Momentan findet ja gerade der Blog-Schreibwettbewerb statt. Alle sind aufgerufen, Artikel einzureichen und tolle Preise zu gewinnen. Damit ich die Artikel hier im Blog einfach und unkompliziert einbauen und präsentieren kann, steht in der Ausschreibung, dass ich sie am liebsten in reiner Textform haben will. Das hat zu Fragen geführt, wie man das macht – den Office-Programme wie Word tun das ja standardmäßig nicht. Es ist aber nicht schwer und Leser Hans hat netterweise eine kurze Zusammenfassung geschrieben und erklärt, wie das geht. Vielen Dank dafür!
(Und hoffentlich fühlen sich dadurch noch ein paar Leute motiviert, am Wettbewerb mitzumachen. Momentan hält sich die Zahl der eingereichten Beiträge nämlich noch so sehr in Grenzen, dass ich den Bewerb absagen muss, wenn nicht noch deutlich mehr dazu kommt…)

Hier ist also der Gastbeitrag von Hans:
———————————————————————

Im Aufruf zum Schreibwettbewerb 2015 hat Florian gebeten:

Schickt mir bitte keine Word-Dateien oder andere Office-Dokumente, sondern nur reine unformatierte Text-Files (also einfach die Datei in eurem Word/Office-Schreibprogramm als “txt”/Text-Datei speichern oder gleich einen reinen Texteditor verwenden; zum Beispiel das Programm “Editor” das auf jedem Windowsrechner automatisch installiert ist).

Darauf entspann sich in den Kommentaren eine längere Diskussion über Texteditoren, Zeichensätze und verschiedenem anderen technischen Kram, mit dem sich Otto-Normal-user oder Ottilie-Normal-userin in der Regel nur selten beschäftigt, wenn überhaupt. Deshalb hier für alle, die unter Windows arbeiten und nicht wissen, was gemeint ist, eine kurze Erläuterung, was es mit diesen Texteditoren auf sich hat und wie man zu diesen reinen Textdateien kommt.

Texteditoren
Fangen wir mit der Antwort auf die Frage, “Was ist ein Texteditor?” an: Ein Texteditor ist ein Programm zum schreiben von Texten. Im Gegensatz zu den Textverarbeitungen aus Office-Paketen, wie etwa Word (MS-Office) oder Writer aus Star- bzw. LibreOffice sind diese Programme aber sehr viel einfacher gestrickt. Man kann damit eben nur Texte schreiben aber sonst nichts. Es gibt keine Formatvorlagen, wo man irgendwelche Papiergrössen oder Absatzlayouts einstellen könnte. Man kann nicht einmal fett- oder kursiv-schrift darstellen, so wie ich das hier gerade gemacht habe. Das ist in etwa vergleichbar mit einem leeren Blatt Papier, einem Bleistift und einem Radiergummi. Man kann mit dem Bleistift auf’s Blatt schreiben und Fehler mit dem Radiergummi korrigieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Textabschnitte markieren und verschieben kann, was bei handgeschriebenem oder mit Schreibmaschiene erstelltem Text nicht geht. (Ausser man zerschneidet das Papier und klebt es neu wieder zusammen.) Aber dann ist meisst erst mal Schluss.
Jetzt hat Florian noch geschrieben, dass auf jedem Windowsrechner ein Programm namens Editor installiert ist. Aber wo findet man das?
Die Antwort ist: Man wählt im Startmenü den Punkt “Alle Programme”.

Startmenu1_anon

In der darauf erscheinenden Anzeige wählt man “Zubehör” aus, und findet dort den Editor.

Startmenu2_anon

In der klassischen Ansicht des Startmenüs sieht das etwa so aus, je nach dem, wieviele Programme auf dem Rechner installiert sind:

Startmenu3b_anon

(Man kann in höheren Windowsversionen einstellen, ob man die “klassische Ansicht” haben will, oder die Neuere.)

