Ich habe gerade den wunderbaren YouTube-Kanal von minutephysics entdeckt. Da gibt es kurz und knapp nett erklärte und toll gezeichnete Physik. Im aktuellen Video wird die Antwort auf die Frage: “Was ist ein Neutrino?” geliefert. Schaut es auch an und auch den Rest!

Kommentare (63)

  1. #1 pete
    29. Dezember 2011

    Schönes Video 🙂

    Ich hab eine Frage: Kann man irgendwo nachlesen, was das fehlen des Spiegelbildes (bzw. eher das fehlen der Möglichkeit des Spiegelbildes) bedeutet/zur folge hat?

    Also ist das einfach etwas was auffällt, wenn man es mit den restlichen Kräften vergleicht, oder hat das tatsächlich (messbare?!?) Auswirkungen auf irgendwas?

  2. #2 Fabian
    29. Dezember 2011

    @pete: Im Alltag hat die Paritätsverletzung keinen direkten fühlbaren Einfluss. Durch gezielte Experimente lässt sich dies allerdings nachweisen (also messen) – genaueres dazu findet sich im Wikipedia-Artikel zum Goldhaber Experiment: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldhaber-Experiment. Neutrinos sind jedoch nicht die einzigen Teilchen, die solch eine Verletzung aufweisen. Bereits kurz vor dem bekannt werden der Paritätsverletzung bei Neutrinos konnte man ähnliches bei der elektroschwachen Wechselwirkung feststellen (die Austauschteilchen sind hier das W+/- und das Z0-Boson), genaueres dazu findet sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wu-Experiment.

  3. #3 Eda
    29. Dezember 2011

    Meine Kenntnisse über die Neutrinos und auch alles drumrum sind leider nur beschränkt, doch kürzlich erklärte mir ein 15-jähriger Physik-Nerd, der sich brüstet eine tachyonistische 4-d Bewegung der Neutrinos mit Hilfe der Schrödingergleichung berechnet zu haben, dass Neutrinos Tachyonen seien, weil diese sich nichtlinear verhalten würden, was bedeute, dass v>c sei.

    Ich hielt das alles für Blödsinn und ausgiebiges googeln hat mich auch nicht eines besseren belehrt. Auf die Frage hin, ob er mir hierfür irgendeine Quelle angeben könne, erklärte er mir folgendes:
    “zeichne ein koordinatensystem und probiers aus. bei nichlinearen wellenfunktionen steigt v immer c.
    einfachstes beispiel: aufenthaltswarscheinlichkeit von elektronen”

    Ergibt das irgendeinen Sinn? Sind Neutrinos Tachyonen? Kürzlich wurden ja welche mit überhöhtem Tempo geblitzt?

    Vielen Dank schon mal und liebe Grüsse aus der Schweiz
    Eda

  4. #4 I.C. Wiener
    29. Dezember 2011

    @ Eda: http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyon#Neutrinos
    Die *seriöse* Wissenschaft hat sich anscheinend damit beschäftigt.
    (Mein Wissenstand über das Thema geht aber nicht über die WP hinaus)

    Quelle: “zeichne ein koordinatensystem und probiers aus…” sonst nichts? Keine wissenschaftlichen Arbeiten / Wissenschaftler die sich mit dem Thema befassen?
    Damit würde ich seeeeehr vorsichtig umgehen. Ich bin leider 🙁 kein Experte, deshalb will ich nicht sofort “Crank” rufen…

  5. #5 Cai
    30. Dezember 2011

    Hey Leute,
    Die Messergebnisse der überlichtschnellen Haus sind korrekt:)
    Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0

    Da die taus zwanzig milionstel schneler als c waren handelt es sich laut der srt definiert um tachyonen, und bevor ihr dazu jetzt irgend einen Schwachsinn labert: lernt die quantenchromodynamik!
    Cai Physik und mathe nerd

