Ich war in Mölln. Und bei meinem Kurzbesuch in Schleswig-Holstein habe ich ein paar interessante Dinge gefunden.

Zuerst einmal natürlich Till Eulenspiegel. Der Witzbold aus dem Mittelalter ist überall in der “Eulenspiegelstadt” zu finden. Im Zentrum steht die berühmte Statute (und wie üblich existiert auch hier der Aberglaube, es würde Glück bringen, wenn man Fuß und Finger von Till reibt):

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Ob Eulenspiegel eine historische Figur ist, oder doch nur eine literarische, ist immer noch nicht ganz klar. Unbestritten ist dagegen die Existenz der Geschichten über ihn. Die älteste Fassung stammt aus den Jahren 1510/1511 und Eulenspiegel selbst soll im Jahr 1300 geboren worden sein. 1350 soll er in Mölln gestorben sein und es ist darum nicht verwunderlich, wenn man hier überall auf den berühmten Narren trifft.

(Hmm – soll ich die Überleitung nun verwenden oder nicht?)

Nicht gerechnet habe ich aber damit, eine andere bekannte Person hier anzutreffen: Samuel Hahnemann, der Begründer der pseudomedizinischen Lehrer der Homöopathie hat sich ebenfalls in Mölln aufgehalten! Von 1800 bis 1801 lebte er in Mölln und wohnte in der Ratsapotheke:

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Hauptsache berühmt, egal für was, scheint man sich nicht, nur, in Köthen (einer der anderen Wirkstätten von Hahnemann) gedacht zu haben, sondern auch in Mölln und hat eine Straße nach Hahnemann benannt:

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Ok, Homöopathen verarschen die Leute oft genauso wie es Till Eulenspiegel getan hat. Der ist mir aber irgendwie trotzdem viel sympathischer. Es ist ja schade, dass sich Hahnemann und Eulenspiegel 500 Jahre voneinander getrennt waren und sich nie getroffen haben. Ich bin sicher, Eulenspiegel wären ein passende Worte zur Homöopathie und den absurden Hahnemannschen Regeln eingefallen. Mit Apothekern jedenfalls hatte Eulenspiegel seinen Spaß, wie die 91. Historie zeigt, die den schönen Titel trägt: “Die 91. Historie sagt, wie Eulenspiegel in Mölln krank wurde, dem Apotheker in eine Büchse schiß, wie er in den »Heiligen Geist« gebracht wurde und seiner Mutter ein süßes Wort zusprach.”:

“Elend und sehr krank wurde Eulenspiegel, als er von Mariental nach Mölln kam. Da zog er zu dem Apotheker in die Herberge, um der Arznei willen. Nun war der Apotheker dort auch ein wenig schalkhaftig und listig und gab Eulenspiegel ein scharfes Abführmittel. Als es auf den Morgen zuging, begann das Abführmittel zu wirken, und Eulenspiegel stand auf und wollte seines Kotes ledig werden. Das Haus war jedoch allenthalben verschlossen, und ihm wurde angst und bange. Er kam in das Apothekenzimmer, schiß in eine Büchse und sprach: »Hier kam die Arznei heraus, hier muß sie wieder hinein. So verliert auch der Apotheker nichts, ich kann ihm ja doch kein Geld geben.«”

Kommentare (61)

  1. #1 Wilhelm Leonhard Schuster
    28. November 2011

    Sowas nenn ich “Logik” !Bei noch´n Flo hätt ich für solchtenen Kommentar ne glatte 6 bekommen.Der Eulenspiegel jedenfalls kriegt von mir lachend die 1 ” gut ” geschrieben!

  2. #2 knorke
    28. November 2011

    Zur Eulenspiegel-Statue: Glänzt der Daumen so, weil alle an dem rumrubbeln, oder ist das nur das Licht?

  3. #3 Philipp
    28. November 2011

    @knorke Fuß und Daumen sind tatsächlich von den vielen Besuchern blank gerubbelt worden…

  4. #4 noch'n Flo
    28. November 2011

    So sollte man künftig auch die HPler bezahlen.

    @ WLS: Du hast es wohl immer noch nicht kapiert…

  5. #5 Adent
    28. November 2011

    @Florian Freistetter
    Die spannendste Frage nun, HAST DU ODER HAST DU NICHT?

    Gerubbelt meine ich ;-).

  6. #6 Florian Freistetter
    28. November 2011

    @Adent: Ich wurde von den mich begleitenden Menschen dazu genötigt 😉

  7. #7 Adent
    28. November 2011

    Megabreites Grinsen, soso, wie verträgt sich denn ein gestandener Wissenschaftler mit Aberglaube?
    PS: Ich hätte auch gerubbelt, schaden kann es ja nichts ;-).

  8. #8 Florian Freistetter
    28. November 2011

    @Adent: “Megabreites Grinsen, soso, wie verträgt sich denn ein gestandener Wissenschaftler mit Aberglaube? “

    Man muss als Wissenschaftler nicht gleich zum Misantrophen werden. Genauso, wie man als Atheist J.S. Bach hören oder eine Kirche schön finden kann, kann man als Wissenschaftler mal ein paar abergläubische Rituale mitmachen…

  9. #9 Alderamin
    28. November 2011

    Niels Bohr soll mal darauf angesprochen worden sein, dass er ein Hufeisen als Glücksbringer über seine Tür gehängt hatte, und ob er den Unsinn tatsächlich glaube. Nein, nein, versicherte er, und ergänzte: “Ich habe aber gehört, es helfe auch, wenn man nicht dran glaubt.”

