Liebe Leserinnen und Leser, wir sollten uns ein wenig näher kommen! Allerdings natürlich nicht zu nahe – aber die Physik passt schon auf, dass die Grenzen eingehalten werden. Wie nahe man sich theoretisch kommen kann, erklärt dieses Video sehr schön:

Tja – es immer wieder verblüffend, darüber nachzudenken: Eigentlich besteht wir zum größten Teil aus Nichts. Ein Atom ist leer; der Atomkern ist verglichen mit der Gesamtgröße winzig. Und obwohl die Materie in Wahrheit hauptsächlich aus leerem Raum besteht, erscheint sie uns (meistens) fest und undurchsichtig und dass, obwohl wir sie nicht mal berühren können! Während ich diesen Text hier schreibe, habe ich sicherlich zehn Mal den Tisch neben mir berührt – aber es nützt nichts. Er fühlt sich fest und massiv an (und wackelt ein bisschen). Davon, dass ich ihn eigentlich nicht berühre, sondern nur die Elektronen der äußersten Atome meines Fingers die elektromagnetische Kraft der äußersten Elektrone der Tischmoleküle spüre, merke ich nichts. Trotzdem ist es so. Und es ist faszinierend!

Es lohnt sich auch, ein wenig länger über die Sache mit der Radioaktivität nachzudenken, die im Video erwähnt wurde. Viele Menschen halten Radioaktivität ja für etwas, das exklusiv in bösen Kernkraftwerken und noch böseren Atombomben passiert. Aber natürlich stimmt das nicht, alles ist radioaktiv, mehr oder weniger. Mit „Radioaktivität” bezeichnet man die Tatsache, dass Atomkerne zerfallen und sich in andere Atomkerne umwandeln und dabei Energie abgeben. Das passiert immer und überall. Jeder Mensch besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Kohlenstoff und da sind immer auch ein paar Atome des Isotops Kohlenstoff-14 mit dabei, das radioaktiv ist und mit einer Halbwertszeit von 5730 Jahren zu Stickstoff zerfällt (weswegen es auch zur Datierung von organischem Material verwendet werden kann). Jeder von uns strahlt also ein bisschen und verändert dadurch die Atome im Körper der Menschen, denen man nahe steht (im wahrsten Sinn des Wortes). Das ist allerdings kein Grund, jetzt den Ausstieg aus allen zwischenmenschlichen Beziehungen zu fordern 😉

Kommentare (87)

  1. #1 Bullet
    16. September 2011

    Mir fiel mal ein Beispiel ein, wie man das auf größeren Maßstab übertragen könnte:

    wie würde ein Blinder, der (klobige und in jede Richtung abstoßende) magnetische Handschuhe trägt, einen durchschnittlichen Permanentmagneten ertasten?

  2. #2 cydonia
    16. September 2011

    Nur ein einziger mickriger Kommentar bei einem Thema, das Widersprüchler eigentlich anziehen müsste wie die Fliegen, zudem das Reizthema Radioaktivität ja auch noch vorkommt?
    Meine These: Der Titel des Posts muss auf notorische Nerds, Trolle und verwandte Poster enorm abschreckend wirken………

  3. #3 Bullet
    16. September 2011

    Ey! Meine Kommentare sind selten mickrig.

  4. #4 cydonia
    16. September 2011

    Ich hatte überlegt, ein Lob oder eine Einschränkung einzuflechten, damit keine Missverständnisse entstehen….aber dann gäbe es noch zwei Kommentare weniger.

  5. #5 Matthias
    16. September 2011

    Das hat zu wenig Verschwörungspotential. Aber faszinierend ist es. Darüber habe ich noch nie nachgedacht.

  6. #6 cydonia
    16. September 2011

    Sag das nicht Matthias! Vor Jahren wurde mir in der Fußgängerzone ein wütendes Pamphlet überreicht, in dem sich darüber beschwert wurde, dass die Wissenschaft uns mit dem Atommodell nach Strich und Faden betrügt. Das Hauptargument war, dass es ja dann riesige Zwischenräume geben müsste, und Alles größtenteils aus Nichts bestünde……Fazit war, dass wir sowieso nach Strich und Faden betrogen werden, und alle Wissenschaftler…ok, das reicht auch…..
    Recherchen ergaben, dass die Atommodellskeptiker recht verbreitet waren…ob das heute noch so ist, weiß ich aber nicht.

  7. #7 Stefan W.
    16. September 2011

    Tja – es immer wieder verblüffend, darüber nachzudenken: Eigentlich besteht wir zum größten Teil aus Nichts. Ein Atom ist leer;

    Ein häufig anzutreffender Muster: Man stellt einen schiefen Vergleich auf, und wundert sich, dass man sich nicht wundert – wie kommt’s?

    Es werden 3 unterschiedliche Formen von Nichts miteinander verrührt, um den Kopf zu vernebeln – danach ist ein klarer Blick immer überraschend.

    1. Nichts in der Obstschale, die Obstschale ist leer. Tja – wie kommts? Hat Balambadida die letzte Banane gegessen?

    2. Der luftleere Raum der Physik. Ziemlich wirklich Nichts.

    3. Das Nichts im Atom. Aber ist das ein luftleerer Raum? Dann würde ja Luft in das Eisenatom strömen, aber Luft besteht ja auch aus Atomen. Es ist also was anderes. Auch das Obstschalennichts ist es nicht, denn so leer wäre die Obstschale nicht, als dass da nicht noch Atomgesättigte Luft drin wäre, die ihrerseits irgendwie leer³ ist, aber eben nicht leer².

    Eine lebhafte, sinnliche Vorstellung haben wir nur von leer¹, gut – am Staubsauger sich etwas saugen lassen, und wenn es der Handballen ist, hat man auch schon, aber so ein richtiges Magdeburger Nichts ist das ja nicht.

    Aber im Atomkern sind wir einfach aufgeschmissen mit unserer Vorstellung, und vergessen leicht, dass wir da nur mit Modellen arbeiten, deren Anschaulichkeit eine Realität vorgaukelt, die so nicht stimmt.

    Ich gehe doch recht i.d. Annahme, dass die Wellenlänge des für humanoide sichhtbaren Lichtes zu klein ist, um Atome zu sehen, und dass das Sichtbarmachen der Atome mit Rastertunnelmikroskop und wie das Equipment sonst so heißt kein Vergrößern mehr ist, wie es die Lupe macht, sondern einen anderen ‘Aggregatzustand’ von Sichtbarmachen einläutet. Mehr, wie ein Spektrometer etwas Sichtbar macht, was von Hause aus nicht sichtbar ist.

    Aber die Modelle, die man zum Nachdenken und Anschaulichmachen benötigt, stimmen eben nicht mit der empirischen Wahrheit überein. In den kl. Dimensionen ist nichts mehr sichtbar.

    Und umgekehrt sind die Finger, die wir zum Fühlen, ob die Obstschale leer ist, einsetzen, aus diesen Atomen selbst gemacht, so dass wir gar nicht anders können, als viel, viel grobere Sturkturen zu erfühlen.

    Statt dass man sich vorstellt, dass man, da man ja aus fast nichts besteht, wie die Wand, durch diese hindurchgeht, kann man sich ja mal als Zwischenschritt vorstellen, dass zwei unterschiedlich gefärbte Nebelwolken aufeinander orthogonal zulaufen.

    Werden die sich durchdringen?

  8. #8 Florian Freistetter
    16. September 2011

    @Stefan W. “Das Nichts im Atom. Aber ist das ein luftleerer Raum?”

