Zumindest einmal wollte ich auch in den Sternengeschichten über Astrologie sprechen. Das tue ich heute.

Die Folge könnt ihr euch hier direkt als YouTube-Video ansehen oder direkt runterladen.

Den Podcast könnt ihr unter

http://feeds.feedburner.com/sternengeschichten

abonnieren.

Die Sternengeschichten gibts natürlich auch bei iTunes (wo ich mich immer über Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.

Kommentare (414)

  1. #1 Dietmar
    3. Mai 2013

    Des Haus-und Hof-Astrologen Antwort auf der eigenen Seite in drei – zwei – eins …

  2. #2 Bullet
    3. Mai 2013

    Gehst du etwa nachguggen? Ich laß das lieber sein. Nur der Haiti-Artikel muß ab und zu aufgerufen werden … um den Leuten zu zeigen, was für ein Pack diese Astrologen so sein können.

  3. #3 Liebenswuerdiges Scheusal
    3. Mai 2013

    “sein können”??

    wozu der konjunktiv?

    Sie sind ein Pack, sie sind es.

  4. #4 Florian Freistetter
    3. Mai 2013

    @Pete: “Es ist dort noch nicht angekommen, mein MP3 jammert schon”

    Den Link zur mp3-Datei findest du aber immer auch direkt im Artikel oben…

  5. #5 Pete
    3. Mai 2013

    Hmmm, sternengeschichten.org scheint mal wieder eine duenne Leitung zu haben.
    Es ist dort noch nicht angekommen, mein MP3 jammert schon 😉

    Pete

  6. #6 Dietmar
    4. Mai 2013

    @Bullet: Nein, da sehe ich nicht mehr nach. Aber er kann es ja nicht lassen, das hier öfter mal hier reinzuspammen, wenn er wieder etwas hat.

  7. #7 Claudia Siram
    4. Mai 2013

    @ Florian Freistetter: redest viel, aber ich kann keinen Inhalt in dem finden, was du sagst? Die paar Worte belegen keinesfalls, dass an der Astrologie nichts dran ist.
    Es sind einfach nur ein paar Mutmaßungen von dir:

    Du argumentierst ein bischen mit Gravitation, dass du die jeweilige astrologische Auswahl der Planeten oder Himmelskörper nicht verstehst, behauptest, man hätte ursprünglich nur ein paar alte Planeten angeschaut (dabei waren doch die Fixsterne schon bei Ptolemäus drin), du erzähst, die Astrologie sei gerade mal im Altertum entstanden, was aber gar nicht stimmt – Tierkreise gibt es bereits in Steinzeithöhlen. Du redest von einer konsistenten Lehre, die die Wissenschaft hätte – dabei gibt es in der Wissenschaft selbst Widersprüche und Phantasmen noch und nöcher (zum Beispiel die dunkle Materie und die Allgemeine Relativitätstheorie, den Urknall aus dem Nichts) – und kennst die konstistente Lehre der Astrologie, die auf der ganzen Welt gilt – den 12er Zodiak – und die Aspektlehre offenbar überhaupt nicht. Du weißt nicht, dass Kepler nach seiner Aspektlehre das Wetter für 1602 korrekt vorhergesagt hat, detailgenau … kurz – ich kann in deinen Sternengeschichten nur die unbelegte Behauptung finden, an der Astrologie sei nichts dran.

    Das ist unwissenschaftlich und ziemlich dreist.

    Für diese Behauptung ist deine nicht vorhandene Argumentation zu dünn. Es scheint, du weißt nichts über Astrologie.

    Wäre es da nicht besser, zu schweigen?

  8. #8 Florian Freistetter
    4. Mai 2013

    @Siram: “Es scheint, du weißt nichts über Astrologie.”

    Natürlich nicht. Denn aus Sicht der Astrologen hat man nur dann ausreichend Ahnung von Astrologie, wenn man “erkennt” dass sie korrekt ist. Wer zu der Erkenntnis kommt, dass die Astrologie Unsinn ist, der MUSS sich irren, denn die Astrologie ist ja korrekt. Eine andere Meinung ist nicht zugelassen.

    “nd kennst die konstistente Lehre der Astrologie, die auf der ganzen Welt gilt – den 12er Zodiak – und die Aspektlehre offenbar überhaupt nicht.”

    Nur weil sich die griechisch-babylonische Astrologie mit dem Rest der europäischen Welt über die Erde ausgebreitet hat, folgt daraus nicht, dass sie weltweit konsistent ist. Was ist mit den indischen, indianischen oder chinesischen Astrologien? Was ist mit der Hamburger Schule, und den anderen Strömungen der Astrologie die sich teilweise widersprechen.

    ” Die paar Worte belegen keinesfalls, dass an der Astrologie nichts dran ist.”

    Du darfst gerne auch die paar anderen Dutzend Artikel lesen, die ich zu dem Thema geschrieben habe und wo das alles sehr ausführlich erklärt ist.
    Zum Beispiel:

    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/01/astrologie-ist-unsinn.php
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/wie-man-katastrophen-schamlos-ausnutzen-kann-das-erdbeben-in-haiti-und-die-astrologen.php
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/01/09/das-horoskop-in-der-zeitung-und-der-barnum-effekt-warum-wir-an-astrologie-glauben-obwohl-sie-nicht-funktioniert/

    Und darfst mir natürlich auch sehr gerne die Frage beantworten, die ich allen Astrologen stelle und die mir nie jemand beantworten will: Woher weißt du, welche Himmelskörper im Horoskop relevant sind und welche nicht? Auf welche Art wird das bestimmt? Was sind die Kriterien, nach denen die “wichtigen” Himmelskörper ausgewählt werden?

  9. […] Astrologie nicht funktionieren […]

  10. #10 PDP10
    4. Mai 2013

    @Claudia Siram:

    Hmmmpf, immer der gleiche Unsinn ….

    Dann wollen wir mal (Achtung, wird ein langer Text!):

    Um dem Argument der Ahungslosigkeit vorzubeugen, möchte ich vorrausschicken, dass ich mich vor langer Zeit mal sehr intensiv mit dem Thema Astrologie beschäftigt habe.
    Wahrscheinlich habe ich mehr darüber vergessen, als viele der sog. “professionellen” Astrologen über ihren Broterwerb jemals gelernt haben und wenn ich sehr viel weniger skrupel hätte könnte ich damit sicher viel Geld verdienen.
    Ausserdem wäre ich wahrscheinlich als Astrologe besser als die meisten die den Leuten damit das Geld aus der Tasche ziehen.

    “dabei waren doch die Fixsterne schon bei Ptolemäus drin”

    Die Behauptung habe ich schon oft gehört, und hätte dafür gerne endlich mal eine Quelle!
    Und wenn, warum tauchen die in “modernen” Horoskopen nicht auf?
    (Mal kurz gefragt: Du weisst schon, was ein Fixstern ist?)

    “du erzähst, die Astrologie sei gerade mal im Altertum entstanden, was aber gar nicht stimmt – Tierkreise gibt es bereits in Steinzeithöhlen.”

    Dafür hätte ich auch gerne einen Beleg. Und zwar am liebsten ein paar Bilder! Wäre schon faszinierend, wenn es so wäre!

    “und kennst die konstistente Lehre der Astrologie, die auf der ganzen Welt gilt – den 12er Zodiak – und die Aspektlehre offenbar überhaupt nicht.”

    Von den Häusern ganz zu schweigen!
    Für die es, nebenbei gesagt, etwa ein Dutzend Berechnungsmethoden gibt.
    Was darf’s denn sein für das Weltweit gültige System? Placidus? Regiomontanus? Äqual, oder doch lieber Koch?
    Ich habe mal versucht nachzuvollziehen, wie man die Placidus Häuser berechnet. Oh bitte …! Gehts noch?

    Und was die Aspektlehre angeht: Ist ein Aspekt nur bei 1 Grad genau? Oder noch bei 5 Grad? Oder sogar bei 7 Grad wie manche Schulen meinen?
    Wie ist das mit der Zeitqualität? Müssen kurzlebige Aspekte (zu Häuserspitzen zB.) sehr genau sein? Oder dürfen gerade die sehr ungenau sein, weil sie so “kurzlebig” sind?

    Soviel zur “Konstistenz” der Astrologie … ich könnte noch 30 Seiten dazu schreiben … mindestens.

    “Du weißt nicht, dass Kepler nach seiner Aspektlehre das Wetter für 1602 korrekt vorhergesagt hat”

    Nein, hat er nicht.
    Er hat sich in dem üblichen, wolkigen “letztes Jahr war das so, weil diese-und-jene-Konstellation usw.” ergangen.
    Tatsache ist, dass Kepler in der Mitte der 1590er Jahre mit (soweit ich weiss, sehr genauen) Wetteraufzeichnungen begonnen hatte.
    Daraus lassen sich natürlich gut “Prognosen” erstellen, wenn man über die Jahre eine gewisse Regelmässigkeit erkennt.
    Wenn man das überprüfen würde, fände man allerdings wahrscheinlich für seine “Prognosen” eine Trefferquote von ca. 60%.
    Die Trefferquote von Bauernregeln.

    “Wäre es da nicht besser, zu schweigen?”

    Nein!

    Im Gegenteil. Unfug sollte laut und deutlich als Unfug bezeichnet werden.

    Aber mal ganz abgesehen vom oben geschriebenen:

    Würde Astrologie funktionieren, könnte man das leicht testen. Und das wurde auch schon versucht.
    ZB vom Ehepaar Gauquelin in den 1950ern.

    Man könnte Hauptaspekte aus Geburthoroskopen von zufällig ausgewählten Menschen nehmen und diese mit Hilfe standardisierter psychologischer Tests abgleichen.
    Der Wirkungsmechanismus irgendwelcher Konstellationen im Horoskop wäre dabei egal. Würde man statistische Korrelationen finden wäre das ein Indiz, dass Astrologie möglicherweise funktioniert.
    Das hat man auch getestet. Und nichts gefunden. Aussser dem Forer-Effekt .

  11. #11 Claudia Siram
    5. Mai 2013

    “Hauptaspekte aus Geburtshoroskopen von zufällig ausgewählten Menschen nehmen und diese mit Hilfe standardisierter psychologischer Tests abgleichen.”

    Warum standardisiert? Jeder Mensch ist einzigartig.

    “Woher weißt du, welche Himmelskörper im Horoskop relevant sind und welche nicht? Auf welche Art wird das bestimmt? Was sind die Kriterien, nach denen die “wichtigen” Himmelskörper ausgewählt werden?”

    Wie sie auf die Menschen wirken – auf ihre Aufmerksamkeit – so werden sie ausgewählt. Dabei hilft uns die unglaubliche Naivität von euch okkulten Materialisten. Ihr dürft immer den Namen aussuchen. Das ist dann zufällig, wie das I Ging, zumal ihr keine Ahnung habt, daß ihr das Orakel seid. Astronomen geben den Himmelskörpern Namen – deswegen sind es ja Nomen-Astros. Wir hingegen haben es mit dem Logos zu tun – dem verstehenden Durchdringen der Wirklichkeit. Was bei euch zufälliges Nebenprodukt einer Göttin Namens Evolution, ist bei uns das einzigartige Ereignis erscheinender Persönlichkeiten, deren Charakter durch ihr Horoskop so genau beschreiben wird, in der Regel nur übertroffen durch die optischen Merkmale, die sich mit dem Zeichen verbinden.

  12. #12 PDP10
    5. Mai 2013

    @Claudia Siram:

    Gibts auch Argumente oder willst du hier weiter nur so rum phantasieren?

    Nochmal: Ich kann besser Astrologie als du oder Markus T. dessen Jüngerin du offenbar bist.

    Und ich trete sofort zu einem direkten Vergleich an!

    Ich wette ich kann mit Astrologie jeden beliebigen Unsinn beweisen und gleichzeitig widerlegen.
    Und zwar auf eine Weise, die von welchem “professionellem” Astrologen auch immer, absolut unwiderlegbar ist!

  13. #13 PDP10
    5. Mai 2013

    @Claudia Siram:

    Ähm .. ach so. Noch vergessen:

    Der Wetteinsatz ist eine Kiste Veltins.

  14. #14 Orci
    5. Mai 2013

    \emph{Warum standardisiert? Jeder Mensch ist einzigartig.}

    Stelle ich eine Menge zufällig ausgewählter Menschen in eine Reihe und lege einen Maßstab definierter Länge an, kann ich bei jedem einzelnen Menschen ermitteln, wie seine Körpergröße vom Maßstab abweicht. Trage ich die Abweichungen in eine Tabelle ein, erhalte ich die Verteilung der Körpergröße in dieser Menge – und das, ohne die Größe in Absoluten Zahlen oder die Länge des Maßstabs in absoluten Zahlen kennen zu müssen. Vergleicht man die Verteilungen unterschiedlicher Gruppen, erkennt man Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Findet man Gemeinsamkeiten, kann man nach Gründen dafür suchen und sie evtl finden – usw.
    Ein Standard, angewendet auf Individuen schafft also etwas ganz Wunderbares: Er ermöglicht es, mögliche Korrelationen zu finden, völlig unabhängig von der Ursache und zumindest prinzipiell von der Art des Standards selbst.

    \emph{Dabei hilft uns die unglaubliche Naivität von euch okkulten Materialisten.}

    Für so überlegen halten Sie sich?

    Zum Rest: Von Namen war doch bisher gar nicht die Rede…ansonsten nur Geschwafel – Florian würde sagen, mit jeder Menge Buzzwords.

  15. #15 StefanL
    5. Mai 2013

    @Claudia Siram “Wie sie auf die Menschen wirken – auf ihre Aufmerksamkeit – so werden sie ausgewählt.”
    Ach so – und welche werden da jetzt bei uns ausgewählt?

  16. #16 rolak
    5. Mai 2013

    “Wie sie auf die Menschen wirken – auf ihre Aufmerksamkeit – so werden sie ausgewählt.”

    Ach so – und welche werden da jetzt bei uns ausgewählt?

    Manchmal nicht ‘bei uns’ sondern ‘von uns’, StefanL. ZB auf den nebenan unüberhörbar ratzenden Besuch wirkten gestern Glenfarclas105 und Malecon18

    von euch okkulten Materialisten

    Süß, Claudia. Die Welt will erfühlt werden, Wissen ist schädlich. Was schert einen GroßenGeist™, daß der Okkultismus die Gegenbewegung zum Materialismus der Aufklärung war, der Versuch, für Quacksalbereien und drollige Spinnereien ein Rückzugsgebiet abzustecken zum Schutze vor der vordringenden Erkenntnis. Wirklich süß, diese demaskierende Projektion.

  17. #17 Claudia Siram
    5. Mai 2013

    @ PDP10: schon das, was du über Kepler sagst, zeigt, dass du mit Argumenten nicht viel anfangen kannst – Kepler hat Wetterforschung immer astrologisch betrieben, es ist lächerlich, anzunehmen, er hätte aus seinen meteorologischen Beobachtung abgeleitet.

    Weil die Indianer in Amerika (und nur dort) mit dem Venus-Umlauf rechnen, der Rest der Welt mit dem Jupiter-Umlauf und dem Sonnenjahr, heißt es noch lange nicht, es gäbe verschiedene Systeme. Alles basiert auf dem Sonnenjahr.

    Häuser? Placidus gilt – braucht auch kein Astrologe unbedingt, es geht auch ohne Häuser.

    Genauigkeit von Aspekten? Geschenkt! Es gilt beides – Aspekte und Zeichenzugehörigkeit.

    Tierkreise in Steinzeithöhlen – findest du z.B. als hübsches Bild in der Tierkreiszeichenreihe von Michael Roscher (8000 Jahre) – bei Google grade nicht.

    Sonst gibt es bei Dir keine Argumente, nur das Übliche Gequatsche all der Leute, die 0-Ahnung haben.

    Nochmal: von Astrologie Einheitlichkeit zu verlangen, wenn man selbst wissenschaftlich in der Mottenkiste hockt und aus Tabellen Phantasiegebilde in bunt gemalte Bildchen verwandelt, ist lächerlich. Trotzdem sind die Unterschiede der Schulen marginal.

    Mein Tip: weniger Jever.

  18. #18 Florian Freistetter
    5. Mai 2013

    @siram “wie sie auf die Menschen wirken” ist keine Antwort. Wer bestimmt was Wirkung ist und wann die wirkung ausreichend ist? wieso sind die galileischen Monde zum Beispiel unwichtig? Die haben unser Weltbild revolutioniert. Für wie viele Menschen muss der Himmelskörper wichtig sein? Der asteroid “FREISTETTER” ist zumindest für mich sehr bedeutsam.

    Was du präsentierts ist ein Zirkelschluss. Du sagst mir, dass in der Astrologie die Planeten wichtig sind, die wichtig sind . Das ist keine Erklärung.

  19. #19 Manuel
    5. Mai 2013

    Genau Claudia Siram und da “Ihr” so elitär und überlegen seid, reichen die paar Buzzwords und das übliche Geschwafel gepaart mit renitenter Arroganz aus um Astrologie zu belegen.

    Ein Rausgriff:

    .. Tierkreise in Steinzeithöhlen – findest du z.B. als hübsches Bild in der Tierkreiszeichenreihe von Michael Roscher (8000 Jahre) – bei Google grade nicht…

    Ja, so von Astrologe zu Astrologe mag das reichen, Primärquellen – iwo.

    Ferdinand Hufeisen von Sonstwo hat voriges Jahrhundert auch eindeutig bewiesen dass es den Osterhasen gibt, finde nur gerade nix via Google etc. dazu. Namedropping reicht jawohl auch schon aus, oder?

    Nur wissenschaftlich hat das genau gar keinen Aussagewert, wie die Astrologie eben auch.

    Damit schließt sich der Kreis.

    Oder um es mit Ihren Worten zu sagen:

    …Genauigkeit von Aspekten? Geschenkt! … Sonst gibt es bei Dir keine Argumente, nur das Übliche Gequatsche…

  20. #20 Claudia Siram
    5. Mai 2013

    @ Freistetter: es ist gleichgültig, welchen Himmelskörper du beobachtest und zu dir in Beziehung setzt. Wenn Du z.B. deine ganz private Freistetter-Astrologie mit dem Asteroiden Freistetter betreiben magst (und das ist in der Tat bereits Astrologie) – kein Problem: denn jeder Himmelkörper findet sich wieder im Tierkreis. Ob Du von deiner Deutung irendjemanden außer dir selbst überzeugen kannst, das ist eine andere Sache.

    Allerdings wirst du, wenn du “Freistetter” beobachtest – gründlich und genau – einen Bezug zu Freistetter finden.

    Achte zuerst auf die Mond- dann auf die Merkur-Konjunktionen – nimm dir aber ein wenig Zeit, dann hast du´s bald drauf.

    Wir brauchen daher niemanden, der das bestimmt. Es muss überzeugen: und wenn recht viele folgen, dann hast du ein Stück neue Astrologie geschaffen.

    Das ist übrigens nicht anders in der Naturwissenschaft.

  21. #21 Claudia Siram
    5. Mai 2013

    @ Manuel: Kommt vom Ross runter: Wissenschaft ist kein Maßstab, sondern die Schöpfung aus dem Nichts mit einem Evolutionsgötzen.

  22. #22 Kassenwart
    5. Mai 2013

    @Claudia S.

    Ach Claudia …. du weisst doch gar nicht wovon die Rede ist, wenn du Naturwissenschaft sagst.
    Deshalb sind Diskussionen mit dir und deinesgleichen auch so fad. Null Substanz. Eine Worthülse hinter der anderen. Immer die gleiche Phrasendreschmaschine.

    ich leg mich wieder hin.

  23. #23 Anwalts_Liebling
    5. Mai 2013

    @Claudia: Ein führendes “P” am Beginn des Nachnamens würde Ihnen gut stehen… anonsten gilt wie immer: Astrologie ist Blödsinn und hat es in hunderten von Jahren nicht geschafft, auch nur einen Test erfolgreich zu bestehen (Anekdoten und Geschichten bestätigen die Regel…)

  24. #24 Florian Freistetter
    5. Mai 2013

    @siram ok. Du hast also keine Antwort auf die Frage, welche Himmelskörper in der Astrologie wichtig sind und warum und bestätigst nur nochmal die absolute Beliebigkeit der Astrologie. Tja, aber ich geb die Hoffnung nicht auf doch noch mal nen Astrologen mit ner Antwort zu treffen…

  25. #25 Florian Freistetter
    5. Mai 2013

    @adent keine strafrechtlich relevanten Aussagen! Hab ich doch schon oft genug gesagt.

  26. #26 StefanL
    5. Mai 2013

    Manchmal nicht ‘bei uns’ sondern ‘von uns’,…
    Och menno, rolak, da wird versucht eine Beziehung auf persönlicher Ebene zu etablieren (“bei uns”) und dann selektive Selektion (“von uns”; me and my good ol’ BenRiach(16) ) – aber Glenfarclas 105 in Konjunktion zu Spyside(18) und Dalwhinnie (15) mit Blackstone(17) im ( wievielten?) Haus ist selbstverständlich ein Ideengeber.

  27. #27 gaveston
    5. Mai 2013

    Hi Florian ;ö)

    Wir hatten ja hier schon einmal das …na ja – “Vergnügen” einer kleinen Auseinandersetzung, daß für mich hauptsächlich an jenen Foristen scheiterte (scheitern mußte), die Wissenschaft offenbar als als Glaubensbekenntnis mißverstehen.

    Nun gut – es gebe zu diesem Thema sehr, sehr viel zu sagen und zu Deinen Eingebungen einzuwenden, und es würde dennoch auf der hier stattfindenden Diskussionsebene zu keinem Ergebnis führen können. Insofern wäre wohl zunächst eine wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung angebracht, bevor man über “Wahrheiten” und “Unwahrheiten” einer Sache sinnvoll streiten könnte.

    Grundsätzlich vorweg genommen sollte zunächst einmal eines erinnert werden, um einer diesbezüglichen Diskussion überhaupt das Prädikat ‘sinnvoll’ verleihen zu können:
    Offenbar ist den meisten der hier Diskutierenden nicht klar, was Wissenschaft leisten kann und was nicht. Es wird im allgemeinen offenbar vollkommen vergessen, das die Naturwissenschaft die Welt lediglich ‘beschreiben’ kann – dies und nichts anderes ist Aufgabe und Möglichkeit von Naturwissenschaft. Sie ‘Erklärt’ die Welt nicht – sie kann es auch nicht – und sie will es auch nicht!

    Für die ‘Erklärung’ der beobachteten Phänomene und ihrer inneren Zusammenhänge bedarf es einer ‘Idee’, wie es sie in den (vornehmlich) theoretischen Wissenschaften gleichfalls in Form von mehr oder weniger einsehbaren und sinnvollen Theorien zu Hauf gibt.

    Der Erkenntnisstand die Astrologie in ihrer hellenistisch aufgeklärten Form, wie er uns über die ‘geometrische Formel’ des Zodiakus überliefert ist, beschreibt eine solche Theorie des allseits Wirklichen auf der Grundlage des Logos.

    Die hellenistische Astrologie ist also über die Summe ihrer Erkenntnisse, formuliert im Zodiakus, durchaus zeitgemäß sinnvoll hinterfragbar. Mir ist bislang kein Detail bekannt, wo sie den Beobachtungen der Naturwissenschaften widerspricht.

    Du und der Mainstream, der allzu schnell über Astrologie urteilt ohne sie tatsächlich ernsthaft zu hinterfragen, verwechseln die Astrologie mit der Sterndeuterei, die auf der Grundlage alt-babylonischer Orakelastrologie über die Caldäer seit eh und je mit ihrer ‘Straßenastrologie’ (astrologica vulgare) das allgemeine astrologische Weltbild beherrschte.

    Wenn man von Wissenschaft spricht, meint man damit heute auch nicht mehr die Alchemie – genauso sollte man langsam davon abkommen, Astrologie mit einer ihrer gängigen spezifischen Erscheinungsformen – der Sterndeuterei – verwechseln. Auch wenn sie im Gegensatz zu Alchemie noch heute praktiziert wird.

    Für den Normalbürger kann eine solch einfache und unkritische Sichtweise legitim sein, nicht aber für jemanden, der sich als Wissenschaftler versteht.

    Am Rande:
    Bei aller Fragwürdigkeit der heute praktizierten Astrologie kenne ich keinen ernsthaften Astrologen, der heute noch von “Wirkungen” der Planeten auf den Menschen spricht! Wo hast Du das her? Wenigstens die BILD-Zeitung sollte dir nicht mehr als Recherchepool dienen.
    So sind auch die ‘Planeten’ (grich. etwa (umherwandern) nicht alle Gleichwertig. Die ‘umherwandernde’ Sonne bildet hier beispielsweise die Summe all ihrer Teile (Planeten) – vergl. Verhältnis Weißes Licht zu Farben. usw.

    Der Zodiakus (Tierkreis) beschreibt in seiner Formulierung des Wirklichen eine ursächliche ‘Ordnungsstruktur’ – nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein erkenntnistheoretisches Modell des Wirklichen – hat also zunächst noch nichts mit einer konkreten Naturerscheinungen zu tun.
    Erinnern wir uns bitte daran, daß in der Antike die geistige Elite davon ausging, daß der Kosmos (grich. “schöne Ordnung”) allein mit geistigen Mitteln entschlüsselt werden konnte – auf der Grundlage der reinen Vernunft (Logos).

    Wenn Du also Astrologie ablehnst, so ist wohl zunächst einmal notwendig, daß Du ihre Theorie verstehst.
    Kennst und Verstehst Du sie? Kannst Du mir sagen, was der Zodiak fomuliert, was er beschreibt und was seine Aussagen sind – Immerhin handelt es sich hier bereits augenscheinlich um ein streng strukturiertes geometrisches Gebilde.
    Die RT könnte man auch in Keilschrift aufzeichnen – sie wäre damit nicht weniger brisant, nur weil Du sie nicht lesen kannst! ;ö)

    Wenn wir also über Astrologie sinnvoll diskutieren und urteilen wollten, dann also bitte auf der Grundlage ihres Wirklichkeitsmodells, daß im Zodiakus sehr genau ausformuliert ist. Alles andere ist reiner subjektivistischer Glaubensinhalt und somit im hiesigen Kontext wohl wenig sinnvoll hinterfragbar.

  28. #28 Florian Freistetter
    5. Mai 2013

    @gaveston ah, wieder mal das gute alte “die Astrologie die du kritisierst ist nicht die echte Astrologie”-Argument…

    Dann beantworte doch du mir meine frage und kläre mich auf: in der “ECHTEN” Astrologie, wie entscheidet man welche Himmelskörper wichtig sind und welche nicht?

    Und vielleicht ein wenig Kundenservice: woran erkenne ich als Kunde einen “seriösen” Astrologen und was kann der?

  29. #29 Rabbi
    5. Mai 2013

    Florian
    “Dann beantworte doch du mir meine frage und kläre mich auf: in der “ECHTEN” Astrologie, wie entscheidet man welche Himmelskörper wichtig sind und welche nicht?

    Und vielleicht ein wenig Kundenservice: woran erkenne ich als Kunde einen “seriösen” Astrologen und was kann der?”

    Wie viele Male hast Du das schon gefragt und nie eine Antwort bekommen?

  30. #30 meta
    5. Mai 2013

    Lieber Florian, manches verstehe ich jetzt langsam wirklich nicht mehr – du stellst immer wieder dieselben Fragen, obwohl du darauf schon sehr eindeutige Antworten bekommen hast.

    Beispiele:

    1. Wie entscheidet man welche Himmelskörper wichtig sind und welche nicht?

    Antwort: “Man” entscheidet das, wie in allen Wissenschaften, durch empirische Beobachtungen. Noch deutlicher: NIEMAND hat Astrologie erfunden oder sich dieses System einfach ausgedacht. Es ist im Laufe von JAHRTAUSENDEN über die Beobachtungen von unzähligen Beobachtern (Forschern) entstanden. Und innerhalb dieser Zeiträume haben sich die Beobachtungen (und die damit verbundenen Zuordnungen) durchgesetzt, die von den meisten anderen Forschern nachvollzogen und verifiziert werden konnten. Über eigene Beobachtungen…

    Eine der wichtigsten Grundlagen dieser Beobachtungen waren immer die Bewegungen (aus geozentrischer Sicht) von Sonne und Mond (die kein Astrologe mit Planeten verwechselt, mal nebenbei bemerkt…) und der Planeten. Vor einem gedachten Hintergrund, dem Zodiak. Dabei handelte es sich hier bei uns (in Europa) immer um den tropischen Zodiak, der durch den Umlauf der Erde um die Sonne in seinen Eckpunkten eindeutig festgelegt ist. Astronomisch sozusagen…

    Die Daten die “wir Astrologen” als Bezugspunkte für unsere Beobachtungen nehmen, unterscheiden sich in Nichts von den Daten die “ihr Astronomen” benutzt (mal abegesehen davon, dass ihr einen 24h Stundenkreis als Orientierungsgrundlage benutzt und wir eben den 360° Kreis, unterteilt in 12 Abschnitte).

    Aber während “ihr” die Gesetzmässigkeiten dieser Bewegungen einfach nur feststellt, beziehen “wir” sie auf menschliches Erleben und Verhalten. Hier aber auch nur auf das, was man analog dazu beobachten kann. Und was sich im Laufe längerer Zeiträume immer wieder bestätigt.

    Du kannst ja gerne hergehen, und die Richtigkeit dieser Schlussfolgerungen anzweifeln, das ist völlig in Ordnung und geschieht auch innerhalb der astrologischen Forschergemeinde. Was du aber nicht tun kannst, ist diesen Hintergrund als Unsinn abzustempeln.
    Denn wenn du die Gültigkeit dieser Analogie generell in Frage stellst (=man kann/darf die Bewegungen und Veränderungen die über Sonne, Mond und Planeten sichtbar sind nicht auf unsere Erfahrungen übertragen), dann wäre es auch nicht mehr statthaft, anhand dieser Bewegungen Ebbe und Flut oder die Jahreszeiten “vorherzusagen”.
    Denn offensichtlich gibt es da ja einen ursächlichen Zusammenhang.

    Und weil du ja immer Fakten brauchst: nimm einfach 30 klassische,astrologische Grundlagen-Bücher (ich kann dir gerne welche nennen) und vergleiche nur mal die Inhaltsangaben. Welche “Himmelskörper” werden dort IMMER behandelt? Richtig, immer dieselben…

    Warum? Siehe oben… (und für alle die es gerne etwas ausführlicher brauchen: http://www.astrologie-zeitung.de/astrolabor/498-astrologics-sonne-planeten-wirkung.html )

    Und zu deiner zweiten Frage: woran erkenne ich als Kunde einen “seriösen” Astrologen und was kann der?

    Unter anderem daran, dass er darauf verzichtet, dir hier die Funktionalität des astrologischen Modells an deinem Beispiel vor Augen zu führen. Denn du selbst hast in jüngster Vergangenheit diese Funktionaltät öffentlich in deinem Blog beurkundet, ohne es allerdings zu wissen.
    Diese Funktionalität, die ich meine, kannst du mit einer Art astrologischer Mathematik vergleichen. Wenn Faktor X in einer bestimmten Beziehung zu Faktor Y steht, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit dass sich ein Ergebnis Z zeigen wird, um soundsoviel Prozent. Das wiederum ist abhängig davon, ob sich noch andere zusätzliche Faktoren finden lassen, die Z bestätigen.

    Wahrscheinlichkeiten also, verstehst du, nichts mit festgelegtem Schicksal und ähnlichem Quark.

    Und natürlich juckt es mich in den Fingern, dir das hier in deinem Blog anhand deiner eigenen Geschichte aufzuzeigen, aber das wäre unseriös. Ein Eingriff in deine Privatsphäre. Denn ob du nun an die “Astrologie” glaubst oder nicht, spielt dabei keine Rolle, ihre Gültigkeit bzw. die Funktionalität einiger ihrer Methoden zeigt sich trotzdem auch an dir. Und all den anderen, die hier fröhlich gegen Windmühlen ankämpfen.

    Weil es eben nichts mit Glauben zu tun hat…

  31. #31 rolak
    5. Mai 2013

    Mensch meta, wenn das mit der korrekten Astrologie so sturzeinfach ist, wie Du sagst, dann nenne doch genauso einfach einmal diejenige der sich in der Aussage widersprechenden Astrologie-Richtungen, die die empirisch belegte (oh ja: Ein Link zu den Belegen wäre auch nötig) wahre Astrologie ist. Dann wär das Thema doch vom Tisch.

  32. #32 Anwalts_Liebling
    5. Mai 2013

    ach… also die vielen bunten und witzigen Lichtpunkte am Himmel (mal gross mal klein mal unsichtbar…) sind also empirische Sachen? Mann meta – das ist der dümmste Schmarren, den jemand abgelassen hat. Bitte eine (EINE) Erklärung, warum nur SICHTBARE Sterne (die auch Sternhaufen, Galaxien oder sonstwas sein können) in eurem Aberglauben / Hokuspokus eine Rolle spielen? Warum keine Quasare, Braune Zwerge, Asteroiden und was sonst alles da oben rumschwirrt. Die spielen keine Rolle, weil sie keiner mit blossem Auge sehen kann? Oder warum? Das du mit dem Blödsinn Geld verdienen musst – finde ich traurig genug. Das du trotz allem daran glaubst – noch trauriger. aber das du das anderen auch noch als “Wissenschaft” verkaufen willst – das ist schon eine Frechheit

  33. #33 gaveston
    5. Mai 2013

    @Florian
    Sorry, falls das hier doppelt kammt, aber es ist schon eine halbe Stunde seit meinem eigentlichen Post vergangen, und vielleicht ist was falsch gelaufen..

    Nun – ich denke, Du kannst auch die Alchemie von den Naturwissenschaften unterscheiden. Bei aller Konsistenz der Wissenschaften könnte man sie dennoch durchaus als eine Entwicklung von aufeinander folgenden Irrtümern beschreiben – und dennoch leistet sie Erstaunliches.
    Ihre Konsistenz ist folglich trotz aller Fortschritte vor allem eine Konsistenz von Irtümmern und Korrekturen.
    Es ist wohl der natürliche und unumgängliche – ja notwendige Weg jedweder Erkenntnis.

    Warum sollte die Astrologie hier eine Ausnahme machen?
    Wie Du ja richtig festgestellt hast, gibt es beliebig viele Richtungen innerhalb der praktizierten Astrologie – und natürlich nicht nur dort.
    Das Gemeinsame und damit gleichsam konsistente in ihrem Weltbild ist die Annahme eines Beziehungsgeflechts zwischen Kosmos und Bewußtsein.
    Wie dies nun im einzelnen Aussieht, darüber streiten sich nun die Geister.

    Grundsätzlich würde ich sie in zwei Oberkategorien unterscheiden – einer ‘Übernatürlichen’ (was auch immer das sein mag, der rationalen Betrachtung entzogen und sich auf irgendwelche Eigengesetzmäßigkeiten berufend) – und einer ‘natürlichen’ auf der Grundlage des Logos.

    Letztere wurde von den den Griechen seit den Pythagoreern postuliert und später als Logos bezeichnet (die Herleitung des Natürlichen auf der Grundlage innerer Notwendigkeiten)

    Wenn wir uns erinnern, das die geistige Elite des Altertums ein kleiner Haufen von ‘Wissenschaftlern’ waren, die noch nicht über die informellen Möglichkeiten der Neuzeit verfügten, sollte es nicht sonderlich verwundern, daß deren Erkenntnisse sich nicht in gleicher Weise verbreitetenn, als die übliche und allezeit vertraute ‘Straßenastrologie’.

    Unter den ‘Gelehrten’ hat sich allerdings immerhin die ‘Idee des Logos’ gehalten und durchgesetzt und damit das Fundament aller modernnen Wissenschaft begründet.

    Dies auszublenden wäre gleichsam. als würde man die Naturwissenschaften auf die Alchemie beschränken – was wohl niemanden heute einfallen würde, weil sich hier längst die moderne Wissenschaft im heutigen Sinne durchgesetzt hat.

    Es geht also nicht um ‘echte’ und ‘unechte’ Astrologie, sondern um die ‘Zeitgemäße’ innerhalb ihrer verschiedenen Richtungen.
    Es macht also wenig Sinn, sich über ein Verständnis der Astrologie zu unterhalten, das längst überholt ist.- es sei denn, man braucht es zur persönlichen Abgrenzung.
    Der immer wieder einmal bemühte Versuch, die heute praktizierte Astrologie wissenschaftlich zu bestätigen, entspricht gewissermaßen dem unsinnigen Versuch, auf der Grundlage von Sience Fiction Literatur die Relativitätstheorie bestätigen. Das hier nichts für die Wissenschaft annehmbares herauskommt, erscheint wohl mehr als eine Art der selbst erfüllenden Prophezeiung.

    Warum also untersucht man nicht einmal (wissenschaftlich) dieses seltsame Konstrukt des Tiekreises? Wie kann man ohne Weiteres annehmen, er wäre nur das obskure Machwerk eines phantasievollen okulten Geistes, wo ihre letztlichen Begründer doch immerhin ausgerechnet die Entdecker und Begründer der Logik waren?
    Wie kann man annehmen, daß sie hier ihren eigenen Erkenntnissen und geistigen Grundlagen nicht strengstens Folge leisteten?
    Was also steht drin in dieser ‘Formel’?

    Well – und was Deine Frage nach ‘seriösen Astrologen’ angeht… ist natürlich tatsächlich nicht ganz einfach.
    Sagen wir mal, sie zeichnen sich darin aus, was für mich auch den ‘seriösen Wissenschaftler’ auszeichnet: Ein hohes Maß an kritischen Bewusstsein, die Lust am Erkennen und das Wissen um seine eigene Unzulänglichkeit.

  34. #34 Orci
    5. Mai 2013

    Hervorragende Wissenschaftler zeichnen sich aber noch durch etwas anderes aus: Dass sie sehr oft recht haben. Das kann man Astrologen nicht unbedingt nachsagen…,

  35. #35 E. Berndt
    5. Mai 2013

    Ich war schon lange nicht mehr hier im Blog.
    Jetzt habe ich mal das ganze auf die schnelle Tour durchgelesen und mitauch das “EingangsPhono” gegeben.
    Und promt kommt eine “Astrologin” heringeschneit und beginnt wie üblich zu argumentieren.
    Das Interessante dabei ist, dass sich die Argumente mit denen der Homöopathen irgendwie decken. Das heißt, der Unsinn wird immer mit den gleichen Unsinnigkeiten verteidigt – womit den sonst.

  36. #36 StefanL
    5. Mai 2013

    @gaveston und meta
    Ist das Absicht der Astrologen( astrologicus penunses(?)) uns das so schwer zu machen die echten, wahren, seriösen Astrologen( astrolocus nihilis(?)) nicht von gewöhnlichen Astrologen( astrolocus vulgaris(?)) unterscheiden zu können?
    Zitat wiki.de: Die Astrologie (griechisch ἄστρον, astron, „Stern“, λόγος, logos, „Lehre“ – Sterndeutung) ist die Deutung von astronomischen Ereignissen und Gestirnskonstellationen in Bezug auf irdische Verhältnisse und Vorgänge.
    und gaveston : “…verwechseln die Astrologie mit der Sterndeuterei, die[…]seit eh und je mit ihrer ‘Straßenastrologie’ (astrologica vulgare) das allgemeine astrologische Weltbild beherrschte.
    und weiter

    Bei aller Fragwürdigkeit der heute praktizierten Astrologie kenne ich keinen ernsthaften Astrologen, der heute noch von “Wirkungen” der Planeten auf den Menschen spricht! Wo hast Du das her?

    Ja, da macht es Sinn (Astron, sic!)Planeten außen vor zu lassen;
    und meta:

    Eine der wichtigsten Grundlagen dieser Beobachtungen waren immer die Bewegungen (aus geozentrischer Sicht) von Sonne und Mond ([…]) und der Planeten.

    und dann ein link mit “planeten-wirkung” im Titel… und Referenz auf die “Himmelscheibe von Nebra” und ahh – M45…(nur warum, ist doch ständig fix – irgendwo muß ja die Bezeichnung Fixstern herkommen…?)
    …und da ist sie wieder – die allgemeine Verunsicherung( vulgaris iudictio nihilensis)…

    @meta
    “Diese Funktionalität, die ich meine, kannst du mit einer Art astrologischer Mathematik vergleichen. Wenn Faktor X in einer bestimmten Beziehung zu Faktor Y steht, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit dass sich ein Ergebnis Z zeigen wird, um soundsoviel Prozent. Das wiederum ist abhängig davon, ob sich noch andere zusätzliche Faktoren finden lassen, die Z bestätigen.”
    Nein, ernsthaft, “eine Art astrologischer Mathematik”? Und die verhilft zu der Erkenntnis, daß sich die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Ereignisses erhöht je mehr Voraussetzungen für den Eintritt dieses Ereignisses gegeben sind?
    …und warum soll das jetzt der wissenschaftlichen Methodik nicht zugänglich sein?

    @gaveston #33
    Wie ist das nochmal mit Ophiuchus?

  37. #37 gaveston
    5. Mai 2013

    @Orci
    Hervorragende Wissenschaftler zeichnen sich aber noch durch etwas anderes aus: Dass sie sehr oft recht haben. Das kann man Astrologen nicht unbedingt nachsagen…,
    ————–
    ???
    a) was ist “sehr oft”?
    b) historisch: Wie lange hatten sie jeweils “recht”?
    c) Wie findet man heraus, daß es nicht morgen als überholt oder Irtum gilt?

    Ergo: Wann also weiß man, ob man “recht hat” oder doch nicht?

