Manchmal wünscht man sich ja tatsächlich, dass da ein Team von Superhelden kommt, und irgendwas gegen den Schund unternimmt, der da jeden Tag auf unseren Fernsehgeräten zu sehen ist. Denn Fernsehen kann eigentlich ein ziemlich tolles Medium sein. Man kann im Fernsehen tatsächlich auch andere Dinge zeigen als Casting-Shows und deprimierende Scripted-Reality-Dokus über Menschen, die ihr Leben nicht im Griff haben. Ich bin sogar fest davon überzeugt, dass man im Fernsehen über Wissenschaft reden kann und zwar auf eine Art und Weise, die interessant und spannend ist (und nichts mit irgendwelchen XXL-Nahrungsmitteln oder Unterwäsche zu tun hat). Ja, ich glaube, dass das möglich ist. Es müsste sich nur mal jemand trauen, so eine Sendung auch zu machen. Aber trauen tut man sich im Fernsehen ja leider eher selten was. Wenn ein Sender irgendwo mit ner Casting-Show-Erfolg hat, müssen sofort alle eine Casting-Show machen. Wenn einer eine “Doku” über schwer erziehbare Kinder hat, müssen alle eine haben. Und so weiter.

Eigentlich würde man sich ja vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen so eine Experimentierfreudigkeit wünschen. Denn diese Sender müssen sich ja eigentlich nicht um Werbung und Quote kümmern, weil sie sowieso vom Geld aller Menschen zwangsfinanziert werden. Sie könnten es sich also leisten, ein paar Experimente zu machen. Aber dort scheint man eher noch etwas konservativer zu sein, als anderswo…

Ich fürchte, es bräuchte wirklich ein Team von Superhelden, damit sich an der Sache etwas ändert. So wie in diesem Video, in dem sich Bob Ross, Bill Nye, Fred Rogers und Carl Sagan (den muss ich nicht verlinken, den kennt ihr hoffentlich alle!) zusammentun, um im Namen desPublic Broadcasting Service (PBS) die Welt gegen die Verdummung durch Medien zu verteidigen:

Wo sind die Superhelden, wenn man sie mal braucht…

Kommentare (59)

  1. #1 Marcus Anhäuser
    3. Mai 2013

    Moment das W-Team, bestehend aus? Yogeshwar, Caspers&Reeves, Maywald, Bublath als elder satetsman usw.?

  2. #2 Manfred Hofemann
    Sibulan, Philippines
    3. Mai 2013

    Das TV kommt eigentlich seinen Verpflichtungen nicht nach.
    Ausnahmen sind z. B. Der Bildungskanal von BR 3
    Ich kann ihn hier auf den Philippinen empfangen , wenn auch zeit versetzt.
    Zur Ehrenrettung des oeffentliche Fernsehen sollten man sich mal TV auf den Philippinen ansehen.

  3. #3 Kryptische
    3. Mai 2013

    Damals, vor langer Zeit, bevor er im ZDF eine dämliche Sendung moderierte, da hat Harald Lesch mal richtig tolle und informative Sendungen gemacht, für die es sich lohnte, lange wach zu bleiben oder seinen Videorecorder zu programmieren (denn leider kamen alpha-Centauri und ähnliche Sendungen ja immer zu Zeiten, zu denen die Leute, die es hätten sehen müssen, nicht zuschauen (können)). Seine Erklärungen waren zwar mitunter etwas sehr vereinfacht, dafür aber mit so einem Elan und einer Überzeugung vorgebracht, dass sogar ich alles verstanden habe (obwohl es Lichtjahre von meinen Fachgebieten entfernt ist und als Fachidiot…naja, ihr kennt das).
    Ansonsten ist Fernsehen erschreckend, ich versuche es zu vermeiden. Am schlimmsten ist es Mittags, wenn ich keine Lust habe meine Tastatur vollzukrümeln und meine Bücher zu beschmieren und deshalb beim Essen ein wenig Fernsehen will, trotzdem ich seit neuestem digital schauen kann (um Bibel TV zu entgehen und den manchmal noch sehenswerten WDR wieder zu bekommen – immerhin war neulich bei Planet Wissen der wundervolle Heinz Oberhummer zu Gast und dann erträgt man sogar die Moderatorin von Planet Wissen) finde ich selten etwas, wo ich länger hinschauen mag als die 15 Minuten die ich zum Essen brauche. Ich bilde mir ein, in meiner Jugend gab es mehr zu lernen im Fernsehen, sogar Pütz war lehrrericher als alles, was derzeit am Nachmittag läuft.

  4. #4 Blaubaer
    3. Mai 2013

    Na ja dann muss man eben auch mal auf anderen Sendern suchen als RTL oder Pro7…
    Gibt doch Phönix, arte, BRalpha…

  5. #5 comicfreak
    3. Mai 2013

    @ Marcus Anhäuser
    ..vergiss Christph nicht! 😀

  6. #6 comicfreak
    3. Mai 2013

    (ein “o” nachreich)

  7. #7 eumenes
    3. Mai 2013

    Also Lesch bräuchte nur einige Experimenten und etwas besser graphische Aufarbeitung. Kopfball im WDR hat was, alleine die Plastikente den Rhein runter. Über den Vertreter der Kernenergie-Lobby, vulgo Yogeshwar sollte man den Mantel der Liebe des Vergessens decken.

