Aktuell werden die interessanten Weltraummissionen von Ländern durchgeführt, bei denen man normalerweise nicht sofort an Raumfahrt denkt. Die Raumsonde Mangalyaan hat gerade die Erdumlaufbahn verlassen und sich auf den Weg zum Mars gemacht, wo sie im September 2014 ankommen wird. Es ist allerdings keine Mission von NASA oder ESA sondern von der indischen Weltraumagentur ISRO. Und am Sonntag startete Chang’e-3 ins All. Das ist eine Mission der chinesischen Weltraumagentur CNSA, die zum Mond führt. Wenn alles klappt, dann wird am 14. Dezember 2013 eine weiche Landung am Mond stattfinden und der Mondrover Yutu den Mond erforschen. Damit wäre China nach den USA und der UdSSR das dritte Land, dass eine kontrollierte Landung auf dem Mond durchgeführt hat.

Hier will Chang'e 3 landen (Bild: NASA)

Hier will Chang’e 3 landen (Bild: NASA)

Die Vorgängermissionen Chang’e 1 und Chang’e 2 verliefen erfolgreich. Chang’e 1 flog 2007 zum Mond, umkreiste und untersuchte ihn und schlug 2009 (gezielt) auf seiner Oberfläche auf. Chang’e 2 flog 2010 zum Mond und umkreiste ihn 6 Monaten lang um ihn ausführlich zu kartografieren und einen günstigen Landeplatz für Chang’e 3 zu suchen. Dann flog Chang’e 2 zum Lagrangepunkt L2 zwischen Erde und Sonne um dort den Sonnenwind zu untersuchen und weil sie immer noch nicht genug hatte flog sie danach auch noch zum erdnahen Asteroiden Toutatis. Jetzt ist sie auf dem Weg hinaus ins Sonnensystem und China kann demonstrieren dass sie auch in der Lage sind, eine Mission weit entfernt von der Erde zu steuern.

Chang’e 3 ist der dritte Flug zum Mond und diesmal soll gelandet werden. Der Start am Sonntag hat auf jeden Fall schon mal geklappt und die Sonde ist auf dem Weg:

Diese Animation zeigt, wie die Landung und der Start des Rovers ablaufen sollen:

In der nächsten Phase des chinesischen Mondprogramms will man nicht nur zum Mond fliegen, sondern auch Gestein von dort wieder zurück zur Erde bringen. Dabei soll untersucht werden, ob sich aus dem Mondgestein Helium-3 gewinnen lässt (das als zukünftiger Brennstoff wichtig sein könnte) und auch nach guten Standorten für eine bemannte Landung zu suchen. Denn auch wenn USA und Europa derzeit keine Ambitionen haben, Menschen über die Raumstation hinaus ins All zu bringen: China sieht das anders. Dort will man auch Astronauten auf den Mond fliegen und peilt das Jahr 2024 für die erste chinesische Mondlandung an. Die Technik dazu hätte die CNSA prinzipiell, denn die Shenzhou-Raumschiffe die bisher für bemannte Missionen eingesetzt wurden sind auch dafür ausgelegt, zum Mond zu fliegen. Ob China aber auch in der Praxis in der Lage ist, auf dem Mond zu landen, werden wir am 14. Dezember sehen.

Es wird spannend; auch für die Zukunft. In Indien und China scheint in Sachen Raumfahrt die Aufbruchstimmung zu herrschen, die Europa und den USA schon länger abhanden gekommen ist. Und zumindest China hat auf jeden Fall Technik und Mittel, auch große Missionen wie einen bemannten Flug zum Mond (oder gar einem anderen Himmelskörper?) zu stemmen. Man kann zwar unterschiedlicher Auffassung sein, ob man Geld in bemannten Raumfahrt investieren soll (Ja, soll man!) oder ob es schlimm ist wenn ein kommunistisches Land sich in der Raumfahrt engagiert (Nein, ist es nicht). Aber China scheint fest entschlossen, seine Raumfahrtfähigkeiten zu demonstrieren. Wer weiß, vielleicht lassen sich ja dadurch auch die USA und Europa wieder ein wenig inspirieren…

Kommentare (67)

  1. #1 dgbrt
    Oortsche Wolke
    3. Dezember 2013

    Vor über 40 Jahren ist da schon mal ein Rover herumgefahren: Der sowjetische Lunokhod 1, der erste Rover überhaupt (Landung 17. November 1970). Der Pfeil links unten auf dem ersten Bild zeigt seine Position.

  2. #2 Franz
    3. Dezember 2013

    Solange es in Europa Nationalstaaten gibt sehe ich eher schwarz. Viele ESA Resourcen werden in nationalen Zwistigkeiten versenkt.

    Die NASA kämpft wiederum mit privater Konkurrenz die die lukrativen Projekte abzieht und damit der NASA die Grundlagenfinanzierung entzieht um mal was wissenschaftliches ohne return of invest zu machen.

    Die Chinesen machen es richig. Sie ködern die geldgeilen Wessis mit einem riesigen Markt, lassen sich die Technologien als Gegenleistung schenken und mit dem kommunistischem System lassen sich auch größere Sachen durchsetzen, ohne dass gleich jemand Geldverschwendung schreit.

    Sry für den negativen Inhalt, aber wenn man sieht wie es laufen könnte wenn alle in eine Richtung gehen würden …..

    Obwohl, das chinesische Regime brauche ich nicht, aber so ein vernünftiger Mittelweg ?

  3. #3 oliver
    Bonn
    3. Dezember 2013

    @ Franz

    Jedes System hat so seine Vor- und Nachteile^^

    Wobei ich persönlich ein gewisses Maß an Freiheit immernoch als den größten, durch nichts auszustechenden, Vorteil sehe.

  4. #4 knorke
    3. Dezember 2013

    Zum Glück ist Raumfahrt auch eine ego-Sache. Asien ist dafür ein gutes Beispiel. Ich finde es gut. Wenn man sich in Europa und Amerika etwas Weltraummüde gibt ist es doch prima, wenn es anderswo, aus welchen Gründen auch immer, noch Hip ist, dort voranzukommen. Hoffentlich bzw. vermutlich wird sich mittel bis langfristig diesbezüglich eine stärkere Kooperationskultur durchsetzen, sodass vielleicht auch mal ein ganz großer Wurf mit breiter internationaler Zusammenarbeit gewagt wird.
    Ein Chinese als erster Mensch auf dem Mars wäre mir als Schlagzeile genauso lieb, wie ein Russe, Amerikaner oder Deutscher.

  5. #5 Adent
    3. Dezember 2013

    @Knorke
    Zustimmung! Witzig wäre es wenn der erste Mensch auf dem Mars dort dann eine Nachricht findet: Killroy was here!

