Ich bin ja immer auf der Suche nach qualitativ guten deutschsprachigen Wissenschaftsvideos. Da gibt es leider immer noch viel zu wenige. Aber bei meiner Recherche zu meinem Artikel über Zwiebelkuchen und die Entstehung des Lebens bin ich auf die schöne Serie The Simple Chemics gestoßen. Das ist offensichtlich als Nachhilfeprogramm für Schülerinnen und Schüler gedacht, aber auch für alle anderen sehr informativ, die ihr Wissen über Chemie ein wenig auffrischen wollen. Passend zu meiner Geschichte über Zwiebelkuchen und die Chiralität von Molekülen auf Kometen habe ich mal die Folge über Alkane und Isomere herausgesucht, die das Thema sehr schön zusammenfasst:

Die Sprache in den Videos ist vielleicht ein klein wenig zu flapsig… aber ich finde die Serie wirklich gut und werde sie definitiv nutzen, um endlich mal ein wenig mehr über Chemie lernen!

(Und außerdem finde ich die Idee super, die Präsentationssoftware Prezi zur Erstellung von Videos zu nutzen! Ich denke, das sollte ich auch mal ausprobieren…)

P.S. Nicht vergessen: Heute Abend halte ich einen Vortrag im “Haus der Schwarzen Bergen” im Sternenpark Rhön. Wenn ihr in der Gegend seid, dann kommt vorbei!

Kommentare (14)

  1. #1 Pilot Pirx
    Wels
    25. März 2015

    Mit sowas kommt man heutigen Schülern? Und denen gefällt das? War ja keine Minute auszuhalten.
    Ist aber egal, die homologen Reihen sitzen noch, da hat unser Chemielehrer gute Arbeit geleistet 😀 .

  2. #2 mesut2012
    25. März 2015

    In Sachen Chemie-Videos empfehle ich den klassischen Telekolleg Chemie mit dem freundlichen Professor Victor Pichlmayr (R.I.P.).

  3. #3 CC-103
    25. März 2015

    “The Simple Club”(so nennen die sich) hat übrigens noch 3 weitere Kanäle, “The Simple Physics”, “The Simple Maths”, und “The Simple Biology”, nur mal so am Rande erwähnt 😉

  4. #4 Kalony
    25. März 2015

    ich bin mal ehrlich…ich habe nix verstanden…und das lag nicht an der flapsigen sprache 🙂

  5. #5 dgbrt
    25. März 2015

    Der Telekolleg vom Bayrischen Rundfunk aus den 1970ern ist sicherlich ein Klassiker, das hat aber auch damals schon keinen Schüler interessiert.
    Und ich bin mir nicht sicher was schlechter ist: Das Original oder die “Parodien” die man so auf YouTube findet.

    Außer Harald Lesch kenne ich nicht wirklich viele gute deutsche Videos. Wer sich also weiterbilden möchte muss auch Englisch lernen! Das gilt genauso für Russen, Chinesen, Japaner, … die können Englisch.

    Menschen, die sich nicht weiterbilden möchten, schauen auch diese “Furz”-Videos nicht.

    WARUM gibt es im deutschsprachigen Raum keine englischen Videos, Filme mit deutschen Untertitel. Inhalt verstehen und dabei ein wenig die andere Sprache lernen…

  6. #6 bewitchedmind
    26. März 2015

    @ Pilot Pirx Es ist nicht die flapsige Sprache, es ist dieser fürchterlich arrogante Tonfall. Im Effekt des Keine-Minute-Auszuhaltens stimme ich aber eindeutig zu. Dabei hätte ich gerade die Organik gerne mal wieder aufgefrischt.

    Bitte, Florian, verschone uns mit weiterem Material aus dieser Quelle. 😉

  7. #7 Enrico
    26. März 2015

    Ich finde es gut wenn du englischsprachige Videos auf deinem Blog postest. Denn ich bin 15 Jahre alt (gehe an ein mathematisches naturwiss. technisches Gymnasium und fast Klassenbester) und bin grad dabei mir die Englische Sprache anzueignen. Da helfen englische Vorträge natürlich extrem! Deswegen meine Bitte, dass du möglicherweise immer mal englisches oder deutsches in einem ausgeglichenen Verhältnis postest.
    Ich lese deinem Blog schon ein halbes Jahr und es ist unglaublich was ich alles von dir lernen konnte! Danke!

  8. #8 Florian Freistetter
    26. März 2015

    @bewitchedmind: “Bitte, Florian, verschone uns mit weiterem Material aus dieser Quelle”

    Tja, Geschmäcker sind halt verschieden. Hier meckern die, die lieber Videos á la Lesch hätten (den ich zB persönlich viel zu lahm & langweilig finde); verlinke ich englisch Videos, meckern andere, usw. Das schöne am Internet ist ja: Es findet sich (fast) für alle was.

