Ich bin ja jetzt kein so großer Kunstfreak – aber manche Bilder sind doch sehr beeindruckend (alles von Vermeer zum Beispiel). Als Astronom finde ich da natürlich die Sternennacht von Vincent van Gogh besonders schön:

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Ronnie Warner hat dieses Bild nun ein wenig “modernisiert”…

Wenn van Gogh damals schon das gesehen hätte, was wir heute dank großer Teleskope wie dem Hubbleweltraumteleskop, dann wäre seine “Sternennacht” vielleicht so ausgefallen:

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In diesem Bild gibts viel zu sehen: die Supernova 1987A, den Eskimo-Nebel, den Krebs-Nebel, Thors Helm, die Wagenrad-Galaxie, den Ameisen-Nebel, einen Kometen, einen Sternhaufen und noch jede Menge andere schöne Himmelsobjekte. Hier können die “Entdeckungen” diskutiert werden. Ein schönes Bild – aber das Original finde ich dann doch ein klein wenig besser….

Kommentare (17)

  1. #1 Christian Reinboth
    15. Juni 2010

    …wobei man alternativ leider auch mutmaßen könnte, dass solche Werke heutzutage aufgrund der Lichtverschmutzung gar nicht mehr entstehen würden. Ich habe jedenfalls das ebenfalls wunderschöne van Gogh-Gemälde “Sternennacht über der Rhone” in meinen Lichtsmog-Vorträgen immer dabei. In der Wikipeda gibt es sogar ein Foto, dass den gleichen Ort heute am Abend zeigt – ohne einen Stern am Himmel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sternennacht_%C3%BCber_der_Rhone

  2. #2 juliaL49
    15. Juni 2010

    Hmm, der Swirl in der Mitte sieht nicht unbedingt impressionistisch aus. Ich finde außerdem, diese Version des Bildes viel interessanter (und impressionistischer).

  3. #3 gänseblümle
    15. Juni 2010

    @Julia

    Ich kanns dir nicht erklären, aber dieses Bild erinnert mich nicht mehr an van Gogh sondern eher an E.T. oder Bill & Ted.
    😀 danke, sehr witzig die Idee

  4. #4 Telaara
    15. Juni 2010

    @gänseblümle
    E.T.? Wüsste jetzt nicht, wie man darauf kommen könnte. Bill & Ted kommt schon eher hin *g*

    @juliaL49
    Ich musste auch sofort an die entsprechende Doctor-Who-Folge denken. Die Szene, in der van Gogh Amy und dem Doctor beschrieben hat, was er am Himmel sieht und wie dann dieses Bild dabei entstanden ist, war einfach nur schön. Aber wenn ich das richtig verstanden habe (und natürlich davon abhängig wie realistisch diese Aussagen waren), sollten die Wirbel auf dem Bild die Windströmungen darstellen. Da finde ich es eher merkwürdig sie durch Galaxien zu ersetzen.

    Aber mal davon abgesehen: eine schöne Idee, eine schöne neue Bildversion 🙂

  5. #5 Hanna
    15. Juni 2010

    Wow, was für ein schönes Bild 🙂

  6. #6 Lena
    15. Juni 2010

    Tolles Bild, impressionistisch oder nicht? – keine Ahnung… 😉

  7. #7 gänseblümle
    15. Juni 2010

    @Telaara

    Ich habe Telefonzelle mit nach Hause telefonieren assoziiert 😉

  8. #8 Gondlir
    15. Juni 2010

    Es fehlt noch der passende Song zum Bild:

  9. #9 JS
    15. Juni 2010

    @Christian Reinboth

    Bin mir nicht sicher, ob man die Sterne auf dem Bild sähe, selbst wenn sie mit dem Auge sichtbar wären…

  10. #10 juliaL49
    16. Juni 2010

    @gänseblümle, das ist keine Telefonzelle, sondern eine Polizeizelle (genauer: TARDIS), wie man an der Sirene auf dem Dach ganz deutlich sehen kann 😉

  11. #11 Johannes9126
    16. Juni 2010

    Ich finde ja diese Interpretation des Bildes am schönsten:
    http://moronail.net/img/2425_ffffffffffffuuuuuuuuuu

    *Kicher*

  12. #12 Sephira
    16. Juni 2010

    Das Alien links unten im Bild war aber im Original nicht da 🙂

  13. #13 cydonia
    16. Juni 2010

    Dochdoch, van Gogh hatte ihn nur übermalt, bei der Röntgenanalyse hat man ihn dann gesehen, und die Übermalung abgekratzt!
    Was viele nicht wissen, ist, dass genau dieses Bild Vorlage für Pac-man wurde, und auch das bekannte Geräusch(rapraprap….)simuliert das Kratzen van Goghs über alte Farbe.
    Ja, der gute van Gogh, Alles hat er gesehen und gewusst…..

