Ein Kommentar zu meinem Artikel über den Asteroiden Bericht der Association of Space Explorers von Markus Griesser von der Sternwarte Eschenberg hat mich zum Nachdenken gebracht. Er schrieb folgendes:

“In Vorträgen mit jungen Menschen, namentlich mit jungen Erwachsenen, initiiere ich noch ganz gerne mal eine Diskussion, in dem ich die Frage
stelle: “Was würdet ihr tun, wenn morgen gemeldet würde, ein grösserer
Asteroid sei im Anflug und schlage nächste Woche, nächsten Monat bei
uns ein?” Da wird anfänglich immer etwas gefrotzelt. Es kommen
Antworten so im Stil “noch alles Geld verjubeln”, “das Leben nochmals
richtig genießen”, “all das noch tun, was ich bis dahin immer wollte,
aber nie durfte”, “zur zweiten Freundin noch eine dritte zutun” usw.

Und erst nach dieser “Aufwärmphase” kommen die Leute dann ernsthaft
zur Sache: Da werden Gedanken eingeworfen, ob man sich durch einen
Suizid dem zu erwarteten Schrecken entziehen sollte. Und was tun wohl
die Angehörigen, die Freunde?”

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Da Kollisionen von Asteroiden mit der Erde ja zu meinem engeren Arbeitsgebiet gehören habe ich mir über dieses Thema natürlich auch schon oft Gedanken gedacht. Das ist gar keine so simple Angelegenheit. Wenn wir davon ausgehen, dass ein riesiger Asteroid auf Kollisionskurs ist der sowieso alles Leben ausrotten wird, dann hat die Frage nicht mehr viel mit Asteroiden zu tun sondern wird allgemein: Was tue ich, wenn ich weiß das ich in naher Zukunft sterben werden muss?

Aber wie verhält man sich, wenn “nur” ein Asteroid kommt, der große Teile der Welt zerstört aber nicht alle Menschen umbringt? Wie verhalte ich mich dann? Wie plane ich mein Überleben? Was ist die optimale Strategie um mit den Folgen (Erdbeben, Überschwemmungen, Dauerregen, “nuklearer Winter”, … ) eines Impakts mit globalen Auswirkungen fertig zu werden? Ist man auf sich selbst gestellt? Oder kann man gemeinsam mehr erreichen?

Es gibt zu diesem Thema auch ein hervorragendes Buch das ich nur empfehlen kann: Lucifer’s Hammer von Larry Niven und Jerry Pournelle. Dieses Science-Fiction Buch stammt zwar schon aus dem Jahr 1977 – ist aber auch heute noch wissenschaftlich weitesgehend korrekt. Es beschäftigt sich mit der Entdeckung eines großen Kometen der auf Kollisionskurs mit der Erde ist und den Auswirkungen die das auch die Gesellschaft hat. Im zweiten Teil des Romans sieht man, wie die verschiedenen Menschen mit dem Einschlag und seinen Folgen fertig werden. Hochinteressant – und es regt zum Nachdenken an.

Aber mich interessiert auch die Meinung meiner Leser: wie würdet ihr euch verhalten? Sieht die Strategie eines Wissenschaftlers anders aus als die des Durchschnittsmenschen? Oder ist es vielleicht sowieso besser, gar nichts zu tun und einfach abzuwarten was so passiert?
Also: Was macht ihr, wenn der Asteroid kommt? Ich bin gespannt auf die Antworten!

Kommentare (47)

  1. #1 Klingsor sein Nachbar
    2. Oktober 2008

    Wenn es “bloß” ein Objekt wäre, dass große Teile der Erde verwüsten würde anstatt nur noch bakterielles Leben zu ermöglichen, dann würde ich mir einen geeigneten Schutzbunker suchen (die Möglichkeit des Eintritts ist für den Durchschnittsmensch natürlich sehr groß *smile*) und würde dann auf der verwüsteten Erde mein kärgliches Leben mit den anderen weit verstreuten Überlebenden fristen, bis wir mit maximal 40 Jahren an Entkräftung sterben. So bekommen wir das Aussterben der Menschheit wenigstens nicht so geballt mit. 😉

  2. #2 isnochys
    2. Oktober 2008

    kommt darauf an.
    Wenn das Teil mir direkt auf den Kopf fallen würde, könnte ich ja nichts machen. Würde dann vermutlich mich auf ein Dach setzten und dabei zuschauen.
    Wieviel Vorbereitungszeit steht denn zur Verfügung?;)
    Eine Sekte gründen wäre da genau richtig.
    als Chef dafür sorgen, dass möglichst viel Wissen erhalten bleibt, um nach dem “nukularen Winter” als König der Welt herrschen zu können:))

  3. #3 florian
    2. Oktober 2008

    “Wieviel Vorbereitungszeit steht denn zur Verfügung?”