  9. #9 christian groschke
    26. März 2015

    Was ich persönlich bei Lesch interessant finde, dass er einer der wenigen ist, die sich nicht auf die naturwissenschaftliche Perspektive beschränken, sondern auch zur Grundlage unseres Denkens – der Philosophie – ein Brücke schlägt (ein bisserl stark neukantianisch gefärbt aber doch). Die Mißverständnisse zwischen Philosophie und Naturwissenschaft sind ja leider Legion. (sh Debatte Neurowiisenschaften – freier Wille etc)
    Der hier verlinkte Video ist halt stark auf die Junge Generation abgestimmt. Ich denke, es braucht eh verschiedene Strategien des didaktischen Zugangs, da ja Menschen auch unterschiedlich darauf ansprechen. Ich kann mir solch Videos oder auch z.B. ihren Astronomiepodcast nur zur Unterhaltung anhören (der wird aber keinen Freitag ausgelassen), mir ist es leider schon auf der Uni so gegangen, dass ich von Vorträgen nicht wirklich profitieren, sondern mich nur lesend fortbilden konnte um die Erkenntnis nachhaltig abzuspeichern

  10. #10 Basilius
    Tokyo-ESP
    26. März 2015

    @dgbrt

    Der Telekolleg vom Bayrischen Rundfunk aus den 1970ern ist sicherlich ein Klassiker, das hat aber auch damals schon keinen Schüler interessiert.

    Du meinst wohl eher: Es hat damals den kleinen Schüler dgbrt nicht interessiert.
    Ich weiß wirklich nicht, warum manche auf dem Telekolleg so herumhacken. Ja, es hat nichts von dieser modernen KrachBummPäng-Präsentation, sondern es wird ganz einfach unaufgeregt Wissen vermittelt indem Versuche gemacht werden. Was ist denn daran so schlecht? Ich habe damals die Chemie und Physik Folgen gerne angeschaut.
    Aber ich bin ja auch damals schon gerne in die Schule gegangen und deshalb scheint mir Dein letzter Satz durchaus schlüssig zu sein. Wer schon in der Schule keinen Bock hatte und sich nicht weiterbilden möchte, für den ist dann so etwas wie das Telekolleg keine wirkliche Alternative, weil es dem Schulunterricht zu ähnlich ist.
    Für diese Menschen ist dann vielleicht tatsächlich die KrachBummPäng-Präsentation zugänglicher.

    WARUM gibt es im deutschsprachigen Raum keine englischen Videos, Filme mit deutschen Untertitel. Inhalt verstehen und dabei ein wenig die andere Sprache lernen…

    Könnte das vielleicht auch daran liegen, daß Du keine Untertitel dafür schreibst? Schließlich kann heutzutage jeder, der einen Internetfähigen PC besitzt und sich somit solcherlei Videos anschauen kann diese auch mit beliebigen Untertiteln in Eigenregie versehen. Da gibt es einen ganzen Haufen freier Software dafür, die nichts kostet.
    Nur ein Beispiel:
    http://www.nikse.dk/subtitleedit/
    Abgesehen davon: Woher weißt Du denn, daß es diese Untertitel nicht schon längst gibt? Auf der Welt ist eine riesige Community der Untertitel-Ersteller tätig. Wenn man ein bisschen nach den passenden Stichworten googlet, dann findet man so einiges.
    Man muss dazu nur wissen, daß mit einem halbwegs modernen Videoplayer (ich empfehle den VLC-Player von http://www.vlc.de/ ) die Untertitel als eigene Datei zum Film hinzugeladen werden können. Die Untertitel müssen nicht zwingend in der Datei des Videos eingebettet sein. Schau mal z.B. unter http://www.opensubtitles.org/de nach.

  11. #11 Zorro
    26. März 2015

    Immerhin eine schöne Anregung, wie man mit einer Freundin mal einen lustigen Abend verbringen kann, man braucht dazu nur ein Feuerzeug und ein Bohneneintopf. 😉

  12. #12 Bens
    28. März 2015

    Feuerfurz Alder!!1! 😀

  13. #13 emreee
    1. April 2015

    Florian hat recht, die Geschmäcker sind verschieden . Mir persönlich geht zb Harald Lesch extrem auf den sack. Seine ganzen Bewegungen mit seinen Händen und die mimik nerven mich unheimlich .

  14. #14 VideoLAN fan
    23. Dezember 2016

    Falls VLC (meine Meinung dürfte klar sein, aber Geschmäcker sind und dürfen verschieden sein), dann bitte von den Original-Autoren, und nicht von einem “Anbieter” der die Startseite im Browser ändert oder sonstige Schweinereien mit Eurem Rechner macht. Die richtige Quelle ist:

    http://www.videolan.org/

    Hier gibt’s einen alten Beitrag des BSI zum konkreten Fall VLC:
    buerger-cert.de/archive?type=widnewsletter&nr=NL-T11-0015

    Allgemein gilt:
    Es gibt eine Menge Dreck da draußen, die deutschsprachige Wikipedia ist bei Opensource aber erstaunlich gut. Also lieber einmal zu oft den Originallink bei Wikipedia nachschlagen, als die eigenen Daten/Rechner zu riskieren