  8. #8 Yuri
    3. Mai 2013

    Wie wäre es mit Prof. Lesch?

  9. #9 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Yuri: “Wie wäre es mit Prof. Lesch?”

    Was wäre mit ihm? Er macht ja ne Sendung im ZDF. Bzw. moderiert Beiträge. Aber innovatives Wissenschaftsfernsehen ist das nicht… Ein Klischee-Professor; alt mit Brille und Bart, erklärt Dinge. Ist zwar besser als nix, aber sicherlich nicht das, was möglich wäre. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass das Fernsehen durchaus auch mehr Wissenschaft vertragen würde. Es muss nicht immer alles von Lesch gemacht werden; man könnte auch mal ein paar mehr Leute engagieren.

  10. #10 hackbyte
    Hamburg
    3. Mai 2013

    Also im grossen und ganzen stimme ich dir ja zu, aber dinge wie alpha zentauri oder abenteuer forschung zu unterschlagen ist schon unfair an dieser stelle.

    Auch wenn die messlatte an dieser stelle zu niedrig zum limbo tanzen angesetzt ist zugegebenermaßen. 😉

  11. #11 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @hackbyte: “aber dinge wie alpha zentauri oder abenteuer forschung zu unterschlagen ist schon unfair an dieser stelle.”

    Abgesehen davon dass Alpha Centauri schon lang nicht mehr läuft, habe ich ja nicht behauptet, dass GAR KEINE Wissenschaftssendungen laufen. Es gibt natürlich einige – aber es könnte mehr geben und es könnte vor allem innovativere geben. Abenteuer Forschung finde ich persönlich ziemlich schnarchig und genau das Gegenteil von innovativ. Wie es anders aussehen könnte, zeigt Großbritannien.

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/17/die-astronomie-muss-ins-fernsehen/
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/11/12/die-mathematik-muss-ins-fernsehen/

  12. #12 Kryptische
    3. Mai 2013

    Ich befürchte nur, dass der durchschnittliche Konsument einfach nicht mehr “Wissen” will. Alles in kleine Häppchen zerteilt, wenig Information, mehr Infotainment. Das zeigt sich leider überall. Gab es früher auch noch Satire oder politisches Kabarett, gibt es heute eben nur noch Comedians, Gab es früher Wissensmagazine die sich 45 Minuten wirklich einem Thema widmeten, gibt es heute Quark, der die Hälfte der Sendezeit mit kurzen Vorschauen auf das, was in 2 Minuten kommt vollkleistert. Ich frage mich, wieso es so ist? Liegt es vielleicht daran, dass diejenigen, die mehr möchten das so schlecht kommunizieren? Müssten wir mehr Leserbriefe schreiben und Vorschläge unterbreiten und vielleicht sogar auf Facebook aktiv werden? Irgendwoher muss ja die Überzeugung der Sender her kommen, dass der Zuschauer dumm bleiben möchte?

  13. #13 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Kryptische: “Ich befürchte nur, dass der durchschnittliche Konsument einfach nicht mehr “Wissen” will. “

    Eben das bezweifle ich stark. Das beste Beispiel sind die Sciencebuster in Österreich. Deren Wissenschaftsshow im Theater ist seit Jahren auf Monate im voraus ausverkauft. Und auch im Fernsehen sind sie enorm populär und besonders bei den Jugendlichen, die sich ja angeblich für nix interessieren. Wenn ein gutes Angebot da ist, gibts auch ein Publikum…

  14. #14 Kai
    3. Mai 2013

    Ich muss Kryptische leider zustimmen. Ich denke wir hier im Netz, gerade auf dieser Seite, sehen zwar wie “viele” aus, sind es aber nicht. Es ist immer schön bei heise.de zu lesen, dass “niemand”(!) RTL schaut. Trotzdem hat RTL irgendwie die höchsten Einschaltquoten.
    Hauptfrage wäre für mich aber: wer soll es machen? Wer hat die Ideen so etwas immer weiter zu führen? Hat diese Person denn mal versucht so ein Konzept bei BR-Alpha oder Discovery Deutschland (aka DMax und Co) unterzubringen?
    Ich finde den Omega Tau Podcast ja schon eine super Grundlage. Aber ob das auch eine Fernsehsendung füllt? Zumal eine Fernsehsendung doch erheblich mehr Vor- und Nacharbeit braucht. Also doch ins PayTV bringen? Oder über irgendwelche Streaming-Läden?
    Klar würde jeder gerne mehr Sendungen für seine Interessen sehen. Aber irgendwie sind die Mehrheitsinteressen ziemlich auf Unterhaltung getrimmt. Leider.

