Seit Roland Emmerichs seinen 2012-Film sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:

Melancholia from Zentropa on Vimeo.

Ich hab bis jetzt noch keine Filme von Lars von Trier gesehen und kenne zwar seinen Namen; ihn aber bis jetzt nur von seinen Nazi-Sprüchen beim Filmfest in Cannes. Mal sehen, was “Melancholia” für ein Zeug wird. Eins ist jedenfalls schon klar: ein Planet kann sich nicht hinter der Sonne verstecken. Das ist schlicht nicht möglich. Ich werde dazu wohl mal demnächst einen ausführlichen Himmelsmechanik-Beitrag schreiben, denn das ist ja auch eine Behauptung die man im Zusammenhang mit Planet X immer wieder hört…

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Kommentare (196)

  1. #1 transorbital
    11. Juli 2011

    Ganz neutral betrachtet scheint es ein guter Film zu sein.
    IMDB: 7,9
    http://www.imdb.com/title/tt1527186/

  2. #2 sicDaniel
    11. Juli 2011

    Das sind sie, die subtil versteckten Geheimbotschaften der Filmindustrie. So wie beim Mega-Ritual.

  3. #3 Wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    Hallo Florian!
    ‘Tschudligung für’s Duzen aber wir sind hier im Internet und da bin ich’s gewohnt zu du zu sagen.

    Bitte vergleiche einen Trier Film nicht mit dem Emmerichschen 2012 gebolze. Mit diesem vergleich tust du dem Film von Emmerich und dem Film von Lars von Trier unrecht.

    Auch wenn Lars von Trier eine Skandalnudel ist so ist und bleibt er immernoch ein künstlerisch hervorragender Regisseur. Lars von Triers Filme legen kaum wert darauf die äußere Welt realistisch darzustellen (ganz Besonders merkt man das bei Manderley wo die kulisse fast nur aus einen Plan der Farm besteht auf dem alles spielt und sehr sehr wenigen Möbeln). Der Weltuntergang ist bei dem Film im gegensatz zu Emmerichs “Werk” (mir kommt’s über Emmerich + Film = Irgendwas aber nichts was es als Werk zu bezeichnen gilt) nicht die Zentrale Handlungsthematik sondern das innenleben der Hauptpersonen. Der Weltuntergang (hier durch einen Planeten) ist lediglich der auslösende Faktor um die Probeme der Charaktere konzentrieren zu können.

    Gruß

    Wolfsschaedel

  4. #4 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Wolfsschaedel: “Bitte vergleiche einen Trier Film nicht mit dem Emmerichschen 2012 gebolze”

    Ich habe sie nur insofern verglichen, als beide sich mit dem Weltuntergang beschäftigen. Und das tun sie ja auch. “Vergleichen” heisst ja auch nicht dass man behauptet, beide wären von gleicher Qualität.

  5. #5 JerseyRyan
    11. Juli 2011

    Naja, Lars von Triers Filme sind jedenfalls keine Mainstream-Filme, wie es die von Roland Emmerich sind. Was auch immer er in diesem Film vor hat – ich glaube nicht, dass das ein leicht verdaulicher Streifen wird.

    Ich kenne nur “Dogville” – und das war auch ein hammerharter Charakterfilm, extrem schwer anzusehen, wenn man nur Standard-TV-Kost gewohnt ist.

  6. #6 KommentarAbo
    11. Juli 2011

  7. #7 Wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    @Florian: Stimmt soweit erstmal… auf den ersten Blick. Du kannst einen Charakterfilm aber nicht mit dem Katastrophen Film vergleichen :/ Zumal bei melancolia der Weltuntergang zwar eine Rolle spielt aber im gegensatz zu Emmerichs Film nicht im Vordergrund steht.

    Emmerich mit Lars von Trier vergleichen ist ungefähr so wie die Hitler / Nazisatire bei Werner – Volles Rooäää!!! mit der Hitler / Nazisatire bei Chaplins der Große Diktator zu vergleichen.

  8. #8 MiJan
    11. Juli 2011

    Der letzte Film von LvT “Antichrist” ist meines Erachtens einer der künstlerisch wertvollsten, wenn auch schwer verdaulichsten Filme der letzten Jahre. Ich denke, dass im aktuellen Film der Weltuntergang nur einen extremen Anlass für extreme Verhaltensmuster der Charaktere liefern soll. Bei “Antichrist” war es beispielsweise der tödliche Fenstersturz eines Kleinkindes. Wenn der Weltuntergang mit ähnlich beklemmender Intensität dargestellt wird wie der besagte Fenstersturz, dann darf man mehr als gespannt sein.

  9. #9 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Wolfsschaedel: “Du kannst einen Charakterfilm aber nicht mit dem Katastrophen Film vergleichen :/ “

    Bah, jetzt kriegt euch mal wieder ein, ok? Ich habe hier in diesem kurzen Text NICHTS über den Film von LvT gesagt. Weder was positives, noch was negatives. Ich habe nur angemerkt, dass nach Emmerichs 2012-Film nun demnächst ein weiterer Film ins Kino kommt, der ein zentrales Element der 2012-Thematik beinhalten. Sorry, wenn ich da jetzt irgendwelche feingeistige Cineasten-Gefühle verletzt habe. Welche Regisseure/Filme dürfen denn im unmittelbaren Umfeld von Lars von Trier erwähnt werden phne das ich angemotzt werde?

    (P.S. Ich wiederhole gerne nochmal, dass ich hier nichts “verglichen” haben und das ein “Vergleich” nicht unbedingt eine “Gleichsetzung” beinhaltet. Ich kann auch Scooter mit Beethoven, Rosamunde Pilcher mit Goethe und die Graffitis vom Uni-Klo mit Picasso vergleichen ohne letztgenannte irgendwie abzuwerten)

  10. #10 schlurp
    11. Juli 2011

    Vielleicht öfters mal einen Filmblog lesen? 🙂 Wenn man einen Vor Trier nur mit seinen Nazi-Sprüchen auf dem diesjährigen Cannes-Festival in Verbindung bringt, hat man eindeutig was verpasst (und es sei gesagt: Es lohnt sich sehr das nachzuholen!). Und ja, die Filme sollte man genaugenommen nicht auf solch eine Art gegenüber stellen. Astronomie und Astrologie drehen sich ja auch beide “um Sterne und sowas”.

  11. #11 schlurp
    11. Juli 2011

    Huch. Dein Beitrag war gerade noch nicht da. Ja, ich sag nichts mehr 😉

  12. #12 Wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    Hey das war net als anmotzen gemeint. Ist halt schwierig 😉 Du holst (zurecht) bei allem was mit 2012Weltuntergangsunsinn zu tun hat die große Keule raus. Natürlich sit der Katalysator absoluter unsinn 😉 wenn du ihn dir wirklich anschaust gebe ich dir einen Tipp:

    Tu’s nicht alleine Trier Filme sind wie hier bereits mehrfach erwähnt schwer verdaulich du wirst Leute zum drüber reden brauchen.

    Zur anderen ironischen Frage (eine kleine Auswahl):

    – Kubrick
    – Almodovar
    – Lynch
    – Darren Aronofsky
    gibt noch ne Menge anderer nen Weltuntergangsfilm von David Lynch wär bestimmt cool 😀

  13. #13 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    Kann mir bitte mal einer konkret sagen, was ich denn hier nun angeblich so Verwerfliches getan habe?
    Ich versteh es nämlich wirklich nicht…

  14. #14 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Wolfsschaedel: “Du holst (zurecht) bei allem was mit 2012Weltuntergangsunsinn zu tun hat die große Keule raus”

    Ich hab hier gar nichts rausgeholt. Dir mag es vielleicht entgangen sein, aber: Ich habe nichts Schlechtes über LvT gesagt. Ich habe den Film überhaupt nicht bewertet.

    “Tu’s nicht alleine Trier Filme sind wie hier bereits mehrfach erwähnt schwer verdaulich du wirst Leute zum drüber reden brauchen”

    Bah, jetzt kommt wieder dieses pseudofürsorgliche Connaiseur-Gehabe (sorry, wenn ich heute etwas schlechte Laune hab). Weisst du, ich hab bis jetzt nicht nur SpongeBob und DSDS geschaut. Ich hab durchaus anspruchsvolle Filme gesehen; auch “schwierige” und “schwer verdauliche”. LvT war bis jetzt nicht dabei.

    Meine Güte! Ich hab doch nur nen Trailer verlinkt! Kriegt euch mal alle wieder ein!

  15. #15 Wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    Ok ich versuch’s mal. Du hast zwei unvergleichbare Dinge periphär gleichgesetzt (im Sinne von beide beinhalten Teile der gleichen Thematik).

    Das ist so (um es mit den Worten meines Vorposters zu sagen) als ob man Astronomie und Astrologie in Verbindung setzt weil beides ja die Gleiche Thematik umschließt (Planeten Sterne und das was am Himmer rumschwebt).

  16. #16 Dyrnberg
    11. Juli 2011

    Wer das Schaffenswerk von Lars van Trier nicht kennt, dem will ich einen wunderbaren Film über Fremdsein, Integration und Gesellschaft allgemein empfehlen:

    “Dogville” (2003).

    Einer DER Filme des abgelaufenen Jahrzehnts. Anschauen!

  17. #17 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Wolfsschaedel: “Das ist so (um es mit den Worten meines Vorposters zu sagen) als ob man Astronomie und Astrologie in Verbindung setzt weil beides ja die Gleiche Thematik umschließt “

    Und? Mir fallen auf Anhieb ein Dutzend Dinge ein, wie man Astronomie und Astrologie in Verbindung setzen kann. Das heisst aber nicht, dass ich Astronomie und Astrologie gleichsetze.

    Hmm – vielleicht hilft es, wenn ich es fett schreibe, vielleicht liest es dann jemand: Nur weil ich Lars von Trier und Roland Emmerich im selben Text erwähne, sage ich damit nicht, dass Lars von Triers Filme von gleicher Qualität wie Emmerichs Filme sind.. Meine Aussage war: Lars von Trier dreht einen Film dessen Thematik der eines Films von Roland Emmerich ähnelt. Das ist weder falsch noch eine Gleichsetzung. Und jetzt werde ich dazu nichts mehr sagen. Wenn sich jetzt wer angepisst fühlt, weil die hehre Kunst sich so fies und gemein den gleichen Text mit Hollywood teilen muss, dann kann ich auch nix machen. Meine Güte…

  18. #18 lilith
    11. Juli 2011

    Das Problem ist, dass es auf den ersten Blick so aussehen kann, als sei Melacholia ein neuer Film, der sich mit dem Weltuntergang 2012 beschäftigt. Allerdings geht es bei diesem Film nicht um den Weltuntergang. Dieses Szenario dient nur als Metapher für das, was mit den Charakteren passiert und was in ihnen vorgeht.

  19. #19 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @lilith: “Das Problem ist, dass es auf den ersten Blick so aussehen kann, als sei Melacholia ein neuer Film, der sich mit dem Weltuntergang 2012 beschäftigt.”

    Wenn im Trailer (und mehr kenne ich nicht) dauern davon geredet wird, dass ein Planet mit der Erde kollidieren wird, dann ist Melancholia wohl ein Film, der sich mit dem Weltuntergang beschäftigt (auch wenn der nur eine Metapher ist). Sagen übrigens auch die Filmemacher selbst:

    Dunst and Gainsbourg play sisters whose lives are drifting apart as, according to the companies, “the universe spectacularly unravels” in what Von Trier has described as “a beautiful movie about the end of the world.”
    “As the 2012 apocalypse is upon us, it is time to prepare for a cinematic last supper: Lars Von Trier’s awe-inspiring Melancholia,” crowed Tom Quinn, SVP of Magnolia in a statement. “

    http://www.hollywoodreporter.com/news/magnolia-picks-up-north-american-99038

  20. #20 Patrick
    11. Juli 2011

    In Melancholia geht es aber eben um weit mehr als nur darum, dass ein Planet mit der Erde zu kollidieren droht.
    Vor allem eben um die Auflösung des Daseins, mit allen Zusammenhängen. Der Planet ist in diesem Fall für den Haupcharakter (von Kirsten Dunst gespielt) eine Art Bestätigung, keine Angst vor dem Leben/Tod zu haben… mal ganz platt ausgedrückt, weil sich bis auf Sie keiner der anderen Charaktere eingestehen will, dass das Ende, resp. die “Erlösung” naht.

    Es ist also Schnuppe, wenn der Herr Blogbetreiber Probleme mit der Himmelsmechanik hat. (Filme wie “Dune” sind ja auch furchtbar realistisch – aber den mag ich trotzdem, vor allem die Buchvorlagen von Frank Herbert 😉 )
    In diesem Fall zieht eben diese pseudoaltruistische Skeptiker-Masche nicht, man wolle die Menschen nur beruhigen, damit Sie keine Angst vor Ereignissen haben, die sie sich in Filmen abgucken. Das Gegenteil ist hier sogar der Fall. Würde mich nicht wundern, wenn so manch dauerdepressiver oder sogar suizidgefährdeter Mensch eine Art “Entlastung” mit dem Ansehen dieses Filmes erfahren würde.
    Hat also eine Art Mehrwert, wie z. B. Aronofskys “The Fountain” – ganz im Gegensatz zu dem Zeug, dass Emmerich immer verbricht.

  21. #21 Eda Gregr
    11. Juli 2011

    Ich glaube auch bei Emmerich ist der Weltuntergang eine Metapher, genau wie die Invasion der Ausserirdischen ein Vorwand war das Weisse Haus ungestraft in die Luft zu jagen 🙂
    Eine Metapher wofür? Für die Macht der Natur? Für die Kleinheit des Menschen? … Sollte nicht weiter schwierig sein irgendwas tiefsinniges zu finden :)))
    Der künstlerischer Wert eines Werkes ist meines Erachtens immer das, was man draus macht. (Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang immer gern an Steve in der Sitcom Coupling, wie er die künstlerischen Aspekte eines Lesbenpornos bei einem Dinner zu erklären versucht 😉

    Florian, kriegst du nicht allmählich das Gefühl, dass die Verschwörung gegen dich gerichtet sein könnte? Eine Verschwörung gegen dich, die sich anderer Verschwörungen, die der 2012, bedient… lol

  22. #22 Gregor Weidninger
    11. Juli 2011

    Das ist kein Film über den Weltuntergang.

    Sagen übrigens auch die Filmemacher selbst:

    Stimmt leider nicht.
    Bei Tom Quinn handelt es sich um einen Manager von Mangolia Pictures.
    Diese Firma hat sich die Rechte für Nord Amerika und Australien gesichert.

    Er hat nichts mit der Herstellung des Films zu tun!
    Erklärbar wäre sein dummes Statement vielleicht damit, dass er sich an den 2012 Hype anhängen will um den Film besser vermarkten zu können.

    Wenn man Lars von Trier fragt ergibt sich was anderes:

    What inspired you to make a film about the end of the world?
    Lars von Trier: It’s not exactly a film about the end of the world, but a film about a state of mind.

    mehr unter http://cineuropa.org/interview.aspx?lang=en&documentID=203769

  23. #23 Patrick
    11. Juli 2011

    @ Eda Greg:

    Der künstlerischer Wert eines Werkes ist meines Erachtens immer das, was man draus macht.

    Das ist ein schwieriger Punkt. Im Grunde liegt das “was man draus macht” immer nur am Künstler, der durch sein Werk eine tiefsinnige Verbindung zu seinem Publikum sucht, sozusagen. Gibt aber auch genug Künstler, die machen ihre Kunst vor allem für sich selbst.
    Dinge in etwas hinein zu interpretieren finde ich oft sehr vermessen und meist auch viel zu aufgesetzt. Vor allem in Zeiten, wo es schon “Kunst” ist, seinen Kopf auf nen Ziegel zu schlagen und diesen dann als “Meisterwerk und Mahnmal der inneren Wut des Menschen” anzupreisen.
    Auf den “Mehrwert” kommt es an. Also ob jemand tatsächlich tief von einem Kunstwerk berührt wird. In meinem Fall ist das z. B. oft bei Gemälden der Romantik und auch guten Büchern so.
    Wenn es am Ende nur auf blanke, emotionslose pseudotiefsinnige Interpretation hinausläuft, ist es die Bezeichnung “Kunst” in meinen Augen nicht wert. Leider gibt es viel zu viel davon.

  24. #24 nihil jie
    11. Juli 2011

    Ich muss gestehen, dass ich seit ca. Mitte 80er aufgehört habe Katastrophenfilme zu gucken 😉 Vielleicht sollte ich mir doch mal einen Film dieser Art mal wieder anschauen… schon mal wegen der Effekte.

  25. #25 Patrick
    11. Juli 2011

    @ Nihil Jie:

    Effekte? Ja, es gibt wohl ein paar gegen Ende. Aber das ist auch hier wiederum nicht mit dem Emmerich-Zeugs zu vergleichen. Außerdem ist es kein “Katastrophenfilm”, sondern vorrangig ein “Drama” mit SF- Background.
    Warum heißt der Streifen wohl “Melancholia” und nicht “Doomsday”, “Extinction”, “Total Apocalypse”, oder so? 😉

  26. #26 Nele
    11. Juli 2011

    @Patrick

    Dinge in etwas hinein zu interpretieren finde ich oft sehr vermessen und meist auch viel zu aufgesetzt.

    Das ist kunsttheoretisch nicht mehr aufrecht zu erhalten; die Frage nach dem “Kunsteigentlichen”, dem “was will uns der Künstler damit sagen?” findet man zum Glück nur noch in schlechtem Deutschunterricht. 🙂 Künstlerischer Ausdruck ist das, was wahrgenommen wird – gute Kunst löst eine Reaktion aus, schlechte läßt gleichgültig.

    Darüber hinaus: selbstredend darf man einen Emmerich-Knaller mit einem “Charakterfilm” vergleichen. Wer sollte denn den Vergleich verbieten dürfen?

  27. #27 Basilius
    11. Juli 2011

    @Patrick

    Das ist ein schwieriger Punkt.

    Ja, man kann hier vortrefflich drüber streiten, ohne sich anzunähern.

    Im Grunde liegt das “was man draus macht” immer nur am Künstler, der durch sein Werk eine tiefsinnige Verbindung zu seinem Publikum sucht, sozusagen.

    Bzw. auch genauso sehr am Publikum, bzw. dem “was es für sich daraus macht”.

    Gibt aber auch genug Künstler, die machen ihre Kunst vor allem für sich selbst.

    Die gibt es. Und da ist auch erst mal nichts schlechtes dabei. Im Gegenteil.

    Dinge in etwas hinein zu interpretieren finde ich oft sehr vermessen und meist auch viel zu aufgesetzt.

    Vermessen wird die Interpretation erst dann, wenn der Interpretierende meint, daß er alleine die absolute Wahrheit verkündet.

    Vor allem in Zeiten, wo es schon “Kunst” ist, seinen Kopf auf nen Ziegel zu schlagen und diesen dann als “Meisterwerk und Mahnmal der inneren Wut des Menschen” anzupreisen.

    Da ist auch erst mal nichts falsches dran. Es muss mir ja nicht gefallen.

    Auf den “Mehrwert” kommt es an. Also ob jemand tatsächlich tief von einem Kunstwerk berührt wird.

    Da sind wir beisammen.

    In meinem Fall ist das z. B. oft bei Gemälden der Romantik und auch guten Büchern so.

    Bei mir ist das nur bei guten Büchern so. Und ich alleine definiere, was für mich gute Bücher sind 😉

    Wenn es am Ende nur auf blanke, emotionslose pseudotiefsinnige Interpretation hinausläuft, ist es die Bezeichnung “Kunst” in meinen Augen nicht wert. Leider gibt es viel zu viel davon.

