mit Stalin verglichen) war dann der Tiefpunkt, viel Gesellschaftskritik, ok, aber musikalisch nicht mehr „meine“ Floyds. Sowieso nicht ohne Wright, der schon bei „The Wall“ rausgeworfen worden war.

    Zum Glück ging‘s mit den drei anderen (inklusive Wright, wenn auch nur als bezahlter Musiker ohne eigenen Beitrag) dann weiter, aber man merkte, dass ganz ohne Waters etwas fehlte (der allerdings solo gar nichts mehr hermachte). „The Division Bell“ fand ich dann aber wieder Floyd-mäßig. Ein ganzes Album Abrechnung mit Waters. Vielleicht schreibe ich da auch mal was zu, wenn dieser Artikel hier gut ankommt.

    Das letzte Album „The Endles River“ ist auch besser als ich dachte, hab‘s mir bei 88 Cores aufgenommen, erinnert ein wenig an WYWH, ohne an das Original heranzukommen. Nur ein Track mit Vocals, „Louder Than Words“, und es ist dem 2008 verstorbenen Wright gewidmet, von dem es noch Aufnahmen enthält. Auffällig, wie viele Alben sich bei den Floyds um die eigene Band drehen 🙂

    Bin leider zu spät geboren, um die Band noch live erlebt zu haben. 2016 war Gilmour in der Nähe in Belgien, hätte ich mal hinfahren sollen, es gibt ein Album von der Tour, und da wurden auch Pink-Floyd-Stücke gespielt.

  9. #9 rolak
    18. November 2018

    das Gitarrensolo in

    [Kontextwechsel] Oh ja, Alderamin, sehr gute einzelne Stücke oder gar einelne Phrasen einzelner Stücke haben die Pink Floyd noch en gros produziert, nur bei den Platten als Gesamtwerk, da fehlte mir das, was immer² es sein mag, das gewisse Songpakete so attraktiv für mich macht. Bei der Rahmenhandlung unserer Ein/Ausstiegsplatte, dem glänzenden Edelstein auf satter ARP-Tapete, gibts diesen granatenstarken 2-Stufen-Break#2→#3 (3:54 guitar, 4:26 drums) – doch mit der Füllung wird selbst dieser in sich bereits phänomenale Anfang-Ende-Bun nochmals aufgewertet, schießt mich bis heute³ in einen anderen Orbit. Mittlerweile (hoffentlich) etwas kontrollierbarer als vor Jahren noch…

    zu spät geboren

    Ach, diesbezüglich triffts uns beide, mein Traumkonzert PF.Syd war allzeit illusionär.

    ________________________________
    ² einige wissen ganz sicher: Es ist das ‘je ne sais quoi’!
    ³ ..und für immerdar ;•)

  10. #10 RPGNo1
    18. November 2018

    Da ich Jahrgang ’73 bin, habe ich zu den großen Musikern der 70er Jahre nie den Zugang gefunden. Allerdings habe ich für mich seit einigen Jahren eine Reihe von britischen Bands der 80er Jahre wiederentdeckt, die ich in meiner Kindheit/Jugend nur mehr im Hintergrund wahrgenommen, aber erst jetzt richtig schätze.
    Ich verlinke mal drei Titel.
    https://www.youtube.com/watch?v=xJeWySiuq1I
    https://www.youtube.com/watch?v=vmwMhjbThKg
    https://www.youtube.com/watch?v=u1ZvPSpLxCg

    Viel Spaß

  11. #11 Alderamin
    18. November 2018

    @RPGNo1

    Na klar, auch alles Favoriten von mir. In den 80s kamen mit den erschwinglich gewordenen Keyboards eine ganze Menge Selfmade-Bands- und -Künstler, vor allem aus den UK, auf (und wir hatten unsere „neue Deutsche Welle“). Depeche Mode, Human League und Howard Jones waren (und sind) meine Favoriten aus der damaligen Zeit. Es war aber auch die Zeit, als Pop zur kurzlebigeren Ware mutierte.

