Ich bin zur Zeit ja in Eberswalde. Diese nette Stadt in Brandenburg trägt den Beinamen “Waldstadt” und das völlig zu Recht. Wald und anderes grünes Zeug gibts es hier jede Menge.

Mein Hotel steht inmitten von Bäumen:

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Und gleich gegenüber ist ein schöner Park:

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Am Marktplatz gibts Wasser:

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Und die heute leider etwas verregnete Schillertreppe führt zu einem weiteren Park:

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Neben dem Marktplatz steht ne schöne Kirche:

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Und über diesen grünen Campus mit Fluss

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gelangt man zur Hochschule für nachhaltige Entwicklung:

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Dort habe ich heute Vormittag meinen ersten Vortrag im Rahmen der JugendUni Barnim-Uckermark gehalten. Es war überraschend voll; knapp 130 Schülerinnen und Schüler sind gekommen und wollten etwas über Astronomie lernen (oder einfach nur die Gelegenheit nutzen um ein paar Stunden außerhalb der Schule zu verbringen). Die meisten von ihnen dürften aber doch halbwegs freiwillig da gewesen sein, denn am Ende gab es jede Menge Fragen über schwarze Löcher, Aliens, den Urknall, die Gravitation und ähnliche Themen. Darunter natürlich auch Fragen, über die sich jeder Dozent freut: “Was ist Licht?”, “Was ist Gravitation?” und ähnlich simpel zu beantwortende Fragen…

Alles in allem war ich aber recht zufrieden mit der Veranstaltung und freue mich sehr, dass ich eingeladen worden bin:

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Ihr wundert euch vielleicht, warum das Foto oben so unscharf ist. Um mein dunkles Geheimnis zu vertuschen, natürlich. Aber wir sind ja hier unter uns, also kann ich es euch wohl ruhig zeigen:

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Die diversen Verschwörungstheoretiker im Internet haben ja schon “aufgedeckt”, dass ich ein bezahlter Desinformant der Luftfahrtindustrie bin, ein Scherge der NASA, ein Lobbyist für die böse Pharmamafia, ein schlimmer Nazi der die Meinungsfreiheit unterdrücken will, ein Beamter der auf Staatskosten Unsinn verbreitet und vieles mehr (ich spar mir die Links; bei Interesse könnt ihr selbst googlen). Aber wenn die Kollegen von der Verschwörungsfront dieses Plakat aus Eberswalde zu Gesicht bekommen, dann fallen sie vermutlich vor lauter Aufregung gleich in Ohnmacht. Also verratet ihnen dieses Detail aus der Sponsorenliste der JugendUni bitte nicht weiter 😉

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Ich fahre aber noch nicht nach Hause – heute Abend halte ich noch einen Vortrag in Eberswalde. Diesmal nicht nur für Kinder, sondern für alle, die interessiert sind, ein bisschen was über Astronomie zu erfahren. Um 18 Uhr bin ich in der Alten Forstakademie und erzähle ein wenig von all den alltäglichen Dingen, in denen wir astronomische Phänomene finden.

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Ich würde mich freuen, wenn ihr auch kommt! Und bis dahin widme ich mal den berühmten Eberswalder Spritzkuchen!

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Bis heute Abend!

Kommentare (19)

  1. #1 Ralf Tiedemann
    20. September 2013

    Vergiss die Würstchen nicht! Die waren früher berühmt und schwer zu bekommen.
    Viel Spaß Dir, ist eine schöne Ecke,

    p.s.
    Lass Dich einmauern… 😉

  2. #2 Ralf Tiedemann
    20. September 2013

    “nicht einmauern” sollte es heißen… Blödes Pad.

  3. #3 rolak
    20. September 2013

    Wald und anderes grünes Zeug

    Schön, einfach nur schön…

    Viel Erfolg heute abend – und guten Appetit (gehabt zu haben)!