  6. #6 Bullet
    30. Dezember 2011

    @Eda: auch ich bin kein Quantenphysikdokter, aber wenn mir einer erzählen will, daß ich mit normalen Meßapparaturen tachyonische Teilchen erfassen kann, dann hol ich lieber schon mal den Lachsack raus. Denn soweit ich mich im Bilde sehe, wechselwirken (die – das muß hier erwähnt werden: immer noch nur hypothetisch denkbaren, weil eine mathematisch gültige Lösung einer Formel darstellenden) Tachyonen nicht mit Tardyonen. Das wär dann schon mal ein klassisches Meuchelmord-Argument für den Nerd.
    Was er mit “einfachstes beispiel: aufenthaltswarscheinlichkeit von elektronen” sagen will, wird wahrscheinlich auch noch längere Zeit das sahnige Geheimnis einer bekannten Weichkäsemarke bleiben. Denn eine “Aufenthaltswahrscheinlichkeit” ist keine Funktion von v.
    Hm.
    Zu guter Letzt: nö, bislang sind keine bestätigten Berichte durch, nach denen Neutrinos schneller als c sind. Es gab da wohl ein paar seltsame reproduzierbare
    Meßergebnisse, aber bisher suchen sie wohl noch nach dem Fehler.

  7. #7 I.C. Wiener
    30. Dezember 2011

    Hier Tachyonen von Prof. Harald Lesch (alpha-Centauri) für Laien erklärt, für mich relativ verständlich:
    http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-tachyonen-2002_x100.html

    Mit Statement über die tollen Eso-Tachyonen gleich hinterher^^

  8. #8 Cai
    30. Dezember 2011

    Ich halte einen Messfehler für augeschlossen. Das Experiment wurde mit anderem Aufbau wiederholt: das gleiche ergebnis

  9. #9 I.C. Wiener
    30. Dezember 2011

    @ Cai: “Die Messergebnisse der überlichtschnellen Haus sind korrekt:)”
    Wenn du dich auf die CERN-Messung September diesen Jahres beziehst, ist das eine reine Behauptung: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/cernexperiment-sind-neutrinos-schneller-als-das-licht.php
    Sogar Google sagt: Vermutlich Messfehler.
    Oder sind in den letzten Tagen bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen worden die Florian uns bis jetzt verheimlicht hat?

    Für die Quantenchromodingens fehlt mir leider die Muße, ich muss da den Wissenschaftlern GLAUBEN…

  10. #10 Bert
    30. Dezember 2011

    @Cai
    Beim Kommentieren kann man durchaus mal versehentlich den “Absenden”-Knopf 2x druecken, aber nicht 3x in 3 Minuten. Was soll der Schwachsinn?

    Ausserdem waer mir neu, dass die Leute vom Fermilab das Experiment bestaetigt haetten.

    Im Uebrigen habe ich gerade mal Deinen Namen gegoogelt. Laut deinem Profil bei Hixgrid waerst du theoretischer Astrophysiker.
    Hm, ich hoffe, du hast morgen, wenn Du wieder nuechtern bist, eine gute Erklaerung fuer Deinen Chef, wenn er die Kommentare hier gelesen hat

  11. #11 Bullet
    30. Dezember 2011

    Na, da ist ja schon der große Quark:

    Ich halte einen Messfehler für augeschlossen.

    Wen interessiert, was du für irgendwas hältst?
    Desweiteren:

    Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0

    Hier les ich aber nichts davon. Und da sollte es stehen.
    Ach ja, noch was: SN1987A. Wenn du der Schlauberger bist, den du jetzt gerade raushängen läßt, dann erwarte ich jetzt eine detaillierte Erklärung.

    Da die taus zwanzig milionstel schneler als c waren

    Aha. Mathe- und Physiknerd.
    Licht legt eine Strecke von 750 km in welcher Zeit zurück? Genau: in 2,5 ms. Die Neutrinos waren angeblich um welchen Betrag zu früh da? Jo, 60 ns. Macht bei mir vierundzwanzig Millionstel. Wer sich selbst als Nerd bezeichnet, darf das nicht so verschludern. Aber dann darfst du natürlich gleich weiterrechnen und mir darlegen, was ein Millionstel von 168 000 Jahren sind.

  12. #12 Tippex
    30. Dezember 2011

    Wow! Aus Herrn Schmidt alias Mr. Flare wird nun tatsächlich der QuantumFighter. Ein alter Blog in neuem Licht, der ganz ohne Sonnenstürme auskommen will. Jetzt greifen sie an die Quantenkrieger. Zu dumm, dass ich aber auch gar nichts von Quanten verstehe. Wie soll ich mich denn da wehren?