  10. #10 Jürgen Schönstein
    28. November 2011

    Na, hoffentlich haben die Möllner nicht ein ähnliches Ritual wie wir hier in Cambridge (Massachusetts): Hier werden Touristen tagtäglich aufgefordert, den linken Fuß der Statue von John Harvard zu reiben – und allnächtlich … lest lieber selbst.

  11. #11 Wolf
    28. November 2011

    @Jürgen Schönstein:
    Ich gehe davon aus, dass der gute Till daran aber seine helle Freude gehabt hätte 😉

  12. #12 Wilhelm Leonhard Schuster
    28. November 2011

    noch ´ n Flo Sie sollten doch mittlerweile kapiert haben, daß ich nie kapieren werde!
    (Frei nach Eulenspiegel)Also bitte etwas mehr Eulenspiegelsche Toleranz!
    Interessant ist immerhin, daß sich Hanemann Mölln ausgesucht hat-obwohl er dorten dem Eulenspiegel (selbst im Spiegel )nicht mehr begegnen konnte.
    Das mit dem abgelutschten Fuß cetera : In aller Welt ist der Vorgang in ähnlicher Form überall gegeben und hat wie hier beim Eulenspiegel mit dem dargestellten Objekt eigentlich im tiefsten Sinne nur am Rande zu tun. Hunderttausend klappern jährlich am Ring des schönen Brunnens zu Nürnberg der kontinuierlich gestohlen wird also seine Jahrhundert alte Strahlkraft nicht haben kann . Und doch :jeder läßt vielleicht ein bißchen gutes oder auch schlechtes am Ring hängen.
    Das erinnert mich an Leute die angeblich Zugang” zur Denke” von Leuten bekommen ,wenn sie ein Ding in die Hand kriegen, das derjenige längere Zeit im Besitz hatte.
    Man kennt dieses aus diversen Fernsehshows.Millionen, pilgern um die Kaaba.
    Ich behaupte nicht, daß die allesamt total verrückt sein müssen!
    Besser als der von Aldemarin angeführte Niels Bohr kann man über diese Dinge nicht urteilen.Irgendwas muß doch an alten Bräuchen wie: eine Blume cetera dem Toten ins Grab nachzuschmeißen usw. SEIN. Oder sind DIE allesamt total verrückt und überall bescheuert, milliardenfach ? und nur
    cetera cetera…. ! Haben die Weisheit gepachtet?

  13. #13 cydonia
    28. November 2011

    ???? WTF?

  14. #14 ZetaOri
    28. November 2011

    . . .
    Ok, Homöopathen verarschen die Leute oft genauso wie es Till Eulenspiegel getan hat. Der ist mir aber irgendwie trotzdem viel sympathischer. Es ist ja schade, dass sich Hahnemann und Eulenspiegel 500 Jahre voneinander getrennt waren und sich nie getroffen haben.
    . . .

    Hmm . . . , vielleicht war Hahnemann ja “Eulenspiegel D500”? Zwar keine Substanz mehr vom ursprünglichen, aber dafür ins quasi Unendliche potenzierte Verarsche! >;->

  15. #15 cydonia
    28. November 2011

    Das bezog sich auf WLS….Wie wäre es denn mit einem Hahnemann-Kopf, an dem man als kritisch Denkender das Harvard-Ritual vollzieht? Und den Gläubigen erzählt man dann, man müsse dran lecken, um gesund zu werden……………..

  16. #16 mr_mad_man
    28. November 2011

    HAST DU ODER HAST DU NICHT
    Haha, genau das habe ich mich auch gefragt.

    Ich hätts auch gemacht. Ist genauso, wie wenn man eine Münze findet, draufspuckt und Toi-toi-toi sagt; oder eine Münze in einen Glücksbrunnen wirft; oder versucht einen Schornsteinfeger anzufassen; oder vier-blättrige Kleebläter sucht. Sowas machen viele Leute, mach ich auch. Habe bei meinem Hufeisen über der Tür auch darauf geachtet, dass es richtigrum hängt, damit das Glück nicht rausfällt. Finde die Niels Bohr Anekdote dazu übrigens sehr schön.

  17. #17 mr_mad_man
    28. November 2011

    @cydonia: Ja und dann stellt sich raus, dass die ‘leckenden Gläubigen’ auf einmal Abwehrkräfte gegen alles mögliche entwickeln, und weniger häufig als Ungläubige erkranken, und dann???

  18. #18 Adent
    28. November 2011

    @mr_mad_man
    Folgendes ist allerdings äußerst ungesund:

    Einen Schronsteinfeger mit dem Hufeisen zu betäuben, dreimal auf ihn draufzuspucken, um ihn dann in den Wunschbrunnen zu werfen.

    Danach ist
    a) Der Schornsteinfeger extrem sauer und du solltest das Weite suchen, auch toi toi toi zu rufen oder ihm ein 4blättriges Kleeblatt anzubieten, hilft dann nicht mehr
    b) Der Wunschbrunnen ist total versaut
    und c) Dein Hufeisen fliegt dir hinterher, Zielrichtugn Kopf

    Was eindeutig zeigt, Aberglaube wirkt nur in homöopathischen Dosen.

  19. #19 winihuber
    28. November 2011

    Der Clown lehrt, dass Verbohrtheit nie gut ist. Das ist der Verdienst von Figuren wie Eulenspiegel. Ich denke man muss schon ein Schuhfetischist sein um an dem Slipper von Eulenspiegeln zu rubbeln, und wirklich appetitlich sieht der Daumen auch nicht aus. Bei aller Wertschätzung für den Clown.