  38. #38 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gaveston
    Wann haben jemals die Astrologen beweisen können, dass sie wirklich etwas vorhersagen konnten? Wann konnten Astrologen jemals konkret intersubjektiv eine ihrer “Aussagen” beweisen?
    Das, was Sie betreiben, ist weniger als Schmähführen.
    Zuerst einmal bitte, müssen die von ihnen behaupteten Phänomene beobachtet werden kölnnen. Und dann können Sie meinetwegen Erklärungen herbeischwurbeln!
    Sich mit herbeigeschwurbelteten Erklärungen herumschalgen, denen das bewiesene Phänomern fehlt, ist Zeitverschwendung. Für frei erfundene Phänomene kann ich mir jede Erklärung zusammenbasteln!

  39. #39 Orci
    5. Mai 2013

    a) In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle. Wissenschaftler veröffentlichen für gewöhnlich ihre Forschungsergebnisse und wenn irgendwann das Gefühl aufkommt, dass sie nur noch zufällige Treffer landen, werden sie nicht mehr ernst genommen. Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber wenn ich in meinem Beruf ernstgenommen werden will, dann darf ich nur wenige Fehler machen. Untergrenzen dafür ließen sich sogar prinzipiell festmachen – wenn ich nur 90% oder von mir aus auch 95% meiner Arbeit richtig mache, wird es nicht lange dauern, bis mein Chef sich mit mir darüber unterhalten will(sogar schon weit weit früher, aber eine scharfe Grenze lässt sich mit festmachen. Deswegen eine großzügig bemessene Untergrenze).
    b) Bis sie durch etwas ersetzt wurden, was die Wirklichkeit besser abgebildet hat. Genau das ist der Grund dafür, dass heute ein bestenfalls homöopathischer Anteil Naturwissenschaftler Astrologie für bare Münze nimmt.

    Falls Du unter dem Eindruck stehst, dass moderne naturwissenschaftliche Theorien alte ablösen: so funktioniert es nicht. Findet man etwas Neues, wird das Alte nicht abgelegt, sondern als Spezialfall des Neuen erkannt. Deswegen fängt das Physikstudium heute noch mit klassischer Mechanik an – mit Galilei, Newton und denen, die unmittelbar nach ihnen kamen. Deswegen steht in deinem Fahrzeugschein etwas von zulässiger Gesamtmasse und nicht zulässiger Gesamtruhemasse.
    c) Indem es einfach irgendwann nicht mehr funltioniert. RT und QM funktionieren, wo die klassische Mechanik nicht mehr funktioniert. Die deswegen aber noch nicht falsch ist (siehe b) ). Man sucht ja gerade die Bereiche, in denen es nicht mehr funktioniert – wie ein paar Artikel tiefer in diesem Blog z.B. gezeigt.

    Ergo: Wer die Wirklichkeit beschreiben kann, wie sie ist, in der überwältigenden Mehrzahl der Fälle richtig liegt, die überwältigende Mehrzahl der Beobachtungen richtig deuten, klare Vorhersagen machen kann, die dann auch tatsächlich eintreffen(wichtiger Halbsatz!), der “hat recht” – um es mal so plakativ zu sagen. Und selbst wenn seine Theorie irgendwann durch eine bessere abgelöst wird, dann wird er in sehr vielen Fällen immer noch “recht haben”.

  40. #40 gaveston
    5. Mai 2013

    StefanL
    Ist das Absicht der Astrologen( astrologicus penunses(?)) uns das so schwer zu machen die echten, wahren, seriösen Astrologen( astrolocus nihilis(?)) nicht von gewöhnlichen Astrologen( astrolocus vulgaris(?)) unterscheiden zu können?

    Es ist wahrscheinlich dasselbe Problem, das beispielsweise ein Kreationist hat, wenn er sich nie mit wissenschaftlichem Denken vertraut gemacht hat, und dann was von Evolution hört…

    Man redet mit Blinden über Farben! Es tut mir leid, aber es zeichnet die Astrologie aus, daß jeder meint, zu wissen wie sie funktioniert, ohne sich jemals ‘ernsthaft’ mit ihr beschäftigt zu haben – seltsam genug (Das gilt gleichermaßen für die ‘Gläubigen’ wie für die ‘Ungläubigen’)
    “Ernsthaft” bedeutet hier übrigens im wissenschaftlichen Sinne möglichst “offen und Vorurteilsfrei”!

    Und mehr noch: So wenig wie die Wissenschaftler die Quantenmechanik verstehen, verstehen die heutigen Astrologen die Astrologie. Alles was sie tun können, ist die Beschreibung von Messungen im Kontext eines spezifischen Versuchsaufbaus (jeder auf seine Art…).

    Dem Naturforscher trägt man es allerdings nicht nach, daß er nicht versteht, was er da findet – dem Astrologen schon.
    Offenbar liegt es also zunächst grundsätzlich an der persönlichen Akzeptanz einer Sache, ob man sie als ‘Wahr” annimmt oder nicht.

    Wohl kaum jemand in der Welt wird widersprechen, daß die Mathematik funktioniert und zu wahren Ausagen kommt – nicht einmal ein einziges Promille derselben Leute dürfte erklären können, warum das so ist! Es ist schlichter ‘Glaube’ jedes einzelnen – weil eben alle daran glauben. Man ‘nimmt es ungeprüft an’.

    Astrologie widerspricht scheinbar unserem modernen Weltbild – zumindest solange, wie man sich nicht eingehend mit ihr auseinandergesetzt hat. Und wer tut das hier schon?
    Insofern ist eine solche Diskussion auch von vornherein zum Scheitern verurteilt, solange man nicht ernsthaft ‘wissen will’, sondern lediglich sein persönliches Weltbild zu bestätigen sucht.

    Die Astrologie als Ganzes ist hier also auf Grund ihrer Komplexität nicht befriedigend auflösbar. Bestenfalls einzelne konkrete Fragen aus einem bestimmten Blickwinkel heraus (z.B. Esoterik oder Logik).
    Ich persönlich bin kein Esoteriker, kann also hierzu auch recht wenig sagen.

  41. #41 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gaveston.

    ….Dem Naturforscher trägt man es allerdings nicht nach, daß er nicht versteht, was er da findet – dem Astrologen schon……

    Womit wir wieder beim Thema sind!
    Was haben den die Astrologen gefunden? Wie schaut das aus? Was sind das für Theorien? Welche Ergebnisse liefern diese Theorien praktisch ?
    Nichts, was nachvollzieh wäre! Also nicht von Mathematik sprechen und anderen Dingen, sondern klar darlegen, worin die nachprüfbare Leistung der Astrologie besteht!
    Sie sollen von den astrologischen Leistungen sprechen und nicht davon, was andere ihrer Meinung nach zu sehen haben oder nicht sehen können.
    Habe Sie die Forderung verstanden?

  42. #42 Rabbi
    5. Mai 2013

    Gaveston
    “Es ist wahrscheinlich dasselbe Problem, das beispielsweise ein Kreationist hat, wenn er sich nie mit wissenschaftlichem Denken vertraut gemacht hat, und dann was von Evolution hört…”
    Exakt! – so hört sich Dein Geplauder an, nur dass Du dazu noch ein paar Wörter brauchst, die sich wissenschaftlich anhören. Mehr aber nicht.

  43. #43 gaveston
    5. Mai 2013

    @E. Berndt

    Zunächst bitte ich darum, wenn möglich auf den Begriff des “Schwurbelns” zu verzichten. Er ist nicht sonderlich konstruktiv, respektlos und abwertend und beschreibt lediglich ihre persönliche Haltung, die damit etwas überheblich wirkt. Können Sie sich das leisten?

    Zur Sache: Die gängige Praxis der Astrologie beruht noch weitgehend auf der Vorstellung, anhand von ‘Zeitqualitäten’ (spezifischer Zeitpunkt) über deren Eigendynamik Vorausagen über einen kommenden Zeitpunkt zu machen.

    Nach meiner Kenntnis wäre das rein theoretisch möglich – praktisch jedoch nicht (s. Laplacescher Dämon)
    Womit noch nichts über Wahrscheinlichkeiten eines Zustands in der Zukunft gesagt ist (Wenn die Sonne untergeht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß es dunkel wird…)

    Es ist zunächst und im Sinne der aufgeklärten Astrologie ein rein theoretisches Problem über das man meines Wissens nach noch nichts wirklich sagen kann – außer das zum gegenwärtigen Zeitpunkt und mit den heutigen Fragestellungen keine befriedigende Antwort gefunden werden kann.
    Wir beschäftigen uns hier und im allgemeinen mit der astrologischen Praxis der Horoskopie – leider nicht mit ihren theoretischen Grundlagen. Ich persönlich halte die prognostizierende Horoskopie für sehr fragwürdig, solange man die theoretischen Grundlagen der Astrologie nicht ausreichend aufgelöst hat.

  44. #44 gaveston
    5. Mai 2013

    @orci
    Ich sehe das grundsätzlich nicht anders als Du – wenngleich es natürlich auch die tatsächlichen Irrtümer immer wieder gibt, von denen wir erst im Nachhinein Kenntnis erhalten können (Beispiel statischer Raum bei Newton)

    Wir müssen aber erkennen, daß alle Wahrheiten im Laufe der Zeit immer wieder modifiziert werden müssen und jede Wahrheit mehr oder weniger immer nur als Spezialfall die Zeiten überdauert.
    eine ‘absolute Wahrheit’ existiert eben nicht. auch die Wahrheit existiert immer nur innerhalb eines spezifischen Bezugssystems.

  45. #45 Rabbi
    5. Mai 2013

    gaveston
    “Es ist zunächst und im Sinne der aufgeklärten Astrologie ein rein theoretisches Problem über das man meines Wissens nach noch nichts wirklich sagen kann – außer das zum gegenwärtigen Zeitpunkt und mit den heutigen Fragestellungen keine befriedigende Antwort gefunden werden kann.”
    Na endlich mal eine gute Aussage.
    Andererseits frage ich mich, was das für eine Wissenschaft sein soll, deren Theorien noch nicht bekannt sind und keine nachprüfbaren Ergebnisse liefert – und das wohlgemerkt nach mehreren tausend Jahren.

  46. #46 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gaveston
    Ich verzichte nicht auf den begriff des “Schwurbelns”.
    Sie erklären immer nichtexistente Phänomene, also Phänomene die nicht intersubjektiv nachweisbar sind.
    Und Erklärungen für nicht inersubjektiv Wahrnemungen, das sind Wahrnehmungen, die nicht obbjektivierbar sind, die also niemand mit ausreichender Wahrscheinlichkeit ebenfalls beobachten kann, sind zwangsläufig nicht weiter als abwegige irgendwie Wissenschaft vortäuschende Scheinerklärungen und das ist eben Schurbel.

  47. #47 gaveston
    5. Mai 2013

    @E. Berndt
    Sie werden hoffentlich nicht ernsthaft erwarten, daß ich Ihnen hier mal eben das Wirklichkeitsmodell der Astrologie in drei Sätzen beschreiben kann.

    Aber ich kann Ihnen immerhin das Resultat meiner 30jährigen Auseinandersetzung mit diesem Thema in einer Behauptung darlegen:

    Die aufgeklärte Astrologie basiert in allen seinen Teilen und ausnahmslos auf der Logik.Sie ist auf dieser Grundlage entsprechend überprüfbar und unterscheidet sich bezüglich ihrer Nachvollziehbarkeit in Nichts von den geistigen Herleitungen moderner Wissenschaften, die auf Mathematik und Logik basieren.

    Das ist natürlich starker Tobak und ich muß es leider Ihnen überlassen, herauszufinden, wie man zu solchen Behauptungen gelangen kann.

  48. #48 gaveston
    5. Mai 2013

    @Rabbi
    …Andererseits frage ich mich, was das für eine Wissenschaft sein soll, deren Theorien noch nicht bekannt sind und keine nachprüfbaren Ergebnisse liefert – und das wohlgemerkt nach mehreren tausend Jahren.

    Richtig ist: Sie sind sind “nicht mehr” bekannt, weil Mathematik und Astrologie damals zu den Geheimwissenschaften zählte – zum ‘Teufelswerk’, das immer wieder bekämpft wurde.
    Was niemals auszumerzen war, war der astrologische Volksglaube. So ist er heute tatsächlich anachronistisch.

  49. #49 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gaveston
    ….Richtig ist: Sie sind sind “nicht mehr” bekannt, weil Mathematik und Astrologie damals zu den Geheimwissenschaften zählte – zum ‘Teufelswerk’, das immer wieder bekämpft wurde.
    Was niemals auszumerzen war, war der astrologische Volksglaube. So ist er heute tatsächlich anachronistisch.

    und Sie schwurbeln schon wieder, denn damit erklären sie nichts sondern lenken nur ab vom Grundproblem, das da ist: Der Astrologie mangelt es am Phänomen. Es exisitert nicht!

  50. #50 gaveston
    5. Mai 2013

    Nein, ich erkläre hier bislang noch keinerlei Phänomene – weder intersubjektive noch subjektive
    Astrologie ist ein theoretisches Modell des Wirklichen, auf dessen Grundlage man natürlich Phänomene des Wirklichen ableiten kann.

    Um Ihr Beipiel der ‘objektiven Wahrnehmung’ aufzugreifen – sie ist aus astrologischer Sicht ausgeschlossen.
    “Wahrnehmung” (etwas für Wahr annehmen) ist grundsätzlich subjektiv und erhält ihre intersubjektiviven Anteile ausschließlich über den Einigungsprozeß.

    Wenn 5 Zeugen einen Autounfall vor Gericht schildern, dann kommen 5 verschiedene Beschreibungen dabei heraus. Welche ist Wahr? astrologisch betrachtet: Alle!

    Jedes beobachtete Ergeignis des Wirklichen ist immer notwendig bezogen auf das spezifisch wahrnehmende Bewußtsein – bezogen auf eine bestimmten individuelle Wirklichkeit, die das Ereignis seinen Vorausetzungen entsprechend verarbeiten muß. Alles weitere ist ein Einigungsprozeß zwischen den verschiedenen Bewußtseinsinhalten.

    Intersubjektive Erkenntnis beruht daher immer ausschließlich auf der Einigung. – das gilt selbstverständlich nicht zuletzt auch für jede Wissenschaft.

  51. #51 gaveston
    Sie enttäuschen mich.
    5. Mai 2013

    @E.Berndt
    Enttäuschend, Ihre Reaktion.

  52. #52 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @graveston

    Es ist unglaublich, wie sie schwurbeln können.
    Nach ihrer Auffassung haben wir uns also nur per mehrheitlicher Wahrnehmung auf die Schwerkraft geeinigt und es ist daher immer nur Zufall, dass tod ist wer von 10 Stock ohne weitere Hilsmittel herunterspringt.

  53. #53 StefanL
    5. Mai 2013

    @gaveston “Intersubjektive Erkenntnis beruht daher immer ausschließlich auf der Einigung.”
    Ah ja – und diese Art Erkenntnis gibt es in der Astrologie nicht, daher die Widersprüche zu meta… das macht Sinn.
    Nur Mathematik (e.g. ZWS) und Naturwissenschaft funktioniert anders ( ..”und sie bewegt sich doch” gilt auch ohne Einigung).
    Aber da trifft wohl tatsächlich die Analogie vom Blinden und den Farben zu.

  54. #54 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @graveston
    Auch ich wäre sehr erstaunt gewesen, wenn meine Reaktion Sie nicht enttäuscht hätte.
    In diesem Sinne sind Sie ja doch noch Ansätze einer gewissen Konstistenz

  55. #55 noch'n Flo
    Schoggiland
    5. Mai 2013

    Ich darf die anwesenden Astroschwurbler an dieser Stelle an mein schon öfters getätigtes Wettangebot erinnern, mit dem Ihr Eure “Fähigkeiten” ein-für-alle-Mal unter Beweis stellen könntet:

    Der Kandidat zahlt vor dem Experiment € 1000 auf ein Treuhandkonto ein, ich zahle gleichzeitig € 5000 auf dasselbe Konto ein.

    Der Kandidat bekommt von mir 12 verschiedene Daten. Eines davon ist das Geburtsdatum einer dem Kandidaten unbekannten Person (wobei bei den 12 Daten jedes Tierkreiszeichen genau 1x vertreten ist). Der Kandidat darf nun ein 1stündiges Gespräch mit dieser Person führen – alerdings per Chat (um cold reading auszuschliessen) und moderiert (um Fangfragen zu eliminieren). Danach nennt der Kandidat das korrekte Geburtsdatum der interviewten Person. Sollte er richtig liegen, bekommt er den gesamten Einsatz. Ansonsten geht alles an mich.

    Für einen “echten Astrologen” sollte das Ganze doch leicht verdientes Geld sein, oder?

  56. #56 StefanL
    5. Mai 2013

    ..nur der Vollständigkeit halber: auch nicht MINT Wissenschaften wie Medizin( egal ob man sich darauf einigt ob ein Bruch vorliegt oder nicht ist es ein Bruch), Paläontologie, Archäologie (gefundene Artefakte sind gefundene Artefakte), Gesellschaftswissenschaften( Massenphänomene, individuelle Dispositionen) usw. funktionieren anders als auf “Einigung basierend”. Allgemeine Annerkennung von Fakten( Schlüsselwort!) ist zu unterscheiden von “Einigung” wie bspw. bei der Namensgebung von Himmelskörpern oder allgemein von Begriffsklärungen zur Sicherstellung von intersubjektiver Kommunikation.

  57. #57 E. Berndt
    5. Mai 2013

    Was ist Beratungsresistenz?

    Das Märchen vom Farbtasten

    Ein Kunde betrat eine Farbenhandlung und wünschte grünes Pigment zu kaufen. Der Farbenhändler öffnete eine große Schublade, in der sich verschiedene Pigmente lose in Schüttfächern zum Abfüllen befanden. Man sieht den Pigmenten ihre Farbe noch nicht an, denn erst nach entsprechender Verarbeitung entwickeln sich die endgültigen Farben und die Leuchtkraft. Unverarbeitet sehen die rohen Pigmente mehr oder weniger wie farblose bis graue Pulver aus, und die Farben sind daher auf den einzelnen Schüttfächern angeschrieben.

    Nun rief der Händler den Lehrling zum Abfüllen. Dieser wollte mit einem Löffel das gewünschte grüne Pigment abfüllen. Bevor jedoch der Lehrling mit dem Löffel in das Schüttfach fuhr, tippte der Kunde in das Fach mit dem violetten Pigment und verlangte dieses Pulver. Daraufhin erklärte der Händler dem Kunden, daß dieses Pigment ein violettes und kein grünes sei. Trotzdem tippte der Kunde nochmals mit dem Finger auf das violette Pigmentpulver und belehrte den Farbenhändler, daß er genau dieses Pulver gemeint habe, denn es sei für ihn das grüne Pulver und somit das richtige.

    Der erstaunte Händler überprüfte nochmals die Beschriftung des Fachs, vergewisserte sich per Augenschein, daß er sich nicht getäuscht habe und der Kunde nicht auf das verlangte grüne Pigment sondern jetzt eindeutig auf ein violettes Pigment zeigte und dies kaufen wollte. Vorsichtig erkundigte er sich nochmals beim Kunden, ob nicht doch ein grünes Pigment gewünscht wurde, denn dieses Pigment, das er jetzt abfüllen soll, sei ein violettes.

    Darauf hin antwortete der Kunde, daß dies sein gewünschtes grünes Pigment sei. Leicht verzweifelt fragte nun der Farbenhändler den Kunden, wie er zu dieser Ansicht komme. „Ganz einfach“, antwortete der Kunde, „ich spüre die Farbe mit meinem Finger, und wenn Sie mir nicht mein grünes Pigment verkaufen, so muß ich halt in eine andere Farbenhandlung gehen.“

    „Gerne verkaufe ich Ihnen dieses Pigment, aber ich wollte Sie nur darauf hinweisen, daß es sich hier in Wirklichkeit um ein violettes Pigment handelt“, sagte der Händler. „Mag sein“, antwortete der Käufer, „aber das ist ihre Meinung, ich bin geprüfter Farbtaster und ich werde wohl noch behaupten dürfen, was ich als Farbtastexperte spüre oder nicht. Und meine Meinung darf ich wohl haben!“

    Da bedeutete der Farbenhändler seinem Lehrling, das gewünschte Pulver abzufüllen und es nach dem Wunsch des Kunden zu etikettieren. Der Kunde kam wieder und brachte seine Bekannten mit, die alle die großartige Kunst des Farbtastens beherrschten und viele Pigmente für viel Geld kauften.

    Eines Tages erfuhr der Farbenhändler, daß die Farbtaster allesamt farbenblind waren. Da sich aber das Geschäft mit den sogenannten farbenblinden Farbtastern so gut entwickelt hatte, hütete er sich streng davor, die Kunst des Farbtastens irgendwie in Zweifel zu ziehen. Er schärfte seinen Lehrlingen ein, sehr zuvorkommend mit den farbenblinden Kunden umzugehen. Auch schickte er seine Verkäufer auf ein Farbtastseminar, und siehe da, sie konnten ebenfalls binnen Kürze gewinnbringend die richtigen Farben ertasten.

    Das war die Erklärung der Beratungsresistenz als Märchen. Ganz so kraß, wie hier geschildert, spielt es sich noch nicht ab. Aber es gibt sie, die Farbenblinden, und das auf beiden Seiten des Gesundheitswesens, und solange es ein Geschäft ist, ist doch alles o. k., oder nicht? Der Apothekenalltag liegt nicht mehr weit daneben. Und wenn der Trend anhält, wird auch diese Bitte nicht aus einem Märchen sein: „Frau Apotheker, bitte verkaufen Sie mir ein Medikament, wo nichts drinnen ist, damit ich daran glauben kann, daß es hilft. Ich will ja auch etwas zu meiner Gesundheit beitragen!“

  58. #58 PDP10
    5. Mai 2013

    @noch’n Flo:

    “Der Kandidat zahlt vor dem Experiment € 1000 auf ein Treuhandkonto ein, ich zahle gleichzeitig € 5000 auf dasselbe Konto ein.”

    Ich lege – wie oben gesagt – noch einen Kasten Veltins drauf!

  59. #59 PDP10
    5. Mai 2013

    Und zum hundertsten Mal!

    The Economic Argument:

    http://xkcd.com/808/

  60. #60 bikerdet
    5. Mai 2013

    Ebenfalls sehenswert und mit zumindest deutschen Untertiteln :

    http://www.ted.com/talks/james_randi.html

    James Randi setzt sogar 1 Mio. Dollar, doch niemand hat bisher das Geld abgeholt. Die Astrologin Sylvia Browne etwa nimmt 700 Dollar für ein 20 min. Telefongespräch.
    Diese Frau wäre ja sehr gerne zu James Randi gekommen. Sie konnte ihn aber leider nicht finden. Und das sagt eine ‘Hellseherin’ !!

  61. #61 PDP10
    5. Mai 2013

    “Die Astrologin Sylvia Browne etwa nimmt 700 Dollar für ein 20 min. Telefongespräch.”

    Oh Sch*** bin ich blöd!

    Gibts eigentlich irgendein Homöopathisches Mittelchen gegen Skrupel?

  62. #62 bikerdet
    5. Mai 2013

    @ PDP10 :
    Ich zitiere mal James Randi dazu :
    Vor kurzem ist ein Mann an einer Überdosierung gestorben. Er hat vergessen sein homöopathisches Medikament zu nehmen ….

  63. #63 gaveston
    5. Mai 2013

    @StefanL
    So schön es sein mag, sich die Welt so einfach zu stricken, aber…

    …Ist der Mond auch da, wenn ich nicht hinschaue?
    Albert Einstein.

    Machen Sie sich schlau, wie Einstein mit dieser Frage meinte, was seine Konsequenzen sind, und welche Auseinandersetzung zu dieser, seiner Bemerkung führte.
    Und dann können wir darüber Diskutieren, wie Wirklichkeit funktionieren könnte.

  64. #64 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gravestone
    …Wenn 5 Zeugen einen Autounfall vor Gericht schildern, dann kommen 5 verschiedene Beschreibungen dabei heraus. Welche ist Wahr? astrologisch betrachtet: Alle!…
    Hier in diesem Beispiel wird ihre verquere Schwurbellogik sichtbar.
    Also der Autounfall ist das Phänomen. Dieses Phänomen ist real und eine ganze Menge von greifbaren Indizien bürgen verläßlich für den stattgefundenen Unfall.
    Dass es über den Hergang je nach Blickwinkel, Beeindruckung und sonstigen Umständen und Möglichkeiten unterschiedliche Beobachtungen gibt, ist auch ein bekanntes Phänomen.
    Ihre Schwurbelei besteht nun darin, ohne Unfall über einen Unfallshergang zu schwurbeln. Das könnte man auch esoterische Umkehrlogik nennen!

  65. #65 gaveston
    5. Mai 2013

    @E. Berndt
    @StefanL
    @bikerdet
    @PDP10
    @noch’n Flo

    Ich bin ja nicht unbedingt ein Freund von Florian Freistetter, aber ich frage mich hier nicht zum ersten Male ernsthaft, ob er sich nicht doch irgendwie schämt für eine solche Gefolgschaft.
    Im Gegensatz zu euch nehme ich ihm immerhin irgendwie ab, das er meint, im Sinne der Wissenschaft vor der Astrologie warnen zu müssen.

    Aber wer sollte einen solch Bierseeligen Haufen wie euch ernst nehmen?
    Aber na ja – ist ja hier nichts Neues. Ich nehm’s einmal mehr mit einem Schmunzeln. ;ö)

    Speziel zu @E. Berndt. Immerhin haben Sie sich sichtbar Mühe gegeben eine richtige kleine Geschichte zu erfinden – man spürt regelrecht Ihre Lust beim schreiben. …hat zwar nichts mit der Sache hier zu tun, deutet aber doch immerhin noch auf eine von mir nicht erwartete Begabung Ihrerseits hin. Das finde ich doch erwähnenswert. Ich möchte Sie damit ermutigen, daß zu tun, was Sie offenbar besser können als Gedankengängen zu folgen. ;ö)

  66. #66 PDP10
    5. Mai 2013

    “Aber wer sollte einen solch Bierseeligen Haufen wie euch ernst nehmen?”

    Tja, der Unsinn, der hier von den Astrologie-Verteidigern verbreitet wird, ist eben nur mit einer gewissen Bierseligkeit zu ertragen.

    Wenigstens werden wir nicht beleidigend.

  67. #67 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gavestone
    Ihr letztes Post erinnert schon an den Aufahrer, der auf der Gegenfahrbahn fährt und sich über die vielen Geisterfahrer wundert!

  68. #68 gaveston
    5. Mai 2013

    Dank Ihrer Hilfe meine ich nun endlich tatsächlich verstanden zu haben, wofür der Begriff “Schwubeln” steht. Er ist offenbar ein Platzhalter für “mein Intellekt reicht leider nicht aus, um der Sache zu folgen!” – Es deckt sich zumindest mit meinen Erfahrungen mit anderen Foristen, die diesen Begriff leider offenbar immer wieder gezwungen sind, zu gebrauchen.

    Das tut mir Leid für Sie, aber es macht auch nichts. Sie haben ja andere Talente, wie sie offenbart haben. :)

  69. #69 E. Berndt
    5. Mai 2013

    @gavestone
    Andere Talente haben wir bei ihnen auch leider vermißt!
    Aber ich möchte schon Wert darauf legen, daß ich andere Talente als sie habe!
    Und dann noch der Primitivversuch die Diskutanten auseinander zu dividieren. Zwietracht sollte man nicht so offensichtlich sähen.

  70. #70 PDP10
    5. Mai 2013

    @gaveston:

    “…Ist der Mond auch da, wenn ich nicht hinschaue?
    Albert Einstein.”

    Nicht das schon wieder ….

    Das hat Einstein Niels Bohr auf einem Spaziergang während einer der Solvay Konferenzen gefragt.
    Es ging dabei um Einsteins Zweifel an der Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik.

    Einige Jahre später hat Einstein mit seinen Studenten Nathan Rosen und Boris Podolsky diese Frage an die Quantenmechanik in Form eines Artikels in der Physikal Review veröffentlicht.

    Den Originalartikel gibt es hier:

    http://prola.aps.org/abstract/PR/v47/i10/p777_1
    (Auf ‘Page Images’ klicken).

    Jetzt könnten Sie uns mal Ihre behauptete intellektuelle Überlegenheit beweisen, indem Sie den Artikel lesen und uns erklären, was das mit Astrologie zu tun hat.

  71. #71 gaveston
    5. Mai 2013

    @PDP10
    …Wenigstens werden wir nicht beleidigend.

    Wenn dieser Satz tatsächlich ernst gemeint war, so muß ich mich nach der Lektüre eurer letzten Posts fragen, ob ihr nicht einmal mehr in der Lage seit zu erkennen, was Beleidigend ist – zumindest, solange es nicht euch selbst betrifft.

    Es ist doch eigentlich ganz Einfach.
    Die Fakten:Ihr habt von Astrologie 0 Ahnung – habt aber wie jeder eine ‘Idee’ von ihr. Nun verwechselt ihr diese Idee von der Astrologie leider mit dem Wissen um Astrologie – könnt also nicht unterscheiden zwischen der Idee von Etwas und dem Wissen von etwas.

    Nun trefft ihr euch hier in in der Begeisterung einer gemeinsamen Idee, und meint einem, der tatsächlich etwas von der Sache versteht, mit der bloßen Idee wegzubashen – was natürlich mangels Argumenten und intelligenter Fragen nur über Begriffe wie “Schwubeln”, “Schwachsinn” und nicht “nicht zuhören” funktioniert.

    Das kann zuweilen gegenüber einem richtigen Astrologen heutiger Prägung auch tatsächlich funktionieren, weil er sein Tun im allgemeinen selbst nicht rational erklären kann – nur bin ich aber leider weder Astrologe noch tatsächlich ein Freund dieser Gilde – dumm gelaufen.
    Ich verstehe lediglich eine Menge von ihr, weil mir schlicht dummes herumbashen und eine ledigliche Idee von ihr schlicht irgendwann einmal zu peinlich war, es als “Argumentationsgrundlage” zu nutzen.

    Um mich zu beeidrucken, braucht es also etwas mehr als solche peinlichen Platzhalter wie “Schwurbeln” oder dergleichen.

  72. #72 PDP10
    6. Mai 2013

    @Claudia Siram:

    Noch eine Erwiderung auf Ihre Einlassungen oben (und auch für @meta und @gaveston):

    “Kepler hat Wetterforschung immer astrologisch betrieben, es ist lächerlich, anzunehmen, er hätte aus seinen meteorologischen Beobachtung abgeleitet.”

    Quelle? Das ist sonst nur eine blosse Behaupung. Damit kann ich nicht viel anfangen ….

    “Häuser? Placidus gilt – braucht auch kein Astrologe unbedingt, es geht auch ohne Häuser. “

    Dein mangelndes Wissen über das Feld, dass du angetreten bist zu verteidigen ist wirklich bizarr.

    Die Zeitqualität ist in der Astrologie das Wichtigste.
    Zwei Geburtshoroksope von zwei Menschen, die am gleichen Ort im Abstand von 1h geboren sind (was in grösseren Krankenhäusern ja schonmal vorkommen soll …) sind identisch.

    Bis auf zwei Faktoren:

    1. Die Stellung des Mondes im Radix. Die unterscheidet sich aber in einer Stunde nur um ca. 0,5 Grad.
    Wobei wir wieder bei der Frage wären, wie genau ein Aspekt sein muss, um ein Aspekt zu sein.

    2. Die Spitzen der Häuser und die Stellung der Planeten in den Häusern. Die wechseln sehr, sehr schnell, so dass sich sogar Unterschiede in den Geburtshoroskopen ergeben wenn zwei Menschen am gleichen Ort innerhalb von nur 5 Minuten Abstand geboren werden.

    Astrologie funktioniert also ohne Häuser schon mal gar nicht.
    Wobei wir wieder bei der Frage wären, welches Häusersystem es denn sein darf.

    “Tierkreise in Steinzeithöhlen – findest du z.B. als hübsches Bild in der Tierkreiszeichenreihe von Michael Roscher (8000 Jahre)”

    Die beiden oben genannten Punkte über die Zeitqualität habe ich übrigens von dem hier von dir genannten Michael Roscher gelernt – bzw aus seinen Büchern.

    Ich frage mich gerade, ob die hier anwesenden Astrologie-Verteidiger überhaupt verstehen, was mit “Grad im Radix” gemeint ist?

    Könnte natürlich sein, dass deswegen nichts konkretes kommt, weil man heute ja nur ein Computer-Programm bemühen muss, um eine hübsche, bunte Horoskop-Zeichnung zu bekommen.
    Natürlich macht das Programm dann Annahmen darüber wie eng ein Aspekt sein darf, um ein Aspekt zu sein.
    Aber das scheint man dann nur so hinzunehmen.

    Also:

    Könnte ich jetzt ein paar konkrete Antworten zu den oben erwähnten Problemen in der Hosroskop Deutung bekommen?

    PS: Anders als offenbar viele heutige Astrologie Experten habe ich noch gelernt, wie man ein Horoskop ohne Computer – nur mit Ephemeriden und Taschenrechner – berechnet.

    PPS: Ihr wisst schon, was eine Ephemeride ist? Nur mal so freundlich gefragt ….

  73. #73 StefanL
    6. Mai 2013

    @gaveston – Ja, so einfach ist die Welt: Fakten, Fakten, Fakten!
    Und so zum Mond ( lol): Mit Kausalität oder
    i\hbar\frac{\partial}{\partial t}\left|\Psi(t)\right>=H\left|\Psi(t)\right> zu antworten ist in ihrer Welt sicherlich zu einfach – PDP10 hat ja schon auf den EPR-Orginalartikel verwiesen und wir können gerne auf Basis von http://xxx.lanl.gov/pdf/quant-ph/9805065.pdf weiter diskutieren.

  74. #74 Hans
    6. Mai 2013

    Schrödingergleichung?! – Schön. 😉

  75. #75 gaveston
    6. Mai 2013

    @PDP10
    Na bitte – geht doch ;ö)

    Es geht auch nicht um ‘intellektuelle Überlegenheit’ sondern um schlichten Respekt gegenüber anderen Auffassungen als die, die man selber vertritt – und einer selbstkritischen Einsichtsfähigkeit bezüglich seiner eigenen Urteilsfähigkeit zur Sache. – so far.

    Den dankenswert erhaltenden Artikel werde ich mir zu später Stunde nicht mehr antun – was aber auch nicht nötig ist.
    Es geht hier, wie sie richtig bemerkt haben, um die Kopenhagener Deutung und den daraus erwachsenen Konsequenzen bezüglich dessen, was “Wirklich” ist, und was nicht.
    Ich weiß nicht, wie Sie den quantenmechanischen Interpretationen gegenüberstehen, aber ich kann ihnen sagen, das sich genau dieses Problem bereits aus der Formulierung des Zodiakus heraus herleiten läßt.

    Astrologisch ist das “Wirkliche” a priori und ausschließlich Produkt eines Meßvorganges – anders herum: es existiert nichts, solange es nicht in eine Wechselwirkung tritt. Genauer: Wir können bis zu diesem Zeitpunkt keine beliebig genauen Aussagen über eine Realität machen.

    diese Problematik ist quantenmechanisch als Problemstellung in vielerlei Hinsicht inzwischen einigermaßen Trivial. Sollte diese Problematik aber tatsächlich aus der Formulierung des Zodiakus heraus ableitbar und damit bereits vor mehr als 2000 Jahren vorhergesagt worden sein, so wäre das für den Astrologiegegner alles andere als Trivial.

    Es handelt sich hier nicht um ein belangloses Allerweltsproblem, sondern vielmehr um nicht weniger als dem Fundament bezüglich unserer Auffassung des Wirklichen.
    Es ist ein theoretisches Problem, daß im Makrokosmos zur Zeit noch keine wirkliche Bedeutung hat – aber es ist von größter Bedeutung bezüglich unseres Verständnisses von der Welt – und letztlich für das Phänomen dessen, was wir als Bewußtsein bezeichnen. Immerhin liegt hier die Ursache und letzte Instanz jeglicher Messung (auch das Teleskop ist letztlich wie jede Meßanordnung nichts anderes als Produkt von Bemessung unseres Bewußtseins!).
    Insofern ist Bohrs Feststellung wohl mehr als berechtigt wenn er im übertragenen Sinne feststellt, daß diejenigen, die von den Konsequenzen der Quantenmechanik nicht schockiert sind, sie nicht verstanden haben.

    Es ist aber bei weitem nicht das Einzige, was sich aus dem Zodiakus heraus ableiten läßt. Dazu gehört als seine Grundannahme die Äquivalenz der Masse/Energie ebenso, bis hin zur zwingenden Beugung einer Raum/Zeit. die Symmetrieverletzung gilt hier logisch aufgeschlüsselt als die Ursache jedweden Seins.

    Das werfe ich hier nun alles hin, und niemand hier kann es ohne Weiteres weder nachvollziehen noch wird er es glauben wollen. Voila.
    Was soll ich tun? Wer mir die Formel E=mc2 in drei Sätzen allgemeinverständlich aufschlüsseln kann, der darf mich auffordern gleiches bezüglich des Zodiakus zu tun.
    Ich habe bislang 30 Jahre gebraucht, um ihn zumindest in seinen Grundlagen zu verstehen – nicht viel, gemessen an der Zeit seiner Entwicklung – aber wohl doch noch zu viel, um ihn in einem Forum voruteilsbehafteter Foristen mal eben glaubhaft aufzubröseln.

    Was bleibt, ist also die Behauptung einer Sachlage, die hier weit außerhalb des Denkbaren liegt.
    Die einzige Frage, die euch hier also beunruhigen könnte, wäre die noch so winzige hypothetische Einlassung, daß ich mir das nicht aus den Fingern gesaugt habe. Ich darf aus gutem Grunde aber annehmen, daß diese Möglichkeit hier nicht in Erwägung gezogen werden kann- weil diesbezüglich eben nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Sollte hier jemand dennoch wenigstens irgendwie in heimliche Zweifel geraten, so besorge er sich das möglichst genaue Abbild eines Tierkreises, raffe sein ganzes naturwissenschaftliches Wissen zusammen, beschäftige sich mit den antiken Weltbildern von Pythagoras bis Aristoteles und untersuche peinlich genau die Geometrie dieses seltsamen Relikt mit dem profanen Namen ‘Tierkreis’.

    Wer dazu nicht bereit ist, sollte die Kraft aufbringen zu erkennen, daß er auf Grund von Unkenntnis nichts über die Astrologie sagen kann – außer vielleicht, daß er sie ‘gefühlt’ ablehnt. Das wäre immerhin noch wissenschaftlich korrekt und einer wissenschaftlichen Seriosität geschuldet.

    …und nun ruft wohl das Bett.

  76. #76 Kallewirsch
    6. Mai 2013

    Nur eine einzige winzige Frage. Dann geb ich auch schon Ruhe.

    Was, genau, kann denn eigentlich Astrologie?

    So wie es aussieht, sind sich ja noch nicht einmal Astrologen darüber einig, was sie eigentlich genau können und was nicht.

  77. #77 E. Berndt
    6. Mai 2013

    @gaveston
    Nun nähern wir uns wieder dem Titelthema!
    “Warum Astrologie nicht funktionieren kann”. Nach den Ausführungen hier ist es ganz klar. Astrologie funktioniert nicht, weil nicht daran geglaubt wird. In dem Augenblick, qo nicht daran geglaubt wird, wo die Augenbinde des Aberglaubens abgenommen wird, ist man dazu verdammt, nachdenken zu müssen. Man sieht auf einmal nichts mehr und kann nicht mehr glauben.
    Wenn man aber mit dem Krückstock des Aberglaubens durch die Welt stolpert, dann ist es offenbar zwingend, wie bei Ihnen “gaveston” an Astrologie zu glauben. Damit Astrolgie funktioniert, bedarf es eben einer Augenbinde.

  78. #78 Moon
    6. Mai 2013

    @Claudia Siram

    Warum standardisiert? Jeder Mensch ist einzigartig.

    Dann müssten die Wirkungen der Sterne auf die Menschen auch unterschiedlich sein und die allgemeinen Aussagen der Astrologen önnen niemals zutreffen. Danke dafür.

    Wir brauchen daher niemanden, der das bestimmt. Es muss überzeugen: und wenn recht viele folgen, dann hast du ein Stück neue Astrologie geschaffen.

    LOL, so einfach ist das. Danke fürs eigenhändige Diskreditieren.

    Offenbar ist den meisten der hier Diskutierenden nicht klar, was Wissenschaft leisten kann und was nicht.

    Das erklärt uns dann am besten eine Astrologie-Fan, oder wie?

    Zunächst bitte ich darum, wenn möglich auf den Begriff des “Schwurbelns” zu verzichten. Er ist nicht sonderlich konstruktiv, respektlos und abwertend und beschreibt lediglich ihre persönliche Haltung, die damit etwas überheblich wirkt. Können Sie sich das leisten?

    Natürlich kann er das, weil der damit akurat die Aussagen der Astrologen beschreibt.

    Die Fakten:Ihr habt von Astrologie 0 Ahnung

    Sagt der Astrologe, der immer noch keine Antwort auf Florians simple Fragen bringen kann. Lächerlich.

  79. #79 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    @ gaveston:

    Aber wer sollte einen solch Bierseeligen Haufen wie euch ernst nehmen?

    Bitte was?!? Ich habe ein ganz normales wissenschaftliches Experiment vorgeschlagen, was ist daran bierselig?

    Aber dass Du Wissenschaft nicht einmal erkennst, wenn man damit auf Dich einprügelt, war irgendwie klar. Grosse Klappe und nix dahinter.

  80. #80 StefanL
    6. Mai 2013

    So wie es aussieht, sind sich ja noch nicht einmal Astrologen darüber einig, was sie eigentlich genau können und was nicht.

