stuffmatters (Andere)In den letzten fast zwei Wochen gab es in meinem Blog eine ausführliche Besprechung des Buchs “Stuff Matters: Exploring the Marvelous Materials That Shape Our Man-Made World”* von Mark Miodownik. Ich habe jeden Tag ein weiteres Kapitel des Buchs vorgestellt und jedes Kapitel hat sich ausführlich mit einem bestimmten Material, seiner Geschichte und seiner Verwendung beschäftigt. Diese ausführliche Rezension ging heute zu Ende und ich kann nur noch einmal darauf hinweise, dass es ein wirklich großartiges Buch ist, dessen Lektüre sich auf jeden Fall lohnt. Ich habe enorm viel gelernt und enorm viel Spaß beim Lesen gehabt. In meiner Rezension habe ich trotz aller Ausführlichkeit nur einen Teil der spannenden Geschichten erzählen können. Mark Miodownik hat noch viel mehr über die wunderbare Welt der Materialien zu erzählen. Zum Abschluss gibt es daher noch eine lange Vorlesung, in der er ein paar der seltsamen Eigenschaften vorstellt und natürlich auch ein paar coole Experimente präsentiert.

Viel Spaß mit dem Video. Und viel Spaß mit dem Buch! Lest es!

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Kommentare (7)

  1. #1 ilukhlh
    17. Januar 2015

    Ist das überhaupt legal was du hier machst? Mit diesen detailierten Buchvorstellungen? Ich werde Mark Miodownik mal anschreiben was er davon hält.

  2. #2 Pete
    17. Januar 2015

    Darf er. Ich habe mir einige der Rezensionsartikel angesehen, sie sind Berichterstattung und Kommentar.
    Etwas Anderes waere es, wuerde man das Buch im Faksimile wiedergeben oder (wortwoertlich) groessere Teile davon zitieren. Irgendwann findet auch die Zitatfreiheit ein Ende.

    Ausserdem, welcher Buchautor hat es nicht gern, wenn sein Werk lobende Erwaehnung findet 😉
    Jetzt warte ich noch auf Zweierlei: Die deutsche Ausgabe (nicht, dass ich die englische nicht verstehen wuerde, aber Deutsch faellt mir nun mal leichter) und dann noch als Hoerbuch.

  3. #3 Florian Freistetter
    17. Januar 2015

    @Pete: “Darf er.”

    Ja, darf er 😉 Aber der anonyme Kommentator von vorhin war ja nicht wirklich ums Urheberrecht besorgt, sondern wohl nur einer der Leute, die ich hier aus guten Gründen rausgeworfen habe bzw. einer der Trolle, die mir ab und zu ans Bein pinkeln wollen…

    “Jetzt warte ich noch auf Zweierlei: Die deutsche Ausgabe”

    Da würde ich mich auf eine potentiell lange Wartezeit einstellen. Ich vermute mal, die deutschen Verlage werden sich hier eher zurück halten, weil Miodownik viele Dinge anhand von spezifisch britischen Phänomenen/Objekten/Gebäuden/Menschen erzählt. Das lässt sich schwer für deutschsprachige Leser übersetzen, die keinen Bezug zu Großbritannien haben. Zumindest war das die Begründung eines deutschen Verlages, von dem ich weiß, dass er sich kurzfristig für eine Übersetzung interessiert hat, keine Übersetzung zu machen. Aber wer weiß – vielleicht täusche ich mich ja auch und es kommt doch noch eine (obwohl ich noch keine entsprechende Vorankündigung gefunden habe).

  4. #4 Pete
    17. Januar 2015

    Mit der gleichen Begruendung haette man es auch ablehnen koennen, Bill Brysons “Kurze Geschichte der alltaeglichen Dinge” ins Deutsche zu uebertragen 😉
    Gab denn auch ein schoenes (Hoer-)Buch, das auch fuer Nicht-Briten/Nordamerikaner verstaendlich ist.

    @Verlage: Nur Mut!

  5. #5 Florian Freistetter
    17. Januar 2015

    @pete: “Mit der gleichen Begruendung haette man es auch ablehnen koennen, Bill Brysons “Kurze Geschichte der alltaeglichen Dinge” ins Deutsche zu uebertragen”

    Jaaa… aber du vergisst einen wichtigen Punkt: Bryson war schon DAVOR ein Bestsellerautor; auch in Deutschland. Die Verlage konnten also sicher sein, dass die Leute das Buch kaufen werden – egal was drinnen steht. Das gilt umso mehr für sein aktuelles Buch “One Summer” (siehe auch hier: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/07/10/buecher-fuer-den-sommerurlaub-2-humor-higgsteilchen-und-historische-astronomie/). So ein obskures Buch, dass sich auf eine Zeit spezialisiert, die kaum ein Deutscher persönlich erlebt hat, in einem Land, das nicht Deutschland ist, würde ein Verlag normalerweise NIE in Deutschland veröffentlichen. Bzw. vermutlich wären auch viele amerikanische Verlage zurückhaltend, wenn es um so ein enorm spezielles Thema geht. Aber die Verlage (in D und anderswo) wussten eben, das der Name Bryson ausreicht, um das Buch zu verkaufen (zum Glück, den “One Summer” bzw. die deutsche Ausgabe ist ein wirklich hervorragendes Buch!).
    Miodownik ist aber zwar in UK bekannt, aber auch nur der wissenschaftsinteressierten Nische und “Stuff Matters” war sein erstes Buch. In Deutschland kennt ihn niemand (außer denen, die ab und zu BBC schauen UND sich für Wissenschaft interessieren – und die sind als Zielgruppe zu klein). Das ist halt das alte Dilemma: WENN du einmal berühmt bist (egal wodurch und wofür) kannst du schreiben was du willst – das Buch wird ein Bestseller werden. Aber es ist enorm schwer, nur durch das Schreiben von Büchern berühmt zu werden. Das geht vielleicht noch mit Krimis oder mit Literatur, sofern sie medienwirksame Preise von Kritikern gewinnt. Aber sicher nicht mit Sachbüchern. Das sieht man ja auch gut bei einem Blick in die Sachbuch-Bestsellerlisten…

  6. #6 Pete
    17. Januar 2015

    Nun ja, Du hast ja mittlerweile etwas Einblick in das Verlagswesen. Von daher nachvollziehbar.
    Bleibt also die Hoffnung, dass sich ein Verlag findet.

  7. #7 rolak
    18. Januar 2015

    spezifisch britischen Phänomenen/Objekten/Gebäuden/Menschen

    Insbesondere bei dem Entdecker- / ErfinderAnspruch bzgl des rostfreien Stahls würde bei der Übertragung ins Deutsche da wohl (ziemlich berechtigt) eine Redigierung angedacht werden, Florian. Ist ein bißchen wie StarTrek/TOS, wo Checkov isolations-traditionsgemäß anachronistisch auch immer ankommt mit “nein, wurde erfunden vom russischen…” 😉