    In den 90s kamen noch Rave und Techno. Danach gab‘s hin und wieder mal nette Sachen (George Ezra finde ich im Moment stark), aber irgendwie nichts neues mehr, die Musik klingt heute genau so wie vor 20 Jahren, da erkenne ich keinen Unterschied mehr. Heute werden oft noch 80er- und 90er Hits im Radio gespielt. Dass in den 70ern ein 50er-Lied gespielt wurde, war undenkbar, da lief vielleicht mal „Yesterday“ von den Beatles oder „River Deep Mountain High“ von Ike & Tina Turner (alles Ende 60er), aber nichts von vor ˋ65. zu sehr hatte sich die Musik in der kurzen Zeit gewandelt. Auch ein Spiegel des technischen Fortschritts. Und des gesellschaftlichen Wandels.

  12. #12 Zyfdnug
    18. November 2018

    Pink Floyd traf nie so ganz meinen Geschmack… aber lange Stücke mit interessanter Instrumentierung mag ich. Möge https://youtu.be/3BZXco773kk den Horizont erweitern 🙂

    Spassigerweise fängt mein Sohn mit seinen 15 Jahren grade an, Pink Floyd zu entdecken…

    Z

  13. #13 RPGNo1
    18. November 2018

    @Alderamin
    Ich bin kein 100prozentiger Fan von George Ezra, höre seine Musik aber immer wieder gerne im Radio. Dieser Titel ist mein Favorit.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZS0WvzRVByg
    Gandalf rulez! 😉

  14. #14 Yeti
    18. November 2018

    Danke, Alderamin, für diese fast halbstündige Reise in die Vergangenheit. Das betrifft beides, Musik und Film. Regisseur (und nicht zu vergessen Drehbuchautor Arthur C. Clarke) und Band. Und nicht zuletzt Deinen (auch sehr gut dazu synchronisierten) Artikel. Bin gerade bei den letzten beiden Minuten…

    Ob sowas nochmal wieder kommt?

  15. #15 Alderamin
    18. November 2018

    @Yeti

    Tja, sieht derzeit nicht so aus, aber es kommt ja alles mal wieder.

    Vielleicht sind Pink Floyd die Beethovens und Mozarts der 2200er, wer weiß?

  16. #16 Alderamin
    18. November 2018

    @RPGNo1

    Ist noch vom ersten Album, kenne das Video. Das neue Album ist auch gut. Er war per AirBnB in Barcelona bei einer Frau eingemietet, die ihn nicht kannte und erst zufällig erfuhr, dass er ein bekannter Sänger war. Sie hieß Tamara. Aus dem Urlaub und seinen Erlebnissen dort wurde dann das Album “Staying at Tamara’s”.

  17. #17 Ingo
    19. November 2018

    Was mir bei “heutiger Musik” immer wieder auffaellt ist die gaenzliche Abwesenheit von Zukunft.
    Viele Lieder die im Radio rauf und runter dudeln handeln von “der guten alten Zeit”
    Mir gehen Textzeilen wie
    * “In der Kneipe an der Ecke sieht es heute noch aus wie in den 90ern”
    * “Wir haben viel erlebt”
    Wieso immer der Blick nach hinten?

    Ich bin dazu ueber gegenagen mir nichteinmal die Namen der Kuenstler zu merken,- weil alles so belanglos klingt.

    Ist die Zukunft aus der Alltagskultur verschwunden?

  18. #18 Captain E.
    19. November 2018

    Bei Atom Heart Mother und seinem Durchbruch als Toningenieur mit The Dark Side of the Moon saß übrigens Alan Parsons an den Reglern (wie auch schon zuvor bei den Beatles-Alben Abbey Road und Let It Be). Später hat er dann bekanntlich eigene Musik veröffentlicht, aber ich denke, vor allem bei The Dark Side of the Moon kann man seinen ganz persönlichen Stil bereits gut erkennen. Haben sich also Pink Floyd von ihm das eine oder andere für ihre späteren Alben abgeguckt? Möglicherweise ja.

  19. #19 Alderamin
    19. November 2018

    @Captain E.

    Hmm, jemand, der die Beatles in ihrer erfolgreichsten Zeit abmischen durfte, hatte den Durchbruch damit doch schon geschafft, findest Du nicht?

    Dass er Atom Heart Mother abgemischt hat, wusste ich aber noch nicht; Dark Side of the Moon war mir (natürlich) bekannt (er hat auch Clare Torry für “The Great Gig in the Sky” organisiert; dazu gibt’s eine nette Story, über die ich vielleicht ein andermal was schreibe).