    Hab ich das gesagt? Nein, hab ich nicht. Ich nirgendwo was von Luft erzählt…

  9. #9 Bjoern
    16. September 2011

    Na ja – wenn man das Bohrsche Atommodell benutzt, dann stimmt das zwar schon irgendwie. Bloss stimmt das Bohrsche Atommodell halt nicht, und in Wirklichkeit (oder besser gesagt: in einem deutlich besseren Modell) gibt es da keine Elektronen auf Orbits, sondern nur Orbitale. Und die sind prinzipiell unendlich weit ausgedehnt. Also kommt es tatsächlich zu einem Kontakt zwischen Atomen – wenn auch nur der alleräußersten Schichten. Noch genauer müsste man natürlich hier zwei miteinander wechselwirkende Atome in einem nicht-bindenden Zustand betrachten – aber selbst in einem solchen Zustand gibt es nirgends eine “Lücke” zwischen den Orbitalen der beiden Atome.

  10. #10 WolfgangK
    16. September 2011

    Die Vorstellung der absoluten Unberührbarkeit ist fulminant. Auch wenn ich mir nun gut vorstellen kann, dass ich beim Schreiben die Tasten nicht wirklich berühre: spätestens jedoch beim nächsten Händeschütteln mit jemanden, dessen Hände nicht so ganz den hygienischen Vorstellungen entsprechen, nützt mir diese Vorstellung nicht viel und versuche schleunigst einen Ort mit Händewaschmöglichkeit zu finden…

    …erscheint sie uns (meistens) fest und undurchsichtig und dass, obwohl wir sie nicht mal berühren können!

    Jürgen Schönstein hat gerade wegen einem falschen “dass” Höllenqualen durchlebt, willst Du ihn weiterquälen? 🙂

  11. #11 Jochen
    16. September 2011

    Wieder einmal wunderbares Gedankenfutter! Danke!

    Einer dieser meiner Gedanken war, dass ich mich folglich selber eigentlich gar nicht berühre, soll heißen: die Atome, die meinen Körper bilden, sind bestenfalls per Molekülketten miteinander “verzwirbelt”, doch eben nicht wirklich fest zusammengebaut…?!
    Und aus diesem ganzen Aneinander-Herumgeschwebe entstehen dann solche und womöglich noch tiefsinnigere Gedanken…
    Boah, damit kann man wirklich ins Wochenende gehen!

    Adiöhle, Jochen

  12. #12 Jens Hölscher
    16. September 2011

    Hach – ich liebe diesen Blog! Jedes Mal, wenn ich hier vorbeikomme, finde ich interessante Beiträge, die mich zum Nachdenken bringen. Wäre man bloß mein naturwissenschaftlicher Unterricht früher auch immer so verständliche und anschaulich gewesen.

    @cydonia: Vielleicht hilft es ja ein paar Trolle und Esos anzulocken, wenn ich mal behaupte, das dieses Nichts bestimmt das Göttliche ist, mit dem wir über die universelle Schwingung des Kosmos hinaus mit allem und jedem verbunden sind!

    Ansonsten wieder einmal meinen allergrößten Respekt! Chapeau… 🙂

  13. #13 Obambo
    16. September 2011

    Wenn man stark genug ist, müsste man aber doch so feste drücken können, dass die Atome sich irgendwann berühren?

  14. #14 Thomas J
    16. September 2011

    berühren sich Atome in einem Neutronenstern? In einem Schwarzen Loch?
    Wenn eine Frau ein Kind zeugt und gebärt, hat sie es jemals berührt?

  15. #15 Moin
    16. September 2011

    @Thomas J: wenn ich das richtig verstanden habe (man möge mich gerne korrigieren) kann man bei den Neutronensternen nicht mehr von Atomen sprechen, da diese aus Neutronen bestehen. Die Bestandteile der Atome (also die Elektronen und Protonen (die Neutronen bleiben wie sie sind)) zerlegt es aufgrund des hohen Drucks zu Neutronen und Elektronen-Neutrinos. Somit existieren in Neutronensternen quasi keine Atome mehr.

    wenn es aber um den Abstand der Neutronen geht, so dürften sich diese berühren, da sie keine Elektrische Ladung haben und die Anziehungskraft sogar durch die starke Wechsewirkung begünstigt wird. Wie es im inneren (Kern…) des Neutronensterns aussieht ist ein anderes Thema.

  16. #16 Bjoern
    16. September 2011

    @moin:

    wenn es aber um den Abstand der Neutronen geht, so dürften sich diese berühren,…

    Das würde voraussetzen, dass Neutronen so etwas wie eine feste Oberfläche haben – haben sie aber nicht. Genau wie auch bei Atomen ist die Ladungsverteilung von Neutronen “verschmiert” und erstreckt sich prinzipiell bis ins Unendliche.

  17. #17 Thomas J
    16. September 2011

    @Bjoern

    muss ich mir diese prinzipielle unendliche Verschmiertheit wie ein Gravitationsfeld vorstellen, das auch prinzipiell unendlich ist?

  18. #18 Bjoern
    16. September 2011

    @ThomasJ: Die Frage kann ich mit einem klaren “jein” beantworten. 😉

    Ein großer Unterschied zwischen dem Gravitationsfeld und der Ladungsverteilung eines Neutrons ist, dass ersteres umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands abfällt, zweitere aber exponentiell (also sehr viel schneller) abfällt.

  19. #19 Thomas J
    16. September 2011

    mhm, danke, Bjoern

    ist denn die Frage, wie nahe sich die Neutronen kommen überhaupt sinnvoll?
    z.B. Neutron A ist zu 99% in diese Volumen verschmiert, in welchem Abstand ist Neutron B zu 99% verschmiert. Oder ist das Quatsch?

  20. #20 Bjoern
    16. September 2011

    @ThomasJ: ‘tschuldigung, ich versteh’ die Frage nicht…

    Übrigens hab’ ich gerade noch mal ein bisschen gegoogelt (und nebenbei festgestellt, dass man inzwischen deutlich mehr über die Ladungsverteilung im Neutron weiss als noch zu meinen Studienzeiten…) und eine Präsentation zum Thema gefunden (anscheinend aus einer Vorlesung):
    http://www.physik.uni-giessen.de/dueren/vorlesung/exphy/e9.pdf
    Besonders interessant ist Seite 14, da ist die Ladungsverteilung des Neutrons (und auch die des Protons) direkt dargestellt.

  21. #21 Polaris
    17. September 2011

    Nun, da man sich hier Beschwert, dass keine Verschwörungstheorien vorgebracht werden, bitte sehr:

    Nun, mich würde interessieren, ob man theoretisch Bedingungen schaffen könnte, am besten gleich mehrere Beispiele, wo sich Atome doch berühren können!
    Zum Beispiel an einem Ort mit extremen Kräften, d.h. Temperatur, Druck/Dichte, Strahlung, was weiss ich … und dann; was würde passieren, wenn sich Atome tatsächlich einmal, so aus versehen, berühren würden? Angenommern man hält die Zeit an (einfach ein 1x Händeklatschen), dann verschiebt man ein Atom (mit dem kleinen Finger) ein bisschen, so, dass es ein anderes eben berührt – was würde jetzt passieren wenn ich in die Hände klatsche und die Zeit wieder laufen lasse? Nichts? Ein leises “Puff”? Ein Urknall? Unter dieser Vorstellung frage ich mich schon, was genau passiert, wenn ein Kind gezeugt wird – oder eben ein Universum …

    Und an dieser Stelle möchte ich doch gleich mal die Frage aufwerfen, wie denn genau die pharmazeutische Medizin wirkt, im Vergleich zur Homöopathie, wenn doch keine Berührung der Atome statt findet? Bei der Homöopathie kann ich mir immerhin vorstellen, dass die Bahn und Ladung der Neutronen beim Potenzieren einen Einfluss auf erstens das Produkt und dann auf die Neutronenbahn und -ladung desjenigen hat, der das Produkt einnimmt. Aber bei einem chemischen Produkt, dass eine Krankheit heilen soll, wie soll das gehen?