    Nicht nur “darüber” auch “in sich” nicht , Kallewirsch
    gaveston #27 :“Bei aller Fragwürdigkeit der heute praktizierten Astrologie kenne ich keinen ernsthaften
    Astrologen, der heute noch von “Wirkungen” der Planeten auf den Menschen spricht!”

    gaveston#75: ” Astrologisch ist das “Wirkliche” a priori und ausschließlich Produkt eines Meßvorganges – anders herum: es existiert nichts, solange es nicht in eine Wechselwirkung tritt.[…] – und letztlich für das Phänomen dessen, was wir als Bewußtsein bezeichnen. Immerhin liegt hier die Ursache und letzte Instanz jeglicher Messung”

  81. #81 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    Ich schliesse mich im übrigen der Frage von Kallewirsch an:

    Was, genau, kann denn eigentlich Astrologie?

  82. #82 Kallewirsch
    6. Mai 2013

    @StefanL
    (oder doch gaveston?)

    gaveston#75: ” Astrologisch ist das “Wirkliche” a priori und ausschließlich Produkt eines Meßvorganges – anders herum: es existiert nichts, solange es nicht in eine Wechselwirkung tritt.[…] – und letztlich für das Phänomen dessen, was wir als Bewußtsein bezeichnen. Immerhin liegt hier die Ursache und letzte Instanz jeglicher Messung”

    Wenn ich das mit meinen bescheidenen Astrologiekentnissen jetzt interpretiere, dann bedeutet das doch, dass eben der Mond genau nicht existiert, wenn keiner hinsieht?
    Hmm. Das bedeutet dann also, dass es zb auch keine Viren gab, solange wir nicht wussten, das es sie gibt? Irgendwie verwirrend das ganze.
    Und nein, gaveston. Auch die Quantentheorie sagt nicht, dass Astrologie funktioniert und alles mit allem irgendwie verbunden ist – QT ist hier ganz sicher kein Argument. (Nur um dem gleich mal vorzubeugen).

  83. #83 StefanL
    6. Mai 2013

    @gaveston #75
    “Es geht[…] um[…]selbstkritischen Einsichtsfähigkeit bezüglich seiner eigenen Urteilsfähigkeit zur Sache Den […] Artikel[ERP] werde ich mir zu später Stunde nicht mehr antun – was aber auch nicht nötig ist.
    Ahh, gut – Sie kannten den schon, das gibt ja dann mal eine Basis…

    “Astrologisch ist das “Wirkliche” a priori und ausschließlich Produkt eines Meßvorganges – anders herum: es existiert nichts, solange es nicht in eine Wechselwirkung tritt. Genauer: Wir können bis zu diesem Zeitpunkt keine beliebig genauen Aussagen über eine Realität machen.”
    Wie jetzt “a priori” Realität oder doch nicht?
    Warum soll jetzt P(\sigma_i(t)|\mu_i)\ll 1 \forall t\ll t_P^{(i)} sein (vgl.Zurek)?

    “Es ist aber bei weitem nicht das Einzige, was sich aus dem Zodiakus heraus ableiten läßt. Dazu gehört als seine Grundannahme die Äquivalenz der Masse/Energie ebenso, bis hin zur zwingenden Beugung einer Raum/Zeit. die Symmetrieverletzung gilt hier logisch aufgeschlüsselt als die Ursache jedweden Seins.”
    Ähem – Grundannahmen lassen sich aus den aus ihnen gemachten Folgerungen ableiten? Hilfreich ist da schon die Angabe des benutzten (logischen) Kalküls.
    “Beugung der Raum/Zeit” – toll, ein Raum/Zeit Doppelspalt: Zeigen, zeigen, zeigen!
    “Symmetrieverletzung” – welche Symmetrieverletzung? …”logisch aufgeschlüsselt”: Zeigen, zeigen zeigen!

    Wenn ihr Kalkül auch nur ein Minimum an Konsistenz aufweist funktioniert das weit besser als:
    “Das werfe ich hier nun alles hin, und niemand hier kann es ohne Weiteres weder nachvollziehen noch wird er es glauben wollen. Voila.”

    Und E = mc² und Pythagoras .

  84. #84 Rabbi
    6. Mai 2013

    “Was, genau, kann denn eigentlich Astrologie?”

    Das ist doch jetzt deutlich!

    Recht haben!

    Gaveston erklärt das doch eindrücklich:
    W”irklichkeit entsteht erst durch den “Messvorgang””.
    Mit anderen Worten: Man kann die Voraussage erst dann machen, wenn das vorausgesagte Ereignis schon eingetreten ist.
    Das hat die Astrologie schon immer gewusst. Die QM hat das erst jetzt bestätigt.

  85. #85 Kallewirsch
    6. Mai 2013

    Mit anderen Worten: Man kann die Voraussage erst dann machen, wenn das vorausgesagte Ereignis schon eingetreten ist.

    Wow. Das heißt dann also, dass der M.T. praktisch der Protoyp aller modernen Astrologen ist. Denn der kann genau das. Nachweislich. Mehrfach. Kaum ist ein Erdbeben vorbei, weiß er auch schon anhand des Horoskops, dass es stattgefunden hat.

  86. #86 Kallewirsch
    6. Mai 2013

    Sorry. Aber diesem Ball MUSS ich einfach noch aufnehmen.

    Es geht auch nicht um ‘intellektuelle Überlegenheit’ sondern um schlichten Respekt gegenüber anderen Auffassungen als die, die man selber vertritt – und einer selbstkritischen Einsichtsfähigkeit bezüglich seiner eigenen Urteilsfähigkeit zur Sache. – so far.

    Nein, mein Herr. Das ganze hat nichts mit Respekt vor anderen Auffassungen zu tun. Wenn du endlich mal sagen würdest, was deiner Meinung nach Astrologie eigentlich in der Lage ist zu leisten, dann könnte man sich auch einen Test ausdenken, der genau deine Interpretation auf den Prüfstand stellt. Solange du das nicht tust, geh ich mit der landläufigen Meinung über Astrologie. Und die hat man systematisch auf den Prüfstand gestellt. Rate mal was heraus gekommen ist. Immer und immer wieder. Sie funktioniert nicht (und wenn ich hinzufügen darf – es ist auch ziemlich logisch, dass sie nicht funktioniert). Das ganze hat also nichts mit Respekt vor anderen Auffassungen zu tun, sondern damit, ob man die faktische Realität anerkennt oder ob man sich selbst dann noch in eine Fiktion retten will, wenn die Realität längst gezeigt hat, dass genau diese eine Auffassung einfach nur Unsinn ist.
    Unsinn bleibt Unsinn. Und das darf man auch sagen – das ist nicht respektlos gegenüber dem anderen. Genauso gut könnte ich dich auffordern, deinen Unsinn doch bitte bleiben zu lassen – du beleidigst damit meine Intelligenz.

  87. #87 Bullet
    6. Mai 2013

    Es is soooo geil. Je genauer man die Fragen an die Astrologen formuliert, desto ungenauer oder abschweifender werden die Antworten. Besonders geil find ich ja die astrologische Tätigkeit des Herrn Kepler als, ähm, “Beweis” dessen, daß Astrologie “funktioniert” (bwahaha). Okay, dann laßt uns mal guggn: seit wann ist es denn unter Astronomen außer Mode, gleichzeitig astrologisch tätig zu sein, hm? Ein kurzer Blick in die Wikipedia genügt, um festzustellen, daß im 18. Jhd. einige bekannte Namen in der Liste der Astronomen auftauchen, z.B.:
    Johann Beyer
    Johann Elert Bode
    Jacques Cassini
    Johann Albrecht Euler
    Edmond Halley
    Wilhelm Herschel
    Johann Gottfried Köhler
    Nicolas Louis de Lacaille
    Joseph-Louis Lagrange
    Jérôme Lalande
    Heinrich Wilhelm Olbers
    Johann Daniel Titius

    Es ist schon lustig, daß keiner von denen noch was mit Astrologie am Hut hatte, oder anders formuliert: es ist nicht weiter verwunderlich, daß Astronomie, sobald sie auf solider wissenschaftlicher Basis in Theorie und Praxis stand, die letzen Reste dieses peinlichen spätantiken magischen Blabla abwerfen konnte, ja, mußte.
    Wie es im 17. Jahrhundert aussah, kann jeder selbst nachsehen. Aber daß ein Astronom im 19. oder gar 20. Jhd noch als Astrologe sein karges Gehalt aufbesserte …. nun, wer kennt einen? Möglichst natürlich mit Rang und Namen wie der alte Kepler. Hm? Eddington? Hubble? Baade? Chandrasekhar? Ritchey? Seyfert?
    Gräßlich, dieses Versagen der Astrologen. Gräßlich.

  88. #88 Anwalts_Liebling
    6. Mai 2013

    als EDV-Fritze noch ein winziger technischer Hinweis… Es gibt ja heute schon horoskopische Analysen per PC, also Software. Nun ist der normale “Anwender” oder “Nutzer” ja nicht so der Experte für Software-Entwicklung. Daher mal ein kurzer Abriss über die Unmöglichkeit der DV-Astrologie. Abgesehen von Software mit neuronalen Netzen (sündhaft teuer, unzuverlässig und eher in der Beta-Phase) wird auch heute noch klassisch “sequentiell” programmiert. Das bedeutet, ich nehme eine Bedingung X und werte die aus. Als Ergebnis habe ich dann Text oder Grafik oder sonstwas. Übertragen auf die A. bedeutet das: Wenn Geburt = X und Planet = Y dann Ergebnis = Z. Das kann man dann beliebig weit auswalzen – aber das Ergebnis wird immer überschaubar bleiben, denn das setzt voraus, das ich für jede Kombination Bausteine definiere (also Z = B1 + B2 + B3 + B4) wobei die Bausteine wiederum konstant bleiben müssen, damit nicht Saturn mal gut mal böse ist. Setzt aber auch voraus, das alles in der A. konstant und bekannt ist und überall gleich. Denn sonst wird Software A etwas anderes als Software B ausgeben. Was ja nicht sein kann – denn A. ist ja quasi “Wissenschaft” *würg*… ich werd das mal untersuchen und das Ergebnis hier posten. Meine Vorhersage: Jedes Programm wird was anderes auswerfen….jenachdem wie fleissig jemand Bausteine eingetippt hat. Wetten?

  89. #89 JaJoHa
    6. Mai 2013

    @Bullet
    “Gräßlich, dieses Versagen der Astrologen. Gräßlich.”

    Hmm, da hast du aber grade die Vorhersage gefunden, mit denen Astrologen immer richtig liegen würden 😉
    Und die lautet (für die mitlesenden Astrologiefans, um Missverständnisse vorzubeugen):
    Die Vorhersagen stimmen nicht, aber das sie nicht stimmen kann man vorher sagen

  90. #90 gaveston
    6. Mai 2013

    @Kallewirsch
    Nur eine einzige winzige Frage. Dann geb ich auch schon Ruhe.
    Was, genau, kann denn eigentlich Astrologie?
    So wie es aussieht, sind sich ja noch nicht einmal Astrologen darüber einig, was sie eigentlich genau können und was nicht.

    Dann geb ich auch schon Ruhe….
    Schade – etwas spät. Immerhin die erste vernünftige Frage, wie man sie eigentlich in einem ScienceBlock erwarten könnte.
    Insofern will ich dafür gerne noch mal eine kleine Auszeit nehmen, und mich noch einmal bemühen, auf diese konkrete Frage zu antworten.

    Ich muß hier etwas vorsichtig sein, weil ich ja (für die meistern der Foristen hier “leider”) weder Astrologe bin, noch dieser Zunft gegenüber sonderlich freundlich gegenüber stehe.Ich verstehe allerdings zu viel von der Astrologie, um meine Kritik an der Astrologie hier teilen zu wollen und sie den hiesigen Astrologiebashern zum einfachen Fraß vorzuwerfen.Es gibt bei aller Kritik genug Astrologen, die sich ihrer Probleme sehr bewußt sind, und das Recht haben, ernst genommen zu werden.

    Nun aber zur Frage.
    Die Astrologen behaupten zunächst, über die Planetenstellung eines Augenblicks (Zeitpunkt) auf den ‘Charakter’ einer Sache/Individuum schließen zu können, die im selben Augenblick mit der Welt in eine Wechselwirkung eintritt (z.B. Geburtszeitpunkt).
    Abgesehen von festen astrologischen ‘Glaubensbekenntnissen’, die sich ausschließlich auf Erfahrung und Evidenz berufen, gibt es bislang keine statistisch unbestreibaren Beläge für diese Zusammenhänge. Zugleich fehlt es der praktizierenden Astrologie an einem theoretischen Fundament, das einer im heutigen Sinne wissenschaftlichen Überprüfung standhalten könnte. In den Erklärungsversuchen der Astrologen für die Funktionalität ihrer Sache findet man im Detail etwa soviel Ansätze, wie es Astrologen gibt.
    Gleichzeitig ist ihre Terminologie von so hoher Fragwürdigkeit (Liebe, Kariere, Partner, Beruf..usw.), das damit eine eine ernsthafte Befragung des Phänomens außerordentlich erschwert ist.

    Des Weiteren Behauptet ein großer Anteil ihrer Befürworter darüber hinaus, daß man auf Grund der Kenntnis des Anfangszustandes einer Sache/Individuum dessen Verlauf prognostizieren kann. Hier gehen aber die Ansichten über die Genauigkeit der Prognosen bei den praktizierenden Astrologen weit auseinander. Statistisch gesehen bewegt sich jedoch die Trefferquote im Bereich der Zufallserwartung.

    Demgegenüber stehen die Erfahrungen der Astrologen und ihrer Befürworter, die über Jahrtausende meinen, einen klaren Zusammenhang zwischen den Gestrirnen und den Erscheinungen des Wirklichen zu beobachten – ein Widerspruch, der entgegen der geläufiger Praxis – wie auch in diesem Forum zu beobachten – selbstverständlich nicht einfach durch ein simples gegenläufiges ‘Glaubensbekenntnis’ aufgelöst werden kann.
    Gemessen an den Erfordernissen heutiger Wahrheitsfindung (Wissenschaft) ist es also lediglich noch vollkommen Unklar, was die Astrologie kann und was nicht.
    “Unklar” ist aber eben kein Indiz, geschweige denn ein Beweis ihrer ‘nicht-Funktionalität’!

    Bekanntlich (oder auch nicht) gibt es eine unauflösliche Korrelation zwischen einer Frage und ihrer Anwort. Es gilt also auch in der Wissenschaft die ‘richtigen’ Fragen zu finden, um eine befriedigende Antwort erhalten zu können.
    Zu den Verwunderlichkeiten innerhalb der Astrologie als auch der Wissenschaft zählt nun beispielsweise der Umstand, daß sich niemand die Mühe macht, ausgerechnet das grundlegende Werkzeug der Astrologie – jenen Zodiakus (Tierkreis) einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Immerhin handelt es sich hier bereits auf den ersten Blick erkennbar um ein ‘Regelwerk’ – also ein Konstrukt, dessen Maß die ‘Regel’ ist.
    Es ist vergleichsweise, als hätte man den Text einer unbekannten Keilschrift vor sich, würde aber darauf verzichten sie zu untersuchen, weil man ja ‘eh wissen würde’, was da drinn steht…

    Untersucht man nun allerdings dieses geometrische Konstrukt bezüglich seiner darin formulierten Regeln, kommt Erstaunliches zutage, was ich hier nur sehr rudimentär in seiner letztlichen Summe in aller Kürze beschreiben will:

    Die Formulierung des Zodiakus definiert auf der Grundlage eines Logos, abgeleitet aus der spezifischen Ordnung unseres Sonnensystems, eine Reihe von Grundkräften (3 an der Zahl) die aufgrund ihres grundsätzlich symmetrischen Verhaltens letztlich über 2×3 ‘Prinzipien des Wirklichen’ zum Ausdruck kommen. Die Symmetrie spiegelt sich hier notwendiger Weise ebenso in sich selbst, was letztlich zur Anzahl von 12 (2x2x3) ursächlichen Zuständen des Wirklichen führt. Aus der Summe dieser 3 Grundkräfte leitet sich hier notwendig jenes Phänomen als Potenz ab, daß wir als ‘Zeit’ bezeichnen.
    Die hier definierten Grundkräfte befinden sich in einem Verhältnis der Entropie=1 zueinander – ein Zustand also, in dem noch keinerlei Wechselwirkung zwischen den einzelnen Kräften stattfindet, und damit auch noch keine ‘tatsächliche Zeit’ existiert.
    Ich bezeichne diesen Zustand als ‘allgemeine Astrologie’, da hier lediglich die Fundamente (Grundkräfte) des Wirklichen formuliert sind, ohne jede Dynamik.

    In ihrem speziellen Fall befindet sich die Ordnungsstruktur aufgrund ihrer Eigendynamik in einem jeweils spezifischen Zusstand eines Symmetriebruchs (Punkt auf dem Zeitpfeil) der sich widerum notwendig entsprechend den thermodynamischen Prinzipien in Richtung seines Anfangszustandes bewegt (Entropie=1). Das ist der Teil der Astrologie, den die praktizierenden Astrologen beobachten und der in einem ‘Horoskop’ aufgearbeitet wird.

    Behauptung: Der Zodiakus beschreibt in seiner Formulierung eine klar definierte und logisch stimmige ‘ORDNUNGSSTRUKTUR’ aus der heraus sich alle beliebigen Erscheinungen des Wirklichen notwendig ableiten!
    Mir ist bislang kein Detail dieser Ordnungsstrunkktur bekannt, der im unauflösbaren Widerspruch zu den Beobachtungen der Naturwissenschaften steht.Eher erscheint es mir zuweilen, als würde die moderne Wissenschaft daran gegangen sein, das geistige Modell des Wirklichen unserer Vorväter über das Experiment zu bestätigen (unwissentlich – versteht sich).
    Der Zodiakus ist also gewissermaßen eine vorzeitliche Form einer ‘Theorie of Everything’, die nach meiner bisherigen Kenntnis in den Naturwissenschaften ausnahmslos ihre Bestätigung fiindet.

    quod erat demonstrandum

    Nachsatz: Es sind mehr als 3 Sätze geworden, und es kann selbstverständlich in dieser Kürze dennoch nicht im Ansatz über den tatsächlichen Gehalt der Astrologie auflklären – zumal dies hier auch gar nicht euer Ziel des Disputs ist.
    Sein wir also zum Schluß einmal ehrlich: In diesem Forum gibt es keine Fragen bezüglich der Astrologie – es ist bereits alles längst entschieden! Insofern kann es auch einfach logisch betrachtet für euch keine Antworten geben.
    Ich bin Realist genug, meine tatsächliche Funktion hier Einschätzen zu können. Wenn ich mir dennoch die Zeit genommen habe einer eingeschworenen Gemeinde gegenüber zu treten, so wohl mehr aus Spaß an der zuweilen kurzweiligen Auseinandersetzung und ihrem Unterhaltungswert.
    Allein gegen alle ist natürlich auf die Dauer irgendwann etwas anstrengend und Zeitraubend. Insofern möchte ich mich für dieses Mal verabschieden bis vielleicht zum nächsten Mal.

    Und – na ja… “Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben”.
    Max Planck

    Genießt den Frühling und achtet weiterhin darauf, daß euch nicht der Himmel auf den Kopf fällt. ;ö)

  91. #91 Basilius
    6. Mai 2013

    @gaveston
    Wow!
    Soviel Text für die triviale Aussage:
    “Diverse Astrologen glauben, daß man mit Astrologie Voraussagen über den Charakter von Menschen und Vorhersagen über die Zukunft treffen kann, sind sich aber selber über die genauen Regeln, sowie die genauen Möglichkeiten alles andere als einig und berufen sich letztlich auf ihre eigene Erfahrung. Belegen lies sich davon bisher gar nichts.”
    Kannst Du mir einen vernünftigen Grund nennen, warum man Deine überlangen, aber letztlich wenig aussagenden Kommentare, noch weiters lesen oder gar ernst nehmen sollte?

  92. #92 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    Okay, ich fasse mal zusammen: die Astrolügie kann… nichts. Aber das richtig gut.

    Und meine Wette will auch wieder mal niemand annehmen. Warum wundert mich das so gar nicht mehr…

  93. #93 Bullet
    6. Mai 2013

    Zusammenfassung ist gut. In dieser Textwall da oben ist soviel …. *aaarrrgggghhh* Müll drin, daß man das Mittelmeer darin auffüllen könnte.

  94. #94 Adent
    6. Mai 2013

    @gaveston
    Achso, du hast dir mit dem Zodiak einfach eine alte Vorlage für die Radosophie genommen, na das ist ja auch ein bischen billig gell? Das ist in etwa so faszinierend als würdest du anmerken, das Rad ist rund und sein Durchmesser steht im Verhältnis zur Zahl Pi und genau das findet man schon bei den ersten (halbwegs) runden Rädern, WOW welch Erkenntnis.
    Deine anderen Aussagen zur Astrologie sind sehr treffend und charakterisieren exakt das, was hier auch oftmals angeführt wird und noch von keinem Astrologen abgewiesen werden konnte, nämlich die Beliebigkeit der Astronomie. Insofern gehörst du mit zur “eingeschworenen Gemeinschaft”, was auch immer das sein soll. Definieren wir mal die eingeschworene Gemeinschaft als: Leute die denken können und ihren Verstand benutzen, dann passt das schon.

  95. #95 Adent
    6. Mai 2013

    Uih, die Beliebigkeit der Astrologie muß es natürlich heißen, wie peinlich ist das denn 😉

  96. #96 Adent
    6. Mai 2013

    Ich geh mich jetzt erhängen, so einen peinlichen Tippfehler hatte ich ja noch nie …
    Das ist ja fast so schlimm wie die H-Mess Molle von Johann Sebaldrian Bach, die ich mal live als Ansage im Radio gehört habe.

  97. #97 Nullzone
    6. Mai 2013

    So, jetzt habe ich aufgeholt mit dem lesen, geht ja wieder rund hier 😉

    Fange ich doch mal mit einer *gaaaanz* einfachen Frage an Dich an, @gaveston:
    in #90 beziehst Du Dich auf den Geburtszeitpunkt:
    …die im selben Augenblick mit der Welt in eine Wechselwirkung eintritt (z.B. Geburtszeitpunkt).
    Wie ist der denn bitte genau astrologisch definiert? Wer hat das gemacht, wann und warum? Sind sich alle Astrologen *weltweit* darüber einig, dass es so und nicht anders sein muss? Wenn nein, warum nicht?
    Und egal, ob sie sich einig sind oder nicht, wo kann ich den “Entscheidungsfindungsprozess” nachlesen? Sowas wie eine Veröffentlichung in Nature, Science oder einem Blatt ähnlichen Kalibers (darfst mich auch gerne auf “Applied Astrology Today” hinweisen, falls es sowas mit gleicher Reputation wie z.B. Nature oder Science gibt).

    Um eine kurze und präzise Antwort wird gebeten.

  98. #98 Theres
    6. Mai 2013

    :) 😀 gnigger … @Adent
    Der war gut, und ein epischer Schrei nach der Vorschau!
    Seit wann bringt dich denn so ein “drolliger” Geselle so aus dem Gleichgewicht?

    Alle Fragen, die ich so hätte, wurden hier ja schon x Mal gestellt und nicht einmal von Astrologienahen beantwortet.

  99. #99 Adent
    6. Mai 2013

    @Theres
    Lol, mit Gleichgewicht hatte das nichts zu tun, ich weiß auch nicht wo das herkam 😉
    Apropos Geburtszeitpunkt, da haben wir es dann schon wieder, das ist also die erste Wechselwirkung, hmmm nunja, ich habe den ganz primitiven Verdacht da könnte ich (und nicht nur ich) anderer Meinung sein.
    Warum nicht der der Empfängnis, die Sekunde in der das eine Spermium an der Eizelle andockt? Oder die erste (2,3,4te…) Teilung der Eizelle, oder die Fixierung der Eizelle während der Pubertät oder die in vitro Befruchtung beim Arzt oder, ach da kann man ja gar nicht wieder aufhören.
    Beliebigkeit ist das Stichwort mit dem man jede astrologische Aussage qualifizieren kann.

  100. #100 icke73
    6. Mai 2013

    “Statistisch gesehen bewegt sich jedoch die Trefferquote im Bereich der Zufallserwartung.”

    Soweit dazu, würde ich mal meinen… Wie kommt man eigentlich auf die Idee, erst zu schreiben, dass da mal eben nachgewiesenermaßen NICHTS dran ist, um hinterher noch irgendwelchen Unsinn zum Thema “Warum es trotzdem gaaaanz toll und wichtig ist!” zu verzapfen?

    Unklar geht die Welt zugrunde… 😉

  101. #101 Nullzone
    6. Mai 2013

    @Adent & Theres:
    Und das finden wir dann wohl bald bei “Astrologie Heute” oder so, Schlagzeile:
    “Skeptiker gibt zu: Astronomie ist beliebig! Planeten fahren auch mal einen Umweg…mehr auf Seite 12.”
    Mit genauer Begründung aus dem Horrorskop von Astrodicticum Simplex, warum es schon immer klar war, dass genau zu diesem Zeitpunkt die Skeptiker-Bagage endlich zur Einsicht kommt. 😉

    P.S.: Spass-Warnung für unsere humor-herausgeforderten Freunde vergessen. Also, hier ist sie :)

  102. #102 Theres
    6. Mai 2013

    Oder auch: Wenn du zu viel (nach)fragst, bekommst du keine sinnvolle Antwort mehr.

  103. #103 JaJoHa
    6. Mai 2013

    @Adent
    Ach, spar dir das erhängen, da bekommst du nicht mal einen eigenen Artikel bei BlooDNAcid 😉
    Aber hier eine kleine Hilfe, die ich mal gelesen habe:
    Astronom mit N, wie Naturwissenschaftler und beschäftigt sich mit Sternen
    Astrologe mit L, was dir mit L einfällt kann ich mir denken und der glaubt, das sich die Sterne mit Menschen beschäftigen

  104. #104 Theres
    6. Mai 2013

    Hrmpf, und so erwischt es mich.
    Also @ Adent und da stand eigentlich noch ein: “Jetzt kommst du auch noch mit der Biologie, als ob die Astronomie nicht genügen würde” davor. – dann obiger Satz –
    @Nullzone
    Da werd ich doch sofort mal nach dem Journal googeln 😀

  105. #105 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    @ Adent:

    Ist zwar OT, aber fiel mir gerade zu Deinem Vergleich ein – ein Dialog, dessen Humor sich nur Schweizern erschliesst:

    “In welcher Tonart steht das Stück?”
    “C-Dur.”
    “Falsch!”
    “Moll.”
    “Richtig.”

    @ Nullzone:

    Was ich mich ja schon länger frage – warum ist eigentlich der Zeitpunkt der Geburt so wichtig und nicht der Zeitpunkt der Zeugung?

  106. #106 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    Notiz an mich: regelmässig aktualisieren!!!

  107. #107 Nullzone
    6. Mai 2013

    @nochnFlo:
    Was ich mich ja schon länger frage – warum ist eigentlich der Zeitpunkt der Geburt so wichtig und nicht der Zeitpunkt der Zeugung?
    Ich mich auch.
    Aber ich bin mir sicher, dass uns gaveston da kompetent Auskunft geben kann…

    Das ist doch mal eine gute Frage and gaveston et al.:
    Mal angenommen, wir pflanzen uns nur noch über in-vitro-Befruchtung und anschliessende Aufzucht im Brutkasten fort. Wie bestimmt der seriöse Astrologe denn dann den Geburtszeitpunkt? Und warum macht er es dann genau so, wie Du es uns sicherlich erklären kannst?

  108. #108 Kallewirsch
    6. Mai 2013

    @gavstone

    OK. Den ersten Teil deiner Ausführungen kann man also so zusammenfassen: Die Astrologie kann …. nix.

    Untersucht man nun allerdings dieses geometrische Konstrukt bezüglich seiner darin formulierten Regeln, kommt Erstaunliches zutage

    Das ist jetzt aber deine Sicht der Dinge. Ich kann in deinen folgenden Ausführungen eigentlich nur eine erstklassige Vorlage für Bullshit-Bingo erkennen. So leid mir da auch tut.

    Behauptung: Der Zodiakus beschreibt in seiner Formulierung eine klar definierte und logisch stimmige ‘ORDNUNGSSTRUKTUR’

    Ordnungsstruktur? Wie und wo und vor allen Dingen wer hat diese Struktur definiert.

    Eine Ordnungsstruktur ist für mich zb. das Periodensystem der Elemente. Als man erkannte, dass man zwischen Elementen und Verbindungen chemisch unterscheiden muss, ging man daran, Elemente mit gleichartigen Eigenschaften in einer Tabelle anzuordnen. Damals verstand man noch nicht, was da dahinter steckt. Aber das machte nichts – die Ähnlichkeiten unterschiedlicher Elementgruppen war vorhanden und für jeden ‘Chemiker’ weltweit nachvollziehbar. Wer auch immer wollte, konnte eine ähnliche Tabelle aufbauen und kam im wesentlichen auch zum gleichen Ergebnis wie alle anderen auch. Das war die Geburtsstunde der modernen Chemie und erst nach und nach erkannte man, was da dahinter steckt und warum es diese Ähnlichkeiten gibt. Mit der Erkenntnis, dass es auch in Atomen eine Feinstrukturierung gibt und man sich die nicht wie Billiardbälle vorstellen darf (by the way – Go Ronnie, go) reifte sogar ein Verständnis dafür, wie und warum sich chemische Elemente gerade so
    verbinden wie sie es tun. Aber am Anfang stand eine Ordnungsstruktur, von der man zwar nicht wusste, wie sie zustande kam, die man aber dokumentiern konnte und über die sich (bis auf Kleinigkeiten) alle einig waren. Ja, diese Ordnungsstruktur war sogar so erfolgreich, dass man einige der Lücken in dieser Struktur gerade wegen dieser Struktur schliessen konnte. Die Struktur zeigte ungefähr die Eigenschaften von nicht bekannten Elementen auf und anhand dieser Vorhersage konnten einige davon tatsächlich gefunden werden.

    Das nenn ich eine Ordnungsstruktur, wie sie einem wissenschaftlichen Anspruch genügt. Aber das, was du da über den Zodiak von dir gegeben hast – sorry. Das ist eine wilde Spekulation, die irgendwie mit Kräften zu tun hat, die keiner je festgestellt oder auch nur beobachtet hat. Eine sog., Ordnungsstruktur, die, obwohl seit mehr als 3000 Jahren unter ‘Beobachtung’, offenbar noch nie irgendwer hätte dingfest machen können. Wohlgemerkt: Ich spreche nicht von naturwissenschaftlichen Erklärungen. Ich spreche einzig und alleine von einer verbindlichen Beschreibung dieser Struktur ohne Ansehen der Frage “Was steckt dahinter?”.

  109. #109 Rabbi
    6. Mai 2013

    noch’n Flo
    “Notiz an mich: regelmässig aktualisieren!!!”
    Was jetzt? Den Zeitpunkt der Geburt?

  110. #110 Bullet
    6. Mai 2013

    Ach, das paßt ja. An meinen schnöden Kommentar #87 noch anhängend zitiere ich mal den Hausherren, der hier schreibt:

    Das Teleskop selbst wurden Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut; kurz danach wurde das erste Spiegelteleskop gebaut und 1672 stellte Isaac Newton eine stark verbesserte Version davon vor. Das 17. Jahrhundert war die Geburtsstunde der modernen Astronomie und das Teleskop spielte dabei sicherlich eine wichtige Rolle. Man konnte damit mehr sehen als vorher; man sah Sterne, die mit freiem Auge nicht sichtbar waren. Man sah die Monde des Jupiters und die Phasen der Venus: Zwei Beobachtungen, die maßgeblich dazu beitrugen, das alte geozentrische Weltbild zu stürzen und das heliozentrische zu etablieren.

    Und nebenbei die Astrologie vom Tisch zu wischen. SO ein Zufall aber auch.

  111. #111 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. Mai 2013

    Da fällt mir doch noch etwas ein:

    @ gaveston:

    Ist Pluto nun eigentlich wichtig in der Astrologie oder eher doch nicht? Und falls ja, warum hat das vor Plutos Entdeckung niemand gemerkt – da müssen ja alle Horoskope grundlegend falsch gewesen sein. Und falls er doch nicht wichtig ist – warum sind dann der Mond oder Asteroid Eris wichtig?

  112. #112 Pete
    6. Mai 2013

    Ganz grosses Popcornkino mal wieder, herrlich.
    Im Browsertab nebenan liegt gerade

    http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/13/der-einsteinwiderleger-im-kepler-salon/#comment-13097

    und irgendwie habe ich ein deja vu -Erlebnis.

    Pete

  113. #113 Sonne Asiens
    6. Mai 2013

    @ Bullet: “Es is soooo geil. Je genauer man die Fragen an die Astrologen formuliert, desto ungenauer oder abschweifender werden die Antworten.”

    So ist es überhaupt nicht. Wahr ist vielmehr: von AstrologInnen-Seite her werden sehr präzise Antworten gegeben – zum Beispiel fragt Freistetter, warum welche Himmelskörper Gültigkeit haben. Man erkläts ihm genau – doch weil er wirklich scheinbar nicht in der Lage ist, es zu verstehen, tut er so, als sei nichts gesagt.

    @ PDP10: AstrologInnen können auch ohne Häusersystem arbeiten – was sollten denn sonst all die Leute ohne Geburtszeit machen? Dass du das nicht weißt, outet dich als Laien. Du bist hier nicht der Einzige, der ein Horoskop mit Papier und Bleistift und Ephemeriden erstellen kann.

  114. #114 PDP10
    6. Mai 2013

    @Kallewirsch und @noch’n Flo

    und alle anderen die die Sache mit dem Geburtszeitpunkt bemerkt haben ….

    Da gibt es eine Astrologische “Technik” die sich Geburtszeitkorrektur nennt.
    Dabei versucht man mit verschieden Methoden den “wahren” Geburtszeitpunkt eines Menschen zu bestimmen.
    Schliesslich gibt es ja nicht nur so Sachen wie Frühgeburten (ist “natürlich”, also “Schicksal”), sondern auch Kaiserschnitte oder per Medikament eingeleitete Geburten (ist nicht natürlich, weil menschengemacht – oder je nach Schule dann doch wieder Schicksal … oder so …).

    In den “Fachabteilungen” der einschlägigen Eso-Buchhandlungen findet man allein zu diesem Thema schnell mal einen halben Regalmeter Literatur.

    Wenn man dann mal zwei Bücher dazu zufällig herausgreift, hat man entweder zwei aus der gleichen “Schule” erwischt. Da steht dann auch genau das gleiche drin.
    Oder mann erwischt zwei aus verschiedenen Schulen.
    Da steht dann nicht das gleiche drin … :-)

    Noch ein Thema, bei dem die Astrologen sicher noch ein wenig “Forschen” müssen …

  115. #115 PDP10
    6. Mai 2013

    @Sonne Asiens:

    ” AstrologInnen können auch ohne Häusersystem arbeiten – was sollten denn sonst all die Leute ohne Geburtszeit machen? Dass du das nicht weißt, outet dich als Laien.”

    Nein tut es nicht. Dann fehlt nämlich die Zeit- und Orts-Qualität.

    Ohne Angabe des genauen Geburtsortes und die genaue Geburtszeit haben Millionen Menschen auf der ganzen Welt exakt das gleiche Horoskop.

    Aussagen für einen individuellen Menschen zu machen ist also völlig unmöglich.

  116. #116 PDP10
    6. Mai 2013

    Langsam wirds interessant :-)

    Die Einwürfe von Frau Siram und “Sonne Asiens” erinnern mich immer mehr an die üblichen Relativitätstheorie- oder Quantenmechanik-Cranks, die es nicht hin kriegen auch nur eine Gleichung korrekt hin zu schreiben – und wenn ihnen jemand etwas vorrechnet einen dann für doof und inkompetent erklären … :-)

  117. #117 JaJoHa
    7. Mai 2013

    @PDP10
    Ein Highlight war für mich auch, als euer “Liebling” stur behauptete, das \gamma=\frac{1}{\sqrt{1-\beta^2}} kleiner als 1 werden kann. Seine Reaktion auf eine Erklärung, wieso das so ist bewirkte genau das was du ansprichst 😉
    Den ihr Problem ist das hier http://xkcd.com/451/ :-)

  118. #118 JaJoHa
    7. Mai 2013

    Den Text editieren und nicht aufpassen ist eine blöde Idee. Der zweite Satz sollte lauten
    Seine Reaktion auf die Erklärung war genau das, was du ansprichst

  119. #119 Pete
    7. Mai 2013

    @PDP10 #116,
    sag ich doch 😉

    Pete

  120. #120 PDP10
    7. Mai 2013

    “Ein Highlight war für mich auch, als euer “Liebling” stur behauptete, das \gamma=\frac{1}{\sqrt{1-\beta^2}} kleiner als 1 werden kann.”

    Naja … mit v > c wird der Bruch dann Imaginäääär!
    Also nicht real! Äh … reell.

    Das muss doch was bedeuten!

    Ob darüber auch was im Zodiak steht?

    Sorry, ist spät, ich muss ins Bett … :-)

  121. #121 Nullzone
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens #113:
    Nein, da wird eben von Astrologe nichts erklaert.
    Da kommt nur “schwurbeldiblubb, weil das halt so ist.”
    Im Endeffekt ein “keine Ahnung”, nur in unglaublich viel Verbaldiarrhoe verpackt.

    Oder habe ich da irgendwo was uebersehen, und es gibt das astrologische Aequivalent zu, sagen wir, der Gravitatinstheorie?
    Falls ja, liefere doch mal nen entsprechenden Link, wo ich das nachlesen kann.

    Und dann kannst du sicher auch noch erklaeren, warum es nicht eine allgemeingueltige durch Experimente bestaetigte Astrologie gibt, bei der alle Astrologen (bis auf ein paar Spinner, sowas wie die Chemtrail-Verschwoerer oder Einstein-Widerleger der Astrologie) wissen, dass es die richtige ist.

    Mal zum Vergleich:
    Gibt es eine “europaeische, chinesische, indische, etc.” Astronomie? Oder Mathematik? Chemie?
    Eher nicht.

  122. #122 Florian Freistetter
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens: da du ja eh davon ausgehst daß ich dumm bin, erklär mir doch einfach nochmal, warum “Es sind die Planeten wichtig die für für die Menschen wichtig sind” eine Antwort sein soll? Siehe dazu aber auch diesen Artikel hier: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/01/17/astrologie-ist-immer-noch-unsinn-eine-nachlese/

  123. #123 Bullet
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens:

    So ist es überhaupt nicht. Wahr ist vielmehr: von AstrologInnen-Seite her werden sehr präzise Antworten gegeben – zum Beispiel fragt Freistetter, warum welche Himmelskörper Gültigkeit haben. Man erkläts ihm genau – doch weil er wirklich scheinbar nicht in der Lage ist, es zu verstehen, tut er so, als sei nichts gesagt.

    Oha. Ich befürchte, hier ist etwas durcheinandergeraten. Wärest du bitte so freundlich, kurz deine Vorstellung von “präzise” und “genau” zu erklären und diese am Beispiel eines Kommentares, in dem *man* diese Konzepte zur Anwendung gebracht hat, zu erläutern?

  124. #124 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ PDP10: man weiß gar nicht, in welchem Ton man dir antworten soll. Nein – so ist es eben nicht: AstrologInnen arbeiten selbstverständlich auch ohne Geburtszeit Manche machen sogar ausdrücklich Werbung damit, denn es gibt viele, die ihre Geburtszeit nicht kennen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob Millionen Menschen das gleiche.
    Horoskop haben – auch Zwillinge haben das gleiche Horoskop, das ist ebenfalls kein Problem. Was Menschen aus ihren Anlagen machen, darauf kommt es an. Außerdem können wir gut mit Stundenastrologie arbeiten, funktioniert ebenfalls hervorragend.

    Halte Dich im Ton ein wenig zurück – es macht einen Unterschied, ob man in Fachbuchahndlungen rumblättert oder auch tagtäglich mit der Materie arbeitet.
    Du glaubst scheinbar im Ernst, dass du hier der Einzige bist, der ein Horoskop ohne Computerprogramm erstellen kann, oder weiß, wie sich die Häusersysteme unterscheiden.

    @ graveston: “Die Formulierung des Zodiakus definiert auf der Grundlage eines Logos, abgeleitet aus der spezifischen Ordnung unseres Sonnensystems, eine Reihe von Grundkräften (3 an der Zahl) die aufgrund ihres grundsätzlich symmetrischen Verhaltens letztlich über 2×3 ‘Prinzipien des Wirklichen’ zum Ausdruck kommen. Die Symmetrie spiegelt sich hier notwendiger Weise ebenso in sich selbst, was letztlich zur Anzahl von 12 (2x2x3) ursächlichen Zuständen des Wirklichen führt. Aus der Summe dieser 3 Grundkräfte leitet sich hier notwendig jenes Phänomen als Potenz ab, daß wir als ‘Zeit’ bezeichnen.”

    Hochinteressant: allerdings kann aus dem Zodiak nicht, wie du weiter oben sinngemäß irgendwo schreibst, die Relativität der Raum/Zeit ableiten, das geht nicht, weil es sowas nicht gibt.

    Aber deine Ideen zur theoretischen Grundlage der Astrologie gefallen mir – auch wenn das Klagen über den Zustand der Gegenwartsastrologie wenig hilfreich ist und meines Erachtens auch falsch.