    Übrigens war “The Alan Parsons Project” zum allergrößten Teil ein Projekt von Eric Woolfson, der die Popularität von Parsons für sich ausnutzen wollte. Woolfson hat fast alle Songs für das “Project” geschrieben, die Musiker waren von anderen Bands ausgeliehen und Parsons hat natürlich gemischt und für die unverwechselbaren Arrangements gesorgt. Im TV gefragt, was das Unverwechselbare seiner Musik ausmachte, wusste er nichts zu antworten; am liebsten hätte ich ihm zugerufen “Die Männerchöre im Background!

    Nachdem die beiden sich getrennt hatten, hat Parsons in den 90ern noch ein paar Alben unter seinem eigenen Namen mit den gleichen Musikern veröffentlicht (“Try Anything Once”, “On Air”, “The Time Machine”), mit mäßigem Erfolg. Er tourt jetzt mit den alten Project-Songs (“Live-Project”), ich durfte ihn vor ein paar Jahren auf kleiner Bühne in einer Burgruine erleben, war ein tolles Erlebnis.

  20. #20 Alderamin
    19. November 2018

    @Captain E.

    Haben sich also Pink Floyd von ihm das eine oder andere für ihre späteren Alben abgeguckt? Möglicherweise ja.

    Weiß nicht, für mich klingt “Wish You Were Here” deutlich anders als “Dark Side of the Moon” und wieder anders als alles Folgende. “The Wall” und “The Final Cut” klingen hingegen zueinander sehr ähnlich, auch zu den folgenden Solo-Alben von Waters. Und ganz anders als die früheren Alben, als die vier noch wirklich zusammen komponierten.

  21. #21 Wolfgang
    19. November 2018

    Danke, schöne Erinnerungen an alte Zeiten – für mich gehört noch der Film Zabriskie Point von Michelangelo Antonioni, 1970 mit Musik von Pink Floyd dazu

  22. #22 Captain E.
    19. November 2018

    @Alderamin:

    Hmm, jemand, der die Beatles in ihrer erfolgreichsten Zeit abmischen durfte, hatte den Durchbruch damit doch schon geschafft, findest Du nicht?

    Ich schätze, das hängt davon ab, wie man “Durchbruch” definieren möchte. In seinen Beatles-Zeiten war Parsons vielleicht eher nur in Fachkreisen bekannt. Aber klar, wenn die Beatles ihn rangelassen haben, müssen sie ihm schon etwas zugetraut haben.

    Dass er Atom Heart Mother abgemischt hat, wusste ich aber noch nicht; Dark Side of the Moon war mir (natürlich) bekannt (er hat auch Clare Torry für “The Great Gig in the Sky” organisiert; dazu gibt’s eine nette Story, über die ich vielleicht ein andermal was schreibe).

    Übrigens war “The Alan Parsons Project” zum allergrößten Teil ein Projekt von Eric Woolfson, der die Popularität von Parsons für sich ausnutzen wollte. Woolfson hat fast alle Songs für das “Project” geschrieben, die Musiker waren von anderen Bands ausgeliehen und Parsons hat natürlich gemischt und für die unverwechselbaren Arrangements gesorgt. Im TV gefragt, was das Unverwechselbare seiner Musik ausmachte, wusste er nichts zu antworten; am liebsten hätte ich ihm zugerufen “Die Männerchöre im Background!”

    Kennst du übrigens die Legende, wie The Alan Parsons Project zu seinem Namen kam? Nachdem Parsons und Woolfson beschlossen hatten, ein erstes eigenes Album herauszubringen, hatten sie natürlich viel zu tun. Unweigerlich fragten sich viele in den Studios, an welchem Projekt der Alan eigentlich gerade am Arbeiten war. Und so blieb der Name hängen.

    Den Anteil von Parsons würde ich aber nicht so kleinreden wollen. POE – More Tales Of Mystery And Imagination von Eric Woolfson ohne Alan Parsons war jetzt auch nicht der Bringer. Umgekehrt war die Filmmusik zu Der Tag des Falken (mit Rutger Hauer und Michelle Pfeiffer) ziemlich typisch Parsons, obwohl die Komposition komplett von Andrew Powell war (der immerhin auch für Project-Stücke komponiert und dirigiert hatte). Auch Freudiana hört sich sehr nach Parsons an trotz Urheberschaft von Woolfson und Parsons offizieller Distanzierung.

