Radioaktivität ist böse? Nicht wirklich… Radioaktivität gibt es nämlich nicht nur in Atomkraftwerken – sie tritt auch ganz natürlich überall auf. Und ihre Erforschung hat uns sehr viele neue Erkenntnisse über das Universum gebracht. Radioaktive Strahlung ist zwar manchmal tatsächlich gefährlich, aber auch höchst faszinierend. So wie hoffentlich auch diese Folge der Sternengeschichten.

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Kommentare (11)

  1. #1 eumenes
    24. April 2015

    Physiker sollten den korrekten Term “Kernkraftwerke” benutzen.

  2. #2 Florian Freistetter
    24. April 2015

    @eumenes: “Physiker sollten den korrekten Term “Kernkraftwerke” benutzen.”

    Da hab ich ja Glück, dass ich kein Physiker bin… 😉

  3. #3 Alderamin
    24. April 2015

    @eumenes

    Was soll daran korrekter sein? “Kern” sagt auch nicht mehr als “Atom”, eher weniger. Was für Kerne überhaupt? Und was passiert mit denen? Dann doch lieber gleich “Fissionskraftwerk” (im Gegensatz zum “Fusionskraftwerk”).

    Atomkraftwerk wird verstanden, darauf kommt’s letztlich an.

  4. #4 eumenes
    24. April 2015

    @Alderamin
    “Atomkraftwerk wird verstanden, darauf kommt’s letztlich an.”
    und ist entsprechend belegt
    Formal ergibt sich “korrekt” aus der DIN.
    Schau doch mal in die von Dir oft zitierte wikipedia

  5. #5 Nordlicht_70
    24. April 2015

    @Alderamin
    Ich sehe das nicht so. Es geht um die Unterscheidung. ALLE Energie stammt aus Atomen. Nur die (Atom)Kernenergie nutzt die Energie aus den Kernen der Atome.

  6. #6 maunz
    Radioaktivität ist böse?
    24. April 2015

    Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima, …
    Ups, war nicht bös gemeint …

  7. #7 Alderamin
    24. April 2015

    @eumenes

    In Wikipedia steht, die Begriffe seien synonym, auch wenn die DIN-Norm nur den einen vorschreibt (aber DIN ist nicht Duden). Wenn man keinen Fachartikel schreibt, muss man nicht unbedingt jede DIN- und ISO Norm strengstens einhalten. Gerade wenn das Wort “Atomkraftwerk” negativ belegt ist, kann man dem ja auch entgegenwirken, indem man das Wort auch in neutralen Zusammenhängen verwendet. Ich würd’s einfach nicht zu genau nehmen.

    @Nordlicht
    Nach dieser Logik müsste man Fusionskraftwerke auch Kernkraftwerke nennen. Sprache ist nicht immer logisch. Leberkäse ist kein Käse mit Leber (beim Metzger gab’s neulich “Schweinelachs”; auch schön 😉 ).

  8. #8 eumenes
    24. April 2015

    @Alderamin
    Ich meine auch die Physiker und nicht umgangssprachliche Synonyme. Wir sind doch so stolz, dass wir alles auch in Fremdsprachen beherrschen; dann lass uns einfach mal schauen, wie es in der Sprache der Veröffentlichungen heißt: “nuclear” – und damit basta.
    PS: man kann auch Anregungen und Kritik annehmen

  9. #9 Florian Freistetter
    24. April 2015

    @Eumenes, Alderamin: “Wenn man keinen Fachartikel schreibt, muss man nicht unbedingt jede DIN- und ISO Norm strengstens einhalten. Gerade wenn das Wort “Atomkraftwerk” negativ belegt ist, kann man dem ja auch entgegenwirken, indem man das Wort auch in neutralen Zusammenhängen verwendet”

    Das war ja im Prinzip auch exakt das, was ich ansprechen wollte. Kaum sagt man “Radioaktivität”, denken alle nur an Atom/Kernkraftwerke (und mir erschließt sich beim besten Willen nicht, warum eines dieser Wörter “besser” als das andere sein sollte) und entsprechende Katastrophen. Sieht man ja auch an dieser Diskussion hier. In meinem Podcast geht es nicht im geringsten um AKWs/KKWs – trotzdem wird hier schon wieder nur darüber diskutiert…

    @eumenes: Wo wäre denn eigentlich der Vorteil der Verwendung von KKW gegenüber AKW bzw. der Nachteil bei der Verwendung von AKW?

  10. #10 Ludger
    24. April 2015

    Zu Henri Becquerel [Wikipedia]
    1896 experimentierte er mit der Phosphoreszenz von Uransalzen.
    Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphoreszenz#Phosphoreszenz_.2F_Fluoreszenz

    Phosphoreszenz / Fluoreszenz

    Die Phosphoreszenz ist eine besondere Form der Lumineszenz (kaltes Leuchten). Sie unterscheidet sich vom ähnlichen Phänomen der Fluoreszenz darin, dass die Fluoreszenz nach dem Ende der Bestrahlung rasch abklingt, meist innerhalb einer millionstel Sekunde, wogegen es bei der Phosphoreszenz zu einem Nachleuchten kommt, das von Sekundenbruchteilen bis hin zu Stunden dauern kann.

  11. […] Folge 126: Radioaktive Astronomie […]