Der dann erscheinende Editor sieht so aus:

Editor leer

Wenn man darin einen Text geschriebenen hat und diesen speichern will, also “Datei/Speichern” wählt, dann erhält man den von Florian gewünschten reinen Text. Dieser reine Text zeichnet sich dadurch aus, dass er im Gegensatz zu den Dokument-Dateien aus dem Office Paket, keinerlei zusätzliche Daten enthält. Die von den Officeprogrammen erzeugten Dokument-Dateien enthalten dagegen immer jede Menge Zusatzinformationen.

In der oben erwähnten Diskussion geht es schliesslich noch um einen anderen Editor, der den Namen Notepad++ trägt. Dieser Editor produziert auch “nur” Textdateien, besitzt jedoch eine Menge Features, die u.a. für Software Entwickler interessant sind. Der kann z.B. so aussehen:

Notepad-pp_anon

Bei dem in diesem Beispiel gezeigten Text handelt es sich um Programmcode. Was der bedeutet, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt. Es fällt aber z.B. auf, das der Text farbig dargestellt wird und Zeilennummern am linken Rand stehen. Das einfärben bestimmter Wörter und die Zeilennummerierung sind einige der Dinge, die dieser Editor automatisch macht.

Office Pakete

Bei der Textverarbeitung aus dem Office Paket werden die Texte gleich formatiert dargestellt. Oftmals hat man die Ränder eines Papierblattes als grauen Kasten eingeblendet, und innerhalb dessen Grenzen spielt sich die ganze Darstellung ab. Weitere Auszeichnungen wie etwa fett- oder kursiv-schrift werden sofort angezeigt. Ausserdem gibt es viele weitere Kriterien bzw. Regeln, womit man einstellen kann, wie ein Text zu formatieren und darzustellen ist. Das können z.B. unterschiedliche Zeichensätze sein, etwa Courier oder Times New Roman . Dazu sind unterschiedliche Schriftgrössen möglich. Man kann auch verschiedene Vorlagen definieren etwa für Überschriften oder eingerückten Text. Das alles gibt es bei einfachen Texteditoren meisstens nicht! Trotz all dieser vielen Möglichkeiten kann man sich aber auch von Officepakten einfachen Text ausgeben lassen. Bei OpenOffice-Writer geht das so (und bei anderen Programmen wie Word funktioniert es im Prinzip genau so):

1. Man wählt im Menü den Dialog “Speichern unter”:

oo-Speichern unter1b

2. In dem erscheinenden Dialogfenster gibt man zunächst einen Dateinamen an, aber: dann wählt man im Feld “Dateityp”, erst mal den Typ “Text (.txt)” aus.

oo-Speichern unter2c_anon

3. Wenn man dann auf “Speichern” klickt, erscheint u.U. das folgende Hinweisfenster:

OO-Formatwarnung

Hier wählt man “Aktuelles Format beibehalten”, denn wir wollen ja reinen Text haben und kein Writer-Dokument.

Im Windows-Explorer sieht das dann so z.B. aus:

oo-Testdatei-Win-Explorer-view2b_anon

oder so, wenn man Detailansicht (Ansichten/Details) gewählt hat.

oo-Testdatei-Win-Explorer-view1d_anon

Soweit diese Anleitung, womit hoffentlich alle klar kommen und Florian diesmal keine zusätzliche Arbeit mehr hat.

Kommentare (42)

  1. #1 Braunschweiger
    15. August 2015

    @Hans: Sehr schön!
    Meine Großmutter hieß übrigens Ottilie… Bis 1970 hatte sie aber sicherlich nicht viel von Computern gehört und wohl wenig dafür interessiert. 🙂

  2. #2 LasurCyan
    15. August 2015

    Ergänzender Hinweis für den geplagten MacUser: Dort heisst das Progrämmchen TextEdit.

  3. #3 kdm
    15. August 2015

    Schrub man den Text mittels WordPerfect , kann man den als .txt speichern, wenn man als Dateityp bei “Speichern unter” = “Windows-Text ANSI” auswählt.