    Das ist nicht ganz falsch, leidet aber auch wieder daran, daß dies letztlich nur nach der eigenen Meinung entschieden werden kann. Somit also auch nur die eigene Person als Gültigkeitsbereich umfassen kann.
    IMHO, jedenfalls.
    ^_^

  28. #28 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Patrick: “Es ist also Schnuppe, wenn der Herr Blogbetreiber Probleme mit der Himmelsmechanik hat.”

    Könnt ihr verstehen, dass ich in dieser kurzen Ankündigung zum Melancholia-Trailer NICHT gesagt habe, dass dieser Film genauso ist wie Emmerichs “2012”? Das ich NICHT gesagt, dass der Film schlecht ist? Das Lars von Trier doof ist? Ich habe überhaupt nichts wertendes über den Film gesagt. Ich habe nur folgende Aussagen getroffen:

    a) LvT macht einen Kinofilm der ebenso wie der von Emmerich auf dem “Planet X”-Mythos anspielt .
    b) Das dargestellte himmelsmechanische Szenario ist falsch

    Beide Punkte sind ebenso offensichtlich richtig wie sie offensichtlich keinerlei Wertung über den Film enthalten. Ich weiß nicht, wieso man jetzt deswegen so ein Fass aufmachen muss. Ehrlich, ich verstehe es nicht.

    “In diesem Fall zieht eben diese pseudoaltruistische Skeptiker-Masche nicht, man wolle die Menschen nur beruhigen, damit Sie keine Angst vor Ereignissen haben, die sie sich in Filmen abgucken. “

    Soll das jetzt ein Vorwurf mir gegenüber sein?

    Ok, ich habe heute gelernt, dass ein Film, dessen zentrales Element (JA!, ein Metapher, ich weiß) eine drohende Kollision zweier Planeten ist, auf gar keinen Fall in einen irgendwie gearteten Zusammenhang mit anderen Filmen gebracht werden darf bei denen planetare Katastrophen dieser Art eine Rolle spielen, wenn dieser Film von Lars von Trier gedreht wurde. Werd ich nicht wieder machen.

  29. #29 Eda Gregr
    11. Juli 2011

    @ Patrick

    Ich denke nicht, dass Emmerich durch sein Werk weniger nach einer tiefsinnigen Verbindung zu seinem Publikum sucht, bloss dass er wohl mehr Wert auf die Anzahl der Verbindungen und weniger auf die Tiefe legt als vielleicht von Trier.

    Einer der Filme, die mich existenziell am meisten erschüttert hat, war Men in Black. Wegen dem Blitzdings. Da stellt sich mir die Frage nach meiner Existenz als einem Konstrukt und beeinflusste dadurch meine Studien und mein Leben ganz wesentlich.

    Daher denke ich nicht, dass es der Künstler ist, der den künstlerischen Wert bestimmt, sondern das Publikum, dass ihn ihm zugesteht.

    Ich würde Science Fiction irgendwie so definieren, dass gewisse Gedanken wirklich bis ans bittere Ende gedacht werden. Interessanterweise sehen wir uns dadurch mit Konsequenzen konfrontiert, die unserer Intuition zu widersprechen scheinen und dadurch unsere Dogmen in Frage stellen. Ist das nicht genau das, was du von der Kunst erwartest?

  30. #30 Randifan
    11. Juli 2011

    Warum wird ständig auf Lars van Triers “Nazisprüche” hingewiesen? Diese absolute Verteuflung gibt es bei keiner anderen Auseinandersetzung mit irgendeiner anderen Ideologie. Hätte Herr Van Trier Stalin oder Mao gelobt, wäre diese Huldigung nicht Teil einer Filmkritik.

  31. #31 Patrick
    11. Juli 2011

    @ Basilius:
    Meine Kommentare waren übrigens zum großen Teil wertfrei gemeint. Ich will hier gar nichts als irgendetwas definieren. Wenn jemand den Film “Men in Black” auf irgend eine Weise künstlerisch ansprechend findet, weil die ScienceFiction von dieser Person auf besondere Art und Weise wirkt, dann ist es ja schön. Trotzdem hat Barry Sonnenfeld im meinen Augen da nen ziemlich blöden Film gedreht, und in die Kubrick-Streifen interpretiert die ganze Welt offenbar auch immer viel mehr “Kunst” rein, als nötig – aber wenn ‘s Spaß macht. Mir halt nicht. 😉

    @Eda Gregr:
    Habe oben schon meinen Teil zu “Men in Black” geschrieben, weil ja im Falle der “Kunstverhöhnung” (wie ich sie persönlich nenne) nicht schlecht genug ist, um einen ganz besonderen Anspruch hineinzuinterpretieren.
    Aber ist schon richtig: Der Zuschauer/Leser/Betrachter bestimmt, ob eine künstlerischer Mehrwert bei ihm ankommt, auch wenn ich denselbigen in Filmen wie “Independence Day” oder “Men in Black” überhaupt nicht verspüren kann. Das Weiße Haus in die Luft zu jagen, ist da doch eher plakativ, weniger “künstlerisch-auflehnerisch”. 😉

    @ F. Freistetter:
    Ist schon okay. 😉

    Soll das jetzt ein Vorwurf mir gegenüber sein?

    Sie haben gewissermaßen die Geister gerufen, die Sie nun verfolgen. Ist doch offensichtlich, aber auch nicht weiter schlimm. Ich meinte damit eigentlich nur, dass es ein bisschen seltsam ist, dass Sie sich noch wundern, wenn Kritik zu einem Ihrer Beiträge kommt, der Ihnen zwar auf den ersten Blick gut ins Schema passt, in diesem Fall aber eben nicht der “Sache” dienlich ist.
    Sie sollten es nicht nötig haben, sich dann hinter ihrem Astronomendasein zu verstecken, um “Kritik an der Himmelsmechanik in einem Film zu äußern”. Sie wollen klarstellen, dass es keine Bedrohung durch einen herumschwirrenden Exoplaneten gibt, schon klar. Melancholia dahingehend schonmal recht progressiv mit dem “Nazi-Regisseur” für Ihre werten Leser gleichzusetzen, wäre etwa so, als würde die Gemeinschaft der Rasenzüchter kritisieren, dass es Ihnen gar nicht passt, dass beim Fußballspiel die Spieler so wüst auf dem Grün herumtreten (Mörder!). 😉

  32. #32 Patrick
    11. Juli 2011

    Nachtrag…
    @Eda Gregr:
    Da hatte ich etwas vergessen…

    Interessanterweise sehen wir uns dadurch mit Konsequenzen konfrontiert, die unserer Intuition zu widersprechen scheinen und dadurch unsere Dogmen in Frage stellen. Ist das nicht genau das, was du von der Kunst erwartest?

    Eigentlich erwarte ich von Kunst, dass sie mir ein neues Puzzelstück zu meinem Innenleben zeigt, das ich dann selbst einbetten muss. Ein rein emotionales Ding, auch intuitiv, ja, aber weniger kontruktiv contra Dogmen. Eigentlich “schockt” mich die Vorstellung einer Science-Fiction innerlich weit weniger, als die Gefühlswelter anderer Menschen. Emotional bin ich verletzlich, aushorchbar, logisch nicht.
    Das ist es wohl auch, was von Trier da mit Melancholia versucht aufzuzeigen, auch wenn ich ansonsten kein besonderer Fan seiner Filme oder der Type selbst bin.

  33. #33 Eda Gregr
    11. Juli 2011

    @ alle

    Ich hielt es für überflüssig zu erwähnen, weil ich es für eine der weniger Wahrheiten in der Welt halte: Men in Black ist ein total bescheuerter Film.
    Und doch hat er bei mir mehr Ausgelöst als so manch ein tiefsinniges Buch, dass mich wochenlang grübeln liess.

    Persönlich möchte ich aber dennoch eine Lanze brechen für die einfachgestrickten Hollywood Blockbuster, denn trotz allem spiegeln sie die Träume der Massen wieder. Und so absurd es klingen mag, bisweilen enthüllen sie mir gerade dadurch mehr über die Mechanismen in der Welt als eine feinsinnige psychologische Studie. Genau wir mir manchmal eine Lüge mehr über einen Menschen sagen kann als eine Wahrheit.

  34. #34 Wolf
    11. Juli 2011

    Da fällt mir der geniale H.-P. Kerkeling ein:

    “HURZ!”

    genau das passiert hier gerade 🙂

  35. #35 Patrick
    11. Juli 2011

    Schön zusammengefasst. 🙂

    Ja, Men in Black ist wirklich schlecht. Vllt. liegt es dann aber nur daran, dass mein “Anspruch zur Nachhaltigkeit von künstlerischem Wirken” (wow!) höher ist, als beim Durchschnitt, und ich deswegen da nicht viel von mitgenommen habe, und eigentlich auch nur ganz selten bei Filmen solche Momente habe (“The Fountain” ist da z. B. ein super Ding für – bei mir muss der Verstand sozusagen mit dem Gefühl, der Inutition kollidieren, damit dieses Feeling bei mir ankommt – nicht um Dogmen – die ich diesbezüglich nicht habe – aufzulösen, sondern um die Endgültigkeit bestimmter Dinge emotional zu erfahren – da gibt es für mich nichts größeres).
    Dieser Flash-Stab, ein eigenes Universum in einer Schneekugel, etc. Ganz witzig, aber schon damals alt, wenn auch für den Durchschnittgucker womöglich was ganz neues.
    Aber man kann sagen: Science-Fiction härtet ab. 😀

  36. #36 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Patrick: “Ich meinte damit eigentlich nur, dass es ein bisschen seltsam ist, dass Sie sich noch wundern, wenn Kritik zu einem Ihrer Beiträge kommt, der Ihnen zwar auf den ersten Blick gut ins Schema passt, in diesem Fall aber eben nicht der “Sache” dienlich ist. “

    Welcher “Sache”, um Himmels Willen? Ich habe einen Trailer verlinkt. Nicht mehr und nicht weniger.

    “Sie sollten es nicht nötig haben, sich dann hinter ihrem Astronomendasein zu verstecken, um “Kritik an der Himmelsmechanik in einem Film zu äußern”. Sie wollen klarstellen, dass es keine Bedrohung durch einen herumschwirrenden Exoplaneten gibt, schon klar”

    Äh – ja? Ich habe angemerkt, dass sich kein Planet hinter der Sonne verstecken kann. Das war ein Satz, meine Güte – und kein Werturteil des Films

    “Melancholia dahingehend schonmal recht progressiv mit dem “Nazi-Regisseur” für Ihre werten Leser gleichzusetzen, wäre etwa so, als würde die Gemeinschaft der Rasenzüchter kritisieren, dass es Ihnen gar nicht passt, dass beim Fußballspiel die Spieler so wüst auf dem Grün herumtreten”

    Habe ich gesagt, das LvT ein Nazi-Regisseur ist? Habe ich nicht, oder?

    Könnt ihr vielleicht alle mal aufhören, in meine paar Sätze zu diesem Trailer irgendwas hinein zu interpretieren? Ich habe nicht gesagt das der Film gut ist oder schlecht ist. Ich habe Trier nicht als Nazi bezeichnet oder sonst irgendwas getan. Ich habe auf die Existenz eines Videos hingewiesen.

  37. #37 Patrick
    11. Juli 2011

    Finde ich gut, Herr Freistetter. Was läuft denn sonst noch so im Kino? 😉

  38. #38 Patrick
    11. Juli 2011

    Ich helfe Ihnen mal dabei… Also vielleicht der hier:
    http://www.imdb.com/title/tt1772240/
    Passt hervorragend in Ihren Blog. Ein Kosmonauten-Verschwörungs-Science-Fiction-Horrorthriller, uiuiuiui. Ganz böser Stoff.
    (Der Trailer reißt mich aber nicht vom Hocker)
    😉

  39. #39 Basilius
    11. Juli 2011

    @Patrick

    Was läuft denn sonst noch so im Kino?

    Damit Sie wieder hurzen können?
    0_0

    @Florian Freistetter
    I know what you are trying to say. But the audience does not get it. Maybe we could repeat it from the 1st verse…?
    *scnr*
    +_+

  40. #40 Patrick
    11. Juli 2011

    Sie sind ja cool wie Klamotte, Herr Basilius. Lernt man diese lässige Internetsprache im Hörsaal?
    Davon ab, der (von mir) vielzierte “Mehrwert” dieser Blogseite ist erst durch mein “Hurzen” entstanden. Ansonsten würde wir nämlich weiterhin darüber reden, wie es um den Assoziationsversuch von Melancholia und von Triers seltsamen Dritten Reich- Kommentare bestellt ist.

  41. #41 Wolf
    11. Juli 2011

    ROFL

    wie man einen winzigen Bericht in einem Blog zu einem kunstkritischen Kompendium aufblasen kann (wird mir zum Glück auch weiterhin ein Rätsel bleiben 🙂 )

    @Florian Freistetter: seien Sie froh, dass Sie nicht wirklich den FILM kritisiert haben…. 😉

  42. #42 Wizzy
    11. Juli 2011

    Nachdem lange Zeit auch die Astrologie weithin glaubwürdig erschien, ist heute die Astronomie die anerkannte Wissenschaft des Himmels.
    So, jetzt darfst Du mich auch schelten, Florian, weil ich beides in einem Satz genannt habe und außerdem einen “unzulässigen” Bogen zwischen beiden geschlagen habe. =)

  43. #43 Patrick
    11. Juli 2011

    @ Wolf:
    Über was sollen wir den sonst debattieren? Ist man hier nicht flexibel? Ist die Richtung vorherbestimmt? Muss ich hier eine Erörterung des Streifens mit anschließender Filmkritik posten, damit dieser Blogeintrag Sinn macht?

    Und “aufblasen” ist relativ. Sich über Kunst zu unterhalten, finde ich unterhaltsam. Wenn es nicht zum “Thema” beiträgt, sollte der Blogbetreiber vllt. definieren, um was für ein Thema es hier überhaupt geht. 🙂

  44. #44 Patrick
    11. Juli 2011

    So langsam macht ‘s mir Spaß hier.
    @ Wizzy:
    Falsches Thema… wobei… 😀

  45. #45 Wolf
    11. Juli 2011

    Mücke -> Elefant

    Ganz einfach, oder?

  46. #46 Patrick
    11. Juli 2011

    Den Eingangsbeitrag einfach ignorieren? Cool. Ist dann aber der Verfasser nicht tief traurig drüber? Schließlich erhofft er sich ja so viel Kommentare und Zuspruch wie möglich.

    Aus “Mücke” -> “Elefant” zu machen, ist eine kleine Kunst. Die würde hier aber gar nicht angewandt, wenn Sie sich die Beitragsfolge noch einmal ansehen.
    Höchstens wurde aus einer “Mücke” eine “Stechfliege” gemacht, die aber in eine vollkommen andere Richtung fliegt. 🙂

  47. #47 wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    @Wolf hier spricht dein schädel:

    Ich finde nicht das hier ne Mücke aus nem Elefanten gebaut wird es ist wichtig die unterschiede zu beachten und ich bin immernoch der Meinung, dass es eine Beleidigung für LvT ist das sein Film als thematisch mit Emmerich ähnlich behandelt wird aber nun gut vlt. sehe ich das auch zu Eng und sollte es sehen wie’s Florian sieht.

  48. #48 Wolf
    11. Juli 2011

    Um es mit William zu sagen:”Much Ado about Nothing”

    Adele

  49. #49 wólfsschaedel
    11. Juli 2011

    Ich hab noch was vergessen @Florian: das ist es doch: Der Weltubntergang ist eben NICHT der zentrale Bestandteil des LvT Films sondern nur der auslösende Faktor. Und deswegen darf man 2012 und Melancholia auch nicht in einem Atemzug nennen, oder besser: man sollte es nicht.

  50. #50 Patrick
    11. Juli 2011

    Na, der gute alte Shakes hat in seinem Stück immerhin zwei Paare zusammengeführt (darunter eines, das unvereinbar schien). Das hatte am Ende auch seinen Sinn, auch wenn dazwischen viel Lärm um nichts gemacht wurde. 🙂

  51. #51 JerseyRyan
    11. Juli 2011

    Ich glaube das Problem ist der Teil hier:

    Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:

    Das klingt so, als würde es in Melancholia nur um diesen Planeten gehen. Das hat Florian zwar so nicht geschrieben, aber es erweckt für mich den Anschein, als würde er das so vermuten.

    Angst vor dem Film hab ich trotzdem. Lars von Trier ist mir einfach zu heftig :\

  52. #52 Basilius
    11. Juli 2011

    @Patrick

    Lernt man diese lässige Internetsprache im Hörsaal?

    Nein, eher nicht. Sie können ja mal einen besuchen, wenn Sie es nicht glauben.

    Davon ab, der (von mir) vielzierte “Mehrwert” dieser Blogseite ist erst durch mein “Hurzen” entstanden.

    Richtig. Sie waren der einzige, der hier einen “Mehrwert” zitiert. Könnte einem zu denken geben, oder auch nicht.

    Ansonsten würde wir nämlich weiterhin darüber reden, wie es um den Assoziationsversuch von Melancholia und von Triers seltsamen Dritten Reich- Kommentare bestellt ist.

    Mir scheint hier liegt ein akuter Fall von “feindlicher Artikelübernahme” vor. Florian Freistetter hat mehrmals darauf hingewiesen, daß besagtes überhaupt kein Thema des Artikels ist.

    @Wolfsschaedel hat gemeint,daß eine Werner-Satire nicht mit einer Chaplin Satire verglichen werden dürfe (was so natürlich Unsinn ist, wieso denn nicht?). War aber ansonsten friedlich.
    @schlurp Hat lediglich gemeint, daß man den Herrn von Trier nicht auf seine Sprüche reduzieren dürfe, was Florian Freistetter so ja aber auch gar nicht gemacht hat.

    Einzig @Randifan kam daher mit:

    Warum wird ständig auf Lars van Triers “Nazisprüche” hingewiesen? Diese absolute Verteuflung gibt es bei keiner anderen Auseinandersetzung mit irgendeiner anderen Ideologie.

    Das kommt mir dann aber doch vor wie in der Folge “The Germans” aus “Fawlty Towers”. John Cleese meckert hier auch entschuldigend herum, daß er immer mehr durcheinander kommen würde, da: “…I got confused because everybody keeps mentioning the war!“. Das Peinliche für ihn hierbei war, daß er tatsächlich der einzige war, der selbiges ständig wiederholt hat.
    Aber selbst wenn Randifan und Patrick meinen, daß Ihnen das an diesem Artikel wichtig wäre, so bleibt es doch ein Strohmann gegen den gefochten wird.
    Aber das machte ja das Publikum von “Hurz” auch sehr gerne.
    ^_^

  53. #53 Johannes
    11. Juli 2011

    Was eine dämliche “Diskussion”. Sind wir hier bei Anne Will?
    Das einzige was Florian wichtig war, dass da ein Planet sich an die Erde ranschleicht. Bumm aus.
    Wie kann man denn da so drauf abgehen?
    “Oh… das kann man nicht vergleichen…”
    Hat auch niemand, deswegen Thema verfehlt.

  54. #54 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @wolfsschaedel: “Und deswegen darf man 2012 und Melancholia auch nicht in einem Atemzug nennen”

    Und was hast du gerade getan? Kulturbanause! Einfach den unsäglichen Kommerzscheiß mit der reinen Hochkultur in einen Satz gezwängt! Welch Schande… Ich fordere, dass zwischen der Erwähnung von Lars von Trier und irgendeinem anderen Film mindestens 50000 Wörter zu liegen haben, außerdem hat der Autor der entsprechenden Texte explizit zu versichern, das alles was in LvTs Filmen an irgendwelche anderen Filme erinnern könnte auf keinen Fall irgendwas mit irgendwas anderem zu tun hat und sowieso nur eine Metapher und alles ganz anders ist.