    Auch die 911 / Flugzeuge / WTC frage wird jetz sehr viel spannender… aber wir wollens nicht übertreiben 😀

  22. #22 Polaris
    17. September 2011

    Aber viel viel viel viel wichtiger ist an dieser Stelle die Frage: Was ist Bewusstsein???

  23. #23 TheBug
    17. September 2011

    @Polaris: Sollen das ernsthafte Fragen sein, oder trollst Du gerade auf Drehzahl?

    Eine Vorrichtung um Atome miteinander in Kontakt zu bringen ist der LHC.

    Die wesentlichen Interaktionen in uns und unserer Umwelt laufen in den Atomhüllen, also bei den Elektronen ab. Da spielt die Chemie.

    Was soll eine Neutronenbahn sein? Und welche Ladung soll ein Neutron haben (abgesehen von der internen)?

  24. #24 Polaris
    17. September 2011

    Also der erste Post sollte nur das Bedürfnis nach Wiedersprüchen stillen.. also nein, die Frage war reine Unterhaltung.

    Ernst meine ich aber die Frage nach Bewusstsein. Deine Antwort, in der Du Bewusstsein mit den wesentlichen Interaktionen in uns gleich stellst befriedigt in keiner Weise meinen Wissensdurst.

    Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass sich Bewusstsein ebenso an physikalische Gesetze halten muss wie alles andere auch. Nur, welche Gesetze sind das was bestimmt sie? Wie entsteht Bewusstsein und wie grenzt es sich ab resp. wo berührt es anderes? Gibt es nur ein Bewusstsein oder mehrere? Was genau sind die Unterschiede von Licht, Materie, Bewusstsein, Leben, Wesen und Selbst?

    Ich persönlich sehe in Allem Sein eine Art kristallines Netzwerk, aber meine Meinung zählt nicht. Also lasse ich mal einen Experten ran:

    Quantenphysik und Bewusstseinssprung

    Dimensionen und Bewusstsein

    Globale Transformation und Lichtkörper

  25. #25 Polaris
    17. September 2011

    Meine Antwort hat mehr als drei Links, musst Dich also gedulden. Soviel mal vorweg:

    Der erste Post nimm locker, volle Drehzahl Trollerfahrt :d

    Die Frage nach Bewusstsein jedoch beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten und seit einigen Jahren auch auf eben genau diesem Gebiet in dem es beim Artikel geht. Dokumentationen über die Quantentheorie und schliesslich die String- resp. M-Theorie waren teils hilfreich, teils weniger.
    Sehr interessant und äusserst spannend als auch unterhaltsam ist ein gewisser Nassim Haramein und sein Vortrag über die Einheitsfeld-Theorie

    Es geht also um Physik, Kosmologie, Biologie sowie Philosophie und Bewusstseinsforschung. Fortsetzung folgt…

  26. #26 Alderamin
    17. September 2011

    Mal ne blöde Frage:

    Die Elektronen werden von den Protonen angezogen. Warum fallen sie nicht in den Kern und vereinigen sie sich mit mit diesem? Weil ihre Energie, d.h. ihr Impuls scharf ist und die Unschärferelation somit dafür sorgt, dass ihr Ort unscharf ist.

    Bei der Entstehung von Neutronensternen werden die Elektronen jedoch in die Kerne gedrückt und vereinigen sich mit den Protonen zu Neutronen unter Abstrahlung von Elektron-Neutrinos.

    So etwas müsste im normalen Atom eigentlich doch auch statistisch ab und zu mal passieren. Das ist doch letztlich nur eine Wahrscheinlichkeitssache, so wie beim Tunneleffekt. Wenn das Elektron dem Kern zufällig mal nahe genug kommt, müsste doch die gleiche Wechselwirkung auftreten können, die beim Kollaps zu einem Neutronenstern mit Unterstützung der Schwerkraft passiert. Dann wären Atome aber nicht stabil.

    Ist die Wahrscheinlichkeit für das Einfangen eines Elektrons durch den Kern einfach so unendlich klein, dass das in der Praxis nie beobachtet wird (so wie beim postulierten Protonenzerfall), oder gibt es einen anderen Grund, warum die Elektronen nicht von den Protonen eingefangen werden können?

  27. #27 Bjoern
    17. September 2011

    @Alderamin: Ich würde sagen, so ein Einfang kommt durchaus schon mal vor (frag’ mich aber bitte nicht, wie häufig…) – allerdings ist das Ergebnis halt unter den meisten Bedingungen nicht stabil, sondern das Neutron zerfällt sehr schnell wieder in ein Proton und ein Elektron.

    Andererseits ist ein solcher Einfang in bestimmten Fällen durchaus möglich und zählt zu den bekannten Fällen von radioaktiven Umwandlungen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroneneinfang

  28. #28 Alderamin
    17. September 2011

    @Bjoern

    Ach, das ist ja spannend, an den Zerfall hatte ich gar nicht gedacht. Dann müsste der umgekehrte Prozess (Neutron zerfällt spontan) ja auch gelegentlich spontan vorkommen.

    Das hieße ja, dass jedes Isotop, auch die sogenannten “stabilen” schwach radioaktiv wäre.

  29. #29 Bjoern
    17. September 2011

    @Alderamin:

    Ach, das ist ja spannend, an den Zerfall hatte ich gar nicht gedacht. Dann müsste der umgekehrte Prozess (Neutron zerfällt spontan) ja auch gelegentlich spontan vorkommen.

    Öh, ja – nennt sich Beta-Zerfall… (und geht natürlich nur dann, wenn die Endprodukte insgesamt eine geringere Energie haben als der Atomkern am Anfang)

    Das hieße ja, dass jedes Isotop, auch die sogenannten “stabilen” schwach radioaktiv wäre.

    Ja, davon geht man in der Tat aus – “stabil” heisst letztlich eigentlich nur “die Halbwertszeit ist zu lang, um sie zu messen”.

  30. #30 Polaris
    17. September 2011

    “Es ist eine noch zu lösende Problematik, dass die Entwicklung der modernen Technologie ursprünglich einen Bewusstseinssprung erforderte, den bisher nur wenige Pioniere gemacht haben. Nachfolgende Quantenphysiker sowie die grosse Masse der Bevölkerung haben diesen Bewusstseinssprung noch lange nicht alle nachvollzogen. Oft sind sie reine Anwender geblieben, sei es im Sinne mathematischer Formeln oder in der Nutzung alltäglicher technischer Geräte.”
    ( Auszug aus Quantenphysik und Bewusstseinssprung )

    … sehr passend an dieser Stelle 😉

  31. #31 HaDi
    17. September 2011

    ( Auszug aus Quantenphysik und Bewusstseinssprung )

    In den PDF stehen nur schöne Worte ohne einen wirklich konkreten Inhalt und natürlich das Vorurteil der Scheuklappentragenden Pyhsik…

    Die Hauptseite http://www.holoenergetic.ch ist viel unterhaltsammer. “Sternenlicht Lichtkörper Seminare – Vorträge – Individualschulung – Seminare – Ausbildungen”, ” Manifestieren Sie mit Sternenlicht die 5. Dimension !”, Mit einer “healing-star Lichtkörper Praxis”

    … und man kann sich für 1350 schreizer Franken ausbilden lassen, zum “Grundausbildung zum Practitioner (Sternbringer)”

    Danke für den Link, find ich echt amüsant!

  32. #32 Polaris
    17. September 2011

    Ja typisch, bevor man sich die Sache anschaut gleich Vorurteile aufbauen… das Design der Web-präsenz ist Geschmack Sache, kannst Du auch etwas zum Inhalt sagen oder sprengt das Dein Verständnis?