  4. #4 cassandra
    15. August 2015

    @LasueCyan MacUser sind nie geplagt – da ist das einfach 🙂

  5. #5 Alderamin
    15. August 2015

    Alternative Wege zum Texteditor von Windows:

    – in das unterste Feld im ersten Bild (wo “Suche starten” steht; bei mir unter Windows 7 steht da “Programme/Dateien durchsuchen”) Editor eintippen, dann erscheint das Programm oben in der Startleiste.

    – Oder Rechtsklick auf den Desktop, Neu->Textdokument und dann das entstandene leere Dokument Neues Textdokument.txt öffnen.

    Wie ich bereits anmerkte, bricht der Editor gemäß seiner Voreinstellung die geschriebene Zeile nicht um, sondern rollt den Fensterinhalt nach links und die Zeile wird immer länger; damit man den selbstgeschriebenen Text auch lesen kann, sollte man keinesfalls eigene Zeilenumbrüche einfügen, sondern unter dem Menüpunkt Format das Häkchen bei Zeilenumbruch setzen, dann bricht der Text am Ende des Fenster um, ohne Zeilenumbruch-Zeichen in den Text einzufügen. Die müsste Florian ansonsten alle wieder entfernen, damit der Text später in verschieden breiten Fenstern passt. Sonst wird jede Zeile zum eigenen Absatz.

  6. #6 Siegfried
    15. August 2015

    .. und morgen erklärt euch Onkel Florian, wie ihr sicher auf einem Zebrastreifen über die Straße kommt.

  7. #7 Florian Freistetter
    15. August 2015

    @Siegfried: 1) Ist das kein Artikel von mir sondern ein Gastartikel. Und 2) Wo ist jetzt das große Problem? Als ich die Ausschreibung für den Wettbewerb gemacht habe, gabs Fragen von Leuten, die es gewohnt waren, Texte mit Office-Programme zu schreiben und nicht wussten, wie man reinen Text erzeugt. Jetzt gibts eine ausführliche Antwort auf diese Frage. Schlimm?

  8. #9 Chemiker
    15. August 2015

    Eine ziemlich komplizierte Anleitung. Anderswo ist das praxisnäher erklärt. 🙂

  9. #10 Hans
    15. August 2015

    Zuerst einmal @Florian: Danke für’s publizieren. 🙂

    @Braunschweiger, #1

    @Hans: Sehr schön!

    Das freut mich. 🙂

    Meine Großmutter hieß übrigens Ottilie… Bis 1970 hatte sie aber sicherlich nicht viel von Computern gehört und wohl wenig dafür interessiert. 🙂

    Das wundert mich nicht. Der grösste Teil der Elterngeneration meiner Verwandtschaft, also alle, die so zwischen 1935 und 1955 geboren wurden, haben damit auch nicht viel am Hut.

    #2 LasurCyan

    Ergänzender Hinweis für den geplagten MacUser: Dort heisst das Progrämmchen TextEdit.

    Ah ja. Danke für die Ergänzung. Jetzt müsstest Du nur noch dabei schreiben, wie es gestartet wird. Oder sind die Mechanismen vergleichbar?

    #5 Alderamin

    Alternative Wege zum Texteditor von Windows:

    Schön, dass Du die auch noch beschreibst. Ich hab sie mir geschenkt, denn so wie ich den Text verfasst habe, hätte da auch jeweils noch ein Bild dazu gemusst. Aber Bilder sind in dem Text schon genug drin, wie ich finde. Und die Bilder zu bearbeiten hat mir auch mehr Zeit gekostet, als ich erwartet hatte.

    P.S. falls es noch jemanden interessiert: Ich hab den Text mit Notepad++ geschrieben und die Bilder mit IrfanView und GIMP bearbeitet. – Screenshots via “PrintScreen”- bzw. “Druck”-Taste erstellt, und mit IrfanView gespeichert. Falls jemand noch ‘ne kurze Beschreibung dazu braucht, bitte melden.

  10. #11 bruno
    15. August 2015

    …ich wollte nur den Bedarf klären.
    Und aufzeigen dass es Bedarf gibt.