    Tja – da sind wir schon wieder beim Thema: Wenn man sich entschliesst genug Geld für Beobachtungsprogramme ausgibt, dann steigen die Chancen auf eine jahre/jahrzehntelange Vorbereitungszeit. Ansonsten kann die Vorwarnzeit auch nur ein paar Tage/Wochen betragen 🙁

  4. #5 Shin
    2. Oktober 2008

    “einen geeigneten Schutzbunker suchen”

    “auf der verwüsteten Erde mein kärgliches Leben mit den anderen weit verstreuten Überlebenden fristen”

    “Eine Sekte gründen”

    “dafür sorgen, dass möglichst viel Wissen erhalten bleibt, um nach dem “nukularen Winter” als König der Welt herrschen zu können”

    Bin ich der einzige, der sich hier unwillkürlich an den zeitlosen Klassiker Fallout erinnert fühlt?

  5. #6 isnochys
    2. Oktober 2008

    woher hab ich wohl die ideen?
    😉

    Vorwarnzeit von Tagen/Wochen ist zu kurz, um sich gut vorzubereiten. Da hilft nur viel Munition lagern:)

  6. #7 florian
    2. Oktober 2008

    @shin, isnochys: also Fallout kannte ich noch gar nicht 😉 Ich würde dann ja eher auf eine Wiederbelebung des Mittelalters hoffen (so wie in “A Canticle for Leibowitz”). Mit nem Pferd durch die Welt zu reisen… Hmm – aber ob die dann auch fahrende Astronomen brauchen können? Und reiten kann ich auch nicht – da ist die Idee mit der Sekte wohl doch besser 😉

    Aber ich als Wissenschaftler mit Spezialgebiet Asteroiden werde wohl sowieso als Experte in nem Regierungsbunker landen 😉 Da stellt sich dann aber gleich die nächste ernsthafte Frage: Angenommen man bekommt – wie z.B. in Deep Impact – das Angebot den Einschlag an einem sicheren Ort zu überstehen und man darf nur noch eine Person mitnehmen… Wie entscheidet man sich da?

  7. #8 isnochys
    2. Oktober 2008

    Allerdings ist Leibowitz eher auf den nuklearen Overkill proieziert. Bei einem Asteroiden gibts wohl nicht soviele Mutanten:))

    Und du hast dich grad für den Regierungsbunker disqualifiziert, wenn du Fallout nicht kennst.;)

    Hat schon jemand Anathem gelesen?
    Wissenschaftliche Sekten sind cool!
    🙂

  8. #9 lump
    2. Oktober 2008

    Ich würde generell alles tun, was mir das Überleben ermöglichen würde. An Suizid würd ich nicht denken. Dafür ist mir mein Leben zu kostbar. Egal wie gering die Chancen sind zu überleben.

  9. #10 Andylee
    2. Oktober 2008

    ok, ihr kommt zu spät.

    Vor einem halben jahr hatte ich auf meinem alten, mittlerweile kaputten Rechner eine knapp über 180 Seiten lange Ratgeber-Datei zu dem Thema…. ziemlich exakt zu dem Thema, obwohl sie auch darüber hinaus ging (also auch die Zeit nach dem “Weltuntergang” behandelte und nicht auf Meteoriten beschränkt war).

    Diese hatte ich im Zuge eines Rollenspiels verfasst… zu schade, dass ich sie nicht sicherte…..

  10. #11 emp
    2. Oktober 2008

    Wieso glaubt ihr eigentlich, dass es die Möglichkeit zur ungestörten Vorbereitung geben wird? Vermutlich versinkt schon VOR dem Einschlag dank Massenpanik und Plünderungen die Welt im Chaos.

    Aber wenn es sich irgendwie ausgeht, würde ich erst mal Fakten sammeln, zB, wo dieses Ding einschlagen wird, und dann erst die Möglichkeiten erwägen.

  11. #12 isnochys
    2. Oktober 2008

    @Andylee:
    Das ist Pech.
    Wir kommen also nicht zu spät.
    Sondern genau richtig, denn in einer Datei auf deinem Computer scheint ja nichts sicher zu sein:))
    Ich nutze schon seit Jahren das Internetz, um meinen Rechner in ein Backup einzubinden*gg*

    @emp:
    Da wir Teil der wissenschaftlichen Geheimverschwörung sind, werden wir vorab informiert.
    Und wo das ding einschlagen wird läßt sich soweit mir bekannt ist, erst im allerletzten Moment vorhersagen.
    Aber dagegen, unsere Phantasie anzustrengen spricht doch wahrlich nichts, oder?
    😉

  12. #13 Andylee
    2. Oktober 2008

    nuja…. sichere mal ein paar Giga über ein 56k Modem…. und nein, damals gab es nichts anderes in meiner Gegend!

