Ich bin immer noch mit viel zu vielen Sachen beschäftigt. Am Samstag gibt es eine Science-Busters-Show in Hamburg. Und am Sonntag darauf findet in Wien die Premiere der neuen Science-Busters-Show zum Thema Astrologie statt: “Die Sterne lügen nicht, aber die Menschen – über Sternbilder, Sternzeichen und welche Lieder Sonnen unter der Dusche singen” und für die ist auch noch einiges zu erledigen. Und dann geht es mit den Auftritten überall in Österreich und der Schweiz weiter, bis Ende des Jahres. Aber ich will mich nicht beschweren – und lieber schnell die freien 15 Minuten nutzen die ich gerade habe, um euch ein tolles Bild zu zeigen!

Zusammengestellt hat es Emily Lakdawalla von der Planetary Society. Und darauf sieht man alle bekannten Himmelskörper im Sonnensystem die 1) rund sind und 2) einen Durchmesser von weniger als 10.000 Kilometer haben. Wo schon Informationen über die Beschaffenheit der Oberfläche existieren werden sie angezeigt. Wo nicht, da nicht – und das ist vor allem bei den vielen kleinen Asteroiden im Kuipergürtel der Fall. Dort haben die Objekte oft noch nicht einmal richtige Namen…

So jedenfalls sieht die Zusammenstellung aus:

Zwei Objekte auf dem Bild sind Planeten: Merkur und Mars. Ganymed, Titan, Callisto, Europa, Io, Triton, Titania, Rhea, Oberon, Iapetus, Charon, Umbriel, Ariel, Dione, Tethys, Miranda, Enceladus, Proteus und Mimas sind Monde. Und unser Mond natürlich auch! Dann gibts noch jede Menge Asteroiden, darunter die Zwergplaneten Ceres, Pluto, Eris, Makemake und Haumea. Und man erkennt sehr schön, dass “rund sein” alleine noch kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist, wenn es darum geht zu definieren, was ein “Planet” ist. Genauso erkennt man die Unsinnigkeit, genau vier Objekte aus dieser Gruppe zu “Zwergplaneten” zu erklären. Dieser Begriff ist wirklich vollkommen absurd. Was man aber sehr gut sieht: Die Grenzen zwischen Planeten, Monden, “Zwergplaneten” und Asteroiden sind fließend. Und wer hier starre Grenzen ziehen will, wird unweigerlich unbefriedigende Resultate erzielen…

Kommentare (23)

  1. #1 Mathias
    5. November 2015

    Nun, dann nennen wir nur die großen Gasplaneten “Planeten” und der Rest läuft unter “Sonstige”. Und ganz streng betrachtet gibts ja nur den einen relevanten Begleiter der Sonne. Den Jupiter, weil der gemeinsame Schwerpunkt außerhalb des definierten Sonnenradius liegt 🙂

  2. #2 knorke
    5. November 2015

    Ich bin erstaunt, habe mir Merkur noch kleiner vorgestellt. Schon Wahnsinn, dass Saturn und Jupiter Monde haben, die auch locker als Planeten durchgehen könnten. Ganz schöne Oschis.

  3. #3 Frantischek
    5. November 2015

    Vesta und Proteus werden mitgezählt?
    Die sind in meinen Augen nicht gerade rund, wenn rund annähernd Kugelförmig bedeutet.
    Oder versteht man in der Astronomie was anderes unter Rund?

    Auf Wikipedia steht z.B. bei Proteus:

    Viele Wissenschaftler glauben, dass Proteus die maximale Ausdehnung eines nicht-runden Körpers im Verhältnis zu seiner Dichte hat.