    Wäre doch auch ein schönes Thema für den SCHREIWETTBEWERB….*röchl*

    …”How to cross a safeway without getting hit by a car”…
    vielleicht mach ich da ja mal was….
    😉

  11. #12 bruno
    15. August 2015

    ah…reingedroppt… #11 bezog sich auf #9

  12. #13 Hans
    15. August 2015

    Florian Freistetter schrieb in der Einleitung:

    Momentan hält sich die Zahl der eingereichten Beiträge nämlich noch so sehr in Grenzen, dass ich den Bewerb absagen muss, wenn nicht noch deutlich mehr dazu kommt…

    Ich denke, das wird sich zum Ende der Einsendephase noch ändern. Ich hab da auch noch was in Arbeit, dass ich aber auch erst später einsenden werde.

  13. #14 Hans
    15. August 2015

    @bruno:
    Im Zweifelsfall besser ein Zitat an den Anfang, damit man auch gleich sieht, worauf sich der Kommentar bezieht.

  14. #15 LasurCyan
    15. August 2015

    Ah ja. Danke für die Ergänzung.

    Gern geschehen, Hans.

    Jetzt müsstest Du nur noch dabei schreiben, wie es gestartet wird. Oder sind die Mechanismen vergleichbar?

    Also gefunden werden kann das Programm im ‘Finder’. Ein Klick auf das Symbol macht das Programm und ein leeres Fenster auf, das dann mit Text bestückt werden kann. Speichern als *txt. Die Mechanismen sind also durchaus vergleichbar.

    Meiner selbst startet das Progamm aus dem Dock, da ich es als StandardSchreibe verwende. Bin da aber wohl eher untypisch als (erzwungener) MacUser^^

  15. #16 Florian Freistetter
    15. August 2015

    @Hans: “Ich denke, das wird sich zum Ende der Einsendephase noch ändern.”

    Ich hoffe sehr. Momentan käme ich mit einem Finger einer Hand aus, wenn ich alle eingereichten Beiträge zählen wollte. Letztes Jahr waren es ~40 Beiträge. Und um die 20 sollten diesmal schon zusammen kommen, damit der Wettbewerb überhaupt Sinn macht.

  16. #17 Tina_HH
    15. August 2015

    @Hans
    Ich finde es nett, dass du dir die Mühe gemacht hast, diese Anleitung zu erstellen. Und für die Zielgruppe finde ich sie auch sehr gelungen. Es kann jedenfalls nicht schaden, zu erklären, wo man das passende Programm findet und was es tut.
    Ich hab selbst mal (vor längerer Zeit) ein Handbuch für ein firmeninternes Programm geschrieben und dabei gemerkt, dass es gut ist, Anwendern ohne Vorerfahrung möglichst alles von Grund auf und sehr anschaulich zu beschreiben. Oftmals überschätzt man nämlich das Verständnis für die zugrundeliegenden Strukturen. Viele Anwender (die sich nicht für Computer interessieren) benutzen einfach immer die gleichen bekannten Pfade und wenn sich da was ändert, sind sie erstmal aufgeschmissen und meckern dann rum…

  17. #18 PDP10
    15. August 2015

    Erstmal ein grosses Lob an @Hans, dass er sich die Mühe gemacht hat diese Kurzanleitung zu erstellen. Sehr freundlich!

    Zu Notepad++ im speziellen und Syntax-Highlightning im allgemeinen sei noch gesagt:

    Das farbige hervorheben von Schlüsselwörtern und anderem im Text wie im Bild oben ist nicht nur für Programmierer hilfreich, sondern auch, wenn man zB. Texte für WordPress in dessen Markup-Sprache + HTML schreiben will.

    Für Notepad++ gibts da sogar ein Plugin, dass auch noch Auto-Vervollständigung kann.

    Google “Notepad++ WordPress”

  18. #19 bruno
    15. August 2015

    @#9 Chemiker: yeah, hat mich geschickt (also rofl) direkt darauf bezogen die aussage eines deutschen comedian: “ich verstehe den begriff #WANDERFALKE nicht”: wenn ich fliegen kann, warum sollte ich dann noch wandern?! (5€ in die kalauerkasse…)

    @#14Hans: ja, danke für den hinweis…
    a) ändern sich auch blogeintragsnummern im laufe der zeit
    b) hat mein eintrag 1min gedauert – aber die tags 2min. – und dann kommts (so oder so durch admin etc) zu überschneidungen.
    normal tagge ich meine einträge … was aber (a) auch nicht immer zielführend ist!
    wenns dein beitrag war: tx!

