Im Essen findet man ja manchmal komische Dinge. Dinge, von denen man gar nicht dachte, dass sie drin sind. Eisen zum Beispiel. Ok, niemand käme auf die Idee, in ein Stück Eisen zu beißen (außer der Typ aus den James-Bond-Filmen). Aber Eisen ist für den Körper ein wichtiges Spurenelement. Das bedeutet, wir benötigen davon jeden Tag kleinste Mengen um gesund zu bleiben. Wir brauchen das Eisen zum Beispiel für den Sauerstofftransport und ein Erwachsener sollte ungefähr 10 Milligramm davon pro Tag zu sich nehmen (Wenn man zu viel davon isst – ca 2 Gramm – dann führt das allerdings zu Vergiftungserscheinungen, bis hin zum Tod).

Es schadet also nicht, wenn im Essen auch ein wenig Eisen ist. Aber wo findet man das Zeug überall? Bei Geeks are sexy habe ich dieses schöne Video gefunden, dass demonstriert, wie man Eisen aus den Frühstückscornflakes extrahieren kann.

Mein erster Gedanke war: Das ist sicher wieder so ein amerikanischer Unsinn! Die haben dort ja jede Menge absurdes Essen; warum sollten die nicht auch Eisen in ihre Cornflakes packen. Denn von Natur aus ist sicherlich nicht so viel Eisen in den Cornflakes. Eisen findet man doch eher in Leber, Eiern und Hülsenfrüchten (aber nicht im Spinat, das ist eine Legende). Also hab ich mich entschlossen, das Experiment selbst zu wiederholen. Also auf in den nächsten Supermarkt und ein paar Cornflakes besorgt. Einen starken Magneten hab ich ja glücklicherweise noch von meinem Meteoritenexperiment. Und auf gehts:

Tja, auch bei uns gibt es also Eisen in den Cornflakes. Laut Packung immerhin 11,6 mg pro 100 Gramm – was mir irgendwie viel vorkommt. Ist es wirklich nötig/sinnvoll, so viel Eisen zuzusetzen? Die andern Frühstückscerealien hatten nur ungefähr 2 bis 3 Milligramm Eisen auf 100 Gramm. Am Geschmack wird das Eisen ja kaum was ändern und nur aus Spaß an der Freunde wird Kellogs das Eisen auch nicht zu den Cornflakes packen (das kostet ja auch was). Aber ich bin ja euch kein Ernährungsexperte – und esse eigentlich auch keine Cornflakes zum Frühstück. Es war aber auf jeden Fall ein nettes Experiment!

Kommentare (53)

  1. #1 Bjoern
    21. Januar 2013

    Ich hätte eigentlich gedacht, dass das Eisen da nicht elementar vorkommt, sondern in chemischen Verbindungen… Ist es doch elementar drin, oder genügt das Lösen in Wasser schon, diese Verbindungen aufzubrechen?

  2. #2 LeHibou
    21. Januar 2013

    kurz zum Spinat: Er enthält sehr wohl Eisen, sogar einen recht hohen Anteil für Gemüse, allerdings enthält er auch einen hohen Anteil an Oxalsäure, welche die Aufnahme des Eisens im menschlichen Organismus erschwert. Die ‘Legende’ hatte also einen realen Kern, der allerdings mit fortschreitendem Wissen widerlegt wurde, was allerdings nicht am Eisengehalt liegt.

  3. #3 frantischek
    21. Januar 2013

    Ich hab gehört, kann aber auch eine Legende sein, das die Geschichte mit dem Spinat entstanden ist weil irgendwann man ein Komma falsch gesetzt worden ist. Also dachten die Leute das Spinat 10 mal so viel Eisen enthält wie er wirklich hat. Auf Wikipedia gibts auch die Inhaltsstoffe aufgelistet. Laut denen enthält er 3-4mg/100g.

  4. #4 Kallewirsch
    21. Januar 2013

    Diese Eisenspuren sind aber eher ein Hinweis darauf, dass die in ihren Produktionsanlagen ein Problem mit Abrieb haben. Ok, dieses elementare Eisen bringt niemanden um, aber eigentlich sollte das nicht so da drinn rumschwimmen. Bei dem Eisen, welches auf der Verpackung steht, geht es um in Molekülen gebundenes Eisen. Also Chloride, etc. Hämoglobin zb (wie wir es mit Fleisch zu uns nehmen) ist ein Molekül, welches rund um ein Eisenatom aufgebaut ist.