  13. #14 florian
    2. Oktober 2008

    @emp, isnochys: naja – die grobe Gegend (Hemisphäre; Kontinent/Ozean; vielleicht auch ne Region) lässt sich schon einige Jahre im voraus vorhersagen. Der exakte Einschlagspunkt dagegen ist schwerer bis gar nicht vorherzusagen. Das hängt auch vom Material des Objekts und der Interaktion mit der Atmosphäre zusammen. Wenn ich also z.B. weiß dass das Ding vermutlich im Pazifik oder Atlantik einschlägt, dann hab ich noch genug Zeit mir irgendwo in den Alpen ne sichere Hütte zu bauen 😉

    Aber das mit der Panik ist ne interessante Sache. Wenn wir heute erfahren dass in 2 Wochen ein Asteroid einschlägt würde es wahrscheinlich wirklich rund gehen. Aber wie wäre es bei einem sicheren Einschlag in z.B. 5 Jahren? Oder 15 Jahren? Das würden wir – nach ner anfänglichen Panikphase – dann vermutlich verdrängen und drauf hoffen dass die Politiker/Wissenschaftler schon was dagegen unternehmen.

  14. #15 Apollo
    2. Oktober 2008

    Hmm, ich würde auf jeden Fall versuchen auf die andere seite der erde zu gelangen, weit weg vom Einschlagsort. Da ich sicherlich nicht der einzige bin, der diese Strategie wählen würde, frage ich mich, ob es überhaupt im Sinne der Politik ist, dass die Leute von solch einem Einschlag wissen. Das Chaos wäre nicht beherrschbar. Wie lange könnte eine Regierung solch einen drohenden Einschlag geheim halten, wenn überhaupt?

  15. #16 florian
    2. Oktober 2008

    @Apollo: Geheim halten? Das ist so gut wie unmöglich. Hier habe ich schonmal was darüber geschrieben.
    Wegen der Unmöglichkeit der Geheimhaltung ist es ja gerade so wichtig das die Politik eine vernünftige Strategie für den Umgang mit so einem Ereignis findet.

  16. #17 emp
    2. Oktober 2008

    Dass ihr zur bösen wissenschaftlichen Weltverschwörung gehört, habe ich schon mitgekriegt. Vermutlich arbeiten irgendwo schon von Aliens geschulte Wissenschaftler daran, einen Asteroideneinschlag experimentell herbeizuführen um mal kurz festzustellen, ob die Welt untergeht. 😉

    Wenn kurzfristig ein Einschlag prognostiziert wird, wird das akute Problem mE tatsächlich sein, die Panik zu überleben. Insofern strenge ich meine Phantasie lieber an, mir das auszumalen. Auf jeden Fall raus aus der Stadt… und dann müsste man wohl sämtliche Bedenken aufgeben und sich Waffen organisieren.
    Bei einer längeren Frist vermute ich, dass es zuerst eine Panik gibt, und kurz vorm tatsächlichen Zeitpunkt nochmals. Die Medien werden sich schon darum kümmern. 😉

    Und selbst das Wissen, auf welchem Kontinent der Einschlag voraussichtlich erfolgen wird, ist nicht unwichtig – die Überlebenschancen hängen davon wesentlich ab, oder?

  17. #18 florian
    2. Oktober 2008

    @emp: Naja – hängt vom Asteroid ab. Natürlich geht es erstmal darum dass man den unmittelbaren Folgen des Einschlags entkommt. Da sollte man natürlich nicht in der Nähe sein. Aber wenn das Ding wirklich groß ist, dann wird z.B. bei einem Einschlag im Ozean so viel Wasser und Dreck vom Ozeanboden in die obere Atmosphäre geschleudert das fast weltweit mit lang andauernden Regenfälle (aus Salzwasser und Schlamm) zu rechnen ist. Also muß man mit großen Überschwemmungen auch abseits der Küsten (die dann natürlich durch die Tsunamis völlig ausradiert sind). Ein Zusammenbruch der Landwirtschaft folgt; gleiches gilt für die Infrastruktur (auch wegen der Erdbeben) – usw. Mit dem Überleben des Einschlags selbst ist es also noch lang nicht getan. Richtig anstrengend werden die Jahrzehnte danach…

  18. #19 isnochys
    2. Oktober 2008

    Da gabs mal auf ZDF ein Dokuspiel zu.
    Entscheidend hierbei ist auch, dass es eine globale Katastrophe ist.
    Wir kennen nur lokale, wie Erdbeben, etc.
    Danach sollte es noch genug funktionierende Staaten geben, welche hilfe leisten können.
    Bei einem Einshclag hingegen werden vermutlich alle Regierungen zusammenbrechen und Hilfe nichtmehr möglich sein.
    Die lang anhaltenden Regenfälle müssen nicht unbedingt auftreten. Hat man sich damals nicht verrechnet, als man ähnliches für einen nuklearen Rundumschlag berechnete?

  19. #20 TSK
    2. Oktober 2008

    Ich habe jetzt mal absichtlich die anderen Antworten nicht gelesen:
    – Die Probleme, die ich spontan erwarte: Lärmschutz (Auch Lärm kann töten), Schockwellen und langfristig Energie- (Staub !) und Essensprobleme. Dann noch Probleme mit anderen Menschen, wenn die Zivilisation zusammengebrochen ist.

    Vom Einschlagsort etwa ein Erdviertel weg, d.h. genau zwischen Einschlagsort und
    anderer Seite. Denn die Schockwellen werden durch die Erde laufen und evtl. auf
    der anderen Seite fast ungemindert reflektiert werden.