    Hurz!

  55. #55 wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    @Basilus:

    Ich glaub du hast mich falsch verstanden ich bin der Meinung man SOLLTE es nicht vergleichen der Grund dafür ist aus meienr sicht der folgende. Wenn man Werner mit Chaplin vergleicht tut man beiden unrecht. Chaplin muss sich nicht “anstrengen” um zu gewinnen und Werner wird mit etwas gemessen, dessen Liga der Film nie erreichen wollte und daher nicht erreicht.
    Die Satire aus Werner kann man besser mit Ich hock in meinem Bonker vergleichen. Ob die Chaplinsatire mit etwas zu vergleichen ist kann ich nicht sagen, ich kenne eigentlich bis auf diesen Film keine wirklich guten Satiren auf das dritte Reich

  56. #56 wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    Gnaaaaaa ich schäme mich und bewerfe mein Haupt mit Asche

  57. #57 Patrick
    11. Juli 2011

    @Basilius:
    Mir war an dem Artikel eigentlich nur wichtig, ihn einem Thema für mich zuzuordnen, damit ich damit umgehen kann.
    Letztlich ist es mir nämlich vollkommen gleich, ob F. Freistetter solche Filme oder ihre Regisseure gut findet, oder eben nicht.

    Der klassische Scienceblogs-“Themenstrohmann” ist einzig der, der sich immer wieder zwischen dem Blogbetreiber und Kommentatoren stellt und behauptet, der Blogbetreiber hätte dies so nicht gemeint, oder so nicht gesagt, als bräuchte er Unterstützung, weil er sich selbst nicht mehr herauswinden kann, aus dem, was ein Großteil hier vernommen hat (nicht unbedingt dass er Melancholia mit “Film von einem Nazitypen” gleichsetzen will, ganz und gar nicht, sondern dass er hier offenbar spannend darauf wartet, dass irgendwer in den Blog schneit, und unsinnige Planet-X- Theorien verbreitet, wie es schon so oft der Fall war. Und wer hier irgend etwas anders behauptet, hat die letzten drei Jahre Scienceblogs verpasst).

    Wir haben uns friedlich über Kunst unterhalten. Ist das einem Freistetter-Blogbeitrag zu unwürdig. Müssen wir zwangsweise Esoteriker bashen, damit der Blog Sinn macht?

  58. #58 Basilius
    11. Juli 2011

    @wolfsschaedel
    Ich glaube, ich habe Dich schon verstanden. Natürlich spielen die genannten in gänzlich unterschiedlchen Ligen. Keine Frage. Wenn man dann nach dem “künstlerischen Wert” der politisch, zeitgenössischen Aussage im Wandel der Zeiten unter einbeziehung der soziologischen Komponenten des Individuums im Widerstreit mit dem System sucht (hurz!), dann tut man beiden ganz bestimmt unrecht und verzapft unnützen Mist.
    Abgesehen davon hat mir “Der große Diktator” wirklich gut gefallen und er hat mich sehr berührt (obwohl ich die Schlussrede etwas unnötig pathetisch fand, aber egal). Für Werner oder den Bonker fühle ich mich irgendwie etwas zu alt. Aber früher fand ich einige Werke von Brösel schon sehr lustig. Vom frühen Moers gibt es einige Sachen, welche ich auch heute noch recht gelungen finde. Das meiste davon kann man in alten Ausgaben der “titanic” finden.

  59. #59 Faustus
    11. Juli 2011

    Hm…schwierig.
    Wenn ich mir den Trailer so ansehe und mir vor Augen führe, dass Trier z.B. für solche Filme wie “Antichrist” verantwortlicht war, vermute ich mal, dass dieser Film nichts mit verkorkster Himmelsmechanik zu tun hat, sondern “Planet” und “Weltuntergang” Metaphern für menschliche Beziehungen darstellen.
    Und mal ehrlich: Wie niveauloses Hollywood-Kino zum Berieselnlassen sieht mir das nicht aus.
    Nunja, mal sehen wie der Film tatsächlich wird…

  60. #60 Patrick
    11. Juli 2011

    “Der große Diktator” ist ja auch keine Hitler-Parodie, sondern eigentlich viel mehr, nämlich schon auf die Mißstände dieser Diktatur hinweisend, weniger, sie ins Lächerliche zu ziehen.

    Chaplin hat aber Jahre danach selbst gesagt, dass er den Film nicht so “humorvoll” (im Sinne von Slapstik) gemacht, bzw. vermutlich gar nicht gemacht hätte, wenn die tatsächlichen Gräueltaten damals schon so allgemein bekannt gewesen werden.

    Aber ich hurze schon wieder, wo ich eigentlich viel zu wenig TV gucke, um zu wissen, was der Kerkeling damit meint. Kann es mir aber vorstellen.

  61. #61 Patrick
    11. Juli 2011

    @ Faustus:
    Da kommt schon ein echter Planet X drin vor, der die Erde bedroht. 😉

    Vermutlich ist es am Ende aber nur ne Wahnvorstellung von dem Kirsten Dunst- Charakter, weil Sie als Kind traumatischerweise miterleben musste, wie ihr kleiner Bruder von nem Piano erschlagen worden ist, oder so.

  62. #62 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Patrick: “Müssen wir zwangsweise Esoteriker bashen, damit der Blog Sinn macht? “

    Ich weiß nicht welches Problem du hast. Wenn du wegen ein paar Zeilen Text zu nem Kinortrailer so abgehst, dann hat es vermutlich nix mit dem eigentlichen Thema zu tun…

  63. #63 Patrick
    11. Juli 2011

    @ F. Freistetter:

    …dann hat es vermutlich nix mit dem eigentlichen Thema zu tun…

    Das da wäre?

  64. #64 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Patrick: “Das da wäre? “

    Mein Thema war: “Schaut mal: da gibts nen Trailer von nem Film in dem kollidierende Planeten vorkommen”.

  65. #65 Eda Gregr
    11. Juli 2011

    Florian, da das aber ja so nicht geht, weil die Planeten nur metaphorisch sind, solltest du vielleicht lieber auf Filme aufmerksam machen, in denen Äpfel kollidieren, weil die ja dann Metaphern für Planeten sind 😉

    Und vielleicht auch Schwerter oder Herzen oder …

  66. #66 HaDi
    11. Juli 2011

    Oha, Invasion der Cineasten…

    Wundert mich, dass so viele einen Film zu kennen scheinen, der kurz beim Festival in Cannes lief und derzeit nur in Dänemark… Filme zu bewerten, bevor man sie gesehen hat, find ich immer etwas merkwürdig.

    Aber Florian beklagte sich doch nur darüber, dass sich ein Planet hinter der Sonne versteckt. Einen angekündigten Beitrag zum Thema Himmelsmechanik fände ich ganz gut, wobei der Film diesbezüglich eine weitere Besonderheit bietet…

    *ACHTUNG SPOILER* — Im englischen Wiki gibts eine grobe Inhaltsangabe inkl. Ende. Und am Ende benimmt sich ein Himmelskörper bezüglich der Himmelsmechanik etwas merkwürdig.

    Kann trotzdem ein toller Film sein, ohne den Hinweis hier hätte ich den gar nicht auf dem Radar gehabt, denn als Nicht-Cineast hat man nur die Skandal-Pressekonferenz mitbekommen. Und wenn er ein paar 2012-Freaks mit falschen Erwartungen ins Kino lockt und zum nachdenken anregt, kann das auch nicht schaden…

    Wenn zeitnah zum Kinostart hier ein Artikel über die astronomischen Aspekte des filmes kommt, ist das doch nichts schlechtes oder?

    Ausserdem ist es doch erfrischend mal zu lesen, dass Florian so frei zugibt, von etwas bzw. jemand (Lars Trier und sein werk) keine ahnung zu haben. Wo er doch andauernd beschuldigt wird, arrogant und besserwisserisch zu sein….

  67. #67 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Eda Gregr: “Florian, da das aber ja so nicht geht, weil die Planeten nur metaphorisch sind”

    Ok, ich gebs auf. Irgendwie scheint ihr das nicht verstehen zu wollen. Also spar ich mir weitere Erklärungen.

    @HaDi: Die Leute von der englischsprachigen Wikipedia haben ja augenscheinlich auch keine Ahnung. Die schreiben dort ja:

    “The film ends with Justine, Claire and Leo sitting inside the shelter, as Melancholia collides with Earth.”

    Dabei wissen wir doch, dass die Planeten nur metaphorisch sind und deswegen nie und nimmer so was profan-blockbustermäßiges machen würden, wie zu kollidieren…

  68. #68 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    Wie stehts eigentlich mit Mike Cahill? Der hat auch nen Film mit ner Gegenerde gedreht: http://en.wikipedia.org/wiki/Another_Earth Ist der ausreichend proletoid damit ich hier in meinem Blog und dem Weltuntergangsumfeld darüber schreiben darf?

  69. #69 rolak
    11. Juli 2011

    Kannst über alles schreiben, Florian – zumindest bis die ach so wohlgebildeten Dampfplauderer wenigsten einen kleinen Schritt weiter in die gigantischen Abgründe der Sprachwelt vorgedrungen sind:

    • Vergleichen ist nicht dasselbe wie gleichsetzen. Oder ist “A ist schlechter als B” eine Gleichsetzung?
    • Ein Erwähnen im selben Text ist noch lange kein Vergleich (Filmlexikon?)
    • Aus ‘Ich finde den Film gut’ folgt in keiner Weise zwingend ‘Der Film ist gut’. Wann überhaupt gilt letztere Aussage? Wenn x% der Menschheit ihr zustimmen?
    • rhabarber rhabarber rhabarber

    ^^alerted snakes of consequences…

  70. #70 Patrick
    11. Juli 2011

    @ F. Freistetter:

    Wie stehts eigentlich mit Mike Cahill? Der hat auch nen Film mit ner Gegenerde gedreht: http://en.wikipedia.org/wiki/Another_Earth Ist der ausreichend proletoid damit ich hier in meinem Blog und dem Weltuntergangsumfeld darüber schreiben darf?

    Mach das. Aber ich glaube, dieser Streifen wird ziemlich langweilig, und eignet sich höchstens zu dem Zweck, Weltuntergangsfreudige auf deinen Blog zu locken, und diese dann nach allen Regeln der Skeptikerkunst anzufurzen. Aber nicht dass Du und deine Kumpanen sowas jemals vor hätten… 😀

    Hier, der könnte besser werden. Hab das Buch mal gelesen:
    http://www.imdb.com/title/tt0455856/
    Und, uiuiui, er kommt wohl sogar 2012 in die Kinos. Hammermäßig.

  71. #71 Patrick
    11. Juli 2011

    Übrigens ist der Planet in Melancholia weder nur Metapher, noch nur profan-blockbustermäßig echt.
    Er soll eine Art Spiegel der inneren (psychologischen) und äußeren Erscheinungswelt darstellen – zumindest auf den Hauptcharakter des Films bezogen, so weit ich das richtig verstanden habe.

  72. #72 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Patrick: “Aber ich glaube, dieser Streifen wird ziemlich langweilig, und eignet sich höchstens zu dem Zweck, Weltuntergangsfreudige auf deinen Blog zu locken, und diese dann nach allen Regeln der Skeptikerkunst anzufurzen.”

    Na passt, was anderes will ich ja eh nicht. Mir gehts nur darum, Spinner anzulocken damit ich jeden Tag wen für meine Beleidigungen habe.

  73. #73 Unwissend
    11. Juli 2011

    “Na passt, was anderes will ich ja eh nicht. Mir gehts nur darum, Spinner anzulocken damit ich jeden Tag wen für meine Beleidigungen habe. ”

    Na endlich ist es raus…

    Hmh ich mach mal lieber ein Ironiezeichen für alle die es nicht sehen können es ist unsichtbar.

  74. #74 wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    @Florian: Sorry falls ich dich irgendwie falsch angemacht habe das war net der Plan. Die Welt geht wirklich unter in Melancholia. Wird ja auch vom Regisseur frei zugegeben. Das wird aber auch direkt im Prolog des Films gezeigt direkt zu anfang (so ähnlich wie bei Per Anhalter durch die Galaxis).

    @Patrick: soweit ich das von den Inhaltsangaben verstanden habe heißt der planet Melancholia ist durchaus echt und gleichzeitig ist es die “Krankheit” unter der eine der Protagonisten leidet. Ob man weitere parallelen ziehen kann muss abgewartet werden. Aber die Welt geht definitiv unter in dem Film.

  75. #75 jabroni
    11. Juli 2011

    So künstlerisch wertvoll die Filme von LvT sein mögen (ich muss zugeben, ich habe noch keine Filme von ihm gesehen). Die Nummer mit dem Planeten ist schwach.

    Es ist ok, einen Weltuntergang als Metapher zu nehmen. Es ist auch völlig ok, sich nicht an Naturgesetze zu halten, egal in welchem Film. Aber hätte er sich nicht einen Weltuntergang ausdenken können, anstatt einen von Eso-Spinnern zu klauen?

    In Sunshine gibt es auch einen unsinnigen Weltuntergang. Die Sonne erlischt in 2050 (oder so) und muss mit einer Bombe wieder gezündet werden. Das ist aber Wurst, wenn der Film unterhaltsam ist. Wenn die aber jetzt angefangen hätten mit Hohlerde und Aliens da drin (mit Hitler), dann wäre das nur lächerlich.
    Von einem angesehenen Künstler erwarte ich da schon etwas mehr Kreativität. Er hätte doch ein schwarzes Loch nehmen können, dass sich hinter der Sonne versteckt oder im Mond, oder unter dem Eis Grönlands. Schwarze Löcher wirken eh bedrohlicher als son pupsiger Planet.

    So, genug Feuer ins Öl ge… irgendwie so:D

  76. #76 wolfsschaedel
    11. Juli 2011

    @jabroni: Da muss ich dir durchaus recht geben. Aber wenn wir davon ausgehen wird Iron Skies auch total beschissen ;D Außerdem hätte man mit nem schwarzen Loch nicht so nen schönen Hurz!-Effekt basteln können wie mit dem Planeten. Oder neigen Schwarze Löcher auch dazu Namen zu haben? (Das ist wirklich ‘ne Frage aus Interesse)

  77. #77 Wolf
    11. Juli 2011

    Hab auch noch ein wenig Öl 🙂
    Auch wenn`s nur die Welt ist :-))

    http://www.welt.de/satire/article13384082/Adolf-Hitler-solidarisiert-sich-mit-Lars-von-Trier.html

  78. #78 Patrick
    11. Juli 2011

    Übrigens geht in dem Film “Another Earth” die Welt nicht unter, ist mir noch eingefallen.
    Dessen Trailer erinnert mehr an eine Mischung aus Coyote Ugly, ner Folge Dawsons Creek und so ner Science-Future- Dokumentation von BBC.
    Daher wohl eher nix für den gemeinen Nibiru-Fan.

    Und Melancholia geht scheinbar mehr in die philosophische Richtung, weniger in die martiale, obwohl der kollidierende Planet ein echter darstellen und wohl alle vernichten soll. 🙂

  79. #79 Pete
    11. Juli 2011

    Wo es hier gerade um einen Lars-von-Trier-Film geht, ich kenne nur einen Kurzfilm vom ihm.
    Es ist das Video zu Laid Back: Bakerman.

    Er hat garantiert nichts mit Weltuntergang zu tun, obwohl der Film eine Abwaertsbewegung zeigt 😉

    Pete

  80. #80 Eda Gregr
    11. Juli 2011

    Florian, ich fand eigentlich den zweiten Teil des Satzes wichtiger, wo die Äpfel kollidieren. Denn die Erklärung, dass man etwas metaphorisch verstehen müsse, finde ich immer etwas schwammig, weil die grenzen je nach belieben gezogen werden.
    Wenn man eine Metapher verwendet, nimmt man immer auch alles andere mit, was zu dem Bild gehört. Das ist ja der Witz an der Sache.

    Das heisst, wenn von Trier ein Motiv als Metapher verwendet, das auch Emmerich verwendet hat, dann darf man davon ausgehen, dass die Erfahrung zumindest, was den öffentlichen Diskurs über das Thema betrifft, auch mitgenommen wird.

  81. #81 Albert P.
    11. Juli 2011

    Hallo Florian,

    sorry, dir das sagen zu müssen, aber da offenbarst du eine gewaltige Bildungslücke! Ich bin zwar nicht mehr Meinung, dass es einen festen Kanon an Bildung geben muss, aber wenn Du bisher den Namen Lars von Trier nicht kanntest bzw. erst im Zusammenhang mit dem “Nazi-Eklat”, dann hast du offenbar cineastisch bislang hinter dem Mond gelebt.

    Ich würde mich auch dem Vorredner anschließen und meinen, dass sich der Vergleich des Films mit dem von Emmerich verbietet. “Melancholia” ist sicher kein Katastrophenspektakel á la “2012”. Und auch wenn Du mit deinem kommenden Himmelsmechanik-Beitrag sicherlich allzu naive Vorstellungen zurechtrücken magst, bin ich der Meinung, dass eine solche “Interpretation” im speziellen dieses Films doch etwas zu naturwissenschaftlich gerät – und damit vollkommen ungeeignet ist.

    Vielleicht schaust Du Dir mal diese Filmkritik an: http://www.critic.de/film/melancholia-2663/ (Die private Apokalypse: Wenn das Verschwinden von Gesellschaft und Welt herbeigesehnt wird.) und schaust Dir vielleicht auch mal ein paar Lars-von-Trier-Filme an – und erkennst, dass du hier – meiner Meinung nach – von einer völlig falschen Warte draufschaust.

    (Jedenfalls wird der Film sehr wahrscheinlich keine Weltuntergangs-Katastrophen-Planeten-Geschichte erzählen, sondern sehr wahrscheinlich eher eine Geschichte über die Seelennöte der beiden Frauen – die Planetenkollision dient dabei wohl nur als Aufhänger/Metapher)

    (Auch die englische Wikipedia weiß ein bisschen mehr: http://en.wikipedia.org/wiki/Melancholia_%282011_film%29)

  82. #82 TheBug
    11. Juli 2011

    @Patrick: Um zu verstehen was das mit dem “Hurz” auf sich hat einfach mal diesen kleinen Clip anschauen:

    Die beste (Real-)Satire zu dem Thema “was ist Kunst?” die ich kenne…

  83. #83 Albert P.
    11. Juli 2011

    Hallo Florian, ich möchte gleich noch mal ein wenig mehr auf dir “rumhacken” (aber nur freundlich gemeint 🙂 , da ich die ganzen Kommentare erst nach meinem Posting gelesen habe (deaktiviertes Javascript war schuld!).

    Jedenfalls noch zwei Anmerkungen:

    (a) Du bestreitest, dass du “2012” und “Melancholia” gleichgesetzt hast. Hast du aber, zumindest implizit. Du schreibst:

    “Seit Roland Emmerichs seinen 2012-Film sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:”

    Damit hast Du die Filme doch in eine Reihe gestellt: “Roland Emmerich – 2012 – 2 Jahre vergangen – ein neuer Weltuntergangsfilm – Melancholia”.

    Die Aussage ist: “2012” = “Weltuntergangsunterfilm” = “Melancholia” – und damit hast du beide Filme gleichgesetzt, wenn auch nur im Hinblick auf das Merkmal “Weltuntergangsfilm ‘ja/nein'”.

    Für die Cineasten ist das natürlich unverzeihlich, da du damit tatsächlich einen Apfel und eine Birne nicht nur verglichen, sondern auch gleichgesetzt hast. Beides ist Obst, aber doch sehr unterschiedlich.