    Aber wenn Du schreibst, dass der Logos aus der Astrologie selbst “hervorgegangen” ist, dann werde ich sehr hellhörig. Auch das Zahlensystem selbst. Doch dabei ist zu beachten:

    “Wohl kaum jemand in der Welt wird widersprechen, dass die Mathematik funktioniert und zu wahren Aussagen kommt … ”

    Eben nicht – nur astrologisch kommt die Mathematik zu wahren Aussagen, Das wird – tiefer gedacht – auch der Grund für den irrationalen Hass der hier anwesenden Nicht-Denker sein: denn Mathematik ohne die Idee der Einheit ist buchstäblich Nichts und führt mit Physik verbunden ja auch tatsächlich ins Nichts.

    Mathematik kommt auch keinesfalls zu wahren Aussagen, ihre Grundaxiome sind schon fragwürdig.

    1 + 1 setzt eine Verdopplung der Realität schon voraus – wenn er nicht im wahrsten Sinn des Wortes als “Satz der Identität” verstanden wird. ´Denn entweder, es gibt 1, oder sie lässt sich verdoppeln: es ist, losgelöst von der Einheit, ein logischer Grundwiderspruch in aller Mathematik, was sich eben auch an ihren Ergebnissen zeigt, vor allem in der Relativitätstheorie. Man muss eben ganz tief in den Brunnen tauchen, um Astrologie zu verstehen.

    Der Zodiak – so meine Ansicht – wird letztlich aus der Raumzahl 12 abgeleitet – und mit den natürlichen Rhythmen symmetrisiert – denn hier trifft sich auf kleinstem Nenner die Raumerfassung über die Hypotenuse und das einhändige Finger-Zählen nach dem weltumspannenden Duodezimalsystem ( und dieses hängt dann wieder mit dem Jupiter/Saturn Zyklus zusammen).

  125. #125 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    warum welche Himmelskörper Gültigkeit haben. Man erkläts ihm genau – doch weil er wirklich scheinbar nicht in der Lage ist, es zu verstehen, tut er so, als sei nichts gesagt.

    Also ehrlich gesagt, hab ich das auch nicht verstanden.
    Meiner Ansicht nach ist “Man nimmt einfach die, die man will” keine befriedigende Antwort.
    Wenn Astrologie als Wissenschaft gelten soll, dann muss es da doch genauere Definitionen geben. Zum Beispiel sagt mir die Chemie exakt, welche Ausgangsstoffe ich nehmen muss um ein bestimmtes Endprodukt zu bekommen. Da ist nichts mit ‘nimm einfach das was dir gefällt’. Die Mechanik sagt mir ganz klar, welche Dinge berücksichtigt werden müssen, um die Belastung eines einseitig eingespannten Trägers zu berechnen.
    Das alles sind ganz klar wissenschaftliche Arbeitsgrundlagen.
    Sowas muss es doch auch für die Astrologie geben. Oder etwa nicht? Wenn nicht, was unterscheidet Astrologie dann von Jahrmarktsschwurblern?

  126. #126 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob Millionen Menschen das gleiche Horoskop haben – auch Zwillinge haben das gleiche Horoskop, das ist ebenfalls kein Problem.

    Oha. Ist ja interessant. Also ist doch was drann an den Zeitungshoroskopen?

    Könnt ihr euch mal untereinander einigen? Die einen sagen ‘Ja’, die anderen sagen ‘Nein’. Und dann wundert ihr euch, dass euch keiner versteht.

    Was Menschen aus ihren Anlagen machen, darauf kommt es an.

    Aha. Nur darauf kommt es an.
    Und, wozu brauch ich dann noch die Astrologie, wenn es nur darauf ankommt?

  127. #127 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    der hier anwesenden Nicht-Denker

    An deiner Stelle wäre ich ein wenig vorsichtiger mit deinen Aussagen.
    Selber nicht alleine aufs Klo gehen können, Dämlich wie ein Haufen Stroh, aber andere beleidigen. Das kommt nicht wirklich so gut.

  128. #128 Adent
    7. Mai 2013

    Lol, Zoff zwischen Astro-Schwurblern, ganz großes Kino
    Meine liebe Sonne Asiens, das ist mal wieder eine steile These, ich meine folgende Aussage:

    es ist, losgelöst von der Einheit, ein logischer Grundwiderspruch in aller Mathematik, was sich eben auch an ihren Ergebnissen zeigt, vor allem in der Relativitätstheorie.

    Wärest du so lieb das zumindest ein bischen zu belegen, gern auch mit Formeln, aber bitte ohne das nullaussagende Blabla, das bisher von Dir kam.

  129. #129 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Der Zodiak – so meine Ansicht – wird letztlich aus der Raumzahl 12 abgeleitet – und mit den natürlichen Rhythmen symmetrisiert – denn hier trifft sich auf kleinstem Nenner die Raumerfassung über die Hypotenuse und das einhändige Finger-Zählen nach dem weltumspannenden Duodezimalsystem ( und dieses hängt dann wieder mit dem Jupiter/Saturn Zyklus zusammen).

    Schade. Die Wörter sind zu selten, als dass sie in einer Bullshit-Bingo Karte auftauchen würden.

    Jedes einzelne deiner hier gebrauchten Worte existiert (Tippfehler mal ausgenommen und bei Raumzahl bin ich mir nicht ganz sicher). Aber die Zusammenstellung der Wörter zu ganzen Sätzen ist vollkommen sinnfrei. Tu dir selbst einen Gefallen und lern erst mal, was die Wörter bedeuten, die du benutzt.

  130. #130 Adent
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    der Grund für den irrationalen Hass der hier anwesenden Nicht-Denker

    Dafür wäre ein Beleg auch ganz passend, findest du nicht? Du pöbelst hier einfach mal pauschal die Leute an, die mit Sicherheit deutlich mehr Übung im Denken haben als du und findest das ok?
    @Kalle
    Nana, keine Beleidigungen, ein Haufen Stroh hat allein auf Grund der darin befindlichen Mikroorganismen mit großer Sicherheit mehr Intelligenz zu bieten als die Sonne Asiens.

  131. #131 Adent
    7. Mai 2013

    Raumerfassung über die Hypotenuse…, einhändiges Fingerzählen… (hmm, 0, 1, 2, 3, 4, das dreimal, dann sind wir beim Duodezimalsystem, Alter Falter) ich schmeiß mich wech.

  132. #132 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Man muss eben ganz tief in den Brunnen tauchen, um Astrologie zu verstehen.

    Ich würde ja eher sagen “Man muss ganz gewaltig einen an der Klatsche haben”. und du bezeichnest die Peano-Axiome bzw. Axiome des Euklid als …. wie war das noch mal …. fragwürdig?

  133. #133 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    @Adent

    Nana, keine Beleidigungen, ein Haufen Stroh hat allein auf Grund der darin befindlichen Mikroorganismen mit großer Sicherheit mehr Intelligenz zu bieten als die Sonne Asiens.

    Auch wieder wahr. Ich entschuldige mich damit ausdrücklich bei allen Escherichie, Coccen und was sonst noch so kreucht und fleucht. War nicht so gemeint, ich habe mich hinreissen lassen.

  134. #134 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Mai 2013

    @ Sonne Asiens:

    Du scheinst ja eine sehr versierte Astrologin zu sein – wie wäre es also, wenn Du mein Wettangebot aus Kommentar #55 annimmst. Sollte ja leicht verdientes Geld sein. Oder kneifst Du genauso wie schon über ein Dutzend Deiner KollegInnen vor Dir?

  135. #135 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Freistetter: das hast du gesagt: “dumm”, nicht ich. Du hörst halt einfach nicht zu und nimmt zutreffende und informative Antworten nicht wahr, weil du unter genau dem leidest, was du anderen vorwirfst: unter selektiver Wahrnehmung.

    Was die Auswahl der Planeten und Himmelskörper angeht, soweit es die Astrologie betrifft: natürlich sind die Himmelskörper “wichtig für die Menschen, die wichtig für sie sind”, die anderen nicht. Und das hat folgende Bewandtnis: zu dem, was ihr in der Naturwissenschaft Beobachtung nennt, kommt in der Geheimwissenschaft auch die Selbstbeobachtung hinzu. Denn nach Meinung der Esoterik ist nicht – wie in der Naturwissenschaft – der Mensch bezugslos hineingestellt in einen Materiehaufen aus Staub, sondern hat ganz logisch zu den Dingen, die er wahrnimmt, eine Korrespondenz auf Gegenseitigkeit. Daher ist das erste “Instrument” einer Messung überhaupt der Mensch selbst.

    All die Dinge, die du mit Augen (auch technischen Augen) siehst, dort bist du auch – und zwar völlig unabhängig davon, wie viele “Lichtjahre” das Ding entfernt ist.

    Auch die instantanen Eigenschaften verschränkter Photonen in der QM legen dies nahe, falls du eine naturwissenschaftliche Eselsbrücke brauchst.

    Du kannst es vergleichen mit der Metapher von der Quelle und der Mündung eines Flusses. So gewaltig der Fluss bei der Mündung. So winzig, wie die Quelle am Ursprung, so stehen doch Quelle und Mündung zueinander in Bezug, wie Mensch und Himmelskörper.

    Dass der Mensch hier Quelle und nicht Mündung ist, gehört ebenfalls zu den Erkenntnissen der Geheimwissenschaft.

    Wenn du also deinen Asteroiden hast – und wärst der Einzige, der seine Ephemeriden kennt und liest – so wirst du doch allein durch die Resonanz mit deiner eigenen Wahrnehung erkennen, was dieser Asteroid astrologisch “macht”.

    Überhaupt die Frage der Resonanz: völlig vernachlässig bei materiell denken Astrologen in Bezug auf den gesuchten “Wirkmechanismus” – denn wie sollten beispielsweise die Himmelskörper des Sonnensystems nicht gegenseitige Resonanz erzeugen?!

  136. #136 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Auch die instantanen Eigenschaften verschränkter Photonen in der QM legen dies nahe,

    Nein. Bitte nicht.
    DIe QM sagt nicht, dass Astrologie funktioniert oder liefert auch nur irgendeinen Ansatz für eine Erklärung derselben. Es ist einfach nur ein ganz schlechtes Beispiel. Es zeigt, dass diejenigen, die die QM zur Untermauerung ihrer Thesen benutzen wollen, nicht den Hauch eines Schimmers davon haben, worum es dabei in Wirklichkeit geht.

  137. #137 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    natürlich sind die Himmelskörper “wichtig für die Menschen, die wichtig für sie sind”, die anderen nicht. Und das hat folgende Bewandtnis: zu dem, was ihr in der Naturwissenschaft Beobachtung nennt, kommt in der Geheimwissenschaft auch die Selbstbeobachtung hinzu.

    Und wie macht man das konkret?
    Da draussen schwirren Millionen von Asterioden rum. Wie kann ich in meiner Lebenszeit erkennen, welche davon für mich wichtig sind und welche nicht?

  138. #138 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Noch`n Flo: wenn du wetten will und so geldgeil bist, warum gehst Du nicht ins Kasino oder so? Astrologie ist kein Spielchen, sondern eine heilige Sache, die gebührenden Respekt verlangt.

  139. #139 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    so wirst du doch allein durch die Resonanz mit deiner eigenen Wahrnehung erkennen

    Das würde mich noch interessieren. Wie mache ich das konkret?
    Angenommen ich habe alle 28 Tage Zahnweh. Könnte ich dann hypothetisch erst mal annehmen, dass dies in irgendeiner Form mit dem Mond zusammen hängen könnte? Oder was genau meinst du mit “Resonanz mit der eigenen Wahrnehmung”.

  140. #140 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Kallerwirsch: leider nicht, sondern es zeigt nur, dass du die QM nicht verstanden hast – welcher Naturwissenschaftler hat sie schon verstanden? Im Wesentlichen sagt sie, dass es Wirkungen gibt, die unabhängig von Zeit und Raum im Prinzip unendlich weit “wirken” können, ohne dass wir im Geringsten eine Idee hätten, wie das materiell zu denken ist. Die QM widerlegt damit die Relativitätstheorien – weil selbstverständlich Information übertragen wird: sonst hätten wir sie ja nicht. Das Ganze belegt zwar nicht die Astrologie, macht aber die absurde Suche nach einem materiellen Wirkmechanismus (Gravitation, Resonanz … ) überflüssig.

  141. #141 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Im Wesentlichen sagt sie, dass es Wirkungen gibt, die unabhängig von Zeit und Raum im Prinzip unendlich weit “wirken” können, ohne dass wir im Geringsten eine Idee hätten, wie das materiell zu denken ist. Die QM widerlegt damit die Relativitätstheorien – weil selbstverständlich Information übertragen wird: sonst hätten wir sie ja nicht.

    Siehst du, genau das sagt sie nämlich nicht bzw. tut sie nicht. Die sog. spukhafte Fernwirkung ist nicht zur Übermittlung von Information geeignet und steht daher auch nicht im Widerspruch zur RT.

    Lass es einfach. OK. Mit deinem aus dem PM angelesenen ‘Wissen’ über die QM kommst du nicht weit. Ich übrigens auch nicht, allerdings etwas weiter als du.

    Bleib lieber bei deinem Astrogeschwurbel und versuch nicht, uns in unseren eigenen Disziplinen zu schlagen. Da beißt du dir nämlich die Zähne aus.

  142. #142 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Kallerwirsch: such dir einen Asteroiden (vielleicht Freistetter?), beobachte ihn lange genug – führe darüber Buch, beobachte Umläufe und Rhythmen in Konjunktion und Opposition etc. mit anderen Himmelskörpern. Mach das am Besten viele tausend Jahre lang, vielleicht zusammen mit tausenden von weiteren Beobachtern. Werde ein wenig hellsichtig, damit du siehst, dass “dein” Himmelkörper (wie alle anderen auch) bewohnt wird von einem Wesen, dass es tatsächlich ganz speziell auf deine Aufmerksamkeit abgesehen hat. Vielleicht bietet dir ja zum Lohn dein Himmelskörper nach dieser Existenz einen entspannten Aufenthalt, wo du dich auf deine nächste Inkarnation als kallerwirsch vorbereiten kannst?

  143. #143 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    beobachte ihn lange genug – führe darüber Buch, beobachte Umläufe und Rhythmen in Konjunktion und Opposition etc. mit anderen Himmelskörpern. Mach das am Besten viele tausend Jahre lang, vielleicht zusammen mit tausenden von weiteren Beobachtern.

    Aha.
    Nur so als Beispiel und selbstverständlich anonym. Aber … kannst du mir das beispielhaft mal an einem deiner Kunden zeigen. Oder, was solls, einfach mal anhand irgend eines Beispiels. Nehmen wir der Einfachheit halber einfach mal den Uranus. Wo kann man mal Einsicht nehmen, die Aufzeichnungen studieren, wie rausgefunden wurde, wie seine Zusammenhänge sind?

    Wenn dieses ‘Buch führen’, laut dir, die einzige Möglichkeit ist, dann muss es ja wohl irgendwo entsprechende Aufzeichnungen darüber geben.

  144. #144 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ kallerwirsch: das Mantra kenne ich schon. Du liegst eben falsch, die spukhafte Fernwirkung ist die Information. Leicht einsichtig – denn wenn sie es nicht wäre, hätten wir gar keine Kenntnis der “spukhaften Fernwirkung”.

  145. #145 Thomas
    7. Mai 2013

    Toll, schon wieder jemand der die QM als Erklärung für seine abstrusen Theorien missbraucht. Wie originell und neu.

  146. #146 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Kallerwirsch: da ist Kommentator PDP 10 schon weiter, er hat die meterlangen Bücherregale schon gefunden.

    Deine Frage mit dem Kunden bitte klarer fassen. Willst du einen Schnellkurs in Astrologie?

  147. #147 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Thomas: nun tu mal nicht so, als wäre die QM von Naturwissenschaftlern schon verstanden oder erklärt. Immerhin wartet hier eines der interessantesten wissenschaftlichen Rätsel auf seine Erklärung – solange es die nicht gibt, bleiben die damit zusammenhängenden Fragen aktuell, aktueller als virtuelle Teilchen in CERN.

  148. #148 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    da ist Kommentator PDP 10 schon weiter, er hat die meterlangen Bücherregale schon gefunden.

    Ich will von dir nicht Beschreibungen der Berechnungsmethoden, sondern das waruf sich die stützen. Da muss es ja mitlerweile ganze Bibliotheken darüber geben, in denen die Beobachtungen gesammelt und ausgewertet wurden (von wem eigentlich?)

    Da du ja anscheinend der große Experte in Astrologie (und auch sonst allem anderen) zu sein scheinst, musst du diese gesammelten Aufzeichnungen ja kennen, die du da so vollmundig anpreist.

    Auch frage ich mich folgendes:
    Da du ja anscheinend deine Brötchen damit verdienst, wie machst du das, wenn ein neuer Kunde zu dir kommt? Der hat ja noch keine Aufzeichnungen! Woher weißt du also, welche Himmelskörper für den wichtig sind und wie da die Zusammenhänge sind?

    Das kann doch nicht so schwer sein, mal darüber Auskunft zu geben. Trägst du deinem Kunden auf, erst mal das nächste Jahr Daten zu sammeln, was weiß ich, alle halbe Stunde das Fieberthermometer zu benutzen und den Blutdruck zu messen? Oder wie geht das?

  149. #149 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    nun tu mal nicht so, als wäre die QM von Naturwissenschaftlern schon verstanden oder erklärt.

    Ist sie nicht. Aber du hast noch weniger Ahnung davon als all die Naturwissenschaftler, die sich jahre-, jahrzehntelang mit dieser Thematik beschäftigen. Und, nicht zu vergessen: wenn man sie fragt, dann können einem die doch tatsächlich Auskunft darüber geben, welcher Sachverhalt mit welchem Experiment konkret festgestellt wurde, welcher Sachverhalt aus welcher Gleichung folgt und wie man ihn experimentell bestätigt hat. Ich weiß, das muss dir unglaublich vorkommen, ist aber so.

  150. #150 Kassenwart
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    “nun tu mal nicht so, als wäre die QM von Naturwissenschaftlern schon verstanden oder erklärt.”

    Ach, dass finde ich ja interessant. Was hat man denn deiner Meinung nach noch nicht verstanden?

  151. #151 Alderamin
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    Gegeben ein Bit, 1 oder 0. Die kleinste Informationseinheit. Erkläre bitte einen Versuchsaufbau, mit dessen Hilfe Du unter Ausnutzung verschränkter Teilchen diese Information ohne Zeitverlust an einen anderen Ort bringen kannst. Die grobe Idee würde reichen.

  152. #152 Adent
    7. Mai 2013

    Ahhhh, die Geheimwissenschaften als Ergänzung der Naturwissenschaft, ich hol mal noch ein bischen Popcorn, will jemand ein Bier?

  153. #153 StefanL
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    #124: “Mathematik kommt auch keinesfalls zu wahren Aussagen, ihre Grundaxiome sind schon fragwürdig.
    1 + 1 setzt eine Verdopplung der Realität schon voraus – wenn er nicht im wahrsten Sinn des Wortes als “Satz der Identität” verstanden wird. ´Denn entweder, es gibt 1, oder sie lässt sich verdoppeln:[…]Der Zodiak – so meine Ansicht – wird letztlich aus der Raumzahl 12 abgeleitet.”

    Und “12” ist “wahr”? Soviel Sachverstand auf engstem Raum…Wieso ist { {} , { {} } } eine Verdoppelung der Realität oder habe ich da “+” etwa falsch interpretiert?

    #134 “Was die Auswahl der Planeten und Himmelskörper angeht, soweit es die Astrologie betrifft: natürlich sind die Himmelskörper “wichtig für die Menschen, die wichtig für sie sind”, die anderen nicht.”
    Klar – nur was man wahr nimmt, nimmt man wahr, oder verständlicher ausgedrückt: nur was aussieht wie, riecht wie und schmeckt wie ist auch wie…
    Aber gaveston #27:
    “Bei aller Fragwürdigkeit der heute praktizierten Astrologie kenne ich keinen ernsthaften Astrologen, der heute noch von “Wirkungen” der Planeten auf den Menschen spricht! “
    Liefert (wohl auch über den Zodiak, sic!) eine klare Ordnungsklassifikation des “astrolocus vulgaris”.(?)

  154. #154 E. Berndt
    7. Mai 2013

    Warum die Diskussion fehlläuft!
    Bei diesem Blog wird wieder einmal eutlich, dass die Diskussion vom hundertsten in tausendste läuft.
    Das idt, weeil immer wieder irgendwo in der Mitte eas herausgeriffen wird, darüber heftig diskutiert wird und dabei völlig auf die Grundalge vergessen wird.
    Es ist sinnlos über Einzelheiten zdiskutierebn, die auf unbewiesen Annhamen bestehen oder die auf unbewiesenen und nicht wiederholbaren Phänomenen beruhen. Wer sich dauft einläßt, wird mit der Diskussion über unsinn nicht fertig. Es ist wie bei der Hydra in der griechischen Mythologie. Kaum dass ein Unsinnsargument widerlegt wird, wachsen in den Köpfen der Astrologenweiter nach. Und das passiert, weil es ja in den Köpfen der Astrologen kein durchgehendes, kohärentes, logisches Vorgehen, wie es die Wissenschaft erfordert, gibt.
    Man kann nur dann die Diskussion beschränken, wenn man auf das Vorzeigen und den eindeutigen Beweis des Phänomens besteht. Das passiert ja auch hier.
    Aber dann kommen die o.a.beschriebenen Schwurblereien.
    Ich versuche nicht auf die Schwurblereien einzugehen sondern immer wieder auf den Nullpunkt zu verweisen.

  155. #155 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    @lux asia

    Keine Antwort – oder suchst du noch?

    Schade. Und ich hatte schon die Hoffnung, jetzt endlich mal ganz konkret zu erfahren, wie man rausgefunden hat, welchen Einfluss Uranus, Neptun und zumindest die größeren der Plentesimale, wie zb Pluto oder Eris auf einzelne Menschen so im Allgemeinen haben.

    Und dabei interessieren mich derartige Fragen immer brennend. Ich finde das nun mal spannend, nachzuvollziehen wie gewisse Erkenntnisse gewonnen wurden.

  156. #156 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Das idt, weeil immer wieder irgendwo in der Mitte eas herausgeriffen wird, darüber heftig diskutiert wird und dabei völlig auf die Grundalge vergessen wird.

    Genau meine Meinung.
    Die ‘Sonne Asiens’ hat ja schon gesagt, wie man rausfindet, welche Einflüsse berücksichtigt werden und wie das prinzipiell geht. Man muss Selbstbeobachtung machen. Alles was ich jetzt noch gerne von ihr hätte, wäre ein Beispiel wie diese Selbstbeobachtung ganz konkret aussieht. Worüber wird da Buch geführt, woran erkennt man was wichtig ist und was nicht, wie wird aus den Daten das Wesentliche extrahiert, wie wird die Beziehung zu den Vorgängen am Himmel hergestellt, und nicht zu vergessen: wie wird verifiziert, dass man keinen Fehler gemacht hat? All das sind doch Fragen, die sich jeder stellen muss, der für sich den Anspruch der “Wissenschaftlichkeit” erheben möchte. Und wenn Astrologie doch schon ein derartig uraltes Wissen ist, dann muss es dazu ja doch haufenweise Aufzeichnungen geben. Ich meine, wir haben Aufzeichnungen darüber, was welcher Pharao gegessen hat, wann er aufs Klo gegangen ist, wer in Babylon wem an welchem Tag welche Ware abgekauft hat die dann mit welcher Karawane wohin verschickt wurde. Und ausgerechnet diese wichtige Grundlage, auf der eine ganze Wissenschaft gegründet wurde, die ist verschollen? Das will ich nicht glauben. Das müssen ja Millionen von Aufzeichnungen sein. Mal ganz abgesehen von all den Himmelskörpern, die in der Antike noch gar nicht bekannt waren und deren Aufzeichnungen noch keine 300 Jahre alt sein können.

  157. #157 Bullet
    7. Mai 2013

    Ein schöner Satz hier:

    Was die Auswahl der Planeten und Himmelskörper angeht, soweit es die Astrologie betrifft: natürlich sind die Himmelskörper “wichtig für die Menschen, die wichtig für sie sind”, die anderen nicht. Und das hat folgende Bewandtnis: zu dem, was ihr in der Naturwissenschaft Beobachtung nennt, kommt in der Geheimwissenschaft auch die Selbstbeobachtung hinzu. Denn nach Meinung der Esoterik ist nicht – wie in der Naturwissenschaft – der Mensch bezugslos hineingestellt in einen Materiehaufen aus Staub, sondern hat ganz logisch zu den Dingen, die er wahrnimmt, eine Korrespondenz auf Gegenseitigkeit. Daher ist das erste “Instrument” einer Messung überhaupt der Mensch selbst.

    Was unterscheidet also die Astrologie von bloßer Einbildung? Denn auch bei Einbildung steht – ganz überraschend – der jeweilige Mensch im Zentrum.
    Und nein, das ist keine Spaßfrage.

  158. #158 Moon
    7. Mai 2013

    @gaveston

    Immerhin die erste vernünftige Frage, wie man sie eigentlich in einem ScienceBlock erwarten könnte.

    Echt jetzt? Was war denn an Florians vernünftigen Fragen zu schwierig für dich?

    @Sonne Asiens

    Eben nicht – nur astrologisch kommt die Mathematik zu wahren Aussagen

    WTF? LOLWUT?

    Das wird – tiefer gedacht – auch der Grund für den irrationalen Hass der hier anwesenden Nicht-Denker sein

    Sorry, aber Astrologie ist einfach zu lächerlich und unwichtig, dass ich Gefühle wie Hass dafür entwickeln könnte.

    Astrologie ist kein Spielchen, sondern eine heilige Sache, die gebührenden Respekt verlangt.

    Respekt muss man sich verdienen. Und mit deinem Geschwurbel wird das mal gar nichts.

  159. #159 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    Wenn was schon heilig ist, Moon, warum soll es sich noch Respekt verdienen wollen 😉 .

  160. #160 JaJoHa
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    “virtuelle Teilchen in CERN”

    Und ich könnte fast schon wetten, das hier beim Nachfragen, was virtuelle Teilchen sind gleich etwas kommt, wo ich vor Schreck oder Lachen vom Hocker kippe.
    Also, erklär mir doch mal, was virtuelle Teilchen sind.

  161. #161 Nullzone
    7. Mai 2013

    @Kallewirsch #129:
    Komm mit dem Lesen nicht hinterher, aber falls es noch niemand anders gebracht hat:
    Raumzahl gibt es, guckst du hier: http://www.duden.de/rechtschreibung/Raumzahl

    Allerdings stellt sich jetzt sofort die Frage, was der Rauminhalt von Schiffen mit Astrologie zu tun hat.
    Ist das evtl. eine Spezialform der Radosophie? Kann ich aus der Raumzahl eines Schiffes, das zu meinem Geburtszeitpunkt vom Stapel gelassen wurde, mein Horoskop erstellen?
    Fragen über Fragen. Ich glaube wir sind hier einem grossen Ding auf der Spur. Pack schon mal die Koffer und buche Tickets nach Stockholm 😉

  162. #162 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    #160

    Also, erklär mir doch mal, was virtuelle Teilchen sind.

    vergnügungssüchtig? :-)

    Aber ja, das verspricht noch eine Menge Spass.

    #161

    was der Rauminhalt von Schiffen mit Astrologie zu tun hat.

    eine simple Verwechslung? Immerhin kommt auf dem Link als ‘nächstes Wort im Alphabet’ das “Raum-Zeit Kontinuum”.
    Kann man mit den Leuten in Stockholm nicht reden? Ich würd viel lieber nach Florida fahren!

  163. #163 Nullzone
    7. Mai 2013

    von der Sonne Asiens:
    …dass “dein” Himmelkörper (wie alle anderen auch) bewohnt wird von einem Wesen…
    Ui, Aliens!
    Was ist das denn? Und wieso hast du dafuer noch keinen Nobelpreis bekommen? Ich sehe schon die Schlagzeilen:
    “Sensation! Astrologe entdeckt ausserirdisches Leben auf Kleinstplanet Schwurbelon12BS34 !”

    Na, mal im Ernst:
    Um so eine Entdeckung würden sich nicht nur verschiedenste Zeitungen, Fernsehsender etc. reissen. Komisch nur, dass ich dich noch nicht dort gesehen habe…

  164. #164 Rabbi
    7. Mai 2013

    Die “Sonne Asiens” in Bild und Ton?
    http://www.youtube.com/watch?v=O3s75-7Kzsw&list=PL9988060BDD38763E

    Auch wenn nicht, passt doch immer wieder.

  165. #165 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ StefanL.: wie du das für dich verkryptest, spielt keine Rolle.
    Es geht da um Verdopplung – und das ist gerade der magische Grund der Mathematik. Mathematik ist eine rein magische Kunst, deren einziger Trick die Verdopplung ist. Du findest den Schlüssel in den Doppekobelisken der Kemeniter – sprich Ägypter. 12 ist deswegen gründend für das Zahlensystem überhaupt, weil 12 die kleinstmögliche Zahl ist, mit der sich die Hypotenuse – also der Raum – finden läßt. Das allein hätte aber niemals gereicht, daraus Astrologie zu machen. Hinzu kommt der Zyklus der Sonnenflecken, der ja ganz offensichtlich mit Jupiters Sonnenzyklus zu tun hat – und das Maß der Ablenkung hier ist auch das Maß des Einflusses anderer Planeten auf Jupiter, vor allem Saturn. Die Astrologie denkt immer noch in Spähren, denn ein Himmelkörper definiert sich durch den Jahresraum seiner Bewegung. Als dritter Zusammenhang ist die Körperentsprechung zu nehmen, das einhändige, duodezimale Fingerzählen (12 * 60), das auf den Marktplätzen der Welt über Jahrtausende alleinige Rechengrundlage war (man zählte mit der linken Hand – von wegen, “lasse die rechte nicht wissen, was die linke tut … “), bis ein abgewandeltes Dezimalsystem aus Indien (eines, bei dem wie bei Einstein – wie meine Gewährsleute sagen – auch durch die Null geteilt werden konnte) in Konkurenz zum Einheitsverbundenen Duodezimalsystem kam, nach dem bekanntlich in England das Pfund gezählt wird, etc.

    Dass sich nun aus der 12 ein perfekter Kreis ergibt, ist bereits die Projektion des Maßes vom Himmel (Jupiter, Zeus, Odin?) auf die Erde, wo diesem Maß die Fingerfertigkeit des Zählens der linken Hand entgegen kommt.

    Und siehe, bis 60 kommt die Linke Hand beim einhändigen Fingerzählen – und 60 ist die Anzahl der Jahre, die Jupiter und Saturn wandern brauchen, um ein salomonisches Siegel auf einer zweidimensionalen Fläche abzubilden, wenn man ihre Begegnungen und Gegenüberstellungen nur markiert und mit Linien verbindet.

    Hier trifft sich also Zahl mit Zahl – deswegen Verdopplung: die Zahl aus dem Himmel – 12 Jahre, Jupiterzyklus, von den Fingern als Proportionalität des Zählens bis zum einfachst möglichen pytagoräischen Dreieck (z.B. ganz praktisch zur jährlichen Neuvermessung der Felder nach den Überschwemmungen der durch Sirius angezeigten Nilflut), als welchem alleinigen Grund die 12 Raumzahl heißt.

    Soweit zu den Grundlagen. All dies aber stell Dir nun verbunden mit Beobachtung und Erfahrung.

  166. #166 Dietmar
    7. Mai 2013

    Astrologie ist kein Spielchen, sondern eine heilige Sache, die gebührenden Respekt verlangt.

    Danke für´s Aussprechen, Sonne Asiens: Astrologie ist also Religion. Mit anderen Worten unbelegbarer Schwachsinn, um über andere Menschen unter Berufung auf nicht nachprüfbare angebliche höhere Wahrheit Macht zu erhalten und sich großartig zu fühlen.

    Widerwärtig.

    “Sonne Asiens”! Ich schmeiß´ mich weg! 😀 Die Wuchtbrumme möcht´ ich sehen …

  167. #167 Adent
    7. Mai 2013

    @All
    Es ist schon auffällig, daß die Kritik an Themen, für die es keinerlei wissenschaftliche Belege gibt die Gemüter der Menschen die diese Art Themen, ich nenne es jetzt mal Hobbys, betreiben zur Weißglut bringt.
    Sei es der Glaube, die Astrologie, die Homöopathie oder eine gediegene VT, egal was es ist (die Liste kann beliebig verlängert werden), Hauptsache es ist nicht einfach erklärbar und schon wird daraus eine Glaubensfrage und für diese ist (nach Ansicht der jeweiligen Adepten) die wissenschaftliche Methode nicht geeignet.
    Umgekehrt suchen all diese Adepten händeringend nach Anerkennung auf wissenschaftlicher Basis (warum sonst die Hinweise auf QT oder Evolution oder historische Bestätigung von Jesus etc. pp).
    Das ist schon ganz schön schizophren oder kurz gesagt, die spinnen die Römer.

  168. #168 G.K.
    7. Mai 2013

    Wenn man Astrologie verstehen möchte, ist es hilfreich, sich gedanklich ein paar Jahrtausende ins alte Zweistromland, ins alte Ägypten zurückversetzen, gerne mit ganzen Zahlen im Duodezimalsystem (1, 2, 3, 4, 6, 12) rechnen, sich am Thaleskreis in der Halbkugel begeistern und den speziellen Hypotenusensatz daraus ableiten (Katheten: 3 und 4; Hypotenuse: 5) zu können.

    Mit “Raumerfassung über die Hypotenuse” wird dann wohl angedeutet, wie man der Wirklichkeit beizukommen versucht, indem man sie “vorauschauenderweise” zu manipulieren versucht, das Üble abzuwenden und das Gute herbeizuführen: Durch gute alte Magie (symbolisiert im Fünfstern).

    Durch Astrologie wird letztlich versucht, das Leben mit dem Goldenen Schnitt in Übereinstimmung zu bringen, oder wenigstens anzunähern.

    Das ist altes Wissen, ohne Zweifel museal, aber es gehört zu unserer Kultur.

  169. #169 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Religion. Mit anderen Worten unbelegbarer Schwachsinn, um über andere Menschen unter Berufung auf nicht nachprüfbare angebliche höhere Wahrheit Macht zu erhalten und sich großartig zu fühlen.

    Eigentlich eine schöne, kurze, prägnante Definition.
    Darf ich die zitieren bzw. weiter verwenden?

  170. #170 Dietmar
    7. Mai 2013

    @Kallewirsch: Klar und danke!

  171. #171 Adent
    7. Mai 2013

    @Kalle/Dietmar
    Ich würde vorschlagen den Schwachsinn durch eine anderes weniger hartes Wort zu ersetzen (auch wenn ich dem zustimme ;-)). Wie wäre es mit “unbelegbare Behauptungen”, der Sinn bleibt identisch, es ist nur nicht so abwertend.

  172. #172 gaveston
    7. Mai 2013

    Da ich überraschend etwas Zeit zur Verfügung habe, und mich die Lust anwandelt, komme ich noch mal eben zurück in die Spielkiste hier. …ist ja immernoch echt was los.

    Ich werde mal eben ein paar Vorhersagen aus der Astrologie ableiten – das ist doch mal was, oder?
    Ich finde hier den Anschluß, weil @ Kallewirschs Einwand bezüglich der von mir tatsächlich leider nicht benannten Grundkräfte (s. #90) in zwar der hier üblichen schlechten Manier vorgebracht wurde, aber doch richtig ist. Das kann ich in diesem Zusammenhang dann mal eben gleich nachholen.

    Es handelt sich hier also um die Grundgrößen Energie (E), Masse (M) und Information (I) ‚EMI’. Sie sind Äqivalent.
    Astro-logisch ist das heutige Verständnis der Masse/Energie unvollständig, weil als Solche noch nicht beobachtbar (ist nur potentielle Masse/Energie). Der tatsächlich beobachtbare Teil ist hier Maß ihres Symmetriebruchs (I).
    ‚Information’ ist im Zodiakus verstanden als ‚Differenz’. Umkehrschluß: keine Differenz – keine abrufbare Information = keine beobachtbare Kraft.

    Alles was wir danach beobachten können, ist ‚Information’ – die ‚Mitteilung’ einer Kraft. Die unmittelbare Beobachtung einer Kraft ist damit ausgeschlossen (niemand weiß, was sie ist).
    Es mag für die Praxis zuächst wurscht sein, wenn wir die Information mit der eigentlichen Kraft gleichsetzen, für das Verständnis der Natur allerdings nicht.

    Das unbedingte Produkt von EMI ist ‚Zeit’ EMI–>|Zeit, ‚Zeit’ definiert hier die ‚Strecke’(!) (Raum) die benötigt ist, den niedrigstmöglichen Energiewert zu erlangen (Entropie=1 – allseitige Symmetrie).
    So kommen wir zum Phänomen der Gravitation.

    Astrologisch ist die Gravitation der unbedingte Ausdruck ‚potentieller’ Masse/Energie (s.o.) und ist damit unmittelbarer Ausdruck spezifischer Raum/Zeit. Der jeweilige Körper (EMI) ist hier lediglich der Kulminationspunkt ihres Symmetriebruchs und damit der beobachtbare Teil der unendlichen Ausdehnung der eigentlichen Masse/Energie. (Für die sehr vereinfachte bildliche Vorstellung denke man sich das Universum als eine einzige ‚potentielle Masse/Energie’, innerhalb derer es zu viellfältigen Störungen (Symmetriebrüchen) kommt – und damit zu den entsprechenden Raum/zeitlichen Erscheinungen.
    Das ist der Grund, warum Zeit und Gravitation nur eine Richtung kennen und weder aufgehoben noch umgekehrt werden können. Es besteht astro-logisch also eine unbedingte Korrelation zwischen Raum, Zeit und Gravitation.

    Daraus folgt beispielsweise, wollten wir das einmal so hinnehmen, daß es zwischen nahe stehenden großen Massen (genauer: Informationen) deren Zeit/Räume hier miteinander kollidieren, zu meßbaren Raum/Zeit-Turbulenzen kommen sollte – und natürlich nicht nur das.
    Das alles hätte natürlich erhebliche und vielfältige Konsequenzen für unser Verständnis vom Kosmos und seiner Physik. Aber nichts ist eben für die Ewigkeit…

    Ete voila – ich beschreibe hier nur das Weltbild der Astrologie, wie es der Zodiakus formuliert. Ihr dürft wenigsten etwas irritiert sein, was so alles in diesem komischen Tierkreis ausformuliert ist. Es kann durchaus sehr spannend sein, alte ‚Keilschriften’ zu entziffern. Die Zukunft wird dann zeigen, ob es alles Humbug ist oder eben nicht (ihr wißt es natürlich jetzt schon. ;ö)
    Immerhin, die Grundannahme des Zodiakus, auf die er aufbaut – Symmetrie und die äquivalents von Masse und Energie – hat sich bekanntlich unter vielem anderen bereits als richtig erwiesen.

    Ihr werdet natürlich nicht nachvollziehen können, wie das da so in einem für euch unbedingt okulten Tierkreis formuliert sein kann. Aber es hindert euch ja niemand daran, es herauszufinden. Ansonsten warten wir einfach ab, was die Zukunft uns an weiteren Erkenntnissen beschert.

    Zu @Sonne Asiens:
    #…allerdings kann aus dem Zodiak nicht, wie du weiter oben sinngemäß irgendwo schreibst, die Relativität der Raum/Zeit ableiten, das geht nicht, weil es sowas nicht gibt….#

    Wenn der Zodiakus nicht irrt, und das Beoabachtbare immer Ausdruck von Differenz und deren notwendiger Wechselwirkung ist, dann kann in der Natur die ‚Gerade’ nicht vorkommen!
    Die ‚Gerade’ beschreibt in jedem Punkt einen Winkel von 180° – ist also immer absolut spiegelsymmetrisch – und damit nicht beobachtbar. Sie entspricht hier der ersten tatsächlichen Zahl ‚2’ – einer ‚Prime’ – und beschreibt damit in ihrer Widerspruchslosigkeit lediglich ‚potentielle’ Realität.
    Der Zodiakus besagt, daß jeder Gegenstand definiert ist über seinen Widerspruch!

    Raum und Zeit sollten demzufolge nicht nur gekrümmt und vollkommen relativ – sie sollten aus der Entfernung betrachtet geradezu zerknautscht sein. (nebenbei auch eine Aussage des Zodiakus, die sich bestätigt hat.)

    …Aber ein sehr weites Feld, das ausgerechnet hier aufzulösen wohl kaum möglich ist. ;ö)

    …und nun muß ich mich leider wieder mit anderen Dingen beschäftigen – und ihr habt ein paar neue Spielbälle für eure Gruppendynamischen Schmäh-Prozesse. ;ö)

    Ach ja – noch ein Wort bezüglich der Uneinigkeit innerhalb der Astrologie:
    Wer hier nach Einigkeit sucht, sollte sie in einer orthodoxen Religionsgemeinschaft suchen – in der Wissenschaft und natürlich auch in der Astrologie wird er da wohl nicht fündig werden können.

  173. #173 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Mai 2013

    @ Sonne:

    Astrologie ist kein Spielchen, sondern eine heilige Sache, die gebührenden Respekt verlangt.

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    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK! HONK!
    HONK! HONK! HONK! HONK! HO…piiiiiuuuuuuuuhhhhhh…

    Mist! Schon wieder ein Honkmeter kaputt!

    Aber ein gutes Stichwort, hier auszusteigen. Wer diesen Dummfug auch noch religiös verbrämt, ist für vernünftige Argumente einfach nicht zugänglich. Also dann noch viel Spass in Deiner Zauber-Glitzer-Feen-Traumwelt! Grüss mir Dein Einhorn recht herzlich!

    PLONK!

  174. #174 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Mai 2013

    @ alle:

    Bitte nicht mehr füttern!