    Dann, wenn man dort angekommen ist, warme Sachen, Ausrüstung, Survivalbücher, Kompaktnahrung, Waffen und Bau- bzw. Reparaturmaterial einpacken. Mit Kind, Kegel & Freunden geländegängige Fahrzeuge besorgen (die Straßen werden vermutlich durch eine Massenpanik blockiert sein) und durchs Gelände ins Gebirge fahren. Dort ist man vor Erdbeben und Flutwellen optimal geschützt. Hier einen Keller ausheben und möglichst stabil machen (Stützpfeiler, dicke Wände) mit mehreren Schichten (Beton), zwischen denen man jede Menge Dämmmaterial packt, um den Raum so schalldicht und mollig wie nur irgendwie möglich zu machen. Dann fährt man noch öfters hin und her, um weiteres Material (Nahrung und Energie) heranzuschaffen und errichtet Lager.
    Für jeden der Gruppe wird ein langgestreckter kleiner Kasten mit beidseitig offenen Enden an die Wand befestigt, in denen man weiches Material packt, so dass, wenn man hineinkriecht, fest drinsteckt wie die Wurst im Schlafrock und sich so möglichst wenig verletzt, wenn man furchtbar hin- und hergeschleudert wird. Der Raum ist so groß, dass man einen Tag hermetisch abgeriegelt Luft bekommt, sonst kommen noch ein paar Kalipatronen rein. Kurz vor dem großen Knall dichtet man die Öffnung mit Isolierschaum ab, kriecht in den Kasten und betet.
    Wenn man überlebt hat, wird der Isolierschaum entfernt und die Öffnung mit einem Ventilator mit Staubfilter versehen. Wenn der Staub sich gelegt hat, kann man mit einem Staubfilter vor dem Mund sich nach draußen wagen. Tote Tiere werden aufgesammelt, ausgeweidet und dessen Fleisch wird konserviert. Felder werden geplündert und Konserven aus den nun leer gewordenen Städten besorgt. Mit anderen Leuten, die man (hoffentlich) noch trifft, zusammentun und eine kleine Gemeinde bilden. Dann heißt es abwarten und Tee trinken, bis die Sonne wieder einigermaßen scheint; dann hat man es geschafft.

  20. #21 florian
    2. Oktober 2008

    @isnochys: Wegen des Regens müsste man wohl mal Meteorologen/Geophysiker fragen. Bin mir da auch nicht 100%ig sicher.

    @TSK: Wow – klingt fast so als hättest du dir schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht. Ich meld mich dann bei dir, wenns so weit ist 😉 (so ähnlich wie dein Plan läufts übrigens auch bei Lucifer’s Hammer ab).

  21. #22 TSK
    3. Oktober 2008


    Wow – klingt fast so als hättest du dir schon ernsthaft Gedanken darüber gemacht.

    Eigentlich nicht – kurz überlegt und dann die Maßnahmen aufgeschrieben. Der schlimmste Feind ist sowieso “Homo homini lupus”, da es sehr viele schlaue Menschen auf der Erde gibt…mit allen Folgen: Hamsterkäufe in Supermärkten und Baumärkten, Flugtickets, Chaos auf Straßen, Zerfall der Ordnung.

    Im Gegensatz zu Deiner Behauptung ist es lächerlich einfach, den Einschlag geheimzuhalten (sofern der Asteroid/Komet noch ein paar Wochen braucht): Das MDC ist ein single point of failure. Nachdem die Regierung durch die Bahndaten gewarnt ist, dringen Agenten entweder heimlich oder unter Vorwand ein und installieren ein Remoteprogramm. Dieses leitet die korrekten Bahndaten an die Regierung weiter, alle anderen aber bekommen leicht gefälschte Bahndaten mit winzigen Fehlern, die das Objekt auf eine sichere Bahn leiten (das geht, weil winzige Störungen tatsächlich solche Objekte harmlos vorbeigleiten lassen). Das Programm überprüft die IP-Adressen und sorgt dafür, dass die Leute, die Ihre eigenen Daten gesendet haben, auch Ihre eigenen Daten unkorrigiert sehen.
    Da die wenigsten selbst nachrechnen werden, wird dieser Betrug sicher keinem auffallen. Und da es leider viel zu viele Leute mit Kadavergehorsam und wenig Hirn gibt, wundert sich keiner von denen, die man beauftragt, warum dieses Remoteprogramm installiert werden muss, warum eine Bunkeranlage hastig errichtet wird und wozu die dient.
    Geheimhaltung ist nämlich kein Selbstzweck. Ich bezweifle nämlich schwer, dass Soldaten Politikern und Generälen gehorchen, die sagen: Sorry, die Erde geht unter, aber ich bin wichtiger als Du. Ich glaube vielmehr, dass den Soldaten auffällt, dass sie ein schönes, schweres Gewehr in den Händen halten und Ihr Gegenüber keins.

