Nach all den Folgen über diverse astronomische Objekte und Phänomene wollte ich mal etwas über die eigentliche astronomische Arbeit erzählen. Deswegen erklärt die heutige Folge, wie eine astronomische Publikation entsteht.

Die Folge könnt ihr euch hier direkt als YouTube-Video ansehen oder direkt runterladen.

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Die Sternengeschichten gibts natürlich auch bei iTunes (wo ich mich immer über Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.

Kommentare (8)

  1. #1 Steffmann
    31. Mai 2013

    Hattest du nicht kürzlich bei Verschwörungsgeplauder irgend einen in die Senke gestellt, weil er nichts erklärt und nur verlinkt ? :-)

    *duckundweg*

  2. #2 Michael
    31. Mai 2013

    Das ist zwar OT, aber es wäre für einen guten Zweck. Mein kleiner Neffe interessiert sich für Astronomie – er ist 7. Welche Kinderbücher würdest du empfehlen Florian?

  3. #3 Florian Freistetter
    31. Mai 2013

    @Michael: Hmm – Kinderbücher sind schwierig. Auf deutsch gibts da nicht viel. Ich würde ganz klassisch auf die Was-ist-Was-Reihe verweisen. Oder auf die Bücher von Lucy & Stephen Hawking; die sollte man aber lieber gemeinsam mit nem Erwachsenen lesen.

  4. #4 PDP10
    31. Mai 2013

    @Florian, @Michael:

    Was ist denn mit dem hier?
    Das hat du mal in einem Artikel über Sternbilder ( diesem hier) empfohlen.

    Ich denke sowas ist für einen interessierten Knirps ein ganz guter Startpunkt.

    Ausserdem erinnere ich mich, dass es mal ein YPS Heft gab mit einem Bausatz für ein (wirklich sehr rudimentäres Teleskop). Vielleicht gibts sowas ja auch für ein paar Euro irgendwo zu kaufen – oder eine Bastelanleitung irgendwo im Internet.
    Das wäre gleich ein doppelt guter Startpunkt:
    Was basteln, mit dem man dann auch was anfangen kann!

    Ich hab damals jedenfalls so angefangen.
    Mit Professor Habers Sternatlas und einem billig-Fernrohr. :-)

  5. #5 Wolf
    2. Juni 2013

    @Florian

    Jetzt biste aber nicht sehr auf das ‘astronomische’ an der Forschungsarbeit eingegangen.

    Es ist eigentlich ganz schön krass, wieviel Wissen unter Verschluss gehalten bzw. sogar entsorgt wird. Ministerien, die bereits angefertigte Studien nur unter Berücksichtigung von politischen Gesichtpunkten veröffentlichen (oder sogar vernichten), Hersteller von Produkten, die selektiv nur Studien mit günstigen Ergebnissen veröffentlichen, all die Forschungsarbeiten mit “geht nicht” Ergebnis, die wegen mangelnder Prestigeträchtigkeit nicht veröffentlicht werden (Entschieden durch Zeitschrift oder Autor). Das ist nicht nur wegen all dem verlorenen Wissen schlimm sondern auch wegen des Zerrbildes, das deswegen entsteht (überall erfolgreiche Forscher, tolle Medikamente, aussagekräftiger Armutsbericht, etc.).

  6. #6 zero hour
    3. Juni 2013

    Vor ein paar Jahren wurde schon einmal eine Petition zur Veröffentlichung von öffentlich bezahlten Forschungsarbeiten im deutschen Bundestag eingereicht. Leider kam es zu keiner Abstimmung, weil die Petition nicht genügend Unterschriften (auch elektronisch möglich!) erhalten hat. Das fand ich sehr schade. Eigentlich brauchen wir so etwas unbedingt noch einmal, und vielleicht würde eine solche Petition heute durch das Internet und Blogs wie diesen auch genügend Aufmerksamkeit erhalten. Ob Österreicher eine solche Petition hier einreichen dürfen, weiß ich leider nicht, aber kann nicht bitte jemand so etwas verfassen? Ich bin leider nicht in der Forschung oder Publikation tätig und weiß nicht, was bei so einer Petition wichtig wäre, sonst würde ich es selbst versuchen.

    Noch so eine Überlegung, die mich als Tierschützer umtreibt: Wie viele Tierexperimente werden wohl völlig unnötig durchgeführt, weil den Forschern die Arbeiten anderer Kollegen nicht bekannt sind? Wäre vielleicht wert, mal drüber nachzudenken.

  7. #7 Florian Freistetter
    3. Juni 2013

    @zero hour: Meinst du die Petition von Lars Fischer?

  8. #8 zero hour
    5. Juni 2013

    Ja, genau.