    Nachdem die beiden sich getrennt hatten, hat Parsons in den 90ern noch ein paar Alben unter seinem eigenen Namen mit den gleichen Musikern veröffentlicht (“Try Anything Once”, “On Air”, “The Time Machine”), mit mäßigem Erfolg. Er tourt jetzt mit den alten Project-Songs (“Live-Project”), ich durfte ihn vor ein paar Jahren auf kleiner Bühne in einer Burgruine erleben, war ein tolles Erlebnis.

    Try Anything Once halte ich für das schlechteste, was Alan Parsons jemals produziert hat (abgesehen vielleicht von The Sicilian Defence). Man kann es sich natürlich schon anhören, aber es ist einfach nicht dasselbe wie andere Platten. 2004 gab es übrigens auch noch A Valid Path, das zumindest innovativ war. Kommerziell war es aber vermutlich auch kein wirklicher Erfolg, so dass es kaum weitere Veröffentlichungen seither gegeben hat.

    The Alan Parsons Live Project habe ich auch schon einmal auf der Bühne gesehen. Parsons hat auch ganz stolz erwähnt, dass Lucifer seit 25 Jahren Titelmusik von Monitor war. 😉

    Für eine Band, die einst stolz darauf gewesen ist, gar nicht live spielen zu können, hörte sich das alles sehr gut an. 🙂

    Weiß nicht, für mich klingt “Wish You Were Here” deutlich anders als “Dark Side of the Moon” und wieder anders als alles Folgende. “The Wall” und “The Final Cut” klingen hingegen zueinander sehr ähnlich, auch zu den folgenden Solo-Alben von Waters. Und ganz anders als die früheren Alben, als die vier noch wirklich zusammen komponierten.

    Ich meinte das grundsätzlicher. Es könnte doch sein, dass Pink Floyd nach den Erfahrungen mit ihrem Toningenieur bei Wish You Were Here und Dark Side of the Moon den Beschluss gefasst haben, diesen Weg weiterzugehen und mit (noch) ungewöhnliche(re)n Klangelementen zu arbeiten, so ganz nach dem Motto “Wo Alan Parsons sich nicht mehr getraut hat weiterzugehen, schreiten wir mutig voran!”

  23. #23 Alderamin
    19. November 2018

    @Captain E.

    Ich meinte das grundsätzlicher. Es könnte doch sein, dass Pink Floyd nach den Erfahrungen mit ihrem Toningenieur bei Wish You Were Here und Dark Side of the Moon den Beschluss gefasst haben, diesen Weg weiterzugehen und mit (noch) ungewöhnliche(re)n Klangelementen zu arbeiten, so ganz nach dem Motto “Wo Alan Parsons sich nicht mehr getraut hat weiterzugehen, schreiten wir mutig voran!”

    Ich habe auf Youtube irgendwo ein Interview mit Gilmour gefunden (war, glaube ich, in einer Doku über The Dark Side of the Moon), da sagte er, bei Meddle und Echoes seien sie sich erstmals klar darüber geworden, wohin sie wollten, und daraus leiteten sich die folgenden Alben ab. Bei Meddle war Parsons nicht Toningenieur (sondern John Leckie und Peter Brown). Ich glaube, in ihren Stil ließen sich die Floyds und insbesondere Waters nicht reinreden. Experimentiert hatten sie vorher ja selbst genug. Aber “The Great Gig in the Sky” hätte es ohne Parsons nicht in der Form gegeben, aber das war Zufall und vor allem Clare Torrys Verdienst (die mittlerweile als Co-Autorin neben Wright geführt wird).

  24. #24 roel
    19. November 2018

    Dann will ich auch mal etwas glänzen.

    Captain E. “Bei Atom Heart Mother und seinem Durchbruch als Toningenieur mit The Dark Side of the Moon saß übrigens Alan Parsons an den Reglern”

    Alderamin “Dass er Atom Heart Mother abgemischt hat, wusste ich aber noch nicht”

    https://tapeop.com/interviews/42/alan-parsons/

    John Baccigaluppi: “I wasn’t aware you worked on Pink Floyd’s Meddle also.”