  6. #6 swage
    3. Dezember 2013

    Ich finde den indischen low-cost-Ansatz für Marsmissionen allemal sinvoller als die chinesischen Bemühungen um Helium-3, also Brennstoff für eine Technologie die wir erstens noch gar nicht entwickelt haben und zweitens, wenn es denn jemals so weit sein sollte, sowiso jetweden Energiebedarf langfristig decken wird, Helium-3 oder nicht. Aber hier geht es natürlich auch um Imagpflege. Ein etwas wissenschaftlicher orientierter Ansatz wäre mir persönlich lieber, aber ich schätze jeder Yen der nicht mit militärentwicklung verschwendet wird, ist es wert ausgegeben zu werden. In dem Zusammenhang finde ich die JAXXA ziemlich bemerkenswert. Impaktor Kanonen, Solarsegel – da hinkt die NASA deutlich hinterher, jedefalls was technische innovation angeht. Ich hoffe jedenfalls beide Missionen laufen erfolgreich ab, auch wenn ich den indischen Bemühungen mehr wissenschaftlichen Wert beimesse.

  7. #7 Connie
    3. Dezember 2013

    Man sollte nicht alles ernst nehmen. Bei der olympischen Eröffnungsfeier 2008 in China waren Teile des Feuerwerks gefälscht und der Gesang eines Mädchens war nicht original.

    GvC

  8. #8 oliver
    3. Dezember 2013

    @ Connie

    Da bin ich ja mal gespannt wie sie das fälschen wollen, ohne das es jemand mitbekommt^^

  9. #9 Alderamin
    3. Dezember 2013

    @Connie

    Die Chinesen werden sich hüten, die Weltraumtechnik zu faken, eignet sie sich doch vorzüglich dazu, militärische Flugkörper ins Ziel zu bringen. Was im übrigen auch die Hauptmotivation beim Wettlauf zum Mond zwischen den Amerikanern und Sowjets war (kennen die Jüngeren den Begriff überhaupt noch? UdSSR und so?).

    Die Yutu (“Jadekaninchen”) wird Signale vom Mond senden, die mit Sicherheit auch von den Amerikanern und anderen empfangen werden. Die Militärs wissen immer, welche Rakete wann wohin gestartet ist, schon damit ihnen kein Überraschungsangriff entgeht.

    Vom Himmelspalast, der Raumstation der Chinesen, gibt es übrigens erstaunlich wenige Amateurbilder; die Station kommt nicht ganz bis in unsere Breiten hoch. Aber es gibt welche, z.B. dieses:

    http://www.spaceweather.com/archive.php?view=1&day=19&month=06&year=2012

  10. #10 rolak
    3. Dezember 2013

    China ist auf dem Weg zum Mond

    Das hinterläßt aber eine ziemliche Lücke in der Erdkruste…

  11. #11 Spritkopf
    3. Dezember 2013

    rolak, du Schelm. 😀

  12. #12 Liebenswuerdiges Scheusal
    3. Dezember 2013

    @rolak

    Und erst die hervorgerufene Unwucht.

  13. #13 stillerleser
    3. Dezember 2013

    Solange es in Europa Nationalstaaten gibt sehe ich eher schwarz. Viele ESA Resourcen werden in nationalen Zwistigkeiten versenkt.

    in Zwistigkeiten, aber noch viel mehr durch den sog. Geo Return. Jedes Projekt muss zerstückelt und exakt gemäß dem finanziellen Anteil jedes Mitgliedslandes auf diese verteilt werden. Dadurch wird alles teuer und dauert ewig.

    Die NASA kämpft wiederum mit privater Konkurrenz die die lukrativen Projekte abzieht und damit der NASA die Grundlagenfinanzierung entzieht um mal was wissenschaftliches ohne return of invest zu machen.

    Das hingegen ist nur falsch.
    Die NASA kämpft überhaupt nicht mit privater Konkurrenz. Die NASA ist eine staatliche Behörde die Wissenschaft betreiben und neue Technologien erproben und entwickeln soll. Bezüglich dieser Aufgaben gibt es keine private Konkurrenz die Projekte abziehen könnte. Die private “Konkurrenz” (Boeing, Orbital, SpaceX…) bauen Raketen und Satelliten. Die NASA selber kauft diese Raketen, andere Hardware oder Dienstleistungen (wie die ISS-Versorgung) für ihre Projekte ein, d.h. sie selber sorgt dafür dass die privaten Unternehmen Aufträge bekommen.
    Die Grundlagenfinanzierung kann nur die US-Regierung entziehen, denn jedes Jahr bekommt die NASA wie jedes Ministerium und jede Behörde ihren Etat zugewiesen. Und wenn die Regierung wie seit vielen Jahren sagt dass sie sich nicht mehr so viel Wissenschaft und Forschung leisten kann dann sinkt der NASA-Etat langsam aber kontinuierlich weiter.

    Dass die NASA jetzt selber eine Rakete entwickeln muss (SLS) hat ihr der Senat verordnet. Diese Rakete wird aber nie eine Konkurrenz für die Raketen der Privatunternehmen sein, da sie für andere Aufgaben bestimmt ist als eine “normale”, kleinere Rakete.

    Sry für den negativen Inhalt, aber wenn man sieht wie es laufen könnte wenn alle in eine Richtung gehen würden …..

    Das Problem ist halt dass nicht alle in die gleiche Richtung gehen wollen. Und wenn beispielsweise das chinesische Regime beschließt die Raumfahrt zu wisschenschaftlichen Zwecken einzustellen (das sind eh nur Peanuts) und mit dem eingesparten Geld lieber ein paar schicke Panzer kauft dann kannst du als (fast) rechtloser Untertan gar nichts dagegen tun.

    Obwohl, das chinesische Regime brauche ich nicht, aber so ein vernünftiger Mittelweg ?

    Hmm, eine Mittelweg zwischen menschenverachtender Diktatur (China) und Demokratien westlicher Prägung? Ich glaube da verzichte ich lieber auf einen Mittelweg.

  14. #14 swage
    3. Dezember 2013

    d.h. sie selber sorgt dafür dass die privaten Unternehmen Aufträge bekommen

    Tjaja, und qo wir schon beim kalten Krieg sind: wer mal die mittlerweile öffentlichten Star-Wars-Projekt-Pläne (oder kurz SDI, nennt sich heute Raketenabwehrschild) von Ronnie Ray-Gun glesen hat, weiß auch das die Privatisierung von Raumtransporten schon seit den 80ern teil des US Programms ist.

  15. #15 PDP10
    3. Dezember 2013

    @Connie:

    “Man sollte nicht alles ernst nehmen. […]”

    Das dürfte schwierig werden

    Alle Chang’e Missionen wurden von der ESA bei der Flugkontrolle unterstützt und soweit ich weiss, wird Chang’e-3 (zumindest nach der Startphase) grösstenteils aus Darmstadt gesteuert …

    So ganz alleine schaffen das die Chinesen halt doch nicht.

    Und die Jungs und Mädels in Darmstadt davon zu überzeugen, dass sie playback singen sollen, dürfte schwierig werden … 🙂

  16. #16 Stefan H.
    Deutschland
    4. Dezember 2013

    Also ich freue mich, dass mal wieder jemand zum Mond unterwegs ist und werde es auch so weit es geht verfolgen. Bei den anderen Mondmissionen war ich halt nicht wirklich dabei als Jahrgang 1971.

    Ich wünsche mir, dass in der Presse und den Medien mehr davon berichtet wird und nicht nur “30-Sekunden-Berichte” in den Nachrichten kommen.

    Ich drück sowohl den Chinesen als auch den Indern für die Mars-Mission die Daumen!