  20. #20 schrauber2
    28. November 2011

    “in Köthen (dem Geburtstort von Hahnemann) ”

    Köthen ist nicht der Geburtsort vom ollen Hahnemann.

  21. #21 cydonia
    28. November 2011

    Na Schrauber, war halt irgendwo im Osten. Ist immer noch näher dran an der Wahrheit als der Schuss ins Blaue, den Heilpraktiker üblicherweise abgeben.

  22. #22 Jeeves
    28. November 2011

    “…kann man als Wissenschaftler mal ein paar abergläubische Rituale mitmachen”

    Eben. Wohl (fast) alle hier Versammelten feiern schließlich auch jedes Jahr fröhlich Weihnachten mit Tannenbaum und Weihnachtsmann, oder?

  23. #23 Jeeves
    28. November 2011

    “…dass er ein Hufeisen als Glücksbringer über seine Tür gehängt hatte, und ob er den Unsinn…”
    Natürlich ist das großer Unsinn.
    .
    .
    Allerdings nur, wenn man’s falsch rum aufhängt.

  24. #24 Florian Freistetter
    28. November 2011

    @schrauber2: “Köthen ist nicht der Geburtsort vom ollen Hahnemann. “

    Du hast recht, danke! Das hatte ich verwechselt. Habs korrigiert.

  25. #25 DerLustigeRobot
    28. November 2011

    @Jeeves: “Allerdings nur, wenn man’s falsch rum aufhängt”

    Das ist Glaubenssache und offenbar lokal völlig unterschiedlich!
    Okay, als Glücksbringer wird ein Hufeisen mit der Öffnung nach oben aufgehängt, um das Glück “einzufangen”.

    Als Schadensabwender (also auch indirekt Glücksbringer) wird es mit der Öffnung nach unten gehängt, um den Teufel und (andere) Dämonen abzuwehren. Einerseits wegen der Geschichte mit dem gebogenen Eisen, andererseits angeblich als eine Art Vagina-Symbol, um die sich selbstverständlich sehr proletarisch verhaltenden Ungeister abzulenken.

    Ergo, was tut man in manchen Gegenden, wenn man beides glaubenswert findet?

    Ätsch mann! 😛

  26. #26 DerLustigeRobot
    28. November 2011

    @schrauber2: Na schön, nicht in Köthen geboren, hat dort halt eben nur mal gearbeitet.

    Und was tut man, wenn man als netter Kommentator in der Wikipedia nachgelesen hat, dass es sich anders verhält, und wo er geboren ist? – Dann teilt man eben mal mit, dass das in Meißen war; na, halt auch irgendwo im Osten, wie cydonia schon sagte.

    Und ich weiß jetzt, dass er auf seinem Wege nach Mölln nicht nur in Leipzig halt machte, sondern auch in Magdeburg, Braunschweig und Wolfenbüttel, und das interessiert jetzt cydonia vielleicht auch wieder.

  27. #27 Wilhelm Leonhard Schuster
    29. November 2011

    Am Eulenspiegeldenkmal finde ich folgendes lustig und bezeichnend:
    Der Künstler läßt Eulenspiegel mit der Fußspitze auf das “lebendige Wasser” zeigen.
    Wahrscheinlich steht links daneben am Schild “Kein Trinkwasser!”
    Ich war nie dort!Ist es wirklich so?

  28. #28 Stephan
    29. November 2011

    @Alderamin

    Niels Bohr soll mal darauf angesprochen worden sein, dass er ein Hufeisen als Glücksbringer über seine Tür gehängt hatte, und ob er den Unsinn tatsächlich glaube. Nein, nein, versicherte er, und ergänzte: “Ich habe aber gehört, es helfe auch, wenn man nicht dran glaubt.”

    Ja, die Geschichte ist bekannt. Allerdings musst du mal weiterdenken.

    Wenn Bohr sagt: „Ich habe aber gehört, es helfe auch, wenn man nicht dran glaubt.“, dann könnte man dies so verstehen, dass er glaubt, dass es selbst dann hilft, auch wenn er nicht daran glaubt.
    Damit ist und bleibt es ein „Glaubensakt“, denn Bohr hatte sicher keine Belege, Indizien, Gründe oder gute Argumente dafür, dass es selbst dann hilft, auch wenn er nicht daran glaubt.
    Es verlagert das „Glauben“ also nur um eine Hierarchiestufe noch hinten.

    Keine Ahnung ob ihm das bewusst war (wahrscheinlich schon) und er einfach einen Witz machen wollte, aber diesen Punkt sollte man beachten, wenn man das zitiert.

    AberGLAUBE bleibt Aberglaube, auch in der zweiten Hierarchiestufe. 😉

  29. #29 Ronny
    29. November 2011

    Also ich verstehs ja wenn man in einer Gruppe ist und sich einen Spass am ‘Fingerreiben’ macht, aber ich schaffs einfach nicht die Absurdität dahinter soweit zu verdrängen um mir vorzustellen dies aus eigenem Antrieb zu machen 🙂

    Oder bin ich ein seltenes Objekt, dass bei einem Wunschbrunnen nicht was reinwirft mit der Hoffnung auf Glück sondern sich überlegt wieviel Geld da zusammenkommt, wieso Menschen so was machen und wer denn das Geld bekommt ?