    Bin übrigens bald nicht zu erreichen, also nicht wundern, wenn die Antwort ausbleibt.

  22. #23 Andylee
    3. Oktober 2008

    Lucifers Hammer….. muss ich mir besorgen…

    Wer es gerne in Bild und Ton hat, kann sich ja “The Tribe” kaufen, sofern es noch irgendwo erhältlich ist.

    Das ist eine alte Fernsehserie, welche so ziemlich genau dieses Thema behandelt, nur dass keine Erwachsenen vorkommen (nur Kinder überleben).

    Sie ist deshalb sehr realistisch, weil kaum ein Charakter mehr als ein paar Folgen überlebt…. genau dieser Wechsel hat dann ihre Einschaltquoten dezimiert… 😉

  23. #24 Markus Griesser
    3. Oktober 2008

    @TSK: Man sollte nicht vergessen, dass wir Asteroiden-Beobachter im internationalen Netzwerk sehr wohl selber in der Lage sind, aus unseren eigenen Positionsmessungen die Bahnen auch zu rechnen. Ich möchte daran erinnern, dass heute schon bei neu gefundenen Near Earth Asteroids zwei voneinander unabhängige Gruppen Risikoabschätzungen vornehmen. Die eine hockt beim JPL /NASA und die andere bei NeoDyn in Italien und Spanien. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie vereinzelte NEAs kurz nach der Entdeckung zu VIs werden (Virtual Impacters) und dann – nach Verlängerung des Bahnbogens – innert weniger Tage wieder zu “normalen” Potentially Hazardous Asteroids (PHAs) zurückgestuft werden. Da recht viele Beobachter keiner Regierung verpflichtet sind, nicht mal der eigenen, wären Mauscheleien und “Geheimhaltungen” auch und gerade im Katastrophenfall nicht so einfach zu praktizieren.

  24. #25 florian
    3. Oktober 2008

    @TSK: Markus hat es schon gesagt: Es ist ja nicht so als würde “die Regierung” alle Forschung überwachen und die Daten je nach Lust und Laune freigeben können. Gerade bei der Beobachtung von Asteroiden beteiligen sich Unmengen an Amateurastronomen. Und auch die Astronomen an den Universitäten unterstehen nicht der Regierung. Geheimhaltung ist hier wirklich ein Ding der Unmöglichkeit – wenn da eine Kollision bekannt wird wissen längst schon zu viele Leute Bescheid um das noch durchzusetzen.

  25. #26 Andylee
    3. Oktober 2008

    Laut Thalia gibt es Lucifer’s Hammer nicht in einer deutschsprachigen Fassung… will ihn einer von euch übersetzen?

  26. #27 florian
    3. Oktober 2008

    @Andylee: Also ich weiß sicher, dass das Buch übersetzt wurde. Mein Vater hat zuhause ne deutsche Version. Aber vielleicht ist es schon vergriffen? Aber privat oder antiquarisch kann man es sicher noch kaufen. Hier z.B. bekommt man es.

    Aber tu doch was für deine Bildung und lies es auf englisch 😉

  27. #28 Andylee
    4. Oktober 2008

    Ich habe harry potter auf englisch gelesen…. aber das mache ich doch nicht bei einem Buch, das auch Inhalt hat, welchem man (in dem Fall ich) vielleicht verstehen möchte 😉

  28. #29 m4rtz
    11. Oktober 2008

    Also, sehr interessantes Thema!

    Gute TV show hierzu (auch wenn der Auslöser hier Nukes sind) Jericho!!!
    http://www.imdb.com/title/tt0805663/

    Vorbereitungszeit < 3 Tage: Freunde und Familie gathern. Ein paar schöne Tage zusammen verbringen. Auf meinem Dach mit Bier und Zigarre das ganze beobachten. Vorbereitungszeit > 3 Tage:
    (ausgehend von Chaos und Panik)

    -information gathering (wann, wo, wie wird der Einschlag stattfinden)
    -Freunde und Familie anrufen um einen gemeinsamen ralleypoint auszumachen

    -großen Rucksack zusammenpacken, mit dabei sein sollten:
    +Laptop für die weitere infosuche
    +bargeld weil es mögl. sein könnte, dass man Leute findet für die Geld dann noch einen Wert hat
    +dosenessen und wasser, aufgrund von Plünderungen, sollte man möglichst nicht versuchen in den nächsten supermarkt zu gehen. am besten sucht man lager auf, die jede große Kette in nährem Umkreis besitzt, da gibts mehr und man läuft nicht unbedingt gefahr wegen einer packung TK pizza erschossen zu werden.
    +waffen, auch wenn ich waffengewalt verabscheue, aber ihr werdet sie brauchen. hierzu einfach in ein jagtwaffengeschäft gehen. nützlich: ihr habt freunde beim bund. das g36 ist dann eben doch überzeugender als eine schrot.
    +kompass und karte
    +walkie talkies, das handynetz wird früher oder später zusammenbrechen
    +großes scharfes messer, p-schnur, ducttape!!!, Taschenlampe…
    +robustes Schuhwerk, geignete Klamotten (am besten Tarn oder Schwarz, besser zum Verstecken)… aber dennoch nur das nötigste
    +erste Hilfe kit und antibiothika
    +alkohol… in mehrerer Hinsicht brauchbar
    +Feuerzeuge und gaskocher
    +schlafsack
    +der bundi soll ein gps mit bundeswehrkarten drauf mitnehmen, ich denke da sind dinge verzeichnet, die kein anderes navi hat… somit kann man crowded shelters meiden
    So viel erstmal zum Packen… um so besser die Vorbereitung, desto besser das spätere vorankommen.