  15. #15 Kallewirsch
    3. Mai 2013

    Wenn ein gutes Angebot da ist, gibts auch ein Publikum…

    Das seh ich auch so.
    Wie’s heute ist weiß ich nicht. Aber früher gabs am Samstag vormittag im BR immer Schulfernsehen. Es war schnarchlangweilig! Gut, mich hat es interessiert – als Crack. Aber Otto Normalervbraucher schaltet da einfach weiter.

    Es muss doch möglich sein, auch mal eine Physik-‘Show’ zu machen, in der auch mit Experimenten und wenig Mathe (bzw. angedeuteter Mathe) man den Leuten Sachverhalte zu einem Thema nahebringen kann. Aber bitte nicht so, wie die Knoff-Hoff Show oder diese diversen ‘Prominente zeigen ihr Unwissen in dem sie raten” Shows. Wobei Bublaths Knoff-Hoff noch um Welten besser war als diese “2 Prominente sammeln Punkte indem sie Experimente vorhersagen” Show (mir ist der Name entfallen). Knoff Hoff war mir aber ehrlich gesagt etwas zu oberflächlich und mehr wie so ein Kuriositätenkabinett angesiedelt. Das solls auch nicht sein. Wenn die Mythbusters-Show nicht immer so langatmig und mit dauernden Wiederholungen des 3 Minuten zuvor gesagten wäre .. das Grundprinzip finde ich so nicht schlecht. 2 oder 3 Themen – 1 Stunde Zeit und mit viel Praxis und gerade so viel Theorie wie man braucht.

  16. #16 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Kai: “Aber irgendwie sind die Mehrheitsinteressen ziemlich auf Unterhaltung getrimmt. Leider.”

    Ich kann immer wieder nur auf die BBC verweisen. Die haben auch den ganzen Casting-Show/Kochsendung/etc-Kram. Aber eben AUCH Unmengen an innovativen Wissenschaftsprogrammen. Es scheint also zu funktionieren. Wenn man sich traut…

  17. #17 Ludvik Medved
    3. Mai 2013

    abenteuer forschung – ganz nett, ja. Fand ich mit Bublath interessanter. Ansonsten gibt eigentlich nichts mehr.
    Schlecht sind Pseudo-Wissens-Sendungen wie Galileo.
    Ganz übel wird es aber auf N24. Was da an “Wissenschaft” verkauft wird kann man getrost unter Verschwörungstheorie abtun. Als durchschnittlicher Konsument muss ich regelmäßig würgen, wenn da zufällig reinzappe.
    Die einzige gute und unterhaltsame “Wissenschafsschow” die ich kenne, findet hier statt.

  18. #18 Uli
    3. Mai 2013

    Das war leider “schon immer” so.

    Ich erinnere mich mit Grausen an das “Schulfernsehen” früher. Das konnte ja selbst einem Enthusiasten den Spass an der Wissenschaft verderben.

    MAchen uns doch nichts vor: Auf den Privaten kommt nur seichtestes Gelaber und die ÖR sind auch nur zur Unterhaltung und zum Verbreiten der Regierungspropaganda da.

    Und früher galten Chemiekenntnisse als Grundlagen der Bildung.

    Heute gelten sie als Grundlage der Bildung einer Terrorzelle.

  19. #19 anmasijo
    3. Mai 2013

    Die “Petition” würde ich sofort unterschreiben: Die ÖR sollten doch bitte wenigstens den Versuch unternehmen, eine wirklich wissenschaftliche Sendung mit ein wenig Tiefgang, frisch präsentiert im Abendprogramm zu platzieren!
    Ein Mal im Monat wenigstens, besser im zweiwöchentlichen Rhythmus. Es ist nicht so, dass die Bevölkerung überfordert wäre mit ein wenig mehr Fachwissen!
    Man sollte nur mal überhaupt die Gelegenheit erhalten, für ein solches Format eine “Quote” zu produzieren.

  20. #20 Kryptische
    3. Mai 2013

    Natürlich gibt es ein Publikum für “besseres Fernsehen” – aber das ist klein – ich sprach vom “durchschnittlichem” Konsumenten und der will nicht mehr wissen. Sendungen mit wissenschaftlichem Inhalt sind m.E. nichts für die Allgemeinheit. Glaubst du wirklich, die Konsumenten von “Unter uns” oder “Familien im Brennpunkt” würden Umschalten auf Sciencebusters? Also nicht in der Welt in der ich lebe… (aber anders als die User hier, lebe ich nicht in der wissenschaftlichen Welt, da habe ich nur einen Nebenjob – die meiste Zeit habe ich mit normalen Menschen zu tun und die lesen nicht einmal die Erklärungen zu den Infokästen in meinen Büchern und beschweren sich dann bei Amazon über die angeblichen Falschaussagen – die sind schon mit “Wissen macht Ah” überfordert).