  17. […] habe ich über die Mondmission der chinesischen Raumfahrtagentur geschrieben und spekuliert, ob es in Zukunft Länder wie China oder Indien sind, die (bemannte) […]

  18. #18 lord_sinclair
    4. Dezember 2013

    ich weiß nicht recht…

    wäre es nicht sinnvoller und effektiver, wenn sich die raumfahrenden staaten zusammen tun und ihre ressourcen bündeln würden? nur so als gedanke.

    jedes raumfahrende land leistet für sich genommen ja außergewöhnliches. in meiner bescheidenen vorstellung von zusammenarbeit, würde sich diese leistung potenzieren. vor allem könnte man die redundanten vorhaben streichen und statt dessen neue programme ins leben rufen.

    wie seht ihr das? ist diese vorstellung utopisch (abgesehen von den politischen differenzen)?

  19. #19 Captain E.
    5. Dezember 2013

    Hm, aber wenn man den Mangel an interessanten Missionen der arrivierten Nationen (sprich: NASA, ESA, JAXA, Roskosmos) beklagt, sollte man natürlich folgende Missionen nicht vergessen: Mars Express, Mars Reconnaissance Orbiter, Mars Odyssey, Opportunity, Curiosity, Venus Express, Messenger, Cassini, Dawn, Lunar Reconnaissance Orbiter, Ladee, Stereo A und B, Rosetta, Juno sowie die nach Mangalyaan gestartete Maven. (Diese Liste umfasst lediglich Objekte außerhalb des Erdorbits und der Lagrangepunkte und erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit.)

  20. #20 Anderland
    5. Dezember 2013

    @lord_sinclar: siehe comment #15

  21. #21 Siegfried Marquardt
    15711 Königs Wusterhausen
    5. Dezember 2013

    Chinesen als erste auf dem Mond!

    Den Chinesen kann man nur gratulieren: Sie werden als erste mit der Raumsonde Chance 3 auf dem Erdtrabanten mit dem Mondfahrzeug Yutu landen und dort eine Exkursion/Expedition mit dem Jadehasen durchführen. Einfach super! Ganz solide Arbeit! Mit dieser Mondexkursion ist auch das Apollo-Programm für immer widerlegt und diskreditiert! Denn Nach chinesischen Angaben wird die Sonde 14 Tage in einer Entfernung von 200.000 bis 380.000 km um die Erde kreisen und dann die Mondlandung forcieren. Angeblich sollen die Amerikaner mit Apollo 11 auf direktem Wege im Sommer 1969 in Form einer Acht den Mond innerhalb von nur vier Tagen direkt erreicht haben (siehe im Internet Apollo 11). Dies ist astrophysikalischer Blödsinn. Es gibt nämlich nur 2 Vierzehntagesregime und ein 60-Tageszenario, um auf direkten Wege zum Mond zu gelangen, wenn man einmal von energiearmen Schleifen, so genannten Trajektorien absieht, die aber bis zu einem halben Jahr währen (siehe Smart 1 im Jahre 2003). Das 120 kg schwere Fahrzeug der Chinesen wird problemlos die Mondoberfläche erreichen, weil dazu nur schätzungsweise eine knappe Tonne Raketentreibstoff erforderlich ist {[2,71hoch (3,2/2,6)-1]*400 kg= 929 kg}. Bei Apollo 11 mussten 45 t zum Mond gestemmt werden. Dazu wären nach vorsichtigen Berechnungen ca. selbst 45 t erforderlich gewesen – für den gesamten Flug zum Mond und zurück weit über 100 t zusätzlicher Raketentreibstoff, wie deklariert. Die letzte Stufe von Apollo 11 zählte aber nur 120 t an Raketentreibstoff, um die erste und zweite kosmische Geschwindigkeit erreichen zu können. Und das Commando-Service-Modul (CSM) nebst Mondlandefähre (Lunarmodul) verfügten nur über knapp eine Treibstoffreserve 20 t. Einfach utopisch, um das Projekt damals überhaupt realisieren zu können. Ja, und wer hat eigentlich Lunochod auf dem Mond gefilmt? Der Mann im Mond?
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  22. #22 noch'n Flo
    Schoggiland
    5. Dezember 2013

    Und der erste Mondlandungsleugner im Fred. Wie erwartet mit lauter ollen Kamellen. Gähn!

  23. #23 johnny
    5. Dezember 2013

    @noch’n Flo
    Hat aber ganze zwei Tage gedauert, die werden nachlässig.
    🙂

  24. #24 Alderamin
    5. Dezember 2013

    @Siegfried Marquardt

    Ist das Kunst, oder kann das weg?

  25. #25 johnny
    5. Dezember 2013

    @Siegfried Marquardt
    Warum bist du eigentlich der Meinung, die Unternehmung der Chinesen wäre real?
    Scheint mir den Russen und Amerikanern gegenüber jetzt irgendwie unfair.

  26. #26 Flosch
    5. Dezember 2013

    Dies ist astrophysikalischer Blödsinn.

    Oh, ein Astrophysiker, na sowas. Wieso sind eigentlich Amis und Russen immer unglaubwürdig und böse, während die Chinesen unvoreingenommen beklatscht werden, frage ich mich. Naja, ich gehe schonmal vorsichtshalber die Popcornvorräte sichten…

  27. #27 Adent
    5. Dezember 2013

    @Alderamin
    Das kann unbesehen weg, ein typischer VTler mit ausgeprägtem Duning-Kruger, also weg damit (Hände abwisch).

  28. #28 Theres
    5. Dezember 2013

    Was war das denn für eine Rechnung in #21?
    Liegts am Sturm oder brauche ich Gingseng oder so was … War ja klar, dass die Fotos der letzten Jahre nicht geglaubt wurden.

  29. #29 rolak
    5. Dezember 2013

    Chinesen unvoreingenommen beklatscht

    Oha, Flosch, da habe ich doch glatt ‘belatscht’ gelesen und bis zum Zünden der Erkenntnis nur zwei Fragen im Kop:
        1) Hä?
        2) Wenns so negativ ist, wie es klingt, was soll der Satz mir sagen?
    😉

    Doch generell finde ich es ebenfalls höchst amüsant, welchen Vertrauensvorsprung einer der Betroffenen (egal welcher Nation) bekommt. – wird sowas beim jährlichen Denialisten-Kongress ausgewürfelt?
    Popcorn ist aktuell unpassend, gab grad nen schönen FliedLice etwas größerer Natur.

    brauche ich Gingseng

    ‘Ging’ machte der Gong; der Punkt ginge an die Gegenseite, meinte der Conferencier des Buchstabier-Wettbewerbs 😛

  30. #30 Theres
    5. Dezember 2013

    @rolak
    😀 Lach … nu sei mal nich so 😀

    Damit es wenigstens eppes on topic ist:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/14/fussspuren-am-mond-lro-fotografiert-den-landeplatz-von-apollo-16/

  31. #31 Flosch
    5. Dezember 2013

    Popcorn ist aktuell unpassend

    Ich sehe schon, nach dem leckelen Fliedlice pickst Du Dir lieber gerade Zutaten für einen Buchstabensalat aus den Postings. 😀

    Der Siggi scheint übrigens schon seit Jahren mit seinen Ergüssen durchs Netz zu geistern; wie nnFlo schon schrieb: Gähn!