    (b) Das zweite Problem ist dann vielleicht auch, dass du dir vor dieser Gleichsetzung vielleicht auch einfach mal etwas mehr als den Trailer hattest anschauen können. Aber immerhin bist so ehrlich und gestehst dein Nicht-Wissen freimütig ein. 🙂 (Ich bleibe aber dabei, dass es sich um eine “echte”, also fast unverzeihliche Bildungslücke handelt! 😉

  84. #84 TheBug
    11. Juli 2011

    Hm, ein paar Leute sitzen hier aber auf einem ziemlich hohen (Kunst-) Ross…

    Erst mal ist es ja wohl Geschmackssache welche Filme man man und über den Geschmack lässt sich nun mal trefflich, aber nicht sinnvoll streiten.

    Für meinen Geschmack macht Lars von Trier jedenfalls in dem bewussten Interview in Cannes den Eindruck eines schwer Verwirrten, da fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass ich einen Film von ihm durchstehen würde. Nicht alles was weh tut ist Kunst und auch nicht alles was wirr ist.

  85. #85 TheBug
    11. Juli 2011

    @Albert P.: Also bei 2012 fühlte ich mich trotz des physikalischen Unsinns (stark interagierende Neutrinos, mit etwa Schallgeschwindigkeit wandernde Kontinentalplatten…) bestens unterhalten, nettes Popcorn-Kino. Kein tieferer Inhalt, das cineastische Äquivalent zur Achterbahnfahrt.

    Der Trailer zu Melancholia sieht mir nach kunstvoller Öde aus, da werde ich kein Risiko eingehen mich für so was ins Kino zu bewegen, wenn dann werde ich mir den irgendwann im Fernsehen anschauen, da kann man dann notfalls zu einer Dauerwerbesendung wechseln wenns zu (bl)öde wird. Oder man greift halt ins Regal nach einem Woody Allen, Kubrick oder Charlie Chaplin etc.

    Für mich als Cineasten ist das elitäre Gehabe unverzeilich mit dem künstliche Abgrenzungen geschaffen werden.

    Viel wichtigere Frage: Weiss eigentlich jemand ob endlich die restaurierte Fassung von Metropolis auf DVD raus kommt?

  86. #86 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Albert P. “aber da offenbarst du eine gewaltige Bildungslücke! Ich bin zwar nicht mehr Meinung, dass es einen festen Kanon an Bildung geben muss, aber wenn Du bisher den Namen Lars von Trier nicht kanntest bzw. erst im Zusammenhang mit dem “Nazi-Eklat”, dann hast du offenbar cineastisch bislang hinter dem Mond gelebt. I”

    Ich kannte LvT, ich hab nur bis jetzt keinen seiner Filme gesehen. Ich habe auch weder irgendwas mit irgendwas anderem verglichen, noch den Film irgendwie bewertet, noch eine himmelsmechanische Interpretation von “Melancholia” angekündigt.

    Schon erstaunlich, dass es hier ja gerade zu von Hochkulturafficionados wimmelt die ganz genau wissen, was man über einen Film der noch nichtmal wirklich in den Kinos ist, sagen darf und was nicht – andererseits aber nicht fähig sind, ein paar Zeilen Text von mir sinnerfassend zu lesen.

  87. #87 Florian Freistetter
    11. Juli 2011

    @Albert P. “Die Aussage ist: “2012” = “Weltuntergangsunterfilm” = “Melancholia” – und damit hast du beide Filme gleichgesetzt, wenn auch nur im Hinblick auf das Merkmal “Weltuntergangsfilm ‘ja/nein'”.”

    Ja und? In “2012” geht die Welt unter. In “Melancholia” geht die Welt unter (und der nächste der das Wort “Metapher” sagt, wird gesperrt!). Also kann ich doch wohl verdammt noch mal anmerken, dass es in beiden Filmen um den Weltuntergang geht ohne damit andeuten zu wollen, dass ein Film besser als der andere ist oder sonst irgendwie ein Qualitätsurteil zu fällen.

    “Das zweite Problem ist dann vielleicht auch, dass du dir vor dieser Gleichsetzung vielleicht auch einfach mal etwas mehr als den Trailer hattest anschauen können”

    Kriegt das in euer Hirn: Meine paar Sätze weiter oben sind KEINE Rezension von “Melancholia”. Es ist KEINE Bewertung. Es ist nur ein simpler Hinweis, dass da ein Film existiert und das hier ein Trailer ist.

    Diese Diskussion hier ist mittlerweile völlig ins absurde abgeglitten… Darf ich LvT tatsächlich nur dann erwähnen, wenn ich dazu mindestens zehn Seiten vollgeschwallte und hochgestochene Kritikerprosa in die Tasten haue? Darf ich nicht einfach sagen “Hey – hier ist ein Trailer. Und schaut mal: darin kommen kollidierende Planeten vor! So wie in anderen Filmen auch die hier schon diskutiert wurden”? Muss ich extra noch einen Disclaimer dazu schreiben, dass der böse Emmerich und das viel bösere Hollywood natürlich ganz, ganz böse und grottenschlecht ist und LvT ganz, ganz hyper-anspruchsvoll suprige Filme macht?

    Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass die Cineastengemeinde es gewohnt ist, jeden Pieps bis zum Abwinken hin und her zu interpretieren und nicht damit klar kommt, dass jemand einfach nur mal eben einen Trailer verlinkt, ohne Hintergedanken.

    Geht wem anderen auf die Nerven! Hurz!

  88. #88 Basilius
    11. Juli 2011

    Ohne HaDi und Rolak käme ich mir ziemlich unverstanden vor.
    Danke Jungs.

    @Albert P.

    Ich würde mich auch dem Vorredner anschließen und meinen, dass sich der Vergleich des Films mit dem von Emmerich verbietet.

    Und noch so einer, der glaubt, man DÜRFE zwei Filme nicht miteinander vergleichen.
    Doch das darf man. Von selber verbietet sich sowas glücklicherweise nicht.
    Abgesehen davon hat Florian das noch nicht mal getan. Wie oft soll man das denn noch erzählen?
    Lies das gesamte Drama der Kommentare erst mal in aller Ruhe durch.

  89. #89 TheBug
    11. Juli 2011

    @Florian Freistetter: Der wahre Kunstkenner sieht immer die Aussage die hinter dem Werk und damit auch die detailierte Analyse des Gesamtwerkes von LvT die hinter den relativ wenigen Sätzen Deines Beitrages steht. Hurz!

  90. #90 Engywuck
    11. Juli 2011

    gute Kunst löst eine Reaktion aus, schlechte läßt gleichgültig

    Demnach war Emmerichs “2012” eine “gute Kunst”. Ich hab mich lange nicht mehr so über einen Film, seine miesen Spezialeffekte und idiotische “handlung” aufgeregt wie bei diesem Remake von The Day After Tomorrow (nur mit auseinanderbrechenden Erdplatten statt gefrierender Erde) — und letzteres war schon schlimm genug. Zum Glück hatte ich die DVD nur von nem Freund geliehen…

  91. #91 Albert P.
    11. Juli 2011

    Uff, das scheint ein wenig anstrengend zu sein, der Blogautor scheint im Verteidigungsmode zu sein:

    – ich habe bislang nur ein paar Filme von Lars von Trier gesehen und finde die meisten auch nicht gut, zumindest sind sie alle anstrengend
    – dennoch halte ich deine Unkenntnis für eine Bildungslücke
    – du hast sehr wohl “2012” mit “Melancholia” (implizit) gleichgesetzt
    – das wiederum halte ich für unzutreffend – und deiner Unkenntnis bzw. oberflächlichen Trailerschau geschuldet (du hast in oben in den Kommentare selbst gesagt, dass du dir nur kurz den Trailer angeschaut hast und dich das nur im Sinne von “Schaut mal: da gibts nen Trailer von nem Film in dem kollidierende Planeten vorkommen” interessiert hat. Das geht am “eigentlichen” Thema des Films offenbar aber vollkommen vorbei…)

    Zum Thema “Gleichsetzung” oder nicht wiederhole ich mich gerne:

    Du schreibst:

    “Seit Roland Emmerichs seinen 2012-Film sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:”

    Damit hast Du die Filme doch in eine Reihe gestellt: “Roland Emmerich – 2012 – 2 Jahre vergangen – ein neuer Weltuntergangsfilm – Melancholia”.

    Die Aussage ist: “2012” = “Weltuntergangsunterfilm” = “Melancholia” – und damit hast du beide Filme gleichgesetzt, wenn auch nur im Hinblick auf das Merkmal “Weltuntergangsfilm ‘ja/nein'”.

    PS. Ich bin kein Cineast! Und ich lege Wert auf diese Feststellung! 😉

  92. #92 Albert P.
    11. Juli 2011

    Der Blogautor scheint mir ein wenig dünnhäutig zu sein. Insofern nehme ich hiermit alles zurück, behaupte das Gegenteil und gebe Dir Recht!

    @Basilius: Mitnichten! Man darf alles mit jedem vergleichen. Nur beim Gleichsetzen wird’s schwierig. Aber da hier ja niemand etwas mit etwas gleichgesetzt hat, erübrigt sich ja auch jegliche weitere Diskussion…

    @Florian noch: Du schreibst:

    “Schon erstaunlich, dass es hier ja gerade zu von Hochkulturafficionados wimmelt die ganz genau wissen, was man über einen Film der noch nichtmal wirklich in den Kinos ist, sagen darf und was nicht – andererseits aber nicht fähig sind, ein paar Zeilen Text von mir sinnerfassend zu lesen.”

    Und:

    “Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass die Cineastengemeinde es gewohnt ist, jeden Pieps bis zum Abwinken hin und her zu interpretieren und nicht damit klar kommt, dass jemand einfach nur mal eben einen Trailer verlinkt, ohne Hintergedanken.”

    Eine derartige, verkappte Leserbeschimpfung finde ich schon ein wenig dünne! (Sorry, gleich heißt es bestimmt wieder “Überinterpretion” oder “zu dumm zum lesen”.)

    Beste Grüße!

  93. #93 TheBug
    11. Juli 2011

    @Engywuck: Offensichtlich ist Dein Bildschirm zu klein und die Sound-Anlage zu schwachbrüstig. Emmerich-Filme sind für große Formate und wackelnde Wände. Feinsinnig ist anders, ganz anders…

    @Albert P: Mir geht etwas das Verständnis dafür ab wie man Filme die man als überwiegend nicht gut und generell anstrengend bezeichnet gleichzeitig als Bildungsnotwendigkeit definieren kann. Ist für Dich Selbstkasteiung ein Motiv dafür Filme zu sehen?

    Und was sich mir auch nicht erschließt ist, warum man den ganzen Tag darüber lamentieren kann, dass ein Film um einem unrealistischen Weltuntergang mit einem anderen verglichen wird, in dem auch ein unrealistischer Weltuntergang statt findet. Wenn LvT eine Geschichte mit einem Oger gemacht hätte, dann dürfte man den Film wohl nicht mit Shrek oder Herr der Ringe in einem Satz nennen?

  94. #94 Thomas J
    11. Juli 2011

    ist das hier ein Wettbewerb, wer dem Florian am meisten auf die Nüsse gehen kann?

    Ich glaub, mein Schwein pfeift!

  95. #95 TheBug
    11. Juli 2011

    @Thomas J: Ich glaub es ist auch ein bisschen ein Wettbewerb drum wer die schlechteren Filme aushält, zumindest liest es sich für mich teilweise so.

  96. #96 Engywuck
    11. Juli 2011

    weitere Schnipsel:

    Einer der Filme, die mich existenziell am meisten erschüttert hat, war Men in Black. Wegen dem Blitzdings. Da stellt sich mir die Frage nach meiner Existenz als einem Konstrukt und beeinflusste dadurch meine Studien und mein Leben ganz wesentlich.

    Dann empfehle ich “Avalon” (2001, Regie: Mamoru Oshii). Wie alles “realer” wird, umso weiter die Protagonistin sich von der “echten Welt” entfernt ist klasse gemacht. Vorsicht: ich kenne nur OmU.

    Wir haben uns friedlich über Kunst unterhalten.

    Tipp: lies die ersten Beiträge nochmal…

    sorry, dir das sagen zu müssen, aber da offenbarst du eine gewaltige Bildungslücke! Ich bin zwar nicht mehr Meinung, dass es einen festen Kanon an Bildung geben muss, aber wenn Du bisher den Namen Lars von Trier nicht kanntest bzw. erst im Zusammenhang mit dem “Nazi-Eklat”, dann hast du offenbar cineastisch bislang hinter dem Mond gelebt.

    Ich würde mich auch dem Vorredner anschließen und meinen, dass sich der Vergleich des Films mit dem von Emmerich verbietet.

    zum ersten Teil: das erinnert doch stark an http://xkcd.com/915/
    Übrigens: ich kenne bisher auch keine LvT-Filme. Und wenn ich mir ansehe, was “echte Cineasten” hier so veranstalten werde ich das wohl auch schön bleiben lassen. Könnte ja abfärben 😉

    Zum zweiten Absatz: Nochmals, auch von mir: ein VERgleich ist keine GleichSETZUNG. Großer Unterschied. Auch wenn den hier kaum wer zu verstehen scheint. Wenn ich sage “Hitchcock und Emmerich sind beides Regisseure” habe ich damit noch lange nicht gesagt, dass Hitchcock Actionstreifen ohne Inhalt mit schon tausendmal gesehehen Special Effects bringt und einen damit zu Tode langweilt (in “2012” fliegt ein Flugzeug durch zusammenbrechende Hochhäuser und wird nicht *einmal* von Trümmern getroffen. Zudem sieht ein Blinder, dass das Flugzeug computergeneriert und hineinmontiert wurde (sofern die Hochhäuser “echt” sind. SO genau hab ich gar nicht hingeschaut). Die vergeudetsten zwei Stunden meines Lebens jedenfalls.)

  97. #97 Albert P.
    11. Juli 2011

    @TheBug: Ganz abgesehen davon, dass nicht Selbstkasteiung, sondern auch mal schlichte Neugier und allgemeines Interesse Motiv sein kann, sich auch mal mit Dinge zu beschäftigen, die man selbst als anstrengend empfindet (was dir vielleicht abgeht?), finde ich es bedenklich, den eigenen Geschmack bzw. Nützlichkeitsbeurteilung zum Maßstab allgemeiner Werturteile zu machen. Sagen wir bspw., Physik und Astromonie empfinde ich als überwiegend anstrengend und langweilig – ist es deiner Meinung dann trotzdem erlaubt, beides für “notwendig” zu halten?

  98. #98 jabroni
    11. Juli 2011

    Das Muster der Kommentare hier ist sehr ähnlich zum Muster der Kommentare über Esoterik. Die selbsternannten Cineasten verteidigen ihre Lieblinge so hemmungslos und blind und geben ihnen so viel übertriebenen Wert, wie Esoteriker dies mit ihrem Zeug tun.

    Das ist eine Gleichsetzung.

    Ich bin Cineast.

    Gebt mir ein Ö!!!! Gebt mir ein L!!! 😀

  99. #99 TheBug
    11. Juli 2011

    @Engywuck: Wenn das die vergeudesten Stunden für Dich waren gehts Dir ja noch gut, ich habe den Fehler gemacht mir “Alexander” von Stone im Kino anzusehen, der hatte gefühlte 200 Stunden geballter Langeweile…

  100. #100 Gregor Weidninger
    11. Juli 2011

    Also:
    nur mal grundsätzlich:

    Rein Wissenschaftlich ist die in Zusammenhang -Setzung:

    Seit Roland Emmerichs seinen 2012-Film sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:

    völlig korrekt.
    Für Roboter.
    Für Menschen impliziert eine solche Zusammenstellung etwas.

    Man betrachte das Zitat, wenn die Personen getauscht werden.

    Seit dem Film meines 10-jährigen Sohnes sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also Lars von Trier in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:

    oder auch
    Seit dem Film eines Weißen sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm. Demnächst erzählt uns also ein Schwarzer in “Melancholia” etwas über einen fieses Planeten, der sich hinterrücks an die Erde anschleicht:

    Klar objektiv betrachtet ist das alles stimmig. Klar kann man das unvoreingenommen vergleichen.
    Aber entschuldigung mal. Das soll doch was implizieren.

  101. #101 walim
    11. Juli 2011

    Ich habe nach ‘Breaking the Weaves’ beschlossen, das Zeug für überschätzten Selbsttherapien zu halten. Aber es war eine immerhin eine interessante Zeit vorher und wenn ein allgemeines Interesse besteht, diesen unerfreulichen Windungen eines komplizierten, aber bildkräftigen Innenlebens so anteilnehmend zu folgen, muss wohl was dran sein, was ich bitte nicht unbedingt verstehen möchte.
    Insgesamt halte ich es aber für unangemessen, die Grundlage der Erfindung naturwissenschaftlich zu kritisieren. Das schmeckt so ein wenig nach nikolaischer Aufklärung.

  102. #102 TheBug
    11. Juli 2011

    @Albert P.: Es ging um Deinen Maßstab. Ich habe bisher keinen Film von LvT gesehen, vielleicht finde ich die ja sogar toll, keine Ahnung. Aber unverständlich ist mir warum man einen Film den man selber nicht als gut einstuft dann als sehenswert, bzw. bildungsrelevant bezeichnet.

    Das würde ich dann höchstens für die Kategorie “schlechtes Beispiel” nehmen, so wie ich empfehle sich “Alexander” anzusehen, wenn man mal sehen will wie ein Regisseur (der auch richtig gute Filme gedreht hat) mit verdammt viel Geld und guten Schauspielern es schafft ein interessantes Thema ultimativ beschissen in eine Kombination von Ärgernissen und Langeweile zu verwandeln.

    Das ist meine persönliche Meinung dazu. Hier geht es um Geschmack und der ist subjektiv, von da her ist Deine Analogie zu Wissenschaft unsinnig. Genau so unsinnig wie zu behaupten, dass irgend ein individuelles künstlerisches Werk (wie gut oder schlecht es auch sein mag) zur Bildung gehört. Frag mal nen Chinesen wie er “Die Räuber” findet…

    Bestenfalls kannst Du eine Empfehlung aussprechen einen bestimmten Film mal zu sehen, das aber als bildungsrelevant zu bezeichnen ist elitärer Quark.

  103. #103 medizynicus
    11. Juli 2011

    Weiß eigentlich jemand Genaueres zur Handlung?
    Habe den Trailer gesehen und die paar Bruchstücke, die man so liest, von wegen Hochzcit, Braut depri-mäßig drauf, im Hintergrund der böse Planet… und schöne düstere Bilder aus einem Schloßgarten…

  104. #104 Unwissend
    12. Juli 2011

    @FF
    Lass es

  105. #105 Albert P.
    12. Juli 2011

    @theBug:

    – die Rede von der Bildungslücke bezog sich nicht auf einen einzelnen Film, sondern auf Lars von Trier resp. dessen Oevre
    – nochmal: eine Sache kann, ganz unabhängig davon, ob ich sie gut finde, (kulturellen) Wert besitzen
    – “Wert” bezieht sich dann auch auf “Wert für/in einer (bestimmten) Gesellschaft
    – in unserem Fall ist das zweifelsfrei die, in der wir leben (und von daher ist es egal, ob Schiller in China gekannt wird oder nicht)
    – noch mal: der Wert einer Sache bemisst sich nicht daran, ob ich diese Sache gut finde
    – der Wert eines Künstlers bemisst sich – keine Ahnung? – in seiner Wirkung
    – hier kann man, denke ich, Lars von Trier sehr wohl einen “großen” Wert zusprechen (genau wie Metallica, Schiller oder Bud Spencer – die ich im übrigen alle für mehr oder weniger “bildungsrelevant” halten würde)
    – das hat absolut gar nichts mit “Hochkultur” oder “elitär” zu tun, sondern einfach mit der Frage, wie gut man sich in den Gemäuern der eigenen Kultur auskennt
    – dabei geht es auch nicht um Geschmack, sondern, wie gesagt, um die eigene Kultur und das eigene Wissen davon (und eventuelle Wissenslücken)…

  106. #106 TheBug
    12. Juli 2011

    @Albert P.: Volksmusik ist mit Sicherheit auch ein Bestandteil unserer Kultur und nun rate mal, ich lege wirklich Wert drauf damit absolut nicht in Kontakt zu kommen. Geht mir mit Schlagermusik genau so. Und bei Büchern finde ich viele der hochgelobten Werke irgendwo zwischen Schlaftablette und Brechmittel angesiedelt.