  21. #21 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Kryptische: “ich sprach vom “durchschnittlichem” Konsumenten und der will nicht mehr wissen. “

    Doch, genau das bezweifle ich. Der “durchschnittliche” Konsument weiß nur nicht, was es alles zu wissen gibt, deswegen will er nichts wissen, wenn man ihn fragt. Aber – und das habe ich immer wieder selbst erlebt – wenn man den Menschen einmal vernünftig zeigt, wie faszinierend Wissenschaft ist, dann SIND sie auch fasziniert. Natürlich muss man das anders aufziehen und den Leuten nicht eine Sendung vorsetzen, in der ein schnarchiger Professor die Wissenschaft deklamiert. Man kann Wissenschaft auch erklären, ohne dass es “Wissenschaft” im Titel tragen muss. Genau das machen ja die Sciencebuster. Die machen Comedy und haben sich extra dafür auch einen Kabarettisten ins Team geholt. Es ist natürlich Wissenschaft, was sie machen. Aber sie nennen es nicht so und deswegen merken die Leute gar nicht, dass sie sich über Wissenschaft amüsieren. Die Menschen sind nicht so dumm, wie immer gerne getan wird…

  22. #22 Kallewirsch
    3. Mai 2013

    Kaum zu glauben., Aber der ORF produzierte in den späten 70-er Jahren eine 10-teilige Serie ‘Alles Leben ist Chemie’. Meiner Erinnerung nach war das ein rechter Quotenhit. Da ich damals in eine HTL für Chemie ging (eine von 2 in Österreich), musste ich dann morgens im Postbus zur Schule weiter Auskunft geben und offen gebliebene Fragen beantworten.

  23. #23 Wemheuer
    3. Mai 2013

    @Kryptische
    Sorry für OT, aber politisches Kabarett gibt es heute auch noch. Und das Ganze auch noch in guter Qualität.
    Stichworte: Neues aus der Anstalt (wobei teilweise mit sehr viel Klamauk), Volker Pispers, Georg Schramm, Hagen Rether, etc…

  24. #24 Kryptische
    3. Mai 2013

    Auch sorry für OT: Neues aus der Anstalt war zu Anfang wirklich gut, aber, seit Schramm dauerhaft gegen Erwin Pelzig ausgetauscht wurde ist es mir zu albern, gute Gäste sind ja leider eher selten und 45 Minuten durchstehen, um darin vielleicht 8 Minuten Rether oder Pispers zu sehen, das lohnt nicht.

  25. […] wir hoffen doch schwer, dass es kein “Team von Superhelden” braucht (wie Astrodicticum simplex heute schreibt), um […]

  26. #26 T
    3. Mai 2013

    @ Uli #18

    Ich erinnere mich mit Grausen an das “Schulfernsehen” früher. Das konnte ja selbst einem Enthusiasten den Spass an der Wissenschaft verderben

    Das war ja auch Schulfernsehen und weder als Wissenschaftssendung noch als Unterhaltung gedacht. Bei den Mathematiksendungen habe ich jedenfalls mehr verstanden als in der Schule. Aber dann gab es im BR in den späten 70ern zum Beispiel auch einen Französischkurs mit langhaarigen Außerirdischen, die in einem blasenförmigen Raumschiff ihre Scherze trieben. Das wäre heute so nicht mehr möglich und hat zumindest bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ganz zu schweigen von der angsteinflößenden Russischpaukerin im ORF! Früher war nicht alles schlechter.

  27. #27 alfred
    3. Mai 2013

    Och, das hatten wir hier doch schon durchgekaut…
    Hast du denn nun ein Konzept? ;o)

  28. #28 Liebenswuerdiges Scheusal
    3. Mai 2013

    Grade der ORf hätte mit Universum ein Format in das deutlich mehr “Naturwissenschaft” passen würde und es ist auch ein Quotenhit.

    Leider bleibt man in dem Format beim 50. abfilmen des schlafenden Löwenrudels, und damit in der Tierfilmecke stecken. Warum kein Universum über die Entstehung des Universums, warum keines über Entwicklung von Sonnen (sonstige physikalische Ereignisse bitte nach belieben einfordern) auch mathematische Fragen und könnten in dem Format dargestellt werden.

    Also, zumindest der ORF hätte ein Format und einen Sendeplatz an dem das möglich sein müsste. Mit etwas Mut könnte da ganz schön was vermittelt werden.

    Die Sciencebuster sind typisch am Kabarettabend programmiert und dort gehören sie auch hin, eine echte Breite erreichen sie allerdings nicht.

    Und, FF, die SB machen alles, aber sicher keine Comedy 😉 .

    Aber ist wohl

  29. #29 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @alfred: “Hast du denn nun ein Konzept?”