  13. #13 Cai
    30. Dezember 2011

    Bert: ich habe keinen Chef, ich bin in der 8. Klasse.

    Schon mal die aufenthaltswarscheinlichkeit nachgerechnet?wow: da kommt ja sowas lustiges namens horbital raus:))

  14. #14 Cai
    30. Dezember 2011

    Die zwanzig millionstel hab ich mal in einem Artikel gelesen, und mir nicht die mühe gemacht es nochmal nachzurechnen.
    “Physik und Mathenerd” hab ich wegen eda geschrieben,da Dr mich ja so genannt hat:D

  15. #15 Cai
    30. Dezember 2011

    Nur weil etwas nicht i einem Wikipediaartikel’vorkomt muss es nicht falsch sein

  16. #16 Alderamin
    30. Dezember 2011

    Das OPERA-Experiment wurde nicht mit einem anderen Aufbau wiederholt, sondern lediglich mit kürzeren Pulsen. Ein Experiment mit anderem Aufbau (IKARUS) hat hingegen nicht den bei v größer c erwarteten cut off bei höheren Energien ergeben. Ein konsistentes Ergebnis sieht anders aus. Erst mal abwarten.

  17. #17 StefanL
    30. Dezember 2011

    Zumindest eine Art “statistischer Drift” ist in http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2011/10/so-werden-die-neutrinos-neu-getestet.php beschrieben. Und da wird auch das nicht uninteressante Argument angemerkt, daß eine 60ns mögliche Abweichung( ggüb. c) bei einem 50ns Meßintervall selbst mit einer 6-sigma Genauigkeit nicht unbedingt unterstützt wird.

  18. #18 Cai
    30. Dezember 2011

    Das alles hab ich nicht behauptet. Ich hab gesagt das “v>cintegral…..” um eine nichtlineare Gleichung Handel. Und ja, ich weiß das dass v für Potenzial steht.
    Und zum neutrinoexperiment und der Wechselwirkung von tardyonen und tachyonen, Jan ich den herschaften erst etwas erklären, wenn sie die Grund lagen der QCD kennen.

  19. #19 StefanL
    30. Dezember 2011

    @ Cai
    in der Dichtefunktion (hier: “Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen”) steht das “v” nicht für “Geschwindigkeit” sondern für “Potential”

  20. #20 Kallewirsch
    30. Dezember 2011

    Und die Aufenthaltswarscheinlichkeit der Elektronen lautet: v>c->integral|psi(x,y,z,t)|²=0

    Äh, nein.
    In der Aufenthaltswahrscheinlichkeit von Elektronen (in einem Atom) kommt weder die Neutrinogeschwindigkeit noch die Lichtgeschwindigkeit vor.

    http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_2/advanced/m2_1_1.html
    http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_2/backbone/r2_1_4.html

  21. #21 Cai
    30. Dezember 2011

    Max: es hat etwas mit qcd Zutun. Es gibt eine Gruppe von Physikern die glaubt das neutrinos auch als info-boten der sw da sind.
    Und ich posaune nicht iwas raus, ich beitreibe theoretische physik, arbeite an einer quantengravitation mit, und mit Mitglied in diversen gruppen, und hab ein eigenes Elementarteilchen postuliert, also weiß ich schon so ungefähr wovon ich rede.

    Ich halte mich nicht für ein genie

  22. #22 Cai
    30. Dezember 2011

    Tea.-Tim, researchergroup, stringtheory development….
    Das Elementarteilchen ist das C-Boson, es ist der Grund d das überhaupt etwas existiert.

  23. #23 Florian Freistetter
    30. Dezember 2011

    @Cai: “C-Bosonen” gibt es in der echten wissenschaftlichen Literatur schon mindestens seit dem Jahr 2000.

    (Abgesehen davon ist es äußerst unseriös, Dinge nach sich selbst zu benennen. Das macht kein ernsthafter Wissenschaftler.)

