In der letzten Folge der Sternengeschichten habe erklärt, was ein Weltraumlift ist und warum es keine absurde Science-Fiction ist, einen 144.000 Kilometer langen Aufzug von der Erde bis ins Weltall bauen zu wollen. Es ist rein prinzipiell möglich und wir haben fast alle technischen Probleme gelöst. Aber zu so einem Weltraumlift gehört mehr als nur ein Seil. Man braucht eine Bodenstation. Man braucht vernünftige “Kabinen”, denn wer will schon ein paar Tage lang wie in einem normalen Lift herum stehen und nichts tun? Man muss in der Lage sein, den Lift vor Kollisionen zu schützen und muss wissen was man tut, wenn das Seil doch einmal reißt oder die Kabine herunter fällt. Um all diese Themen geht es in der aktuellen Folge der Sternengeschichten.

Sternengeschichten-Cover

Die Folge könnt ihr euch hier direkt als YouTube-Video ansehen oder direkt runterladen.

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Am einfachsten ist es, wenn ihr euch die “Sternengeschichten-App” fürs Handy runterladet und den Podcast damit anhört.

Die Sternengeschichten gibts natürlich auch bei iTunes (wo ich mich immer über Rezensionen und Bewertungen freue) und alle Infos und Links zu den vergangenen Folgen findet ihr unter http://www.sternengeschichten.org.


Kommentare (5)

  1. #1 swage
    13. Juli 2014

    Ich bin kein großer Freund von Weltraumfahrstühlen. Ich denke da eher an Gerald Bull’s Projekt Babylon. Möglicherweise mit einem magnetischen Beschleuniger und ionisierenden Lasern und einem Magnetfeld am Projektil das den Luftwiederstand reduziert. Oder gleich einen Plasmakanal erzeugen in den das Projektil geschossen wird, so ähnlich wie ein Schkwal Torpedo, nur eben für Luft anstatt Wasser. So ein Massetreiber wäre eine sehr kostengünstige Methode um Nutzlast ins Orbit zu befördern. Und man braucht kein superstarkes Kabel…

  2. #2 swage
    13. Juli 2014

    Oder… ist es eigentlich möglich etwas wie ein Scramjet im Projektil mittels eines Lasers vom Boden aus mit Energie zu versorgen?

  3. #3 kryptonoob
    17. Juli 2014

    @swage: Ich bin auch mit keinem Weltraumfahrstuhl befreundet ;-(

    @Florian: Danke für Deine ermutigenden Gedanken! Erleben werden wir so ein Teil wohl nicht, aber der Entschluss dazu wäre fast genauso toll, wie die Entdeckung außerirdischen Lebens: Beides ist tatsächlich im Rahmen des Möglichen für die kommenden Jahrzehnte!

  4. #4 Marco Jendrezok
    Gera
    21. Juli 2014

    toll, dass Du das Thema hier behandelst. Seit ich “Limit” gelesen habe, fasziniert mich das Thema. Dabei kann ich mir einen Fakt nicht erklären:
    Die am Seil hängende Raumstation fliegt im geostationären Orbit, soweit ist mir das klar. Doch daran hängt bei Dir ein noch weiter in den Orbit reichendes Seil (im Buch sogar ein Gegengewicht).
    Dieses Gewicht befindet sich dann weiter weg als der geostationäre Orbit und bewegt sich damit “langsamer” als die Erdumdrehung und “bremst” somit das Ganze im Verhältnis zur Erdumdrehung ab.
    Um ein anschauliches Bild zu wählen, warum wickelt die Erde das Seil dann nicht auf?

  5. #5 Florian Freistetter
    21. Juli 2014

    @Marco Jendrezok: “Um ein anschauliches Bild zu wählen, warum wickelt die Erde das Seil dann nicht auf?”

    Es kommt immer aufs Gewicht an. Wenn das Gewicht über dem geostationären Orbit genau so stark nach außen zieht wie dasGewicht unter dem geostationären Orbit nach innen, dann bleibt alles im Gleichgewicht.