  32. #32 stillerleser
    5. Dezember 2013

    @Verschwörungsphantast:

    Denn Nach chinesischen Angaben wird die Sonde 14 Tage in einer Entfernung von 200.000 bis 380.000 km um die Erde kreisen und dann die Mondlandung forcieren.

    Wozu soll man deinen (um es höflich auszudrücken) unsinnigen Ausführungen irgendeinen Glauben schenken oder überhaupt weiterlesen wenn schon deine erste konkrete Behauptung falsch ist?
    Die chinesische Sonde wird bereits morgen, nach 5 Tagen Flugzeit, in einen polaren 100km-Orbit um den Mond einschwenken! Nach 4 Tagen wird die Apoapsis auf 15km abgesenkt und nach weiteren 4 Tagen gelandet. Die Orbits werden unter anderem genutzt um das Landegebiet fotografisch zu erkunden.

    Mich würde echt interessieren woher ihr Verschwörungsphantasten immer eure “Informationen” hernehmt. Aber nach einer Quellenangabe brauche ich bei jemandem wie dir wohl nicht zu fragen. Aber wäre schon interessant wie so ein Unsinn wie “14 Tage zw. 200000-380000km um die Erde kreisen” entsteht. Zusammengestückelt aus Ria Novosti und Google Translate?

  33. #33 Captain E.
    5. Dezember 2013

    Um mal ein besonders lustiges “Argument” hervor zu heben:

    Ja, und wer hat eigentlich Lunochod auf dem Mond gefilmt? Der Mann im Mond?

    Ja, was für ein Film denn? Kennt den jemand von euch, abgesehen natürlich von Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen?

    Ansonsten lautet schließlich die logische Antwort: Niemand hat den Lunochod gefilmt – weder 1 noch 2. Fotos aus dem Orbit gibt es aber, wenngleich nur für jene, die an die Existenz der amerikanischen Raumfahrt und an deren Mondmissionen glauben.

    Zur Erinnerung: Der US-amerikanische Lunar Reconnaissance Orbiter, der die beiden Sowjet-Lunochods fotografiert hat (und das so gut, dass man den Laserreflektor von Lunochod 1 wieder verwenden kann!), hat auch ganz vorzüglich alle sechs Landestellen des Apolloprogramms dokumentiert.

  34. #34 stillerleser
    5. Dezember 2013

    @lord_sinclair:

    vor allem könnte man die redundanten vorhaben streichen und statt dessen neue programme ins leben rufen.

    Es gibt eigentlich keine redundanten Vorhaben bei Forschungssatelliten und Raumsonden. Die Mittel sind so knapp in diesem Bereich dass man mit jeder Mission etwas anderes/neues erforscht. Es werden also permanent neue Programme ins Leben gerufen.
    Nur manchmal werden zwei baugleiche Sonden gestartet wie bei den Marsrovern Spirit und Opportunity. Und das sollte viel öfter der Fall sein um für den Fall das ein System ausfällt ein zweites zur Verfügung zu haben. Das wurde bis Ende der 70er Jahre oft so gemacht, nur heute fast nicht mehr. Das Geld wird halt immer knapper.

    Davon abgesehen wird bei fast allen Forschungsmissionen international zusammengearbeitet. Auf NASA-Sonden fliegen meistens europäische Experimente mit und umgekehrt. Am geplanten ESA-Marsrover wird (nur aufgrund Geldmangels) Russland in beträchtlichem Umfang beteiligt sein (leider auch mit der Startrakete, der billigen aber unzuverlässigen Proton).

  35. #35 rolak
    5. Dezember 2013

    sei mal nich so

    Ich war und bin ja gar nicht so, Theres, die GingGongGingGegen-Staffette fand ich jedoch zu schön zum Nichtschreiben.

    btt: Letzendlich ist mir selbstverständlich völlig egal, wer die (bemannte) Raumfahrt aktuell besser beforscht – Hauptsache, es geht überhaupt weiter. Ein kleines Rennen ist üblicherweise schneller vorantreibend als gemeinsame Arbeit. Imho bietet die Kombination von beidem die allerbesten Möglichkeiten.

  36. #36 Siegfried Marquardt
    15711 Königs Wusterhausen
    6. Dezember 2013

    Als der obige Beitrag verfasst wurde, waren die Parameter der chinesischen Raumsonde Chang`e-3 dem Verfasser nicht bekannt. Es wurden die Parameter daher grob abgeschätzt und auf der Grundlage dieser Schätzungen die obige Berechnung vorgenommen. Eine Recherche im Internet ergab, dass die Gesamtmasse der Raumsonde Mo1=2,35t betragen soll und die Landemasse der Mondfähre Mo2= 1,2 t. Dies ließ nun eine genauere Kalkulation zu. Ausgehend von der Raketengrundgleichung

    vB= ve *ln (Mo/Ml), (1)

    wobei es sich bei vB um die Bahngeschwindigkeit (der Differenz der ersten Kosmischen Geschwindigkeit von 7,9 km/s und der zweiten Kosmischen Geschwindigkeit von 11,2 km/s) handelt und Ml die Leermasse der Sonde darstellen soll, kann die obige Formel zur Ermittlung der Treibstoffmenge MTr wie folgt präzisiert werden. Es gilt dann ganz trivl

    vB= ve *ln (Mo/Mo-MTr). (2)

    Nach Transformation und Umformung von (2) errechnet sich die Treibstoffmenge MTr zu

    MTr= Mo*[1-1/ehoch(vB/ve)], (3)

    Damit errechnet sich die Treibstoffmenge zur Erreichung der zweiten Kosmischen Geschwindigkeit zu

    MTr (1)= 2,35 t*[1-1/2,72hoch (3,3/4)]=1,32 t. (4)
    Es werden also nicht rund 0,93 t, sondern 1,32 t Raketentreibstoff benötigt, um die zweite Kosmische Geschwindigkeit zu erreichen. Und um auf dem Mond zu landen wären

    MTr (2)=1,2 t*[1-1/2,72hoch (2,6/2,6)]=0,76 t (5)

    erforderlich. Bestechend und überzeugend ist das chinesische Konzept, weil hier realistische Parameter vorliegen. Es geht hier also nicht um Glaubensfragen, sondern um die physikalische Realisierbarkeit des Projektes.

    Siegfried Marquardt , Königs Wusterhausen

  37. #37 Theres
    6. Dezember 2013

    @Siegfried Marquardt
    Das ist ja schön, nur … gab es die Mondlandung doch.
    Erkläre doch bitte die Bilder 2, 7, 13 von dort: http://www.boston.com/bigpicture/2010/01/images_from_the_lunar_reconnai.html

  38. #38 Franz
    6. Dezember 2013

    @stillerleser
    Das Geo Return Problem kann man von zwei Seiten sehen. Fällt der Geo Return weg, dann konzentriert sich die Forschung auf 2-3 Länder und alle anderen dürfen zwar mitzahlen. haben aber nichts davon, verlieren das Interesse und stellen die Zahlungen ein. Das will die ESA auch nicht.
    Die massive Zerstückelung steht da gegenüber wie du richtig erwähnt hast. Ich sehe aber eher das Problem in der Überreglementierung wo kaum mehr Platz für Innovation und Eigeninitiative bleibt und den Politikern die um Arbeitsplätze fürchten und sich gerne Orden umhängen.