  24. #24 Max
    30. Dezember 2011

    “Und zum neutrinoexperiment und der Wechselwirkung von tardyonen und tachyonen, Jan ich den herschaften erst etwas erklären, wenn sie die Grund lagen der QCD kennen.”

    eyeyey… also ich kenne ganz grob die Grundlagen der QCD. Quantenchromodynamik leitet sich von chromos=Farbe ab, beschreibt also Wechselwirkungen von Teilchen die Farbladung tragen, das wären ausschließlich Quarks und Gluonen. Die QCD beschreibt also gewissermaßen die STARKE Wechselwirkung. Neutrinos wechselwirken wie wir wissen ausschließlich über die SCHWACHE Wechselwirkung. Farbladung tragen sie auch nicht. Und die mit Tachyonen etc hat die QCD schon gleich gar nichts zu tun.

    Es ist schön, wenn du dich in der achten Klasse schon für Quanten-/Teilchenphysik interessierst. Aber posaune bitte nicht zusammenhangloses, falsches Zeug raus und halt dich für ein Genie… Nichts für ungut…

  25. #25 Cai
    30. Dezember 2011

    Aber nicht nach meiner Idee, dass sie in elektromagnetischenfeldern teilcheninfos in teilchentransformieren. Und in meiner theore liefern sie eine Erklärung für den urknall

  26. #26 Cai
    30. Dezember 2011

    1. Das c steht nicht für cai sondern für constant
    2. Ich kann einfach umbennen

  27. #27 Max
    30. Dezember 2011

    Schön. Welche Arbeitsgruppe, welches Institut, irgendwelche Veröffnetlichungen (arXiv reicht völlig aus…)?
    Und welches Elementarteilchen hast du postuliert?

  28. #28 rolak
    30. Dezember 2011

    hmmm, wenn ich mir die Videos der Freunde von CLS ansehe, wird alles klar…

  29. #29 Florian Freistetter
    30. Dezember 2011

    @Cai Luca: “Cai hat am Dez 30, 2011 Was ist ein Neutrino? kommentiert
    Aber nicht nach meiner Idee, dass sie in elektromagnetischenfeldern teilcheninfos in teilchentransformieren. Und in meiner theore liefern sie eine Erklärung für den urknall”

    Cai Luca, sei mir nicht böse. Du scheinst ein junger Mensch zu sein, der sich sehr für Wissenschaft und Physik interessiert. Das ist toll und kommt heutzutage selten genug vor. Allerdings solltest du darauf achten, nicht in die Pseudowissenschaft abzugleiten. Wissenschaft funktioniert nicht so, wie du dir das vorzustellen scheinst. Es reicht nicht, einfach nur coole Ideen zu haben und mit anderen Leuten im Internet darüber zu diskutieren. Man muss die mathematischen und physikalischen Grundlagen der Disziplin zu beherrschen, damit man weiß, wie der aktuelle Stand der Forschung ist. Damit man weiß, welche experimentellen Daten vorliegen. Das alles lernt man nicht mal so eben nebenbei beim Internetsurfen. Dazu muss man sich lange mit dem Thema beschäftigen. Am besten ein entsprechendes Studium absolvieren. Wenn du wirklich so fasziniert von der Quantenmechanik bist (und sie IST faszinierend!) und selbst einen Beitrag leisten willst, dann würde ich dir vorschlagen, dass du dir erstmal ein paar mathematische/physikalische Grundlagen zulegst. Und dann entweder ein passendes Studium absolvierst oder zumindest die einschlägigen Fachartikel via arxiv etc liest. Erst wenn du soweit bist, die ohne Probleme zu verstehen (und einfach ist das nicht – für mich sind die meistens zu hoch), dann bist du soweit, selbst vernünftige Forschung anstellen zu können. Echte Forschung! Forschung die du dann auch veröffentlichen kannst und die von den anderen Wissenschaftlern ernst genommen wird. Momentan spielst du nur den Forscher, betreibst aber nicht wirklich Wissenschaft. Nochmal: ich will dir nichts böses. Ich finde es toll, dass du so engagiert bist und dich für Wissenschaft interessierst. Aber es wäre schade, wenn all dieses Interesse in die falsche Richtung gelenkt wird und du am Ende nur eine weitere unbelegte, unveröffentliche, pseudowissenschaftliche “Theorie” im Internet veröffentlichst. Davon gibts schon viel zu viele…

  30. #30 StefanL
    30. Dezember 2011

    @Cai

    Ich hab gesagt das “v>cintegral…..” um eine nichtlineare Gleichung Handel.