  5. #5 Nekrassow
    21. Januar 2013

    Mit einem Magneten kann man nur elementares Eisen abscheiden, bei dem gezeigten Experiment wird es sich also nur um die beim Produktionsprozeß entstandenen Verunreinigungen handeln. Mit dem genannten Eisengehalt von 11,6 mg/100g hat das am Magneten abgeschiedene Eisen nichts zu tun.

  6. #6 Mäggi
    21. Januar 2013

    Naja, Cornflakes enthalten ja auch einige andere wichtige Spurenelemente und Vitamine. Trotzdem würde ich immer Spinat gegenüber Cornflakes bevorzugen 😉 Letztendlich hat die Anreicherung mit diesen gesunden Zusätzen wohl eher die Funktion, ein ungesundes zuckerlastiges Produkt besser aussehen zu lassen. Da stecken wohl eher Marketingzwecke dahinter. Steht ja meist auch groß drauf und deswegen ist auch so viel Eisen. Allerdings geben die auch an, dass eine Portion lt. Hersteller nur 30g Cornflakes mit 125 ml Milch sind…

  7. #7 zero hour
    21. Januar 2013

    @FF: Ich glaube, du musst das Experiment noch mal mit nicht-angereicherten Billigcornflakes (als Kontrollgruppe) wiederholen. (Unter der Annahme, dass das Herstellungsverfahren ähnlich ist.)
    Vielleicht sind die Hersteller aber auch nur so clever, den normalen Abrieb ihrer Herstellungsgeräte als gesundheitsfördernden Zusatz zu verkaufen.
    Kann elementares Eisen überhaupt vom Körper verwertet werden?

  8. #8 Pe
    Mölln
    21. Januar 2013

    Da erinnere ich mich doch glatt an die alte Nutella-Werbung:
    ” Ich will aber kein Eisen essen” 🙂

  9. #9 Florian Freistetter
    21. Januar 2013

    “Vielleicht sind die Hersteller aber auch nur so clever, den normalen Abrieb ihrer Herstellungsgeräte als gesundheitsfördernden Zusatz zu verkaufen.”

    Ich bin jetzt nochmal mit dem Magneten direkt durch die Packung gegangen. Da fand sich kein Eisen. Dafür aber eine kleine Menge an magnetischem Cornflake-Staub (der war echt magnetisch und klebte nicht einfach nur so am Magnet). Das Zeug muss also tatsächlich in den Flakes sein und nicht nur in der Packung.

  10. #10 bikerdet
    21. Januar 2013

    @ all :
    Zum Spinat : Die Erklärung ist viel simpler. Die Versuche wurden zuerst aus Haltbarkeitsgründen an GETROCKNETEM Spinat gemacht. Später an Frischem. Da Spinat rund 90% Wasser enthält kamen dieses Unterschiede zustande.

    Eisen, das sich mit einem Magneten entfernen läßt, hat eigendlich nichts im Essen verloren. Aber leider gibt es immer Grenzwerte wieviel Fremdstoffe in den Produkten sein dürfen. Bei allen pflanzlichen Produkten bezieht sich das auch auf Insekten /- teile.
    Mal als LEGALE Beispiel : Erdnussbutter -> 60 Insektenteile je 100gr, Weizemehl 75 Teile je 100gr. Cornflakes konnte ich leider nicht finden, evtl. hat ja jemand anders hier einen besseren Spürsinn.

    Bestes Beispiel waren doch die Schoko-Adventskalender im letzten Jahr mit ihrem Erdölanteil. Da die Schoko nicht extra abgepackt ist, drangen Bestandteile der Farben, hier eben Erdöl, in die Ware. Das Problem ist länger bekannt und betrifft alle Lebensmittel die in bunt bedruckten Pappverpackungen stecken und KEINE Innenverpackung haben. (Als Lösung des Adventskalenderproblems schlug man übrigens vor, das die Kinder jeden Tag nur die Schoko aus EINEM Türchen essen sollten !! Da stellt sich doch die Frage, wieviele Kalendertürchen die ‘Forscher’ sonst am Tage öffnen …)

    Cornflakes haben diese Unterverpackung natürlich, damit sie länger trocken bleiben. Aber ob Eisen oder Erdöl jetzt das kleinere Übel ist kann ich nicht sagen. Hängt ja auch immer davon ab, wieviel man zu sich nimmt.