    Edwin Zimmerli bemüht sich sehr, Brücken zwischen der modernen Wissenschaft der Quantenebene und dem Bewusstsein des Menschen zu schlagen, was dringend notwendig ist.
    Ausserdem durchleuchtet er esoterische Modelle auf Wissenschaftliche Art um unter anderem gegen Aberglauben anzukämpfen als auch reine Grüchte als das zu entlarfen, was sie sind.
    Lies und versteh doch erst mal seine Beiträge, GRATIS & FRANKO, bevor Du dich verschliesst, vielleicht kannst Du sogar das eine oder andere Ergebnis seiner jahrelangen Forschung nachvollziehen, die er einst als HF-Elektroniker/FEAM. begann. Es geht dabei um modernste Erkenntnisse, niemand sagt, Du musst etwas kaufen – im Gegenteil, ich sage Du sollst es Dir einfach mal genau anschauen, wenn es nicht zu viel Mühe macht und Du keine Angst davor hast:

    Dimensionen und Bewusstsein
    und
    Globale Transformation und Lichtkörper

    Lasst uns einander näher kommen!

  33. #33 Polaris
    17. September 2011

    Die Sternbringer Ausbildungen sind übrigens von seiner Frau, nicht von ihm.

    Wie kommst Du darauf, dass es dabei um Scheuklappen tragende Physik geht? Es geht um Scheuklappen tragende Menschen, die die moderne Physik einfach nicht verstehen wollen. Der Mann ist Elektroniker und Metaphysiker, ich glaube er hat es verdient, dass man sich einfach mal seine Arbeit unvoreingenommen anschaut…

  34. #34 Polaris
    17. September 2011

    … und genau darum geht es in Freistetters Artikel, das bewusste Verstehen der Quantenmechanik. Denn ich habe keine Probleme damit, die neuen Erkenntnisse in mein Weltbild und in meine Wahrnehmung zu integrieren. Ich habe weder ein Problem mit meiner Tischplatte, noch mit der Tastatur meines Komputers. Alles ist Schwingung, alles ist elektrisch als auch magnetisch. Auch mit meinem Bewusstsein ist alles in Ordnung, es entwickelt sich weiter … 😉

  35. #35 Polaris
    17. September 2011

    Falls es Dir schwer fällt einen Artikeltext zu verstehen, kann ich natürlich AUCH mit einem Youtube aufwarten und empfehle Dir den sehr unterhaltsamen Vortrag von Nassim Haramein, ja, auch er betreibt ein Geschäft um sein Resonanz Projekt weiter zu bringen, über die Einheitsfeld Theorie

    Viel Spass 🙂

  36. #36 TheBug
    17. September 2011

    Crank Physik. Da lohnt es sich nicht sich damit weiter auseinander zu setzen, weil es keinen Inhalt hat. Der Mann spricht der Trigonometrie den Sinn ab und stürzt sich dann in die Quantenphysik, da fällt mir höchstens ein zu zweifeln warum er als Elektroniker im Berufsleben nichts mit Trigonometrie zu tun haben will.

    Es lohnt sich wirklich nicht sich mit diesem Mann zu beschäftigen, wer die Grundlagen nicht versteht wird auch nicht in der Lage sein sinnvolle Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Und Dir Polaris, würde ich empfehlen wenn Du Interesse an Physik hast Dich von unten her einzuarbeiten. Du wirst nicht in der Lage sein Kosmologie zu verstehen, ohne vorher die klassische Mechanik, Optik, Relativitätstheorie usw. halbwegs verstanden zu haben. Sonst fällst Du nur auf solche Scharlatane wie den Herrn aus der Schweiz herein. Von dem kann man aber nichts lernen, ausser auf was für komisch Ideen Leute kommen wenn sie nichts verstehen.

    Den Typen mit dem Video tue ich mir nicht erst an, da kriege ich bei der Beschreibung schon Bauchgrimmen.

  37. #37 Polaris
    17. September 2011

    Oder hat jemand eine bessere Idee, wie man Erkenntnisse aus der Quantenmechanik in die Bewusstseinsforschung einfliessen lassen könnte? Denn schliesslich ist auch dieser akademische Bereich, wie alle anderen, davon betroffen…

  38. #38 Polaris
    17. September 2011

    Ich sehe nichts :-0 ich höre nichts :-0 Ich sage nichts :-0

    Sich nicht damit auseinander setzten ist einfach nur dumm!!!

  39. #39 Polaris
    17. September 2011

    Dann lasst mal hören, wie Ihr die Quantenmechanik in die Bewusstseinsforschung integriert, ich bin ja sehr gespannt…:

  40. #40 TheBug
    17. September 2011

    @Polaris: Sich mit jeder Torheit auseinander zu setzen ist nicht dumm? Es gibt unglaublich viele Leute die der Meinung sind Physik besser zu verstehen als die in dem Gebiet tätigen Forscher. Wenn man mit einem davon mal näher spricht, stellt man meistens bereits bei der Speziellen Relativitätstheorie fest, dass sie nicht mal ansatzweise mehr folgen können.

    Das ist so als wenn ein Blinder einem Sehenden Farben erklärt und fast darauf beharrt viel besser als dieser sehen zu können.

    Und ich integriere die Quantenphysik und Bewusstseinsforschung überhaupt nicht, weil ich weder in dem einen, noch in dem anderen Gebiet forsche.

  41. #41 HaDi
    17. September 2011

    Falls es Dir schwer fällt einen Artikeltext zu verstehen, kann ich natürlich AUCH mit einem Youtube aufwarten und empfehle Dir den sehr unterhaltsamen Vortrag von Nassim Haramein

    Der war gut, was kommt als nächstes – das ist schwer zu toppen. Däniken? Uri Geller?

    Der Herr hat mich schonmal unterhalten, ein mehrstündiger Vortrag, von den ich tatsächlich mal ne Stunde ausgehalten habe, da hat er mit den goldenen Schnitt, Pyramiden und Spiralen herumgeschwurbelt und das überall entdeckt. dabei hat er sich mehrmals vertan, z.B. in der Position der Pyramiden, die ja alle angeblich dort seien, wo sich eine Ecke einer gedachten Pyramide oder eines Tetraeders – steckte man ihn in die erdkugel, hätte. Nur waren die meisten seiner Behauptungen a la “alles besondere befindet sich auf Breitengrad X” – eben dort wo der Tetraeder seine Ecke hätte – falsch. Der rote Fleck des Jupiters war gar nicht auf den von ihm behaupteten Breitengrad, Olympus Mons auf den Mars auch nicht. Diese Falschangaben hat er nämlich einfach ungeprüft von anderen Professionellen Schwurblern übernommen…

  42. #42 Florian Freistetter
    17. September 2011

    @polaris: “Edwin Zimmerli bemüht sich sehr, Brücken zwischen der modernen Wissenschaft der Quantenebene und dem Bewusstsein des Menschen zu schlagen”

    Edwin Zimmerli? Du meinst den Typ, der irgendwelche Kristalle mit Sternenlicht bestrahlt, dabei aber keine Ahnung hat, was er tut und seine bestrahlten Kristalle nur anhand des Ettiketts auseinander halten kann – was ihn nicht hindert, sie für teures Geld zu verkaufen:

    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/05/esoterik-per-teleskop-sternenlichtjuwelen.php

    Da werden keine “Brücken geschlagen”. Da wird nur Geld verdient…

    Ansonsten würde ich dich bitten, mir nicht jeden Beitrag hier im Blog mit deinen Esoterik-Links voll zu spammen. Hat auch nichts mit dem Thema zu tun.

  43. #43 Florian Freistetter
    17. September 2011

    @Polaris: Reiß dich mal zusammen und hör auf hier wild rumzuspammen. Sonst fliegst du raus.

  44. #44 Polaris
    17. September 2011

    Hey, wenn hier keiner checkt, was auf uns zukommt, ist nicht mein Problem – wenn Ihr Euch davon abschrecken lässt, die wissenschaftlichen Arbeiten zu lesen, nur weil ihr die eine einzige Methode anzweifelt, welche auf eben dieser Arbeit basiert, auch nicht. Entweder Ihr lest seine Arbeiten oder lasst es – was Ihr macht ist genau das, was Ihr an den VT’s und Eso’s so verflucht hasst – einfach die Augen vor wissenschaftlichen Herangehensweisen verschliessen… nehmt bezug auf die Arbeit oder lasst es – niemand braucht eine Person zu beleidigen nur weil er seinen Beruf nicht mag!