    Man könnte dieses Verhalten auch geschäftlich nützen. Ich bringe genügend Leute dazu was Absurdes zu glauben und nutze dies um Abzucashen.
    ………..
    Mist, die Idee hatten schon andere 🙂

  30. #30 Alderamin
    29. November 2011

    @Stephan

    Natürlich machte Bohr einen Scherz, das war doch offensichtlich. Er wird das Hufeisem als Zierrat aufgehangen haben. Oder seiner Frau zuliebe.

  31. #31 noch'n Flo
    29. November 2011

    @ FF:

    Mal ganz nebenbei: was hat Dich eigentlich nach Mölln verschlagen? Einfach nur zum Sightseeing, oder gab es dort irgendeine interessante Wissenschaftsveranstaltung?

  32. #32 Hendrik Hey
    29. November 2011

    Ich mag mich ja irren, aber war nicht eher Schöppenstedt bei Braunschweig die Eulenspiegelstadt? Ich meine, da ist er geboren und dort steht auch das Eulenspiegelmuseum.
    Ich hoffe, Du hast auch daran gedacht, die Fußspitze von Till zu küssen, das bringt Glück.

  33. #33 Wolf
    29. November 2011

    @Hendrik Hey:

    Genauer gesagt das kleine Örtchen Kneitlingen im Elm, etwas südöstlich vom noch viel schöneren Braunschweig (wo übrigens gerade wieder Weihnachtsmarkt auf dem Burgplatz ist 😉 )

    http://maps.google.de/maps?hl=de&q=kneitlingen+elm&gs_upl=2221l5087l0l7943l13l11l1l0l0l1l628l2392l3-2.1.2l6l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&biw=1117&bih=811&wrapid=tlif132255395230010&um=1&ie=UTF-8&ei=aJLUTuGrJILrOY-z-WE&sa=X&oi=mode_link&ct=mode&cd=3&ved=0CA4Q_AUoAg

  34. #34 Florian Freistetter
    29. November 2011

    @Hendrik Hey: Eulenspiegel ist viel herumgereist – deswegen nennen sich ein ganzer Haufen Städte “Eulenspiegelstadt”

    @noch’n Flo: Kein besonderer Grund.

  35. #35 Karsten
    29. November 2011

    Hahnemann hat vermutlich seine *räusper* Forschungen nicht als Verarschung angelegt, sondern nur mangels besseres Wissen gehandelt. Wahrscheinlich hatte er sogar zu seiner Zeit bessere Behandlungserfolge als die derzeitige Medizin; v.a. durch die (unbewusste) Nutzung des Placeboeffekts und das Unterlassen gefährlicher Behandlungsmethoden wie dem Aderlass.

    Dass es allerdings heute immer noch als bessere Alternative zur Medizin geltend gemacht wird, geht für mich über eine reine Eulenspiegelei hinaus.

  36. #36 cydonia
    29. November 2011

    Es war so: Eigentlich war Hahnemann so etwas wie ein moderner Eulenspiegel.
    Er hat sich eine lustige Geschichte ausgedacht und sich nur gewundert, dass die Menschen ihm glauben. Als er mit seiner Räuberpistole Ruhm und Ehre geerntet hatte, und wohlhabend geworden war, hatte er zwar immer noch ein schlechtes Gewissen, schwieg aber zeitlebens.
    Sein Testament, in dem er die ganze Geschichte aufklärte, wurde aber von seinen Jüngern schnell vernichtet: Schließlich hatten auch diese ihre ganze Existenz auf den Schmonzes aufgebaut. Ihm ging es halt so wie Jesus(“Gottes Sohn? Ihr spinnt wohl!” Da beschlossen die Jünger, ihn den Römern zu überlassen, weil sie wussten, dass ein lebendiger Jesus sich nie zur Ikone machen lassen würde)

  37. #37 armin_k.
    29. November 2011

    Eulenspiegel ist viel rumgekommen… scheinbar musste er immer wieder flüchten, weil ihm seine Streiche (übel genommen) sonst übel bekommen wären.

    Vielleicht ists ja Hahnemann ja genauso ergangen??

  38. #38 Tränchen
    3. Dezember 2011

    Welche Bewandtnis hat es eigentlich mit dem Kranz über seinem rechten Fuß? Hat das auch irgendeinen my(s)thischen Hintergrund?

    @Ronny
    Die meisten Wunschbrunnenmünzen werden wohltätigen Zwecken oder aber dem Unterhalt des Brunnens (seltener) zugeführt. Ab und an findet man in der örtlichen Tagespresse Hinweise welche Summe(n) bei der letzten “Brunnenputzete” geborgen wurden und wem sie zur Verfügung gestellt werden.

    Tja, nimmt man jetzt den (esoterischen?) Gedanken, daß, wenn man Gutes tut einem auch Gutes wiederfährt….wer weiß, was Dir entgeht, wenn Du keine Münze wirfst und Dir dabei etwas wünschst. 😀

    Insgesamt finde ich, daß das jeder so halten kann wie er will – jetzt ist ja die Zeit um sich unterm Mistelzweig zu küssen – ich wünsche viel Spaß dabei. 😀

  39. #39 DerLustigeRobot
    7. Dezember 2011

    @Tränchen: Was es mit dem Kranz auf sich hat, kann ich nicht wirklich sagen, aber zum Einen ist der Eulenspiegel als historische Figur Teil des Tourismuskonzepts in Mölln und wird gepglegt, und andererseits kann an dem öffentlichen Denkmal jedermann/frau etwas aufhängen.