    @FF es gab mal sowas wie “cliptotext”-online – wo man einfach jeden text durchgejagt hat und wo alles, was du nicht magst, automatisch elimiiert wird….
    lg

  19. #20 Hans
    15. August 2015

    #15 LasurCyan

    Meiner selbst startet das Progamm aus dem Dock, da ich es als StandardSchreibe verwende. Bin da aber wohl eher untypisch als (erzwungener) MacUser^^

    Es ist ja einer der Vorteile neuerer Betriebssysteme, dass es meisst mehrere Möglichkeiten gibt, ein Programm zu starten.

    @Florian, #16
    also wie schon geschrieben, von mir kommt noch was.


    #17 Tina_HH

    @Hans
    Ich finde es nett, dass du dir die Mühe gemacht hast, diese Anleitung zu erstellen. Und für die Zielgruppe finde ich sie auch sehr gelungen.

    Das freut mich. 🙂

    Ich hab selbst mal (vor längerer Zeit) ein Handbuch für ein firmeninternes Programm geschrieben und dabei gemerkt, dass es gut ist, Anwendern ohne Vorerfahrung möglichst alles von Grund auf und sehr anschaulich zu beschreiben. Oftmals überschätzt man nämlich das Verständnis für die zugrundeliegenden Strukturen.

    Das kenn ich auch. Ich hatte vor allem als Teenie und Twen oftmals das Problem, dass ich bei Gesprächspartnern (m/w) mehr Wissen voraus gesetzt habe, als die tatsächlich hatten. Irgendwann bin ich dann auch dazu übergegangen, alles im Detail zu erläutern; – zumindest bei schriftlichen Erklärungen. Mündlich konnte ich mich immer schon gut in Details verlieren… :-/

    Viele Anwender (die sich nicht für Computer interessieren) benutzen einfach immer die gleichen bekannten Pfade und wenn sich da was ändert, sind sie erstmal aufgeschmissen und meckern dann rum…

    Ein bischen meckern über Neuerungen gehört wohl dazu, denn das mach ich auch. Aber dann ist eben auch testen angesagt, ob die Neuerungen gut sind oder nicht. Das ist nicht immer einfach, weil manche Neuerungen gewöhnungsbedürftig sind, und auf andere kann ich zumindest auch gut verzichten. – Oder, wenn man die Neuerungen nicht unbedingt einführen muss und sie auch nicht vorgeschrieben bekommt, Testberichte studieren. Wenn die von qualifizierter Stelle kommen, kann man sich auch ein Bild darüber machen, ob man sie braucht bzw. haben will, oder nicht.

    Um nochmals auf die Zielgruppe des Textes zurück zu kommen: Ich vermute jetzt mal ganz stark, dass Du nicht dazu gehörst, also das da für Dich nicht viel Neues drin steht. Für die Informatiker hier sowieso nicht, aber an die wendet sich der Text ja auch nicht.


    #18 PDP10

    Zu Notepad++ im speziellen und Syntax-Highlightning im allgemeinen sei noch gesagt:

    Das farbige hervorheben von Schlüsselwörtern und anderem im Text wie im Bild oben ist nicht nur für Programmierer hilfreich, sondern auch, wenn man zB. Texte für WordPress in dessen Markup-Sprache + HTML schreiben will.

    Das ist richtig. Deswegen hab ich ja geschrieben, dass es unter anderem für Programmierer nützlich ist. Ich wollte aber auch nicht zu lange auf Notepad++ herum reiten und hab die Nennung deshalb eher kurz gefasst. (Ich hatte Florian auch angeboten, den Absatz über Notepad++ weg zu lassen. Er hat sich aber dafür entschieden, ihn drin zu lassen.) Wichtiger war mir, dass die Leute, den Weg zu Text-dateien finden, wenn sie ihn bisher noch nicht kannten.