    Ich finde mein Argument bezüglich der NASA nicht unbedingt falsch, denn wenn es private Anbieter gibt die den Job auch machen, aber nur die mit einem ROI, dann reduziert die Regierung die Gelder. Ist wie mit den ganzen Nebenbahnen in Österreich die geschlossen werden, weil die privaten nur auf lukrative Strecken setzen und der Staat nicht alle unrentablen durchfüttern kann.

    Mit Mittelweg meinte ich ein demokratisches System welches aber nicht gegeneinander sondern miteinander arbeitet. Das funktioniert in der EU halt nicht, weil Entscheidungen politisch sind und nicht vernünftig.

  39. #39 Franz
    6. Dezember 2013

    @stillerleser
    Arbeitest du am ESA Marsrover ? Der kommt mir auch ziemlich ‘bekannt’ vor 🙂

  40. #40 Spritkopf
    6. Dezember 2013

    @Theres
    Die sind natürlich alle nachbearbeitet worden. Was denn sonst?

    Gläubige wie Marquardt lassen sich nicht überzeugen. Denen kannste alles mögliche vorhalten, ob nun den weltweit von Funkamateuren abgehörten Funkverkehr zwischen Houston und Apollo oder das Mondgestein, welches von Wissenschaftlern in aller Welt untersucht werden durfte oder die Russen, die in der Lage waren, den amerikanischen Funkverkehr anzupeilen, aber nicht ein Sterbenswörtchen von einem Fake verloren oder die Chinesen, die mit Chang’E 1 bekundeten, sie hätten die Überbleibsel der amerikanischen Mondlandungen erspäht usw.

    Das ist dem Marquardt alles wurscht. Der lebt in seiner eigenen Erklärungsschleife. Und die sieht bildlich gesprochen aus wie ein alter Cassettenrecorder, wo du auf den Wiedergabeknopf drückst und von einem eiernden Band wird der zum Erbrechen oft gehörte Uraltkäse jeden Tag aufs Neue abgespult. Da ist jede Diskussion sinnlos.

  41. #41 stillerleser
    6. Dezember 2013

    Das Geo Return Problem kann man von zwei Seiten sehen. Fällt der Geo Return weg, dann konzentriert sich die Forschung auf 2-3 Länder und alle anderen dürfen zwar mitzahlen. haben aber nichts davon, verlieren das Interesse und stellen die Zahlungen ein.

    Ja, die Forschung und Entwicklung würde dort stattfinden wo die klügsten Köpfe und besten Technologien vorhanden sind und gleichzeitig würden andere Geldgeber leer ausgehen (da sie keine adequaten Spezialisten und Technologien haben) und abspringen. Man müsste diesen Mitgliedern andere Kompensationen anbieten (vielleicht günstigen Zugang zu Technologien, Ergebnissen ect.).

    ch finde mein Argument bezüglich der NASA nicht unbedingt falsch, denn wenn es private Anbieter gibt die den Job auch machen, aber nur die mit einem ROI, dann reduziert die Regierung die Gelder.

    Nochmal: Es gibt keine privaten Anbieter die den Job der NASA machen. Kein privates Unternehmen schickt Raumsonden zum Mars oder startet Forschungssatelliten. Weil sie keinen ROI erzielen könnten. Ohne massive finanzielle Unterstützung der NASA würde auch kein privates Unternehmen neue Raumkapseln entwickeln. Nur wenn die NASA selber als Auftraggeber auftritt (um beispielsweise Komponenten einer Raumsonde bauen zu lassen) können private Unternehmen mit dieser Art Raumfahrt Geld verdienen.

    @stillerleser
    Arbeitest du am ESA Marsrover ?

    Hehe, wie kommst du denn darauf? Nein, Raumfahrt und Astronomie verfolge ich nur interessehalber.

  42. #42 stillerleser
    6. Dezember 2013

    Das hier fand ich an dem Marquardtschen Verschwörungsgespinne auch noch nett:

    …wenn man einmal von energiearmen Schleifen, so genannten Trajektorien absieht,…

    Prof. Marquardt erklärt die Welt.

    Wenn also eine Mondsonde auf direktem Weg zum Mond fliegt beschreibt bzw. folgt sie keiner Trajektorie? Und bei fahrenden Autos beschreibt ein spritsparender Smart eine Trajektorie während ein energiehungriger Porsche dies nicht tut?

    Aber wirklich krass: Dieser Mensch schreibt einfach einen zweiten Beitrag ohne auch nur im geringsten auf die Antworten zu seinem ersten Beitrag einzugehen.

  43. #43 Captain E.
    7. Dezember 2013

    @stillerleser:

    Theoretisch ist es natürlich denkbar, es irgendwann eine private Raumfahrt geben wird. Im Bereich der Kommunikation haben wir sie oder sind zumindest sehr dicht dran.

    Das Problem ist halt immer, dass eine private Raumfahrt darauf beruhen müsste, dass Hersteller von kompletten Systemen und Komponenten und Betreiber von Start- und Missionsdienstleistungen kostendeckend arbeiten müssten plus einem gewissen Gewinn. Woher soll das Geld kommen? Vielleicht von kommerziellen Auftraggebern, aber auch die müssen Gewinn machen. Am Ende landet man bei den Menschen. Wenn die, also wir alle, für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen Geld auszugeben bereit wären, die man nur mit Raumfahrt bereit stellen kann, dann endlich gäbe es etwas wie “private Raumfahrt”.

    Kurz- und mittelfristig sehe ich das aber auch nicht.

  44. #44 Alderamin
    7. Dezember 2013

    @stillerleser

    Aber wirklich krass: Dieser Mensch schreibt einfach einen zweiten Beitrag ohne auch nur im geringsten auf die Antworten zu seinem ersten Beitrag einzugehen.

    Er spricht vermutlich nur mit dem Blogchef persönlich.

    @Captain E.

    Theoretisch ist es natürlich denkbar, es irgendwann eine private Raumfahrt geben wird. Im Bereich der Kommunikation haben wir sie oder sind zumindest sehr dicht dran.

    Die haben wir doch schon lange. Die Ariane ist genau so kommerziell wie der Airbus und startet schon seit langem private Kommunikationssatelliten. Wettersatelliten sind auch nicht vom Staat bezahlt, soviel ich weiß. Und am Dienstag hat eine SpaceX Falcon einen Fernsehsatelliten der luxemburgischen Firma SES, die auch die Astras betreibt, gestartet. Die Rakete ist komplett aus privaten Mitteln entwickelt worden.

    Was noch fehlt ist eine private bemannte Raumfahrt. Da die noch keine Gewinne abwirft, kann der Auftraggeber bisher nur die Regierung sein. Es sei denn, Elon Musk will in die Geschichte eingehen und zahlt seinen eigenen Marsflug aus der eigenen Tasche. Das ist jedoch keine nachhaltiger Business Case. Nur einer kann als erster Mensch auf dem Mars in die Geschichte eingehen.