    Leider kann man auch nur schlecht gar nichts essen, das ist noch ungesünder. Also machen wir es wie im Dsungelcamp : Augen zu und runterschlucken.

    Guten Appetit !

  11. #11 Madamsel
    21. Januar 2013

    Elementares Eisen wird auch vom Körper aufgenommen. Allerdings eher schlecht mit Milch, die meist mit Cornflakes aufgenommen wird. Was würden sonst Veganer machen? Eisen-II-Verbindungen werden nach einer Zeit mit anderen Mineralien reagieren und normales Eisen entsteht. Ein sehr interessantes Experiment. LG

  12. #12 Nekrassow
    21. Januar 2013

    Die angegebene Eisengehalt von 11,6 mg/100g dürfte dem natürlichen Gehalt der Cornflakes entsprechen, ein künstlicher Zusatz ist dafür nicht notwendig. Zum Vergleich: Spinat enthält etwa 3mg/100g Frischware, in der Trockensubstanz sind dies dann sogar ca. 30mg/100g.
    Das am Magneten abgeschiedene Eisen ist wahrscheinlich nur ungewollt bei der Verarbeitung eingeschleppt worden.

  13. #13 Florian Freistetter
    21. Januar 2013

    @Nekrassow: “Die angegebene Eisengehalt von 11,6 mg/100g dürfte dem natürlichen Gehalt der Cornflakes entsprechen”

    Alle anderen Cornflakes/Müslis die ich angesehen haben, enthielten allerdings nur 2-3 mg/100 Gramm Eisen.

  14. #14 Herr Senf
    21. Januar 2013

    Stellt sich die Frage, ob alle Hersteller jemals gemessen haben, was sie auf ihre Produkte draufschreiben?
    Vieles ist bestimmt nur Hochrechnung aus gegebenenfalls noch unterschiedlichen Referenzen, und dann auch a’bissel frisiert, damit’s besser ankommt.

  15. #15 bikerdet
    21. Januar 2013

    @ Herr Senf :

    Die Angaben sind immer Durchschnittswerte. Man weis ja wieviel man von jede Zutat in den ‘großen Kessel’ geworfen hat und teilt durch die fertige Menge. Auch bei Deinem Sonntagskuchen sind nicht in jedem Stück gleich viele Rosinen ..

  16. #16 Nekrassow
    21. Januar 2013

    @ Florian Freistetter
    Literaturwerte für Cornflakes habe ich nicht gefunden. In der „Schweizer Nährwerttabelle“ von 2004 (Kantonsspital Luzern) sind für Weizenkleie 16mg, für Hirseflocken 9 und für Haferflocken 4,2mg Eisen pro 100g angegeben, damit dürfte die Angabe von 11 mg/100g
    für die Cornflakes nicht ganz unrealistisch sein.

  17. #17 Stefan W.
    21. Januar 2013

    Wieviele Cornflakes sind denn summa summarum in der Packung, wieviel Eisen lt. Angabe ergibt sich daraus, und was wiegt das Zeug was am Magneten haftet? So kleine Menge abzuschätzen ist ja nicht ganz einfach – ist 1 kg Cornflakes in der Packung, oder 500g? Dann dürften 60-120mg insgesamt in der Packung sein. Da Eisen recht schwer ist würde ich die Menge am Magneten eher auf > 1g schätzen, als auf 0,1g.

  18. #18 zero hour
    21. Januar 2013

    @FF: Ich bin davon ausgegangen, dass die Eisenspäne bei der Herstellung der Cornflakes selbst schon da hinein gelangt sind, nicht erst beim Verpacken.
    Die Zutaten durchlaufen von der Ernte bis zum fertigen Produkt mehrere Maschinen, da ist es für mich zumindest vorstellbar, dass durch ganz normalen Gebrauch und Verschleiß auch Bestandteile der Maschinen mit ins Essen gelangen. Das Eisen ist zwar sicher ungefährlich, aber ich hätte nicht erwartet, dass es bei ein paar Gramm Cornflakes schon sichtbare Mengen sind. Interessant.