    Wir können ja in 30 Jahren noch einmal miteinander reden, mal sehen wohin Ihr uns bis dahin gebracht habt!!! Ihr seid ja jetzt schon halbe Cyborgs…

  45. #45 Polaris
    17. September 2011

    Was denkt Ihr wer das folgende geschrieben hat?

    Zitat, “Die kosmische Religiositätlässt sich demjenigen, der nichts davon besitzt, nur schwer deutlich machen, zumal ihr kein menschenartiger Gottesbegriff entspricht. Das Individuum fühlt die Nichtigkeit menschlicher Wünsche und Ziele und die Erhabenheit und wunderbare Ordnung, welche sich in der Natur sowie in der Welt des Gedankens offenbart. Es empfindet das individuelle Dasein als eine Art Gefängnis und will die Gesamtheit des Seienden als Einheitliches Sinnvolles erleben. Wie kann kosmische Religiosität von Mensch zu Mensch mitgeteilt werden, wenn sie doch zu keinem geformten Gottesbegriff und zu keiner Theologie führen kann? Es scheint mir, dass es die wichtigste Aufgabe der Kunst und der Wissenschaft ist, dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu erwecken und lebendig zu erhalten.”, Zitat Ende.

    Erraten? Ja, es war Albert Einstein, den man eigentlich kennen sollte, wenn man sich schon auf seine Theorien bezieht..! Auch das folgende hatte er geschrieben:

    Zitat, „Ich möchte wissen, wie Gott diese Welt erschaffen hat. Ich bin nicht an dem einen oder anderen Phänomen interessiert, an dem Spektrum des einen oder anderen Elementes. Ich möchte Seine Gedanken kennen, alles Übrige sind nur Einzelheiten“, Zitat Ende.

    Nehmt die Chance wahr und kommt einander näher! Manch ein Pionier hat es Euch vorgemacht, es kann doch nicht derart schwer sein, oder?

  46. #46 Florian Freistetter
    17. September 2011

    @Polaris: Du schmeisst den Leuten hier einen Kommentar nach dem anderen um die Ohren ohne das sie irgendwas mit dem eigentlich Thema zu tun haben und ohne auf etwaige Antworten einzugehen. Lass das bitte, ansonsten muss ich dich hier rausschmeissen. Hier geht es um ein Video, in dem einige Eigenschaften der Materie erklärt werden. Irgendwelche “ksomische Religiosität” hat damit nichts zu tun. Ich weiß, in Esoterik-Foren ist es üblich, über alles und jedes zu schwafeln, Hauptsache es hat mit Licht & Liebe & Kosmos & Schwingung zu tun. Aber hier nicht.

  47. #47 TheBug
    17. September 2011

    @Polaris: Du hast auf keine wissenschaftlichen Arbeiten verwiesen, nur auf Unsinn den ein halbwegs interessierter Laie als solchen identifizieren kann.

  48. #48 Polaris
    17. September 2011

    … und wieder einmal schafft es keiner, etwas Sinnvolles dazu zu sagen… nur Drohung, und das ängstliche hinhalten eines Kreuzes wo zwar Science drauf steht, aber leider nichts drin ist 🙁

    Danke für den Link zu Deinem Artikel über die STARCON Methode, wen ich Deine und andere Kommentare dort früher gesehen hätte, hätte ich Euch mit ernsthaft anspruchsvollen Gedanken, wie die vom werten Herrn Albert Einstein, verschont.
    Ich konnte ja nicht ahnen, dass ihr sein geistiges Wesen nicht erfassen könnt. Ich konnte auch nicht ahnen, dass man sich hier mit Oberflächlichkeiten und Streit zufrieden gibt und keinen Wert auf geistiges Wachstum legt.

    Auf Wiedersehen, vielleicht sprechen wir uns in 30 Jahren ja wieder und sehen dann, was aus uns geworden ist 😉

  49. #49 TheBug
    18. September 2011

    @Polaris: Meld Dich doch besser in 300 Jahren wieder, wir werden Deine Abwesenheit aushalten. Einstein zu zitieren ist nicht identisch damit Einstein zu verstehen und das was Du über ihn von Dir gibst ist nur kümmerlicher Unsinn.

  50. #50 IO
    18. September 2011

    xyz

  51. #51 Niels
    18. September 2011

    @Bjoern

    Das hieße ja, dass jedes Isotop, auch die sogenannten “stabilen” schwach radioaktiv wäre.

    Ja, davon geht man in der Tat aus – “stabil” heisst letztlich eigentlich nur “die Halbwertszeit ist zu lang, um sie zu messen”.

    Bist du dir sicher, dass auch stabile Atome durch Elektroneneinfang zerfallen können?
    Davon hab ich noch nie gehört und das kommt mir irgendwie ziemlich falsch vor.

  52. #52 Bjoern
    18. September 2011

    @Niels:

    Bist du dir sicher, dass auch stabile Atome durch Elektroneneinfang zerfallen können?

    Nö – so war’s aber auch nicht gemeint. Ich meinte, dass prinzipiell alle Isotope radioaktiv zerfallen können – nicht, dass alle durch Elektroneneinfang zerfallen können. ‘tschuldigung für die missverständliche Formulierung.

  53. #53 Niels
    18. September 2011

    @Bjoern
    Was meinst du denn dann?
    Wie kann denn z.B. stabiler Wasserstoff oder stabiles Helium radioaktiv zerfallen?
    Gehst du von Protonen- und Neutronen-Zerfall über die Baryonenzahlverletzung aus?

  54. #54 Bjoern
    18. September 2011

    @Niels: Zur letzten Frage: ja. Damit wären wohl auch die anderen Fragen geklärt. 😉

  55. #55 Niels
    18. September 2011

    @Bjoern
    Jo. 😉
    Oben konnte ich das aber nicht wirklich aus dem Zusammenhang erschließen.
    Außerdem wäre ich vorsichtig, das schon als Tatsache darzustellen.

  56. #56 Bjoern
    18. September 2011

    @Niels:

    Außerdem wäre ich vorsichtig, das schon als Tatsache darzustellen.

    Ich hab’ ja extra nur vorsichtig “man geht davon aus” geschrieben… 😉 Wäre dir “man nimmt an” lieber?

  57. #57 Niels
    18. September 2011

    @Bjoern
    Okay, okay. 🙂
    Mein Fehler.

  58. #58 MartinB
    18. September 2011

    @Polaris
    Nicht alles, was Leute über Quantenmechanik schreiben, hat was mit der Realität zu tun.
    Habe ich hier ausführlich erklärt:
    http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/04/quantenmechanik-die-beliebtesten-phrasen-und-was-dahinter-steckt.php

    Ob Quantenmechanik viel mit Bewusstsein zu tun hat, ist sehr umstritten. Hauptvertreter dieser Idee (jedenfalls unter echten Wissenschaftlern) ist Roger Penrose, vielleicht liest du mal den, der weiß wenigstens, wovon er schreibt.

    Und es ist bekannt, dass Einstein “Gott” zu sagen pflegte, wenn er die Natur als Ganzes meinte. Der Arme konnte nicht wissen, was andere aus solchen Sätzen machen würden…

    @Niels, Bjoern
    Das ist aber was anderes als der beta-Zerfall von nem Neutron – der kan nin den meisten Kernen nicht passieren, weil die Bindungsenergie zu hoch ist (das Neutron hat quasi zu wenig Masse, um so zerfallen zu können). Ist euch wahrscheinlich klar, aber liest sich zumindest missverständlich, finde ich.