    -Diesel Offroadauto besorgen (bitte ein neues nehmen… das läuft wenigstens… also ab ins autohaus, nehmt den mechatroniker aus eurem Freundeskreis mit)
    -Treibstoff bunkern (Heizöl!!! wird sicher länger vohanden sein als Benzin aber vorsich wegen den steuern… haha)
    -ab zum Ralley point
    -informationen überprüfen, zielort diskutieren
    -gemeinsam zu zielort, mit so weinig wie mögl. pausen (am besten gar keine… überfälle, plünderungen, madness…)
    -nur auf nebenstraßen fahren

    -zuflucht in alten Bunkern, neuen Bergwerken etc.
    “have a cup of tea and wait for it to all blow over” – shawn of the dead

    -orgatechnisch… sollten die leute, die am dichtesten am ralleypoint sind am meisten besorgen, die die weit fahren mussen sollten sich auf das wichtigste beschränken

    Also so ähnlich wär mein plan. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind willkommen.

  29. #30 florian
    11. Oktober 2008

    @m4rtz: klingt doch alles recht vernünftig – aber ob dir der Laptop was nützen wird? Ein batteriebetriebenes Radio wäre wohl praktischer. Oder gibt es schon tragbare Solargeräte wo man nen Laptop anschließen kann? Falls ja, sollte man sich sowas auch besorgen…

  30. #31 m4rtz
    12. Oktober 2008

    @florian… ja gibt es 😉 du hast vollkommen recht. ich hab nur daran gedacht während der Flucht infos zu holen. nach dem Einschlag wäre es noch viel wichtiger. Mir fiel noch ein, dass man dann auch irgendwie kontakt aufnehmen sollte… also vielleicht ein leistungsstarkes Funkgerät mitnehmen… gibts auch beim bund 😉

  31. #32 noob
    12. Oktober 2009

    Ihr seit doch alle dumm
    wenn so ein asteroid auf uns einschlagen würde
    dann wären wir alle TOT
    die die sich bunker suchen
    die die oben sind
    ist egal
    Kein mensch kein lebewesen würde das überleben
    die massiven erdbeben auf der ganzen welt
    flutwellen
    aufpralls druckwellen
    da ist kein bunker kein mensch dagegen gewapnet

  32. #33 Bundesratte
    13. Oktober 2009

    @Florian: Du weißt, dass das jetzt ziemlich kontraproduktiv ist, nachdem Du die Maya, den Planeten X, das schwarze CERN- Loch und 2012 auseinandergenommen hast?

    Aber gut, hier meine Antwort: Ich würde wie blöd schreiend im Zimmer auf- und abrennen und dabei meine Eltern am Telephon beruhigen.

    Ja, so beknackt sähe das wahrscheinlich aus.

  33. #34 Oliver
    13. Oktober 2009

    Hmmmm
    Ja eine gute Frage.
    Aber ich glaube das auch da vieles vom Sozialen Stand und dem geld abhengt was man hat.

    Nun ich und meine Freundin haben nicht viel da bin ich erhlich und Gesund sind wir auch nicht.

    Nun erstmal würde ich wohl abwarten wo wäre der einschlag wäre und wie gross die Verwüstung bei uns in Deutschland wäre.
    Aber ich glaube ausser beten und hoffen das es schnell geht bleibt wohl nicht viel.

    Nun ich glaube bei einer Sicherheit von 100% das man dabei sterben tut würde ich den Suizid vorziehen das wäre vieleicht leichter glaube ich.

    JETZT ABER DAS GROSSE ABER!!

    Nun ich hätte aber auch die hoffnung das eben Wissenschaftler die NASA usw ja vieleicht möglichkeiten haben das zu verhindern.

  34. #35 Bundesratte
    13. Oktober 2009

    Achso, einige gehen davon aus, dass der Asteroid sie sowieso nicht plätten wird. Wegen Bunker, Internet und Dieselfahrzeug…

    Na, dann kann ich auch coole Sau spielen: dann nehm ich mein schweizer Sackmesser in den Mund und lege mich, nur mit ein paar Birkenzweigen bedeckt, vor die Haustür und warne jede hilflose Jane: “Pschscht! Pschscht!…” Zu Imtimitäten wird es natürlich nicht kommen, weil ich ja ein Held bin und rücksichtslos in Richtung Rewe weiterrobben muss.

  35. #36 Oliver
    13. Oktober 2009

    Ach mir fällt noch wa ein.
    Was wollt ihr denn dann alle mit nem läpi??????