  19. #19 f8f
    21. Januar 2013

    Ich denke, da steckt eine gute Marketingstrategie dahinter: Man nehme eine Substanz mit geringerer Bioverfügbarkeit und kann dafür eine höhere Inhaltsmenge angeben…
    Der Konsument fühlt sich gesünder.

  20. #20 Jürgen Schönstein
    22. Januar 2013

    Die Cornflakes werden tatsächlich mit Eisenpulver angereichert. Vermutlich erklärt das auch die hohe Menge, die angegeben wird, da es in dieser Form nur begrenzt bioverfügbar ist – aber andererseits soll das elementare Eisen länger haltbar sein als Eisenverbindungen. Mehr dazu gibt’s beispielsweise hier:
    http://www.vacadsci.org/vjsArchives/v42/42-3/42-339.pdf

  21. #21 Stoffel
    22. Januar 2013

    Gutes Experiment, aber schon bekannt. Wie ihr hier (http://okidoki.orf.at/?story=343) sehen könnt, wurde das Experiment schon im Forscherexpress gezeigt. Das gibt mir die Gelegenheit, mal wieder ein Lob an das Team des Forscherexpress auszusprechen, das es schafft, mit anschaulichen Versuchen Kindern die Wissenschaft schmackhaft zu machen.

  22. #22 Mona
    22. Januar 2013

    @ Stoffel:
    Wahrscheinlich schrieb Florian deswegen, dass er das Experiment w i e d e r h o l t …
    Sehr spannend, meine Frühstückslektüre ist dann heute mal die Müslipackung.

  23. #23 Florian Freistetter
    22. Januar 2013

    @Stoffel: “Gutes Experiment, aber schon bekannt.”

    Ich hab nicht behauptet, es erfunden zu haben. Im Artikel hab ich ja auch extra darauf verwiesen, das Experiment anderswo schon gesehen zu haben.

  24. #24 Nekrassow
    22. Januar 2013

    Mir war bisher nur bekannt, dass die Anreicherung von Lebensmitteln mit Eisen durch den Zusatz von Eisenverbindungen, wie z.B. Fe-peptonat, -citrat und –lactat erfolgt. Vom Bundesamt für Verbraucherschutz liegt z.B. eine Ausnahmegenehmigung über den Zusatz von Eisen in Cornflakes in Form von Fe-III-diphosphat vor. Die Verwendung von metallischen Eisen ist mir neu.
    Generell wird die künstliche Anreicherung von Eisen in Frühstücksflocken recht unterschiedlich beurteilt, in Norwegen ist sie sogar verboten.

  25. #25 Dietmar
    22. Januar 2013

    Klasse! Wird gleich mit dem experimentierfreudigen Sohn nachgemacht. (Leider ist das Thema Magnetismus in der Schule schon abgeschlossen.)

  26. #26 Michi
    22. Januar 2013

    Ist ein alter Hut – die Cornflakehersteller geben Eisenspäne zu um die Inhaltsangaben zu schönern. Ist aber ne ziemliche Sauerei, weil der Mensch Eisen nur in gebundener Form aufnehmen kann.
    Manche Hersteller übertreibens dabei so arg, dass man die in der Milch schwimenden ganzen Cornflakes mit dem Magneten anziehen kann…

  27. #27 WolfgangM
    22. Januar 2013

    Hallo Florian, ist das Video wirklich von Dir? Ich glaubs dem Österreicher einfach nicht wenn er zu den eingeweichten Cornflakes “Pampe” sagt.
    Kannst du den dt. Bundesbürgern nicht doch ein wenig ordentliches Deutsch beibringen?

  28. #28 Florian Freistetter
    22. Januar 2013

    @WolfgangM: “Kannst du den dt. Bundesbürgern nicht doch ein wenig ordentliches Deutsch beibringen?”