  175. #175 Nullzone
    7. Mai 2013

    Recht hast, nochn Flo.

    Macht nicht mehr wirklich Spass, auf das ganze Dummgeschwätz einzugehen.

    Als Abschlussworte daher:
    @Asiensonne: Wenn du mal den Mathematik-Nobelpreis dafür gewonnen hast, dass du zeigen konntest, dass Mathematik in Wirklichkeit Magie ist, und auschliesslich die Multiplikation mit 2 (==Verdoppelung) eine zulässige mathemagische Operation ist: Dann kannste wiederkommen.

    @gaveston:
    Bei dir geht’s nicht unter 3 Nobelpreisen, sorry. Lass mal gucken:
    Astrologische Gravitationstheorie – absolut revolutionär. Plus astrologische Raum/Zeit-Topologien, sind wir schon bei drei. Dann könnte sogar noch eine Widerlegung der Relativitätstheorie drin sein; aber den lassen wir mal als “nur potentiell” weg, okay?
    Den für die Revolution der Mathematik musst du dir dann leider mit der Asiensonne teilen.
    Achja, Energie & Masse & Information vergessen: Wo geht das hin, Physik?
    4,5 Nobelpreise in gerade mal 10 Minuten. Spitzenleistung, ich sehe dich dann in Stockholm…

  176. #176 Dietmar
    7. Mai 2013

    und ihr habt ein paar neue Spielbälle

    Du überschätzt Dich: Ich lese Deinen Schrott gar nicht mehr.

  177. #177 JaJoHa
    7. Mai 2013

    Wie währe es denn mit einem Experiment: 100 Personen, die ihr genaues Geburtsdatum kennen +Lebenslauf und die für die Astrologen “wichtigen” Kenndaten. Dann sollen die mal rechnen, und wenn sie näher als 15 Minuten dranliegen wertet man das als Treffer. Mit mehr als 70% Trefferquote währe schon ein guter Anfang gemacht.

    @noch’n Flo
    Würdest du so eine Wette auch in modifizierter Weise machen? 12 gleich schwere Kugeln, von außen ununterscheidbar und eine davon ist innen hohl? Ich würde um nen Keks wetten, ich finde die Hohlkugel 😉

  178. #178 Adent
    7. Mai 2013

    Ich finde Gaveston ist ein Meister seines Fachs. Wie er geradezu nebenher alles im Zodiakus findet ist schon faszinierend. Das einzige Problem ist, wieder mal ist es nur Hinterhersagerei und keine Vorhersage. Es gibt da ein Wort für, Moment, ja ich habs wieder, war schon weiter oben Thema, er ist ein Meister der Radosophie, herzlichen Glückwunsch Gaveston!

  179. #179 G.K.
    7. Mai 2013

    Was ist der Unterschied zwischen einem rechnenden Wissenschaftler und einem rechnenden Astrologen?

    Ersterer schreibt ein Programm für das unsichtbar am Himmel kreisende UAV (Drohne), Ergebnis: hohe Trefferquote; letzterer errechnet, wie man dem am Himmel vorgezeichneten Schicksal am besten entgeht, Ergebnis: Es ist vieles möglich, aber man stirbt hoffentlich erst später.

  180. #180 Wunderliche
    7. Mai 2013

    Also ich als teilweise selber Freundin von metaphysischen Gedanken bin froh und dankbar über alle Astro-Skeptiker. Ich freue mich über jede Widerlegung dieser Lehre. Zum Glück gibt es wenigstens noch ein paar Freigeister, die gegen den gängigen Astro-Wahn protestieren. Fakt ist nämlich, entgegen den Behauptungen der vielen “pro Astro”-Poster hier, dass man mit Astrologie heute (s. Radio, Fernsehen, Zeitungen, Internet, gesellschaftlicher Austausch und sogar Schule und Beruf) von Kindesbeinen an regelrecht gehirngewaschen wird und dass man von den (mehr oder weniger gebildeten) Vertretern dieser Hausfrauenlehre meist sehr emotional und schon fast militant zum Schweigen gebracht wird, wenn man Zweifel an der Wirksamkeit oder Wissenschaftlichkeit der Astrologie äußert.
    Es gibt heute wirklich keinen Zufluchtsort vor Leuten, die die ungeheurlichsten Mutmaßungen über einen anstellen, sobald irgendwo ein Geburtsdatum durchsickert. Ob man fleißig ist, oder treu, oder genau, oder leidenschaftlich, gefühlsbetont oder Verstandesmensch (…) ist. Eigenschaften oder Charakterzüge werden einem von jedem Dahergelaufenen angedichtet oder auch ignoriert – je nachdem ob es zur Beschreibung des Sternzeichens passt oder nicht. Ich finde das mega übergriffig und gebe im täglichen Umgang schon grundsätzlich überall ein falsches Geburtsdatum an, wenn mich einer von diesen Wahnsinnigen explizit danach fragt. (Wundersamerweise, bin ich bisher noch in jedem Sternzeichen als ganz “typisch” wiedergefunden worden.) Man kann sich nur darüber wundern, mit welcher Hingabe eine so überwältigende Vielzahl an Menschen sich in ihrem Sternzeichen “einquartiert” wie ein Einsiedlerkrebs und die ungleich größere Vielschichtigkeit des eigenen Wesens freiwillig gegen ein 0-8-15-Modell irgendeines Sonnenzeichen-Prototyps eintauscht. Und auch, wenn so viele Astrologie-Vertreter/innen ständig behaupten, “seriöse Astrologie sei viel umfangreicher und weit weniger zweidimensional”, sieht der tägliche Umgang in der Praxis nun Mal so aus: 12 Zeichen – 12 Menschentypen. Und so wird man abgeurteilt. Und die vermeintlichen “genauen Geburtshoroskope” ist auch nicht weniger oberflächlich – nur eben länger und verwirrender. Meist entweder eine seitenweise aneinandergereihte Litanei aus sich stark widersprechenden Behauptungen oder eben ein mehr oder weniger gekonntes Vor-Ort-Rätselraten um die Nasenlöcher, die man beim Zuhören macht… Und das Gefasel soll einem dann die eigene Persönlichkeit näher bringen, als des eigene Empfinden und Lernen. Verrückte Welt.
    Ähnlich oberflächlich sind natürlich Numerologie, Tarot, Kaffeesud-Lesen usw. Das Schlimmste und Manipulativste von allen ist aber (obwohl sie fast überall verharmlost wird) sicher die Astrologie und die Art, wie sie Menschen ihrer Persönlichkeit beraubt. Das Schlimmste daran ist die Tatsache, dass die großflächig suggestive Wirkung so absolut unter den Tisch gekehrt wird – wo doch sogar vermeintliche “Realisten”, “Verstandesmenschen” und “Anti-Esoteriker” immer wieder zwischendurch auf ihr Sternzeichen verweisen (man höre Mal ganz bewusst im Alltag seinen lieben Mitmenschen beim Reden zu…).

  181. #181 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    Ich werde mal eben ein paar Vorhersagen aus der Astrologie ableiten – das ist doch mal was, oder?

    Ja, das wär super.

    Ähm. Und wo sind da jetzt deine Vorhersagen?
    Alles was ich im Rest so lesen konnte ist typisches Geschwurbel. Nicht Fisch – nicht Fleisch. Mach doch mal eine konkrete Vorhersage über etwas, was noch kein Mensch ausser dir weiß! Sich jetzt hier herzustellen und irgendwie die Physik der letzten 150 Jahren mehr schlecht als recht in ein Kunstgebilde einflechten ist nicht wirklich ‘Vorhersagen’. Bis jetzt bewegst du dich auf dem Niveau von M.T., der auch immer erst hinterher ‘vorhersagen’ kann, wann und wo ein schweres Erdbeben stattfindet. Das beeindruckt mich genau so wenig, wie das was du da so von dir gegeben hast.
    Vorhersage sieht anders aus!

  182. #182 Hans
    7. Mai 2013

    #178 Adent

    Ich finde Gaveston ist ein Meister seines Fachs. Wie er geradezu nebenher alles im Zodiakus findet ist schon faszinierend.

    Wie? – Hat der den Polarstern im Zodiac gefunden?

    (Sorry, aber ich hab hier nicht alles gelesen, das wird mir gerade zuviel.)

  183. #183 Nullzone
    7. Mai 2013

    Ne, Hans, den nicht, aber jede Menge anderes Zeug.
    Der hat echt was drauf, Nobelpreise mit Mengenrabatt 😉
    Ich verweise mal auf meinem #175 :
    Echtes Universalgenie, der Gaveston. Da kann ja die Asiensonne nicht gegen anstinken, die kann nämlich nur Mathemagie :p

  184. #184 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    > Wie? – Hat der den Polarstern im Zodiac gefunden?
    >
    > (Sorry, aber ich hab hier nicht alles gelesen, das wird
    > mir gerade zuviel.)

    Nicht wirklich. Maximal könnte man sagen, er hat sich da einen matten Abklatsch der Relativitätstheorie zurechgeschwurbelt. Natürlich nur die Dinge, die man ab und an auch in diversen populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie zb PM liest. Und selbstverständlich ohne Mathe, bzw. das was er sich als Mathe halt so vorstellt. Du kennst das ja: da erfindet man ein paar Begriffe, weißt denen Symbole zu, multipliziert ein bischen und mit dem Ergebnis behauptet man dann einfach frisch frei von der Leber weg irgendwelche Dinge, die so ähnlich klingen wie das, was man eben diesen Zeitschriften so tagtäglich lesen kann.

  185. #185 StefanL
    7. Mai 2013

    @Nullzone #182 bitte keine Verunglimpfung der Mathemagie (incl. Shea) … :-)

  186. #186 Adent
    7. Mai 2013

    @Hans
    Na klar, den Polarstern gibts noch umsonst obendrauf bei Gaveston und seiner Zodiakosophie.

  187. #187 StefanL
    7. Mai 2013

    @Hans #181 “Wie? – Hat der den Polarstern im Zodiac gefunden? “

    Nein, aber bezüglich Ophiuchus scheinen er und das sonnige Gemüt sich einig…

  188. #188 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ Graveston: “Wenn der Zodiakus nicht irrt, und das Beoabachtbare immer Ausdruck von Differenz und deren notwendiger Wechselwirkung ist, dann kann in der Natur die ‚Gerade’ nicht vorkommen!” – mag sein, dass keine Gerade vorkommen mag, das führt aber noch lange nicht zu einer wie auch immer gearteten Zeit, bzw. Raum, auch nicht geknautscht. Du bist da der geometrischen Kosmologie aufgesessen, wie so viele Astrologen, weil sie keine Vorstellung davon haben, wie falsch die Sache ist. Interessanter ist da deine Grundkraftidee, denn die Äquivalenz der Kräfte ist das einzig überhaupt naturwissenschaftlich verwendete Prinzip und stammt natürlich aus der Alchemie.

    @ G.K.: Mit “Raumerfassung über die Hypotenuse” wird dann wohl angedeutet, wie man der Wirklichkeit beizukommen versucht … ” – zunächst ist ja zu bedenken, dass die Abstraktion umgekehrt läuft: aus der Zweidimensionalität der geometrischen Projektion wird der Zodiac. Von “Raumerfassung” keine Spur – man war noch nicht so bescheuert, wie heute, zu glauben, die bereits abstrahierten 2 Dimensionen müsse man nur auf 3 umrechnen, dann habe man den Raum. Im Gegensatz zu heute war der Antike klar, dass Raum keine Dimensionen hat.

    Was man mit der Hypotenuse hatte, war allein eine Möglichkeit, die Entfernung zu berechnen, seine eigene Position zu bestimmen.

    Astrologie selbst ist aber auch älter als die Geometrie, denn die Geometrie ist schon sehr kultivierte, abstrakt verfeinerte Astrologie.

    Das eigentliche Problem an so einer Diskussion hier mag vielleicht sein, dass die Naturwissenschaftler die Deutungshoheit haben wollen, also im Grunde selbst – wenn auch sehr einfach gestrickte – Astrologen sind. In diesem Sinne gab es niemals eine Spaltung, und Astronomie ist selbst Astrologie. Nur eben mit dem theoretischen Fundament der Hervorbringung des Seins aus dem Nichts, womit der Logos heimlich verlassen wird – was nicht geht, denn er hat sich selbst immer dabei … und so landen wir natürlich bei Multiversen und ähnlichem Fantasiezeug.

  189. #189 JaJoHa
    7. Mai 2013

    @Kallewirsch
    Der Witz ist ja, das diese “Spezialisten” immer schnell, hart und mutig vorgehen. Schnell gegen eine Wand rennen, hart abprallen und mutig nochmal probieren.

    @Sonne Asiens
    Wenn Astrologie funktionieren würde, bitte einfach mal das Wettangebot von noch’n Flo annehmen oder meinen Vorschlag in #177. Oder einen anderen wasserdichten, statistisch einwandfreien Nachweis mit min 3\sigma bringen.
    Aber ich wage jetzt einfach mal eine Vorhersage:
    Das wird nicht passieren.

  190. #190 Florian Freistetter
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens: “Astrologie ist kein Spielchen, sondern eine heilige Sache, die gebührenden Respekt verlangt”

    Gut, dann ist es wohl am besten, wenn wir die Diskussion beenden. Du sagst ja selbst, dass Astrologie für dich Religion ist und ein Kritikverbot besteht. Was mich nicht weiter stört; ich werde mir sicher nicht von dir vorschreiben lassen, was ich sagen darf und was nicht und ich werde weiter die Astrologie kritisieren, wenn ich es für richtig befinde. Aber eine Diskussion mit jemandem, der Astrologie als “heilige Sache” bezeichnet kann niemals zu irgendwas führen – also lassen wir das.

  191. #191 Bullet
    7. Mai 2013

    Das eigentliche Problem an so einer Diskussion hier mag vielleicht sein, dass die Naturwissenschaftler die Deutungshoheit haben wollen, also im Grunde selbst – wenn auch sehr einfach gestrickte – Astrologen sind. In diesem Sinne gab es niemals eine Spaltung, und Astronomie ist selbst Astrologie.

    Wollen wir diese Beleidigungen bitte seinlassen?

  192. #192 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    Hat der Termin einen neuen Nick?

  193. #193 Moon
    7. Mai 2013

    @gaveston

    Da ich überraschend etwas Zeit zur Verfügung habe, und mich die Lust anwandelt, komme ich noch mal eben zurück in die Spielkiste hier.

    Nach deinen bisherigen peinlichen Einlassungen den Herablassenden zu geben überzeugt auch eher nicht. LOL!

  194. #194 StefanL
    7. Mai 2013

    die Äquivalenz der Kräfte ist das einzig überhaupt naturwissenschaftlich verwendete Prinzip und stammt natürlich aus der Alchemie.

    Aber da wollen wir doch mal sachlich korrekt bleiben:
    Περὶ ἐπιπέδων ἰσορροπιῶν

  195. #195 PDP10
    7. Mai 2013

    @Wunderliche:

    Gut zusammengefasst!

    “Wundersamerweise, bin ich bisher noch in jedem Sternzeichen als ganz “typisch” wiedergefunden worden.”

    Ach?

    “Und die vermeintlichen “genauen Geburtshoroskope” ist auch nicht weniger oberflächlich – nur eben länger und verwirrender. “

    Das liegt daran, dass das in der Regel mehr oder weniger kreativ zusammengestoppelte Textbausteine sind.

    Siehe auch Forer-Effekt .

  196. #196 Nullzone
    7. Mai 2013

    @StefanL #185:
    Habe ich doch beinahe überlesen.
    Und da hast du Recht. Ich entschuldige mich ja schon bei L. Sprague de Camp, Fletcher Pratt, und Mr.Shea 😉
    Kenne die Mathemagie-Bücher, daher kam wohl auch das sofortige “Pling! Mathemagie!” bei der Asiensonne und ihrem “Mathe ist Magie”-Gefasel…

  197. #197 E. Berndt
    7. Mai 2013

    @gavestone
    Ich darg ihnen ihre Abhandlung zurückgeben!!!!
    Es steht nichts grubndsätzliches drinne.
    Sie schwurbeln munter drauf los, aber es ist Geschwurbel weil ihnen die Badsis fehlt. Und wenn die Basis fehlt, dann hat es keinen Zwekck darauf einzugehen.
    Also wo und wann wurde die Existenz des “Phänomen” Astrologie bewiesen?

    Da ich überraschend etwas Zeit zur Verfügung habe, und mich die Lust anwandelt, komme ich noch mal eben zurück in die Spielkiste hier. …ist ja immernoch echt was los.

    Ich werde mal eben ein paar Vorhersagen aus der Astrologie ableiten – das ist doch mal was, oder?
    Ich finde hier den Anschluß, weil @ Kallewirschs Einwand bezüglich der von mir tatsächlich leider nicht benannten Grundkräfte (s. #90) in zwar der hier üblichen schlechten Manier vorgebracht wurde, aber doch richtig ist. Das kann ich in diesem Zusammenhang dann mal eben gleich nachholen.

    Es handelt sich hier also um die Grundgrößen Energie (E), Masse (M) und Information (I) ‚EMI’. Sie sind Äqivalent.
    Astro-logisch ist das heutige Verständnis der Masse/Energie unvollständig, weil als Solche noch nicht beobachtbar (ist nur potentielle Masse/Energie). Der tatsächlich beobachtbare Teil ist hier Maß ihres Symmetriebruchs (I).
    ‚Information’ ist im Zodiakus verstanden als ‚Differenz’. Umkehrschluß: keine Differenz – keine abrufbare Information = keine beobachtbare Kraft.

    Alles was wir danach beobachten können, ist ‚Information’ – die ‚Mitteilung’ einer Kraft. Die unmittelbare Beobachtung einer Kraft ist damit ausgeschlossen (niemand weiß, was sie ist).
    Es mag für die Praxis zuächst wurscht sein, wenn wir die Information mit der eigentlichen Kraft gleichsetzen, für das Verständnis der Natur allerdings nicht.

    Das unbedingte Produkt von EMI ist ‚Zeit’ EMI–>|Zeit, ‚Zeit’ definiert hier die ‚Strecke’(!) (Raum) die benötigt ist, den niedrigstmöglichen Energiewert zu erlangen (Entropie=1 – allseitige Symmetrie).
    So kommen wir zum Phänomen der Gravitation.

    Astrologisch ist die Gravitation der unbedingte Ausdruck ‚potentieller’ Masse/Energie (s.o.) und ist damit unmittelbarer Ausdruck spezifischer Raum/Zeit. Der jeweilige Körper (EMI) ist hier lediglich der Kulminationspunkt ihres Symmetriebruchs und damit der beobachtbare Teil der unendlichen Ausdehnung der eigentlichen Masse/Energie. (Für die sehr vereinfachte bildliche Vorstellung denke man sich das Universum als eine einzige ‚potentielle Masse/Energie’, innerhalb derer es zu viellfältigen Störungen (Symmetriebrüchen) kommt – und damit zu den entsprechenden Raum/zeitlichen Erscheinungen.
    Das ist der Grund, warum Zeit und Gravitation nur eine Richtung kennen und weder aufgehoben noch umgekehrt werden können. Es besteht astro-logisch also eine unbedingte Korrelation zwischen Raum, Zeit und Gravitation.

    Daraus folgt beispielsweise, wollten wir das einmal so hinnehmen, daß es zwischen nahe stehenden großen Massen (genauer: Informationen) deren Zeit/Räume hier miteinander kollidieren, zu meßbaren Raum/Zeit-Turbulenzen kommen sollte – und natürlich nicht nur das.
    Das alles hätte natürlich erhebliche und vielfältige Konsequenzen für unser Verständnis vom Kosmos und seiner Physik. Aber nichts ist eben für die Ewigkeit…

    Ete voila – ich beschreibe hier nur das Weltbild der Astrologie, wie es der Zodiakus formuliert. Ihr dürft wenigsten etwas irritiert sein, was so alles in diesem komischen Tierkreis ausformuliert ist. Es kann durchaus sehr spannend sein, alte ‚Keilschriften’ zu entziffern. Die Zukunft wird dann zeigen, ob es alles Humbug ist oder eben nicht (ihr wißt es natürlich jetzt schon. ;ö)
    Immerhin, die Grundannahme des Zodiakus, auf die er aufbaut – Symmetrie und die äquivalents von Masse und Energie – hat sich bekanntlich unter vielem anderen bereits als richtig erwiesen.

    Ihr werdet natürlich nicht nachvollziehen können, wie das da so in einem für euch unbedingt okulten Tierkreis formuliert sein kann. Aber es hindert euch ja niemand daran, es herauszufinden. Ansonsten warten wir einfach ab, was die Zukunft uns an weiteren Erkenntnissen beschert.

    Zu @Sonne Asiens:
    #…allerdings kann aus dem Zodiak nicht, wie du weiter oben sinngemäß irgendwo schreibst, die Relativität der Raum/Zeit ableiten, das geht nicht, weil es sowas nicht gibt….#

    Wenn der Zodiakus nicht irrt, und das Beoabachtbare immer Ausdruck von Differenz und deren notwendiger Wechselwirkung ist, dann kann in der Natur die ‚Gerade’ nicht vorkommen!
    Die ‚Gerade’ beschreibt in jedem Punkt einen Winkel von 180° – ist also immer absolut spiegelsymmetrisch – und damit nicht beobachtbar. Sie entspricht hier der ersten tatsächlichen Zahl ‚2’ – einer ‚Prime’ – und beschreibt damit in ihrer Widerspruchslosigkeit lediglich ‚potentielle’ Realität.
    Der Zodiakus besagt, daß jeder Gegenstand definiert ist über seinen Widerspruch!

    Raum und Zeit sollten demzufolge nicht nur gekrümmt und vollkommen relativ – sie sollten aus der Entfernung betrachtet geradezu zerknautscht sein. (nebenbei auch eine Aussage des Zodiakus, die sich bestätigt hat.)

    …Aber ein sehr weites Feld, das ausgerechnet hier aufzulösen wohl kaum möglich ist. ;ö)

    …und nun muß ich mich leider wieder mit anderen Dingen beschäftigen – und ihr habt ein paar neue Spielbälle für eure Gruppendynamischen Schmäh-Prozesse. ;ö)

    Ach ja – noch ein Wort bezüglich der Uneinigkeit innerhalb der Astrologie:
    Wer hier nach Einigkeit sucht, sollte sie in einer orthodoxen Religionsgemeinschaft suchen – in der Wissenschaft und natürlich auch in der Astrologie wird er da wohl nicht fündig werden können.

  198. #198 Sonne Asiens
    7. Mai 2013

    @ StefanL: also, die Alchemie und damit auch das Äquivalenprinzip kommen aus Alt-Ägypten, weswegen Ägypten auf ägyptisch auch in der Umschrift “Keme” heißt – schwarz – schwarze Kunst. Archimedes hat diesen Part nicht geometrisch aus einem “Flächengleichgewicht” abgeleitet, sondern als schon vorhandenes Prinzip benutzt. Wie wir wissen, kannten die Ägypter auch Elektrizität und Galvanisierung, weswegen ihnen der Ruf vorauseilte, Gold machen zu können.

    Dennoch wirst du in der Mathematik kein grundlegenderes Prinzip finden, als die Dopplung. Ein anderes Wort für Dopplung aus der moderneren Philosophie lautet: Simulation.

    Und obwohl oder gerade weil das die Mathematik zur reinen Magie macht, ist das – vielleicht – die Zivilisationsleistung schlechthin. Dumm ist nur, wenn man das anwendungstechnisch vergisst, weil man dann natürlich die Natur des Mediums und seine Möglichkeiten verkennt. Denn der Raum ist nicht geometrisch und kann auch nicht aus einem geometrischen Prinzip abgeleitet werden – hier findet gleichsam der overkill einer sich objektivst dünkenden Pseudowissenschaft statt, denn eine Natur-Wissenschaft ist ja die Mathematik sicher nicht, sie hat ja keine empirische Materie. Man merkt das auch ganz leicht, wenn man das raumlose “Objekt” Punkt bedenkt. In der Wirklichkeit gibt es sowas nicht. Daher auch keine Geraden, etc. …
    @ Freistetter: Kritikverbot? – Religion? – kann es sein, dass du ein Meister darin bist, anderen Worte in den Mund zu legen. Erst soll ich behauptet haben, du seist dumm, und nun das? Ist das deine spezielle Methode, dir das Denken zu ersparen?

    Ich sag nicht, dass du dumm bist – ganz klar – aber eine Frage habe ich schon: wann hast du zum letztenmal gedacht? Ich meine nicht, “nachgedacht”, sondern gedacht: also wann kam dir das letztemal ein wirklich origineller Gedanken, auf deinem eigenen Mist gewachsen? Und wenn ja: teile ihn bite mit!

  199. #199 rolak
    7. Mai 2013

    ein wirklich origineller Gedanken, auf deinem eigenen Mist gewachsen

    Wenn das Dein Anspruch ist, hast Du aber noch einiges aufzuholen. Bisher brachtest Du nämlich nur drei andere Varianten: Thumb nachgeplappert, grundfalsch, komplett sinnfrei. Wobei ich bei den letzten beiden Kategorien evtl zugestehen könnte, es wären Stücke von Dir, doch allein es fehlt mir der Glaube – und es fehlt nicht an unglaublich vielen bereits gelesenen Textbausteinen gleicher Nichtgüte.

  200. #200 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    Aha, Sonne Asiens, Simulation ist also ein modernes Wort für Dopplung.

    Zu Dopplung meint Wikipedia zu wissen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dopplung

    Zu Simulation meint Wikipedia zu wissen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Simulation

    Also was das miteinander zu tun haben soll hätte ich gerne erklärt.

    Wobei mir ja generell bei dir, Sonne Asiens als auch bei deinem astrologischem Widerpart, gaveston, auffällt, dass ihr offensichtlich Wörter völlig ausserhalb ihrer Bedeutung zu verwenden pflegt.

    E. Berndt nannte das weiter Oben, Schwurbeln, eine sehr zurückhaltende Benennung.

  201. #201 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    @rolak

    Wie hiess schnell noch mal das erste Computerprogramm das auf Fragen scheinbar brauchbare Antworten gab?

    Könnte es sein das die Sonne Asiens eine Weiterentwicklung speziell für Astrologie ist?

  202. #202 JaJoHa
    7. Mai 2013

    @Liebenswuerdiges Scheusal
    Interessant könnte es schon werden, wenn sich die zwei in die Wolle kriegen.

    @Sonne Asiens
    “heilige Sache” impliziert Religion. Wieder mal schnell, hart und mutig.

    Übrigens behandele ich Astrologie nicht mit dem richtigen Maß an Respekt, weil ich negativen Respekt nicht verwenden will

  203. #203 Curious.Sol
    7. Mai 2013

    Ich dachte, es gelte “Magie = Physik / Wollen” (Axel Stoll). Nun meint Asiens Sonne, dass “Magie = Mathematik”, was mich einigermaßen verwirrt. Was gilt denn nun? :(

    “So en Kääs!”, wie man hier zu sagen pflegt.

  204. #204 Kallewirsch
    7. Mai 2013

    @LS

    Wie hiess schnell noch mal das erste Computerprogramm das auf Fragen scheinbar brauchbare Antworten gab?

    meinst du ELIZA?

    Das antwortete zwar nicht auf Fragen, sondern es simulierte einen Psychiater. Du hast eingetippt
    “Mit meinem Vater versteh ich mich gut”
    und Eliza hat zb geantwortet
    “Erzähl mir mehr von deinem Vater”

    Eliza hat kein Wort verstanden. Es hat einfach nur nach Buzzwords in dem Getippten gesucht und dann eine entsprechende Antwort aus einem Fundus rausgesucht. Eventuell wurden ein paar Worte aus der Eingabe extrahiert und etwas umgebaut in die Antwort mit eingeflochten.

    Trotz seiner Einfachheit, soll es aber Menschen gegeben haben, die Stein und Bein geschworen haben, Eliza hätte sie verstanden. Sagt zumindest die Legende.

    Das erste Programm, welches tatsächlich so was wie Fragen (in einem kleinen Kontext) beantworten konnte, hieß SHRDLU. Es manipulierte simulierte Klötzchen in einer Klötzchenwelt, erstelle sich einen Plan, wie es eine aufgetragene Aktion umsetzen konnte und konnte auch Auskunft darüber geben, warum es Aktionen gemacht hatte (aus dem Plan abgeleitet)
    “Stell den grünen Klotz in die Kiste”
    “OK”
    “Warum hast du den blauen Klotz bewegt?”
    “weil er auf dem grünen Klotz stand und ich ihn wegräumen musste um den grünen Klotz bewegen zu können”

    (OK. Die Antworten sind im Original natürlich auf Englisch und auch in der Grammatik einfacher. Aber im Grunde lief es auf dieses Niveau hinaus)

  205. #205 icke73
    7. Mai 2013

    Sonne und gavestone: Wenn eure Astrologie sotoll funktioniert, dann MACHT doch einfach mal ein paar verifizierbare Vorhersagen damit oder geht auf eine der hier angebotenen Wetten ein! So einfach könnte das nämlich sein! Aber ich vermute mal, das ihr das einfach nicht könnt und euch daher lieber in halbwissenschaftlich klingende Schwurbelei fluchten müsst, oder? 😉

  206. #206 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    @Kallewirsch

    Genau das meinte ich, hab aber ELISA statt ELIZA erinnert und da hilft dann Google nix mehr.

    Dennoch bleibt die Frage: “Könnte es sein das die Sonne Asiens eine Weiterentwicklung speziell für Astrologie ist”?

    Die Qualität der “Antworten” unterscheidet sich ja nur marginal von ELIZA.

  207. #207 Florian Freistetter
    7. Mai 2013

    @icke73: “dann MACHT doch einfach mal ein paar verifizierbare Vorhersagen damit “

    Die “seriöse” Astrologie macht doch NIE irgendwelche Vorhersagen (zumindest dann nicht, wenn Astrologie-Kritiker das fordern, sonst aber natürlich schon). Wer Vorhersagen fordert, der zeigt klar und deutlich, dass er ein dummer Ignorant ist und keine Ahnung von der wahren Astrologie. Die wahre Astrologie nämlich kann ganz andere Sachen. Und zwar… tja, das haben die wahren Astrologen bis jetzt noch nicht eine unverschwurbelte Antwort packen können. Aber es taucht wahrscheinlich irgendwas von “Tendenzen erkennen” und “Richtungen weisen” in einer potentiellen Antwort auf. Warum das jetzt irgendwie speziell sein soll und wo der Mehrwert zu einem ganz normalen Gespräch informierter und empathischer Menschen ist, konnte bis jetzt noch kein Astrologe erklären. (Und sollte jetzt einer mit der “psychologischen” Astrologie ankommen, dann muss er sich die Frage gefallen lassen, wieso er meint, ohne entsprechende medizinische Ausbildung medizinische Beratungen durchführen zu können)

  208. #208 icke73
    7. Mai 2013

    Ich sehe, Du hast heute Empfang Florian, Glückwunsch! :-)
    Und sei doch nicht so negativ, vielleicht kommt ja was, öh, hä, hmpf, na ja, IMMER an das Gute glauben! So! 😉

  209. #209 rolak
    7. Mai 2013

    ELIZA? Das antwortete zwar nicht auf Fragen

    Ersma: Das dürfte das von L.S. Gesuchte sein, Kallewirsch, ob nun das erste weiß ich nicht, aber sicherlich ist Wiezenbaums Knüller das Bekannteste.
    Aaaber: Aber sicherlich beantwortet es Fragen – und zwar auf eine algorithmisch höchst simple, jedoch vom user manchmal als ungemein tiefgehend und genau zuhörend empfundene Art und Weise. Somit dürfte Weizenbaums eigentliche Leistung der hack des komplex wirkenden Therapiegespräches gewesen sein, analog zu Reynolds’ unerwartet erfolgreichem Versuch, Schwarmverhalten zu programmieren – Chaostheorie live: Komplexes Verhalten aufgrund ultrasimpler Regeln.
    Dahingegen übersetzte SHRDLU nur den gegangenen Pfad in einem Entscheidungsbaum in verständliche Sprache, imho nicht so beeindruckend wie seine eigentlichen Fähigkeiten, nämlich die ‘Erkenntnis’, daß erst der blaue Klotz weg muß.

    Legende: In die Situation hineingeredet, nur via Teletype mit einem Therapeuten kommunizieren zu können, sind erstaunlich viele Testpersonen ungemein angerührt vom Ergebnis – dahingegen scheitert Eliza sang- und klanglos beim Turingtest, wenn also der Proband von vorneherein herausfinden soll, ob das Gegenüber menschlich oder machinell ist.
    Zum Verstanden-Werden: Auch Nichtgespräche und Nichtlehrstunden (=>Koan) können zum besseren Selbstverstehen führen und mit einem vorherigen Verstanden-Worden-Sein assoziiert werden.

  210. #210 Nullzone
    7. Mai 2013

    @curious.sol:
    Ist doch klar, das geht zusammen, weil alles mit allem verbunden ist und so… :)

    Also z.B.:
    Wenn du Kaese willst, musst du erst den Stollen mithilfe der Mathematik magisch verdoppeln, dann ueber die Hypotenuse der Reichsflugscheibe simulieren, und am Ende geht die verwirrte Sonne ueber Asien auf … oder auch nicht 😉

    Hhmm… das waere doch mal eine nette Antwort bei der Frage nach dem Sternzeichen. Man denke sich den schnarrenden Adolf-Akzent dazu:
    “Main Staerrnzaichaenn? Noischwabaenland, mit Aszaendaent Rraichsfloggschaibae!” 😉

  211. #211 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    Wobei, FF, die Astrologen unter diesem Thema haben ja mehrmalls erklärt, dass sie keine Vorhersagen machen können, das sei nämlich der Part der Strassenastrologen, also der falschen Astrologen. Stattdessen wurde uns erklärt, dass die Astrologie zwar nichts kann und nichts tut aber trotzdem der Ursprung aller Mathematik und Physik ist.

    Aus dieser Sicht halte ich das Verlangen nach Vorhersagen für falsch. Die Astrolologie ist der Ursprung von Allem, hat aber alles vergessen, hat die Mathematik erfunden, kann aber zwischen Doppelung und Simulation nicht unterscheiden, hat eine Masszahl die ist zwölf und die kann bis 60 ohne zuhilfename einer zweiten Hand mit der Linken abgezählt werden, und überhaupt ist alles viel zu Umfangreich als das es ohne jahrhundertelanger Beobachtung und Dokumentation (zuletzt mit dem Brand in der Bibliothek von Alexandria nachhaltig vernichtet) erkannt und nachvollzogen werden könnte.

    Mag natürlich sein, dass ich was falsch versanden habe 😉 .

  212. #212 Mafl
    7. Mai 2013

    @Liebenswuerdiges Scheusal
    Danke für die schöne Zusammenfassung! Ich habe mir ja angewöhnt nur noch Eure Antworten zu lesen, wenns zu schwurbelig wird :)

    OT: Übrigens wurde ich gerade daran erinnert, dass ich Weizenbaum 1999 mal zufällig live erlebt habe. Ich habe da gerade eine Fortbildung besucht und es gab eine AG, die zu Weizenbaum ein Referat halten wollten. Sie haben ihm ein paar Fragen geschickt und durch ein Missverständnis ging er davon aus, dass er einen Vortrag halten sollte. So kam es, dass alle Teilnehmer morgens eine Info bekamen, dass am Nachmittag eine Pflichtveranstaltung stattfindet. Natürlich mit einer kurzen Erklärung, wer da eigentlich kommt. Und so war der Saal schön voll – und es war für mich eine sehr beeindruckendes Erlebnis!

  213. #213 Adent
    7. Mai 2013

    @Liebenswürdiges Scheusal
    Ne, soweit ich folgen konnte (hab mich gerade wirklich ernsthaft gefragt was uns die beiden Hohepriester der Astrologie überhaupt erzählen wollen) hast du alles richtig zusammengefaßt und vor allem viel kürzer und prägnanter als in den inhaltslosen Textwänden der beiden Schwafler.
    Wenn die beiden sich dann mal einig sind können wir ja endlich die Weltformel erhalten.

  214. #214 StefanL
    7. Mai 2013

    @Sonne Asiens #198 (ist das schicklich so mit Kontinenten umzugehen?)
    Ägypten – ja, auch ich unterschätze keineswegs die Leistungen unserer Altvorderen. Nichtsdestotrotz wäre eine belastbare Quelle ( Stele, Papyri o.ä.) nicht schlecht um ein Verständnis (und nicht nur eine Nutzung) des Äquivalenzprinzips (vor Archimedes) zu dokumentieren.
    Was natürlich gleich die Frage aufwirft was denn an G_1 = \frac{l_2}{l_1}\cdot G_2 nun nicht geometrisch ist
    Im Übrigen welcher Art sind den abgeleitete Prinzipien ggüb. nicht abgeleiteten? Beispiele könnten hier helfen.

    Nun, dies stufe ich als relevanter ein denn Ihr Dünken. Welche inhaltliche Kritik liegt Ihnen denn da jetzt besonders am Herzen?
    Warum ist bspw. “modens ponens” nicht grundlegender als “Dopplung” (wobei – soll das als Allegorie auf “die Feder ist stärker als das Schwert” verstanden sein?)?

    “Denn der Raum ist nicht geometrisch und kann auch nicht aus einem geometrischen Prinzip abgeleitet werden – […] denn eine Natur-Wissenschaft ist ja die Mathematik sicher nicht, sie hat ja keine empirische Materie. Man merkt das auch ganz leicht, wenn man das raumlose “Objekt” Punkt bedenkt.”
    Warum ist eine partielle Ordnung nicht empirisch? Oder gar eine Äquivalenz? Sicherlich läßt sich auch ein relationenfreies Weltbild zusammenbasteln – nur, eine triviale Topologie bietet nicht zuviel Abwechslung – also wozu?
    Also das mit dem “Raum ist nicht geometrisch” wenn gleichzeitig das geometrische Objekt Punkt ( wobei \iiint_Z \delta_{x,y,z} \vartheta (\Re+\Im)^3 durchaus wohldefiniert ist )”raumlos” sein soll scheint auch nur in der trivialen Topologie zu funktionieren – macht es aber auch mit Doppelung oder Simulation darin nicht einfacher – Und das führt zu der Frage: In der Astrologie werden also keine Berechnungen durchgeführt? (a propo orgineller Gedanke: der “raumlose Punkt” ist auch einer der Lieblinge von M.T.)

  215. #215 rolak
    7. Mai 2013

    Die Astrolologie

    Gut die Inhaltstiefe des zu Lesenden verknüpft, L.S.!

    60 ohne zuhilfename einer zweiten Hand mit der Linken abgezählt

    yup, unter Zuhilfenahme von (Zunge drin|Zunge draußen) gehts mit einer Hand von 0 bis 63.

    mit dem Brand in der Bibliothek von Alexandria nachhaltig vernichtet

    Nein. Als aktuelles Oberhaupt der magischen Blutlinie des hochverehrten Hermes Trismegistos hüte ich nicht nur in alter Familientradition die ersten handgemalten Fassungen seiner gesammelten Werke, sondern kann Dir versichern, daß die beiden gquirlten Mist verzapfen

    dass ich was falsch versanden habe

    dessen eventuell vor Jahren mal vorhandener Sinngehalt – wie Du so schön andeutest – längst versandet ist..

  216. #216 Liebenswuerdiges Scheusal
    7. Mai 2013

    @Adent
    Welche Weltformel? Denen zufolge gibts ja gar keine Welt oder ganz viele Welt (das fehlende e ist Absicht) und daraus dann eine Formel, wenn sie nicht mal über eine Gerade einen gemeinsamen Standpunkt finden,….

  217. #217 Nullzone
    7. Mai 2013

    @L. Scheusal:
    Einen Fehler habe ich in deiner – ansonsten hervorragenden – Zusammenfassung dann doch entdeckt:
    Die *Mass*zahl ist nicht direkt 12. Diese geht indirekt aus einem angewandten Analogieschluss – also Synchrondings und so – hervor:
    Nach 12 Mass (Bier) im Haus Kneitinger, Aszendent Bock, drehe ich mich solange im Zodiakalkreis bis mein Schaedel sich so gross anfuehlt wie das Schiff mit der *Raum*zahl 12.

    Seht ihr, liebe Astros, so geht das: kurz, praegnant und eindeutig hergeleitet 😉

    Ich geh dann mal zurueck zu meinem zweiten Bier, was wiederum beweist, dass einer der beiden recht hat, und 2 die erste wirkliche Zahl ist: Wer will es denn schon wirklich bei einem Bier belassen? Und drei sind dann schon wieder zuviel, wenn es eh schon spaet wird.

    P.S. @Adent: Und die Weltformel ist natuerlich das einzig wahre Gebot, naemlich das Reinheitsgebot :)

  218. #218 Naivi
    7. Mai 2013

    Ich habs immer noch nicht verstanden 😛

  219. #219 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Mai 2013

    @ Scheusal:

    Mag natürlich sein, dass ich was falsch versanden habe

    Nee, das hast Du schon ganz richtig verstanden. Leider!

  220. #220 gaveston
    7. Mai 2013

    Ich weiß nicht, warum das nicht in euren Kopf will. Die kleinsten Elemente sind nicht materielle Einheiten, sondern Teile der Wirklichkeit, die wirken, ohne dass sie materiell sind! Wir können das auch gern als eine Art Feld betrachten, das im Hintergrund ist.
    Wir sind eben ein Meer, das selbst nicht materiell ist, und auf den Wellen dieses Meeres türmt sich praktisch die Materie. Das bedeutet, die Materie ist wie die Schlacke des Geistes.
    Es gehört schon einiges an Ignoranz dazu, das nicht zu begreifen.