  45. #45 stillerleser
    8. Dezember 2013

    @Captain E.:
    Bei der Diskussion mit Franz ging es explizit um das Tätigkeitsfeld der NASA und darum dass der NASA Gelder für rein wissenschaftliche Missionen gestrichen werden wenn private Anbieter ihre Projekte übernehmen. Die NASA startet jedoch keine Telekommunikationssatelliten und bietet keinen Weltraumourismus an. Das aber sind die Tätigkeitsfelder der privaten Raumfahrt (bzw. geplante Tätigkeitsfelder).

    Die Aufgaben der NASA, d.h. u.a. Forschung (die machen natürlich noch anderes) kann aber kein privater Anbieter übernehmen, da es keine Kunden gibt die bereit wären diese teuren Projekte zu bezahlen. Eine Marssonde für 500Mio. Dollar “nur” um ein paar Meßdaten zur Atmosphärenzusammensetzung und Bodenbeschaffenheit zu bekommen kann sich keine Uni oder Uni-Verbund leisten. Die Unis sind daher auf die Zusammenarbeit mit der NASA angewiesen da diese einen Großteil der Kosten übernimmt. Und rein kommerzielle Kunden die an wissenschaftlichen Daten vom Mars oder der Zusammensetzung des interstellaren Mediums interessiert wären kenne ich erst recht nicht. 😉

  46. #46 Captain E.
    8. Dezember 2013

    @Alderamin&stillerleser:

    Wenn ihr beiden noch einmal nachlest, werdet ihr feststellen, dass ich folgendes geschrieben hatte:

    Theoretisch ist es natürlich denkbar, es irgendwann eine private Raumfahrt geben wird. Im Bereich der Kommunikation haben wir sie oder sind zumindest sehr dicht dran.

    Die Satellitenstarts mit Ariane-Raketen stellen dabei einen Grenzfall dar, weil dieser Träger immer noch subventioniert wird/werden muss. Ansonsten ist das natürlich so, dass die Kosten solcher Missionen komplett aus privater Hand bezahlt werden.

    Für Wettersatelliten gilt aber nicht, soweit ich weiß. Die spielen zwar Geld ein, aber in der Regel stehen staatliche Stellen hinter den Starts, zumindest soweit ich weiß.

    Zuguterletzt bin ich auch gar kein Gegner einer staatlichen Raumfahrt, und ich bezweifle, dass der Staat sich mit seinen Unterorganisationen daraus zurück ziehen wird. Bei manchen Kommentatoren im Intern
    et hört sich das aber genau so an. “Wenn die Raumfahrt erst einmal komplett privat und frei von staatlichem Einfluss ist, erwartet uns eine tolle Zukunft.” Oder so ähnlich! Wie auch von stillerleser gesagt, gibt es gerade im Bereich der Forschung ein Primat des Staates. Etwas mehr privates Engagement könnte natürlich helfen.

  47. #47 Grand.Masta.MIR
    11. Dezember 2013

    Habt Ihr davon schon mal gehört:

    Die Inder haben den Start ihrer Marsfähre nur vorgetäuscht, um zu erreichen, dass sie mehr Nutzlastweltraumflugaufträge erhalten! Das ist eine global-südasiatische Hinduverschwörung gegen die Chinesen und gegen die NWO!

    Natürlich war der Start einer Rakete nicht vorgetäuscht, aber darin ist nur ein Marsfährendummy, welcher dann verglühen wird. Wenn Du am 23.12.2013 um 23:23 uhr in den Himmel guckst, Richtung NNW, dann wirst Du sie verglühen sehen! (Bitte macht Fotos vom entstehenden Chemtrail und schickt sie MIR!) Ich weiss ganz genau, dass es wahr ist, denn der Hohl-Im-Kopp-Verlag hat _noch nichts_ darüber berichtet und die NASA schweigt! Das Raum&Zeit Magazin und die Anti-Zensur-Koalition und Jo Conrad & G. Wisnewski wissen auch noch nichts zu berichten – auch ein Zeichen von Antiidiotie!

    Ramen!

  48. #48 Alderamin
    11. Dezember 2013

    @Captain E.

    Wenn ihr beiden noch einmal nachlest, werdet ihr feststellen, dass ich folgendes geschrieben hatte:

    Darauf hatte ich mich ja auch bezogen. Wir haben die private Raumfahrt ganz sicher schon. Der Fall SpaceX-SES ist zweifelsohne komplett privat gewesen. Die lang bewährten Titan und Atlas-Raketen sind von privaten Firmen gebaut worden, die außerdem Geld mit Rüstungsgütern verdienen, die sie an die USA und andere Staaten verkaufen, aber sie sind dennoch privat, und wenn eine private Nutzlast mit diesen Raketen gestartet wird, dann sehe ich das auch als private Raumfahrt an, weil es ein Business-to-Business-Deal ist.

    Die Satellitenstarts mit Ariane-Raketen stellen dabei einen Grenzfall dar, weil dieser Träger immer noch subventioniert wird/werden muss.

    Wenn der kommerzielle Einsatz der Ariane nicht als private Raumfahrt zählt, dann zählt allerdings der Einsatz von subventionierten Airbussen bei private Fluglinien auch nicht als private Luftfahrt… Boeing meckert ja regelmäßig über die Subventionierung von Airbus, finanziert sich selbst jedcoh durch Rüstungsgüter quer.

    Für Wettersatelliten gilt aber nicht, soweit ich weiß. Die spielen zwar Geld ein, aber in der Regel stehen staatliche Stellen hinter den Starts, zumindest soweit ich weiß.

    Hast recht, ich hab’ nochmal nachgeschaut. In Europa hat Eumetsat die Meteosats finanziert, das ist eine Zwischenstaatliche Organisation der EU. Bei den Amerikanern ist es die NOAA, die zum Handelsministerium gehört. Ich hatte vermutet, dass heutzutage, wo die Wettervorhersageschon in privater Hand ist, solche Firmen auch die Satelliten finanzieren, aber so weit ist man noch nicht. Ich gehe aber davon aus, dass die Satelliten Geld verdienen, indem ihre Daten an private Firmen verkauft werden.