    Wo?
    Abgesehen davon ist ‘int’ ein linearer Operator und im Zusammenhang mit Wahrscheinlichkeiten werden sofern (mA + nB) sinnvoll in der sigma-Algebra liegen auch dort entsprechende Linearitätsbedingungen erfüllt.
    …und C_Boson (als Arbeitspapier; und wie Florian ja auch schon anmerkt mindestens seit dem Jahr 2000):
    http://cdsweb.cern.ch/record/482171

  31. #31 StefanL
    30. Dezember 2011

    …und dieses paper ist ‘withdrawn by author’ !

  32. #32 Cai
    30. Dezember 2011

    Ich berhersche alle Grundlagen der Mathematik und Physik, von schrödingergleichung bis zu den euklideschen pfadintegralen. Meine Theorie von dem boson ist keine pseudowissenschaft sondern basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie:)

  33. #33 Florian Freistetter
    30. Dezember 2011

    @Cai : “Meine Theorie von dem boson ist keine pseudowissenschaft sondern basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie:) “

    Ok, ich wollte dir nur helfen, damit du dich nicht vor den echten Wissenschaftlern lächerlich machst. Du musst nicht auf mich hören. (Ich weiß, du bist noch jung und was so ein alter Typ wie ich dir sagt, interessiert dich nicht. Aber ehrlich: Das was du sagst klingt nach einem Kind, das ein paar interessante Worte gelernt hat und damit angeben will. Aber nicht nach echter Wissenschaft).

    Aber sag Bescheid, wenn deine “Theorie” mal in einer Fachzeitschrift veröffentlicht worden ist. Dann schau ich sie mir gerne an.

  34. #34 rolak
    30. Dezember 2011

    Macht nix, StefanL, er hats einfach nochmal neu erfunden 😉

  35. #35 Cai
    30. Dezember 2011

    Ich kann sie dir auch als Mail schicken

  36. #36 Florian Freistetter
    30. Dezember 2011

    @Cai: “Ich kann sie dir auch als Mail schicken “

    Kannst du machen. Aber mir ging es darum, dass deine Arbeit erst dann wirklich ernst zu nehmen ist, wenn sie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Das bedeutet, dass sie einen Begutachtungsprozess durchlaufen hat und andere Wissenschaftler sich alles genau angesehen und keine Fehler gefunden haben.

    Leute, die irgendwelche “Theorien” aufstellen, gibt es im Internet zu hauf. Die sind auch alle enorm davon überzeugt, dass sie recht haben, dass allein ihre Theorie alles von der Gravitation bis zum Urknall erklären kann (und sie benennen auch gerne Dinge nach sich selbst). Nur ist das halt alles keine richtige Wissenschaft. Wissenschaft heisst nicht “Ich denk mir irgendwas aus”. Sondern “Ich denk mir etwas aus, schreibe es vernünftig auf und lasse es dann von den Kollegen überprüfen. Wenn die es für gut befinden, veröffentliche ich es; wenn sie Fehler finden, dann verwerfe ich die Idee und überlege mir etwas anderes”.

  37. #37 MartinB
    30. Dezember 2011

    @Cai
    Wenn man bedenkt, dass die Schleifenquantengravitation und die Stringtheorie (einschließlich M-Theorie) komplett gegensätzliche Vorgehensweisen verwenden (Stringtheorie basiert auf einer “normalen” Raumzeit, wenn auch in 11 oder 12 Dimensionen, Schleifenquantengravitation quantisiert die Raumzeit über Schleifen und wird normalerweise in 3+1 Dimensionen formuliert), dann ist dieser Satz
    “basiert auf komplizierten differential-und integralgleichungen der schleifenquantengravitation und m-theorie”
    ziemlich fragwürdig, um es vorsichtig zu sagen.