  221. #221 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Mai 2013

    Ich habe hier übrigens das Tageshoroskop für morgen:

    Du wirst interessanten Menschen begegnen, manche dieser Begegnungen könnten sich in Zukunft als nützlich erweisen. Andere allerdings auch nicht.
    In finanziellen Dingen solltest Du vorsichtig sein, wobei es allerdings nicht ausgeschlossen ist, dass Du durch ein riskantes Anlagemanöver unerwartet zu Geld kommst. Denke aber daran, deine Steuern zu zahlen (sonst bekommst Du Ärger mit Neptun!).
    In Liebesdingen lächeln Dir die Sterne zu – ausser Du bist gerade Single oder in einer frischen oder auch längerdauernden Beziehung.
    Pass auf Deine Gesundheit auf, Du könnstest Dir möglicherweise einen Infekt zuziehen oder einen Unfall haben. Vielleicht aber auch nicht – dann hast Du Glück gehabt und Saturn hat über Dich gewacht.
    Im Beruf solltest Du nichts anbrennen lassen und Deinem Chef mitteilen, wie toll Du ihn findest (ausser, Du bist Dein eigener Chef, dann solltest Du ihn konstruktiv kritisieren (weil Merkur das so will)).

    Das gilt für alle Sternzeichen und Häuser.

    Ich bitte um Überweisung einer exklusiven Beratungsgebühr von € 1’000 für meine noch exklusiveren Dienste auf das Euch bereits bekannte Schweiter Bankkonto. Vielen Dank!

  222. #222 Bullet
    7. Mai 2013

    Check.

  223. #223 PDP10
    7. Mai 2013

    “Ich bitte um Überweisung einer exklusiven Beratungsgebühr von € 1’000 für meine noch exklusiveren Dienste auf das Euch bereits bekannte Schweiter Bankkonto. Vielen Dank!”

    Und wo bleibt meine Kiste Veltins?

    *Fingertippel*

  224. #224 StefanL
    7. Mai 2013

    Check – nein, nur Bargeld…( da für ist der Kohlensack verantwortlich – das Kreuz mit dem Süden… )…

  225. #225 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ PDP 10:

    Und wo bleibt meine Kiste Veltins?

    *Fingertippel*

    Hast Du schon überwiesen?!?

  226. #226 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Stefan L.:

    nein, nur Bargeld…( da für ist der Kohlensack verantwortlich – das Kreuz mit dem Süden… )…

    Ich zeige Dir gerne meinen Kohlensack… ääääh…. mein “Kreuz des Südens”…

  227. #227 icke73
    8. Mai 2013

    Komisch, immer noch nicht eine konkrete Vorhersage…. :-( Können das Astrologen einfach nicht, oder woran liegt es? 😉

  228. #228 gaveston
    8. Mai 2013

    Oh – ich bin wohl geblockt. Zumindest kommt mein letztes Post nicht durch. Es muß mir hier wohl zur Ehre gereichen ;ö)

    Mal seh’n, ob das hier durchgeht.

    @Adent.
    #…Wenn die beiden sich dann mal einig sind können wir ja endlich die Weltformel erhalten.#

    lieber @Adent.
    Der Zodiakus ist so eine Weltformel – ein erkenntnistheoretisches Modell des Wirklichen. Etwas antik mit reichlich Patina, doch deshalb nicht weniger eine erste Weltformel. Und da Du das ja alles lächerlich findest, wirst Du mir sicherlich erklären können, wo sie Fehlerhaft ist. Also laß hören!

    Bitte verlange jetzt nicht wieder, daß ich ihn Dir zunächst erkläre. Du würdest damit deutlich machen, daß Du über etwas Urteilst, das Du weder kennst noch verstehst. Wie soll man jemanden ernst nehmen, der über etwas ein klares Urteil fällt, ohne es zu kennen? Ist das Deine Vorstellung von Wissenschaft? Oh, oh…

    Also: Der einfachen Logik folgend mußt Du Dein Urteil nachvollziebar und auf den Inhalt der Sache bezogen begründen können – alles andere wäre zweifellos billiges BILD-Zeitungs Gedöns in einem ScienceBlog. Tsts…
    Es sollte Dir doch nicht einmal schwer fallen, da sein Inhalt auschließlich auf Logik beruht.
    Also dann – wo liegen die logischen Fehler innerhalb dieses Wirklichkeitsmodells.
    …Es sollte sich natürlich jeder hier angesprochen fühlen, in diesem äh… „ScienceBlog…“

    Ich wäre sehr gespannt auf Deine Ausführungen, wenn ich nicht wüßte, daß Du hier natürlich passen mußt.

    Solcherlei Peinlichkeiten sind wohl nur in der Gruppe möglich, wo man sich gegenseitig schützt und sich jeder hinter dem anderen Verstecken kann – wohl so eine Art Science-Hooligans. ;ö)

    Und noch für Schlauberger wie@ Nullzone:
    „Die Zahl 1 ist selbst nicht Zahl, sonder Maß von Zahl!“ (Aristoteles)
    Wenn Du es anders siehst, begründe doch bitte, wie sich die 1 zu jeder beliebigen natürlichen Zahl logisch verhält. Sollte Deine Antwort sein: jede beliebige Zahl ist ein Vielfaches von 1, so würde Aritoteles es wohl abnicken – Du hättest ihn tatsächlich verstanden.
    Das man sie als Zahl verwendet und mit ihr Rechnet, steht wohl nicht im Widerspruch zu seiner Aussage – oder?

    Übrigens, die Logik als Methode zur Erlangung von Erkenntnis wurde vor ca 2500 (!) Jahren geboren.
    Zu Erkenntnissen bezüglich des Wirklichen führte sie allerdings erst die letzten ca. 300 Jahre. Nach neuesten Verlautbarungen wurde sie nämlich mehr als 2000 Jahre nur für Brettspiele verwendet…

  229. #229 Curious.Sol
    8. Mai 2013

    Jetzt kommen auch noch herablassende und an den Haaren herbeigezogene Belehrungen über Erkenntnistheorie, meine Güte!

    Boah, wenn einer unserer Studenten hier so einen Bockmist verzapfen würde, wäre er nicht mehr lange Student.
    Und in unserem Fach kann man viel schwafeln…

  230. #230 rolak
    8. Mai 2013

    Während das Gestrige noch auf die Moderation wartet (das ist eine Feststellung, Florian, keine Beschwerde), ein kleiner Nachschlag zu merkwürdigen Sonnenstatements:

    Ägypten auf ägyptisch auch in der Umschrift “Keme” heißt – schwarz – schwarze Kunst

    Da sämtliche mir bekannten Quellen auf die naheliegende Unterscheidung des frisch überschwemmten Niltales zur hell- bzw rotgefärbten Umgebung hinauslaufen, wäre eine belastbare Stütze für diese aufsehenerregende Erkenntnis vonnöten.

    ..die spukhafte Fernwirkung ist die Information. Leicht einsichtig – denn wenn sie es nicht wäre, hätten wir gar keine Kenntnis der “spukhaften Fernwirkung”.

    Der ist besonders hübsch: Bitte eine Bezugsquelle das Taschenlabor verlinken, insbesondere aber die Beschreibung des Prozesses, mit dem der Adressat bei nicht vorher gemachter Absprache feststellen kann, ob eine Informationsübertragung schon stattgefunden hat oder nicht.

  231. #231 Nullzone
    8. Mai 2013

    Argh, war doch klar, dass die Smilies nicht genuegen.
    Extra fuer dich, Gaveston, reiche ich fuer weiter oben noch die Spasstags nach.
    Und wenn du den Witz dann immer noch nicht begriffen hast, suche den Kommentar der Asiensonne mit der Raumzahl; sowie meine Antwort darauf.

    Ansonsten reduziere ich dein Post mal aus Wesentliche:
    Ein Kreis ist eine Weltformel.
    Aha.
    Na dann: hopphopp, ab nach Stockholm! Dort vergeben sie sogar Preise fuer so bahnbrechende Erkenntnisse.

    Mal ernsthaft:
    Laber nicht so viel Muell. Wenn auch nur einer von euch Astrokaspern mal einen sauberen Beleg bringen wuerde, dass euer Scheiss auch funktioniert, dann koennten wir uns mal ernsthaft drueber unterhalten. Du weisst schon, so richtig mit Experiment, Daten, Statistik.

    Aber da schlagen immer nur so Dampfplauderer wie du und die Asiensonne auf, die ausser Verbaldiarrhoe nichts vorzuweisen haben.

    Also bleibt es dabei: Daten liegen vor. Und die sagen ganz klar “der Astromuell funzt nicht”.

  232. #232 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Nein nein mein Lieber Gaveston so wird das nichts, du behauptest (ja behauptest, belegt hast du nichts) der Zodiakus sei eine Weltformel und dann verlangst du ich solle dir begründen warum nicht. Das ist nichts weiter als ein ganz billiger Taschenspielertrick. Sagen wir mal ich behaupte der in meinem Keller lebende grüne (um mal vom rosaroten wegzukommen) Drache ist der Gott des Universums. Weiter setze ich voraus, daß du das verstehen mußt, sonst darfst du darüber nicht urteilen, also bitte widerlege dann erstmal, das mein lieber Kellerdrache nicht der Gott des Universums ist, bevor ich dir irgendwas erklären muß, ete voila du Schwafelbruder.
    Ich bezweifele, daß du jemals ein naturwissenschaftliches Experiment gemacht und kapiert hast. Solche Typen wie du mit ihrer erkenntnistheoretischen Salbaderei haben lange genug ihre Gedankensülze abgegeben ohne irgendwas beweisen zu müssen.
    Wie du schon sagtest, daß hier ist ein Science Blog also liefere erstmal einen Hauch von Science bevor du weiter rumnölst.
    Die Meinung des anderen Astrologen zu deinen Gedanken kennst du ja bereits, so ein Pech auch.
    Woher weiß ich nur, daß von dir wieder nur Gelaber kommen wird, vom Zodiakus?

  233. #233 Florian Freistetter
    8. Mai 2013

    @gaveston: “Oh – ich bin wohl geblockt. Zumindest kommt mein letztes Post nicht durch. Es muß mir hier wohl zur Ehre gereichen”

    Nimm dich nicht zu wichtig… Das Blog hier hat nen Spamfilter, der auf gewisse Begriffe anspringt. Und da landest du eben manchmal genauso wie viele andere Kommentatoren. Wenn ich jemanden sperre, dann sage ich vorher Bescheid. Aber so relevant, um gesperrt zu werden, bist du nicht.

  234. #234 Spritkopf
    8. Mai 2013

    @gaveston

    Ich weiß nicht, warum das nicht in euren Kopf will. Die kleinsten Elemente sind nicht materielle Einheiten, sondern Teile der Wirklichkeit, die wirken, ohne dass sie materiell sind! […] Es gehört schon einiges an Ignoranz dazu, das nicht zu begreifen.

    Als ignorant würde ich eher den kindischen Versuch werten, auf einem Wissenschaftsblog erst mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen zu argumentieren und dann die Beweislast umkehren zu wollen, wenn man um Belege gebeten wird.

  235. #235 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Curious.Sol:

    Boah, wenn einer unserer Studenten hier so einen Bockmist verzapfen würde, wäre er nicht mehr lange Student.
    Und in unserem Fach kann man viel schwafeln…

    Wir sollten gaveston eine Anstellung als Hochleistungsfön besorgen, bei so viel heisser Luft…

  236. #236 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ StefanL: “Warum ist eine partielle Ordnung nicht empirisch?” – es ist nicht die Frage, ob die Ordnung “partiell” ist, sondern ob sie Realität hat und einer nachvollziehbaren Wirklichkeit entspricht.

    Das ist bei Mathematik halt leider nicht der Fall – und zwar wegen des Grundwiderspruchs von Dopplung der 1 – was logisch kontradiktorisch ist (1 ist entweder 1 – oder es gibt davon zwei: deswegen ist 1 + 1 nicht möglich) – und der Annhame der Existenz von “Punkten” – da du ja so fit im griechischen bist, wird dir auch aufgefallen sein, dass man bei Planton diese Frage bereits heiß diskutierte. Ein Punkt sei ein Kreis mit Radius Null. Aus raumlosen Punkten wird aber keine Gerade, die selbst eine reine Fiktion ist, denn alles, was ist, ist im Raum, der echte Raum wird nicht aus den Grenzen einer Rechenmethode geflochten.

    Das ist eben das Problem – man muss zu den Grundlagen zurück, um zu begreifen, warum das Urknall-Modell nichts anderes, als eine mathematisch kohärente Umsetzung der von Anfang an fragwürdigen Axiomatik der Geometrie ist.

    Ohne Zweifel lässt sich damit trotzdem rechnen, und deshalb ist auch gut. Nur die Grenzen des Systems muss man eben kennen. Astrologie benutzt das vorhandene System sinnvoll, Kosmologie und Astronomie vollkommen sinnlos. Nicht jeder Köder fängt einen Fisch – versagen tut das System bekanntlich in den wichtigsten und großen Fragen, die man dann “Dunkle Materie” nennt. Das ist Science Fiction. Dem Otto-Normal Denker ist es kein Wahrheitskriterium, wenn dann dafür Nobelpreise verliehen werden. Sowas macht Wissenschaft auch ganz bedenkliche Weise kaputt.

    Es wird nochmals eine Aufklärung geben und einen Bruch mit der heutigen, rein geozentrischen Auffassung der Kosmologen, wenn die Zivilisation auf den Grund des mathematischen Wahnsinn taucht, und den verborgenen Schatz hebt, der eben tatsächlich im Zodiak verschlüsselt ist, wie graveston richtig sagt, wenn es ihm auch an Durchblick mangelt, den Grundirrtum der heutigen Wissenschaftler trennend nachzuvollziehen.

    Es wird hier immer gefragt, was Astrologie eigentlich kann – das Horoskop, das ein Mensch (oder Ereignis) hat, hätte keine Bedeutung, wenn nicht absolut klar wäre, dass wir Menschen mehrere Inkarnationen hinter uns haben und viele vor uns. Was das Horoskop als simulatives und quasi eingefrohrenes Modell vorführt, sind alle persönlichen Voraussetzungen eines Menschen – bis hin ins kleinste Detail (wie @Meta schreib, ist gerade der Blog-Autor ein perfektes Beispiel, aber das lassen wir, der Ehre halber).

    Was der Mensch mit diesen Vorausetzungen macht, wie er sie verwandelt – Sinn unserer Erdenreise – ist seine Sache. Daher ist euer Wunsch nach “Vorhersagen” – auf die ihr doch selbst so großen Wert legt (die Evolutionisten behaupten, Menschen sterben ohnehin aus, die Kosmologen, unsere Sonne würde irgendwann implodieren – sind das wohl keine Vorhersagen auf ganz dünnen Beinchen?) absurd, weil sie Schicksalshörigkeit geradezu voraussetzen.

    Dennoch ist es natürlich astrologisch möglich, anzugeben, ob der Wind von vorne, oder in den Rücken weht, welche Partnerschaft warum passt und gelingt und ob die Zeitqualität eher locker, oder maximal gefährlich ist. Diese Fähigkeiten der Astrologie, ausgearbeitet in einem einzigartigen System, das mit der Entdeckung Chirons 1977 seinen Abschluss gefunden hat, ist ein Geschenk der Götter an die Menschheit. Der gute Kompass, den wir haben, die wir zwischen Diesseits und Jenseits pendeln – sonst ohne Orientierung, außer durch den Christus.

    Auch, wenn heute aus praktischen Gründen in der Astrologie das Dezimalsystem benutzt wird und im Prinzip keine Auseinandersetzung mit der Mathematik stattfindet, ist Astrologie der Ursprung der Zahlen selbst. Und da ist die 1 eben der Begriff für die unteilbare Einheit, das Ganze – also das Gegenteil ihrer üblichen und logisch unhaltbaren Verwendung.

    Noch ein Wort zu den hier herumalbernden Nicht-Denkern: ihr könnt nicht ernst nehmen, was ihr nicht ernst nehmen wollt. Allerdings sind alle Anwürfe verbraucht – bei unbefangenen Lesern lösen sie Abscheu hervor. Drum Obacht, Freistetter, ob dein Spielchen hier für die Öffentlichkeit nicht kollabiert.

  237. #237 Mike
    8. Mai 2013

    Du liegst eben falsch, die spukhafte Fernwirkung ist die Information. Leicht einsichtig – denn wenn sie es nicht wäre, hätten wir gar keine Kenntnis der “spukhaften Fernwirkung”

    Das wurde ja
    schon von Kallewirsch und rolak richtiggestellt.

    Es gibt auch einfache Analogien, wie verschiedenfarbene Socken auf dem Mond oder von Bertlmann – am Ende hinken diese Beispiel aber.

    Wichtig ist, dass Information nicht im Sinne von “das ist jetzt eine 1 und das eine 0” festgelegt und übertragen, sondern lediglich festgestellt wird. Das ist nicht nur so dahingesagt, sondern kann mit Kenntnis der Quantenmechanik mathematisch hergeleitet werden. Es gibt dann noch eine Hintertür, wenn man einen Zustand kopieren könnte ohne den ursprünglichen zu verändern, aber auch das ist nicht möglich und wurde mathematisch bewiesen (non cloning theorem). Nichtlokalität kann man auch einfach als reale Eigenschaft unserer Welt begreifen, die lediglich in unserer normalen täglichen Erfahrung nicht vorkommt und nur deshalb uns so fremdartig anmutet.

    Was mich immer wieder wundert, warum mit Falschaussagen wie oben jemand Punkte machen möchte, wo doch schon wenige Sekunden Google das Gegenteil ergeben. Man muss gar nicht Physik studiert haben, um die Folgerungen zu finden und zu verstehen, das braucht man lediglich, um die mathematischen Herleitungen und Beweise zu durchdringen. Oder um zu begreifen, dass da richtig viel dahintersteckt, und nicht nur ein paar Allerweltstexte ohne Mathematik.

    Da liegt auch der Knackpunkt, wenn jemand aus ein paar ganz allgemeinen Äußerungen aus alten Sagen oder Religionen meint ableiten zu können, dass die da schon modernste Weltkenntnis der Physik hatten. Hatten sie nicht. Es sind lediglich sehr allgemeine unbelegte Thesen, die sich zudem noch enorm unterscheiden von Kulturkreis zu Kulturkreis, selektiv ausgewählt und mit ebenso selektiv ausgewählten modernen Theorien extrem oberflächlich verglichen. Es gibt keine Folgerungen, keine exakte Beschreibung, keine quantitativen Berechnungen – all das, was ich unter Verstehen verstehe.

  238. #238 Thomas
    8. Mai 2013

    “Noch ein Wort zu den hier herumalbernden Nicht-Denkern: ihr könnt nicht ernst nehmen, was ihr nicht ernst nehmen wollt. Allerdings sind alle Anwürfe verbraucht – bei unbefangenen Lesern lösen sie Abscheu hervor. Drum Obacht, Freistetter, ob dein Spielchen hier für die Öffentlichkeit nicht kollabiert.”

    Ich bin ein unbefangener Leser und bei mir ruft es keine Abscheu hervor. Vorhersage gescheitert.

  239. #239 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Auch, wenn heute aus praktischen Gründen in der Astrologie das Dezimalsystem benutzt wird und im Prinzip keine Auseinandersetzung mit der Mathematik stattfindet,

    Wie, bitte?
    Ich denke, du weißt überhaupt nicht, was Mathematik eigentlich ist. Tip: Es ist nicht das fehlerfreie Abzählen der Finger.

  240. #240 Naivi
    8. Mai 2013

    Wow, das war jetzt gruselig.

  241. #241 StefanL
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Eine klare Antwort zur Ophiuchus?
    Aristoteles – kann wohl als Spiel mit Bande bezeichnet werden – Warum nicht gleich auf eine Quelle des λόγος mit “Alles ist Zahl” verweisen? (Btw wie soll sich da eigentlich Ptah und Allchemie verbinden?)
    \Phi = 1 + \frac{1}{\Phi}
    P.S.: 300 Jahre? 1,1,2,3,5,8,…

  242. #242 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ Mike: nein, leider nicht – und was bei Wiki oder sonstwo steht – also, ich bitte dich. Es gibt eben Leute, die sich auch heute noch kritisch von der Masse abheben. Wenn es so wäre, wie du sagst, wäre auch der Begriff “Nichtlokalität” überflüssig. Machen wir uns mal klar, was der Begriff bedeutet. Er bedeutet, ein Ding habe keinen eigenen Ort.

    Die Information ist die QM – Nichtlokalität – es ist immer nur eine Information, was aber nicht überrascht – schließlich wird ja nur mit zwei Zuständen – 0 und 1 – gearbeitet – aber sie scheint dennoch zutreffend zu sein in der Vorgabe der mathematischen Physik. Damit verabschiedet sich die Physik aus dem Bereich der Überprüfbarkeit, denn ein Ding, das keinen Ort hat, existiert nicht physikalisch.

    Der Zustand polarisierter Photonen verhält sich über theoretisch unendliche Entfernung als wären sie weiterhin eines, und zwar außerhalb der Zeit.

    Selbstverständlich widerspricht das dem Mantra der begrenzten Lichtgeschwindigkeit – es gehört Wahnsinn dazu, es anders zu interpretieren.

  243. #243 Adent
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    Der war gut, aber ich glaube der hieß Plankton und nicht Planton.

    da du ja so fit im griechischen bist, wird dir auch aufgefallen sein, dass man bei Planton diese Frage bereits heiß diskutierte.

    Und der hier ist auch endlich mal eine verständliche Aussage:

    Diese Fähigkeiten der Astrologie, ausgearbeitet in einem einzigartigen System, das mit der Entdeckung Chirons 1977 seinen Abschluss gefunden hat, ist ein Geschenk der Götter an die Menschheit.

    Also seit 1977 ist die Astrologie fertig, da würde mich mal interessieren, was andere Astollogen dazu sagen. Und zum zweiten Teil des Satzes möchte ich nur sagen du mußt dich mal einigen, gibt es einen oder mehrere Götter? Ich sage keinen, null, nada, also noch nicht mal deine heißgeliebte 1 in Form eines Gottes.
    Was stimmt ist, daß die Astrologie ein einzigartiges System ist, nur leider für die Produktion von unbelegtem Bullshit.
    Ich bin übrigens auch die Öffentlichkeit und denke je öfter hier gezeigt wird was für einen Mist und vor allem was für einen sich unterscheidenden Mist verschiedene Astrologen hier verzapfen, desto klarer wird wie wenig Ahnung diese haben und wie viel heiße Luft sie deshalb produzieren müssen, um auch nur ansatzweise bemerkt zu werden.
    Deshalb nochmal meinen ausdrücklichen Dank an Florian.
    Zu guter letzt würde mich noch interessieren was eine gefährliche oder auch lockere Zeitqualität ist?

  244. #244 Kassenwart
    8. Mai 2013

    Wow, Sol Asia ist mal wieder jemand der selbst Basics der QM so absolut nicht verstanden hat, aber denkt es klänge irgendwie cool, davon zu quasseln.
    Dunning-Kruger im gestreckten Galopp 😀

  245. #245 Mike
    8. Mai 2013

    a propo orgineller Gedanke: der “raumlose Punkt” ist auch einer der Lieblinge von M.T.

    Und auch da war das schon nicht originell, sondern ist der übliche Einstieg bei Vorträgen von H. Hara.mein – also da, wo seine Jünger andächtig seufzen, weil sie meinen, etwas verstanden zu haben – und alle anderen sich kopfschüttelnd abwenden.

    und zwar wegen des Grundwiderspruchs von Dopplung der 1 – was logisch kontradiktorisch ist (1 ist entweder 1 – oder es gibt davon zwei: deswegen ist 1 + 1 nicht möglich)

    Was ist daran ein Widerspruch oder logisch kontradiktorisch? Dieser Satz ist sinnfrei. Du verwechselst vorstellbare Bedeutungsträger mit persistierbaren Objekten, oder einfacher: die Beschreibung eines Objekts mit dem Objekt selbst.

    Oder war es das alte Prinzip: Ich schreibe einen blödsinnigen aber sich doll anhörenden Satz, um damit kompetent zu wirken – denn selbst die Koryphäen müssen ja daran scheitern, wenn ich Begriffe anders als sie benutze.

    Nur dass man in Blogs und Kommentaren wie hier dadurch irgendwie immer das Gegenteil von dem erreicht, was man möchte, und am Ende meist mit rein persönlichen Beleidigungen strandet.

  246. #246 Spritkopf
    8. Mai 2013

    @Adent

    Der war gut, aber ich glaube der hieß Plankton und nicht Planton.

    You made my day. 😀

    Immer diese Versuche, mit Autiro… Autori… Auroti… mit wichtigen Leuten zu imprägnieren.

  247. #247 kook1979
    8. Mai 2013

    Immer wieder herrlich, wenn Leute, die offenbar nicht einmal die Grundlagen der Zahlentheorie verstanden haben, einem quantenmechanische Phänomene erklären und ganz nebenbei die Relativitätstheorie widerlegen wollen.

    @Sonne Asiens Bitte mehr davon!

  248. #248 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ kallerwirsch: das ist gut – nur nutzt es nicht, zu sagen, was Mathematik nicht ist. Was ist sie? Sicher wirst Du uns das lehren können, nicht?

    @ Kassenwart: geh getrost davon aus, dass du die QM nicht verstanden hast.

    @ spritkopf: außer Sprit noch was im Kopf?

    @ Mike: nicht ich verwechsle das, sondern die sogenannte “moderne” Physik. Und das geht eben nicht. Der Logos ist unbestechlich. Der Satz ist klar und eindeutig. Entweder eine 1, oder gar keine: auf ontologischer – also einzig gültiger Basis.

  249. #249 Nullzone
    8. Mai 2013

    @Asiensonne:
    Ich habe jetzt echt keine Lust mehr, deinen Wortdurchfall auseinanderzunehmen.
    Daher erstmal die übliche Aufforderung “bring Belege für dein Gelaber”.
    Und dann habe ich noch eine einfache Frage für dich:
    Du weisst, wie dein Computer funktioniert, ja?
    Aber “1+1” geht nicht, ist klar…

  250. #250 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ kook1979: welche Zahlentheorie denn? Gödel, Russell? Ihr habt keine Zahlentheorie.

  251. #251 Theres
    8. Mai 2013

    Astrollolologie?
    😀

  252. #252 Adent
    8. Mai 2013

    Mensch, Ihr seid ja alle doof!!!!!
    Ups, jetzt bin ich schon der Avatar von Asiens Sonne oder was?
    @Spritkopf, mir fehlte bei Plankton aber noch der Schwammkopf, deshalb habe ich es nicht ganz verstanden 😉

  253. #253 Theres
    8. Mai 2013

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlentheorie
    Bitte sehr, Dunkelsonne Asiens 😀

  254. #254 Adent
    8. Mai 2013

    @Nullzone
    Da SA rein ontologisch argumentiert ist er gar nicht in der Lage irgendwas empirisch zu belegen, praktisch gell, der alte Taschenspielertrick…

  255. #255 StefanL
    8. Mai 2013

    @Verdunkelung des Lichtes
    Selbst wenn die Frage nicht ist ob eine Ordnung partiell ist oder nicht, negiert sich eben durch nicht nachvollziehbare Wirklichkeit jegliche Ordnung und damit auch all-jedes Ordnungsprinzip. Allerdings verständlich bei Orientierungslosigkeit (… und da ist sie wieder die triviale Topologie).
    “1 ist entweder 1 – oder es gibt davon zwei: deswegen ist 1 + 1 nicht möglich)”
    Wie jetzt? Warum ist “1 + 1 mod 2” nicht möglich? Da war doch schon: Äquivalenzprinzip (sic!).
    Das ist stark: “Astrologie benutzt das vorhandene [mathematische] System sinnvoll, Kosmologie und Astronomie vollkommen sinnlos.”
    Da gibt es doch dann sicherlich nachvollziehbare Projektionen der Realität zu – zeigen, zeigen, zeigen!
    Der ist auch nicht von schlechten Eltern:“Dennoch ist es natürlich astrologisch möglich, anzugeben, ob der Wind von vorne, oder in den Rücken weht,” Ganz ohne Zeitsymmetrie?
    Das Jahr 1977 – klare Ansage. Also Eris nicht trotz Perihel innerhalb des Pluto Apihels…
    Und “…wie graveston richtig sagt, wenn es ihm auch an Durchblick mangelt,…” Er bemüht sich wenigstens seine eigene Idee zu verstehen….

  256. #256 Dietmar
    8. Mai 2013

    Annhame

    Bruhahaha! Aber groß Mathematik “filosofisch” widerlegen wollen!

    😀

  257. #257 Kassenwart
    8. Mai 2013

    Doch Chop Suey Sole in deiner ontologischen Tradition bin ich der supermegaallereinzigste überhaupt der die QM verstanden hat! So! Und nun?

  258. #258 ogrim
    8. Mai 2013

    Ich glaub ich bin gerade etwas verwirrt wird hier von der Zahl Eins gesprochen, oder von einem Einselement?

  259. #259 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ StefanL: “Warum ist “1 + 1 mod 2″ nicht möglich?”

    Weil die 1 nicht zweimal vorhanden ist. Ist sie aber zweimal scheinbar vorhanden, dann hat sie ihre Identität als 1 bereits verloren, ist keine 1 mehr. Entweder 1 ist 1 – das ist nicht das Prinzip der Äquivalenz – von dem sowieso nicht gesagt ist, ob es über den Bau von Atombomben hinaus für die menschliche Entwicklung im Endeffekt fruchtbar ist (man kann auch den Computer nicht mitnehmen ins Jenseits), denn es handelt sich immer um eine Scheinäquivalenz – muss ja, in einem unendlichen Universum – sondern um den noch fundamentaleren Satz der Identität, der übrigens auch von der QM verletzt wird. 1 = 1 sagt nach diesem Satz, dass jeweils 1 mit sich selbst identisch ist, sonst nichts. Etwas, was mit sich selbst identisch ist, kann nicht verdoppelt werden, ohne seine Identität zu verlieren.

    Was soll in oberem Zusammenhang der Begriff “Zeitsymmetrie”?

    “Da gibt es doch dann sicherlich nachvollziehbare Projektionen der Realität zu – zeigen, zeigen, zeigen!”

    Was glaubst du denn, was Astrologen in jeder einzelnen Sitzung machen?

  260. #260 kook1979
    8. Mai 2013

    @ Sonne Asiens

    Wenn die “1” nicht zweimal vorhanden sein kann, warum kommt sie alleine in deinem letzten Post gleich 9-mal vor? Hat sie dadurch ihre Identität verloren? Wenn ja, welche davon ist die richtige “1”?

  261. #261 Dietmar
    8. Mai 2013

    Dunning-Kruger im gestreckten Galopp

    ich glaube der hieß Plankton und nicht Planton.

    Danke, danke, danke! 😀 😀 😀

  262. #262 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Was glaubst du denn, was Astrologen in jeder einzelnen Sitzung machen?

    Ähm. Versuchen auf diejenigen Eindruck schinden, die blöd genug waren, die vergeudete Zeit auch noch zu bezahlen.

    Aber, ganz was anders.
    Wo sind denn jetzt eigentlich die Aufzeichnungen, aus denen geschlussfolgert wurde, welchen Einfluss welcher Himmelskörper auf welchen Menschen hat? Hast du sie mittlerweile gefunden?

  263. #263 Dietmar
    8. Mai 2013

    nicht ich verwechsle das, sondern die sogenannte “moderne” Physik.

    BWAHAHAHA!!!

    😀

    Das ist der unterhaltsamste Thread ever!

    Danke, Sonne Asiens (allein das schon!!!! 😀 )!

  264. #264 Adent
    8. Mai 2013

    @Dietmar
    Fragt sich was für ihn “moderne” Physik ist, so ab 1977 etwa? Ich befürchte er meint aber eher so etwa alles nach Plankton.

    Was glaubst du denn, was Astrologen in jeder einzelnen Sitzung machen?

    Ähm nichts, sonst würden sie ja das Identitätsprinzip verletzen.

  265. #265 Dietmar
    8. Mai 2013

    @Adent: Neinein: Einstein ist der Böse! Merkt man schon am Namen! Einstein! Da kann was nicht stimmen!

  266. #266 rolak
    8. Mai 2013

    Plankton und nicht Planton

    Also bitte, Adent, nu verscheißer hier mal nicht die Unbedarften. Wie Du mittlerweile schon erkanntest, ist Plankton der mad scientist aus Bikini Bottom – doch hier geht es ja um DasGroßeGanze™. Und da oben wie unten, also im Großen wie im Kleinen, bezog sich die Leuchtende einerseits auf den Namensgeber der winzigen Maße und die allesvereinenden Frequenzen (oder waren es Schwingungen?) des Universums. Daher war selbstverständlich ‘Planckton’ gemeint.

    Banause, meine Förmchen bekommst Du nicht mehr..

  267. #267 Dietmar
    8. Mai 2013

    @noch´n Flo: Immer her damit! :-)

  268. #268 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    Das ist schon kein Dunning-Kruger mehr, das ist gnadenlose Selbstüberschätzung in Reinkultur. (Was muss man eigentlich wie oft rauchen, um so zu werden?)

    Leute, wir sollten den Kommentarbereich lieber räumen – neben der Asiasonne und ihrem Ego ist einfach kein Platz mehr für uns wissenschaftliches Fussvolk.

    @ Dietmar:

    Das ist der unterhaltsamste Thread ever!

    Yep, gaaanz grosses Damentennis! Möchtest Du vielleicht Popcorn?

  269. #269 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    bezog sich die Leuchtende einerseits auf den Namensgeber der winzigen Maße und die allesvereinenden Frequenzen (oder waren es Schwingungen?) des Universums.

    Eben. Ich finde die Schuman-Frequenz sollte auch noch irgendwo vorkommen.

  270. #270 Mike
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    Also das alte Prinzip.

    nicht ich verwechsle das, sondern die sogenannte “moderne” Physik.

    Radio: “Auf der A2 kommt ihnen ein Fahrzeug entgegen!” – Geisterfahrer: “Eins? Hunderte!”

    Habe ich Dich nicht schon einmal “Wissenschaftsschauspieler” genannt? Habe ich Dir nicht schon einmal geschrieben, dass man für solche Beurteilungen die moderne Physik kennen muss und Du die nicht kennst (wie hier im Thread wieder eindrucksvoll bestätigt)? Wenn Du das nicht warst, dann eben jetzt.

    Der Logos ist unbestechlich. Der Satz ist klar und eindeutig.

    Schon der Begriff “Logos” ist es nicht. Warum versuchst Du Dich mit Fremdworten zu schützen, versteckst Dich dahinter? Das alte Prinzip.

    auf ontologischer – also einzig gültiger Basis.

    Da für Dich die Metaphysik die einzig gültige Basis ist, erübrigt sich jede weitere “Diskussion” in Sachen Mathematik oder Physik. Denn die haben eine Basis. Oh, sollte heißen: “eine andere Basis”.

    Es funktioniert nicht, mit Sinologie zu erklären, warum ein Vogel gar nicht fliegen kann. Aber ich bin mir sicher, dass Du mir erklären könntest, warum doch, und weswegen das der einzig richtig Weg wäre, und warum wir uns alle irren, wenn wir aus vielfachen Beobachtungen fliegender Vögel darauf schließen, dass ein Vogel fliegen kann.

  271. #271 Dietmar
    8. Mai 2013

    Ups: jetzt bin ich drüber gelandet. Zweiter Versuch: Immer her damit!

  272. #272 Dietmar
    8. Mai 2013

    Passt …

  273. #273 StefanL
    8. Mai 2013

    Möchtest Du vielleicht Popcorn?
    Schon in der Mikro, salzig & süß. Und binär kodiert, wegen den netten 1-en.

  274. #274 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Dietmar:

    Na, mal wieder vergessen, die Zeitmaschine auszuschalten? 😉

    *popcornrüberreich*

    Bier ist übrigens im Kühlschrank.

    @ Kallewirsch:

    Ich finde die Schuman-Frequenz sollte auch noch irgendwo vorkommen.

    Lust auf ‘ne Runde Bingo?

  275. #275 JolietJake
    8. Mai 2013

    Mich deucht, diesen ganzen Quark von SA habe ich schon mal gelesen.
    Der Verdacht wurde ja bereits (mehrmals) geäußert und die letzten Beiträge von ihm mit “Logos”, der “modernen” Physik und diesem sinnlosem Gequatsche über die Zahl 1 bestätigt es, wie ich finde.
    FFs Haus- und Hofastrolloge is back!

    Büdde, Markus, erzähle uns noch mal die lustige Geschichte von der “lebenden Sonne”!

  276. #276 Dietmar
    8. Mai 2013

    Der verdammte Flux-Kompensator lief noch nach …

  277. #277 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013
  278. #278 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Dietmar:

    Der verdammte Flux-Kompensator lief noch nach …

    Du benutzt nicht ernsthaft noch Technologie aus den 80er?!? Wie retro…

    Nee, aber mal im ernst: die deLorian-Technologie sah zwar geil aus (zumindest für Tuning-Freaks), aber die Steuerund war total schwabbelig. Damit konntest Du einfach keine präzisen Kurven um eine tridimensionale Zeitachse schneiden. Und durch den TÜV bist Du auch immer nur mit grossem Zittern gekommen (nachdem der Prüfer Dir 3 Stunden einen Knopf an die Backe gelabert hatte, doch endlich mal ABS, ESP und THW nachzurüsten).

    Nee, wenn schon alte Technik, dann doch bitte englische Polizei-Notrufzellen aus den 50ern: unverwüstlich, zeitlos und selbst in einer Supernova noch problemlos zu parkieren.

  279. #279 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

    Ich will die Vorschau zurück!!!

  280. #280 gaveston
    8. Mai 2013

    Ich guck hier eben mal wieder so rein, und finde…
    @noch’n Flo: …Leute, wir sollten den Kommentarbereich lieber räumen – neben der Asiasonne und ihrem Ego ist einfach kein Platz mehr für uns wissenschaftliches Fussvolk.

    ;ö)))))) Danke @noch’n Flo – der war echt gut. Der war echt gut… nicht mehr zu toppen …mit das Beste was ich bisher hier fand. Das gibt Kraft für denTag!
    Darf ich mir mal eben eines Deiner beliebten schlagenden wissenschaftlichen Entgegnungen Ausleihen – nur zwei Stück davon bitte: HONK HONK…

  281. #281 StefanL
    8. Mai 2013

    @#259
    Also eher so: $latex 1+1 \equiv 1\cdot1 \pmod 2″ ?
    “Was soll in oberem Zusammenhang der Begriff “Zeitsymmetrie”?”
    Wie – eine Frage auf die der Zodiac keine Antwort hat?
    “Was glaubst du denn, was Astrologen in jeder einzelnen Sitzung machen?”
    Der “astrolocus pecunicum” wird sicherlich nicht die Physik oder die Mathematik widerlegen…aber das glaube ich nicht.

  282. #282 bikerdet
    8. Mai 2013

    @ alle Esotheriker :

    Gucks Du hier : http://www.randi.org/site/

    1 Millionen Dollar wenn Ihr Esotherik beweisen könnt. Sollte für Euch doch kein Problem sein.

    Aber klar, Ihr seit ja nicht Geldgeil. Anstatt die 1 Million einzusacken nehmt Ihr lieber 50 Euro von irgendeinem Leichtgläubigen. Wenn es Euch doch nicht ums Geld geht, warum gibt es Esotherik dann nicht umsonst ?

    Und wenn Geld kein Argument ist, für alle übrigen Menschen schon, warum dann nicht die Esotherik auf einen Schlag beweisen und alle ‘Ungläubigen’ beschämen ? Warum ist eigendlich KEIN EINZIGER Esotheriker auf der ganzen Welt bereit sich die Million abzuholen, liegt es evtl. an der Haltlosigkeit der Esotherik ?

    Noch eines zum Zodiak = Tierkreis .
    Eigendlich wundert es mich, das Florian dazu nichts geschrieben hat, schließlich ist er Astronom. Aber der ist ja auf Tour. Erstmal finde ich es erstaunlich, das soviel über Himmelsmechanik geschrieben wird, aber von den Esos anscheinend keiner Ahnung davon hat.
    Ich rede von der Präzession. Die Erdachse taumelt in 26.000 Jahren um ihre Achse. Somit verschiebt sich die Erdachse und damit auch der Tierkreis alle 70 Jahre um 1 Grad. Als die Griechen 300 v.Chr. den Tierkreis festlegten, war Widder das Frühlingssternbild. Aber seitdem hat sich der Frühlingspunkt deutlich verschoben. Im Moment wandert er gerade aus dem Sternbild Fische in den Wassermann. Nur die Esotherik hat das verschlafen, dort ist Widder immer noch das Frühlingssternbild (21.März – 20.April). Somit sind also ALLE Horoskope ganz klar FALSCH, da die beschriebenen Sterne zum Geburtszeitpunkt definitiv NICHT am Himmel standen. Aber das war uns ja sowieso klar.

  283. #283 StefanL
    8. Mai 2013

    Ja – Vorschau…
    1+1 \equiv 1\cdot1 \pmod 2

  284. #284 Adent
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    das Horoskop, das ein Mensch (oder Ereignis) hat, hätte keine Bedeutung, wenn nicht absolut klar wäre, dass wir Menschen mehrere Inkarnationen hinter uns haben und viele vor uns.

    Das hab ich ja glatt überlesen, daran glaubst du also auch ernsthaft und möchtest uns im Gegenzug erzählen, daß die moderne Physik (was auch immer das ist) vollkommen falsch liegt und alles im Logos (was auch immer das ist, nach deiner Interpretation) begründet liegt und überhaupt die 1 die einzige Zahl sei (was auch immer das nach deiner Interpretation ist).
    Nochmal die Frage sonst alles gesund bei dir?