    Die Stadt hat (oder hatte zumindest) sogar einen Eulenspiegelschauspieler, der fast täglich die Aufgabe wahrnimmt, in Narrenverkleidung die Touristen zu animieren, “anzukobern”, wie man im Norden gerne sagt. Das Denkmal spielt dabei ein Rolle, auf Stadtführungen zumeist, und der “Eulenspiegel” fordert auch dazu auf die Figur massiv zu befingern.

  40. #40 Angewidert
    7. Juni 2012

    So viel Arroganz auf einem Haufen… Wie schade, dass Wissenschaftler eindimensional in einer dreidimensionalen Welt blind herumfabulieren. Und das soll die Krone sein? Lieber Gott, bitte hilf!

  41. #41 Florian Freistetter
    7. Juni 2012

    @Angewidert: “Wie schade, dass Wissenschaftler eindimensional in einer dreidimensionalen Welt blind herumfabulieren. “

    Wie schade das sie keine konkrete Kritik üben wollen. Hier wäre ein schöner Platz, an dem sie mir erklären können, warum Homöopathie eine wirksame Medizin sein soll: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/06/medikamente-aus-hundekot.php

  42. #42 Angwidert
    7. Juni 2012

    Ich freue mich über Ihre Antwort.

    Kritik üben? Gerne und jederzeit! Über die tatsächliche Philosophie der Hahnemann’schen Heillehre zu sprechen? Nichts lieber als das! Vor dem Hintergrund der versnobten Rhetorik und manipulierten Darstellung sehe ich die Perlen jedoch vor die Säue geworfen, und ich würde meine Energie wohl gewinnbringender darin investiert sehen, einem blinden Hund das Lesen bei zu bringen.

    Nehmen Sie sich gerne die Möglichkeit, Ihren eigenen Horizont zu erweitern. Das ist ihre persönliche Entscheidung und Ihr gutes Recht. Eine Ausführung zu einem Thema zu veröffentlichen, die jeglicher Grundlagen und Erfahrungen entbehrt und Interpretationen enthält, die – so unterstelle ich Ihnen – aus opportunistischem Antrieb gezielt aus dem Zusammenhang gepickt wurden, ist doch recht “unwissenschaftlich”, und einem seriösen Wissenschaftler nicht würdig….stimmt’s? Haben Sie es wirklich nötig, in fremden Gebieten unkontrolliert und ohne Befähigung zu wildern?

    Es ist wunderbar und hochinteressant, dass die Homöopathie immer gerne dazu mißbraucht wird, das Selbstbewusstsein der “wissenschaftlich” arbeitenden Menschen künstlich auf ein höheres Niveau zu heben… blinde Überheblichkeit, Profilneurose oder einfach nur Langeweile? Bleiben Sie, was Veröffentlichungen anbelangt doch lieber bei der Astronomie! Auf diesem Gebiet wissen Sie offensichtlich, wovon Sie sprechen.

    Nichtsdestotrotz: Sollte es Sie doch noch einmal in die Möllner Ecke verschlagen, stehe ich für eine persönliche Diskussion gerne zur Verfügung.

  43. #43 Florian Freistetter
    7. Juni 2012

    @Angewidert: “Bleiben Sie, was Veröffentlichungen anbelangt doch lieber bei der Astronomie! “

    Ach, ich darf also nur eine Meinung zur Astronomie haben? Was muss ich denn studiert haben, um meine Meinung zur Homöopathie öffentlich zu äußern? Medizin? Ich hab mich übrigens durchaus mit dem Thema beschäftigt – sie dürfen gerne die anderen Artikel lesen, die ich in meinem Blog zum Thema veröffentlicht habe. Da dürfen sie mir auch gerne sagen, welche meiner Aussagen über die Homöopathie falsch sind – mit entsprechenden Belegen natürlich. Ich werde das dann gerne korrigieren.

    Wenn sie mir allerdings nur mitteilen wollen, dass sie mich blöd finden, dann werde ich mir eine weitere Diskussion lieber sparen.

  44. #44 Angwidert
    7. Juni 2012

    Oh, jetzt sind sie beleidgt. Das tut mir leid! Und blöd finde ich Sie nicht. Ich finde jedoch, dass Sie sich, was das hochengagierte aber dennoch ungeübte Jonglieren mit unbekannten Kegeln in einer von Ihnen noch nie persönlich betretenen Manege anbelangt, eher als kleiner, unbewandeter Taschenspieler präsentieren denn als akkreditierter Artist auf hohem Trainingsniveau. Und ohne Training sollte man nicht auftreten. Das ist alles, was ich Ihnen vermitteln wollte als ich Ihnen empfahl, bei “Ihren Leisten” zu bleiben. Ihr Enthusiasmus, die Welt “in Sachen Homöopathie” aufzuklären hat nichts mit eigener, fundierter Meinung sondern mit oberflächlicher, plakativer Meinungsmache zu tun. Und ich bin hochinteressiert an dem Antrieb. Was haben Sie davon?

    Mein Angebot zur Diskussion bleibt bestehen. Ob Sie es annehmen oder nicht, obliegt ganz Ihren.

  45. #45 Barton Fink
    7. Juni 2012

    Nicht nur zu dämlich um ausser dem “du bist blöd” Argument auch noch etwas anderes zu sagen sondern noch zu feige um sich der Diskussion zu stellen…
    PLONK

  46. #46 Florian Freistetter
    7. Juni 2012

    @Angewidert: “in einer von Ihnen noch nie persönlich betretenen Manege (…) Und ohne Training sollte man nicht auftreten.”