  59. #59 Bjoern
    18. September 2011

    @MartinB: Ich hab’ mich doch um 8:46 Uhr schon dafür entschuldigt, dass ich mich missverständlich ausgedrückt hatte… Und gestern um 12:30 Uhr hatte ich doch auch schon gesagt, dass der Beta-Zerfall nur dann geht, “wenn die Endprodukte insgesamt eine geringere Energie haben als der Atomkern am Anfang”.

  60. #60 Maxim
    18. September 2011

    Davon, dass ich ihn eigentlich nicht berühre, sondern nur die Elektronen der äußersten Atome meines Fingers die elektromagnetische Kraft der äußersten Elektrone der Tischmoleküle spüre, merke ich nichts.

    Das ist nicht ganz korrekt. Was deine Finger stoppt und dich überhaupt auf dem Stuhl hält ist der Fermi-Druck, der verhindert, dass die Elektronenorbitale zusammengepresst werden.
    Der Betrag der Coulomb-Kraft ist da nicht ausschlaggebend.

    Zumindest habe ich es so in Erinnerung. Ein Festkörperphysiker sollte es besser wissen.

  61. #61 MartinB
    18. September 2011

    @Bjoern
    Ja, hast du – ich fand es aber leicht missverständlich.
    Oder das ganze Quantenbewusstseinslichtsschwingungszeug hat mir aufs Hirn geschlagen. (Können wir nicht ein Gesetz erfinden, dass das Schreiben des Satzes “Alles ist Schwingung” immer 10 Euro kostet? Kann man den Satz vielleicht per copyright schützen?)

    @Maxim
    Ja, so habe ich das auch in Erinnerung. Vorrechnen könnte ich das aber nicht.

  62. #62 Bjoern
    18. September 2011

    @Maxim: Das wird im Prinzip im Video oben ja auch erwähnt (ab 1:16).

  63. #63 Alderamin
    18. September 2011

    Bjoern·
    18.09.11 · 10:58 Uhr

    @MartinB: Ich hab’ mich doch um 8:46 Uhr schon dafür entschuldigt, dass ich mich missverständlich ausgedrückt hatte… Und gestern um 12:30 Uhr hatte ich doch auch schon gesagt, dass der Beta-Zerfall nur dann geht, “wenn die Endprodukte insgesamt eine geringere Energie haben als der Atomkern am Anfang”.

    Hmm, dann hab’ ich immer noch nicht verstanden, warum die Elektronen nicht in den Kern fallen.

    Also, es gibt den Beta-Zerfall und den inversen Beta-Zerfall. Wenn die Energien der resultierenden Produkte in beiden Fällen nicht exakt gleich sind, dann führt einer der beiden Prozesse zu einem Zustand geringerer Energie. Warum passiert er dann nicht?

    Ich mutmaße mal:

    Ahnlich wie beim Einfang von Photonen durch gebundene Elektronen kann der inverse Beta-Zerfall nur stattfinden, wenn das Elektron eine ganz bestimmte Energie hat (entsprechend einer bestimmten Energie des Photons für den Einfang durch ein gebundenes Elektron). Beim Kollaps zum Neutronenstern wird die Energie der Elektronen verschmiert (wohl durch Ionisation), so dass genug Elektronen mit den für den Einfang passenden Energien zur Verfügung stehen. Im Atom passiert das jedoch nicht, weil die Oribtale nur bestimmte de-Broglie-Wellenlängen und damit Energien der Elektronen zulassen, und die passen bei stabilen Isotopen nicht zu den Energien für den inversen Betazerfall.

    Ist das die korrekte Erklärung?

    Es ist auch (jedenfalls für mich als Laien) erstaunlich, dass ein Lepton beim Einfang irgendwie verschwindet. Das Proton besteht aus zwei Up-Quarks und einem Down-Quark, die elementar sein sollen. Das Neutron besteht ebenfalls aus drei Quarks, 2 Downs und einem Up. Und durch den Einfang eines Teilchens ganz anderer Struktur mutiert ein elementares “Up” zu einem “Down”. Wir hatten hier schon mal daürber diskutiert, ob Quarks noch eine innere Struktur haben könnten oder nicht, und es hieß, nichts deute darauf hin. Nun, der Beta-Zerfall und sein Umkehrprozess doch irgendwie schon? Es sei denn, man betrachtet alle Teilchen wie in der Stringtheorie als Schwingungsmodi, dann ist jedes Teilchen ohnehin nur Klümpchen Energie.

  64. #64 Maxim
    18. September 2011

    @Bjoern
    Ja danke. Das Video habe ich mir gar nicht angesehen…bis jetzt ^^

    Ich hatte es auch in irgendeinem Buch gelesen. Könnte Hunglinger Festkörperphysik sein….

  65. #65 Bjoern
    18. September 2011

    @Alderamin:

    Hmm, dann hab’ ich immer noch nicht verstanden, warum die Elektronen nicht in den Kern fallen.

    Weil eben ein Kern, in dem sich ein Proton und ein Elektron zu einem Neutron verbunden haben, im Allgemeinen eine höhere Energie hat als der ursprüngliche Kern. D. h. so eine Verbindung kann vielleicht kurzfristig zustande kommen, zerfällt aber sofort wieder.

    Also, es gibt den Beta-Zerfall und den inversen Beta-Zerfall. Wenn die Energien der resultierenden Produkte in beiden Fällen nicht exakt gleich sind, dann führt einer der beiden Prozesse zu einem Zustand geringerer Energie. Warum passiert er dann nicht?

    Ich verstehe die Frage nicht so ganz… Erst mal: mit “inverser Beta-Zerfall” meinst du wahrscheinlich den Elektroneneinfang, oder? Wenn ja: die meisten Kerne sind halt stabil sowohl gegen Beta-Zerfall als auch gegen Elektroneneinfach, weil beide Prozesse zu einem Endzustand führen würden, der eine höhere Energie hätte.

    Ahnlich wie beim Einfang von Photonen durch gebundene Elektronen kann der inverse Beta-Zerfall nur stattfinden, wenn das Elektron eine ganz bestimmte Energie hat …

    Das könnte auch mit reinspielen (da müsste ich mir jetzt das Schalenmodell des Kerns nochmal genauer anschauen), ist aber sicher nicht der Hauptgrund.

    Es ist auch (jedenfalls für mich als Laien) erstaunlich, dass ein Lepton beim Einfang irgendwie verschwindet. … Und durch den Einfang eines Teilchens ganz anderer Struktur mutiert ein elementares “Up” zu einem “Down”.

    Das sind die Wunder der schwachen Wechselwirkung 😉 – der einzigen Wechselwirkung, die Teilchen, die wir eigentlich als elementar bezeichnen, ineinander umwandeln kann.

    Hast du schon mal etwas von “Isospin” gehört? Das ist ein Konzept der Teilchen-/Kernphysik, bei dem Up- und Down-Quarks (bzw. ursprünglich eigentlich Protonen und Neutronen) als ein und dasselbe Teilchen angesehen werden, das aber eben in zwei verschiedenen Zuständen vorkommen kann. (daher auch die Namen Up- und Down-Quarks – in Analogie zu “Spin up” und “Spin down”!)

  66. #66 Alderamin
    18. September 2011

    Bjoern·
    18.09.11 · 13:28 Uhr

    Ich verstehe die Frage nicht so ganz… Erst mal: mit “inverser Beta-Zerfall” meinst du wahrscheinlich den Elektroneneinfang, oder?

    Ja, den Begriff hab’ ich mal irgendwo gelesen im Zusammenhang mit dem Kollaps zum Neutronenstern. Ist halt der Umkehrprozess des Beta-Zerfalls.

    Wenn ja: die meisten Kerne sind halt stabil sowohl gegen Beta-Zerfall als auch gegen Elektroneneinfach, weil beide Prozesse zu einem Endzustand führen würden, der eine höhere Energie hätte.