  285. #285 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    Hoppla! Da bin ich doch glatt auf gavestons Schleimspur ausgerutscht. Da sollte mal jemand ein Warnschild aufstellen.

  286. #286 Mike
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    Meine Replik auf die anderen Sachen ist in der Moderation, kommt also vielleicht später. Vielleicht auch nicht, irgendwann ist man doch zu weit vom Thema entfernt.

    nein, leider nicht – und was bei Wiki oder sonstwo steht – also, ich bitte dich.

    Ich lerne gern dazu. Bitte erkläre mir den Fehler im Wikipedia Eintrag Quantenverschränkung, Abschnitt Mathematische Betrachtung. Also wo deswegen das Fazit gezogen wird: “Das Ergebnis von Alices Messung ist zufällig, sie kann nicht den Zustand bestimmen, in den das System kollabiert, und kann daher durch Handlungen an ihrem System keine Informationen zu Bob übertragen.” Bzw. im Beweis unter Wikipedia “No-Cloning-Theorem”. Falls Wikipedia zu sehr unter Deinem Niveau ist, nenne ich Dir gern die entsprechenden Stellen in verbreiteten Lehrbüchern.

    Machen wir uns mal klar, was der Begriff bedeutet. Er bedeutet, ein Ding habe keinen eigenen Ort.

    Nein, er bedeutet nur, dass das, was wir als Ort täglich erfahren, nicht allein das ist, was uns unsere Erfahrung damit vorgaukelt.

    Die Information ist die QM

    Diese Aussage ist sinnfrei.

    Schließlich wird ja nur mit zwei Zuständen – 0 und 1 – gearbeitet

    Und diese falsch, was die QM angeht.

    Damit verabschiedet sich die Physik aus dem Bereich der Überprüfbarkeit, denn ein Ding, das keinen Ort hat, existiert nicht physikalisch.

    Aus einer falschen Annahme resultiert ein falscher Schluss. Es existiert physikalisch – nur nicht so, wie es unserer Alltagserfahrung entspricht.

    Selbstverständlich widerspricht das dem Mantra der begrenzten Lichtgeschwindigkeit

    Nein. Sondern lediglich der menschlichen Erfahrung Lokalität.

    es gehört Wahnsinn dazu, es anders zu interpretieren.

    Ich empfinde es eher als Wahnsinn, physikalische Erkenntnisse zu ignorieren und den begrenzten Erfahrungsschatz eines Menschen oder Metaphysik zum Maß der Dinge machen zu wollen.

  287. #287 Bullet
    8. Mai 2013

    Leute, ihr habt alle keine Ahnung.
    Der Synchronisationsstrahl!!
    So.

  288. #288 gaveston
    8. Mai 2013

    @StefanL Eine klare Antwort zur Ophiuchus?#

    Äh… was hat Ophiuchus mit dem Zodiakus zu tun?? Ich zumindest kann hier keine Verbindung herstellen. Aber vielleicht kann sie mir hier ja jemand erklären.

    #@StefanL Warum nicht gleich auf eine Quelle des λόγος mit “Alles ist Zahl” verweisen?#

    Weil ich diesen Satz – der gleichwohl seit 2600 Jahren ungebrochen gilt – hier näher hinterfragen müßte. Immerhin begründet sich auf dieser Erkenntnis der Logos und mit ihm die aufgeklärte Astrologie der nachvollgenden Gelehrtengenerationen der Griechen – aus der wiederum zweifelsfrei letztlich die moderne Naturwissenschaft hervorging (Es sei denn man nimmt an, sie wäre einfach so aus dem Nichts heraus oder durch göttliche Eingebung vom Himmel gefallen)

    Es handelt sich hier auch nicht um Physik sondern Erkenntnistheorie – Wissenschaftstheorie eingeschlossen.
    Für solcherlei äußerst schwierige Themen bedarf es wiederum offener Ohren und einen ebensolchen Verstand, guten Willen und die Einsicht, das Physik bei aller Fortschrittlichkeit weder etwas beweisen kann, noch als Erklärungsmodel des Wirklichen herhalten kann.
    Also alles Attribute also, die in diesem Blog mit ihrer Überholten mechanistischen Denkweise – geprägt von einer mir bis dato unbekannten Ignoranz, die man eigentlich nur an Stammtischen verorten wollte – nicht ernstlich diskutieren kann.

    Ich liebe die Physik über alles. Aber ohne geistigen Überbau besteht ihre Leistung in den letzten 10000 Jahren lediglich darin, die gute alte Keule durch eine selbst ihr Ziel suchende Mittelstreckenrakete zu ersetzen.

    Ok – wem das reicht….

  289. #289 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ Mike: “Nein, er bedeutet nur, dass das, was wir als Ort täglich erfahren, nicht allein das ist, was uns unsere Erfahrung damit vorgaukelt.”

    Gewiss, wenn die Sache nicht zu verstehen ist, ändert man halt den Begriff: “Ort” – vielen Dank für deine Inszenierung hier. Ich schlage mal vor: aufwachen.

    Und nun Klartext: es ist völlig schnurz, welche Info Alice bekommt, und welche sie nicht beeinflussen kann. Wichtig ist die Info, die wir haben. Und die widerspricht SRT und ART und allem sonstigen Kram in dieser Richtung, nur die Physiker haben das noch nicht begriffen, weil sie, wie Heidegger so schön sagt, halt nicht denken können (was sich leicht ändern ließe – ein Hirn haben sie meist) und natürlich weil sie die Kohle brauchen. “Ich war jung und brauchte das Geld … ”

    Niemand hat Geld für CERN-Spielereien übrig, wenn erfahrbar wird, dass ihr nur so rumschwimmt und von Tuten und Blasen keine Ahnung habt.

    Blitzte davon nicht etwas auf – in jenem sagenhaften Herbst 2011, als euch die Neutrinos in die Birne schossen, bis der CIA (oder seine dicke Tante, die Selbstzensur) am Stecker fummelte?

    @ bikerdet: so schreiben sie jedes Jahr einmal in der Bildzeitung. Nicht originell – denk dir was anderes aus. Und dann die Sache mit Randi – spiegelt euer Wert- und Glaubenssystem. Du glaubst doch nicht, Randi gibt die Millionen wirklich heraus? Primitiv, sorry.

    @ StefanL: ich denke mal, damit sind wir durch – stell dich der Wahrheit. Argumente find ich keine mehr bei dir – zuviel Jever getrunken mit den anderen Honks?

    Allgemein zum Thema Metaphysik. Metaphysik ist das, was die Naturwissenschaft so treibt. Googelt euch das mal zusammen, da zweifelt nicht mal Hawkins dran.

    Ontologie ist die Lehre vom Sein – die wird durch Metaphysik gar nicht berührt – Metaphysik beschäftigt sich ausschließlich mit dem Seienden. Es handelt sich im wahrsten Sinn des Wortes um ein dualistisches Weltbild und sogenannten Idealismus – d.h. Schnellkurs: neben den Dingen gibt es eine Idee von Ihren: zum Beispiel “ewige” Naturgesetze, leider geschöpft aus dem Nichts und vielleicht noch der “heiligen (nackten?) Singularität”

    @ Joliet Jake: Ich bin Markus? Echt jetzt? Glaub ich nicht, dem kann keiner das Wasser reichen, der hat im kritisch gedacht tatsächlich die Relativitätstheorie im Alleingang erledigt. War nicht Siram irgendwie Markus? Und ist Markus “bedeutend” genug, um hier gesperrt zu werden? Muss ihn mal fragen, wenn wir zusammen das Nächste mal ein paar Honks honken. In diesem Sinne euch allen ein fröhliches Honk!

  290. #290 ogrim
    8. Mai 2013

    Immer wieder erstaunlich wieviele Nobelpreisanwärter sich hier rumtreiben die mal beim Frühstück die ART/SRT wiederlegen weil ihnen gerade langweilig ist.

  291. #291 kook1979
    8. Mai 2013

    @ Sonne Asiens

    Alles sehr einleuchtend. Eine Antwort auf meine Frage hätte ich gerne auch noch.

  292. #292 Kassenwart
    8. Mai 2013

    Da war sie wieder “O sole mio” verschwurbelt etwas Phänomenologie mit so giffigen Themen wie SRT und ART, die im Englischen dann zu GR wird und zeigt um so mehr im Seienden ein negatives Sein des tanszendenten Seins im metaphysischen Quantum. Nachdem das ontologische Seinskostrukt von Husserls Heidegger also noch nicht beim Ekel des Sartre angekommen scheint, ist es umso bedeutsamer, jetzt, ja jetzt, die schon vom großen abendländischen Philosophen R. Lembke aufgeworfene Seinsbestimmung aufzurichten:

    Was bin ich?

  293. #293 Bullet
    8. Mai 2013

    Gewiss, wenn die Sache nicht zu verstehen ist, ändert man halt den Begriff: “Ort” – vielen Dank für deine Inszenierung hier. Ich schlage mal vor: aufwachen.

    Wow. Wenn DAS nicht astreiner EmmTeh-Sprech ist.

    @ Joliet Jake: Ich bin Markus? Echt jetzt? Glaub ich nicht, dem kann keiner das Wasser reichen, der hat im kritisch gedacht tatsächlich die Relativitätstheorie im Alleingang erledigt.

    Hier bitte, dein Wasser.
    Auch für dich – falls Jake tatsächlich falsch liegen sollte und du in echt nicht Markus Mittelalter Termin bist: “mal eben so im Alleingang die Relativitätstheorie erledigen” macht niemand. Kein brillianter Physiker (oberes Ende der Skala) und kein MT (unteres Ende der Skala). Wenn du es nicht glaubst: Einstein wurde von den Nazis als Jude gehandhabt. Demzufolge war “seine” Relativitätstheorie “natürlich” jiddisches Geschwätz. Dumm nur: die gesamte Horde der in Nazis Diensten stehenden Physiker inklusiver der Verfechter der “Germanischen Physik” – oder ach nee, das war Hamer mit seiner GNMedizin – ich meine natürlich der “Deutschen Physik” hat es nicht geschafft, dem Einstein sein “Versagen” aufzuzeigen. Und da soll ein Dünnbrettbohrer wie Termin, der nicht eine einzige kleine Zeile, die Zahlen oder Formelsymbole ein Gleichheitszeichen enthält, fehlerfrei zu Kommentar bringen kann, bitte was getan haben? Erzähl was glaubwürdigeres. Und bring mal einen Link zu Ulrich, in dem dieses sogenannte “Erledigen” stattgefunden haben soll.

  294. #294 Adent
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    Eine wirklich qualifizierte Aussage.

    Und nun Klartext: es ist völlig schnurz, welche Info Alice bekommt, und welche sie nicht beeinflussen kann. Wichtig ist die Info, die wir haben.

    Und noch eine:

    Ontologie ist die Lehre vom Sein – die wird durch Metaphysik gar nicht berührt – Metaphysik beschäftigt sich ausschließlich mit dem Seienden.

    Hier dazu der Anfang der Definition von Ontologie:

    Die Ontologie (griechisch ὄν, on, „seiend“, als Partizip Präsens…

    Und es wird noch qualifizierter:

    Markus … der hat im kritisch gedacht tatsächlich die Relativitätstheorie im Alleingang erledigt

    In deine Träumen vielleicht, er ist im Gegenteil dort genauso auf die Schnauze gefallen wie du hier.
    Und noch besser:

    Muss ihn mal fragen, wenn wir zusammen das Nächste mal ein paar Honks honken.

    Danke für die wirklich erheiternden Worte, inhaltlich war leider nichts dabei.

  295. #295 JaJoHa
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    Termin war derjenige, der es nicht fertigbrachte, zu beantworten was bei der Zahl die er ins Spiel brachte gemessen wurde, selbst nachdem ich über 10 mal gefragt habe. Und der in Bezug auf Mathematik der 10 Klasse glatt versagte und dessen “Modell” etwa so gut funktioniert, wie ein Kilo Hackfleisch springen kann. Weiteres aufzählen erspare ich den anderen Anwesenden, sonst lacht sich noch jemand kaputt oder fällt vom Hocker 😉
    Aber immer noch schnell hart und mutig.

  296. #296 kook1979
    8. Mai 2013

    Gibt es vielleicht einen Link zu Termins glorreichem Sieg gegen die Relativitätstheorie? Ich brauche noch eine amüsante Lektüre für heute abend.

  297. #297 Adent
    8. Mai 2013

    @JaJoHa
    Ich erinnere mich, war lustig zu sehen wie der gute Markus sich wand und schlängelte wie ein Aal auf dem Seziertisch.
    Ich vermute bei Sonne Asiens das gleiche Problem der fehlenden Selbstreflektion. Leute wie er und Markus merken gar nicht mehr wie peinlich sie eigentlich sind.

  298. #298 Mike
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    Wikipedia Fehler unterstellen und dann für das Thema, um das es geht, die nicht benennen können. Hätte ich aus den Sternen vorhersagen können. Womit ich bewiesen hätte, kein Astrologe zu sein, denn die können sowas nicht.

    Der Mann heißt Hawking, nicht Hawkins. M.T. schreibt auch gern Hawkins – frag ihn mal, wenn ihr das nächste Mal wieder eine Honk Einheit seid (Dopplung geht ja nicht, bzw. ihr könnt/wollt 1 und 1 nicht zusammenzählen).

    Und nun Klartext: es ist völlig schnurz, welche Info Alice bekommt, und welche sie nicht beeinflussen kann. Wichtig ist die Info, die wir haben. Und die widerspricht SRT und ART und allem sonstigen Kram in dieser Richtung, nur die Physiker haben das noch nicht begriffen

    Dir mag es schnurz sein, aber für die Aussage, dass es keine überlichtschnelle Informationsübertragung gibt, ist das entscheidend. Dazu müsste man erfasst haben, warum. Du hast es nicht erfasst. Mist zu wiederholen macht nur den Misthaufen größer.

    Ontologie ist die Lehre vom Sein – die wird durch Metaphysik gar nicht berührt

    Die, die diese Begriffe geprägt haben, sehen das völlig anders. Ontologie ist der größte Bereich der Metaphysik, meist werden die beiden Begriffe synonym benutzt. Frage mal einen Philosophen Deiner Wahl.

    Ich glaube, jetzt möchte ich auch Popcorn. Oder ein Bier. Oder beides.

  299. #299 JaJoHa
    8. Mai 2013

    @kook1979
    Also einmal hatte ich ihn in Aktion gesehen, das war drüben bei blooDNAcid http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/02/08/esoterikzwang-an-der-bonner-universitat/
    Von da ist er dann zu Kritisch gedacht rüber, das war ein Tread über “Lichtnahrung”. War sehr witzig, selten so viel Dunnin Kruger gesehen.

  300. #300 Dietmar
    8. Mai 2013

    Ich bin Markus? Echt jetzt? Glaub ich nicht, dem kann keiner das Wasser reichen

    Jetzt habe ich tatsächlich Bauchschmerzen vom Lachen!

  301. #301 Bullet
    8. Mai 2013

    Und mein schöner Kommentar hängt inner Moderation. *heul*

  302. #302 Florian Freistetter
    8. Mai 2013

    @bullet ne, da ist nichts

  303. #303 StefanL
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens (welch Beleidigung)
    Was ist das denn für eine fiese Tour:
    Da kommen “Statements” zu Zahlen (insbesondere die ” Wahrheit der 1″ als einzig “wahre” Zahl) und man fragt (hier nur ein Auszug der nicht beantworteten Fragen):
    ” Und 12 ist “wahr”?
    ” Eher so: 1+1\equiv 1\cdot 1\bmod 2 ?”
    oder zum Zodiak (Tierkreis, die Zone der scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten am Himmel):
    “Wie ist das mit Ophiuchus?”
    “Zeitsymmetrie – Eine Frage auf die der Zodiak keine Antwort gibt ?”
    oder
    “Warum sind partielle Ordnungen oder Äquivalenzen nicht empirisch?”
    und darauf kommt die Antwort:ich denke mal, damit sind wir durch – stell dich der Wahrheit. Argumente find ich keine mehr bei dir – zuviel Jever getrunken mit den anderen Honks?…da türmen sich natürlich gewisse Fragen bezüglich des Denkens( λογικὴ τέχνη ) auf aber Fragen sind natürlich signifikant etwas anderes als Argumente …und da schließt sich wieder der Kreis ( btw: Π r ≠ 3 r ; kleiner Seitenhieb aufs Logos des Duodezimalsystems) zum Denken.
    Aber wirklich schwache Leistung: nicht mal mein Lieblingsgetränk getroffen.

  304. #304 gaveston
    8. Mai 2013

    Mir fällt auf, daß ich mich doch irgendwie hier anstecken lasse und auf Reaktionen und Urteile eurerseits reagiere, deren Hintergrund ich eigentlich garnicht wirklich kenne.
    Also zäumen wir das Pferd mal von vorne auf – Frage:

    Was versteht ihr unter dem Zodiakus.
    Was glaubt ihr, was dessen Inhalt ist.

    Auch für die meisten hier, denen es schwer fällt: Versucht’s mal mit zusamenhängenden, rülpsfreien Sätzen, auf die man irgendwie sinnvoll reagieren kann.

  305. #305 Bullet
    8. Mai 2013

    @Kook, JaHoHa:
    http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/13/der-einsteinwiderleger-im-kepler-salon/#comment-10844

    Da gehts los. Und WIE der Termin da rumhupen kann … eijeijeijeijeijei …. aber dort natürlich nicht eine einzige kleine Zeile, die Zahlen oder Formelsymbole ein Gleichheitszeichen enthält, fehlerfrei zu Kommentar bringen …

  306. #306 kook1979
    8. Mai 2013

    @ JaJoHa und @ Bullet

    Besten Dank!

  307. #307 Sonne Asiens
    8. Mai 2013

    @ Mike: “Dir mag es schnurz sein, aber für die Aussage, dass es keine überlichtschnelle Informationsübertragung gibt, ist das entscheidend.” – Blödsinn – die Abstimmung der polarisierten Photonen ist unendlich schnell. Wir wissen das, es lässt sich beweisen. Das ist die Info. Mehr brauchts nicht.

    Ontologie und Metaphysik synonym? – aber nur in einem Kurs von einem Physiker. An diesem Punkt schmerzt eure Seinsvergessenheit wirklich. Wenn hier auch ein paar Profs mitlesen, oder Dozenten (mit Jever am PC) – Gnade mit euren wissensdurstigen Studenten. Bitte nicht noch ein paar Generationen Anpasser mit String-Theorie und Margret Thatcher (die Verstorbene), um die sich plötzlich alle Wissenschaftler im Raum sammeln, und ihr Masse geben … bitte!

    So – und nun ist gut. Es ist halt nötig, dass euer gediegenes mittelalterliches Weltbild erschüttert wird, von dem ihr noch nicht mal wißt, daß es mittelalterlich ist, sonst siehts schlimm aus um diese Welt. In diesem Sinne nichts für ungut – privat seid ihr bestimmt alle prima Kerle.

  308. #308 Bullet
    8. Mai 2013

    @Florian: stimmt. Inzwischen ist er freigeschaltet. (#293)

  309. #309 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Mike:

    Ich glaube, jetzt möchte ich auch Popcorn. Oder ein Bier. Oder beides.

    Kannst Dich gerne bedienen, ich schmeiss ‘ne Runde.

  310. #310 gaveston
    8. Mai 2013

    Dieses Post ist auch irgendwie verschütt gegangen – also 2. Versuch….

    @StefanL Eine klare Antwort zur Ophiuchus?#

    Äh… was hat Ophiuchus mit dem Zodiakus zu tun?? Ich zumindest kann hier keine Verbindung herstellen. Aber vielleicht kann sie mir hier ja jemand erklären.

    #@StefanL Warum nicht gleich auf eine Quelle des λόγος mit “Alles ist Zahl” verweisen?#

    Weil ich diesen Satz – der gleichwohl seit 2600 Jahren ungebrochen gilt – hier näher hinterfragen müßte. Immerhin begründet sich auf dieser Erkenntnis der Logos und mit ihm die aufgeklärte Astrologie der nachfolgenden Gelehrtengenerationen der Griechen – aus der wiederum zweifelsfrei letztlich die moderne Naturwissenschaft hervorging (Es sei denn man nimmt an, letztere wäre einfach so spontan aus dem Nichts heraus oder durch göttliche Eingebung vom Himmel gefallen – und irgendjemand hätte in den Gehirnen den RESET-Knopf gedrückt.)

    Es handelt sich hier auch nicht um Physik sondern Erkenntnistheorie – Wissenschaftstheorie eingeschlossen.
    Für solcherlei äußerst schwierige Themen bedarf es wiederum offener Ohren und einen ebensolchen Verstand, guten Willen und die Einsicht, das Physik bei aller Fortschrittlichkeit weder etwas beweisen kann, noch als Erklärungsmodell des Wirklichen herhalten kann.
    Also alles Attribute also, die in diesem Blog mit ihrer Überholten aufklärerischen Denkweise – geprägt von einer mir bis dato unbekannten Ignoranz, die man eigentlich nur an Stammtischen verorten wollte – nicht ernstlich diskutieren kann.

    Ich liebe die Physik über alles. Aber ohne geistigen Überbau reduziert sich ihre Leistung der letzten 10000 Jahre lediglich darauf, die gute alte Keule durch eine selbst ihr Ziel suchende Mittelstreckenrakete zu ersetzen.
    …ja ja – ich weiß… auch das iPhone…

    Aber ok – wem das reicht….

  311. #311 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Na immer noch auf dem selben Trip? Du behauptest wir sollen belegen, alles klar, danke fürs Gespräch.

  312. #312 Adent
    8. Mai 2013

    @Bullet
    Stimme dir zu, am Anfang erschien es noch nicht so, aber inzwischen stimmt alles, SA ist ebenso arrogant und unflätig wie MT und ebenso unfähig in punkto Physik, Mathematik und der Definition von Begriffen. Ebenfalls dreht er richtige Argumente von anderen herum und entfremdet bzw. verfälscht sie dabei.
    Also wir halten fest eine Sockenpuppe, armseelig Markuschen, gaaanz armseelig.

  313. #313 Florian Freistetter
    8. Mai 2013

    @noch’n Flo: “Ich will die Vorschau zurück!!!”

    Sei froh, wenn es ScienceBlogs.de nächsten Monat noch gibt…

  314. #314 Kassenwart
    8. Mai 2013

    @Sonnenscheinchen:

    Deine Merksätze für heute:
    – Es findet keine Abstimmung statt.
    – Ontologie behandelt die Basiskonstrukte der Wirklichkeit. Dies ist traditionell terminologisch eine allgemeine Metaphysik.
    – Thatchers Vorname war Margaret

  315. #315 JaJoHa
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens
    http://www.youtube.com/watch?v=uKpTkBddyK8
    Mehr sag ich dazu besser nicht

  316. #316 Bullet
    8. Mai 2013

    @SoAs:

    Es ist halt nötig, dass euer gediegenes mittelalterliches Weltbild erschüttert wird, von dem ihr noch nicht mal wißt, daß es mittelalterlich ist, sonst siehts schlimm aus um diese Welt.

    Ach hallo Markus. Du bists wirklich. Dumm wie immer. Glaub weiter an deine Sphären, die Erde im Mittelpunkt und an absolute Zeit / absoluten Raum. Das sind die Merkmale des Mittelalters. Und das ist die Wahrheit, die du so leugnest. Macht aber nichts.

  317. #317 Nullzone
    8. Mai 2013

    @gaveston:
    Beweislastumkehr geht ja normalerweise garnicht.
    Also ausnahmsweise mal, aber dann beantwortest du meine Fragen auch, ja?

    Ich halte es mal so einfach wie möglich:
    Zodiak: Tierkreis.
    Inhalt: Musste ich googeln, bin in Mathe keine Leuchte: A = pi * (r hoch 2) .

    So, jetzt bin ich dran:
    Was kann die Astrologie deiner Meinung nach leisten? Bitte formuliere eine verständliche Antwort in 10 Worten oder weniger.

  318. #318 Adent
    8. Mai 2013

    @Florian
    Was soll das denn heißen?

    Sei froh, wenn es ScienceBlogs.de nächsten Monat noch gibt…

  319. #319 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ FF:

    Sei froh, wenn es ScienceBlogs.de nächsten Monat noch gibt…

    WTF?!?

  320. #320 PDP10
    8. Mai 2013

    @gaveston:

    Wozu die Fragen?

    Ich habe hier , hier , hier und hier konkrete technische Probleme der Astrologie angesprochen und als Antworten nur Pöbleien und die Unterstellung ich hätte keine Ahnung, bekommen ….

    Da hätte es eigentlich schon genug für dich zu lesen gegeben und genug Gelegenheit für konkretes.

  321. #321 Nullzone
    8. Mai 2013

    @Florian:
    Sei froh, wenn es ScienceBlogs.de nächsten Monat noch gibt…
    Huh was? Erschreck mich nicht, indem du hier einfach so nen Satz reinknallst.
    Ich hoffe doch mal schwer, das war metaphorisch gemeint, so im Sinne von “sei dankbar für was du hast” ?

  322. #322 Florian Freistetter
    8. Mai 2013

    @adent: “Was soll das denn heißen?”

    Das war eine aus Frust geborene, spontane und mysteriöse Anmerkung zu einem Thema, von dem ich immer noch hoffe, dass es sich irgendwann von selbst und intern löst. Wenn nicht, dann werd ich das sicher mittelfristig genauer erklären (müssen).

  323. #323 PDP10
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens:

    “die Abstimmung der polarisierten Photonen ist unendlich schnell. Wir wissen das, es lässt sich beweisen.”

    Nein. Beim Zusammenbruch der Wellenfunktion der verschränkten Photonen wird zwischen beiden keine Wirkung (im streng physikalischen Sinne) übertragen.
    Und also auch keine Information.
    Erst wenn man hinterher die Messungen auf beiden Seiten auswertet, weiss man, dass die verschränkte Wellenfunktion auf beiden Seiten gleichzeitig zusammengebrochen ist.

    Das ist was wir wissen und beweisen können.

  324. #324 PDP10
    8. Mai 2013

    @Florian:

    “Sei froh, wenn es ScienceBlogs.de nächsten Monat noch gibt…”

    Uups … Ähm .. was?

  325. #325 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ FF:

    Nee, nachdem Du mir gerade einen veritablen Herzkasper beschert hast, will ich jetzt auch Details hören.

  326. #326 Oliver Debus
    8. Mai 2013

    @ alle:
    was mit Scienceblog und Florian los ist, muß doch nicht wirklich hier diskutiert werden. Oder?

  327. #327 PDP10
    8. Mai 2013

    “was mit Scienceblog und Florian los ist, muß doch nicht wirklich hier diskutiert werden. Oder?”

    Ok … da hast du allerdings Recht.

  328. #328 gaveston
    8. Mai 2013

    @Adent
    Na immer noch auf dem selben Trip? Du behauptest wir sollen belegen, alles klar, danke fürs Gespräch.

    Sag’ mal – geht’s noch?? Bist du nicht einmal in der Lage eine einfache Frage auf hochdeutsch zu verstehen geschweige denn zu beantworten????

    Wo verlange ich einen ‘Beleg’ für was??
    Ich möchte gern verstehen, wie es zu solch irrationalen Reaktionen bezüglich einer Sache kommen kann, die dem in der Weise reagierenden gleichzeitig unbekannt ist.
    Also frage ich nach den Bildern, die in euren Köpfen diesbezüglich herumschwirren – mehr nicht.

    Auf diese Weise hat man dann nämlich die Möglichkeit zu erkennen, wo ein Problem liegt, und wo man sinnvoll hinterfragen könnte. Kannst Du dieser einfachen Logik folgen?

    Also noch einmal – einfache Frage:
    Was versteht ihr unter dem Zodiakus.
    Was glaubt ihr, was dessen Inhalt ist.

    Frei aus dem Bauch heraus – niemand ist mir eine Erklärung schuldig!

    Von mir verlangt Du, daß ich Dir mal eben ein hochkomplexes erkenntnistheoretischen Modell in 3 Sätzen darlege – während Du nicht einmal eine simple Vorstellung darlegen kannst, wo wahrscheinlich schon ein einziger Satz ausreicht (fürchte ich).

    …ich glaub’s einfach nicht.

  329. #329 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ Oliver Debus:

    Wer hat denn behauptet, mit FF wäre etwas? Es ging nur um SB, und damit hat FF selber angefangen.

  330. #330 Florian Freistetter
    8. Mai 2013

    @noch’n Flo: “Nee, nachdem Du mir gerade einen veritablen Herzkasper beschert hast, will ich jetzt auch Details hören.”

    Nicht hier.

  331. #331 kook1979
    8. Mai 2013

    @ Sonne Asiens

    ” Es ist halt nötig, dass euer gediegenes mittelalterliches Weltbild erschüttert wird, von dem ihr noch nicht mal wißt, daß es mittelalterlich ist, sonst siehts schlimm aus um diese Welt.”

    Soso, heutigen Physikern ein “mittelalterliches Weltbild” vorwerfen, aber selbst verzweifelt an antiken Modellen festhalten. Köstlich.

  332. #332 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Mai 2013

    @ FF:

    Im Plauderthread?

  333. #333 PDP10
    8. Mai 2013

    @gaveston:

    Da mein erster Kommentar dazu noch in der Moderation hängt:

    “Also noch einmal – einfache Frage:”

    Zwei Worte:

    “Was versteht ihr unter dem Zodiakus.”

    Tierkreis.

    “Was glaubt ihr, was dessen Inhalt ist.”

    Nichts.

  334. #334 Nullzone
    8. Mai 2013

    @gaveston #327:
    Schalt mal nen Gang runter, ja?

    Zum Thema “Fragen beantworten” solltest gerade DU mal gaaanz kleine Brötchen backen.
    Geh mal zurück zu meinem Kommentar #97, hier: scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/05/03/sternengeschichten-folge-23-warum-astrologie-nicht-funktionieren-kann/#comment-200513

    Die Frage hast du z.B. bis jetzt noch nicht beantwortet, aber kilometerweise sinnfreies Geschwafel abgesondert.

    Genausowenig wie meine Frage aus #107.
    UND meine Frage aus #231 nach Belegen für “was auch immer die Astrologie angeblich kann”.
    Von den Fragen, die andere Kommentatoren gestellt haben, ganz zu schweigen.

    Und zu “du behauptest, du belegst”:
    Bisschen peinlich, sich jetzt an Adent’s Kommentar aufzuziehen, findest du nicht? Du hast hier massenweise Zeug in den Raum geschmissen, “astrologische Gravitationstheorie” und was weiss ich noch alles.
    Belege hast du dafür genau wieviele gebracht? Richtig, Null.
    Kannst du für irgendeines der Fässer, die du da aufgemacht hast, auch nur *einen* Verweis auf z.B. einen Artikel in einem seriösen Fachjournal (kenn mich da nicht so aus, “Applied Mathematics”?) nennen?

    Also, nochmal ganz klar und deutlich:
    Bring doch bitte für jede einzelne deiner steilen Thesen einen vernünftigen Beleg.

  335. #335 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Na z.B. in #228, deshalb ja auch die Frage nach dem selben Trip, du verstehst? Für einen Erkenntnistheoretiker bist du erstaunlich unverständig und weißt nach ein paar Kommentaren nicht mehr was du weiter oben geschrieben hast, tststs.
    Zum Zodiakkreis wurde dir hier schon mehrfach geantwortet, das kannst du gut nachlesen, also warum sollte man ein weiteres Mal feststellen, daß du unter Zodiak etwas anderes verstehst als andere, das ist eh schon klar, richtiger wird es dadurch aber nicht.
    Allein wenn ich schon lese, daß die Physik nichts beweisen kann, das könne nur die Erkenntnistheorie, wird mir schlecht ob solcher Arroganz, die du dann flugs den anderen vorwirfst. Lern lieber erstmal wie man diskutiert und wie man gemeinsam die gleichen Begriffe verwendet sonst gehts dir genauso wie dem Markus.

  336. #336 g
    8. Mai 2013

    @Nullzone
    #Ich halte es mal so einfach wie möglich:
    Zodiak: Tierkreis.
    Inhalt: Musste ich googeln, bin in Mathe keine Leuchte: A = pi * (r hoch 2) .#

    Danke – darauf kann ich mir aber leider noch keinen Reim machen, wie es zu einer …sagen wir mal gutmütig: ‘heftigen’ Gegenwehr gegen die von mir Behaupteten Sinnfälligkeit des Zodiakus kommt. Erwarten könnte ich hier bestenfalls ein unverständiges Schulterzucken auf meine Behauptung hin.

    #So, jetzt bin ich dran:
    Was kann die Astrologie deiner Meinung nach leisten? Bitte formuliere eine verständliche Antwort in 10 Worten oder weniger.#

    Meine Antwort bezieht sich auf den Zodiakus. Für die Astrologie als Oberbegriff wäre zunächst von Nöten zu klären, was Astrologie überhaupt ist. Diese historische Aufarbeitung kann hier natürlich nicht geleistet werden.

    Antwort bezogen auf den Zodiakus:
    Er ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).

    Du wirst mir verzeihen, daß die die Vorgabe mit 3 Worten überzogen habe.

  337. #337 Adent
    8. Mai 2013

    Oh, das hat sich etwas überschnitten, ich stimme Nullzone vollumfänglich zu, Fragen hast du bisher kaum eine beantwortet und wenn in unverständlichem Geschwafel.
    Ja ich weiß das klingt abwertend (ist auch so gemeint, denn wer sich nicht verständlich in seiner Sprache ausdrücken kann hat es nicht anders verdient), aber du müßtest doch in der Lage sein deine sensationellen Erkenntnisse hier in einer Form vorzutragen, die erstens nicht gleich die gesamte Physik beleidigt, zweitens nicht die Intelligenz der hier Mitlesenden beleidigt und drittens irgendeinen Sinn ergibt, der auch von jemandem begriffen wird, der nicht in der Erkenntnistheorie zuhause ist.
    Was du bisher hier von dir gibst sind unverständliche Textwände und Beleidigungen, sonst nichts. Und du darfst jetzt gern behaupten wir seien alle zu dumm dich zu verstehen, der Trick hilft dir aber nichts.

  338. #338 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    @noch’n Flo

    Ach Mist. Jetzt hab ich das Bingo verpasst. Hat schon wer eine volle Karte?

  339. #339 Adent
    8. Mai 2013

    @g
    Nanu, jetzt nur noch g?
    Ach da sind wir also wieder bei der Radosophie angekommen.
    Mein Hollandrad ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).
    Und nun?

  340. #340 Mike
    8. Mai 2013

    @noch’n Flo
    Danke für die Runde. Anders lässt sich die Sonne heute ja kaum noch ertragen. Ich hoffe, mich revanchieren zu können.

  341. #341 Alderamin
    8. Mai 2013

    @gaveston

    Was versteht ihr unter dem Zodiakus.
    Was glaubt ihr, was dessen Inhalt ist.

    Der Zodiakus oder Tierkreis ist ursprünglich die Menge der Sternbilder, die im Laufe des Jahres von der Sonne durchlaufen wird, und er hat seinen Ursprung im Frühlingspunkt, das ist derjenige Punkt, an dem die Sonne im Frühjahr den Himmelsäquator überschreitet. Aufgrund der Präzession der Erdachse verschiebt sich dieser Punkt allerdings, einmal komplett durch alle Sternbilder in rund 26000 Jahren.

    In der Astrologie ist der Tierkreis eine 20° breite Zone um die Ekliptik (die scheinbare Bahn der Sonne im Jahreslauf), in der sich die Planeten,Sonne und Mond bewegen. Der Tierkreis ist in 12 gleich große Abschnitte unterteilt, die nach den Sternbildern benannt sind, in denen in der Antike die Sonne ungefähr zur entsprechenden Zeit weilte. Der Nullpunkt ist der Widderpunkt, der identisch mit dem astronomischen Frühlingspunkt ist und den Eintritt der Sonne in das Sternzeichen Widder markiert. Wegen der Präzession liegt dieser Punkt derzeit im astronomischen Sternbild “Fische” und wandert in einigen hundert Jahren in das Sternbild “Wassermann” (lat. Aquarius; daher: “Age of Aquarius”). Der Tierkreis (wie auch die Ekliptik selbst) überlappt auch das astronomische Sternbild des Schlangenträgers nach dessen modernen Grenzen.

  342. #342 Adent
    8. Mai 2013

    Die Pyramiden sind ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).
    oder
    Die abgehangene Salami ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).
    oder
    Der Dollarschein ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).
    Der Zodiakbär ist ein praktisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Gebiss).

  343. #343 PDP10
    8. Mai 2013

    Zitat von @g:

    “Meine Antwort bezieht sich auf den Zodiakus. Für die Astrologie als Oberbegriff wäre zunächst von Nöten zu klären, was Astrologie überhaupt ist. Diese historische Aufarbeitung kann hier natürlich nicht geleistet werden.”

    Wieso habe ich mir das wohl schon die ganze Zeit gedacht ….?

    Mannmannmann ……. in den dreissigtausend Zeilen die du inzwischen hier gelassen hast, war jetzt echt kein Platz um wenigstens ein ganz klein bischen zu erklären, was Astrologie eigentlich ist und wozu sie gut sein soll?

  344. #344 gaveston
    8. Mai 2013

    @PDP10
    “Was versteht ihr unter dem Zodiakus.”

    Tierkreis.

    “Was glaubt ihr, was dessen Inhalt ist.”

    Nichts.

    Ok – Wie man auf ein ‘Nichts’ in Deiner Weise reagieren kann, muß mir zunächst verborgen bleiben.

    Aber gut – einfache Folgefrage:
    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß in einer beliebigen Ausdrucksform (Bild, Satz, Aussage, Gedanke, usw.) ‘nichts’ (0 Information) enthalten ist?

  345. #345 Nullzone
    8. Mai 2013

    @gaveston #335:
    Antwort bezogen auf den Zodiakus:
    Er ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).

    Hast du den Teil mit “verständliche Antwort” überlesen? Aber gut.
    Lassen wir die heisse Luft mal weg, dann sagst du:
    “Der Tierkreis ist ein theoretisches Modell der Wirklichkeit”.
    Steile These, aber nehmen wir mal so. Und macht welche brauchbaren Vorhersagen? Du weisst schon, sowas wie in der Physik z.B. Mal ganz simpel eine Voraussage der Gravitationstheorie: “Wenn ich den Stein hier fallen lasse, fällt er soundso schnell nach unten.” Lässt sich experimentell überprüfen. Wie schaut’s denn da mit deinem Modell aus?

    Meine Antwort bezieht sich auf den Zodiakus. Für die Astrologie als Oberbegriff wäre zunächst von Nöten zu klären, was Astrologie überhaupt ist. Diese historische Aufarbeitung kann hier natürlich nicht geleistet werden.
    Das ist Geschwätz. Es gibt eine allgemein akzeptierte Definition, was Astrologie *ist*. Dann wirst du es wohl schaffen, in =< 10 Worten darzulegen, was sie nach dieser Definition deiner Meinung nach kann.

  346. #346 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    die von mir Behaupteten Sinnfälligkeit des Zodiakus kommt.

    Merkst du was?
    Du behauptest – du belegst.

    Das was bisher von dir als ‘Beleg’ gekommen ist, ist ja wohl nicht mehr als irgendwelche sinnfreien Sätze, die entfernt sogar an deutsche Sätze mit zufällig eingestreuten Fremdwörtern erinnert.

    Erwarten könnte ich hier bestenfalls ein unverständiges Schulterzucken auf meine Behauptung hin.

    Gewöhn dich besser daran. Zumindest hier im SB. Die Zeiten, in denen Stumfpsinn stillschweigend hingenommen wurde, sind vorbei.

  347. #347 PDP10
    8. Mai 2013

    @Adent:

    “Die abgehangene Salami ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).”

    Nein. Das ist völlig falsch!

    Die abgehangene Salami kann vielmehr das Dasein nach seiner vollsten Konkretion bestimmen in seiner Geschäftigkeit. (Aktion des Logos!)
    Das weist der Selbsterhaltung die ontologische Schlüsselposition in der sogenannten Daseinsanalyse zu. (Reaktion des Logos! Vulgo: Hunger.)

  348. #348 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Was kann die Astrologie deiner Meinung nach leisten? Bitte formuliere eine verständliche Antwort in 10 Worten oder weniger.#

    Meine Antwort bezieht sich auf den Zodiakus. Für die Astrologie als Oberbegriff wäre zunächst von Nöten zu klären, was Astrologie überhaupt ist. Diese historische Aufarbeitung kann hier natürlich nicht geleistet werden.

    Winde dich nicht rum. Von mir aus such dir irgendeine Richtung aus, in der du Astrologie sehen willst und beantworte die Frage:
    Was kann sie und wie wurde das belegt?

  349. #349 Mike
    8. Mai 2013

    @Sonne Asiens

    Ontologie und Metaphysik synonym?

    Also hast Du Dich vor Deiner Antwort nicht informiert. Blamiert sich halt jeder so gut wie er kann. Darin bist Du wirklich gut, das muss der Neid Dir lassen. Schlage doch vor Benutzung von Fremdworten einfach mal deren Bedeutung und Benutzung nach, dann passiert das nicht. Ersatzweise gib die Worte bei Google ein und gucke Dir ein paar der zigtausend Einträge an. Du findest da auch Arbeiten von Philosophie-Lehrstühlen. Ersetzt zwar nicht das Beschäftigen mit philosophischen Ansichten, beugt aber einem Fauxpas wie z.B. Ontologie versus Metaphysik vor.

    Blödsinn – die Abstimmung der polarisierten Photonen ist unendlich schnell. Wir wissen das, es lässt sich beweisen. Das ist die Info. Mehr brauchts nicht.

