Im Laufe der Zeit hat man diese usprünglichen Klassen noch ein wenig erweitert, um auch die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckten braunen Zwerge zu inkludieren. Diese Objekte, die keine echten Sterne sind aber auch keine echten Planeten habe ich ja in Folge 91 der Sternengeschichten schon ausführlich vorgestellt. Mit absteigender Temperatur werden drei Typen unterschieden, die mit den Buchstaben L, T und Y bezeichnet werden. Und außerhalb dieser Sequenz existieren noch jede Menge spezielle Klassen für andere spezielle Arten von Sternen.

Wenn unsere Sonne als ein G2V-Stern ist, dann sagt uns der Buchstabe “G”, dass es sich um einen gelb leuchtenden, an der Oberfläche ungefähr 6000 Grad heißen Stern handelt, in dessen Spektrum man eine Vielzahl an chemischen Elementen sehen kann. Um die Klassifizierung ein bisschen genauer zu machen, hat man jede Gruppe noch in 10 Untergruppe eingeteilt, die mit den Zahlen von 0 bis 9 bezeichnet werden. Ein G2-Stern wie die Sonne ist also heißer als ein G7-Stern. Und ein G9-Stern ähnelt einem Stern vom Typ K0 schon sehr stark. Mit der Bezeichnung “G2” weiß man also schon sehr viel über die Eigenschaften der Sonne. Und was hat die “V” zu bedeuten? Das ist wieder eine ganz andere Geschichte, die bis zur nächsten Folge warten muss…

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Kommentare (1)

  1. #1 Ralf
    http://katzkidz.wordpress.com/
    5. Juni 2015

    Hallo.

    Der obige Direktlink ist leider falsch, er führt zu der vorherigen Folge Nummer 131.
    Mit einem Umweg bin ich dann auf diese http://sternengeschichten.podspot.de/post/sternengeschichten-folge-132-obafgkm-die-spektraklassen-der-sterne/ Seite gekommen, wo dann die aktuelle Folge zu finden war.

    Vielen Dank für deine tollen Beiträge in Schrift- und Audioform :). Ralf