  49. #49 Siegfried Marquardt
    Königs Wusterhausen
    11. Dezember 2013

    Berechnung der Brennschlussgeschwindigkeit vB der chinesischen Rakete „Langer Marsch 3B“
    Nach Leitenberg (Leitenberg, B. 2013) beträgt die Masse der 1. Stufe der Rakete „Langer Marsch 3B“ 179 t plus 164 t für die vier Booster, also insgesamt 343 t. Die 2. Stufe umfasst insgesamt 55 t und die 3. Stufe 21 t. Die Triebwerke der ersten beiden Stufen werden jeweils mit Stickstoffpentoxid (N2O5) als Oxidator und als Brennstoff mit unsymmetrischem Dimethylhydrazin (abgekürzt UDMH) betrieben. Die effektive Ausströmgeschwindigkeit beträgt hier jeweils ca. ve= 2600 m/s. Die dritte Stufe wird mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff betrieben und besitzt eine effektive Ausströmgeschwindigkeit von ca. 4200 m/s. Diese Rakete kann eine Nutzlast von über 5 t in den Orbit schießen. Die Raumsonde Chang`e-3 besitzt insgesamt eine Masse von 3,7 t (rund 4 t) inklusive der 2,35 t für das Landemodul nach neuesten Internetinformationen. Nach der Raketengrundgleichung errechnet sich die Brennschlussgeschwindigkeit vB bei einer Startmasse von Mo und einer Leermasse Ml zu
    vB=ve * ln (Mo/Ml) (1)
    Damit sind sämtliche Ausgangsgrößen vorhanden, um die Brennschlussgeschwindigkeit nach Brennschluss der 3. Stufe zu berechnen. Es ergibt sich schätzungsweise eine Brennschlussgeschwindigkeit von
    vB=2,6 km/s ln (423/80)+ 2,6 km/s ln (80/25)+ 4,2 km/s ln (25/4)=
    (4,33+3,02+7,5)km/s=14,85 km/s. (2)
    Damit kann die Raumsonde Chang`e-3 ganz komfortabel die 2. Kosmische Geschwindigkeit von 11,2 km/s erreichen, wenn auch von den 14,8 km/s noch ca. 3,3 km/s für die Wirkung der Erdgravitation (ca.3 km/s) und für den Luftwiderstand (0,3 km/s) subtrahiert werden müssen. Zum Vergleich: Die dritte Stufe von Apollo 11 erzielte lediglich eine Brennschlussgeschwindigkeit von 12, 8 km/s und konnte somit niemals die 2. Kosmische Geschwindigkeit nach Abzug der 3,3 km/s für die Geschwindigkeitsreduktion durch die Gravitation und den Luftwiderstand aufgrund der ungünstigen Masseverhältnisse erreichen (Zur Erinnerung: das Commando-Service-Modul hatte eine Masse von immerhin ca. 45 t!) . Aufgrund der geringen Masse der chinesischen Raumsonde Chang`e-3 von insgesamt rund 4 t ist das chinesische Mondprojekt absolut realistisch! Da kann man nur meinen: Klein, aber fein! Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  50. #50 Nordlicht_70
    11. Dezember 2013

    Hallo Siegfried Marquardt,

    für mich ist das ein sehr informativer Beitrag, danke.

    Ich habe da mal als Laie eine Frage. Die Ausströmgeschwindigkeit hängt ja nicht nur von der Brennstof/Oxidator – Kombination ab sondern auch von konstruktiven Details, meinetwegen Größe und Form der Brennkammern, Brennkammerdruck etc.
    Werden Standartwerte für die Ausströmgeschwindigkeiten benutzt?

  51. #51 Spritkopf
    11. Dezember 2013

    @Nordlicht_70
    Bei Bernd Leitenberger (so heißt der Gute nämlich, nicht Leitenberg) wird das alles ausführlich und verständlich erklärt.

  52. #52 Siegfried Marquardt
    Königs Wusterhausen
    12. Dezember 2013

    Der Flug zum Mond und die Mondlandung der chinesischen Raumsonde Chang`e-3

    1. Der Flug zum Mond der chinesischen Raumsonde Chnag`e-3

    Nach erreichen der 2. Kosmischen Geschwindigkeit von 11,2 km/s wirkt bis zum Mond nur die Gravitation der Erde und die des Mondes auf die Raumsonde. Um die Wirkung der Erd- und Mondgravitation auf die Raumsonde zu berechnen, muss man sich des Gravitationsgesetzes bedienen. Aus dem Newtonschen Gravitationsgesetz lässt sich folgende allgemeine Relation ableiten, die den Zusammenhang zwischen den beiden Gravitationsbeschleunigungen g1 (vom Zentralkörper-Erde/Mond) und g2 (vom Raumschiff) und den beiden Radien r1 (Radius eines Zentralkörpers, z.B. der der Erde/des Mondes) und r2 (Entfernung des Raumschiffes zu einem Gravitationskörper, z.B. zu der Raumsonde Chang`e-3) widerspiegeln:

    g2=g1*r1² (1)
    r2²

    Auf die Raumsonde in einer Entfernung von r von der Erde mit dem Radius R bezogen, wirkt eine Gravitation von:

    gr= gE*R² (2)

    Nun muss die Formel (2) integriert und durch r dividiert werden, um die durchschnittliche Gravitationsbeschleunigung gr berechnen zu können. Die durchschnittliche Gravitationsgröße gr errechnet sich zu
    r r
    gr= gE *R² ∫ 1 dr = gE *R² | -1 |. (3)
    r R r² r r R

    Nun muss die Entfernung von der Erde bis zum Punkt r bestimmt werden, wo die 11,2 km/s an Fluchtgeschwindigkeit quasi auf Null durch die Wirkung der durchschnittlichen Gravitationsbeschleunigung gr abgebremst wird. Dazu muss die transformierte und umgestellte Formel (3) mit

    gr= v² (4)
    2*r

    gleichgesetzt werden. Es gilt dann, wie gezeigt werden kann

    r= -gE*2R². (5)
    v²- gE*2R

    Damit ergibt sich für

    r= -2*9,89 * 6340000² m = 180.657 km . (6)
    11.200² – 2*9,89*6340.000

    Die Entfernung zum Mond beträgt damit immerhin noch ca. 220.000 km (400.000 km-180.000 km). Die durchschnittliche positive Beschleunigung bis zum Mond nimmt dann einen Wert nach (5) von:

    g(220.000 km)=1,62 m/s²*[( -1740² km²) )-( -1740² km² )]≈0,0078 m/s² (7)
    220.000 *220.000 km² 1740*220.000 km²

    an. Damit wird die Raumsonde Chang`e-3 bis auf eine Geschwindigkeit zum Mond von

    v=√2*220.000.000 m*0,0078 m/s²= 2620 m/s² (8)

    beschleunigt.

    2.Die Einmündung der Raumsonde Chang`e-3 in die Mondumlaufbahn und die Mondlandung

    Um in die Mondumlaufbahn zu münden, müssen die 2,62 km/s auf rund 1600 m/s abgebremst werden. Damit wäre eine Treibstoffmenge bei einer Landemasse von 3,7 t von

    MTr=(2,721::2,6-1)*3,7t =(2,720,38-1)*3,7 t =(1,46 -1)*3,7 t = 0,46*3,7 t ≈ 1,7 t (9)

    notwendig. Es verbleiben dann noch insgesamt 2 t. Zur Landung auf dem Erdtrabanten vom Mondortbit aus wären unter der Berücksichtigung der Mondgravitation, womit eine zusätzliche Geschwindigkeit bis zur Mondoberfläche von rund 402 m/s erzeugt wird (v=√100.000*2*1,62=402m/s) weitere 2,32 t Treibstoff erforderlich, wie nachfolgend eindrucksvoll gezeigt werden kann:

    MTr= (2,722: 2,6 -1)*2 t = (2,720,77 -1)*2 t= (2,16 -1)*2 t=1,16*2 t ≈ 2,32 t. (10)