  38. #38 Cai
    30. Dezember 2011

    Martin:
    Ich habe das boson mit beiden Theorien untersucht und verglichen:
    Ein Beispiel : was passiert mit dem Feld des Teilchens im schwrzen loch : also laut stringtheorie in der singularität und laut sqg in der quantenraumzeit. Das es sich dabei um 2 völlig verschiedene Ansätze der quantengravitation handelt, weiß ich. Ich habe lediglich mit Funktionen die Ergebnisse in Grafiken dargestellt und verglichen

  39. #39 Cai
    30. Dezember 2011

    Rolak: ich hab meine Meinungen nicht aus dem Internet, sondern aus Büchern (wie z.b. die Relativitätstheorie usw) und seriösen onlineartikeln wie z.b. von physorg

  40. #40 Cai
    30. Dezember 2011

    Den Studienstoff aller Semester der theoretischen Physik den ich mir von den Websites der Universitäten runtergelaen habe, halte ich auch für höchst unseriös;)

  41. #41 Cai
    30. Dezember 2011

    Stefan: Wellenfunktion … warum fragst du?

  42. #42 Cai
    30. Dezember 2011

    Ah ok

  43. #43 Florian Freistetter
    30. Dezember 2011

    @Cai : “Den Studienstoff aller Semester der theoretischen Physik den ich mir von den Websites der Universitäten runtergelaen habe, halte ich auch für höchst unseriös;) “

    Ok, so wie es aussieht, scheint dir eine große Karriere als Pseudowissenschaftler bevor zu stehen. Schade. Es ist immer traurig, wenn das Interesse an der Wissenschaft in solche falschen Bahnen gelenkt wird. Die echte Physik kann so spannend sein…

  44. #44 rolak
    30. Dezember 2011

    Hat sich überhaupt mal einer den oben gelieferten Querverweis angesehen? Da gibt es auch eine Eigendarstellung. Das sieht alles nach einem (höchstwahrscheinlich) leicht beeinflußbaren Jugendlichen aus, dem diverse Vollhonks seine verschrobenen Ideen so lange bestätigt haben, bis er selber sie für sinnvoll bis wahr hält. So ein Weltbild ist von weit online aus schlecht zu knacken…

  45. #45 StefanL
    30. Dezember 2011

    @Cai

    Ich habe lediglich mit Funktionen die Ergebnisse in Grafiken dargestellt und verglichen

    Welche Funktionen hast Du da benutzt?

  46. #46 Cai
    30. Dezember 2011

    Florian: der Satz war sarkastisch gemeint!:D

  47. #47 Cai
    30. Dezember 2011

    Ich hasse pseudowissenschaft. Den studienstoff fand ich sehr interessant, und finde es einfach faszienierend wie man mit Mathematik die getze des/der Universums/universen beschreiben kann:)

  48. #48 StefanL
    30. Dezember 2011

    Wellenfunktion … warum fragst du?

    Wegen dem Interesse an den Gleichungen – also nicht nur an der Art(od. Typ) der Gleichungen/Funktionen sondern an den tatsächlichen Funktionen die Du benutzt hast um ihre Graphen zu vergleichen.

  49. #49 Cai
    31. Dezember 2011

    Stefan: ich kann hier jetzt nicht mal eben alle gleicungen der Theorie eintippen, aber ein Beispiel:
    Ich wollte wissen was passiert wenn ein Teilchen bzw eine Wellen an einem Schwarzen Loch reflektiert wird, bin also von der Wellenfunktion psi=psi1+Rpsi2 ausgegangen(R ist der reflektionskoeffizient) . Dann habe ich das schwarze Loch so klein gemacht das es als quanenmechanisches Objekt gilt, und es im hilbertraum mit Hilfe der sdchrödingergleichung betrachtet, einmal 11dmesioal und einmal 4 dimensional, und die eergebnise in ein Koordinatensystem eingetragen.

  50. #50 Alderamin
    31. Dezember 2011

    Hallo Cai,

    ich find’s schon beachtlich, dass sich jemand in Deinem Alter schon Dokumente von der Uni über Quanten- und Stringtheorie zieht und integrieren kann. Es ist auch völlig normal, dass man in diesem Alter mit den Dingen spielerisch umgeht, die einen interessieren, da wird man noch keine Papers schreiben. Ein Austausch über das Internet ist schon ganz nett, aber tu’s bitte mit studierten Physikern, es gibt zu viele Scharlatane im Internet. Wenn jemand meint, er habe etwas entdeckt, das noch keiner gefunden hat, und das nur über’s Internet verbreitet hat, aber nicht auf einer Konferenz vorgetragen, dann IST das ein Scharlatan, 100-prozentig.