  20. #21 dgbrt
    15. August 2015

    Ich sage nur: Das Word-Dokument ausdrucken, dann scannen und das daraus entstandene PDF-Dokument mit OCR in ein Textdokument exportieren. 😉

    Es geht auch noch umständlicher, das bekomme ich jetzt aber auch nicht mehr zusammen.

    Ist schon schlimm, dass man heute einen TextEditor erklären muss. Nach wie vor ist das meine erste Wahl, um Notizen zu speichern. Die Datei ist einfach hundert mal kleiner.

  21. #22 PDP10
    15. August 2015

    @Hans:

    “Wichtiger war mir, dass die Leute, den Weg zu Text-dateien finden, wenn sie ihn bisher noch nicht kannten.”

    D’accord.

  22. #23 Hans
    16. August 2015

    #21 dgbrt

    Ist schon schlimm, dass man heute einen TextEditor erklären muss. Nach wie vor ist das meine erste Wahl, um Notizen zu speichern. Die Datei ist einfach hundert mal kleiner.

    Das “witzige” ist doch, dass der Windows-editor, dessen Aufruf ich hier beschrieben habe, ja eigentlich auch notepad, also Notizblock heisst. “Editor” ist die Kurzbeschreibung dafür, was es tut, bzw. wozu es gut ist.
    (Deshalb heisst auch der andere erwähnte Editor auch Notepad++; Dieses ++ bedeutet in diesem Fall für eine Verbesserung von notepad, also des ursprünglichen Programms. Es ist zudem auch eine Anspielung auf die Programmiersprache C++, in der Notepad++ geschrieben ist. )

    Was Notizen sonst angeht, so gibt es doch auch so Programme, die da gleich noch ‘ne Kalenderfunktion oder andere Features dabei haben, um “Berge von Notizen” verwalten zu können… – Ich weis zwar nicht, wer sowas braucht, aber anscheinend sind solche Programme recht erfolgreich.

    Ach ja, zu dem beschriebenem Workflow hab ich im Verschwörungsgeplauder noch was geschrieben. Das würde hier nur für Verwirrung sorgen, deshalb hab ich es dahin verlegt.

  23. #24 Phero
    16. August 2015

    Dürfen denn Absätze in den Text rein oder setzt du die nachher selber, Florian?

  24. #25 dgbrt
    17. August 2015

    @Phero:
    Absätze sind einfach mit einer Leerzeile zu machen.
    Das Einrücken mit zwanzig Leerzeichen wird natürlich auf ein oder sogar Null Leerzeichen reduziert.

    Ist schon erschreckend, dass heute niemand mehr eine einfache Textdatei kennt.

    Meine Empfehlung für WinDoof:
    TextPad. Wer das dann nicht googeln kann…

  25. #26 Crazee
    17. August 2015

    Danke für den Text.

    Ich plane auch, einen Artikel einzureichen.

  26. #27 Florian Freistetter
    17. August 2015

    @Phero: Absätze sind selbstverständlich kein Problem. Es geht mir nur einfach darum, dass mir Leute oft komplett vorformatierte Word-Dateien schicken und dieses Format lässt sich eben nicht ins Blog übertragen. Deswegen brauche ich (durchaus auch mit entsprechenden html-Befehlen formatierte) Textdateien, die ich ohne Probleme kopieren kann.

  27. #28 Braunschweiger
    17. August 2015

    Es ist vor allem erschreckend mit welcher Arroganz und Intoleranz manche Kommentatoren schreiben. Widerlich, und es ist schade, dass es keine vernünftigen Regeln gibt solche Tendenzen zu sperren. Ich sollte wohl meine eigenen Abwehrstrategien ausbauen, wie die Sache mit dem Skript. Da habe ich nun schon eine kleine Routine, die mir (nur) in den Nicknamen jeden “Dr.” randomisiert durch “Druide”, “Drache” oder “Drehschwindel” ersetzt, sowie einen “PhD” durch “patient has diarrhoea / Patient hat Diarrhö”. Vielleicht sollte ich noch eine Warnung bei Vokallosigkeit hinzusetzen.