    Und Proteus sieht für mich noch runder aus als Vesta…

  4. #4 Plutoversteher
    5. November 2015

    Nun gut. Wenn die Grenzen ohnehin fließend sind, sähe ich Merkur auch eher als großen Asteroiden. Und an Mars ist ja eigentlich auch nichts dran…
    Ich denke aber, der Mensch mag Kategorien. Manchmal ist es auch nicht so verkehrt Dinge unterschiedlich zu Bezeichnen, einfach damit man weiß, das man z.B. nicht von einem 400m Brocken, sondern eben eher von diesen größeren Teilen (Ceres, Eris,…) spricht. Und von großen und kleinen Asteroiden zu sprechen finde ich auch eher unbeholfen. Tatsächlich finde ich jedoch insgesamt die gegenwärtige Kategorisierung misslungen. Genauso wie die Namensgebung. Zwergplanet wirkt fast schon minderwertig und diskriminierend. Hoffe jedoch, dass man durch die Beobachtung anderer Planetensystem mehr dazu lernt und die Schubladen für Himmelskörper etwas besser zusammensteckt. Oder die IAU wendet sich am besten an mich. Ein paar gute Einfälle hätte ich schon.

  5. #5 Tina_HH
    5. November 2015

    Die gleiche Frage wie Frantischek habe ich auch. Rund? Ernsthaft?
    Geht es hier nicht lediglich um die Größe?

    Ich finde die Grafik insgesamt nicht so toll. Gut, man sieht sehr schön, dass es sehr große Monde im Sonnensystem gibt (auch größere als Merkur), aber für die eigentliche Klassifizierung, bei der es ja gerade um die Unterschiede der Himmelskörper geht, ist so eine Zusammenstellung nach Größe meiner Meinung nach eher verwirrend. Mir gefallen Grafiken besser, die nur die Planeten zeigen, meinetwegen auch nach Größe sortiert oder nur die Monde oder meinetwegen die Asteroiden (und Zwergplaneten).

  6. #6 Frantischek
    5. November 2015

    @Plutoversteher:

    Was ein Planet ist, ist klar definiert. Das trifft auf Merkur zu, auf Pluto und Konsorten eben nicht.

  7. #7 Florian Freistetter
    5. November 2015

    @Tina: “Die gleiche Frage wie Frantischek habe ich auch. Rund? Ernsthaft?”

    Es geht vor allem um das sg hydrodynamische Gleichgewicht. Haumea ist zB auch nicht rund – aber das liegt daran, dass das Ding so enorm schnell rotiert und die Fliehkräfte die Form verzerren.

    “Mir gefallen Grafiken besser, die nur die Planeten zeigen, meinetwegen auch nach Größe sortiert oder nur die Monde oder meinetwegen die Asteroiden (und Zwergplaneten).”

    Das ist ja gerade das schöne an dem Bild: Es zeigt, dass die Grenzen zwischen “Planet”, “Mond” und “Asteroid” fließend sind. Viele Monde sind eingefangene Asteroiden. Andere Mond sind auf die gleiche Weise entstanden wie Planeten; nur halt in der Umgebung eines viel größeren Planeten. Usw.

  8. #8 Frantischek
    5. November 2015

    Hydrodynamisches Gleichgewicht. Damit kann ich leben, auch wenn ichs nicht richtig versteh, aber das kann ich mir selbst ergoogeln, kein Problem.

    Aber:
    Beispiel Proteus. Da steht doch sogar in der Wikipedia das er nicht rund ist. Gehts da um zwei verschiedene Bedeutungen von Rund, oder wie?

  9. #9 Tina_HH
    5. November 2015

    @Florian
    Okay, das sind natürlich gute Argumente, die für die Grafik sprechen.
    Ich finde allerdings nach wie vor die Grafiken besser, die die Unterschiede zwischen den Himmelskörpern darstellen – weil die Differenz eben die Klassifizierung erklärt (bzw. bedeutet).

    Ist aber vielleicht auch nur Geschmackssache. Ich mags halt gerne wohlgeordnet. Man kann dann auch so schön über die Sinnhaftigkeit der Kategorien diskutieren – siehe die Kategorie “Zwergplanet” (die ich ja sinnvoll finde…).

  10. #10 Alderamin
    5. November 2015

    @Plutoversteher

    Tatsächlich finde ich jedoch insgesamt die gegenwärtige Kategorisierung misslungen.

