M66 in einer Aufnahme des Hubble-Teleskops. Sternentstehungsgebiete sind an ihrer roten Farbe (Hα) zu erkennen. Kombination aus Infrarot, Hα und visuellen Filtern. Bild: NASA, ESA and the Hubble Heritage (STScI/AURA)-ESA/Hubble Collaboration. Acknowledgement: Davide De Martin and Robert Gendler.

Das Wintersechseck hat sich zum nunmehr späten Anbruch der Dunkelheit erst nach 22 Uhr schon weit nach Westen geneigt – Sirius konnte ich Anfang Mai schon nicht mehr auffinden. Nach den Zwillingen zog das unscheinbare Sternbild Krebs über den abendlichen Meridian, das Ihr Euch nicht zu merken braucht, das ist einfach die sternarme Gegend östlich…

Bin lange nicht mehr auf den Kanaren gewesen… Das folgende Zeitraffer-Video von Adrien Mauduit ist ganz frisch vom vergangenen April. Es zeigt zunächst ein paar Impressionen der Insel und geht dann in den astronomischen Teil über. Nach dem Sonnenuntergang sieht man den Erdschatten am Osthimmel aufsteigen (1:28 und 1:40) und die hübsche Konstellation von Mondsichel…

X37B im Orbit (künstlerische Darstellung). Bild: NASA / Marshall Space Flight Center, gemeinfrei

Zum Meteorschwarm der Lyriden habe ich mal nichts geschrieben, weil der – wie eigentlich jedes Jahr – ohnehin zum Vergessen war. Aber statt dessen wurde anderer seltener Besuch über Europa gesichtet, und zwar das X-37B OTV-5 der US Air Force. Die X-37 ist ein unbemanntes Weltraumflugzeug, dessen Entwicklungsverantwortung das Verteidigungsministerium 2004 von der NASA (X-37A)…

Kleiner und Großer Hund. Mitte oben Prokyon, Mitte unten Sirius, rechts Orion. Bild: Wikimedia Commons, BY SA-2.0, Fotograf: nubobo aus Iwata, Shizuoka, Japan, Original https://www.flickr.com/photos/nubobo/11617079736/

Auf unserer Reise durch die Sternbilder des Wintersechsecks schließen wir den Kreis mit den beiden Hunden (Hund = lat. canis, Plural canes), dem Kleinen und dem Großen Hund; es wird auch höchste Zeit dafür, da der Große Hund sich mittlerweile bei Einbruch der Dämmerung schon gegen Südwesten Richtung Untergang neigt. Wir bemerken deutlich, dass sich…

Castor & Pollux. Quelle: Wikisky.org, gemeinfrei

Bei unserer Tour durch das Wintersechseck, das sich nun abends allmählich schon dem Westhorizont zuneigt, kommen wir östlich (für Mitteleuropäer: links) des Fuhrmanns bzw. nordöstlich des Orions zum Sternbild Zwillinge (lat. Gemini), welches das Tierkreissternbild mit der höchsten Deklination ist, d.h. die Sonne vollführt dort ihre sommerliche Wende nach Süden bzw. steht der Vollmond dort…

Flaming Star Nebel (IC 405). Bild: Wikimedia Commons, Hunter Wilson (Hewholooks~commonswiki ), CC BY-SA 3.0, unmodifiziert.

Als nächstes Sternbild in unserer Tour um das Wintersechseck folgt das nördlichste, der Fuhrmann, lat. Auriga. Das Sternzugmuster des Fuhrmanns teilt sich den Stern Elnath mit dem Stier, der nach der Bayer-Bezeichnung β Tauri heißt. Ursprünglich hieß er gleichzeitig γ Aurigae, aber heute ist er offiziell nur noch dem Stier zugeordnet und ist damit nach Aldebaran der…

Hyaden (unten) und Plejaden (oben) im Stier. Bild: Giuseppe Donatiell, gemeinfrei.

Taurus, der Stier Westlich oberhalb des Orion findet sich das Sternbild des Stieres, lat. Taurus, durch das die Ekliptik verläuft; es gehört also zu den Tierkreissternbildern. Zwei Asterismen sind sehr auffällig: der V-förmige Kopf des Stieres um den hellen Stern Aldebaran, der auch als Hyaden oder Regengestirn bekannt ist und die Katalognummern Melotte 25 und…

Orion mit Gasnebeln. Bild: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Rogelio Bernal Andreo

Orion (nicht betont auf dem O, sondern auf der zweiten Silbe: O’rion) ist vielleicht das markanteste Sternbild überhaupt. Aber es sieht nicht nur beeindruckend aus, es ist tatsächlich ein Sternbild voller Superlative.   Blick in einen Spiralarm Die hellsten Sterne im Orion sind überwiegend junge blau-weiße Riesensterne in sehr großen Entfernungen, die trotzdem zu den…

Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, und in den kommenden Wochen haben wir noch Gelegenheit, die wohl schönsten Sternbilder des Jahres gleich nach Einbruch der Dunkelheit im Süden und Südwesten zu sehen. Sie sind sehr auffällig, enthalten 7 der 20 hellsten Sterne des Himmels, und ich möchte Euch ermuntern, abends einmal nach ihnen Ausschau…

Merkur-Venus-Konjunktion am 4. März; Aufnahme mit freundlicher Genehmigung von Andreas Schnabel, http://www.astrofan80.de

Im März kehrt die Venus an den Abendhimmel zurück, nachdem sie hinter der Sonne vorbei gezogen ist, und wird somit wieder zum hellen Abendstern. Noch steht sie abends kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen, man braucht einen freien, flachen Westhorizont um sie zu sehen. Aber es gibt noch mehr zu sehen: den Planeten Merkur! Und…