    Ich bin Österreicher. Aber rede trotzdem nicht immer österreichisch. Soll vorkommen – nicht jeder Österreicher hat zwei österreichische Eltern…

  29. #29 Dietmar
    23. Januar 2013

    Tja, hat nicht geklappt. Magnet zu schwach, die falschen Cornflakes, Pampe nicht pampig genug? 🙁

  30. #30 Dietmar
    23. Januar 2013

    @WolfgangM: Ich meine “Pampe” ist im Berliner Raum entstanden. Wie “Tschüss”.

  31. #31 Herr Senf
    23. Januar 2013

    Eltern sollten Kinder nicht mit Cornflakes ärgern, Bratkartoffeln mmmh.
    Lustige Frage an FF: 2 Eltern = 4 Eltern = 8 Eltern ?
    Könnte die Expansion des Kosmos erklären, Eltern ist die Singularität 😉

  32. #32 bikerdet
    23. Januar 2013

    @ Herr Senf :

    Eltern IST bereits die Mehrzahl. Die Einzahl ist Elter. Für uns, als zweigeschlechtige Wesen, wird es natürlich nicht benutzt. Aber bei Lebewesen die z.B. Parthenogenese (Jungfernzeugung) betreiben durchaus üblich.

  33. #33 Herr Senf
    23. Januar 2013

    @ bikerdet:
    IST schon klar, aber FF schreibt #28, daß er zwei von der Mehrzahl hat ??

  34. #34 Florian Freistetter
    23. Januar 2013

    @senf: Was schreibe ich wo?

  35. #35 Bullet
    23. Januar 2013

    @FF: du schriebst “zwei Eltern”, was Herr Senf als doppelte Mehrzahl ansieht.

  36. #36 Florian Freistetter
    23. Januar 2013

    wo soll das stehen. im artikel? naja. ist ja auch egal

  37. #37 Herr Senf
    23. Januar 2013

    Nein in #28, Ihr Spaßbremsen, naja ist ja auch egal 😉
    Hallo FF, wollte auch mal Astronomie studieren in Jena, aber Auswahlverfahren damals: alle 5 Jahre 5 Studenten. Einfache Fragen für mich, wann sind die 5 Jahre, wer sind die Fünf, und was machst du danach. Wenigstens haben’se mir ein paar Sternfeldaufnahmen der Teutoburger Sternwarte geschenkt für meine Jahresarbeit. Sind inzwischen wohlbehütet 45 Jahre alt, ich Physikrentner.

  38. #38 Dietmar
    23. Januar 2013

    Nein in #28, Ihr Spaßbremsen, naja ist ja auch egal

    🙂

  39. #39 HF
    24. Januar 2013

    Vor vielen Jahren ( ~1978) wurde einem Elter ein Eisenpräparat verschrieben. Als ich auf dem Beipackzettel “ferrum reductum” las,(neben Ascorbinsäure) musste ich sofort einen Magneten ausprobieren. Und siehe da: Die Pillen blieben kettenweise daran hängen. Der Arzt hat sich halb tot gelacht.
    Wenn das Eisen aus den Produktionsmitteln stammt, dann könnten auch Chrom und Nickel dabei sein. In Milligramm-Mengen haben die in einem Lebensmittel nichts verloren.

  40. #40 IO
    24. Januar 2013

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/01/21/experiment-wieviel-eisen-steckt-in-den-cornflakes/#comment-187092

    @ Dietmar
    Tschüs (-ß -ss) in Berlin entstanden?
    Ich dachte immer, das wäre eine norddeutsche Bildung d. h. genauer gesagt aus dem niederdeutschen Raum. Aus “Adieux”, ausgesprochen ungefähr wie sich ein Küstenbewohner das in Unkenntnis des Französischen vorstellte.

    Fehlt noch, dass uns ‘Küstlern’ jemand das “moin” (von “schön”, wie im Niederländischen “mooi”) auch noch wegerklärt. 🙂

  41. #41 Alderamin
    24. Januar 2013

    @IO

    Den Ursprung habe ich auch gehört. Bei uns im Rheinland (ehemals französisch besetzt) sagt man übrigens Tschö mit ‘ö’, das ist sogar noch näher am Sound von Adieu. 😉

  42. #42 Kallewirsch
    24. Januar 2013

    Ich werd verrückt. Die geben das Eisenpulver ja tatsächlich absichtlich dazu. Hätt ich nicht gedacht. Na. Solange sie die Teilchen nicht mit Rostschutzfarbe streichen, ist es ja noch gut.