  4. #4 Molybdänhexafluorid
    20. September 2013

    “ein bezahlter Desinformant der Luftfahrtindustrie bin, ein Scherge der NASA, ein Lobbyist für die böse Pharmamafia, “ein schlimmer Nazi der die Meinungsfreiheit unterdrücken will, ein Beamter der auf Staatskosten Unsinn verbreitet und vieles mehr”

    Ich habe nichts gefunden! (gegoogled: “freistätter naƶi,; freistätter ɻobbyist”)

    “könnt ihr selbst googlen”

    Nein, kann ich offenbar nicht.

  5. #5 frakturfreak
    20. September 2013

    @Ralf Tiedemann

    Für die Würste muss er ins Nachbardorf fahren, da ist der Fabrikverkauf, die werden nicht in Eberswalde hergestellt.

    Ach ja der Fluss müsste die Schwärze sein.

  6. #6 frakturfreak
    20. September 2013

    @Florian Ich hoffe, damit dir die Spritzkuchen geschmeckt haben.

  7. #7 Ralf Tiedemann
    20. September 2013

    Ja, aber die Dinger heißen (hießen?) nun mal Eberswalder Würstchen…

  8. #8 znEp
    20. September 2013

    Oh, dann bist du ja in der Patenstadt der USS Eberswalde http://de.memory-alpha.org/wiki/Fan-Projekte#Raumschiff_Eberswalde
    Aber leider hast du um 12 Tage die kleinste* Star Trek Ausstellung der Welt verpasst
    *17.01m²
    Ansonsten noch viel Spass

  9. #9 frakturfreak
    20. September 2013

    @Ralf

    Heißen Sie immer noch.

  10. #10 Florian Freistetter
    20. September 2013

    @Molybdänhexafluid: “Nein, kann ich offenbar nicht.”

    Die Story mit der Luftfahrtindustrie findest du auf der Homepage der Chemtrailheinis; die anderen Sachen verstreut im Kommentarbereich meiner diversen Artikel bzw. in einschlägigen Foren wie Allmystery (beim googlen könnte es außerdem von Vorteil sein, meinen Namen richtig zu schreiben).

  11. #11 Florian Freistetter
    20. September 2013

    @frakturfreak: “ch hoffe, damit dir die Spritzkuchen geschmeckt haben.”

    Ja, waren wunderbar! Und nach dem Abendvortrag hab ich noch einen Eberswalder Baumkuchen geschenkt bekommen. Den werd ich mir aber für morgen aufheben…

  12. #12 Mafl
    20. September 2013

    @Molybdänhexafluorid
    Vielleicht mal mit “e” statt mit “ä”?

  13. #13 PDP10
    21. September 2013

    @Mafl:

    “Vielleicht mal mit “e” statt mit “ä”?”

    “Meinten Sie vielleicht: Floriän”

    😉

  14. #14 Spritkopf
    21. September 2013

    Tsst, jetzt also auch die Freimaurer.

  15. #15 Mafl
    21. September 2013

    @PDP10
    Nä, Molybden…

  16. #16 peer
    21. September 2013

    Freimaurer Florian Freistetter ist eine Alliteration… hätte uns längst auffallen sollen!

  17. #17 Florian Freistetter
    21. September 2013

    @peer: “Freimaurer Florian Freistetter ist eine Alliteration… hätte uns längst auffallen sollen!”

    Genau. Außerdem bin ich noch Feuerwehrmann, Feinmechaniker, Frauenarzt, Franzose und FPD-Politiker…

  18. #18 Ralf Tiedemann
    21. September 2013

    Oh, dann kommst Du ja gar nicht in den Bundestag, hi hi.

  19. #19 MichaelS.
    22. September 2013

    Also ich hab das ganze Gedöns mit den Freimaurern nie verstanden. Es sollte doch jedem Maurer selbst überlassen bleiben, ob er in die Gewerkschaft eintritt oder frei arbeitet. Hauptsache er macht seine Arbeit.