    Was sie alles von mir zu wissen glauben… Kennen wir uns? Wer weiß – vielleicht HABE ich die Manege betreten. Aber vermutlich denken sie, wer die Homöopathie kritisiert könne sie gar nicht kennen, weil es an der Homöopathie nichts zu kritisieren geben darf.

    “Mein Angebot zur Diskussion bleibt bestehen. Ob Sie es annehmen oder nicht, obliegt ganz Ihren. “

    Ich habe vorhin schon gesagt: Lesen sie < href="http://www.scienceblogs.de/mt/suche.cgi?IncludeBlogs=34&search=Hom%C3%B6opathie&go2=GO">meine Artikel über Homöopathie. Ich habe ein paar Dutzend davon geschrieben. Sagen sie mir, was darin falsch ist. Dann reden wir darüber und ich korrigiere meine Fehler. Wenn sie allerdings keine konkrete Kritik üben können und nicht über “Sie sind Astronom also reden sie nicht über Homöopathie” hinaus kommen, dann gehe ich davon aus, dass es in meinem Artikel keine falschen Aussagen gibt und daher auch nichts zu diskutieren.

  47. #47 Kallewirsch
    7. Juni 2012

    Mein Angebot zur Diskussion bleibt bestehen.

    Na, dann fang doch mal an! Wo sind deine Argumente? Bis jetzt ist ja ausser “Du bist blöd und es gibt mehr da draussen” ja wohl nicht viel gekommen.

  48. #48 Adent
    7. Juni 2012

    @Angewidert
    NA, irgendwo ein einziger Hinweis (Beweis wäre wohl arg zuviel verlangt), daß Homöopathie wirkt? Findet sich da wirklich nichts, komm schon hier haben schon genug Leute deines Schlages versucht Homöopathie zu belegen, keinem ist es gelungen außer in ihrem eigenen Hirn.
    Na was ist?

  49. #49 Ponder
    7. Juni 2012

    @ all:

    Ein schönes Beispiel von Homöopathen-Denke-Verrenke findet sich hier:

    http://www.dzvhae-archiv.de/portal/pics/abschnitte/080508114754_koesters_internet.pdf

    Vielleicht kann Herr/Frau Angewidert das ja mal näher erläutern und uns entsprechend aufklären?

  50. #50 Angewidert
    8. Juni 2012

    Ein Thema, das die Gemüter zum Kochen bringt. Großartig.

    Bei Ihnen @Kallewirsch sieht man Sie förmlich in hektischer Vorfeude sabbernd mit in beiden Mundwinkeln angesammelten, weißen Speichel, der beim nervösen Sprechen zähe Fäden zieht. Sie können es kaum erwarten, eine weitere, gemäß Ihren Glaubenssätzen stigmatisierte Kuh in Mobmanier triumphierend und laute Parolen dreschend durchs Dorf zu treiben, um Sie am Pranger auf Basis Ihrer Grundsätze, vollgempumpt mit Adrenalin und mit Freudengeheul schadenfroh und stumpf zu schlachten. In Ihrem überschäumenden Entzücken haben Sie sich tatsächlich den Lapsus erlaubt, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nie von mir gegeben habe. Faux Pas. Ihnen täte ein wenig mehr Bescheidenheit vielleicht gut?

    Bringen Sie mir den Beweis @Adent, dass die Homöopathie tatsächlich nicht wirkt. Verlassen Sie sich bei Ihrer Argumentation bitte nicht auf die gängige Polemik und die bekannten Klischees (“Zauber”, “Magie”, Scharlatanerie). Ich glaube, in diesem Zusammenhang ist mehr gefragt, damit ich Sie als Gesprächspartner zu akzeptieren lerne. Ich freue mich also auf einen Beleg, dass Sie in der Lage sind, die Grundlagen zu verstehen, und dass Ihre Stärken nicht nur im Phrasendreschen und in der Nachrede liegen. Ansonsten verweise ich gerne auf die gängige, seriöse Literatur zu dem Thema. Offensichtlich besteht großes Interesse daran.

    Zu guter Letzt: Zeigen Sie mir, dass Sie meine Zeit tatsächlich wert sind. Denn: Wo kein Schloss ist der Schlüssel wertlos. Und welche Motivation sollte ich haben, eine Tür öffnen zu wollen, die es nicht wert ist geöffnet zu werden? Ich habe keinen missionarischen Auftrag. Aber Sie haben offensichtlich einen großen Wissensdurst.

    Derart demonstrierter, blinder Hochmut amüsiert mich grenzenlos. Wie ich eingangs schon sagte: Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie Ihren Horizont qualitativ erweitern möchten oder nicht.

    Wissenschaftler ohne Bereitschaft, das in Ihren Augen Undenkbare in Erwägung zu ziehen, schaffen wohl doch kein Wissen sondern repetieren bereits Erforschtes im engen Rahmen der Vorstellungskraft ihrer kleinen, engen Welt. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht stoßen.

  51. #51 Adromir
    8. Juni 2012

    @Angewidert:

    Bringen Sie mir den Beweis @Adent, dass die Homöopathie tatsächlich nicht wirkt. Verlassen Sie sich bei Ihrer Argumentation bitte nicht auf die gängige Polemik und die bekannten Klischees (“Zauber”, “Magie”, Scharlatanerie).