    Doch, denn eine Informationsübertragung wird damit nicht möglich. Dazu wurde ja schon Stellung genommen. Ich befürchte aber, dass alle kompetenten Äußerungen dazu nichts nutzen – man müsste bei Dir erheblich früher ansetzen und überhaupt erst einmal den Begriff Informationsübertragung klären. Denn Deinen Äußerungen nach hast Du von dem in diesem Zusammenhang auch keine bzw. eine falsche Vorstellung.

    So – und nun ist gut.

    Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ich einer Deiner Ausführungen zustimmen kann. Bei dieser kann ich es. Vorbehaltlos.

  350. #350 Bullet
    8. Mai 2013

    lol?

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß in einer beliebigen Ausdrucksform (Bild, Satz, Aussage, Gedanke, usw.) ‘nichts’ (0 Information) enthalten ist?

    Wenn man deine Aussagen nach Informationsgehalt untersucht: 100%

  351. #351 gaveston
    8. Mai 2013

    @Adennt # ….Allein wenn ich schon lese, daß die Physik nichts beweisen kann, das könne nur die Erkenntnistheorie, wird mir schlecht ob solcher Arroganz….#

    Abgesehen davon, daß ich den 2. Teil des Satzes nie behauptet habe (zeig in mir mal) – seit wann kann empirische Wissenschaft etwas beweisen???
    Ich hoffe hier gibt es jemanden unter dem – Zitat: @noch’n Floh:”Fußvolk der Wissensachtler” der Dich aufklärt.

    Und wie diskutiert man denn? mit ‘Honk, Honk’ , geschwurbel, Schwachsinn, Gelaber und und und. Sorry, das kann ich normalerweise tatsächlich nicht – und ich hoffe, ich lerne das auch nicht hier.

    Über den Zodiakus habe ich hier von euch noch nichts gelesen, was ich nachvollziehen konnte – daher der Versuch meines (ehrlich gemeinten) Ansatzes, es für mich einigermaßen konkret herauszufinden. Was darüber hier bisher zu erfahren war, beschränkte sich auf unkenntliche Abwehrreaktionen.

  352. #352 StefanL
    8. Mai 2013

    Die abgehangene Salami kann vielmehr das Dasein nach seiner vollsten Konkretion bestimmen in seiner Geschäftigkeit. (Aktion des Logos!)
    Das weist der Selbsterhaltung die ontologische Schlüsselposition in der sogenannten Daseinsanalyse zu. (Reaktion des Logos!

    In hinlänglich
    ontologisch essentiellem Konsens ist Dissens nahezu inkommensurabel: Equus asinus oder Equus hemionus?

  353. #353 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Winde dich nicht rum. Von mir aus such dir irgendeine Richtung aus, in der du Astrologie sehen willst und beantworte die Frage:
    Was kann sie und wie wurde das belegt?

  354. #354 Dietmar
    8. Mai 2013

    ‘Honk, Honk’ , geschwurbel, Schwachsinn, Gelaber

    Man würde ja gerne etwas Netteres schreiben. Aber Dein geschwurbelter Schwachsinn bietet ja nichts als Honk-Gelaber. Das ist ärgerlich, weil ich gerne interessante Sachen lerne. Da kommt von Dir ja aber nix.

  355. #355 gaveston
    8. Mai 2013

    @Adent #337

    Ich bin jetzt doch langsam und ganz ehrlich etwas irritiert, wie Deine Wahnehmung genau der meiner entspricht – nur genau umgekehrt… Ich meine das Ernst.

    …mehr fällt mir dazu erstmal nicht ein.

  356. #356 Dietmar
    8. Mai 2013

    @gaveston: Auf Dich passt wieder der alte Witz “Ein Geisterfahrer?! Hunderte!”. Daran liegt das …

  357. #357 StefanL
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Deine Behauptung ist der Zodiakus sei ein
    erkenntnistheoretisches Modell: zeigen!
    Für was ist es tauglich? Beispiele!

  358. #358 Bullet
    8. Mai 2013

    @Gaveston:

    Der Erkenntnisstand die Astrologie in ihrer hellenistisch aufgeklärten Form, wie er uns über die ‘geometrische Formel’ des Zodiakus überliefert ist […]

    Das war dein erster Kommentar hier (#27).
    Hast du diese Formel hier dargelegt? Wenn ja, wo?
    (Die Frage, was “hellenistisch aufgeklärt” sein soll, kneifen wir uns mal lieber …)

  359. #359 Dietmar
    8. Mai 2013

    Ich bin jetzt doch langsam und ganz ehrlich etwas irritiert, wie Deine Wahnehmung genau der meiner entspricht – nur genau umgekehrt…

    Darüber wundern sich die Geisterfahrer auf den Autobahnen auch immer …

  360. #360 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Das mit dem zweiten Teil des Satzes stimmt, das hast du nicht gesagt, meine Schuld!
    Wenn ich das richtig interpretiere meinst du meinen Post 337 bzgl. des verständlichen Ausdrückens, richtig?
    Nun, das ist doch ganz einfach fragen wir mal herum: a) wer versteht was du postest und b) wer versteht was ich poste.
    Dann haben wir zwar keinen Beweis aber doch einen guten Beleg dafür, daß du hier ziemlich unverständlcihes Zeug hinterläßt.

  361. #361 Bullet
    8. Mai 2013

    @Adent, #361:
    Hä? Hab ich nicht verstanden.

    😉

  362. #362 gaveston
    8. Mai 2013

    Nullzone
    8. Mai 2013 #Antwort bezogen auf den Zodiakus:
    Er ist ein theoretisches Modell des Wirklichen auf der Grundlage zwingender Notwendigkeiten (Logos).
    Hast du den Teil mit “verständliche Antwort” überlesen? Aber gut.#

    Ist eigentlich ein einacher und klarer Satz. Ich kenne aber Deine Erwartungshaltung nicht, was man in 10 Worten ausdrücken kann.

    #Lassen wir die heisse Luft mal weg, dann sagst du:
    “Der Tierkreis ist ein theoretisches Modell der Wirklichkeit”.
    Steile These, aber nehmen wir mal so. Und macht welche brauchbaren Vorhersagen?#

    Es handelt sich hier um eine Theorie, die mal locker 2000 Jahre auf den Buckel hat. die darin enthaltenden Vorhersagen sollten also langsam weitgehend Eingetreten sein. Ist das Einsehbar? – z.b. Äquivalenz von Masse Energie, Relativität von Raum und Zeit usw.
    Noch nicht erfüllt ist beispielsweise die von mir bereits angeführte Vervollständigung des Masse/Energie Begriffs um die relative Größe der Information (oder Vergleichbares)..

    #Du weisst schon, sowas wie in der Physik z.B. Mal ganz simpel eine Voraussage der Gravitationstheorie: “Wenn ich den Stein hier fallen lasse, fällt er soundso schnell nach unten.” Lässt sich experimentell überprüfen. Wie schaut’s denn da mit deinem Modell aus?#

    ‘Wie schnell’ er nach unten fällt, ist nicht aus dem Zodiakus ableitbar (wüßt ich jedenfalls nicht) -sein Vektor schon. auch Antimatierie wird diesen Weg gehen (was ja gerade in Frage steht. Hier also eine kleine Vorhersage.)

    #Meine Antwort bezieht sich auf den Zodiakus. Für die Astrologie als Oberbegriff wäre zunächst von Nöten zu klären, was Astrologie überhaupt ist. Diese historische Aufarbeitung kann hier natürlich nicht geleistet werden.#

    ##Das ist Geschwätz. Es gibt eine allgemein akzeptierte Definition, was Astrologie *ist*. ##

    Nein, es gibt einen Mainstream darüber, was sie ist. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung steht noch aus.Die wenigen Ansätze, die es gibt, sind einfach historische Aufarbeitungen ihres Phänomens ohne sich inhaltlich mit ihr auseinander zu setzen – mir ist zumindest dazu nichts bekannt.

    #Dann wirst du es wohl schaffen, in =< 10 Worten darzulegen, was sie nach dieser Definition deiner Meinung nach kann.#

    Was *ich* meine, was sie leisten kann, ist eine andere Frage als die, was *sie* kann!

    Doch mal ehrlich: welchen Sinn könnte es haben, dies hier darzulegen, außer für euer Gruppengaudi zu sorgen.
    Ich müßte jede meiner Ansichten Begründen – was einer genauen Herleitung bedürfte. Was wiederum würden euch die Herleitungen bringen? Garnichts! Ich würde für euch Chinesisch sprechen, weil ihr die Theorie nicht kennt und es somit auch nicht nachprüfen könntet.
    Damit ihr das könnt, müßtet ihr euch also in die Theorie ernstlich einarbeiten. Einfache Logik. Es wäre zunächst also ein längeres Studium der Theorie nötig. Will das hier ernsthaft jemand?
    Wohl kaum!
    Und dann zu erwarten, daß ganze mal eben in 10 Worten…. da fehlen mir schlicht nur noch die Worte.

  363. #363 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Das ist doch genau das, was ich mit Radosophie meine. Du nimmst etwas bestehendes her (in deinem Fall den Zodiakus) und projezierst darauf Erkenntnisse, die im Laufe der Zeit gewonnen wurden. Das ist genauso, als ob du (wurde glaube ich auch schon weiter oben gesagt) zuerst schiesst und dnach die Zielscheibe um den Pfeil herum malst. Logisch, daß du dann immer ins Schwarze triffst.
    Nehmen wir mal an, in 10 Jahren wird etwas neues entdeckt, dann kommst du im nachhinein an und behauptest, ja das stand ja schon im Zodiakus weil ….
    Da sage ich, nene das stand auch schon in der Wurstscheibe vom Metzger weil sie 12g wiegt und kreisrund ist. Das ist ja wirklich eine tolle Hinterhervorhersage, die ist ebenfalls eines Termins würdig.
    Deine vorsichtige Aussage zur Antimaterie habe ich übrigens wieder nicht verstanden, was sagst du dahingehend voraus?

  364. #364 Nullzone
    8. Mai 2013

    Ich pick mir nur kurz was raus, muss weg:
    “Äquivalenz von Masse Energie, Relativität von Raum und Zeit usw.”
    Und wo zum Geier steht das? Ich habe in der Schule mal “e=mc(hoch2) ist von Einstein” gelernt, NICHT “ist von “irgendeinem 2000 Jahre toten Astrologen”.

  365. #365 gaveston
    8. Mai 2013

    Bullet
    lol?
    # Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß in einer beliebigen Ausdrucksform (Bild, Satz, Aussage, Gedanke, usw.) ‘nichts’ (0 Information) enthalten ist?

    Wenn man deine Aussagen nach Informationsgehalt untersucht: 100%#

    Schon schwierig, wenn eine kleine Suggestivfrage eine Sackgasse aufzeigt, gelle?
    Na ja…

  366. #366 Adent
    8. Mai 2013

    @Bullet
    Hä, ich hab nicht verstanden was du nicht verstanden hast 😉

  367. #367 gaveston
    8. Mai 2013

    Dietmar
    #@gaveston: Auf Dich passt wieder der alte Witz “Ein Geisterfahrer?! Hunderte!”. Daran liegt das …#

    …und 10000000 Fliegen fressen Sch****
    du solltest Dich also umstellen! ;ö)

  368. #368 Adent
    8. Mai 2013

    @gaveston
    Nimmst du eigentlich noch Stellung zu der doch sehr guten Erklärung des Zodiakus von Alderamin (#341) oder läßt du die unter den Tisch fallen weil es sich dann besser pöbelt?

  369. #369 Dietmar
    8. Mai 2013

    Es handelt sich hier um eine Theorie, die mal locker 2000 Jahre auf den Buckel hat. die darin enthaltenden Vorhersagen sollten also langsam weitgehend Eingetreten sein. Ist das Einsehbar?

    Nein: 1. ist das keine Theorie. Das ist höchstens ein Konstrukt aufgrund optischer Besonderheiten und der Phantasie der Menschen. 2. wird da gar nichts vorhergesagt, sondern da haben Menschen Lichtpunkte zu Figuren verbunden.

  370. #370 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Ich müßte jede meiner Ansichten Begründen – was einer genauen Herleitung bedürfte

    Tja, das wird sich aber nicht vermeiden lassen. Deine Herleitung sollte in Form von Mathematik sein, mit zwischengestreuten Texten, die erklären, warum du als nächstes genau die nächste Operation in der Umwandlung deiner Formeln benutzt. Wenn du eine Substitution machst, und ein anderes Zwischenergebnis einsetzt, dann muss natürlich auch das hergeleitet werden.

    Rate mal warum man Einstein ernst nimmt und dich nicht? Weil er genau das gemacht hat. Er hat seine Ausgangsposition dargelegt, hat sie in Formeln gepackt und hat eine entsprechende Herleitung geführt und dokumentiert. Und irgendwo mittendrinn ist dann auch mal E=mc^2 aufgetaucht. Das ist ja nicht einfach so vom Himmel gefallen, sondern folgt mathematisch aus seinen Grundannahmen. Für jeden lückenlos und fehlerlos nachvollziehbar (der das dazu notwendige mathematische Handwerkszeug beherrscht, selbstverständlich)

  371. #371 gaveston
    8. Mai 2013

    @Adent
    Das mit dem zweiten Teil des Satzes stimmt, das hast du nicht gesagt, meine Schuld!
    Wenn ich das richtig interpretiere meinst du meinen Post 337 bzgl. des verständlichen Ausdrückens, richtig?
    Nun, das ist doch ganz einfach fragen wir mal herum: a) wer versteht was du postest und b) wer versteht was ich poste.
    Dann haben wir zwar keinen Beweis aber doch einen guten Beleg dafür, daß du hier ziemlich unverständlcihes Zeug hinterläßt.#

    Nein, das ist zwar eine einfache, aber wohl kaum erschöpfende Erklärung.
    Banalpsychologisch befinde ich mir hier schlicht in “Feindesland” – einer Gruppe eingeschworener Astrologiebasher. Ich weiß natürlich, daß ich hier nicht die geringste Chance habe.

    Ich habe hier übrigens irgendwo einen Versuchballon losgelassen, wo ich einige Sätze eine sehr bekannten Profs der Physik zitiert habe – mit meinen Worten leicht umgestellt aber in der Aussage exakt, das man es nicht sofort merkt.
    Wie ich erwartet habe unterschieden sich Reaktionen in nichts von meinen eigenen Gedanken. Was das besagt, muß ich wohl nicht ausführen.

    Das Astrologie für euch unverständlich ist, ist nicht das Problem – nicht aber, wie hier darauf reagiert wird.
    Mit Wissenschaft hat das hier alles nicht wirklich etwas zu tun. Wenn ich es nicht normalerweise anders kennen würde, würde ich das hier nicht durchstehen können. Wenn man das alles aber eben nicht ganz ernst nehmen muß… Aber auch eigentlich Schade.

    Und jetzt ist es auch für mich Zeit für ein gutes Bier in lauer Luft… ;ö)

  372. #372 Curious.Sol
    8. Mai 2013

    @gaveston: Wenn wir Fliegen wären, wäre das doch ziemlich üblich? Sind wir aber nicht.

  373. #373 Curious.Sol
    8. Mai 2013

    @gaveston: Im Übrigen muss man nicht unbedingt das Zustandekommen von Effekten oder Korrelationen verstehen. Fakt ist, dass es nichts dergleichen in Bezug auf Astrologie gibt.
    Dann darüber weiter zu diskutieren ist wie der Frage nachzugehen, ob Gandalf der Weiße oder Saruman der Weiße nun mächtiger sind. Es ist unrealistisches Nerd-Geplapper. Gerne könnt ihr Astro-Nerds darüber reden, uns dann aber vorzugaukeln, dass eure Hirngespinste doch alle TOTAL bewiesen wären, ohne auch nur eine einzige Quelle dafür anzugeben – und das über Dutzende Posts hinweg -, ist an Impertinenz kaum noch zu übertreffen.

  374. #374 gaveston
    8. Mai 2013

    @Adent
    #Das ist doch genau das, was ich mit Radosophie meine. Du nimmst etwas bestehendes her (in deinem Fall den Zodiakus) und projezierst darauf Erkenntnisse, die im Laufe der Zeit gewonnen wurden. Das ist genauso, als ob du (wurde glaube ich auch schon weiter oben gesagt) zuerst schiesst und dnach die Zielscheibe um den Pfeil herum malst. Logisch, daß du dann immer ins Schwarze triffst….#

    Dein Einwand ist berechtigt. Es ist ein grunsätzliches Erkenntnistheoretisches Problem und tatsächlich zunächst nicht auszuschließen. Ein vergleichbares Problem liegt ja auch innerhalb der QT vor – konstruieren wir die Welt (Teilchen), oder existiert sie (es) bereits vor der Beobachtung.

    Insofern kann ich die Frage auch für mich noch nicht abschließend beantworten. Möglicherweise stellt sich diesen Problem auch in sofern als letztlich unmaßgeblich heraus, als das es keine andere Möglichkeit der Wahrheitsfindung gibt

    Jetzt will ich aber wirklich die letzten Sonnenstrahlen…

  375. #375 Dietmar
    8. Mai 2013

    Banalpsychologisch befinde ich mir hier schlicht in “Feindesland” – einer Gruppe eingeschworener Astrologiebasher. Ich weiß natürlich, daß ich hier nicht die geringste Chance habe.

    Immunisierungsstrategie nennt man so etwas, glaube ich.

    Ich habe hier übrigens irgendwo einen Versuchballon losgelassen, wo ich einige Sätze eine sehr bekannten Profs der Physik zitiert habe – mit meinen Worten leicht umgestellt aber in der Aussage exakt, das man es nicht sofort merkt.
    Wie ich erwartet habe unterschieden sich Reaktionen in nichts von meinen eigenen Gedanken.

    Natürlich, natürlich … Überlegen, wie Du bist …

    Äh…

    Ach ja: Wo denn bitte? Aber genau, damit man das auch nachlesen kann!

    Das Astrologie für euch unverständlich ist, ist nicht das Problem

    Astrologie ist nicht unverständlich. Sie ist einfach nur Unsinn. Wie Dein ganzes Gerede.

    Mit Wissenschaft hat das hier alles nicht wirklich etwas zu tun.

    Die wissenschaftlichen Antworten interessiere Dich ja nicht. Und wie soll man auf Deinen Intellekt-Limbo anders reagieren, als darüber zu lachen?

    Wenn ich es nicht normalerweise anders kennen würde, würde ich das hier nicht durchstehen können.

    Du armes Opfer …

    Äh …

    Du kennst “es” anders? Du meinst damit Wissenschaft? Melde Zweifel an. Starke Zweifel.

  376. #376 Nullzone
    8. Mai 2013

    @gaveston:
    Zum letzten Mal, langsam werde ich echt angepisst:
    KOMM ZUM PUNKT!

    Ich formuliere jetzt mal so, dass sogar du es verstehen solltest:
    WO IST DER VERDAMMTE WIKIPEDIA-ARTIKEL ZU DEINEM GESCHWAETZ?

  377. #377 PDP10
    8. Mai 2013

    @Nullzone:

    “WO IST DER VERDAMMTE WIKIPEDIA-ARTIKEL ZU DEINEM GESCHWAETZ?”

    Na, na, nicht so laut ….

    Und ausserdem haben uns doch schon Frau Siram und “Sonne Asiens” (wie kann man sich eigentlich einen so überheblichen Nickname geben?) darauf aufmerksam gemacht, dass in der Wikipedia nichts über WAHRE(TM) Wissenschaft steht!
    Sondern nur über das mittelalterliche Zeugs das wir unwissenden Naturwissenschaft nennen …

  378. #378 gaveston
    8. Mai 2013

    @Dietmar
    @gaveston-Versuchsballon…
    #…Ach ja: Wo denn bitte? Aber genau, damit man das auch nachlesen kann!…#

    Finde es heraus, Schlaumeier. Du weißt ja wie das geht – jeder Satz copy –>Paste in Google –> auf das kleine Symbol mit der Lupe drücken. Irgendwann landest Du den Treffer.
    Aber vorsicht, ich hab zuweilen Worte im Satz umgestellt, um mich nicht durch den fremden Sprachduktus zu
    verraten. Also nicht zuviele Worte auf einmal! ;ö)

  379. #379 Kallewirsch
    8. Mai 2013

    Finde es heraus, Schlaumeier.

    Bei dem Textwand-Geschwafel? Nein danke. Nochmal tu ich mir das nicht, das zu lesen.

    Wär zwar interessant, was du eingebaut hast, aber wenn es von derselben Qualität ist wie der Rest, dann hast du es komplett sinnentstellt und nur nicht gemerkt.

  380. #380 gaveston
    8. Mai 2013

    @Nullzone
    #Zum letzten Mal, langsam werde ich echt angepisst:
    KOMM ZUM PUNK #

    Jetzt wird’s bedrohlich. Da will ich dann doch lieber….
    Also OK – hier ist er –> . <– (Sorry – größer geht er hier leider nicht).

    …bis vielleicht irgendwann einmal in einer neuen *Sternstunde*

  381. #381 Chris
    Keller
    8. Mai 2013

    Servus,
    Gaveston schrieb hier

    Das Astrologie für euch unverständlich ist, ist nicht das Problem – nicht aber, wie hier darauf reagiert wird.

    Arrogante Dmapfplauderei bringt dir NULL Respekt und wenig Gehör ein.

    Mit Wissenschaft hat das hier alles nicht wirklich etwas zu tun.

    Mach saubere Experimente und eine saubere Auswertung davon, zeig wie deine astrologische Thesensammlung funktioniert und fertig. Du brauchst keine großen Worte, du brauchst auch keine ewigen Kommentarschlachten dazu, du musst nur zu Potte kommen, also nicht so viel labern sondern machen!

    Wenn du richtig liegst verstummt der Gegenwind schon früh genug.

  382. #382 Bullet
    8. Mai 2013

    Meine 2 Cent zu dem angeblichen “Versuchsballon:

    Ich habe hier übrigens irgendwo einen Versuchballon losgelassen, wo ich einige Sätze eine sehr bekannten Profs der Physik zitiert habe – mit meinen Worten leicht umgestellt aber in der Aussage exakt, das man es nicht sofort merkt.

    Wenn ich Schwafel-Gaveston eines nicht glaube, dann, daß er eine Aussage eines “sehr bekannten Profs der Physik” (sind wir jetzt schon wieder beim argument from authority?) in eigenen Worten wiedergeben, aber beim Sinn der Aussage “exakt” leiben kann. Die Wahrscheinlichkeit beträgt etwa 74,8%, daß ich mich entweder vor Lachen wegschmeiße oder mir ein saftiges facepalm entflutscht, falls er das wirklich aufllöst.
    Nee, ich glaubs ihm nicht, daß er “exakt” bleiben kann Nicht nach dem Schund, den er hier abläßt.
    [Substitution “er/sie” je nach Faktenlage]

  383. #383 Nullzone
    8. Mai 2013

    @Bullet:
    Das kommt drauf an, wie du “sehr bekannt” definierst 😉
    Wir denken da wohl eher an Leute vom Kaliber Florian, richtige Wissenschaftler eben.

    Ich bin mir sicher, es gibt einen Physik-Prof, der in Gaveston’s Kreisen “sehr bekannt” ist (aber sonst eher eine Lachnummer), und ähnlich dahersalbadert wie der Gaveston. Wir könnten ja z.B. mal Hr.Walach fragen, ob das ein Bekannter von ihm ist…

    Und @Gaveston: War ja klar, sobald der Gegenwind ein bisschen gröber wird, Schwanz einziehen.
    Wir halten also fürs Protokoll Gaveston’s Leistung fest: Gefühlte 375 Seiten Dampfplauderei ohne echten Inhalt, von Belegen ganz zu schweigen.
    War ja auch nicht anders erwartet.

  384. #384 PDP10
    8. Mai 2013

    @Bullet:

    “Wenn ich Schwafel-Gaveston eines nicht glaube, dann, daß er eine Aussage eines “sehr bekannten Profs der Physik”

    Ganz ruhig … er hat nur einen Satz aus dem Klappentext vom Gerthsen zitiert.

    Der Herr Gerthsen ist jetzt nicht soooo die Autorität was Wissenschaftstheorie angeht.

    Ausserdem ist der Halliday / Resnick als Lehrbuch viel besser.

  385. #385 Nullzone
    8. Mai 2013

    Oh, was vergessen:
    Wer sagt uns denn, dass der wirkliche Sinn der Aussage des Profs und gaveston’s Idee, was dieser ist, auch nur ansatzweise übereinstimmen?

    Wenn ich da ein bisschen drübernachdenke, sehe ich die Chance dafür asymptotisch gegen Null gehen 😉

  386. #386 JaJoHa
    9. Mai 2013

    @PDP10
    Wenn er so ein Buch schonmal in der Hand hatte, dann hätte er besser mal etwas mehr als nur den Klappentext gelesen 😉
    Aber ganz witzig, ich lese meistens nicht mal den Klappentext

  387. #387 PDP10
    9. Mai 2013

    Nanu?

    ScienceBlogs.de war gerade 20 Minuten weg, seit ich das Posting mit dem Gerthsen abgeschickt habe …

    Ob das wohl astrologische Ursachen hat?

    Ob der Gerthsen wohl den Skorpion im 11. Haus hat – dem Haus der modernen Technologie?
    Oder SciencBlogs den Aszendent im Merkur (Nachrichten!) mit Quadrat zu Saturn (Hindernisse!)?

    😉

  388. #388 rolak
    9. Mai 2013

    sehr bekannten Profs der Physik

    Na wenns um eine Prsonifizierung geht, Bullet, könnte ja ein kleiner Wettschalter eröffnet werden, Ende offen.
    Sag ich jetzt mal so, weils der erste immer so schön leicht hat: Zuallererst fällt mir dazu HPDürr ein – von dem gibt es einige Sätze, die Du nach dezentem Schreddern im hier zu lesenden ganz unauffällig unterbringen könntest. Außerdem liegt anscheinend für einige Menschen bei ‘Metaphysik’ und ‘Physik’ kein Vedarf zur Unterscheidung vor.

  389. #389 PDP10
    9. Mai 2013

    @JaJoHa:

    “Aber ganz witzig, ich lese meistens nicht mal den Klappentext”

    Entschuldige, aber ich glaube du missverstehst mich … :-)
    (korrigiere mich wenn ich falsch liege …)

    Der Gerthsen / Kneser ist ein klassisches Lehrbuch für Experimentalphysik – ebenso wie der Halliday / Resnick.

    😉

  390. #390 Dietmar
    9. Mai 2013

    Finde es heraus, Schlaumeier.

    Naja, schlauer als Du auf jeden Fall. Aber das ist auch nicht allzu schwer. Schafft mein Toastbrot auch.

    Und der erste Meter Feldweg, den ich täglich laufe.

  391. #391 Moon
    9. Mai 2013

    Feldweg, LOL! Der war gut.

    @gaveston

    Ich weiß nicht, warum das nicht in euren Kopf will.

    Weil wir eine Aversion gegen Bullshit haben.

    Versucht’s mal mit zusamenhängenden, rülpsfreien Sätzen, auf die man irgendwie sinnvoll reagieren kann.

    Wieso solltest du die auf einmal auf die Reihe kriegen? War doch bisher auch nichts.

    @Sonne Asiens

    Allerdings sind alle Anwürfe verbraucht – bei unbefangenen Lesern lösen sie Abscheu hervor.

    Abscheu hervor lösen? Weder von Mathe noch Deutsch ne Ahnung? Das sieht nicht gut aus.

    Was glaubst du denn, was Astrologen in jeder einzelnen Sitzung machen?

    Sich Hinriss wie dein Geschwurbel aus der Nase ziehen.

    Es ist halt nötig, dass euer gediegenes mittelalterliches Weltbild erschüttert wird

    Sicher. Dumm nur, dass du das nicht im Entferntesten hinbekommen hast. Deine Penetranz lässt jedoch darauf schließlich, dass du dich mit deinem kläglichen Versagen noch nicht abgefunden hast.

    @Adent

    Ich vermute bei Sonne Asiens das gleiche Problem der fehlenden Selbstreflektion. Leute wie er und Markus merken gar nicht mehr wie peinlich sie eigentlich sind.

    Das sind halt solche Typen wie bei bei DSDS. Völlig grundlos von sich selbst überzeugt, null Talent und nicht im Mindesten abgeschreckt, wenn ihnen mal der Kopf gerade gerückt wird.

  392. #392 Adent
    9. Mai 2013

    @Moon

    Das sind halt solche Typen wie bei bei DSDS.

    Das ist interessant, genau den Gedanken hatte ich auch, als ich überlegte warum solche Typen sich hier so gebärden. Ich fragte mich was haben die davon, warum sind die so anders als die anderen. Als Ergebnis meiner Überlegung dachte ich, die sind vielleicht sowie die ultrapeinlichen Typen die beim DSDS Casting auftreten und auch noch meinen sie könnten singen oder sonstwas. Daher dann das mit der fehlenden Selbstreflektion. Ich käme ebensowenig auf den Gedanken mich hier hinzustellen und zu behaupten ich hätte Einstein oder Hawking widerlegt wie mich im Fernsehen vor die Kamera zu stellen und dort falsch und gruselig zu singen oder zu schauspielern.
    Solche Selbstskrupel scheinen der Sonne Asiens oder MT aber vollkommen fremd zu sein.

  393. #393 Hans
    9. Mai 2013

    #384 PDP10

    Der Herr Gerthsen ist jetzt nicht soooo die Autorität was Wissenschaftstheorie angeht.

    *klugsch…mode on*
    nicht “ist”, sondern “war”. Er lebt ja nicht mehr.
    *klugsch…mode off*

    Ausserdem ist der Halliday / Resnick als Lehrbuch viel besser.

    Hast du noch mehr Titel im Angebot, die Du für Empfehlenswert hälst?
    Ich fand damals ja den Lindner sehr gut, aber eines der besten Bücher soll ja das von Feynman sein, gerade auch deshalb, weil er methodisch etwas anders vorgeht, als die meissten anderen Autoren. (Und auch als der Stoff in Vorlesenungen in der Regel behandelt wird.) Ich hab das Buch (bzw. die Bücher; sind ja 3 Bände) vom Feynman bisher nicht, aber wenn es sich lohnt, werde ich es mir irgendwann vielleicht auch noch mal zulegen…

  394. #394 JaJoHa
    9. Mai 2013

    @PDP10
    Ja, wie auch der Tipler.
    Aber im Klappentext steht doch meistens nur etwas über den Autor oder Konstanten und ähnliches (ich weiß nicht wie das beim Gerthsen ist). Der wirklich coole Teil ist doch die Physik 😉

    Ich kann übrigens schönere Punkte machen als gaveston
    \cdot \bullet ;-P

  395. #395 Florian Freistetter
    9. Mai 2013

    Gerthsen, Tipler… Pff. Ich war immer ein Demtröder-Mensch!

  396. #396 Hans
    9. Mai 2013

    Demtröder?! – Ah ja. Das ist ein Werk im A4-Format; davon hab ich mir den ersten Band auch mal aus der Bib(liothek) geholt, weil ich darin ein ganzes Kapitel über Vakuum-Physik gefunden habe. Das kenn ich so aus anderen Büchern nicht; die belassen meisst bei der Gas- bzw. Thermodynamik. Die speziellen Sachen beim Vakuum muss man sich danach immer selbst austüfteln, oder gleich Spezialbücher zur Vakuumtechnik konsultieren. Letzteres kommt mir aber vor wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen, wenn man “nur” ein paar Details bezüglich Vakuum im Zusammenhang mit den Druckschleusen in der Raumfahrt wissen will. Darum ging es mir ja eigentlich…

  397. #397 Liebenswuerdiges Scheusal
    9. Mai 2013

    @JaJoHa

    Damit bist der Punkterlkönig 😉 .

  398. #398 PDP10
    9. Mai 2013

    @Hans:

    Was den Feynman angeht: Das wirklich ganz hervorragende Lehrbücher. Aber, wie du schon sagst, geht er ganz anders vor als in den Einführungsvorlesungen üblich. Als Vorlesungsbegleitende Lektüre zum Übungsaufgaben lösen nicht zu gebrauchen.
    Dafür lernt man Sachen über Physik, die man anderswo – wenn überhaupt – nur mal so am Rande erklärt bekommt.
    (ZB. seine Erklärung, wie man mit hilfe der speziellen Relativitätstheorie die magnetische- aus der elektrischen-Wechselwirkung holen kann. Sehr genial!)

    Unbedingt empfehlenswert!

    Zum Demtröder kann ich wenig sagen. Allerdings habe ich wohl auch ein paar Jahre früher mit dem Strudium angefangen als Florian und ich erinnere mich noch, das der didaktisch ganz grauenvoll war. Kann sein, dass sich das später geändert hat.

    Aber ich denke, da hat jeder auch seinen eigenen “Verständnisstil”. Ich konnte ja auch mit dem Gerthsen wenig anfangen.
    Wahrscheinlich liegt mir der Stil der amerikanischen Lehrbücher einfach mehr.

  399. #399 Hans
    11. Mai 2013

    Nun, dann sollte ich die Feynmanbücher wohl mal auf meine virtuelle Wunschliste setzen… – womit die wieder mal gewachsen wäre. – Dabei hab ich ja “nur” etwa 2000 Bücher, die sich ungefähr zu jeweils einem Drittel in Romane, Sachbücher und Fachliteratur aufteilen. Aber fragt mich nicht, wieviele es genau sind, denn das weis ich nicht. Will mir zwar schon seit längerer Zeit mal ‘ne entsprechende Datenbank anlegen, aber irgendwie graut es mir dann doch vor der Arbeit, die damit verbunden ist, ca. 18 lfd. meter Bücherregale zu erfassen…

    Vom Demtröder hab ich hier die 6. Auflage von Band 1 liegen und er will auch Experimentalphysik vermitteln. Bisher macht er dabei einen guten Eindruck auf mich. Mit dem Gerthsen kam ich auch nicht klar und Halliday / Resnick kenn ich zwar dem Namen nach, hab ich aber nie mit geabeitet. Und irgendwie fällt mir immer noch Bergmann / Schäfer ein, und sei es nur um Eindruck zu schinden. Denn da gibt es ja eine Ausgabe/Auflage wo einige der 8 Bände zweiteilig sind und das ganze Werk fast einen meter Platz im Regal beansprucht.

    Und mein (letztlich abgebrochenes) Studium liegt auch schon ‘ne ganze Weile hinter mir. Aber ich versuche halt immer wieder mal, mir das eine oder andere doch noch beizubringen, und deshalb stöber ich immer wieder mal in der Bibliothek herum und leih mir ein Buch aus, wenn es einen interessanten Eindruck macht.

    Andere Frage: gegen Ende der 90er Jahre hat der Spektrum Verlag (bevor er von Elsevier übernommen wurde) mal so eine umfangreiche Lexika-Reihe heraus gebracht. Da gab es mehrbändige Werke zu Mathematik (6 Bde), Physik (5 Bde), Biologie (14 Bde), Chemie (3 Bde), Geologie (3 Bde) und noch ein paar andere. Hat eigentlich einer von Euch hier eines dieser Werke zu Hause, und hat sich die Anschaffung gelohnt?

  400. #400 Schlotti
    11. Mai 2013

    @Hans:

    Dabei hab ich ja “nur” etwa 2000 Bücher, die sich ungefähr zu jeweils einem Drittel in Romane, Sachbücher und Fachliteratur aufteilen. Aber fragt mich nicht, wieviele es genau sind, denn das weis ich nicht. Will mir zwar schon seit längerer Zeit mal ‘ne entsprechende Datenbank anlegen, aber irgendwie graut es mir dann doch vor der Arbeit, die damit verbunden ist, ca. 18 lfd. meter Bücherregale zu erfassen…

    Wenigstens sind die ganzen Bücher durchschnittlich nicht besonders dick (9mm)… 😉

  401. #401 Kallewirsch
    11. Mai 2013

    Zurück zum Thema.

    Mir fehlt eigentlich noch immer eine Aussage darüber, wer die Untersuchungen gemacht hat, die den Einfluss einer Konstellation auf einen Menschen statistisch nachweisen, bzw. wo man da mal Einsicht nehmen kann.

    Die asiatische Leuchte hat ja schon gesagt, dass das genau so gemacht werden und zwar, wenn ich das richtig verstanden habe, für jeden Menschen individuell, aber irgendwie ist das untergegangen, wie so eine Untersuchung durchgeführt wird.

    gavestone, “heller Himmelskörper über Asien”, was ist denn nun? Na kommt schon, so schwer kann das doch nicht sein, da mal Auskunft zu geben. Die ollen Griechen und Ägypter schenk ich euch, aber zumindest zu Pluto oder Ceres wird es ja wohl einen Verweise geben, wer die Untersuchung mit welchen Menschen gemacht hat und wie er aus den Daten die Zusammenhänge extrahiert hat. Ich will doch gar nicht wissen, wie da eine Wirkung zustande kommt! Ich will doch nur wissen, wer diesen Zusammenhang wie festgestellt hat!

    Nein, keine Antwort?
    Dachte ich mir eigentlich schon.

  402. #402 Rabbi
    11. Mai 2013

    Mein Lieblingsastroplanet ist immer noch Chiron.
    Wie die Erfahrungen dazu aufgezeichnet wurden, w

  403. #403 PDP10
    11. Mai 2013

    @Kallewirsch:

    Das ist alles (hier bedeutungsschwangeren Tonfall vorstellen) ERFAHUNG!
    Über JAHRTAUSENDE!

    Es gab natürlich auch vernünftige Versuche da mit statistischen Methoden was zu finden. Wikipedia mal “Michel Gauquelin”.
    In den 80ern (70ern?) gab es sogar mal eine sehr umfangreiche, von Gunter Sachs (!) initierte und finanzierte Studie.

    Hat aber alles zu nichts geführt.

    Aber selbstverständlich steht eine Jahrtausende alte Wissenschaft wie die Astrologie weit über so etwas wie profaner Statistik.
    Schon alleine deswegen, weil sich ja alle anderen Wissenschaften aus ihr ableiten lassen.

    PS: Wer im letzten Absatz Sarkasmus gefunden hat, kann ihn behalten.

  404. #404 Rabbi
    11. Mai 2013

    Mein Lieblingsastroplanet ist immer noch Chiron.
    Wie die Erfahrungen dazu aufgezeichnet wurden, wer ausgerechnet auf diesen Eis-Steinbrocken draussen im Nirgendwo verfallen ist, würde mich brennend interessieren.
    Habe bis jetzt noch bie eine Antwort auf diese Fragen erhalten.

  405. #405 PDP10
    11. Mai 2013

    @Rabbi:

    “Mein Lieblingsastroplanet ist immer noch Chiron.
    Wie die Erfahrungen dazu aufgezeichnet wurden, wer ausgerechnet auf diesen Eis-Steinbrocken draussen im Nirgendwo verfallen ist, würde mich brennend interessieren.”

    Na bei dem Namen! Das muss doch was bedeuten!

    Ein Name, den ihm, nebenbei gesagt, die Astronomen gegeben haben …

  406. #406 Spritkopf
    11. Mai 2013

    @Kallewirsch:

    Mir fehlt eigentlich noch immer eine Aussage darüber, wer die Untersuchungen gemacht hat, die den Einfluss einer Konstellation auf einen Menschen statistisch nachweisen, bzw. wo man da mal Einsicht nehmen kann.

    Studien zur Astrologie? Gibts:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Astrologie#Empirische_Studien

    Die Ergebnisse schmecken der Astrologengilde allerdings weniger.

  407. #407 Adent
    11. Mai 2013

    @Rabbi/PDP10
    Soweit ich weiß war es ein Chironpraktiker der diesen Eis/Steinhaufen benannt hat 😉

  408. #408 Europas Mond
    11. Mai 2013

    @ Kallewirsch: wie wär´s denn damit:

    “Den Glauben an die Aspekte verleiht in erster Linie die Erfahrung, die so klar ist, daß sie nur jemand leugnen kann, der sie nicht mit eigenen Augen geprüft hat.” Johannes Kepler

  409. #409 JaJoHa
    11. Mai 2013

    Damit hat sich meine Vorhersage aus #189 erfüllt:
    Kein einziger Nachweis durch die beiden Astrologen, und damit habe ich eine konkrete und eingetroffende Vorhersage gemacht. Juhu 😉

  410. #410 StefanL
    11. Mai 2013

    Bzgl. Studien http://www.religio.de/tagung/vortraege18/wunder18.pdf (2005)
    Interessant dabei: E.Wunder hat bei der ( 2002) durchgeführten Studie insbesondere die zuvor an anderen Studien durch Astrologen angebrachten Kritiken berücksichtigt ( http://www.skeptizismus.de/wahrsager.html ).
    Die waren dann auch völlig begeistert über die Ergebnisse der Vor-auswertung( vgl. pg 53 im pdf; wobei 60% bei alpha= 0,04 ist ja schon fast negatives sigma …), die Korrektur dann pg 54…

  411. #411 JaJoHa
    13. Mai 2013

    Eine Lösung zu dem Spiel in Kommentar #177:
    Das war das Spiel mit gleich schweren und großen Kugeln, von denen einige innen hohl sind und man das herausfinden soll.
    Eine Lösung ist folgendes: Die massiven Kugeln werden schneller, wenn sie eine Rampe runterrollen 😉

  412. #412 PDP10
    13. Mai 2013

    @JaJoHa:

    “Eine Lösung ist folgendes: Die massiven Kugeln werden schneller, wenn sie eine Rampe runterrollen”

    Erzähl das bloss nicht Henri vom “Mond dreht sich” Artikel nebenan.
    Dann explodiert sein Kopf!

  413. #413 Leo
    Berlin
    18. Mai 2013

    Ich glaube nicht an Astrologie. Ich bin Sternzeichen Krebs. Und Krebse glauben nicht an Astrologie!

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