    Alan PArsons: “I didn’t! They gave me a gold album by mistake. [laughs]”

    John Baccigaluppi: “Okay! So instead of sending you [a gold award for] Atom Heart Mother — they sent you Meddle?”

    Alan Parsons: “That’s right.”

  25. #25 Alderamin
    19. November 2018

    @roel, Captain E.

    Alderamin “Dass er Atom Heart Mother abgemischt hat, wusste ich aber noch nicht”

    Eigentlich wusste ich’s doch, es war mir nur temporär entfallen – es ging ja das Gerücht um, im Song “Alan’s Psychedelic Breakfast” sei Alan Parsons gemeint gewesen, weil er der Toningenieur war. Soll aber nicht stimmen (dass er gemeint war, Ingenieur war er schon).

  26. #26 roel
    19. November 2018

    @Alderamin das war Alan Styles.

  27. #27 Yeti
    19. November 2018

    Da fällt mir gerade ein. In den 1990’ern wurde gerne kolportiert bei Echoes währen Buckelwale im Spiel gewesen. War wohl nix.

    (you’ve been – thunderstruck; rauscht hier gerade so auf der Playlist durch… 😉 )

  28. #28 LasurCyan
    19. November 2018

    War wohl nix.

    Nix wäre auch wieder zuwenig, Yeti. Ich tippe eher auf moog.

  29. #29 Deutschlando
    19. November 2018

    Was für eine lahme komatöse Scheisse.

    Wixt euch ruhig einen auf pink floyd und eure schwuchtelige moralische Überlegenheit.

    Spacken
    Transen

  30. #30 Alderamin
    19. November 2018

    @Yeti

    Nee, Synthi (VCS3) kam erst bei Dark Side dazu (z.B. bei „On the Run“).

  31. #31 Alderamin
    19. November 2018

    @Deutschlando

    Der ist so lustig, den lass‘ ich stehen. 😀 😀 😀

    Enttäuscht, dass es kein Schweinkram war? Ätsch! 😉

    Ne schöne Jroos noh Kölle!

  32. #32 Scarecrow
    19. November 2018

    Floyd und speziell Echoes begleiten mich, seit ich 14 war. Keine andere Band (außer vielleicht TD mit Zeit und Atem) vermochte mich so im Innersten zu berühren. Ich liebe alles von AHM bis Animals.
    Live konnte ich sie leider erst 1994 erleben, unvergesslich.
    2006 war ich dann hin und weg, als David überraschend Echoes live in genialen Versionen spielte.
    Gesanglich gefällt mir allerdings die klassische Pompeii-Version am besten.

    Nick war übrigens gerade mit seinen Flying Saucers mit ganz altem Material in kraftvollen Versionen in Europa unterwegs, im Frühjahr geht es dann über den Teich und zum Schluss nochmal im Brexitland weiter. Wer noch die Chance hat, eine Karte zu ergattern, sollte zuschlagen.
    Roger tourt auch noch, wenn auch am anderen Ende der Welt. Bis auf Amused to Death gefielen mir seine Solosachen nicht, aber Is This The Live… ist musikalisch einfach schön geworden und erinnert mich in Teilen an DSOTM.

    Ich verschwinde mal unter meinen Kopfhörern.

    Gruß,
    Scarecrow

  33. #33 Scarecrow
    19. November 2018

    Ach ja, noch vergessen:
    Bis Februar gibt es noch die Pink-Floyd-Ausstellung im Dortmunder U.
    Ein echtes Erlebnis mit toller Musik, vielen Erinnerungsstücken und richtig viel Equipment.
    Lohnt sich wirklich!