    Sie schulden mir eine Millionen Euro. Bitte überweisen sie diese bis spätestens übermorgen!

    Was gemerkt? Sie verkennen komplett wer hier in der Beweislast ist. Nämlich derjenige, der eine Behauptung aufstellt, der muss sie Beweisen.

    Zudem, der einzige, bei dem ich gerade ein Hochmütiges Geschreibsel, in einem pseudintellektuellen Gewand, aber dafür ohne substantiellen Inhalt entdecke, ist leider ihre Person.

  52. #52 rolak
    8. Juni 2012

    $, nicht €, Adromir, doch vielleicht wards nicht gemerkt, Daumen sind gedrückt 😉 btw: Hat Angewidert nicht eine anwidernde Phantasie über die Zustände der Menschen in <Pronomen> kommunikativen Umgebung?

  53. #53 Richelieu
    8. Juni 2012

    @Angewidert:

    …Zu guter Letzt: Zeigen Sie mir, dass Sie meine Zeit tatsächlich wert sind. Denn: Wo kein Schloss ist der Schlüssel wertlos. Und welche Motivation sollte ich haben, eine Tür öffnen zu wollen, die es nicht wert ist geöffnet zu werden? Ich habe keinen missionarischen Auftrag. Aber Sie haben offensichtlich einen großen Wissensdurst…

    Wo Ihnen Ihre Zeit, genau wie die unsere, kostbar ist schlage ich Ihnen vor an stelle lange und unproduktive Tiraden voller persönlicher Angriffe zu schreiben, uns einfach einen einzigen Link zu geben der zu einer Studie die die Wirksamkeit der HP belegt führt, diese Studie muss natürlich den wissenschaftlichen Standards entsprechen und Sie werden sehen wie schnell Sie hier sämtliche Türen öffnen…

  54. #54 Florian Freistetter
    8. Juni 2012

    @Angewidert: Ok, also doch nur der übliche Troll. Sie haben jetzt schon drei lange Kommentare darüber geschrieben, wie blöd ich und mein Blog sind. Sie habe es nicht geschafft, auch nur ein einziges Mal KONKRET zu sagen: “Du hast keine Ahnung von Homöopathie, denn der Satz “….” in deinem Artikel “…” ist völlig falsch. Richtig wäre “…”, das kann man bei “…” nachlesen”.
    Da sie also in meinen Artikeln keine Fehler benennen können, gehe ich davon aus dass alles in Ordnung ist und sie nur hier vorbei gekommen sind, um ein bisschen zu pöbeln und mich zu beleidigen. Das haben sie ja jetzt ausreichend getan, also können wir die Sache nun auch beenden.

    Entweder es kommt jetzt von ihnen irgendeine sinnvolle Kritik – oder ich schmeiße in Zukunft ihre Kommentare raus, wenn sie nur wieder aus inhaltsfreier Pöbelei bestehen.

  55. #55 Lulu I
    8. Juni 2012

    @Angewidert

    Ein Thema, das die Gemüter zum Kochen bringt. Großartig.

    Aber nein! Es ist weniger das Thema, das die Gemüter zum Kochen bringt, sondern Ihre Art der Gesprächskultur: wer pöbelnd und beleidigend ankommt, viele Worte ohne Inhalt ablädt, kann in den seltensten Fällen mit ruhigen Gemütern rechnen.

    Bei Ihnen @Kallewirsch sieht man…

    Sieht man das?

    Bringen Sie mir den Beweis @Adent, dass die Homöopathie tatsächlich nicht wirkt. Verlassen Sie sich bei Ihrer Argumentation bitte nicht auf die gängige Polemik und die bekannten Klischees (“Zauber”, “Magie”, Scharlatanerie).

    Wie meine Vorkommentatoren bereits angemerkt haben: Sie sind in der Bringschuld der Beweise. (Mal abgesehen davon, dass es bereits zahlreiche – seriöse – Studien gibt, die eindeutig belegen, dass Homöopathie nicht über den Placebo-Effekt hinaus wirkt. Ein interessantes Interview hierzu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/medizinprofessor-ernst-die-homoeopathie-ist-ein-dogma-a-706257.html

    Ich glaube, in diesem Zusammenhang ist mehr gefragt, damit ich Sie als Gesprächspartner zu akzeptieren lerne. Ich freue mich also auf einen Beleg, dass Sie in der Lage sind, die Grundlagen zu verstehen, und dass Ihre Stärken nicht nur im Phrasendreschen und in der Nachrede liegen.

    Tja… die Hybris… und das von jemandem, der wenige Zeilen zuvor Sachen wie diese schrieb: „sieht man Sie förmlich in hektischer Vorfeude sabbernd mit in beiden Mundwinkeln angesammelten, weißen Speichel, der beim nervösen Sprechen zähe Fäden zieht….“ Das qualifiziert selbstverständlich sehr zu einem ernstgenommenen Gesprächspartner.
    Wer den anderen Phrasendreschen vorwirft, sollte seinen eigenen Dreschflegel erst einmal zur Seite legen.

    Ansonsten verweise ich gerne auf die gängige, seriöse Literatur zu dem Thema.

    Wir bitten seit einigen Kommentaren darum.

    Offensichtlich besteht großes Interesse daran.