    Bundesratte· 13.10.09 · 00:20 Uhr

    @Florian: Du weißt, dass das jetzt ziemlich kontraproduktiv ist, nachdem Du die Maya, den Planeten X, das schwarze CERN- Loch und 2012 auseinandergenommen hast?

    Da geb ich ihn recht.

  36. #37 pat
    13. Oktober 2009

    @Florian Freistetter
    [“Aber wie wäre es bei einem sicheren Einschlag in z.B. 5 Jahren? Oder 15 Jahren? “]

    Bei einem sicheren Einschlag in 5 Jahren, könnte man ja evtl. Gegenmaßnahmen einleiten, bzw. die gefährdete (kommt natürlich auf die Dimensionierung des Objekts an) Region evakuieren. Auch wenn z.B. Apophis wohl keine Gefahr darstellt, wäre er doch durch seine Ausmaße ein potentieller “EvakuierungistmöglichKandidat”.

    Die entstehende Panik ist auch mein großes Problem, siehe Katrina in New Orleans, da war Achterbahn- ich würde meine Familie beschützen und versuchen sie in Sicherheit zu bringen- das versucht wohl jeder. Wobei Sicherheit abhängig von dem Einschlagzentrum und, wie gesagt der Größe ist. Also wenn der Asteroid in den Atlantik knallt, würde ich wohl die Küsten meiden:-)…ich Fuchs, ich.

    Ist ein Einschlag auf Land nicht langwieriger, also von den Folgen her gesehen, als wenn der Asteroid ins Meer klatscht?

  37. #38 pat
    13. Oktober 2009

    @Bundesratte hahaha

  38. #39 Florian Freistetter
    13. Oktober 2009

    Hu – ist dieser Thread jetzt plötzlich wieder lebendig geworden…

    @noob: Ob wir “alle sterben” hängt von der Größe des Asteroiden ab. Wenn er nicht grad ein paar hundert Kilometer groß ist, dann sterben wir nicht alle.

    @Bundesratte: “Du weißt, dass das jetzt ziemlich kontraproduktiv ist, nachdem Du die Maya, den Planeten X, das schwarze CERN- Loch und 2012 auseinandergenommen hast?”

    Naja, im Gegensatz zu den von dir genannten Hirngespinsten, sind Asteroideneinschläge eine reale Möglichkeit. Sie sind in der Vergangenheit passiert, sie passieren heute und sie werden in Zukunft passieren. Ist nur eine Frage der Zeit, bis mal wieder ein großer kommt. Hoffen wir, dass es erst in ein paar hunderttausend Jahren so weit ist und nicht nächstes Jahr. ABER: Asteroideneinschläge sind auch die einzige Naturkatastrophe, die wir als Menschen aktiv verhindern können. Aber halt nur, wenn wir uns damit auch beschäftigen. Leider ist für die diversen Asteroidensuchporgramme und Raumsonden, etc so wie sonst auch kaum Geld da. Deshalb ist es wichtig, das Thema ins Bewußtsein der Menschen zu rücken – und das am besten, ohne Panik zu verursachen. Ist ne Gratwanderung…

    @pat: “Ist ein Einschlag auf Land nicht langwieriger, also von den Folgen her gesehen, als wenn der Asteroid ins Meer klatscht?”

    Ne – Meer ist immer schlimmer (wenn das Ding groß genug ist). Der Asteroid spürt das Meer ja gar nicht; der geht da glatt durch zum Ozeanboden. Für den ist es egal ob Meer oder nicht. Aber denk an das ganze Wasser, das in die Atmosphäre gelangt. Da hast du dann erstmal ein paar Monate lang salzigen Regen. Dann die Tsunamis, die sämtliche Küsten bis weit ins Landesinnere auslöschen…. Meer ist immer schlimmer als Land.

  39. #40 Stephan Mayer
    13. Oktober 2009

    Zitat: ABER: Asteroideneinschläge sind auch die einzige Naturkatastrophe, die wir als Menschen aktiv verhindern können.

    Wie ? Das interessiert mich doch sehr. Bisher dachte ich immer, es gibt keine wirklich vernünftige Möglichkeit einen Astereoiden zu zerstören oder von der Bahn abzulenken, weil z.B. Atombomben wg fehlender Athmosphäre zu wenig Wirkung haben. Bitte kannst Du als Fachmann dazu neuere Erkenntnisse oder Überlegungen darstellen ? Was kann man tun gegen einen drohenden Asteroideneinschlag, wenn man genügend Zeit dafür hätte ?

  40. #41 Florian Freistetter
    13. Oktober 2009

    @Stephan: Hier hab ich mal was drüber geschrieben.

    Möglichkeiten gäbe es da tatsächlich viele. Man müsste halt mal ein paar testen – aber dafür gibts leider kein Geld.

  41. #42 Psykoastro
    26. Dezember 2009

    Ich würd zu schauen wie sich die menschen durch drehen und dann ein richtig grossen riesen joint rauchen so das ich gemüdlich in den tot gehen kann!