    Nur weil einer was macht, was einige Leute als Kunst bezeichnen, muss ich es weder kennen noch gut finden. Das hat nichts mit Bildung zu tun, sondern schlicht mit persönlichem Geschmack und der verfügbaren Zeit die man auf solche Dinge verwenden kann. Die wenigsten Leute hier im Blog werden professionelle Kunstkritiker sein.

    Mit Sicherheit gibt es genügend Künstler und Werke die Du nicht kennst, also steig mal von Deinem hohen Ross runter.

  107. #107 Christian
    12. Juli 2011

    wenige worte aus teilweise unkenntnis heraus (der cineast scheinst ja wirklich nicht zu sein florian), und große wirkung.

    herrlich 🙂 !!

    vielleicht wieder öfter astrologie, ahhh astronomieartikel schreiben 😉

  108. #108 Stefan W.
    12. Juli 2011

    Eine schöne Gelegenheit Dissonanzen zu studieren! 🙂

    Es gibt offenbar Hirne, die, wenn sie von einem Planeten lesen, der sich hinter der Sonne versteckt, v.a. astronomisch geeichte Synapsen feuern lassen, und sich nur am Rande mit Fragen der Filmkultur befassen – der Film ist hier nur ein Aufhänger (zum Begriff ‘Aufhänger’ kommen wir später noch einmal, bitte im Hinterkopf halten).

    Und andere Leute werden mit Assoziationen zu Filmen überflutet, wenn sie Lars von Trier/Melancholia lesen. Da baut sich sofort eine – hier falsche – Erwartungshaltung auf, die noch befördert wird durch den Schlüsselreiz ‘Emmerich’ – es muss also um Filmschaffen gehen, und sie wollten immer schon mal erklären, was sie von diesem und jenem halten, aber doch nicht in einem Aufwasch! Sie halten von beiden was, aber sie setzen jeweils ein anderes Gesicht auf, holen eine andere Freundin mit, und schauen das auch nicht im gleichen Kino.

    Und dieser Freistetter will jetzt weder über den einen, noch den anderen Film, sondern über gar keinen reden, sondern über Planeten? Sie sind frustriert, und die Einsicht kommt zu spät – das ganze Hirngeschehen ist schon auf ‘Film’ programmiert, und sondert ab. Was Freistetter will interessiert nicht mehr – offenbar ein Banause! 🙂

    Gut – und nachdem wir das geklärt haben nochmal zum Aufhänger. Der Weltuntergang bei Lars von Trier ist der Anlass im Filmgeschehen, der Aufhänger (ich hab’s versprochen), und nicht das eigentliche Ding. Eine Metapher ist auch nicht das eigentliche Ding, aber eine Metapher ist etwas anderes. Können die Leute, die nicht wissen, was eine Metapher ist, bitte unauffällig das Blog verlassen? Danke.

    Und überhaupt – Untergang, Nazis, Bonker – war Brandauer nicht großartig! Was für ein Führer! Echter als der Führer selbst! Sieg Hurz!

  109. #109 Wolf
    12. Juli 2011

    Von LvT (hört sich abgekürzt wie eine Krankheit an: “Vorsicht! Ich Leide unter LvT. Hochgradig ansteckend!” 🙂 ) ahbe ich das Erste (und einzige Mal gehört, als er sich als Adolf-Versteher geoutet hat.

    Wie die meisten Künstler hat er, meiner Meinung nach, nix Weltbewegendes geschaffen. Langweilige Filme, gähn. Und? Sonst was geleistet? Nö!

    Star Wars !!!!! JAAAAAH! (JarJar Binx kann man getrost weglassen)
    Godzilla (ein Film der Sympathien mit einem Monster ermöglicht!)
    Sin City (Nie sah Blut in SW besser aus!)

    😉

    Mehr Öl gibts nur in Armageddon!

  110. #110 Thomas J
    12. Juli 2011

    @Gregor Weidninger

    “Klar objektiv betrachtet ist das alles stimmig. Klar kann man das unvoreingenommen vergleichen.
    Aber entschuldigung mal. Das soll doch was implizieren.”

    Genau DAS ist der springende Punkt und wie jabroni geschrieben hat, gleicht sich hier die Diskussion sehr einer Diskussion mit Esobetonköpfen.

    Nur weil die Cineasten sich nicht vorstellen können, dass Florian (oder andere Menschen) eine Aussage wertfrei tätigen können, OHNE etwas zu implizieren, heisst es nicht, dass es eben doch geht.
    Irgendwie traurig.

  111. #111 Patrick
    12. Juli 2011

    @ Thomas J:

    Nur weil die Cineasten sich nicht vorstellen können, dass Florian (oder andere Menschen) eine Aussage wertfrei tätigen können, OHNE etwas zu implizieren, heisst es nicht, dass es eben doch geht

    Ja klar, schon wieder so einer, der den Blogbetreiber vehement verteidigt, als könne er das nicht selbst, und dabei auch genau weiß, was dieser mit seinem Themenbeitrag aussagen, bzw. NICHT aussagen wollte.

    Erstmal geht “OHNE etwas zu implizieren” der Vorgeschichte dieses Blogs halber schonmal gar nicht. Das weiß der Herr Freistetter aber auch selbst. Da brauchen er und seine Mitstreiter nicht immer so tun, als wäre alles voll unbeabsichtigt und es ginge hier nur um einen spannenden Filmtrailer.

    Und warum müssen Menschen dann schon wieder so penetrant in eine eigene, fixe Definition geschubst werden? Logisch, wir sind alle entweder Cineasten, Esoteriker, Skeptiker, Kirchenanhänger oder Wissenschaftler, mit allen Vorzügen und Nachteilen. Dazwischen gibt es gar nichts mehr, unzweifelbar…

    Er hätte diesen Trailer auch gleich zusammen mit dem bevorstehenden Himmelsmechanik- Thema posten können. Eigentlich sollte er nach so vielen Beiträgen inzwischen wissen, dass, je weniger vermeintliche Aussage ein Text hat, umso mehr hinein interpretiert wird. Das hat er nun davon. Und da gibt ‘s überhaupt nichts dran zu verteidigen oder zu beschönigen.
    Ein Blogger erntet nunmal ganz erheblich, was er säht, vor allem mit dem Traffic, den sein Blog regelmäßig produziert. Auch wenn die Pflanze nun (womöglich) nicht seiner eigentlichen Saat entsprach. Hätte er sie sorgsamer ausgewählt, dann müssten wir uns jetzt auch nicht über den Sinn dieses Themas unterhalten, das eigentlich nur ein halbes ist.

  112. #112 Albert P.
    12. Juli 2011

    @Florian: Zunächst einmal möchte ich mich entschuldige, wenn ich dir auf den Schlips getreten sein sollte. Ich wollte dich auch nicht persönlich angreifen, ich fand nur dein Bekenntnis, Lars von Trier bzw. dessen Filmschaffen nicht zu kennen, sagen wir mal, verblüffend ehrlich – und insofern fand ich es äußerst unbedarft, “Melancholia” und eine Reihe mit “2012” zu setzen.

    Es geht mir hier auch nicht um eine Verteidigung weder des einen noch des anderen Regisseurs, sondern einfach darum, dass der Vergleich bzw. die implizite Gleichsetzung einfach dem Filmwerk nicht angemessen erscheint.

    Natürlich darf man alles mit allem vergleichen – der Vergleich (bzw. sein Resultat, die Unterscheidung) ist schließlich Grundlage unserer Wahrnehmung und Erkenntnis. Dennoch ist die Frage, ob Vergleiche angemessen und zielführend sind oder irreführend und fehlleitend. (<--Das meine ich ganz allgemein...) Kriterium für "gute" oder "passende" Vergleiche ist also nicht nur die doch eher unnütze Feststellung "Freilich kann ich alles mit allem vergleichen und vergleichen heißt ja noch lange nicht gleichsetzen". Noch kurz zu deinem Beharren darauf, dass du mit der Aussage "Seit Roland Emmerichs seinen 2012-Film sind ja auch schon bald wieder zwei Jahre vergangen und 2012 rückt immer näher. Es wird also Zeit für einen neuen Weltuntergangsfilm." beide Filme nicht gleichgesetzt hättest. Streng formal ist das richtig. Dennoch stellt die Verkettung dieser Aussagen gedankliche Bezüge her, die die Gleichsetzung implizieren (und von den Urhebern derartiger Verkettungen in aller Regel auch gewollt sind). Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel: (Hinweis: Die Sätze dienen nur zur Veranschaulichung. Ich will damit exakt gar nichts unterstellen!!!) "Schaut man sich das Foto des Florian F. aufmerksam an, fällt auf, dass Florian F. Schwarz trägt, eine Farbe, die auch von Satanisten bevorzugt getragen hat. Darüber hinaus beschäftigt er sich gern mit Verschwörungstheorien und Estoterik, Thematiken, die üblicherweise bevorzugt von in der rechtsextremen Szene verwurzelten Personen verfolgt werden." Wie gesagt, die Sätze sind nur ein Beispiel. Alles nur frei assoziiert. Der gedankliche Zusammenhang ist aber hergestellt - es bleibt dann dem Leser überlassen, welche Schlüsse er ziehen darf. Tja, so einfach kann man es sich (nicht!) machen... Grüße an alle ! 🙂

  113. #113 Thomas J
    12. Juli 2011

    @Patrick

    Ich stelle fest:
    ICH kann Blogeinträge wertfrei lesen. (Vorgeschichte egal)
    Es gibt Kommentatoren, die das nicht können. Diese Verhalten ist mir aus Diskussionen mit “Esos” bekannt.

    Die Kommentatoren, die das wertfreie lesen nicht beherrschen, sind in bester Gesellschaft.
    Es ist nicht die erste Diskussion mit Florian, die so verläuft.

  114. #114 Basilius
    12. Juli 2011

    @Patrick
    Da ich ja offensichtlich auch zu der “Schon wieder so einer”-Fraktion gehöre, nehme ich mir gerne weiterhin das Recht heraus, hier meinen Senf zu kommentieren, auch wenn der Thomas J angesprochen wurde.

    Ja klar, schon wieder so einer, der den Blogbetreiber vehement verteidigt, als könne er das nicht selbst, und dabei auch genau weiß, was dieser mit seinem Themenbeitrag aussagen, bzw. NICHT aussagen wollte.

    Was haben Sie dagegen, daß es noch mehr Menschen gibt, die die Ansicht von Florian Freistetter teilen? Wäre es Ihnen lieber, wenn Sie hier nur gegen einen Einzelnen lamentieren könnten und keinen Gegenwind aushalten müssten?
    Ich vertraue im übrigen einfach darauf, daß Herr Freistetter seinen Artikel so gemeint hat, wie ich ihn verstanden habe. Mein Vertrauen in meine Interpretation untermauere ich damit, daß Herr Freistetter diese meine Ansicht ziemlich genau bestätigt hat. Sie sind zu einer anderen Interpretation gekommen. Das ist Ihr gutes Recht und Sie haben Ihre Ansicht ja auch darlegen dürfen.
    Dürfen andere das nicht?

    Und warum müssen Menschen dann schon wieder so penetrant in eine eigene, fixe Definition geschubst werden?

    Könnte es vielleicht daran liegen, daß (nicht nur von mir) Verhaltensweisen beobachtet werden, welche zu genannten Definitonen recht gut passen?

    Eigentlich sollte er nach so vielen Beiträgen inzwischen wissen, dass, je weniger vermeintliche Aussage ein Text hat, umso mehr hinein interpretiert wird. Das hat er nun davon. Und da gibt ‘s überhaupt nichts dran zu verteidigen oder zu beschönigen.

    Ah so? Florian Freistetter ist als selber schuld daran, wenn Sie partout ein anderes Thema anprangern wollen, als von ihm beabsichtigt und auch mehrmals noch klargestellt wurde? Das heißt doch letztlich, daß es Ihnen völlig egal ist, was er als zusätzliche Erläuterungen noch anbringt. Sie haben Sich Ihr Zielthema ausgewählt und davon wollen Sie Sich auch keinesfalls mehr abbringen lassen. Das hat schon etwas festgefahrenes an sich, oder nicht?

    Hätte er sie sorgsamer ausgewählt, dann müssten wir uns jetzt auch nicht über den Sinn dieses Themas unterhalten, das eigentlich nur ein halbes ist.

    Und wiederum kommt dieser (fast schon weinerlich anmutende) Vorwurf, daß alleine Herr Freistetter an dieser Diskussion die “Schuld” trägt. Zumal Sie das Thema nur als armseliges halbes welches betrachten.
    Kann es sein, daß hier einfach die Enttäuschung herauszuhören ist, daß Sie ganz einfach lieber über irgendeine künstlerische Qualität irgendeines Filmeschaffenden hätten diskutieren wollen, auch wenn das Thema (wie Sie selber gerade geschrieben haben) das bestenfalls zur Hälfte und mit einiger Interpretation des Nicht-Geschriebenen bringt?
    Letztlich zwingt Sie doch keiner zu dieser Diskussion.
    Außer vielleicht Ihre verletzten Gefühle, weil Sie vermeinen eine Herabsetzung Ihres Filmeschaffenden herausgelesen zu haben.
    Herr Freistetter hat mehrmals betont, daß das nicht seine Intention war.
    Wo ist da noch ein Problem?

  115. #115 Patrick
    12. Juli 2011

    @ Thomas J.:

    Die Kommentatoren, die das wertfreie lesen nicht beherrschen, sind in bester Gesellschaft.
    Es ist nicht die erste Diskussion mit Florian, die so verläuft.

    Sind Sie Florian, oder nur ein ganz besonders “wertfreier” Fan von ihm?
    Da fass ich mir doch an’ Kopp. Ich kenne neutrale, wertfreie Texte. Mein täglich Job hat damit zu tun, wertfreies Material für die Masse zu verfassen.

    Albert P. hat vollkommen Recht damit, was er über Assoziationen diesbezüglich schreibt.

    Ein Blogger möchte entweder etwas aussagen, auf etwas hinweisen oder Feedback bekommen. “Wertfrei” gibt es im Web 2.0 daher gar nicht mehr, also brauch man auch nicht so tun, als ob.

  116. #116 Thomas J
    12. Juli 2011

    @Patrick

    Eben, nur weil DU es dir nciht vorstellen kannst… *gääähn*

    Abgesehen davon bin ich kein Fan von Florian. Gehts noch?

  117. #117 Patrick
    12. Juli 2011

    @ Basilius:

    Erstmal bin ich überhaupt kein LvT- Fan.
    Zweitens kann ich über jedes Thema diskutieren.
    Drittens war es der Herr Freistetter, der sich seit den ersten Kommentaren dieses Themas mißverstanden und fehlinterpretiert fühlt, konnte dies aber nie irgendwie gerade rücken, einfach weil man ihm die Masche “Tralalaa, ich poste jetzt mal ein Video zu nem Weltuntergangsfilm, aber ist ja total wertfrei zu betrachten…” inzwischen kaum mehr jemand abnimmt. Und da wundern sich seine Freunde, dass hier hurzende Trolle auftauchen, und sein schönes, undefiniertes Thema kaputt machen, oder wie?
    Über was sollen wir denn debattieren, Ihrere Meinung nach, Herr Freistetters Meinung nach? Über den Film Melancholia? Ist ja offensichtlich auch Gehurze.

    Ich will ihm doch nur helfen. 😉

  118. #118 Patrick
    12. Juli 2011

    Was mich einzig und alleine stört – um ehrlich zu sein – ist, dass wenn man hier eine Themenschiene anschneiden, die offentlich nicht passt, gleich ein Troll ist, der unsinniges Zeugs hurzt.
    Wie gesagt, wir schrieben über Filmkunst, aber da sind wir offenbar “vom Thema abgekommen”.
    Also, die Thematik ist ein Filmtrailer?
    Dessen Inhalt (Hurz!) oder die Technik zur Einbettung eines Onlinevideos auf einen Weblog (Hurz!)?
    Komisch, irgendwie bietet dieses Thema nur Hurz- Ansätze.

  119. #119 Patrick
    12. Juli 2011

    Nachtrag:

    Ich vertraue im übrigen einfach darauf, daß Herr Freistetter seinen Artikel so gemeint hat, wie ich ihn verstanden habe. Mein Vertrauen in meine Interpretation untermauere ich damit, daß Herr Freistetter diese meine Ansicht ziemlich genau bestätigt hat. Sie sind zu einer anderen Interpretation gekommen. Das ist Ihr gutes Recht und Sie haben Ihre Ansicht ja auch darlegen dürfen.
    Dürfen andere das nicht?

    Doch, dürfen Sie, sehr gerne sogar. Dann schreiben Sie doch mal, wie Sie es verstanden haben, was Herr Freistetter mit seinem Artikel “gemeint” hat.

    Keine Angst, ich geh euch nicht mehr lange auf die Eier. 😉

  120. #120 Thomas J
    12. Juli 2011

    @Patrick

    Ist doch kein Problem hier zu fachsimpeln. Wenns zu OT wird, kann man immernoch in den Plauderthread.
    Was mich als Leser nervt, sind die Anschuldigen an den Schreiber, die einfach haltlos sind.
    Diese Anschuldigen funktionieren eben genau gleich, wie… na, du weisst schon.

    Und dann sag ich auch noch schnell, wie ich den Artikel verstanden habe:

    “Ich bin da auf einen Trailer von einem Film gestossen… aha, da gehts auch um Planeten… aha, den Regisseur… moment mal, das war odch der mit dem Nazizeugs… “google google” *Link einfügen*
    fertig is der Blogpost.”

    geschätzte Zeit zum erstellen, 5 Minuten. Gedanken um cineastische Belangen, 0.

  121. #121 Albert P.
    12. Juli 2011

    Ich möchte mal ein wenig deeskalierend wirken und den Blick noch mal darauf lenken, dass es soetwas wie “wertfreies” Lesen meiner Meinung nach nicht geben kann. Dafür ist menschliche Kommunikation und auch Sprache viel zu komplex. Mal ganz abgesehen davon, dass schon die Bedeutung von einzelnen Wörtern häufig nicht ganz klar ist (man unterscheidet Denotation, Konnotation, Assoziation) – wie soll das dann erst bei komplexen Texten, bspw. “impliziten” Vergleichen im Web-2.0 mit Kommentierfunktion, funktionieren, eine richtige Interpretation zu dekretieren? Ein Text hat neben der “Intention” des Verfasser eben immer auch vielfältige “Effekte” – über die man sich als professioneller Spracharbeiter – und dazu zähle ich Florian – schon mal Gedanken machen sollte.

    Noch ein Beispiel:

    “Am Rande gefragt: Stammt Florian nicht aus Österreich? Hatten wir nicht in Deutschland schon mal einen Österreicher, der hier nur Unheil gestiftet hat?”