    Muss ich eins haben? Nein, muss ich nicht. Ich darf auch feststellen, dass es mehr Wissenschaft im deutschen Fernsehen geben könnte, ohne vorher ein Konzept für eine Wissenschaftssendung auszuarbeiten. Ich bin Autor und kein Fernsehproduzent. Ich habe weder die Fähigkeiten, eine Fernsehsendung zu produzieren, noch ist es mein Job…

  30. #30 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Scheusal: “Die Sciencebuster sind typisch am Kabarettabend programmiert und dort gehören sie auch hin, eine echte Breite erreichen sie allerdings nicht. “

    ?? Die sind bekannter als mancher Politiker… Und als jemand, der im gleichen Gebiet arbeitet wie die Sciencebuster und tw. auch das gleiche Medium (Podcast, Bücher, etc) benutzt, kann ich dir sagen, dass deren Reichweite enorm ist; zumindest verglichen mit anderen Leuten, die probieren, Wissenschaft zu vermitteln.

    “Und, FF, die SB machen alles, aber sicher keine Comedy “

    Bezieht sich das jetzt auf das Wort? Ich habs verwendet, weil das, was in Österreich “Kabarettisten” heißt, in Deutschland (und da kommen die meisten Leser her) eben die “Comedians” sind. Oder meinst du, das die Sciencebuster nicht lustig sind. Das ist natürlich Ansichtssache.

  31. #32 PDP10
    3. Mai 2013

    @T:

    “Aber dann gab es im BR in den späten 70ern zum Beispiel auch einen Französischkurs mit langhaarigen Außerirdischen, die in einem blasenförmigen Raumschiff ihre Scherze trieben.”

    OH JA! Les Gamma!
    Das war vielleicht schräg! Nur wenige Brocken Französisch gelernt von denen aber schon als Knirps fand ich die in ihrer herrlichen Verdrehtheit einfach genial!

    Wo wir schon bei Sprachen-lern-Sendungen sind:
    Erinnert sich noch jemand an “Follow Me”?
    Die Serie mit dem Schauspieler aus “Paul Temple”. Die war so gut, dass sogar meine Mutter ein richter Fan davon war und wir die immer zusammen geguckt haben …

  32. #33 WinzenFlyer
    4. Mai 2013

    @Kallewirsch: Die Sendung mit zwei Prominenten, die Fragen zu Experimenten beantworten ist vermutlich “Clever!”, was mal bei Sat1 lief.

    Kopfball ist ja in seiner jetzigen Form ganz anders als es mal anfing, es war ja damals mal ein Telefonquiz, dann ein Studioquiz und jetzt hat es ja die Form, dass die Moderatoren eingeschickte Fragen beantworten. Damals meinte der WDR etwas davon, dass nur noch Ingenieure und Physiker anriefen und man daher das Telefonquiz aufgab…find ich schade (und eine merkwürdige Begründung).

    Ich finde die “alten” Bildungssendungen auf BR-alpha immer noch ganz gut, und ich denke wenn man sich wirklich reinhängt und was lernen möchte, haut das auch hin (z.B. habe ich da meine ersten Schritte in die russische Sprache gemacht).

  33. #34 Andreas
    4. Mai 2013

    Und die Antihelden treten auf Pro 7 bei Galileo auf 🙂

  34. #35 rolak
    4. Mai 2013

    Erinnert sich noch jemand an “Follow Me”?

    Hier, PDP10. Allerdings muß ich gestehen, daß ich mich hauptsächlich an diese groteske dungarees+hairy wigs-band erinnere, zum Brüllen…

  35. #36 Christian Berger
    4. Mai 2013

    Ich glaube das Problem im Deutschen Fernsehen ist, dass es im eigenen Saft brät. Die Sender schauen einfach nur voneinander ab und unterbieten sich gegenseitig in der Qualität.
    Man sieht nur Mist, und glaubt das sei normal. Man glaubt es sei normal, dass dumme Leue aus dem Ferneher schreien.

    In Großbrittanien ist Fernsehen anders. Da sieht man das anscheinend mehr als eine Dienstleistung. Man kriegt Geld und versucht das best mögliche Programm dafür zu bieten.
    Da hat man auch nicht das Verlangen jede Sekunde des Fernsehens füllen zu müssen. Da gibts dann auch noch Fernsehansager die live auf das Programm eingehen.

  36. #37 -karlos-
    4. Mai 2013

    Bei dem Video oben habe ich mir das als eine neue Spin-Off Serie von Doctor Who gewüncht. Der ist ja auch als “Schulfernsehn” gestartet.

  37. #38 Statistiker
    4. Mai 2013

    Ich bin da auch eher pessimistisch.

    Wie sagte mal ein “Akademiker”, als ich auf seine Frage antwortete, dafür bräuchte man mehr als einen Satz: “Dann interessiert es mich nicht!”

    Kinder und Jugendliche sind immer neugierig. DAS ist immer eine Zielgruppe. Erwachsene sind zumeist zu dumm und träge, um lernen zu wollen.

  38. #39 Liebenswuerdiges Scheusal
    4. Mai 2013

    @FF
    Ich meinte schon das Wort, allerdings wird auch in Deutschland zwischen Comedian und Kabarettist unterschieden.