    Hmm, also führte sowohl das Einfangen eines Elektrons und Umwandlung eines Protons zum Neutron zu einem höheren Energiezustand des Kerns als auch der Zerfall eines Neutrons in ein Proton und ein Elektron. Macht Sinn, die Isotope sind ja dann am stabilsten, wenn die Zahl der Protonen und Neutronen ungefähr gleich ist. Und die Prozesse finden ständig mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit statt, nur ergibt sich der Fall, dass sich der Kern im niedrigsten Energieniveau befindet, statistisch viel häufiger als der Zustand mit mehr oder weniger Neutronen im Kern. Könnte man sich so vorstellen.

    Bevor ich den Post abgesendet hatte, hatte ich als weitere Erklärungsmöglickeit eine Gleichgewichtsreaktion zwischen beiden Prozessen hingeschrieben, aber dann wieder gelöscht, wenn beim Zerfall ein Elektron-Neutrino entsteht, dann müsste beim inversen Zerfall ja irgendwo eines herkommen, und das schien mir unwahrscheinlich. Aber in der Wunderwelt der Quanten tut’s dann auch die Ausstrahlung eines Elektron-Antineutrinos, wie ich eben in Wikipedia gelesen habe. Trotzdem merkwürdig, dann müsste das Atom ja abwechselnd Elektron-Neutrinos und -Anitneutrinos abfeuern, je nachdem, ob gerade ein Beta-Zerfall oder der Umkehrprozess stattfindet, aber da Neutrinos höchstwahrscheinlich eine Masse haben, ginge das nur unter permanenter Energiezufuhr. Dann macht die Gleichgewichtsreaktion wiederum keinen Sinn.

    Hast du schon mal etwas von “Isospin” gehört? Das ist ein Konzept der Teilchen-/Kernphysik, bei dem Up- und Down-Quarks (bzw. ursprünglich eigentlich Protonen und Neutronen) als ein und dasselbe Teilchen angesehen werden, das aber eben in zwei verschiedenen Zuständen vorkommen kann. (daher auch die Namen Up- und Down-Quarks – in Analogie zu “Spin up” und “Spin down”!)

    Nie gehört, klingt interessant. Aber was ist dann ein Elektron? Eine Elementarladung und ein Spin mit dem Betrag 1/2, sonst nichts?

  67. #67 MartinB
    18. September 2011

    @Bjoern
    Aber das lepton (Elektron) geht doch in ein Neutrino, oder steht ich gerade völlig auf dem Schlauch?
    e- wird zu nu plus W-
    W- wird von einem Quark absorbiert und wandelt es in anders um:
    http://www.joergresag.privat.t-online.de/mybkhtml/neutrondec.gif
    (Passend zu drehen für diesen Prozess hier)

  68. #68 Alderamin
    18. September 2011

    Maxim·
    18.09.11 · 11:08 Uhr

    Das ist nicht ganz korrekt. Was deine Finger stoppt und dich überhaupt auf dem Stuhl hält ist der Fermi-Druck, der verhindert, dass die Elektronenorbitale zusammengepresst werden.
    Der Betrag der Coulomb-Kraft ist da nicht ausschlaggebend.

    Nach dem was ich gelernt habe, verhindert der Fermi-Druck den Kollaps eines weißen Zwergs zu einem Neutronenstern, aber da ist die Materie schon entartet. Bist Du sicher, dass es nicht einfach die Coulomb-Kraft ist, die die Gegenkraft zwischen einem Tisch und einem darauf gedrückten Finger verursacht?

    Ich find’s echt interessant, sich mal klar zu machen, was dafür sorgt, dass Materie fest ist. Die Erklärung ist komplexer, als es zunächst scheint.

  69. #69 Alderamin
    18. September 2011

    Alderamin·
    18.09.11 · 14:16 Uhr

    Nach dem was ich gelernt habe, verhindert der Fermi-Druck den Kollaps eines weißen Zwergs zu einem Neutronenstern, aber da ist die Materie schon entartet.

    Andererseits: krass (das mit dem Eisen im zweiten Absatz von “Beispiele der Entartung).

  70. #70 Bjoern
    18. September 2011

    @Alderamin:

    Aber was ist dann ein Elektron? Eine Elementarladung und ein Spin mit dem Betrag 1/2, sonst nichts?

    (es ging um Isospin) Genauso, wie Up- und Down-Quark ein Isospin-Paar (“Dublett”) bilden, bilden auch Elektron und (Elektron-)Neutrino ein solches Dublett. (und eigentlich ist’s noch ein gutes Stück komplizierter – Stichworte Quarkmischung, CKM-Matrix, Neutrino-Oszillationen usw. – aber sparen wir uns das hier lieber).

    @MartinB:

    Aber das lepton (Elektron) geht doch in ein Neutrino, …

    Ja – habe ich irgendwo was anderes gesagt? (anscheinend drücke ich mich zur Zeit wohl öfters missverständlich aus… 🙁 )

  71. #71 Niels
    18. September 2011

    @Alderamin

    Nach dem was ich gelernt habe, verhindert der Fermi-Druck den Kollaps eines weißen Zwergs zu einem Neutronenstern, aber da ist die Materie schon entartet. Bist Du sicher, dass es nicht einfach die Coulomb-Kraft ist, die die Gegenkraft zwischen einem Tisch und einem darauf gedrückten Finger verursacht?

    Zwischen Tisch und Hand wirken quantenmechanische, elektrostatische, elektrodynamische und magnetische Kräfte.
    Man kann zum Beispiel unterscheiden zwischen der van-der-Waals-Kraft (anziehend), der Coulomb-Kraft (anziehend oder abstoßend), der Kapillarkraft (anziehend) und der quantenmechanischen Austauschwechselwirkung/Pauli-Abstoßung (abstoßend).
    Die gesuchte Gegenkraft zwischen Tisch und Finger ist letztlich einfach diese zuletzt genannte abstoßende Kraft, die aus der gegenseitigen Durchdringung der Elektronenhüllen und dem Pauli-Prinzip resultiert. Dieses Abstoßungspotential folgt einem r^12-Gesetz und hat daher nur eine äußerst kurze Reichweite.
    Am Beispiel zwei isolierter Atome kann man sich das recht einfach anhand des Lennard-Jones-Potentials veranschaulichen, das solche Wechselwirkung näherungsweise beschreibt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lennard-Jones-Potential
    Für zwei Festkörper wird das verdammt viel komplizierter, folgt aber grob den selben Prinzipien.

    Außerdem zum Nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Austauschwechselwirkung

  72. #72 Tanja
    18. September 2011

    Jeder von uns strahlt also ein bisschen und verändert dadurch die Atome im Körper der Menschen, denen man nahe steht (im wahrsten Sinn des Wortes).

    Wenn das nicht mal ein Beispiel für die Romantik der Naturwissenschaften ist… 😀

  73. #73 Alderamin
    18. September 2011

    Niels·
    18.09.11 · 17:22 Uhr

    Am Beispiel zwei isolierter Atome kann man sich das recht einfach anhand des Lennard-Jones-Potentials veranschaulichen, das solche Wechselwirkung näherungsweise beschreibt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lennard-Jones-Potential
    Für zwei Festkörper wird das verdammt viel komplizierter, folgt aber grob den selben Prinzipien.

    Außerdem zum Nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Austauschwechselwirkung

    Danke für die Links, hab’ jetzt verstanden, wie das Lennard-Jones-Potenzial zustande kommt, und dass die Coulomb-Kräfte über induzierte Dipole (Van-der-Waals-Kraft) oder echt polare Moleküle wie beim Wasser sogar anziehend wirken. Und auch, was in weißen Zwergen passiert, in dem die Materie ein Plasma mit entarteten Elektronen bildet, die sich auch bei geringer Temperatur wegen der Unschärferelation sehr schnell bewegen müssen. Die englischen Wiki-Artikel zu White Dwarfs und Degenerate Matter sind dabei verständlicher als die deutschen Artikel.