    Wer vorigen Satz wertfrei zu lesen imstande ist, dem gratuliere ich herzlich! Alle anderen wären sicher (zu Recht) empört, wenn jemand einem in der Diskussion so einen Satz entgegenhält. “Ich habe nichts verglichen! Ich habe doch nur Fragen gestellt! Man wird doch noch mal fragen dürfen! Und außerdem: Selbst wenn ich verglichen habe, habe ich ja noch lange nicht gleichgestellt!” – das wären doch in so einem Fall ziemlich lahme Begründungen…

    Und um das noch mal klar zu stellen: Ich finde weder Lars von Trier besonders gut noch finde ich Florian blöd, weil er mit Lars von Trier offensichtlich nichts am Hut hat. Mir geht es einfach darum, dass ich die Begründung “Aber ich habe doch nur verglichen und nicht gleichgesetzt” nicht zieht…

    PS. bitte mal alle locker werden 🙂

  122. #122 Roland
    12. Juli 2011

    …eure Zeit möcht ich haben.

    In dem Film gibts ne Aussage die wissenschaftlich nicht haltbar ist. Florian machte das klar und der Film ansich ist ihm wahrscheinlich ebenso Wurscht wie mir. Was soll das also?

  123. #123 Basilius
    12. Juli 2011

    @Patrick
    Thomas J hat meine Zustimmung in der Interpretation. Auch wenn man mir jetzt vielleicht eine gewisse Oberflächlickeit vorwerfen mag. Aber das halte ich aus.
    ^_^

    Des weiteren spricht Thomas J von:

    Was mich als Leser nervt, sind die Anschuldigen an den Schreiber, die einfach haltlos sind. Diese Anschuldigen funktionieren eben genau gleich, wie… na, du weisst schon.

    Mir geht es da ganz ähnlich. Ich hätte da nach recht oberflächlicher Suche folgendes gefunden:

    Patrick· 11.07.11 · 12:30 Uhr
    Es ist also Schnuppe, wenn der Herr Blogbetreiber Probleme mit der Himmelsmechanik hat…In diesem Fall zieht eben diese pseudoaltruistische Skeptiker-Masche nicht, man wolle die Menschen nur beruhigen, damit Sie keine Angst vor Ereignissen haben, die sie sich in Filmen abgucken. Das Gegenteil ist hier sogar der Fall. Würde mich nicht wundern, wenn so manch dauerdepressiver oder sogar suizidgefährdeter Mensch eine Art “Entlastung” mit dem Ansehen dieses Filmes erfahren würde.

    Danach ist die ganze Geschicht weit über jeglichen inhaltlichen Wert eskaliert. Über Filme fachsimpeln können wir gerne. Das mache ich hier auch ziemlich oft (wurde auch schon angepfiffen deswegen). Aber solche Anschuldigungen lese ich nicht so gerne, wenn ich sie für grundlos halte.

    Wie gesagt, wir schrieben über Filmkunst, aber da sind wir offenbar “vom Thema abgekommen”.

    Ja, auch. Aber eben nicht nur.

    Wir haben uns friedlich über Kunst unterhalten. Ist das einem Freistetter-Blogbeitrag zu unwürdig. Müssen wir zwangsweise Esoteriker bashen, damit der Blog Sinn macht?

    Nein, anscheinend braucht es neben der Filmkunst auch noch Blogbetreiberbashing und Rundumschläge gegen alle, die nicht jubelnd einfallen. Glauben Sie nicht? Ich lese das aber so:

    Drittens war es der Herr Freistetter, der sich seit den ersten Kommentaren dieses Themas mißverstanden und fehlinterpretiert fühlt, konnte dies aber nie irgendwie gerade rücken, einfach weil man ihm die Masche “Tralalaa, ich…

    Er hat es immerhin mehrmals versucht. Was hätte er denn sagen müssen, damit Sie es nicht als “Masche” interpretieren?

    Mach das. Aber ich glaube, dieser Streifen wird ziemlich langweilig, und eignet sich höchstens zu dem Zweck, Weltuntergangsfreudige auf deinen Blog zu locken, und diese dann nach allen Regeln der Skeptikerkunst anzufurzen. Aber nicht dass Du und deine Kumpanen sowas jemals vor hätten…

    Ja, das liest sich wirklich sehr friedlich [Interpretationshilfe: Hier gibt es von meiner Seite ein gerüttelt Maß an Ironie!].

    Der klassische Scienceblogs-“Themenstrohmann” ist einzig der, der sich immer wieder zwischen dem Blogbetreiber und Kommentatoren stellt und behauptet, der Blogbetreiber hätte dies so nicht gemeint, oder so nicht gesagt, als bräuchte er Unterstützung, weil er sich selbst nicht mehr herauswinden kann, aus dem, was ein Großteil hier vernommen hat

    Der Blogbetreiber sagt’s doch mehrmals selber. Aber welcher Großteil will das eigentlich vernommen haben?

    …sondern dass er hier offenbar spannend darauf wartet, dass irgendwer in den Blog schneit, und unsinnige Planet-X- Theorien verbreitet, wie es schon so oft der Fall war. Und wer hier irgend etwas anders behauptet, hat die letzten drei Jahre Scienceblogs verpasst.

    Dabei diskutiere ich wirklich lieber über Kunst (ganz allgemein), aber wenn einer hochgehen will, dann gehe ich gerne mit.
    Können wir jetzt von da oben wieder herunterkommen?

  124. #124 Patrick
    12. Juli 2011

    @ Roland:

    …eure Zeit möcht ich haben.
    In dem Film gibts ne Aussage die wissenschaftlich nicht haltbar ist. Florian machte das klar und der Film ansich ist ihm wahrscheinlich ebenso Wurscht wie mir. Was soll das also?

    Eigentlich habe ich ja auch gar keine Zeit.

    Nun, ich glaube ihm schon, dass er hier mal nur schnell ein Video gepostet hat, in dem es um einen Film geht, der eine verzerrte Himmelsmechanik darstellt, so weit er das überhaupt aus einem einfachen Trailer und dem Satz “It’s been hiding behind the sun” beurteilen kann.

    Sicherlich passt ihm das gut in seinen Blog, jedoch wäre es bei so einem Minimum an Aussagekraft vllt. besser auf seiner Facebook-Seite aufgehoben gewesen, anstatt hier die Hühner aufzuscheuchen (mich inklusive, das gebe ich zu), dann aber ein Problem mit der Interpretation seines Minimaltextes zu haben, in dem immerhin troztdem noch eine Verlinkung zum neuerlichen Skandal des Regisseurs vermerkt ist, obwohl er sich das auch hätte schenken können, wenn es ihm AUSSCHLIEßLICH um die Himmelsmechanik in dem Streifen gegangen wäre, da die ja offensichtlich nichts mit den gesellschaftspolitischen Vorstellungen Lars von Triers zu tun hat. (Ansonsten wäre das nämlich wieder so eine künstlerische Hurz!- Interpretation)
    Das meine ich (und andere Beitragsschreiber) eigentlich mit versteckten Seitenhieben, Assoziationen und Implikationen.

    So, jetzt ist aber gut. Bis zur nächsten Filmbesprechung, die eigentlich keine ist und keine sein soll. 😉

  125. #125 Patrick
    12. Juli 2011

    @ Basilius:
    Gerne, habe mich abreagiert und werde meine unglaublich “unhaltbaren” Vorstellungen über Herr Freistetters Beitragsintentionen zukünftig unterlassen.

    Aber waren es Sie nicht ironischerweise, die auf meine durchaus freundliche (wenn auch mit Stubser gemeinten) Frage an F. Freistetter…

    Was läuft denn sonst noch so im Kino?

    geantwortet haben…

    Damit Sie wieder hurzen können?

    😉 – Das war nämlich der Punkt, wo ich erst angefangen habe, mich darüber aufzuregen, dass man hier offenbar gar nichts darf, so lange man sich nicht gezielt und automatisch der Thematik “Unwissenschaftlichkeit in dieser Welt” widmet.

    Hätte nämlich gerne noch ein bisschen über das künstlerische Element in Filmen pseudogehurzt.

  126. #126 Basilius
    12. Juli 2011

    @Patrick
    Na, dann sind wir ja fast wieder beisammen.
    Mein Einstieg in die Sache war anfangs durchaus noch freundlich gemeint. Allerdings (daß muß ich auch zugeben) mit mehreren deutlichen Stubbsern. Der Hurz-Einwand war mein schon mein zweiter Beitrag (auch wenn ich den Kerkeling nicht aufgebracht habe, fand ihn aber sehr passend). Also noch ein kleiner Gegen-Stubbs.
    Danach bin ich mit hochgegangen.
    (._.)

  127. #127 Patrick
    12. Juli 2011

    () ()
    (^^)
    Knaller, ich kann das ja auch!! 😀
    (das nun nicht mehr ganz so melancholische Häschen)

  128. #128 nihil jie
    12. Juli 2011

    Weltuntergang hin oder her… das genialste Untergangs-Szenario welches ich zum Thema je gelesen habe das auch später verfilmt wurde, ist das auch “Per Anhalter durch die Galaxis” 😉

  129. #129 Christian 2
    12. Juli 2011

    Was wäre, wenn sich der Planet genau im Langrangepunkt L3 verstecken würde? Klar ist das extrem unwahrscheinlich, aber auch nicht völlig unmöglich. Als Beispiel sei Theia erwähnt, der ein solcher Brocken gewesen sein könnte.

    Ich finde die Idee ein solches Szenario zu verfilmen interessant, auch wenn es praktisch unmöglich ist. Wahrscheinlicher wäre da noch ein zufälliger Zusammenstoß mit einem frei umherirrenden Planeten, oder eine Wanderung des Jupiters weiter ins Zentrum aufgrund einer Bahnveränderung z.b. durch eine Annäherung einer kleinen Sonne.

    Jeder fragt sich doch was geschehen würde, wenn ein solches Szenario Wirklichkeit würde. Wie verbringt man seine letzten Monate, bevor man stirbt? Was würde geschehen, in Anbetracht der Ohnmacht?

    Das sind doch die für den Filmemacher interessanten Aspekte.
    Nicht so sehr die Katastrophe selbst.
    Scifi- Filme sind doch immer wieder mehr oder weniger faszinierend. Diesen Film werde ich mir sicher ansehen, auch wenn ich mich evtl. dabei ein wenig langweile (Scheint ja mehr ein Drama zu sein).

  130. #130 Florian Freistetter
    12. Juli 2011

    @Christian 2: “Was wäre, wenn sich der Planet genau im Langrangepunkt L3 verstecken würde? Klar ist das extrem unwahrscheinlich, aber auch nicht völlig unmöglich.”

    Doch, denn L3 ist nicht stabil. Abgesehen davon würde wir dann trotzdem die Gravitationskraft dieses Planeten spüren und die diversen Raumsonden die durchs Sonnensystem fliegen und es aus allen Blickwinkeln betrachtet haben hätten ihn auch längst gesehen.

    “Als Beispiel sei Theia erwähnt, der ein solcher Brocken gewesen sein könnte.”

    Ja, aber der war in L4

  131. #131 wolfsschaedel
    12. Juli 2011

    Himmelheiland ist das weit weg von der ursprünglichen Diskussion bei der ich das Fass irgendwie mitgeöffnet habe ohne so ein riesen Fass öffnen zu wollen.

    Christian 2 interesanter ansatzpunkt aber dann haben wir wieder sowas wie 2012 von Emmereich :D.

  132. #132 HaDi
    12. Juli 2011

    Himmelheiland ist das weit weg von der ursprünglichen Diskussion bei der ich das Fass irgendwie mitgeöffnet habe ohne so ein riesen Fass öffnen zu wollen.

    Das ist hier ja auch ein Astronomieblog. Hier steht man auf große Entfernungen. Je weiter, desto besser!

    (SCNR)

  133. #133 Christian 2
    12. Juli 2011

    2012 war eher schlecht. Nicht nur die völlig übertrieben erzählte, flache Geschichte. Auch die Effekte waren stellenweise lachhaft in Szene gesetzt. Man hetzte von einer Szene zur nächsten, ohne viel Sinn und Verstand.

    Scifi hat er in Stargate auch mal glaubwürdiger präsentiert. Neben Independence Day immer noch Emmerichs bester Scifi- Film. Angefangen beim Score über die Schauspieler bis hin zu den lustigen Momenten kann ihnen 2012 in keinster Weise das Wasser reichen.

    Im Gegensatz zu 2012 hat mir z.B. der schräge Endzeit/Mysteryfilm Knowing besser gefallen. Vor allem steigert sich dieser Film vom modernen Gruselthriller in ein völlig unvorhersehbares Ende hinein.

    Das ist genau das, was ich im Kino sehen möchte.
    Ich möchte irgendwie überrascht, und auf hohem Niveau durchgehend bei der Stange gehalten werden.
    Was nur die wenigsten Filme heutzutage schaffen.
    Vor allem im Sci/Fantasygenre nicht.

  134. #134 Engywuck
    12. Juli 2011

    Oh, Theia war L4? Mir war bisher nur bekannt, *dass* er mit der Proto-Erde zusammenstieß, aber nicht von wo aus.

    Gibt’s dazu schon einen Post von Dir, Florian, oder kannst Du einen machen? 😀

  135. #135 HaDi
    12. Juli 2011

    @Engywuck
    Bis Florian dazu einen Artikel schreibt, hilft das hier evtl. weiter…
    http://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2009/09apr_theia/
    Ich denke, von Objekten die mit der Erde kollidierten, hat Florian erstmal genug… 😀

  136. #136 Florian Freistetter
    12. Juli 2011
  137. #137 Engywuck
    12. Juli 2011

    ja, soweit kannte ich die Theorien auch. Allerdings steht darin nichts zu L4 (warum nicht L5?), warum das instabil ist, warum zwar die Isotopenzusammensetzung identisch ist, aber die Gesteine eben doch nicht ganz identisch, was aus dem Theia-Kern wurde (der müsste ja auch schon eisenreich gewesen sein), …

    Aber schreib’ besser erstmal deinen “warum Planeten uns nicht hinterrücks anfallen können” Artikel. Ich glaube, das ist dringender 😀

  138. #138 Christian 2
    12. Juli 2011

    Können schon. Aber die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario liegt nahe 0. Und das ist keine geschönte Statistik wie im Falle Fukushima (Denn die war schon immer völlig unkalkulierbar).
    Das Problem dieser Filme ist leider immer das es Leute gibt, die jeden Schwachsinn glauben. Und für die gibt sich Florian die Mühe, solche Artikel zu verfassen.

    Szenarien wie diese passieren im Abstand von Milliarden Jahren. Eine Größenordnung, die wir uns nicht vorstellen können. In der Zwischenzeit passiert rein garnichts.

    Filmemacher nehmen auf Angsthasen und Schnellgläubige leider wenig Rücksicht. Dabei sollte man vor jedem Film die Warnung aussprechen das die dargestellten Katastrophen fiktiv sind, und man sich diese ausgedacht hat, um den Film interessanter zu machen.
    Das Internet ist ein offenes Buch. Da kann sich jeder drüber informieren, wie häufig die Erde solchen Gefahren ausgesetzt ist.
    Praktisch nie- Denn sonst wären wir nicht hier.

  139. #139 Florian Freistetter
    12. Juli 2011

    @Engywuck: “Allerdings steht darin nichts zu L4 (warum nicht L5?), warum das instabil ist, warum zwar die Isotopenzusammensetzung identisch ist, aber die Gesteine eben doch nicht ganz identisch, was aus dem Theia-Kern wurde (der müsste ja auch schon eisenreich gewesen sein), “

    Naja – L4 ist per se nicht instabil. Aber ein Körper der nicht exakt in L4 ist (odder L5) macht immer eine Bewegung um diesen Punkt herum (http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/09/trojaner-am-himmel.php) und dabei kommt er der Erde mal näher, mal entfernt er sich. Und Theia kam eben mal zu nahe… Der Kern von Theia war natürlich auch ein Eisenkern und der ist bei der Kollision mit dem Eisenkern der Erde verschmolzen.

  140. #140 Albert P.
    12. Juli 2011

    @Christian 2:

    Du schreibst: “Filmemacher nehmen auf Angsthasen und Schnellgläubige leider wenig Rücksicht. Dabei sollte man vor jedem Film die Warnung aussprechen das die dargestellten Katastrophen fiktiv sind, und man sich diese ausgedacht hat, um den Film interessanter zu machen.”

    Das halte ich für eine etwas seltsame Forderung. Mit gleichem Recht könnte man von Liebesromanschreibern verlangen, dass sie an den Anfang ihrer Bücher einen Warnhinweis drucken, dass die dargestellten Liebeshandlungen nur ausgedacht sind. Actionfilme bekommen dann einen Disclaimer, dass die dargestellten Gewalthandlungen nur fiktiv sind. Auch Witze, Gedichte und Liedtexte bekommen dann einen Hinweis: “Wir haben uns das alles nur ausgedacht, um den Inhalt interessanter zu machen.”

    Ich dachte, genau darin – sich “interessante Dinge” auszudenken – besteht die Kunst der Unterhaltung?

  141. #141 Christian 2
    12. Juli 2011

    Klar. Nur könnte man so evtl. die Panik derer vermeiden, die sonst alles für bare Münze nehmen.

  142. #142 Engywuck
    12. Juli 2011

    dafür hast dann die an der Backe, die überall eine Verschwörung wittern. “Wenn die das abstreiten, dann *muss* es wahr sein”. Ich warte ja auf den ersten Esospinner, der “Apollo 18” (also den Film) in eine Theorie einbaut…

  143. #143 HaDi
    13. Juli 2011

    Ich warte ja auf den ersten Esospinner, der “Apollo 18” (also den Film) in eine Theorie einbaut…

    Ist schon geschehen, bevor der Film fertig war. Die Filmemacher haben 2-3 viralen Trailer als “apollo 20 Alien” auf der eigenen Webseite veröffentlicht und bei youtube hochgeladen. das waren Testaufnahmen mit der Alienpuppe, genannt “Mona Lisa”. Diese Filmchen sind in der UFO-Szene bei den leichtgläubigsten dankbar angenommen worden, wie zum Beispiel im Freigeist-Forum (WARNUNG: Größter idiotenhügel im deutschen Netz)

    Inzwischen ist die verräterische Virale Werbeseite aus dem Netz, aber in der Apollo-18-werbung taucht sie als “Inspirationsquelle” auf, z.B. hier. Als die Vorab-trailer bei YT reingestellt wurden, haben ihn auch Seiten wie Cinema den als offiziellen Vorabtrailer verlinkt allerdings mit den Hinweis auf den Film Apollo 18 am Ende – und so fiel es auf, dass die ansonsten identischen “apollo 20-Videos” von youtube ausschnitte aus diesen offiziellen vorabtrailer waren.

  144. #144 wolfsschaedel
    13. Juli 2011

    @Christian 2:

    Du schreibst: “Filmemacher nehmen auf Angsthasen und Schnellgläubige leider wenig Rücksicht. Dabei sollte man vor jedem Film die Warnung aussprechen das die dargestellten Katastrophen fiktiv sind, und man sich diese ausgedacht hat, um den Film interessanter zu machen.”

    Am Anfang wird nicht daraufhingewiesen aber am Ende jedes Abspanns: “The characters and events of this movie … BLA” musst mal drauf achten

  145. #145 wolfsschaedel
    13. Juli 2011

    @Christian2: Hier der übliche Hinweis: “The persons and events in this motion picture are fictitious. Any similarity to actual persons or events is unintentional.” den fidnest du immer (oder meist) als letzten Hinweis vor den Copyrights und das der Film nach xy und Internationalem Recht geschützt ist.

  146. #146 TheBug
    13. Juli 2011

    Das mit Apollo 18 macht Sinn, die Saturn V war ja bekannt dafür ganz unauffällig starten zu können…

  147. #147 MartinS
    13. Juli 2011

    @TheBug
    Metropolis erscheint am 14.Okt.

  148. #148 schrupp
    13. Juli 2011

    “Für mich als Cineasten ist das elitäre Gehabe unverzeilich mit dem künstliche Abgrenzungen geschaffen werden.”