    Ich hab’ mich mit 16, 17 für die Relativitätstheorie interessiert und dauernd meinen Lehrer belagert, weil ich wieder was “entdeckt” hatte. Ich habe erst später verstanden, dass die ganze Sache viel komplizierter war, als mich das als Jugendlicher ausmalen konnte. Ich gehe mal davon aus, dass Du bei Deinem Interesse an dem Thema später mal Physik studieren wirst und ich denke, dann wird man irgendwann von Dir hören. Bis dahin, erhalte Dein Interesse und versuch’ auf dem Teppich zu bleiben.

    Aber ganz nebenbei:

    Warum sollte ein Schwarzes Loch etwas reflektieren, dazu braucht es doch eine Potenzialbarriere. Tatsächlch geht doch das Graviationspotenzial stetig gegen -unendlich, wenn man sich dem Schwarzen Loch nähert., das ist da Gegenteil einer Barriere, nämlich eine Einladung zum Absturz. Ich denke mal, Du gehst da schon von einer falschen Voraussetzung aus.

  51. #51 Titus
    31. Dezember 2011

    Bezüglich des OPERA experiments haben die Autoren in aller Vorsicht selbst festgestellt, dass unabhängige Messungen durch andere Institute vorliegen müssen, um das Ergebnis wirklich zu bestätigen oder zu widerlegen. Messfehler können also keineswegs ausgeschlossen werden.

    http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2011/PR19.11E.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/OPERA-Neutrino-Anomalie

  52. #52 Cai
    31. Dezember 2011

    Alderamin: ab einer betimmten Wellenlänge werden wellen am dynamischen Horizont reflektiert. Und ich entdecke nicht dauernd was neues,’das habe ich früher mal(wie du) als ich mit 9 Jahren mit maxwellgleichungen und Relativitätstheorie begonne habe. Das mit dem boson ist mathematisch errechnet:-)

  53. #53 Cai
    31. Dezember 2011

    Martin: man kann schwarze löcher mit der sqg beschreiben, statt einer simgularität Ost in der Mitte eine quantenraumzeit und statt eines ereigneshorizontes gibt es einen dynamishen horizont

  54. #54 Cai
    31. Dezember 2011

    Warum sollte man in meinem alteer noch keine papers schreiben?:)
    Ich hab bis jetzt 3 verfasst:)

  55. #55 Florian Freistetter
    31. Dezember 2011

    @Cai : “Warum sollte man in meinem alteer noch keine papers schreiben?:) Ich hab bis jetzt 3 verfasst:) “

    Wo hast du sie denn veröffentlicht? In den einschlägigen Literaturdatenbanken hätte ich nichts von dir gefunden…

  56. #56 Cai
    31. Dezember 2011

    Ich lass sie im Moment noch von Freunden durchlesen und nachrechnen..
    In den nächsten Tagen schick’ich eins als Eis als rund Mail, Jan dich als cc dazutun

  57. #57 Florian Freistetter
    31. Dezember 2011

    @Cai: “Ich lass sie im Moment noch von Freunden durchlesen und nachrechnen.. In den nächsten Tagen schick’ich eins als Eis als rund Mail, Jan dich als cc dazutun “

    Ok, es sind also keine echten papers. Sondern nur private Texte, die nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.

  58. #58 MartinB
    31. Dezember 2011

    @Cai
    Wieso kannst du ein Schwarzes Loch mit der SGL beschreiben? Und wenn du ein Elektron am SL “reflektierst”, verwendest du dazu die SGL für das Elektron in der gekrümmten Raumzeit? Da ist große Vorsicht geboten: Die SGL ist nicht-relativistisch, weil der Ort ein Operator ist, die Zeit aber nicht. Eigentlich müsstest du doch die Dirac-Gleichung verwenden.

    Ich finde es beeindruckend, dass du dich mit solchen Gleichungen auseinandersetzt – die Schwierigkeit besteht aber oft darin, zu wissen, wann man welche Gleichung mit welchen Annahmen verwenden darf, ansonsten kann man viel scheinbar tolles Zeug ausrechnen, das letztlich aber unsinnig ist.