  34. #34 LasurCyan
    20. November 2018

    Synthi (VCS3) kam erst bei Dark Side dazu

    Nee, Alderamin. Der VCS3 wurde erstmals bei Meddle verwendet (‘The Putney’, bei ObC dann auch schon ‘Portabella’). Mein Gehör hätte/hat auf moog getippt^^

  35. #35 Alderamin
    20. November 2018

    @LasurCyan

    Ja, Du hast recht. Kann mich nicht erinnern, es im Booklet gelesen zu haben, aber diese Seite will es wissen:

    CREDITS Pink Floyd Meddle :

    David Gilmour – guitares, chant, basse, harmonica sur Seamus
    Roger Waters – basse, guitare, chant
    Nick Mason – batterie, voix sur One of These Days
    Richard Wright – chant, orgue Farfisa Combo-Compact duo, orgue Hammond M102 Spinet, Grand Piano, synthétiseur EMS VCS3

  36. #36 Alderamin
    20. November 2018

    @Scarecrow

    Habe ein Plakat mit Werbung für die Ausstellung bei uns gesehen, werde ich mir sicher anschauen, ist ja nur gute 100 km von hier.

  37. #37 LasurCyan
    20. November 2018

    will es wissen

    Ich weiss es auch erst seit heute genau, aber irgendein Synth musste es ja sein, die Windgeräusche und die crescendo-tunes in ‘Echoes’ bspw. lassen sich mit den Orgeln auch bei bestem Willen nicht darstellen^^

    Der verwendete ‘Putney’ ist übrigens für das iPad emuliert worden. Ich hab damit schon viel Spass gehabt, Alderamin..

  38. #38 Alderamin
    20. November 2018

    @LasurCyan

    Ich hab’ den Korg IMS20 als Emulation. Ist mir aber in der Bedienung zu kompliziert, war aber mal nett, kennengelernt zu haben, wie schwer es ist, mit solchen Geräten einen vernünftigen Klang zu basteln.

  39. #39 tomtoo
    20. November 2018

    @LasurCyan
    Macht der vcs3 überhaupt Windgeräusche? Der hat doch gar keinen Rausch oszi?

  40. #40 tomtoo
    20. November 2018

    @LasurCyan
    Uhpps nachgesehen, wiki hilft. Doch der hat einen Rauschgenerator.

  41. #41 LasurCyan
    20. November 2018

    Doch der hat einen Rauschgenerator.

    Selbst wenn er’s nicht hätte, tomtoo, hat er nen ext.Input. Und Rauschen gibt’s im Studio wie Wasser aus der Leitung^^

  42. #42 tomtoo
    20. November 2018

    @LasurCyan
    Ja, externer Input. War schon eine coole Architektur. Auch mit der Steckermatrix, coole Idee so ohne Patchkabel.

  43. #43 tomtoo
    20. November 2018

    Übrigens @Alderamin empfand ich als gut den Kommentar vom Deutschländer Würstchen stehen zu lassen. Kann man easy übergehen.
    Musik sollte verbinden.
    Lustiger YT video bzgl. Pink Floyd.
    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=Zd9hQumYtj8

  44. #44 Alderamin
    20. November 2018

    @tomtoo

    Jaaa, die Videos von dem Rapper habe ich auch schon geschaut, das ist ein Geschäftsmodell, auf Songs, die man (angeblich?) nicht kennt zu „reagieren“ (tun auch andere). Wieviel davon echt und wieviel gespielt ist, ist schwer zu sagen. Da man ja möglichst viele Follower will, will man keinen Fan enttäuschen und muss also alles irgendwie toll finden, und das macht der Kerl jedenfalls sehr überzeugend. „Echoes“ hat er auch gehört. Das war der Hauptanlass für mich, den Artikel hier zu scheiben… und das, was ich Jürgen oben schrieb.

  45. #45 Alderamin
    20. November 2018
  46. #46 tomtoo
    21. November 2018

    178Mio Aufrufe, und 50000 Kommentare. Und Kommentare die man lesen kann. Das ist halt schon irgentwie outstanding. Aber wer hat sich nicht schon gedacht “How i wish you where here’?
    https://m.youtube.com/watch?v=IXdNnw99-Ic

  47. #47 Alderamin
    7. Dezember 2018

    Endlich hatte ich mal Zeit, ein sehr interessantes Fundstück zu hören, eine BBC-Analyse der Aufnahmetechniken einiger Floyd-Stücke, von „Arnold Laine“ bis „Shine on You Crazy Diamond“ („Echoes“ ist auch dabei). Wer anderthalb Stunden Zeit hat und die Floyds mag, sollte sich das unbedingt einmal anhören.