  14. #14 MartinS
    17. Juni 2010

    Hoffentlich kennt der gute Dieter Bremer das Bild noch nicht! Andernfalls wird er van Gogh als Augenzeugen seiner Mondentstehungstheorie zitieren:
    • 12 Proto-Monde,
    • der Mond ist auch nicht rot glühend sondern gelb,
    • die Verschmelzungen fanden auf feinstofflicher Ebene statt, mit einem Temperaturkoeffizienten der 4. Dimension (‚tschuldigung: Potenz!);
    • der Wirbel in der Bildmitte ist die rotierende Raumstation,
    • der kleinere Wirbel rechts unterhalb ist die Arche.
    • Hinter dem Grasbüschel links vorne (Riesenwuchs wg veränderter Schwerkraft) stehen Henoch, Gilgamesch, Ezekiel, ein ganzer Hopi-Stamm (alle kleinwüchsig, weil nicht am Äquator lebend – und daher nicht sichtbar)
    • Hinter dem Dorf sind keine Berge, sondern das purpurne Meer in der, dem K/T-Impakt folgenden langen Dunkelheit und Beginn der Sintflut. Das zur Abschirmung des Sonnenlichts notwendige Material geeigneter Korngröße kann als bewiesen angesehen werden:
    o Keine Sonne zu sehen
    o Es ist dunkel
    o Keine Sterne zu sehen
    o Nur die Proto-Monde sind sichtbar
    • Ganz rechts, auf der Sintflutwelle, der dunklere Teil: das ist Alaska, welches gerade auf dem Weg zur Pol-Region ist.
    • Dass oberhalb der Sintflutwelle und Alaska – trotz Dunkelheit – ein heller Schimmer zu sehen ist, ist ein eindeutiger Beweis nuklearer Explosionen in größerer Entfernung (ganz rechts, wie auch ganz links sind deutliche ‚Verdichtungen’ der Strahlungsintensität fest zu stellen. Ost-West Konflikt oder gar Nord-Süd? Van Gogh bleibt hier unklar.)
    • Ein gewaltiger pyroklastischer Strom (rechts unterhalb der Sintflut) droht mit seinen seltenen Erzen (erkennbar an der Form der Wolkenbildung: in Randbereich leichte Elemente in aufragenden Wolken – in der Mitte die schweren Elemente als ‚flache’ Druckwelle) die Stadt zu verschütten. Möglicherweise handelt es sich hier um das einzige erhaltene Bild von Atlantis! Ein eindeutiger Hinweis ist der A-förmige (wie in A-tlantis) Zentral-Tempel-Turm.
    • Ein vorletzter, schlagender Beweis ist die Maltechnik van Gogh’s: Das Bild ist aus kurzen, meist geschwungenen Strichen aufgebaut – Bei einer Erdrotationsdauer von gerade mal 2,5 Std lässt sich wohl kaum anders malen, hinzu kommt die geringe Schwerkraft. Das esoterisch-wissenschaftliche Geschwurbel über die Aussagen des Postimpressionismus ist geradezu lächerlich. Van Gogh musste sich wg der geringen Schwerkraft mit einer Hand festhalten, mit den Beinen umklammerte er die Staffelei wg der rasenden Geschwindigkeit – das waren seine Impressionen!
    • Als letzten Beweis müsste man nur noch herausfinden, in welcher Reihenfolge van Gogh das Zeitzeugnis gemalt hat. Da die C-14-Analyse wegen des C-14-Chrashs ausfällt, bleibt wohl nur die wissenschaftlich, deduktive Methode – wie oben belegt!

    Der gute Bremer hat die ganze Zeit die Wahrheit geschrieben.
    Hätte er das vorliegende Bild gekannt, hätte er sich die endlosen Debatten mit euch sparen können! Und behauptet jetzt nicht, das Bild sei eine Fälschung! Van Gogh hat es gesehen und gemalt!
    Meine Beweisführung ist lückenlos (einige Dinge kann man als bekannt voraus setzen, andere sind nicht erwähnenswert, Quellenangaben braucht man nicht – der Argumentation kann jeder geistig offene Mensch folgen und außerdem sind die Diskussionen mit aufklärerisch verbohrten wissenschaftlichen Quertreibern eine wunderbare Werbetrommel.
    MartinS

  15. #15 Bullet
    17. Juni 2010

    Du bist ‘n Arsch. 🙂

    Aber:

    Coole Analyse. Mit deutlichem “lüh” in der Mitte.^^

  16. #16 Thomas J
    17. Juni 2010

    @MartinS

    Und die Antimaterie? Irgendwie würd ich dir ja gerne glauben… aber ohne Antimaterie… nö.

  17. #17 MartinS
    17. Juni 2010

    @Thomas J
    Wie ich bereits vorher bemerkte, setze ich ein gewisses Grundlagenwissen bei meinen verehrten Vis-a-vis voraus. War wohl ein Fehler! Also:
    Natürlich konnte van Gogh keine Antimaterie malen!
    Antimaterie vernichtet sich bei Kontakt mit Materie selbstverständlich sofort in einer gewaltigen Explosion (Lit. Dan Brown; Illuminati, Angels & Demons). Das wusste van Gogh! Deshalb wandte er sich von der Explosion ab. Die Tatsache, dass er das vorliegende Zeitzeugnis malte (und nicht ein Motiv in der Gegenrichtung) ist gleichzeitig der Beweis für die Existenz der Antimaterievernichtung in seinem Rücken! QED!
    War das denn so schwer zu verstehen? Muss man euch Wissenschaftlern denn alles erklären?

    MartinS