    Danke, ich habe gelacht. 🙂

  149. #149 Engywuck
    13. Juli 2011

    ok, virale Werbung ist phies. Nuja, wäre vermutlich auch ohne virale Werbung dazu gekommen..

  150. #150 TheBug
    13. Juli 2011

    @MartinS: Danke! Die landete direkt in meinem Einkaufskorb :))

    Ich frage mich ob die noch fehlenden Fragmente jemals wieder auftauchen werden

  151. #151 Engywuck
    15. Juli 2011

    um auf den Film selbst zurückzukommen: wird der drohende Weltuntergang durch den sich von hinter der Sonne heimtückisch heranschleichenden Planeten darin als Wahnvorstellung gezeigt oder als realer Hintergrund, der die ganze Chose erst ins Laufen bringt?
    Je nachdem, welche Variante (bzw.Mischform) zutrifft wäre der Film nämlich wirklich in eine Reihe mit “2012” zu stellen oder als Satire auf solchen Wahn anzusehen.

  152. #152 Mondmann
    17. Juli 2011

    Sie haben uns die Möglichkeit genommen Melancholia oder PX , NIBIRU usw. genannt zu beobachten.
    Es ist der Staub der Chemtrails ein über Jahrzehnte stetig und weltweit aufgebauter
    Sicht und Dichtschutz der alle Lebensformen auf der Erde – noch aufrecht erhalten kann !!!
    Noch nie verging -ZEIT- schneller wie jetzt.
    Wenn wir die Wörter ” Eine Sekunde ” aussprechen sind jetzt real ganze ”Drei”
    abgelaufen.
    Noch vor ca. 10 Jahren wurde ” Eine Sekunde ” dreimal ausgesprochen und es war
    real ”Eine” Sekunde vergangen.
    Wenn das jeder hochrechnet auf den persönlichen Lebensfluß rückliegend
    beobachtet….kommen wir nicht umhin uns einzugestehen das wir da eine
    nicht lineare Beschleunigung erleben.
    Sie haben uns doch erklärt das es ein Rad der Zeit gibt – die Mayas –
    das mit dem Rad der Ereignisse verzahnt ist und es dort einen Punkt gibt der
    Ende und Anfang zugleich ist.
    Der ist nun fast wieder erreicht, das verzahnte Ereignis dazu hat man wiedermal in
    eine Filmhandlung eingearbeitet.

  153. #153 Unwissend
    17. Juli 2011

    “Noch vor ca. 10 Jahren wurde ” Eine Sekunde ” dreimal ausgesprochen und es war
    real ”Eine” Sekunde vergangen.”

    Also ich schaffe es sogar 5 mal “eine Sekunde” in einer Sekunde auszusprechen,
    Da sieht man mal wieder zuviel Esoterik und VTs zerstören in beängstigenden mengen
    die Gehirnzellen so das für alle Spinner die Zeit schneller läuft….

    “Wenn das jeder hochrechnet auf den persönlichen Lebensfluß rückliegend
    beobachtet….kommen wir nicht umhin uns einzugestehen das wir da eine
    nicht lineare Beschleunigung erleben.”

    Nöe merk ich nix von….

  154. #154 Mondmann
    17. Juli 2011

    Hallo unwissender…….es ist nicht mehr möglich mit 5mal aussprechen !
    Entweder du hast das nicht getestet oder du belügst dich selber ?

    Beides zeigt aber auf wie weit ein normal gedachter Mensch sich von seinem Feingespür
    seinen Intuitionen getrennt hat bzw. wurde.

    Als Esoterikspinner-geschrei wird’s dann gleich abgestempelt ,d.h. in der beschränkten
    Gedankenwelt tauchen Bilder von Pendeln und heilenden Steinen auf.

    Noch nie hat er sich Gedanken gemacht darüber was ESOTERIK eigentlich ursprünglich bedeutet.
    Er kann sich aber selber helfen …hat er sich doch als unwissend bezeichnet
    das ist doch schon eine Erkenntnis die er selbst für sich gemacht hat.

  155. #155 Florian Freistetter
    17. Juli 2011

    @Mondmann: Geh woanders die Leute verarschen…

  156. #156 HaDi
    17. Juli 2011

    Der Mondmann ist wohl einer englischsprachigen Schwurbelseite aufgesessen, wo man ja nur “One Second” sagen muss – das schaffe ich locker viermal und Dieter-Thomas-Heck bestimmt sechs mal in der Sekunde. Kann er ja nichts dafür wenn ein deutscher Esoblog die Geschichte aufnimmt und die Leute dort “Eine Sekunde” – mit viel Karma vorgetragen – das nicht so schnell schaffen.

    Dafür haben wir´s leichter, wenn´s um Internetadressen geht. WehWehWeh ist leichter zu sagen als DabbeljuhDabbaljuhDabbeljuh – In deutschland ist also folglich zwar die Zeit langsamer, dafür aber das Internet schneller!

    Da sag ich nur “Oweh-Oweh-oweh” (gestoppt: 0,42 sek!)

    😀

    (Sorry Florian, CNR – aber in diesen Cineastenthread geht dieser überflüssige Comment eh unter)

  157. #157 Engywuck
    17. Juli 2011

    “www” ist ja eine der wenigen Abkürzungen (die einzige?) die auf englisch länger dauert auszusprechen als das, wofür sie steht.
    “dabbeljudabbeljudabbelju” vs “worldwideweb”. Probierts selber mal aus!
    So viel zu “das Internet macht alles schneller” 😀

  158. #158 rolak
    17. Juli 2011

    Hi Engywuck, ein paar Amis, mit denen ich vor ein paar Jahren darüber redete, nannten ‘www’ nur wibble, was ja in etwa dem hiesigen RhabarberRhabarberRhabarber entspräche und damit formal an die buchstabierte Fassung im Englischen erinnert.

    Hi HaDi, ‘one second’? Nach den 70er-Jahre-Serien habe ich eher ein ‘wait a sec’ im Ohr, dessen letzte zwei Teile locker mehrfach in a sec hineinpassen 😉

  159. #159 Johannes
    25. Juli 2011

    ..wie Richard Feynman, einer dieser Atombastler. Ich kenn’ den ja nicht so gut, aber von dem kauf’ ich sicher kein Buch, bei so einem verwerflichen Mann.

    Es liest sich halt einfach nicht so schön.

  160. #160 threepoints...
    29. Juli 2011

    Sehr witzig …

    Neulich lass ich etwas über ein Objekt, dass sich auf der Bahn um die Sonne mit der Erde befinden soll.

    Na wenn das mal nicht mit dem Film zusammenpasst – zumindest, wenn man sich dies dann einbilden will – kommt ja immer wieder eine besondere Situation heraus.

  161. #161 tito
    30. Juli 2011

    alle reden diskutieren informieren und tauschen sich aus.

    wir wissen NICHTS!
    was wir wissen ist NICHTS!
    systematische irreführung und die menschen reden bloggen schreiben..und denken sie denken erkenntnis.
    ich sehe ALLES und das meiste was ich sehe ist BÖSE und gelogen.doofheit ist ein volkssport.schau dich doch selber um!auch bei dir selbst!
    und ihr tauscht euch immernoch in foren aus und denkt ihr seid klüger und bedachter als die masse der dummen menschen die ‘alles’ glauben.
    schlaft tief..

  162. #162 Basilius
    30. Juli 2011

    @tito

    wir wissen NICHTS!
    was wir wissen ist NICHTS!

    OK, aber wie passt das mit dem zusammen:

    ich sehe ALLES und das meiste was ich sehe ist BÖSE und gelogen.doofheit ist ein volkssport.

    Das soll also heißen, daß Du nicht zu denen gehören willst, die nichts wissen?

    Aber was genau weißt Du denn nun? Du sagst ja leider nichts.

  163. #163 tito
    30. Juli 2011

    @basilius..
    einfach die augen aufmachen.beschiss überall!würde den rahmen sprengen jetzt darauf tiefer einzugehen.entweder erkennst du es oder nicht.
    die wissenschaftler können uns viel erzählen (genau was die politiker machen).
    die welt ist eine scheibe hat auch mal die masse geglaubt.albert einstein hat gesagt dass das universum sich zusammenzieht.aber heute weiss man schon länger das dieses nicht stimmt.das universum dehnt sich aus.aber albert wird immernoch als übermensch gehandelt.diese ganzen themen die hochkommen bringen die menschen nur dazu in diversen foren sich auszutauschen.zeitungen und der fernseher haben dann auch einiges zu berichten.passt doch.irreführung mit system.hin und her.ein hoch auf das internet.am ende des tages weiss man nichts.
    verplemmperte zeit sagt tito.
    ich bin ein verrückter OK!
    aber ihr macht es euch zu einfach meine jünger 😉

  164. #164 Bjoern
    30. Juli 2011

    @tito:

    albert einstein hat gesagt dass das universum sich zusammenzieht.

    Nein, hat er nicht.

    Sag mal, wenn du schon so grundlegende, leicht nachprüfbare Dinge falsch sagst – warum sollte man dann auf irgend etwas anderes von den Dingen, die du sagst, hören…?

  165. #165 Basilius
    30. Juli 2011

    @tito
    Wenn Du das, was Du so schreibst, tatsächlich ernst meinst, dann tust Du mir sehr leid.
    Es ist sehr schade, daß Du eine so negative Sicht auf diese Welt entwickelt hast.
    Ich denke, etwas mehr Offenheit und Vertrauen würde Dir nicht schaden.

    Gehab Dich wohl.

  166. #166 Florian Freistetter
    30. Juli 2011

    @tito: “aber ihr macht es euch zu einfach meine jünger 😉 “

    Wenn es sich einer einfach macht, dann du… ordentlich rummeckern, aber ja nix konkretes sagen.

  167. #167 tito
    30. Juli 2011

    habe aber keine negative sicht auf diesen planeten.im gegenteil.ich liebe es hier.sogar die bewölkten tage.fühle mich sogar manchmal so wie ein schamane.du kennst schamanen bestimmt aus dem fernseher.warum denkst du denn so?ich hab doch nur wahrheiten geschrieben.ja negativ.aber wahrheit.das bringt dich dazu zu denken tito ist negativ zu dieser welt eingestellt?oder schaust du andere nachrichten als ich?(bei dir wird bestimmt nur alles schöne gezeigt ponys und tanzende kätzchenbabys die zum takt schnurren und alles von wissenschaftlern abgesegnet).und das mit albert..nur weil du und die masse noch nichts darüber gelesen habt und es noch nicht im www gepostet wurde heisst es doch nicht das ich lüge oder einfach nur dumm bin.solche sachen findet der suchende.nicht der blogger!auch alles egal.wer weiss was überhaupt stimmt.aber deine antwort hat wie gesagt meinen gedanken bestätigt.danke dir.das was die masse denkt und weiss ist richtig.auch wenn es noch so falsch und dumm ist.hier stinkts.riech mal.
    riecht wie im schaafsstall und man hört das schaf blasius welches immer zu sich sagt ‘also ich bin kein schaaf!bäääääähh.’ 😉
    in liebe
    tito schamane

  168. #168 Bjoern
    30. Juli 2011

    @tito:

    und das mit albert..nur weil du und die masse noch nichts darüber gelesen habt und es noch nicht im www gepostet wurde heisst es doch nicht das ich lüge oder einfach nur dumm bin.solche sachen findet der suchende.nicht der blogger!

    Dann erleuchte mich doch bitte mal, o Suchender, und sag’ mir, wo du das her hast…

  169. #169 richelieu
    30. Juli 2011

    …das mit albert..nur weil du und die masse noch nichts darüber gelesen habt und es noch nicht im www gepostet wurde heisst es doch nicht das ich lüge…


    Ach ja, und wo hast Du das her wenn es nicht nachzulesen ist, bzw. sogar genau das Gegenteil in den Schriften von Einstein belegt ist (Stichwort kosmologische Konstante)? Hast wohl direkten Kontakt mit dem Albert im Jenseits?
    Wenn Du schon rauchen willst dann mal wieder nur Tabak und lasse auch mal die lustigen roten Pilze in Ruhe…

  170. #170 HaDi
    30. Juli 2011

    So viele Worte, so viel selbstdardargestellte Weisheit und so wenig Inhalt.
    So was nennt man wohl Plastikschamane

  171. #171 Basilius
    30. Juli 2011

    @tito
    Zuerst mal wäre es nett, wenn Du darauf hinweisen würdest, mit wem der verschiedenen Kommentatoren Du gerade sprichst. Falls Du überhaupt mit einem speziell sprechen möchtest. Könntest Du das bitte versuchen?
    Danke

    du kennst schamanen bestimmt aus dem fernseher

    Ich nicht. Ich sehe praktisch nie TV. Du schon?

    warum denkst du denn so?ich hab doch nur wahrheiten geschrieben.ja negativ.aber wahrheit.

    Ach ja? Was denkst Du denn, wie und was ich denke? Und wie kommst Du auf die Idee, daß das, was Du hier erzählst, die Wahrheit ist und Du Dich auch ganz bestimmt nicht irrst?
    Ich würde es als sehr vermessen erachten zu glauben, daß ich mich nicht irren könnte. Deshalb bin ich versucht nichts einfach zu glauben, egal wer mir was sagt. Wie kommst Du zu Deiner Erkenntnis?

    riecht wie im schaafsstall und man hört das schaf blasius welches immer zu sich sagt ‘also ich bin kein schaaf!bäääääähh.

    Du hast gewaltiges Glück, daß ich Schafe sehr sympathisch finde. Denn sonst müsste ich fast der Ansicht sein, daß Du mich damit meinst und mich zudem auch noch beleidigen willst. Aber das kann ja nicht sein, weil Du ja behauptest, daß Du nicht so negativ eingestellt seist, wie sich Deine Kommentare lesen.

    Et ceterum adnoto: Form&Inhalt ©Bullet

  172. #172 tito
    30. Juli 2011

    suchender ist so ein grosses wort.zumindest für solche wie ihr es seid.keene beleidigung meine jünger 😉
    ich sag suchender und ihr denkt euch ‘boa ey der typ denkt er ist der messias’.mir müsst ihr nichts erzählen.ik wees bescheid.ich sag ja ‘der mensch atmet das grüne vom blatt und denkt er denkt erkenntnis.fälschlich auf der suche nach atlantis’ vergesst doch albert eenstään.wasnlous?… warum geht denn keiner von euch bloggis auf die anderen sachen von tito ein die er schreibt?ist doch langweilig albert.nur ein ‘prestigeobjekt’.der mensch braucht helden.hessssschaftszeiten nochmal 😉 ich könnte hier noch so einiges loswerden wo dann die herren schaafe wieder alles in den dreck ziehen.tito sagt nur ‘der ton macht die musik’.ihr seid grad alle so.irgendwie ne.keiner hat sich das erste mal gefragt wo hat er das denn her mit albert?ne.im jejenteil!’tito tut mir leid.negativ eingestellt.tito macht es sich selbst zu einfach.traurig’.lest doch selbst waddir geschrieben habt boys.sehr amüsant an diesem samstagnachmiddag.in burma gab es einen wirbelsturm.180tsd tote.und jetzt sagen alle wieder ‘boa ey der tito ist als kind vom wickeltisch gefallen.’
    in liebe
    p.s. entschuldigung wo gibt es hier bildung?ähm..bildzeitung wikipedia oder..?! oder bei google?oder bei goole!
    http://www.halbwahrheiten.net
    tito schamane 😉

  173. #173 tito
    30. Juli 2011

    schaafe ist nicht negativ gemeint.ich bin ja auch ein schaaf.jedoch ein aufgewecktes.und ihr schlaft alle noch.tief.definitiv.definitiv der traum vom leben..
    albert sagt ihr ist keine wahrheit.mahlzeit.
    ich bin nicht hier um euch zu überzeugen.warum auch?ihr sollt ruhig denken was ihr wollt.
    aber das die eine seite der menschen hungert und leidet und stirbt während die andere seite lacht und feiert ist doch wahrheit da geht keiner von euch ‘studierten’ druff ein.ist auch wahrheit.
    ich meine keinen von euch persönlich deswegen spreche ich keinen persönlich an.
    geht mal alle lieber feiern.
    die themen hier wiederholen sich.
    tito

  174. #174 Basilius
    31. Juli 2011

    @tito
    Irgendwie klingt das alles so, wie wenn Du eigentlich gar nichts zu sagen hast oder selber nicht so recht weist, was Du sagen willst. Jedenfalls redest Du sehr wirr und diffus um den Brei. Und speziell mit einem Gegenüber zu reden scheint Dir auch unmöglich oder unangenehm zu sein. Mangelt es Dir an Mut?
    Aber gut, ein ernsthaftes Gespräch muss ja nicht sein.
    Gehab Dich trotzdem wohl.

  175. #175 HaDi
    31. Juli 2011

    Kurz und bündig:

    @tito:

    Das original von den Fanta4 ist wg.Sony/Gema gerade etwas rar, aber der Titel an sich reicht völlig als Aussage.

  176. #176 tito
    6. August 2011

    bestätigung pur.lest mal mein vorletztes kommentar..und tage später geht keiner auf das thema leid krieg etc ein.
    bloggen.ja genau.opium fürs volk sagt tito.
    schlaft tief..

  177. #177 HaDI
    6. August 2011

    @tito:

    Deine Beiträge habe ich durchaus registriert…

    .. aber sie bestanden nur aus Allgemeinsätzen und (durchaus geschicktem) Geschwurbel drumherum. Substanz ging gegen null. Zentralaussage war “Tito weiss alles besser als Ihr – Ätsch”. Bei mir warst Du ziemlich schnell auf einer Art “Ignore-Status” – nach dem Motto “Lass ihn reden, solange er keinen stört”, aber gereizt hast Du mich: -=# NULL #=- – und so ging es hier wohl den meisten.

    Wenn Du das jetzt als den grossen Sieg über Scienceblogs feiern magst – Bitteschön, es sei Dir gegönnt. Herzlichen Glückwunsch!

    Der Refrain des Youtube-Videos von mir vor Deinem Posting ist übrigens:
    Du redest laut, doch Du sagst gar nichts

    … denn wo bitteschön ist irgendein Inhalt in Deinen Beiträgen?

  178. #178 rolak
    6. August 2011

    /wo bitteschon?/ Vielleicht ist es mehr Metainhalt, HaDI: Zumindest wäre es {mäßig} interessant zu beobachten, ob die schreibende Person weiter dissoziiert, sich aufbauend entwickelt oder einfach nur dauerhaft Blödsinn labert.
    Allerdings wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wesentlich unterhaltsamer, ein Stück Holz zu lackieren und der Farbe beim Trocknen zuzusehen.

