Alderamin ist Baujahr 1964 und studierte in den 1980ern Informatik mit Nebenfach Physik und Spezialisierung auf Astronomie. Er promovierte auch im Anschluss zu einem Thema aus der Datenkommunikation. Mit dieser Weichenstellung war ein weiteres berufliches Abgleiten in die Telekommunikation unvermeidlich.
Dies hindert ihn nicht daran, seit seinem 12. Lebensjahr seinem Hobby Astronomie zu fröhnen und ein generelles Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu entwickeln. Nachdem er einige Jahre nur als Mitleser und Kommentator der Scienceblogs agierte, bloggt er jetzt gelegentlich. Um des besseren Wiedererkennungswerts willen zieht er es vor, weiterhin unter seinem Nick aktiv zu sein.

ANITA-Nutzlast mit ihren zahlreichen Antennen (weiße Trichter) vor dem 2. Start. Im Hintergrund der Ballon, der die Nutzlast in die Stratosphäre trägt. Bild: Flickr, NASA, Goddard Space Flight Center, CC BY 2.0.

Am 25. September ging eine Meldung durch die Wissenschaftswelt, die überraschenderweise nur ein geringes Echo in den deutschen Medien fand, die aber möglicherweise endlich einen konkreten Hinweis auf die lang ersehnten “Teilchen jenseits des Standardmodells” und damit vielleicht auch auf die Trägerteilchen der Dunklen Materie erbringen könnte. Hier mein Versuch, sich der Arbeit zu nähern.…

Die Magellanschen Wolken rechts des Milchstraßenbands. Bild: Flickr, Paean Ng, CC BY-NC-ND 2.0.

Die meisten Leser dürften schon einmal von den Magellanschen Wolken gehört haben, der Großen und der Kleinen Magellanschen Wolke. Dies sind zwei Zwerggalaxien am tiefen Südhimmel, die von Europa aus leider nie zu sehen sind. Sie erscheinen recht groß am Himmel nahe der Milchstraße und sehen für das bloße Auge ein wenig wie zwei von…

Der Transit Exoplanet Survey Satellite TESS mit Blick auf seine 4 Kameras. Bild: NASA/MIT, gemeinfrei.

Neues von TESS: Im April habe ich über das Exoplaneten-Weltraumteleskop TESS (Transit Exoplanet Survey Satellite) berichtet, das am 19. April gerade gestartet war. Wir erinnern uns daran, dass die kleine Sonde über 4 kleine 10-cm-Kameras verfügt, die den Himmel streifenweise für jeweils 27 Tage beobachten, um fast den gesamten Himmel nach nahen Exoplaneten abzusuchen. Die…

Nokia 6650 (2003), eines der ersten UMTS-fähigen Mobiltelefone. Bild: Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Im vorigen Teil der Mobilfunkserie haben wir gelernt, wie man bei EDGE die Luftschnittstelle von GSM weiter ausreizte und Datenraten bis über 1 Mbit/s erreichte. Der EDGE-Ausbau war noch kurz vor 2010 in vollem Gange, obwohl der Nachfolger UMTS zu dieser Zeit längst zur Verfügung stand, aber die Netzbetreiber scheuten die hohen Kosten für die…

Konstellationsdiagramm eines leicht verrauschten 8-PSK-Signals. Bild: http://baudline.blogspot.com/2013/05/, mit gemeinfreiem Tool erzeugt.

Im 4. Teil der Mobilfunk-Reihe haben wir gelernt, wie das GSM-Netz mit GPRS fit für das Internet gemacht wurde, aber die Datenraten waren mit maximal unter 64 kbit/s recht bescheiden und so fassten die digitalen Netzdienste anfangs auch nicht so richtig Fuß. Angesichts steigender Bitraten im Festnetz wurde der Ruf nach schnelleren Datenraten im Mobilfunk…

Mir wird eine große Ehre zuteil: Dr. Oliver Müller und Professor Pavel Kroupa, einer der bekanntesten Verfechter der Theorie der modifizierten Newtonschen Dynamik (MOND), und andere veröffentlichen am 13. September einen kurzen Aufsatz in Nature [1] als Antwort auf Pieter van Dokkums Behauptung, eine Galaxie (fast) ohne Dunkle Materie gefunden zu haben – hier wurde…

PCMCIA GPRS/UMTS-Datenmodem-Karte für Laptops. Bild: Wikimedia Commons, Palatinatian, gemeinfrei.

Im dritten Teil der Mobilfunk-Serie haben wir die Dienste des GSM-Netzes kennengelernt. GSM bot zwar mit CSD und FAX rudimentäre, leitungsvermittelte Datendienste, die aber nur für das Synchronisieren einer Mailbox, Dateidownload oder eben Faxversand durch einen angeschlossenen Computer ausgelegt waren. Der Nachteil der leitungsvermittelten Dienste war, dass jedesmal ein Ruf aufgebaut werden musste, der so…

Bild: Flickr, Richard Masoner / Cyclelicious, CC BY-SA 2.0.

Im ersten Teil haben wir ein wenig über die Historie und die Motivation für das GSM-Netz erfahren. Im zweiten Teil wurden beispielhaft Netzanmeldung, Rufaufbau, und Handover erläutert, sowie der Aufbau der Protokollstacks kurz angerissen. Schauen wir uns in diesem Teil die von GSM angebotenen Dienste an. Die meisten von diesen sind auch noch so unter…

Alcatel 9109 HA (1991-95), eines der ersten GSM-Telefone. Bild: Wikimedia Commons, Vascer, CC BY-SA 3.0.

Im ersten Teil haben wir den Netzaufbau des GSM-Netzes kennen gelernt. Im heutigen Artikel schauen wir uns exemplarisch drei Netzprozeduren an, die einen groben Eindruck davon vermitteln sollen, wie das GSM-Netz funktioniert.   Anmeldung im Netz (IMSI-Attach) Wenn man sein Handy einschaltet, sucht es zunächst nach Netzen (die zu präferierenden Netze und Unterbänder sind auf…

GSM-Logo. Bild: ® GSM Association.

Wir alle benutzen mittlerweile täglich Mobiltelefone. Aber wie funktioniert eigentlich so ein Handy? Wie erreicht ein Gesprächsaufbau den Gesprächspartner? Wie wird die Sprache übertragen? Wie wird das Gespräch aufrecht erhalten, wenn man sich bewegt? Und wie hat man immer mehr Kapazität in das Netz gebracht? Was bringt 5G? Darüber möchte ich ein paar Artikel schreiben.…