  39. #40 bikerdet
    4. Mai 2013

    Im Fernsehn wird eigendlich nur nach Quote unterschieden. Je höher die ist, desdo mehr kosten die Werbeminuten. Hier geht es um große Summen. Selbst ARD/ZDF nehmen im Vorabendprogramm !! bis zu 42.000 Euro je 30 Sek. Zur ‘Primetime’ (also in den Privaten) auch locker das 10fache. Rekordhalter war das diesjährige ‘Superbowl’ in den USA : 38 Mio.$ für je 30 sek. !!!

    Da bei sinkender Quote auch der erzielbare Preis der Werbeminuten sinkt, wird jede Sendung gnadenlos gekippt die nicht genug Geld einbringt.

    Zusätzlich ist höchstens noch interessant ob man ein Telefonvoting / Gewinnspiel unterbringen kann. Votings sind besonders interessant, z.B. bei DSDS und ähnlichem. Wenn man von 4 – 6 Mio. (meist jugendlichen) Zuschauern liest, die im Schnitt 10x anrufen und einem Anteil von 25 ct je Anruf für den Sender rechnen kann, kommen da tolle Summen zustande. Aber auch wenn man z.B. ein Auto verlost : ‘Wetten dass’ hat im Schnitt 9 Mio. Zuschauer. Selbst wenn nur die Hälfte der Zuschauer 1x anruft, ergibt das schon rund 1,1 Mio. Euro Einnahme !

    All diese Einnahmen kann man durch Bildung / Wissenschaft nicht erreichen. DESHALB führt Bildungsfernsehn bei uns nur noch ein Nischendasein. Nicht weil es keinen Interessiert, sondern weil man dabei nur schlecht werben und damit nichts verdienen kann ! Und ein Telefonvoting ? Nicht dran zu denken.

  40. #41 DH
    4. Mai 2013

    Immer wieder interessant ist auch , daß mit “Verjüngung” prinzipiell “Verblödung” und “Verflachung” gemeint ist , offenbar besteht die “werberelevante Zielgruppe der 14-49 jährigen ” nur aus grenzdebilen Vollidioten , so zumindest die Sichtweise der Programmgestalter.

  41. #42 Hans
    4. Mai 2013

    @bikerdet: Ich fürchte, diese Ansicht/ Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. Zwar sollte den ÖR, also ARD und ZDF die Quote eigentlich egal sein, da sie via GEZ (oder wie die das Ding jetzt genannt haben) eh eine Menge Geld rein kriegen, aber anscheinend kriegen da auch einige den Hals nicht voll.

  42. #43 Vakgeh
    5. Mai 2013

    Auf 3sat läuft nano und hitec…. Da einfach mal reinschalten.

  43. […] Wissen, vielleicht sogar ähnlich dem vor kurzem auf Astrodicticum Simplex unter dem Titel “Die Superhelden des Bildungsfernsehen” vorgestellten Trailer “PBS: The Movie (PBS Meets The Avengers). Insofern wäre eine […]

  44. #45 Florian Freistetter
    5. Mai 2013

    @vakheh Danke. Kenn ich. Und ich hab im Artikel nicht behauptet das es keine Sendungen gäbe. Nur zu wenig und zu wenig innovative Sendungen.

  45. #46 Statistiker
    5. Mai 2013

    bikerdet verallgemeinert zu einfach und seine Zahlen sind nicht belasbar –> unseriös.

    Ich halt mich lieber an meine Kiddies, die sind meistens klüger als die angeblichen “Erwachsenen”, die Kiddies wollen nämlich lernen, “Erwachsene” nicht….

  46. #47 Olaf aus HH
    Hamburg, D, Europa, Erde...
    5. Mai 2013

    Also wenn ich so sehe, was bei TED (Ideas worth to be spreaded – oder so ähnlich) so vorgetragen wird und sehe, daß es Professoren gibt, die z. T. auf herrliche Weise Experimente vorführen (zu finden bei YouTube) und es alle möglichen guten Clips zu allen möglichen Experimenten gibt, dann ist auf jeden Fall genug Themenstoff vorhanden und auch die Möglichkeit, derartiges packend zu präsentieren. Und es wäre vermutlich nicht einmal besonders teuer. Sie müssen nur wollen, die öffentlich rechtlichen Sender, jährlich mit Milliarden beglückt.

  47. #48 bikerdet
    5. Mai 2013

    @ Statistiker : Du kannst ja einfach mal nach den Zahlen googeln, die Sender geben gerne Auskunft über ihre Preise. Links gebe ich nicht gerne an, da dann die Beiträge meist in die Moderation kommen. Klar, notwendig und verstehe und akzeptiere ich auch. Aber meist sind die Antworten dann bereits ‘veraltet’.

    Zu den Kiddies : Tja, das bestreitet doch auch gar keiner. Natürlich würden die Kiddies gerne was lernen. Aber aus den o.A. Gründen lohnt Wissensvermittlung zur ‘Primetime’ nicht. Man verdient einfach nicht soviel. Und falls Deine Kinder (wie alt ?) neben dem lernen noch fernsehen wollen / dürfen, was schauen sie an ?