  43. #43 Ewald Janssen
    Eversmeer
    15. März 2014

    Eisen ist für den Körper wichtig, man sollte darauf achten, nicht zu viel Oxalsäure zu sich zu nehmen, wo ist das drin? Im Grünkohl, Spinat, vor allem ist im Rhabarber viel drin, man beachte die Erntezeit, umso später, desto höher die Konzentration, bei übermäßigem Verzehr führt das zu toxikologischer Vergiftung und hemmt die Eisenaufnahme im Körper… Aber damit nicht gut, ein Stoff der noch mehr auswirkt ist Zucker, hierbei bildet sich Säure im Körper, das heisst Übersäuerung, das wiederum das Krebsrisiko steigert… Karzinome ernähren sich vom Zucker, hier gibt es die Möglichkeit auf Silyn, Colyn und vor allem Pflanzliches Vitamin C sich zu besorgen… Xalkori-Crizotinib ist ein neues Chemo aus der Schweiz, angewandt bei nicht kleinzelligem Gewebe, Lungenkarzinom… Wirkungsweise wird erhöht, wenn man ganz auf herkömmliche Industrielle Zuckerformen ganz verzichtet, deshalb Silyn, es unterdrückt das Geschmacksempfinden. Colyn reinigt den Darm und treibt den Stoffwechsel… Als Ersatzstoff ist Pflanzliches Vitamin C gut, da Zitrusfrüchte und Zucker die Chemotherapie beeinträchtigen und vermieden werden sollte…

  44. #44 Ewald Janssen
    Eversmeer
    15. März 2014

    Frauen leiden eher an Eisemangel, wie Männer, wegen der Menstruation, da viel Blut verloren geht… Eisenhaltige Präparate gibt es ja genug, aber auf natürliche Art durch Ernährung ist das beste Rezept. Rohkost wie Salate, Paprika und Gurken ( Rot, Grün, Gelb, Ampelfarben) sollten auf dem Speiseplan nicht fehlen… Fertigprodukte, wie Sossen aus der Tüte gehören nicht auf dem Tisch, sowie Fertiggerichte. Zum Braten Rapsoel verwenden, da Chemische Prozesse erst bei sehr hoher Temperatur stattfinden… Bei Salate auf Omega 3 Fettsäuren achten, kaltgepresste Öle bieten den besten Effekt, auch wenn die teurer sind. Wichtig bei Salaten keine Edelstahlgefässe verwenden und mit Löffeln aus Kunstoff es wenden, da sonst wertvolle Vitamine kaputt gehen.

  45. #45 JolietJake
    15. März 2014

    Fertigprodukte, wie Sossen aus der Tüte gehören nicht auf dem Tisch, sowie Fertiggerichte.

    Nein, welch bahnbrechende Erkenntnis!
    Tausend Dank, Heiler Ewald!
    Das bessere Google-Ranking durch Platzierung deines Namens auf den Science-Blogs sei dir gegönnt…

    Aber mal ehrlich, unter Brüdern, ist dir das denn gar nicht peinlich?

  46. #46 Ewald Janssen
    Eversmeer
    15. März 2014

    Das ist nun mal die Medizin, ich werde mit Xalkori- crizotinib behandelt, das ist nicht peinlich, nur Tatsache, wir leben einfach nur ungesund, kocht doch einfach das Gemüse im Wasser und würzt es mit Brühe…Jod darf nicht fehlen… Vor 100 Jahren gab es ja auch kein Maggi, oder Knorr…In den 50er Jahren wurde ziehmlich Fettreich gegessen, was sich später dabei abzeichnet sind Schlaganfälle, da sich die Arterien verkalken… sicherlich sind damals auch einige früh gestorben, hing damals mit Tuberkulose zusammen, was heute kein Problem mehr darstellt.

  47. #47 rolak
    15. März 2014

    Mensch EJ, nicht Deine Krankheit ist peinlich, sondern der Mist, den Du hier präsentierst und die Art&Weise, in der Du das angehst.