    Schlussfolgerung: Die Landung von Chang`e-3 auf dem Erdtrabanten könnte ganz knapp gelingen, wenn man einmal bei den obigen mathematisch-physikalischen Grobkalkulationen und Schätzungen von gewissen Ungenauigkeiten und der Tatsache ausgeht, dass die Sonde noch einen Ionenantrieb besitzt. Nicht so bei Apollo 11: Um in die Mondumlaufbahn zu münden, mussten die 2,62 km/s des 41 t schweren Commando-Service-Moduls ebenfalls auf rund 1600 m/s abgebremst werden. Damit wäre eine zusätzliche Treibstoffmenge von

    MTr=(2,72 1::2,6 -1)*41 t =(2,720,38-1)*41 t =(1,46 -1)*41 t = 0,46*41 t = 18,89 t (11)

    notwendig gewesen. Zur Landung auf dem Erdtrabanten vom Mondortbit aus wären unter der Berücksichtigung der Mondgravitation, womit eine zusätzliche Geschwindigkeit bis zur Mondoberfläche von rund 402 m/s erzeugt wird (v=√100.000*2*1,62=402m/s) weitere 8,4 t Treibstoff erforderlich gewesen, wie gezeigt werden kann:

    MTr= (2,722: 2,6 -1)*7,2 t = (2,720,77 -1)*7,2 t= (2,16 -1)*7,2 t=1,16*7,2 t = 8,4 t. (12)

    Damit hätte die Mondlandefähre „Eagle“ bereits ihr Pulver mehr als verschossen gehabt, um es salopp zu formulieren, denn es standen ja insgesamt nur 7,8 t Treibstoff zur Verfügung. Es fehlten also insgesamt über 27 t Treibstoff, damit Apollo 11 überhaupt in die Mondumlaufbahn hätte einmünden können und um auf dem Mond zu landen. Schlussfolgerung: Apollo 11 war der größte Bluff der Menschheitsgeschichte!
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  53. #53 Florian Freistetter
    12. Dezember 2013

    @Marquardt: Wenn sie ihren Unsinn hier schon abgeben müssen, dann machen sie das doch bitte dort, wo es thematisch passt: -> http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/07/19/die-mondlandungsluge-einmal-anders-betrachtet/

  54. #54 Alderamin
    12. Dezember 2013

    @Siegfried Marquardt

    Nun muss die Entfernung von der Erde bis zum Punkt r bestimmt werden, wo die 11,2 km/s an Fluchtgeschwindigkeit quasi auf Null durch die Wirkung der durchschnittlichen Gravitationsbeschleunigung gr abgebremst wird.

    Wenn da (wie bei Dir) was kleineres rauskommt als “unendlich”, solltest Du Deinen Rechenweg überdenken, denn die 2. kosmische Geschiwndigkeit ist ja gerade so definiert, dass das Schwerefeld das betreffende Objekt erst im Unendlichen auf 0 herunterbremst….

  55. #55 Florian Freistetter
    12. Dezember 2013

    @Alderamin: Hab grad ein wenig gegoogelt: Ich denke, es bringt nichts, auf Herrn M. zu antworten. Seine Texte kopiert er anscheinend identisch in alle Foren und Kommentarabteilungen, die er findet… Ich klassifiziere das also als Spam und werde zukünftige Kommentare löschen.

  56. #56 Alderamin
    12. Dezember 2013

    @Florian

    Ok. Nur für den Fall, dass sich jemand von den Formeln beeindruckt fühlte…

  57. #57 noch'n Flo
    Schoggiland
    12. Dezember 2013

    Kann es sein, dass da jemandem nicht ganz klar ist, dass die Apollo-Raumschiffe niemals den Erdorbit verlassen haben, sondern dieser nur bis zur Mondumlaufbahn erweitert wurde? Dann gelten nämlich für die ganzen Flugberechnungen völlig neue Basisparameter.

  58. […] habe letzte Woche schon über die Chang’e-3-Mission der chinesischen Raumfahrtagentur geschrieben. Am 1. Dezember hat China eine Raumsonde zum Mond geschickt. Dort ist sie vor einigen Tagen […]

  59. #59 Florian Freistetter
    7. Januar 2014

    @Izmir Übül: wenn du deine Frage ohne persönliche Angriffe formulieren kannst, dann kommt sie auch durch den Spamfilter.

    Abgesehen davon ist es a) sinnlos und b) frustrierend, ständig den Mondlandungsleugnern hinterher zu rechnen. Das bringt nix; außer verlorener Lebenszeit.

  60. #60 Izmir Übül
    7. Januar 2014

    Wenn ich sehe, dass bspw. hier

    http://www.zeit.de/wissen/2013-12/china-erste-rakete-mond

    von insgesamt 34 Kommentaren 31 von diesem Typ sind, dann kann ich das leider nur als pathologisches Geltungsbedürfnis bezeichnen (und diese Fundstelle ist ja nur ein Beispiel von vielen Internetforen, in welchen er sich auf dieselbe Weise verewigt hat). Andererseits ist mir die Sache auch nicht so wichtig.

  61. #61 Florian Freistetter
    7. Januar 2014

    @Izmir Übel: “dann kann ich das leider nur als pathologisches Geltungsbedürfnis bezeichnen”

    Du wolltest fragen, ob jemand die Sachen von Marquardt nachrechnet. Das kannst du auch tun, ohne gleich wieder irgendwen persönlich anzugreifen oder psychologische Ferndiagnosen zu stellen. Muss man sich immer auf das Niveau derer begeben, die man kritisiert? Das bringt absolut nix.

  62. #62 Spritkopf
    7. Januar 2014

    Der Herr hat auch vor kurzem hier gepostet, wenn ich mich recht erinnere. Und jeglicher Versuch einer Diskussion mit ihm hat sich als vollkommen sinnlos erwiesen, da er auf Antworten niemals eingeht, sondern stets seinen seit zig Jahren gleichen Film abspult.

  63. #63 Izmir Übül
    7. Januar 2014

    Alles klar! Aber wie ich sehe, macht das ja ohnehin keiner, was es ihm wiederum leicht macht, bei seinen Darstellungen zu bleiben.

  64. #64 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. Januar 2014

    @ Izmir Übül:

    Aber wie ich sehe, macht das ja ohnehin keiner, was es ihm wiederum leicht macht, bei seinen Darstellungen zu bleiben.

    Es ist völlig latte, ob sich nun einer oder tausende die Mühe machen, ihn zu widerlegen – in seiner eigenen Welt (in seinem Kopf) hat er recht und wird sich auch durch nichts und niemanden vom Gegenteil überzeugen lassen.

  65. #65 Spritkopf
    7. Januar 2014

    Bei ZO hat sich tatsächlich keiner die Mühe gemacht, aber hier sehr wohl (weiß nicht mehr, wo der entsprechende Thread ist). Aber wie schon gesagt: Ob man dem Herrn Marquardt antwortet oder ob in China ein Fahrrad umfällt, kommt aufs Gleiche heraus.

  66. #66 Bruno
    Dresden
    20. Februar 2014

    @Herr Marquardt

    die Bedeutung von “dikreditiert” (#66)
    sollten Sie sich mal informieren, andererseits haben Sie
    es aber aus meiner Sicht schon richtig angewendet.

  67. #67 Bruno
    20. Februar 2014

    Sorry, #36