  74. #74 Polaris
    19. September 2011

    @TheBug· 18.09.11 · 02:10 Uhr

    Äh, Du bezeichnest ein Zitat von Albert Einstein als, ich zitiere Dich wörtlich, “kümmerlicher Unsinn”?
    Verwechselst Du da nicht was mit Deinem geistigen Fassungsvermögen?

    @MartinB· 18.09.11 · 10:53 Uhr

    Ich hab zum Zitat über Gott nichts hinzugefügt oder weggelassen, also gar nichts anderes daraus gemacht, was Einstein gesagt oder gemeint hat.
    Mein Verständnis von Gott ähnelt dem von Dir besagten Gottverständnis Einsteins übrigens.

    Deinen Artikel habe ich gerne gelesen, weiss aber nicht was der damit zu tun haben soll. Nichts in dem Artikel geht darauf ein, worum es mir ging. Wahrscheinlich hast Du meine Quellen auch nicht gelesen, sondern nur drauf geschaut und kopfschüttelnd die Flucht ergriffen. So was, und das meiste hier in diesem Blog, nenne ich Schlamperei.

    Ihr seid die genau gleichen Fanatiker wie viele eingefleischte Esoterikänhänger und Verschwörungsjäger – bloss auf der anderen Seite. Eine Schmach, die mich traurig stimmt, es hätte, unter dem aktuellen Titel, so schön werden können. Und ich wäre vielleicht, wenn mal einer auf meine Argumente und nicht auf meine Person oder sonstige ‘Schwachstellen’ eingegangen wäre, sicher bereit gewesen, meine Meinung anzupassen 🙁

  75. #75 Polaris
    19. September 2011

    Jemandem, der behauptet, die Wahrheit zu kennen, mann man Grundsätzlich sowiso nicht trauen.
    Jemandem der sagt, er sucht sie noch… schon eher 😉

  76. #76 Polaris
    19. September 2011

    Ich weiss keine Wahrheit. Ich wollte nur den Gedanken verfolgen, was dieser Artikel für mich, und ich bin in erster Linie ein physisch strukturierter Körper mit einer vermutlich ebenso physischen, oder zumindest metaphysischen Bewusstseins-Struktur, bedeutet!

    Dazu habe ich eine Informationsgrundlage gesucht und bin auf Holoenergetic gestossen. Und egal, was der Typ sonst so macht, die genannten PDF’s habe ich gelesen und fand sie zum Anfangen nicht schlecht. Dann hätte man sich darüber austauschen können und wäre vielleicht viel früher auf z.B. Roger Penrose gestossen, was mich sehr gefreut hätte.

    Aber hier geht es ja gar nicht um Wissenschaft oder darum, Wissen zu schaffen und auch nicht, Meinungen auszutauschen oder wenigstens Fragen zu beantworten oder Informationen zu geben.

    Nein, das ganze hier ist reine Gruppenmasturbation und es ekelt mich an.

    Und Tschüss…

  77. #77 Unwissend
    19. September 2011

    Verdammter Mist sind die 30 Jahre etwa schon rum ?

    “Auf Wiedersehen, vielleicht sprechen wir uns in 30 Jahren ja wieder und sehen dann, was aus uns geworden ist ;)”

    “Nein, das ganze hier ist reine Gruppenmasturbation und es ekelt mich an.”

    Scheisse ich denke das trifft jetzt hier alle aber sowas von hart….

    “und Tschüss”

    Wieder für 30 Jahre ?

    “Aber hier geht es ja gar nicht um Wissenschaft oder darum, Wissen zu schaffen und auch nicht, Meinungen auszutauschen oder wenigstens Fragen zu beantworten oder Informationen zu geben. ”

    Ne hier geht es nur darum solch Leute wie dich zu bashen und sich danach ordentlich einen von der Palme zu wedeln.

  78. #78 Niels
    19. September 2011

    @Alderamin
    Schön, das es jetzt alles klar ist. 🙂

    Bei wiki-Einträgen zu physikalischen Themen lese ich in der Regel neben dem deutschen Eintrag immer auch noch den englischen.
    Lohnt sich fast immer.

  79. #79 Muddi & theBlowfish
    20. September 2011

    Haaaach, ist das schöööön, Alles schwebt, Alles strahlt und trotzdem nur EIN Troll unterwegs- DAS ist ein echtes Wunder und Ihr seht das gar nicht, obwohl es vor Eurer Nase ist.
    Und Einstein hat für FFs neuen Haustroll ja auch noch was Passendes übrig:
    “Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.”

  80. #80 TheBug
    20. September 2011

    @Polaris: Ich meine Dich und Dein Gefasel mit “kümmerlicher Unsinn”. Wenn Du Einstein zitierst ist das so wie bei “A Fish Called Wanda” mit Nietzsche.

    Und jetzt halt Dich wenigstens an Dein Versprechen DIch für 30 Jahre zu verpissen.

  81. #81 Muddi & theBlowfish
    21. September 2011

    @TheBug: Sternchen(Polaris) glaubt eher in grenzenloser Naivität, es geht Euch mit seinen (Ihren) “Ergüssen” (hihi), wie Jamie Lee Curtis mit dem Russisch…
    Njet, Doofheit ist eher abturnend.
    @unwissend: Sehr gut, weitermachen, ist gut für die Prostata…

    Uuuund noch’n Zitat (diesmal von Heinz Erhardt) zum Thema Sternxchen (oder Starlets):

    “Jetzt weiss ich auch warum die Sternchen Köpfe haben.
    Sie brauchen dann das viele Stroh nicht in der Hand zu tragen.”

  82. #82 JolietJake
    21. September 2011

    wie Jamie Lee Curtis mit dem Russisch…

    War das nicht Italienisch?
    Erinnere nur noch Ottos Satz(mit Blick auf ihren Busen, in etwa, “…grande cupole del duomo di Milano…”…?

  83. #83 Lenny
    23. September 2011

    Trotzdem braucht unser Körper die Bindungsenergie in Molekülen, sonst gäbe es kein Leben……also ich glaube wenn man sich den Körper nur als Atom vorstellt macht man einen großen Denkfehler….

  84. #84 OCB slim
    23. September 2011

    .. und warum kratzt eigentlich Wolle auf der empfindsamen Haut? Der Argumentation hier zu Folge, müsste man doch jetzt eine Gleichung mathematischer Art aufstellen können, um dies vollständig zu erklären, natürlich auf (sub-)atomarer Ebene, oder?

  85. #85 Bjoern
    23. September 2011

    @OCB slim: Ja.

  86. #86 OCB slim
    25. September 2011

    @Bjoern· 23.09.11 · 13:55 Uhr
    Gut, und müsste so eine Gleichung nicht eine Funktion für den wahrnehmenden, erfahrenden Teil der Empfindung beinhalten? Oder anders gesagt, wo beginnt es und wo endet es, das Beissen; auf der Haut? Im Gehirn? Bereits in der Wolle oder Irgendwo zwischen alle dem?

    Ich meine, welche Teilchen sind daran beteiligt, dass es uns beisst, dass wir mit bestimmtheit sagen können; “Wolle beisst”? Wie funktioniert die Interaktion zwischen der Wolle, der Haut und der bewussten Wahrnehmung über das Nerfensystem auf subatomarer Ebene als Erfahrung?
    Handelt es sich um eine lineare Kettenreaktion oder um einen mehrdimensionalen Energiekomplex? Stellt sich nun nicht doch automatisch die Frage nach Bewusstsein als Energie auf subatomarer Ebene, wenn man das Phänomen der Berührungen erklären will?

  87. #87 KleinKlein
    26. September 2011

    brauchen zeitgemäße Teilchen auch sugaring (was is denn das?), wenn sie sich näherkommen?