    Und zum Schluß : DU verallgemeinerst, oder glaubst Du das wir hier alle nur Kinder sind ? Das nur Kinder all die Bücher / DVD mit wissenschaftlichem Inhalt lesen / anschauen ? Ich selber bin deutlich über 50 und lese/schaue zu 95% wissenschaftliche Artikel. Und somit praktisch kein TV. Denn außer reißerischen Katasrophen und Untergangsszenarien, in denen im Minutentakt die immer geichen Anmationen abgespielt werden, gibt es da kaum was. Was mir sehr gut gefällt ( und von meiner Tocher empfohlen bekam) ist Ted.com. Somit leider wieder nichts im TV sondern im Web.

    Noch eines zu Alpha Centauri : Klar habe ich alle Folgen auf DVD. Aber erst gekauft, nachdem BR3 die Sendung abgesetzt hat. Begründung : Das Geld würde für Fussballübertragungen benötigt. Außerdem wären die Folgen noch nie wiederholt worden und dies solle nun 5x geschehen ! Erst danach wolle man über neue Folgen nachdenken.

  48. #49 Sam
    6. Mai 2013

    Hier ein Tipp von mir an dieser Stelle:

    http://fernsehkritik.tv

    Ich finde es ganz witzig und interessant und schaue es seit der ersten Stunde. Aber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

  49. #50 ha
    Hamburg
    7. Mai 2013

    Tl;dr zu den weiteren kommentaren leider, ich hab grad nicht die kapazität und zeit dafür, wengleich ich sagen muss das es wohl lohnen würde.

    Anyway;

    Also Florian, deiner kritik muss ich mich leider voll und ganz anschliessen. Wie gesagt, die messlatte ist an dieser stelle aber auch extrem niedrig angesetzt.

    Leider befinden wir uns halt bereits in dem zustand der vor nicht allzulanger zeit bei der definition der 80/20 gesellschaft dem fernsehen den part des “tittytainments” zugedacht hat.
    Wie “tittytainment” dann aussieht, hast du ja bereits selbst festgestellt. Insofern bin ich _zumindest_ erfreut, das es noch dinge gibt die RTL2 und co zumindest um den einen oder anderen mikrometer in ihrem niveau noch zu übertreffen vermögen. Und der Beitrag von Pr. Dr. Dr. Lesch ist in dieser hinsicht geradezu gold wert, wenn auch nur aus dieser extremst niedrigschwelligen perspektive heraus.

    Ich möchte aber ganz wichtig! Zu aussage/zum kommentar von Sam stellung nehmen.

    Yapp! Fernsehkritik.tv ist ein tolles VLog welches interessante und allzuoft nur zu gern unterdrückte background informationen zu der entstehung des tittytainments liefert. Ich kann auch beinahe uneingeschränkt empfehlen sich das VLog auch mal beitrag für beitrag anzuschauen.
    ALLERDINGS! Gebe ich zu beachten, das der macher und moderator der Vid selbst sich gerade kürzlich im rahmen zur Echo nominierung von Frei.Wild gefährlich nahe in recht undifferenzierte Politische gefilde begab. Imho war daraus eine tendenz zu rechtem gedankengut zu erkennen, kann aber auch meiner eigenen emfindlichkeit diesbezüglich geschuldet sein. (Ich bin weder links noch rechts, aber ich verabscheue jegliche radikalität, seien es die radikal linken, die radikal rechten oder gar die radikalfeministischen.. 😉

    Ich möchte also einfach nur sagen, schaut euch das VLog an, es ist gut gemacht, bietet sehr gute hintergrundinformationen, aber ist nicht geeignet um gedankenlos ein bild zu übernehmen sondern lediglich um das eigene bild durch weiteren input auszubauen. 😉

  50. #51 Florian Freistetter
    7. Mai 2013

    @Nullzone: “Es gibt auch im Deutsch noerdlich der Alpen die Unterscheidung zwischen Kabarett und Comedy.”

    Das bestreite ich auch nicht. Ich denke nur nicht, dass damit in Ö und D das gleiche bezeichnet wird.

  51. #52 Nullzone
    7. Mai 2013

    Jetzt kann ich endlich mal Florian korrigieren 😉

    Es gibt auch im Deutsch noerdlich der Alpen die Unterscheidung zwischen Kabarett und Comedy.
    Comedy sind – am unteren Ende der Niveauskala – die peinlichen Pipikaka-Witze ala Mario Barth (oder wie die alle heissen, ich habe das Feld so ziemlich ausgeblendet).
    Am oberen Ende der Skala findest du dann z.B. Serban Somuncu, bei dem es fliessend von Comedy zu – durchaus politischem – Kabarett geht, und wieder zurueck.

    Kabarett geht ewig weit zurueck, bis zu Karl Valentin oder noch weiter. Dann ueber die unsaeglichen 70er/80er mit superernsthaftem linken Politkabarett (unertraeglich 😉 ) Scheibenwischer, z.B.

    Modernere Vertreter wie Pispers oder Rether wurden ja schon genannt.

