Heute ist Samstag und wie könnte man das Wochenende besser beginnen, als mit Albert Einstein, dem größten Physiker aller Zeiten. Wie Einstein aussieht, weiß jeder. Von Einsteins Arbeit haben zumindest die meisten eine vage Ahnung (“Alles ist relativ”, E=mc², und so weiter). Aber Einsteins Stimme haben die wenigstens gehört. Also nutzt die Gelegenheit und hört euch diese Rede an!

Einstein hat sie im September 1941 gehalten, als Radiobeitrag für die British Association for the Advancement of Science. Der Text trägt den Titel “The Common Language of Science”. Einstein spricht über Sprache, die Entwicklung der Sprache und darüber, wie sie unser Denken, unseren Blick auf die Welt und die Wissenschaft beeinflusst. Ich habe leider den Text der Rede nirgendwo (legal) online im Internet gefunden; ansonsten hätte ich ihn hier auch nochmal reingestellt. Aber es reicht ja eigentlich schon, einfach nur der Stimme Einsteins zuzuhören…

(und sorry für die diese bescheuerte Animation des sprechenden Einsteins – ich hab das Video leider nicht in einer anderen Form gefunden).

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Kommentare (14)

  1. #1 Dietmar
    23. März 2013

    Eine unfassbar sympathische, milde Stimme!

    (Die Animation!!!! Argh … 🙂 )

  2. #2 rolak
    23. März 2013

    sympathische, milde Stimme

    ..und so ein schön schräger Akzent 😉

  3. #4 Herr Senf
    23. März 2013

    Wie hat sich die Nichtwirkung von Homö in die seriöse Wissenschaft verirrt, Nichtsdrin hat sich iwie durchgetunnelt?

  4. #5 HalleJulia
    23. März 2013

    Hoi, mach doch mal einen Artikel über die neuen Daten vom Planck Satelit. Demnach ist das Universum ein bisschen älter als man gedacht hat, ca. 13.81 milliarden Jahren: http://scienceblogs.com/startswithabang/2013/03/21/what-the-entire-universe-is-made-of-thanks-to-planck/

  5. #6 Florian Freistetter
    23. März 2013

    @HalleJulia: Das mit Planck hab ich durchaus mitbekommen. Aber wenn ich mehr tun soll, als nur die Pressemitteilung abzuschreiben, dann brauche ich Zeit, mir die wissenschaftlichen artikel durchzulesen. Ich bin keine Zeitung und kein Fernsehsender sondern nur eine Person. Nächste Woche…

  6. #7 Noah
    23. März 2013

    Hier gibt’s den Beitrag ohne Animation: http://www.openculture.com/2013/03/listen_as_albert_einstein_reads_the_common_language_of_science_1941.html

    Ausserdem gibt’s bei archive.org den Text dazu (ob der korrekt ist, weiss ich nicht, hab’s mir noch nicht angehört) http://archive.org/stream/zc-test-einstein-docs/The-foundations-of-economic-method-a-Popperian-perspective-Einstein_djvu.txt (runterscrollen zu “Chapter 7 The Common Language of Science”)

  7. #8 tina
    23. März 2013

    @Florian

    Nächste Woche…

    Ich würde mich jedenfalls auch sehr freuen, wenn du es zeitlich schaffst, einen Artikel zu dem Thema zu schreiben. Die Planck-Ergebnisse gingen ja durch viele Medien und sind sehr spannend.
    Da ich noch ein paar Fragen habe, hoffe ich, dass sich hier (wie immer) schlaue Menschen finden, die sie beantworten können. Sorry für OT und dann hoffentlich bis nächste Woche!

  8. #9 Jörn
    Dresden
    23. März 2013

    Bei dem Akzent sind Weinen und Lachen nahe, doch die milde Wärme seiner Stimme lässt das beinahe vergessen.

    Bin via Lera Boroditsky aufmerksam geworden, und bei der Suche nach einem Script u.a. hier gelandet.

    Vielleicht auch noch ganz interessant, ergänzend zu Noahs Links: Im Einstein-Archiv gibt es einen handschriftlichen Entwurf Einsteins auf Deutsch, der im wesentlichen mit seinem Radiobeitrag “The Common Language of Science” übereinstimmt.

  9. #10 Jörn
    Dresden
    23. März 2013

    Uups, die letzten Links sind mir missglückt:

    Einstein-Archiv

    The Common Language of Science

  10. #11 Florian Freistetter
    23. März 2013

    @Jörn: Ja, die alten EInstein-Texte sind ziemlich interessant. Ich erinnere mich noch an einen dicken Wälzer, den ich vor Jahren mal in der Uni-Bibliothek durchgeblättert habe. Einsteins gesammelt Werke – und es waren wirklich ALLE seine Werke. Der Band fing an mit dem, was er bei seiner Matura/dem Abitur geschrieben hatte. Es ist schon ein wenig absurd, dass man heute noch lesen kann, welche Aufsätze Einstein beim Deutsch-Abi geschrieben hat. Aber es ist auch ziemlich interessant… Genie ist halt Genie…

  11. #12 TheBug
    23. März 2013

    Ich halt ja nichts von Personenkult, aber Einstein ist wirklich jemand den ich verdammt gerne mal getroffen hätte, aber wir haben uns exakt um 10 Jahre in dieser Welt verpasst…

  12. #13 Alter Egon
    24. März 2013

    Wärmstens empfohlen sei hier auch eine Sammlung von Einstein-O-Tönen in Form einer Doppel-CD unter dem Titel “Verehrte An- und Abwesende”, erschienen vor 10 Jahren beim großartigen Label Supposé.

    http://www.discogs.com/Albert-Einstein-Verehrte-An-Und-Abwesende-Originaltonaufnahmen-1921-1951/release/1705977

  13. #14 stillerleser
    24. März 2013

    Der deutsche Akzent von Einstein ist ja extrem…..
    1941 war er doch schon jahrelang in den USA, dass er da nicht ein klein wenig englischer reden gelernt hat erstaunt mich sehr. Vielleicht war er doch zu sehr mit Physik beschäftigt….
    Das klingt exakt wie die berühmte Oettinger-Rede von 2010.
    Aber ansonsten nix gegen ihn: Ich habe heute noch ein großes eingerahmtes Einstein-Portrait-Poster an der Wand hängen das ich einmal geschenkt bekommen habe.