  42. #43 Akino
    26. Dezember 2009

    Hallo

    Also, ich würde mich ins nächste Überlichtschiff, bei uns auch Ufo genannt, setzen und die Biege machen. Wenn ihr alle hier bleiben und euch plätten lassen wollt, ist das euer Bier. Den Asteroideneinschlag ziehe ich mir dann bequem in 3D, aus sicherer Entfernung rein und bewundere die Schönheit des Impacts. Während ihr also gen Himmel fahrt, oder im schlimmsten Fall weiter auf diesen Planeten vegetiert, mache ich es mir auf einen schönen Planeten gemütlich, der dann sicher auch menschlicher ist als dieser hier. So ein Asteroid hat ja auch was befreiendes.

    Schnelle Überlichtgrüsse von
    Akino

  43. #44 D
    23. April 2010

    Hallo Leutz. Also meine ehrliche meinung ist das wenn ein Impact kurz befohr steht(sag ma so ca 1 woche) dann is es schwer zusagen wie wir reagieren. Seit Ehrlich, ich mein das es chaos gieb is sehr wahrscheinlich. Aber ansonsten is doch schwer zusagen wie wir reagiern, wenn wir wissen wir Sterben. Manche die meinen coll einen Joint zurauchen, sitzen dann vieleicht heueln in der ecke. Will psycjocastro aber net persönlich angreifen. war nur ein beispiel.

  44. #45 Bullet
    23. April 2010

    Wie auch immer mein Vorredner diesen Thread gefunden/ausgegraben hat … andylee schrieb 19 Beiträge weiter oben (am 3.10.2008) “Laut Thalia gibt es Lucifer’s Hammer nicht in einer deutschsprachigen Fassung… will ihn einer von euch übersetzen?”
    Ich hab das Buch. Heyne Verlag. Ich gugg heute abend nach und schreib dann hier mal die ISBN.

  45. #46 Bullet
    23. April 2010

    Okay… nachdem ich diesen Thread beinahe nicht wiedergefunden hätte, gibts hier die Lösung:
    Larry Niven/Jerry Pournelle: Luzifers Hammer
    © der deutschen Übersetzung 1980 by Wilhelm Heyne Verlag München
    Heyne 3700, ISBN 3-453-30620-1
    (Okay, interessiert nach eineinhalb Jahren keine Sau mehr, aber trotzdem.)

  46. #47 deepsouth
    7. Oktober 2010

    hm… so spät am Abend, bei einem Dämmershoppend sitzend und den Blog durchstöbernd – laß ich diesen Beitrag.
    Erst vor wenigen Wochen hatte ich ein Gespräch darüber, wie bedroht wir hier (im Allgäu) vor Naturkatastrophen sind und welche Gegenmaßnahmen sinnvoll wären…
    1. Hochwasser
    kein Problem. Das starke Gefälle hier oben lässt alles schnell abfließen, selbst das Jahrhundert-Alpenhochwasser 2005 stellte keine Bedrohung dar.
    2. Erdbeben
    Sind im Alpenraum selten und eher schwach. Habe ein Beben (Epizentrum lag im Lechgraben / Österreich) miterlebt – war auch kein Problem.
    3. Dürre, Waldbrände, Wassernotstand
    Das sprichwörtliche “grüne Gras im Allgäu” ist der Beweis: Im Nordstau der Alpen wird es keine extreme Dürre geben.
    4. Asteroid.
    *argh* Das ist ein echtes Problem.
    Unsere theoretische Überlegungsstrategie sah wie folgt aus:
    (davon ausgehend, daß wir viele Wochen oder sogar einige Monate Zeit hätten)
    – eine überschaubare Gruppe aus Männer u. Frauen u. einigen wenigen Kindern bilden,
    – eine Höhle gut versteckt und in der Nähe einer Trinkwasserquelle bauen
    – Vorräte wie Wasser, Konserven u. Medikamente für die ersten Wochen bunkern
    – Werkzeuge, Klamotten, Schuhe, Ferngläser und eine riesige Menge an Feuerzeugen einlagern
    – Waffen und Munition besorgen (hauptsächlich um Jagen zu können und nebensächlich um sein eigenes Leben verteitigen zu können)
    (nur, um mal die wichtigsten Punkte zu nennen)
    Damit – so waren wir uns einig – sollte der erste Winter oder das erste Jahr gut zu überstehen sein.
    Unsere “starke, gut organisierte, erfolgreiche Gruppe” wäre attraktiv für andere Gruppen, mit welchen wir uns mittelfristig zusammenschließen könnten, um dann größere und noch erfolgreichere zivile Strukturen aufbauen zu können.
    Ohne dieses Steinzeitalter-Szenarium nicht wirklich erleben zu wollen – so war dieses Gespräch darüber und die verschiedenen Gedanken der beteiligten Frauen u. Männer sehr interessant und höchst unterhaltsam.
    (das Witzigste war, daß besonders die Männer an SCHUHE dachten *g*)
    Gruß