    Vielleicht gibt es in deiner Nähe ja eine Uni, dann kannst du dich ja mal in eine Physikvorlesung setzen und versuchen, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, ich vermute, das bringt dich weiter als Diskussionen im Internet.

  59. #59 Tippex
    31. Dezember 2011

    @Cai

    Eines ist ganz wichtig, bevor Du irgendeinen Artikel von Dir öffentlich machst. Lerne fehlerfrei zu schreiben.

  60. #60 Alderamin
    31. Dezember 2011

    @Cai

    Ein Paper, so wie Florian es meint, wird in einer Zeitschrift oder auf einer Konferenz präsentiert und vorher von Fachleuten beugtachtet. Wenn Du Kontakt zu einem Physiker an einer Universtität aufbaust, dann denke ich, dass Du mit seiner Anleitung ein Paper schreiben könntest, das Ihr beiden dann als gemeinsame Autoren irgendwo einreicht. Das wäre ein unglaublicher Schub für Deine spätere Karriere. Vielleicht liest hier ja ein Physiker hier mit, der Interesse hat oder Kontakte herstellen kann. Bin leider selbst nicht vom Fach, kann daher nicht damit dienen.

  61. #61 StefanL
    1. Januar 2012

    @Cai zu Deinem Kommentar: Cai · 31.12.11 · 10:55 Uhr

    Leider wirft Dein Kommentar/Antwort mehr Fragen auf als beantwortet werden:
    – Was verstehst Du unter “Reflexion am SL” ? “Holographische Informationsbewahrung” verschmirrt über den Ereignishorizont? Potzenzialbarriere wurde ja schon erwähnt – da ändert auch dV/dt nichts…
    – Läßt sich “psi=psi1+Rpsi2 ” nicht geschlossen darstellen?e.g. Wie verhält es sich mit dem Skalarprodukt von psi1 und psi2? Warum soll psi1 unabhängig(?) von psi2 sein ? Ist doch beides außerhalb des SL…
    – Ist da ggfs. nicht eher eine Faltung psi1 mit psi2 zu erwarten?
    – Wie bekommst Du die imaginären Anteile in den Griff bzw. wie werden die in Deiner Theorie interpretiert?
    – SL als quantenmechanisches Objekt ( h>=Et ?) bleibt ‘zeitabhängig’ und auch die Metrik verschwindet nicht einfach… auf die nicht-Relativität wurde ja schon hingewiesen
    – Soviel “Gleichungen der Theorie” bräuchtest Du hier erstmal ja auch nicht tippen. Die zentralen würden reichen. Also bspw. die (invertierbaren) Operatoren T_1(11-dim Modell) ins “Koordinatensystem ( 4-dim komplex od. 2-dim komplex od. 3- dim reel od. 2-dim reel, parametrisierte Darstellung?)” und T_2(4-dim Modell) ins “Koordinatensystem”. Als “Theorie für Alles”(also ich interpretier Deine Aussagen hier jetzt mal als ‘Vereinigung’ von SQG und ST) sollte es dann auch nicht allzufern von ‘ (inv(T_1)oT_2)(Modell_4)=Modell_11 sein ….
    – es gibt nicht “den” Hilbertraum – d.h. die Metrik und die davon betroffenen Objekte sind nicht vernachlässigbar.

    Auch meine Empfehlung ist Dich da mit einem Physiker der auf dem Gebiet beschlagen ist zusammenzusetzen. Ein ‘bloßes Nachrechnen’ Deiner Gleichungen/Rechnungen mag da unzureichend sein – eine ‘Rechnung’ kann zwar richtig sein muß aber nichts mit dem ‘Problem’ zu tun haben. Ganz abgesehen davon, dass dadurch die Begriffsverwendung geschärft wird.

  62. #62 Cai
    24. Oktober 2012

    Oh, wenn ich mir das jetzt nach längerer Zeit nochmal durch lese: Ich habe viel ( sehr viel ) unsinn geschrieben. sorry

  63. #63 Theres
    24. Oktober 2012

    @Cai
    Hm, fast ein Jahr später … cool, noch mal vorbeizuschauen und zu kommentieren. Was wurde aus deiner Idee und was machst du jetzt, wenn ich einfach so (als damals stille Mitleserin) fragen darf?