    Et ceterum adnoto: Form und Inhalt! (© bullet)

  179. #179 HaDI
    6. August 2011

    @rolak: In der Sachfrage halte ich alle bisherige Optionen für offen. Je mehr man darüber schreibt, desto mehr beeinflusst man die Versuchsteilnehmer. Ich hoffe, dass diese Gigagaga-Postings so ein Art “Experiment” sind… Wahrscheinlcih sind sie es imho nicht…

  180. #180 tito
    6. August 2011

    der mensch ist viel zu klein und sieht sich ziemlich gross/sovieles ist nur schein/scheint der schein trügt hier erhoben/HADIjun wie kommste denn druff dass tito auf ‘ein sieg’ hinaus ist?ich schreib meine meinung du-ihr deine-eure.ihr sitzt im internet und schreibt.(man sollte aber versuchen etwas zu finden was nicht die masse schon kennt) wow.super erfindung das internet.vorher habt ihr recherchiert gelesen informiert etc.studiert auch vielleicht.und dann bloggt man.und jetzt??
    die welt ist kaputt und ihr heinis schreibt immernoch ‘tito schreibt null aussage!’
    wieso denn?tito schreibt leid und krieg und tot und verarsche pur.und wenn ihr jojos nicht druff eingeht ist es doch klar!entweder seid ihr beschränkt oder hängt mitdrin.gebt ihr mir doch die antwort.aber warum auch.tito anbellen ist einfacher wah)
    scheiss auf fanta4.2 gute songs eins davon mit grönemeyer und schon künstler oder wie jetzt?
    auf der erde sterben immernoch kinder an hunger und den einfachsten krankheiten und ihr bloggt.mahlzeit.ihr seid wie die künstler.alle künstler machen das geld klar/kunst verkommt unkenntlich mach was/alle künstler zusammen hätten soviel macht nur keiner macht was/packt’s an/schafft was..HADIjun rhyme mal weiter.die fantas
    das sind typen mit billigen ausgelutschten reimen.da fehlt es nicht nur an der umsetzung.naja wenn man nichts bessere kennt oder hat…hey dash HADI du musst dich mal konzentrieren auf dich und nicht alles glauben was die herren wissenschaftler und ihre ganzen freunde so erzählen (ich weiss du schaust auch kein tv.und keine bild etc.wenn,dann nur 3sat und arte) und wenn du dich konzentrierst auf dich und einige zeit vorüberzieht merkst du auf einmal das du schläfst.alles ein traum.ERKENNTNIS.der weg zum ziel.dann musst du schauen wie du aufwachen kannst.und wenn du aufgewacht bist und einige zeit vorüberzieht bis du da wo tito gerade ist.und ich bin genau das gegenteil was ihr hühnerfarmer so über mich festgestellt habt.hobbypsychologen.
    herr doooooktor
    titos schamanos

  181. #181 Florian Freistetter
    6. August 2011

    @tito: Ich weiß, du hälst das was du hier schreibst für wahnsinnig tiefschürfend und intelligent.

    Ich hab aber doch ne Bitte: Wenn du was zu sagen hast, dann probier mal, das auch ganz konkret und das ganze Geschwafel drum rum zu sagen. Bis jetzt hab ich aus deinen Texten nicht mehr als “Es ist alles ganz arg schrecklich, aber ihr dummen Leute wisst nicht, dass alles ganz arg schrecklich ist – das merken nur so Obertopcheckerbunnies wie ich”.
    Und wenn du nicht mehr zu sagen hast als eben; wenn du nicht mehr kannst als rumpöbeln – dann verzichte bitte auf weitere Kommentare.

  182. #182 melli
    6. August 2011

    Ahhhhhhh ein neuer Film 🙁 hört das denn nie auf

  183. #183 Ingo
    6. September 2011

    Moin erstmal!

    Also ich habe den Film gestern in ner Sneek Preview gesehen- Prädikat: definitiv nicht zu empfehlen! Wobei das natürlich subjktiv ist und ich keinen davon abhalten möchte sie den Film anzutun.
    Physikalisch gesehen vollkommener Humbug (habe auch zwei Vorlsesungen Astronomie gehört und dazu Raumflugdynamik- also ich weiß durchaus wovon ich rede…)
    Joa und emotional auch zu überspitzt- also wie gesagt mein Fall definitiv nicht!!
    Und wenns nicht in ner Snnek gewesen wäre hätte ich mir den eh nie und nimmer angesehen…

  184. #184 Dirk Brixius
    7. Oktober 2011

    Das Thema des Films ist nicht Astrophysik sondern die Krankheit Depression.

    Dazu ist es der großartigste Film, der mir bekannt ist und deswegen meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, vor allem wegen der beiden außergewöhnlichen Hauptdarstellerinnen.

    Zum physikalischem Hintergrund:
    “Melancholia” ist kein Planet unseres eigenen Sonnensystems, sondern hat die weite Reise von einem Nachbarstern zu uns hinter sich gebracht.

    Das menschliche Wissen über die Bildung von Planetensystemen ist noch sehr lückenhaft. Nach meiner Kenntnis soll es ja wohl so sein, dass nicht alle Planeten, die sich in jungen Systemen bilden, dauerhaft auf stabilen Umlaufbahnen bleiben.

    Durch gegenseitige Übertragung von Bewegungsenergie (Gezeiteneffekte) stürzen manche in ihr Zentralgestirn und manche werden aus ihrem System herauskatapultiert.

    Ein solcher Kandidat wäre Melancholia. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass unser Sonnensystem von einem solchen Objekt tangiert wird, aber vollkommen ausgeschlossen ist es nicht.

    Die Darstellung der Kollision widerspricht in der Tat den Gesetzen der Physik.
    Ich denke, das ist auch dem LvT klar – aber darum ging es ihm ja auch nicht.

    Ich finde es reizvoll, das Szenario “extrasolarer Himmelkörper tangiert das Sonnensystem” mal gedanklich durchzuspielen. Meiner Meinung nach wäre es auf jeden Fall für das Leben auf der Erde katastrophal – selbst wenn dieser Körper einige AE von der Erde und den übrigen Planeten Abstand hielte…

    aber bevor ich diesen Gedanken weiterspinne, würde ich erst einmal Eure Meinung dazu lesen!

  185. #185 Christian 2
    9. Oktober 2011

    Ich habe den Film gesehen. Mich würde brennend interessieren, was Florian zur Darstellung des Planeten, der Kollision und der ominösen Umlaufbahn (Erst dran vorbei, dann im Bogen auf die Erde drauf) schreibt. Wie realistisch ist die Darstellung der Kollision mit einem Vagabunden inszeniert?

    Ein solch großes Objekt wäre IMHO viel langsamer bei der Annäherung und der eigentlichen Kollision. Rechnet man sich die Annäherung aus, kommt man auf ca. 30 Std. aus einem Abstand Erde/Mond, wobei sich die Annäherung auch gegen Ende wohl kaum beschleunigen würde.
    Der Planet würde also stundenlang den Horizont optisch zur Hälfte für sich beanspruchen. Extremste Erdbeben und gewaltige Fluten würden sich einstellen, bevor es irgendwann zur Detonationswelle käme. Wobei schon die Annäherung auf wenige Kilometer durch veränderte Druckverhältnisse ausreichen könnte, um Lebewesen zu töten.
    Und wie wäre es mit gravitalen Einflüssen? Würde etwas bei einem so großen Planeten, dessen Masse dem zigfachen der Erde entspräche vielleicht sogar an einigen Standorten kurz vor dem Aufprall anfangen abzuheben? Wie kann man sich das realistisch vorstellen?

    Hier wird die Kollision leider in Sekundenbruchteilen abgehandelt.
    Der Planet wurde recht spektakulär in Szene gesetzt, ist aber letztlich auch nicht mehr als ein hübscher Photoshopplanet, wie man ihn zu hunderten im Internet findet.
    Trotzdem: Schöner kann ein Weltuntergang nicht sein. Wenn ich mir einen aussuchen müsste, wäre es dieser. Ich glaube, die allermeisten Astronomen sehen das ähnlich.

    Der Film dreht sich natürlich nur am Rand um den Planeten. Letztlich ist die Handlung vor dem Ereignis trotzdem recht austauschbar, wobei man einer speziellen Form der Depression die meiste Filmzeit widmet (Deren Darstellung ich etwas überzogen fand). Vor allem ist sie für jeden offensichtlich.
    Heimtückischer ist da jene Art von Depression, die man dem Menschen nicht sofort anmerkt. Aber das kann man natürlich nicht so kinoreif in Szene setzen. Hier setzt man lieber auf Schauwerte.

  186. #186 Florian Freistetter
    9. Oktober 2011

    @Christian2: “Mich würde brennend interessieren, was Florian zur Darstellung des Planeten, der Kollision und der ominösen Umlaufbahn (Erst dran vorbei, dann im Bogen auf die Erde drauf) schreibt.”

    Sollte ich mal Zeit fürs Kino haben, dann sag ich Bescheid 😉

  187. #187 Dirk Brixius
    9. Oktober 2011

    Der Planet im Film hat fast die Größe des Neptuns. Wenn man eine Relativgeschwindigkeit zur Erde von 40 km/s unterstellt, schafft er die Strecke Erde-Mond in weniger als 3 Stunden. Für den Weg durch das Sonnensystem würde er aber einige Jahre benötigen. Ich schätze, spätestens zwei Jahre vor Kreuzung der Erdbahn wäre er den Astronomen aufgefallen.

    Weil er laut Film vom Stern Antares stammt, würde er sich im flachen Winkel dem Sonnensystem annähern. Trotzdem wäre er nur vorübergehend von der Sonne verdeckt.

    Nicht nur seine Bahn würde durch die Sonne gekrümmt. Umgekehrt beeinflusste er durch seine Anziehungskräfte auch die Bahnen der Planeten. Durch Resonanzeffekte wäre davon auch die Erdbahn betroffen – selbst dann, wenn Melancholia sich der Erde um eine AE oder mehr fernhielte. Das hätte einen Klimawandel zur Folge. Im Extremfall könnte unser Planet die habitable Zone ganz verlassen.

    Im Falle einer Annäherung auf 0,1 AE oder weniger würde Melancholia den Drehimpuls des Systems Erde-Mond verändern. Bei einer positven Veränderung würde sich der Mond ein Stück entfernen und unsere Tage verkürzten sich.
    Schlimmer wäre es, unserem System Drehimpuls zu entziehen. Der Mond nähert sich in diesem Fall der Erde wieder an (inklusive verstärkter Gezeitenwirkung) und unsere Tage verlängern sich. Das wäre wegen der Verstärkung der Temperaturunterschiede schädlich.

    Im Falle einer Annäherung auf 0,01 AE (ca. fünffache Strecke Erde-Mond) würde ein solch massereicher Körper starke Gezeitenkräfte auf die Erde ausüben.
    Bei weiterer Annäherung zieht er das Wasser der Ozeane und große Teile der Atmosphäre auf die ihm zugewandte Seite der Erde.

    Das Kapitel “Beobachtung des Weltuntergangs” wäre spätestens jetzt für die meisten Beobachter abgeschlossen. Man müsste dann schon im Druckanzug auf einem Berg sitzen, um in diesem Augenblick noch zu leben.

    Als intakte Kugel (so wie es der Film zeigt) könnte die Erde die Oberfläche von Melancholia nicht erreichen. Bereits einige Minuten vor dem Zusammenstoß würden die Gezeitenkräfte des größeren Körpers unseren Planeten in Stücke reißen und die Erde würde (wie einst der Komet Shoemaker-Levy auf Jupiter) portionsweise auf Melancholia stürzen.

    Erfreuen wir uns der Tatsache, dass ein solches Szenario extrem unwahrscheinlich ist und wünschen wir unserem Sonnensytem, dass sich ihm niemals ein brauner Zwerg oder Ähnliches in ungebührlichem Abstand annähert!

  188. #188 Florian Freistetter
    9. Oktober 2011

    @Dirk Brixius: “urch Resonanzeffekte wäre davon auch die Erdbahn betroffen – selbst dann, wenn Melancholia sich der Erde um eine AE oder mehr fernhielte. Das hätte einen Klimawandel zur Folge. “

    ??? Was haben Resonanzen mit dem Klimawandel zu tun?

  189. #189 Dirk Brixius
    9. Oktober 2011

    Jupiter und Saturn haben z.B. eine Bahnresonanz von ungefähr 5:2
    Obwohl sie sich gegenseitig durch ihre Schwerkraft beeinflussen, sind ihre Umlaufbahnen um die Sonne stabil.

    Wenn die Bahn eines großen Planeten verändert würde, dann ändern sich dadurch auch die Bahnen der übrigen Planeten.

    Eine Veränderung der Erdbahn beeinflusst den Parameter “eingestrahlte Sonnenenergie je qm Erdoberfläche” und damit zwangsläufig auch das Klima.
    Unsere Eiszeiten haben ihre Ursache in periodischen Schwankungen der Erdbahn.

  190. #190 Florian Freistetter
    9. Oktober 2011

    @Dirk Brixius: “Jupiter und Saturn haben z.B. eine Bahnresonanz von ungefähr 5:2 Obwohl sie sich gegenseitig durch ihre Schwerkraft beeinflussen, sind ihre Umlaufbahnen um die Sonne stabil. Wenn die Bahn eines großen Planeten verändert würde, dann ändern sich dadurch auch die Bahnen der übrigen Planeten”

    Danke, ich bin Astronom und Himmelsmechaniker, das ist mir durchaus klar. Ich wollte nur wissen ob deine detaillierten Vorhersagen über das Verhalten der Erde bei Durchgang eines Neptungroßeb Planeten durch das Sonnensystem irgendeine seriöse Grundlage (d.h. numerische Simulationen) haben oder ob das nur deiner Phantasie entspringt. Die Bahndynamik von Planeten ist komplex; die kann man nicht mal eben so über den Daumen peilen. Und das mit den Resonanzen hast du irgendwie falsch verstanden. Die 5:2 Resonanz von Jup/Sat hat nichts mit dem Klima auf der Erde zu tun.

  191. #191 Christian 2
    9. Oktober 2011

    @ Dirk: Im Film war irgendwo von 16000 km/Std. die Rede. Davon ab wollte ich wissen, ob dieses Objekt als Vagabund wirklich nur die Erde zerstören könnte, ohne andere Planeten merklich zu beeinflussen.
    Die Bahn wird leider nur sehr kurz und hastig gezeigt, die das Objekt im Film nimmt. Ob das für eine tiefergehende Analyse reicht ist also fraglich.

    Natürlich werden sich Planeten gegenseitig beeinflussen. Nur sind die Abstände unserer Planeten schon recht weit, sodas es fraglich ist, ob überhaupt irgendeiner der äußeren und inneren Planeten von einer solchen Kollision störende Einflüsse erfahren würde.

    Ein neptungroßer Planet ist zwar nicht klein, aber in meiner Vorstellung wiederum nicht massereich genug, um Planeten bei solch großen Abständen (z.B. 1 AE) schon nennenswert zu beeinflussen. Aber natürlich hätten geringste Bahnveränderungen der Erde bereits drastischste Auswirkungen auf Wetter und Klima zur Folge. Und der Mensch erweist sich ja leider nicht als sonderlich klimarobust.

    Wenn man sich überlegt das Sommer und Winter allein durch die Neigung der Erdachse zustandekommen kann man sich kaum ausmalen, wie weitreichend eine Bahnveränderung ins Klimageschehen eingreifen könnte.

    Das du anmerkst das sich die Ozeane entsprechend verschieben und somit alle Menschen bereits weit vor der eigentlichen Kollision sterben ist sicher richtig.
    Somit ist die gezeigte Annäherung wie auch die Kollision völlig aus der Luft gegriffen.

    Andererseits hat der Film aber wohl auch nicht den Anspruch, das Untergangsszenario realitätsnah wiederzugeben. Dann würde es eher aussehen wie in Emmerichs 2012 (Welches in Anbetracht der zugrundeliegenden Geschichte totaler Humbug war).

  192. #192 Nania
    30. Oktober 2011

    Ich habe den Film gesehen und betrachte ihn vor allem als eins: absolut überspitzt.
    Zu viel Symbolik, zu viel Dramatik, zu viel Geweine und vor allem: ZU WENIG STORY.

    Ich bin mit einer Komillitonin in den Film gegangen, weil sie Kristin Dunst mag. Wir sind beide Studentinnen von Fächern, die weit, weit weg sind von der Astronomie. Aber den Face-Palm in der Szene, in der die Flugbahn des Planeten aufgezeigt wird, konnten wir uns nicht verkneifen. Und es hat uns den ganzen Film ruiniert.
    Es ist kein Sci-Fi, was geboten wird. Aber es ist ein Weltuntergangsfilm, ein Katastrophenfilm (wie auch die Roland Emmerichs) aber es ist eben auch (und in erster Linie) ein Drama.
    Es fehlt nur leider vollständig an einer Handlung, die die 130 Minuten dieses Filmes rechtfertigen. Wäre die Musik nicht gewesen, ich wäre bestimmt zwischendurch eingeschlafen.

    Ich habe überhaupt nichts gegen komplizierte Filme. Eyes Wide Shut und Odyssee im Weltraum finde ich klasse. Aber ich mag verborgene Symbolik. Kleine Symbolik. Opulente Bilder, in denen sich mehr Symbolik als Story versteckt, finde ich weder besonders gut, noch besonders zweckdienlich.
    Ich habe nacher dort gestanden und mich gefragt, was der Film mir eigentlich sagen wollte. Ich habe auch nichts empfunden. Keine Trauer, keine Verzweiflung, höchstens über das Verhalten der Figuren, welches übrigens genauso überspitzt war, wie der Rest des Films.

    Punkt ist: Ich kann Goethe, Schiller und Kleist lieben. Ich kann Heine mögen und Büchner, ich kann eine Schwäche haben für Christa Wolf und Theodor Fontane und die Gedichte von Walther von der Vogelweide großartig finden – Lars von Trier muss ich deshalb noch lange nicht mögen. Und ich muss mir auch ganz ehrlich nicht vorwerfen lassen, ich sei einen Banause, weil ich den Film schlecht fand…..

  193. #193 A.P.
    30. Oktober 2011

    Hallo Nania,

    aber irgendwas scheint dieser “schlechte” Film nichtsdestotrotz bei dir ausgelöst zu haben, dass du dich bemüßigt fühlst, einen nicht gerade kurzen Kommentar unter einen monatealten Beitrag zum Film zu setzen. Vielleicht hast Du sogar nach dem Film gegoogelt – wie bist du sonst auf diesen Blogeintrag gestoßen? – vielleicht hast du dich auch durch die Kommentare hier gekämpft? Und dass alles wegen eines “schlechten” Films… Faszinierend! 🙂

  194. #194 Nania
    1. November 2011

    @A.P

    Es ist nicht so lange her, dass ich den Film gesehen habe und ich habe im Internet nach Blogeinträgen und Co. über diesen Film gesucht, da mich die durchweg lobenden Kritiken gestört haben.
    Ich bin bei der Suche eher zufällig darauf gestoßen, dass in diesem – mir durchaus bekannten Blog – darüber eine Diskussion lief.
    Und da ich – wie gesagt – den Film erst kürzlich gesehen habe – musste ich mir das mal von der Seele reden 😉

  195. #195 MadManniMan
    8. Januar 2012

    Meine Güte … gestern habe ich ihn endlich gesehen und kam vor fazialpalmieren über die alberne “Interpretation” der Himmelsmechanik kaum dazu, mich über die relative Zusammenhangslosigkeit zwischen Vorspiel (das grandios anzusehen war (obschon physikalischer Quatsch) und tolle Musik hatte), Hochzeit und Ende aller Dinge zu wundern.

    Entweder, der Film erhebt Anspruch auf eine halbwegs nachvollziehbare physikalische Gegebenheit – was er offensichtlich nicht tut -, oder aber ich weiß überhaupt nicht, welche Gegebenheiten ich sonst noch ernst nehmen soll.

    Ein halber Neptun soll in 5 Tagen an der Erde vorbei fliegen und man
    a) weiß nicht genau, wo er langfliegt?
    b) feiert eine Hochzeit auf so eine Art und Weise?

  196. #196 Amiganer901612
    6. Dezember 2012

    Ich verstehe garnicht warum ihr Euch so über den Florian aufregt. Sicherlich haben die beiden Filme nichts im geringsten miteinander zu tun, aber es gibt ja genug Spinner ( sorry ) im Internet die dann wieder etliches durcheinander brinngen oder sich was zurecht spinnen nur um andere Leute Angst zu einzujagen. Ich persönlich finde es schon richtig das der Florian sich mal mit dem Film befasst und die Leute aufklärt das so ein Planet nicht einfach hinter der Sonne verstecken kann um dann mit der Erde zu kollidieren. Ich sage nur PlanetX bzw. Nibiru