    Allgemein kannst du wohl sagen: Sobald sich das Nivea ueber “Pupsi Pipi Kaka” hebt, ist es Kabarett 😉

  52. #53 Nullzone
    7. Mai 2013

    Oops, *SERDAR* Somuncu natuerlich.

  53. #54 Bullet
    7. Mai 2013

    @Nullzone: so würd ich das nicht sagen. Ich denke, “Comedy” ist primär darauf ausgerichtet, den Zuschauer zum Lachen zu bringen, Kabarett dagegen hat eher das Ziel, ernsthafte Denkanstöße zu erbringen, diese aber in mehrdeutig-komödiantischem Gewand zu verstecken. Daß damit Kabarett quasi zwangsläufig zu einem politischen Instrument wird, liegt in der Natur des poiltischen Umfeldes.

  54. #55 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    Weils von mir aufgeworfen wurde äussere ich mich noch einmal dazu.

    Kabarett wird in Österreich und Deutschland, meiner Erfahrung nach, recht einheitlich gesehen. Satirisches bearbeiten gesellschaftlicher Themen mit hohem Spottfaktor.

    Comedy ist in Österreich kaum vorhanden und wenn sie versucht wird gleitet es in pure Hetze oder in Heurigenseligkeit (Spitzbuben, Stehaufmandln – zwei österreichische comedianensemles) ab.

    In Deutschland gibt es eine Comedykultur die typisch nur die billige “Wuchtl”, den schnellen Witz, sucht. Die deutsche Comedy ist auch unauflöslich mit den Privatsendern verbunden, die es in dieser Form, mangels Zuschauerpotenzial in Österreich einfach nicht gibt.

    In diesem Sinne glaube ich, dass es sehr wohl einen einheitlichen Begriff für Kabaret zwischen Österreich und Deutschland gibt aber der Begriff Comedy auch in Österreich ausschliesslich die Commedians der deutschen Privatsender meint.

  55. #56 Basilius
    8. Mai 2013

    @Nullzone
    Da möchte ich auch widersprechen und schließe mich Bullets angenehm übersichtlicher Differenzierung an.
    Genau so sehe ich das auch.

    Zumal diese Differenzierung auch eine qualitative Wertung eher vermeidet. Das bleibt einfach Geschmacksache und darüber streiten nur Infantile.
    ^_^

  56. #57 Nullzone
    8. Mai 2013

    Yup, Bullet’s und Scheusal’s Erklärungen klingen viel freundlicher als meine 😉
    Genau die “billige Wuchtl” (netter Ausdruck uebrigens) meinte ich mit meiner Vorstellung von Comedy als “Fäkal-Schenkenklopfer”. Nur die angenommene Lustigkeit derselben ist bis dato völlig an mir vorbeigegangen…

    Und wieder was gelernt: Wusste gar nicht, dass die Oesis von dem Privatfernseh-Comedy-Schwachsinn eher verschont bleiben.

  57. #58 Basilius
    9. Mai 2013

    @Nullzone

    Lustigkeit derselben ist bis dato völlig an mir vorbeigegangen…

    Genau deswegen versuche ich ja trotzdem freundlich gegenüber den “Kennern dieser Materie” zu sein und hier eher neutral zu schreiben…

    Wusste gar nicht, dass die Oesis von dem Privatfernseh-Comedy-Schwachsinn eher verschont bleiben.

    Verschont würde ich nicht sagen. Auch wenn Du in Österreich wohnst, so kannst Du natürlich via DVB-sat problemlos die ganzen Comedy-Quatsch-Parade in den einschlägigen deutschen (Privat-)Sendern ankucken.
    Und es würde mich wundern, wenn da die Beteiligung nicht vergleichbar zur deutschen wäre.
    Was es hingegen in Österreich weniger gibt (nach meiner Beobachtung jedenfalls) ist eine eigene “Kultur” mit eigenen Vertretern aus dieser Sparte. Mir fallen da nur ganz andere Kaliber ein:
    Josef Hader, Albrecht Dorfer, Andreas Vitasek, Roland Düringer, Günther Paal, etc..
    Oder kennt hier jemand einen Vertreter, den man eher der Comedy zuordnen müsste?

  58. #59 Hans
    9. Mai 2013

    #57 Nullzone

    Und wieder was gelernt: Wusste gar nicht, dass die Oesis von dem Privatfernseh-Comedy-Schwachsinn eher verschont bleiben.

    Ach, die deutschen Privatsender kannst Du in Ö auch empfangen. Mir ist allerdings aufgefallen, die (deutschen) Privatsender ein teilweise “regionalisiertes”, d.h. an österreichische Eigenarten angepasstes Programm haben. Und die Nachrichten sind natürlich auch Landesspezifisch.

    Ach ja, und was Comedians vs. Kabarett angeht: irgendwie haut mich das alles nicht mehr so wirklich von Hocker. Aber die Unterscheidung von Bullet klingt vernünftig, die werde ich mir merken.