In meiner Serie über Zufall und Wahrscheinlichkeit ging es heute um das Unvermögen der Menschen, echten Zufall zu erkennen. Echter Zufall erscheint uns zu ordentlich und das was wir für Zufall halten, ist viel zu geordnet. Und abgesehen davon ist es sowieso enorm schwer, tatsächlich echt zufällige Zufallszahlen zu produzieren. Wie man dabei vorgehen kann, zeigt dieses Video aus der Numberphile-Reihe:

Kommentare (10)

  1. #1 Mabuse
    4. Januar 2014

    Eigentlich ein alter Hut . . .
    Mein selbstgebastelter Zufallszahlengenerator
    hat als Quelle ein kleines Stück Pechblende,
    ein alter Ionisationsrauchmelder tuts auch.

  2. #2 Mabuse
    4. Januar 2014

    Ah so ja . . .
    Wer noch einfacher haben will,
    verwende einen Halbleiterdetektor aus geeignetem Transistor
    Bsp. 2N3055 aufgesägt und verwendet kosmische Strahlung.
    So einfach ist das.

  3. #3 Mabuse
    4. Januar 2014

    Und nicht zu vernachlässigen sollte man die
    Signalkette, so kurz wie möglich, da die
    Bandbreite derselben auch noch einen uu. nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verteilung haben könnte.

    Naja . . 2-3 Transistoren oder so aufm Audioeingang oder
    einem Bit sollten eigentlich genügen . . .
    Muss ja nicht gleich ECL (Emitter Coupeld Logic) sein.
    sollten eigentlich

  4. #4 rolak
    4. Januar 2014

    Warum nicht gleich einen bequemen Sitzplatz in irgendeinem AKW reservieren, Mabuse? Für so etwas gibt es doch seit eh & jeh Einfacheres.

  5. #5 haarigertroll
    4. Januar 2014

    @rolak:
    Blöd nur, dass in den meisten AKWs das Strahlungsniveau sogar niedriger ist als außerhalb 🙂

  6. #6 rolak
    4. Januar 2014

    niedriger

    Es war von bequem die Rede, haarigertroll, nicht von sicher. ZB auf der Ofenbank wäre noch was frei.

  7. #7 Till
    4. Januar 2014

    ne Webcam ( siehe RandCam) tuts auch und man braucht sich auch keine Gedanken über die Digitalisierung des Signals zu machen etc.

  8. #8 Mabuse
    4. Januar 2014

    @rolak ich bevorzuge nur echt alte Kachelöfen und
    deren Bänke mit echt rustikial historischen
    uranranglasierten Kacheln. Da hält die Wärme länger
    und die Energie ist so frei, das meine Photopapiere
    sich an selbig Gelegenheit nicht ohne Grauschleier
    trocknen lassen.
    Mit der freien Energie eines vollen Castors im Garten
    in ca. 35m Tiefe eingebuddelt, das währe schön, könnte ich wesentlich Ökonomischer Heizen und mir eine menge Arbeit sparen.

  9. #9 Connie
    4. Januar 2014

    Bereits die Zahl pi ist eine Folge von Zufallsziffern. Es ist
    also recht leicht, dass man Zufälle konstruiert.

    Sind sechs gezogene Lottozahlen zufällig?

    Nein, denn vor dem Einlauf in den Rotationsbehälter
    sind die Kugeln Woche für Woche stets gleich sortiert!

    Es ist durchaus möglich, dass bestimmte Kombinationen
    nicht die Spur einer Chance haben, gezogen zu werden. Das läßt sich aber erst in frühestens 200 Millionen Jahren feststellen.

    Und bis dahin ist das Ziehungsgerät unbrauchbar.

    GvC

  10. #10 PDP10
    4. Januar 2014

    @Connie:

    “Bereits die Zahl pi ist eine Folge von Zufallsziffern. Es ist
    also recht leicht, dass man Zufälle konstruiert.”

    Nein. Das ist immer noch nicht geklärt.
    Siehe zB:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mathematik-ist-die-kreiszahl-pi-normal-a-895876.html

    Echte Zufallzahlen zu erzeugen – ohne sowas wie die oben von Mabuse beschriebenen physikalischen Hilfsmittel – ist immer noch verdammt schwer …