  28. #29 Leck Michdoch
    17. August 2015

    Braunschweiger, haben Sie selbst denn keinen akademischen Grad, da Sie doch so kindisch auf akademische Titel reagieren? Mir sind diese vollständig wurscht, nicht mal ein Thema. Wer sich damit schmücken will, von mir aus, kein Problem. Der Freistetter ist ja auch Doktor, kein Problem.

  29. #30 Braunschweiger
    17. August 2015

    Liebe Writer-, Word- und WordPerfect-Nutzer, ob Libre, Apache oder M$:
    Es ist überhaupt kein Problem, wenn ihr (noch) nicht wisst, was ein Texteditor ist — solange ihr keine Programmierer oder Ingenieure seid!
    Menschen wollen den Computer meistens einfach nur nutzen und ein Ergebnis sehen, und je bequemer und offensichtlicher das Programm ist (und z.B. mit dem realen Buchdruck auf Papier übereinstimmt), desto besser.

    Texteditoren sind spezielle Werkzeuge. Manche Menschen müssen halt an der Programmierung rumschrauben (und glauben dann manchmal, sie seien was besseres). Andere Leute schrauben an Autos rum und sind ölige Werkstattmenschen. Nicht jeder Autofahrer aber muss für die reine Benutzung wissen, wie man einen 13-er Sechskant anzieht oder zwei Drähte per Verdrillung zusammenfrickelt. 😉

  30. #31 Braunschweiger
    17. August 2015

    @LMD: Akademische Grade müssen nachprüfbar sein, und Universitäten oder Visitenkarten sind der richtige Ort dafür und stehen dann außer Frage. Zweifehaft sind andere Angaben, und Nicknamen sind immer Hochstapelei.

  31. #32 Florian Freistetter
    17. August 2015

    Ich glaube, wir können die Streiterei jetzt bleiben lassen.

  32. #33 Dampier
    17. August 2015

    [abo]

  33. #34 A.P.
    20. August 2015

    @Florian Freistetter:

    Um (als Webdesigner, der tagtäglich damit zu tun hat) auch noch meinen Senf dazuzugeben: Ich verstehe wirklich nicht, was das Problem mit “komplett vorformatierten Word-Dateien” sein soll. Einfach den Inhalt der Word-Dateien über die Zwischenablage in “Notepad” (oder einen anderen Texteditor) kopieren und von dort dann nach WordPress kopieren.

    (Alternativ kann man den Text auch direkt aus Word in die HTML-Ansicht im WordPresseditor kopieren.)

    Das ist nicht nur unkompliziert, sondern auch weniger kompliziert, als das jedem DAU umständlich zu erklären – und erspart auch die Diskussion.

    (Wirklich, das Dateiformat ist wirklich (in aller Regel) sch…egal!)

  34. #35 Florian Freistetter
    20. August 2015

    @A.P. “Einfach den Inhalt der Word-Dateien über die Zwischenablage in “Notepad” (oder einen anderen Texteditor) kopieren und von dort dann nach WordPress kopieren. “

    Wenns so einfach wäre, hätte ich das ja nicht extra so gesagt – sage ich jetzt als Blogger (der tagtäglich damit zu tun hat). Wenn ich das so mache, habe ich am Ende zwar jede Menge reinen Text. Aber alle Formatierungen die die Leute via Word angebracht haben, sind weg. Und ich muss sie händisch wieder einfügen: Hyperlinks, Überschriften, Hervorhebungen, etc.

    “Alternativ kann man den Text auch direkt aus Word in die HTML-Ansicht im WordPresseditor kopieren.”

    Und kriegt dann auch nur Murks raus, weil die SB-Version von WordPress eben nicht alles html durchlässt.