    Tja! Es schlagen hier immer wieder Leute auf, beschimpfen uns wortreicht und versprechen ständig, Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie zu bringen. Tun dies aber nicht. Bisher fügen Sie sich nahtlos in die Reihe dieser Menschen ein. Aber vielleicht überraschen Sie uns ja. (Und ja! Wenn Sie mir einen vernünftigen Beleg für die Wirksamkeit der Homöopathie bringen, werde ich meine Meinung darüber revidieren)

    Zu guter Letzt: Zeigen Sie mir, dass Sie meine Zeit tatsächlich wert sind. Denn: Wo kein Schloss ist der Schlüssel wertlos. Und welche Motivation sollte ich haben, eine Tür öffnen zu wollen, die es nicht wert ist geöffnet zu werden?

    Nur Arroganz oder schon Hybris? Belegen Sie die Wirksamkeit der Homöopathie vernünftig und dann sehen Sie schon, welche Motivation wir haben, „Türen zu öffnen“ und „Schlösser einzubauen“

    Ich habe keinen missionarischen Auftrag. Aber Sie haben offensichtlich einen großen Wissensdurst.

    Warum dann hier aufschlagen und Andersdenkende beleidigen? Und ja! Wir haben einen großen Wissensdurst! Und warten schon seit Langem auf vielfach versprochene Belege über die Wirksamkeit der Homöopathie.

    Derart demonstrierter, blinder Hochmut amüsiert mich grenzenlos.

    Wo ist hier Hochmut demonstriert worden? (Außer in Ihren Kommentaren.)

    Wie ich eingangs schon sagte: Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie Ihren Horizont qualitativ erweitern möchten oder nicht.

    Dann geben Sie uns etwas, was uns bei unserer Horizonterweiterung hilft. Nicht nur leere Versprechungen machen! Und außerdem sollte Sie sich die Frage stellen, ob Sie selbst für eine qualitative Erweiterung Ihres Horizonts offen sind oder schon zu sehr in dem Glaubensgespinst der Homöopathie gefangen sind! (Wollte nur mal sehen, ob ich mich auch so blumerant ausdrücken kann)

    Wissenschaftler ohne Bereitschaft, das in Ihren Augen Undenkbare in Erwägung zu ziehen, schaffen wohl doch kein Wissen sondern repetieren bereits Erforschtes im engen Rahmen der Vorstellungskraft ihrer kleinen, engen Welt. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht stoßen.

    Und dafür haben Sie selbstverständlich Belege? Informieren Sie sich doch bitte zu allererst über die wissenschaftliche Methode und über die Forschungsergebnisse z.B. in der Medizin (die letzten 30 Jahre dürften genügen) und sehen Sie dann, ob diese Ihre ‚These‘ noch haltbar ist.

  56. #56 Micha
    8. Juni 2012

    @Angewidert
    Es ist doch ganz einfach: Nennen Sie ein Homöopathikum ihrer Wahl, das sie zuverlässig (das bedeutet hier: statistisch signifikant) in einem doppelblinden Testszenario an Hand seiner Wirkung von leeren Globuli (z.B. hier erhältlich: http://www.homoeopathiebedarf.de/neueronlineshop3/shopindex.htm) unterscheiden können. Wie das geht steht hier: http://wahrsagercheck.wordpress.com/2009/11/18/die-homoopathen-kneifen-bis-jetzt/
    Na? Trauen Sie sich?

  57. #57 noch'n Flo
    8. Juni 2012

    @ Angewidert:

    Wissenschaftler ohne Bereitschaft, das in Ihren Augen Undenkbare in Erwägung zu ziehen, schaffen wohl doch kein Wissen sondern repetieren bereits Erforschtes im engen Rahmen der Vorstellungskraft ihrer kleinen, engen Welt.

    Hmmm, die Medizin hat sich in den letzten 200 Jahren stetig weiterentwickelt (und es auch immer wieder zugegeben, wenn sie auf einen Irrweg geraten war). Die HP hingegen ist seit fast 2 Jahrhunderten in Stein gemeisselt und repetiert immer und immer wieder in ihrer eigenen kleinen Welt denselben schon längst widerlegten Blödfug.

    Schon dumm, wenn einem das eigene Argument um die Ohren gehauen wird, was?

  58. #58 klauszwingenberger
    8. Juni 2012

    E. Ernst hat`s so formuliert:

    Ferdinand Sauerbruch würde heute durch jede Chirurgie-Prüfung rasseln. Hahnemann würde noch heute jede Hoöopathie-Prüfung bestehen.

    Fragt sich also, wer hier seine Horizonte nicht erweitern kann.

  59. #59 Basilius
    8. Juni 2012

    Ich will hier mal später noch mitlesen und abonniere das mal…

  60. #60 stillerleser
    8. Juni 2012

    Ich will hier mal später noch mitlesen und abonniere das mal…

    Ich denke wenn sich jemand schon so ein Pseudonym (“angewidert”) zulegt und außer arrogantem, beleidigendem und argumetationslosem Geschreibsel nichts diskussionswürdiges beiträgt wird da nicht mehr viel kommen.
    Aber wie immer erschreckend und unterhaltsam zugleich so einen fanatischen Gläubigen der Homöophatie in Aktion zu erleben.

  61. #61 Basilius
    8. Juni 2012

    Das ist prinzipiell richtig stillerleser. Auch ich bin der Ansicht, daß von “angewidert” nichts wirklich “neues” zu erwarten ist. Bislang habe ich den in der Schublade “aufgeblasener Kugelfisch” einsortiert.
    Aber vielleicht wird’s ja noch (ja, ich bin grundsätzlich hoffnungslos optimistisch eingestellt)?
    ^_^