  48. #48 HandUndSchwammDrüber
    Everglades
    15. März 2014

    Mensch Ewald – bist du der mit dem Hand-auflegen? Dann kannst du sicher eine Frage beantworten, die ich schon immer stellen wollte – bloss bisher hat keiner deiner Kollegen geantwortet. Wie hältst du es mit der Ethik und Moral? Also unter uns -. du hast noch keinen geheilt. Das ist Fakt. Wie auch – ausser durch Placebo. Sicher wird auch der eine oder andere sich besser fühlen… zeitweise. aber eine schwere Krankheit? Nee… also zu meiner Frage: Du weisst genau, dass du nichts anderes bist wie ich – einfach ein Mensch. Deine “Heilkräfte” sind reine Erfindung. Wie gehst du damit um, einem kranken Menschen ins Gesicht zu sagen, du bist geheilt – wissend, das das eine Lüge ist?

  49. #49 s.s.t.
    15. März 2014

    @E.J.
    Was ist eigentlich eine

    toxikologische(r) Vergiftung

    ?

    Und, gibt es hierzu

    Aber damit nicht gut, ein Stoff der noch mehr auswirkt ist Zucker, hierbei bildet sich Säure im Körper, das heisst Übersäuerung,…

    auch eine ‘toxikologische’ Formel (aka chemische)?

    Zumindest ich bin bei dem Müll, den Du hier abbläst, ziemlich übersäuert.

  50. #50 Folke Kelm
    15. März 2014

    Halt! Stop! Hinsetzen! Nachdenken!
    Der Typ und andere finden also metallisches Eisen. Ok.
    grosse Klumpen sogar, wie man da sieht. UNd jetzt spekuliert man hioer über die Lebensmittelindustrie die Eisenfeilspäne da zusetzt. Leute, hört auf, dnekt wirklich mal nach, wie werden Cornflakes denn hergestellt? Da gibts nen schönen Film in der Sendung mit der Maus, Die Späne sind im Herstellungsprozess fast unvermeidlich.

    Mal ganz ehrlich, die Diskussion hier erinnert mich sehr an die Chemtrailer. Da werden in Haaranalysen Aluminium und Barium gefunden. AAAAh, das ist der Beweis…oder? wo kommt denn Aluminium und Barium vor? die Chemtrailer setzen sich eben auch nicht hin und denken nach, wo die Quellen sein können, und warum es völlig normal ist, dass in den Haaren von Chemtrailopfern Aluminium und Barium gefunden werden, und nicht nur da, sondern dass ihr alle Aluminium und Barium in den Haaren habt, weil nämlich Barium im Strassenverkehrsstaub eine völlig gängige Substanz ist, und Aluminium eben dummerweise auch. So ist Eisenabrieb in Cornflakes auch eine völlig normale produktionsbedingte Verunreinigung.
    Leuyte, so werden Mythen geschaffen.

  51. #51 Eisentor
    17. März 2014

    @Ewald Janssen
    Vor 100 Jahren gab es ja auch kein Maggi, oder Knorr Das ist so nicht richtig. Maggi als AG wurde 1890 gegründet und Fertigsoßen waren die ersten Produkte.

  52. #52 Elisa
    20. September 2015

    @Folker Kelm
    Peinlicher geht es nicht! Du unterstellst den Leuten, dass sie Verschwörungstheoretiker seien, stellst aber im selben Beitrag nichts als Vermutungen auf?
    Mittleriweile ist jedem bekannt, dass dieses Eisenpulver zugesetzt wird. Und – nebenbei bemerkt – es hätte ein bisschen logischer Verstand ausgereicht, diese Menge an Eisenspänen nicht auf den Produktionsprozess zurückzuführen. Dann hätte sich die Produktionsanlage nämlich nach zwei Tagen Laufzeit geradezu selbst zerlegt.

    Wenn man schon den Oberlehrer gibt, sollte man wenigstens ein bisschen Verstand besitzen.

  53. #53 rolak
    20. September 2015

    moin Elisa, Folker der Große, Ausbund goldener Weisheit hat nicht gestern, nicht letzte Woche, nein, vor anderthalb Jahren sein Häufchen hier im thread hinterlassen – und bis jetzt auch exakt die angemessene Reaktion ausgelöst: Keine.