  35. #36 A.P.
    20. August 2015

    @Florian: Alles klar! Ich hab mir auch jetzt die oben verlinkte Ausschreibung mal angeschaut: Es geht wohl weniger um Formatierungen (Hervorhebungen, Überschriften usw. hat man ja auch in der Textdatei nicht), sondern vermutlich eher um Links, Bilder usw. Stimmt schon: Gerade bei Bildern ist es natürlich einfacher, die von vornherein separat anzufordern; die aus einem Worddokument zu entnehmen, ist in der Tat Arbeit, die man gerne vermeidet!

    Schönen Tag noch! 🙂

  36. #37 maunz
    http://www.editpad.org
    25. August 2015

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  37. #38 Earonn
    25. August 2015

    ich glaube, die Aussage “wie kann man nur nicht wissen wie X geht” kommt entweder von Leuten, die schon mit Rechnern aufgewachsen sind oder aus Neigung sehr viel damit zu tun hatten.

    Wir anderen, 70er Jahrgänge und älter, haben nämlich meist den Rechner im Arbeitsbetrieb kennen gelernt, und da lernt man halt, was gebraucht wird. So kommt eine ziemlich eklektische Mischung zustande. 🙂

    Daher @Hans: auch wenn ich Notepad schon kannte, dennoch vielen Dank für deine Mühe.

  38. #39 Florian Freistetter
    31. August 2015

    Vielen Dank an alle, die einen Beitrag eingeschickt haben! Ich bin gerade erst aus dem Urlaub zurück; werde die Artikel demnächst sichten, formatieren und die entsprechende Veröffentlichung planen. Der Wettbewerb wird vermutlich am 7.9 beginnen und jeden Tag wird es dann 1-2 Beiträge zu lesen geben. Alle, deren Artikel am Wettbewerb teilnehmen, kriegen von mir dann noch eine Mail mit dem Datum, an dem ihr Beitrag veröffentlicht wird!

  39. #40 Hans
    5. September 2015

    Florian schrieb in der Einleitung:

    Momentan hält sich die Zahl der eingereichten Beiträge nämlich noch so sehr in Grenzen, dass ich den Bewerb absagen muss, wenn nicht noch deutlich mehr dazu kommt…

    Darauf ich in #13:

    Ich denke, das wird sich zum Ende der Einsendephase noch ändern.

    Ich schätze, es ist genauso gekommen, wie auch in den anderen Threads dazu zu lesen war. Jetzt sind es 59 Beiträge, wenn ich in dem PDF der Erscheinungstermine richtig gezählt habe, das Florian den Einsendern von Beiträgen geschickt hat.

    ——
    @Earonn, #38
    sorry, hab den Beitrag erst jetzt gesehen, obwohl er schon ein paar Tage alt ist. Dennoch zwei, drei Sätze dazu:

    ich glaube, die Aussage “wie kann man nur nicht wissen wie X geht” kommt entweder von Leuten, die schon mit Rechnern aufgewachsen sind oder aus Neigung sehr viel damit zu tun hatten.

    Ich tippe mal auf eine Kombination aus beidem.

    Wir anderen, 70er Jahrgänge und älter, haben nämlich meist den Rechner im Arbeitsbetrieb kennen gelernt, und da lernt man halt, was gebraucht wird. So kommt eine ziemlich eklektische Mischung zustande. 🙂

    Ich weis jetzt zwar nicht, wie ich den Terminus “eklektische Mischung” genau deuten soll, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man da wirklich nur das beigebracht bekommt, was zur Erledigung des Jobs gebraucht wird, und den Rest dem Service überlässt.

    Daher @Hans: auch wenn ich Notepad schon kannte, dennoch vielen Dank für deine Mühe.

    Bitte sehr. 🙂

  40. […] das auf jedem Windowsrechner automatisch installiert ist). Bitte macht das wirklich (Hier gibt es noch eine ausführliche Anleitung zum Umgang mit Textdateien). Es ist deswegen so wichtig dass ihr diese Vorlage verwendet, weil der […]

  41. […] das auf jedem Windowsrechner automatisch installiert ist). Bitte macht das wirklich (Hier gibt es noch eine ausführliche Anleitung zum Umgang mit Textdateien). Es ist deswegen so wichtig dass ihr diese Vorlage verwendet, weil der […]