    Die Definition der IAU ist nicht so wirklich gelungen, aber die Idee der Katalogisierung schon: Ein Planet ist ein Objekt in einer Umlaufbahn um einen Stern, dessen Akkretion abgeschlossen ist, weil kein weiteres Material in seiner Umlaufbahn mehr verfügbar ist. Als Unterschied zu einer unterbrochenen (Asteroidengürtel) oder nie in Gang gekommenen (Kuipergürtel) Planetenentstehung. Das ist allemal sinnvoller als eine Kategorisierung nach Größe (ein Hügel ist höchstens 1000 m hoch, alles höhere ist ein Berg). Eine Kategorisierung sollte im Wesen verschiedene Dinge unterscheiden, und wo sich fließende Übergänge ergeben, die man vorher nicht kannte (die Planetendefinition der Antike war ja ganz einfach), dann muss man eben solche Merkmale suchen, die eine sinnvolle Trennung nach dem Wesen des Objekts erlauben.

    Rundheit ist genau wie Größe ein fliessender Parameter, weder ist die Erde eine perfekte Kugel, schon gar nicht der sichtbar abgeflachte Jupiter, oder hier der Streitfall Vesta. Es gibt da aber dieses Diagramm, das eine Linie zieht zwischen den Objekten, deren Bestandteile sich in einem Weltalter zu einem großen Körper zusammenziehen werden (oder andere Objekte auf andere Umlaufbahnen zerstreuen) und solchen, die dazu bis heute zu klein geblieben sind, und im Sonnensystem klafft beiderseits dieser Linie eine riesige Lücke, bis die ersten Objekte auftauchen. Das ist eine relativ scharfe Trennung, und da liegen die 8 Planeten alle oberhalb und der ganze Rest unterhalb. Macht also als Kategorie sehr viel Sinn. Eines der Gegenargumente (unter anderem auf der Seite, wo ich das Bild gefunden habe; die Originalquelle habe ich gerade nicht parat) ist, dass die Erde ja an Plutos Stelle dann auch kein Planet mehr wäre (was aber nicht wirklich stimmt, sie würde die anderen Objekte mit der Zeit einsammeln oder zerstreuen), argumentiert letztlich nur wieder mit der Größe, die aber keine scharfen Grenzen zu ziehen erlaubt. Und damit ist das Argument sinnlos. Ein Haufen Erden oder Jupiters auf der gleichen Umlaufbahn weit vom Stern entfernt wären eben keine Planeten, nicht nach der geltenden Definition (es wären Zwergplaneten, was zeigt, dass diese Kategorie eigentlich Unsinn ist). Der Vergleich, dass nach IAU-Definiton ein Apfel in Tischmitte ein Apfel sei und am Tischrand nicht mehr (auch von dieser Seite) ist ebenso Unsinn, weil ein Apfel nicht ein Apfel wegen seiner Position, sondern wegen seiner Eigenschaft als Frucht des Apfelbaums ist. Planeten und Asteroiden sind aber alle Früchte der Planetenentstehung und daher muss man sie an anderen Eigenschaften voneinander trennen, wenn man das tun will. Und man will es tun, weil man die uralte Kategorie der Planeten nicht vollkommen verwässern will, sondern nahe an den Objekten bleiben will, die auch in der Antike als Planeten galten.

  11. #11 Tina_HH
    5. November 2015

    P.S. Wenn ich es richtig verstanden habe, hakt es bei dem Begriff “rund”.
    Die Abgrenzung der Zwergplaneten gegenüber den anderen Asteroiden geschieht ja aufgrund des Merkmals “rund”. Wenn man die Kategorie Zwergplanet für überflüssig hält, braucht man das Merkmal “rund” ja auch nicht mehr, oder?

  12. #12 Alderamin
    5. November 2015

    @Tina_HH

    Meine Rede…

  13. #13 Tina_HH
    5. November 2015

    Mein Haupt-Argument für die Kategorie “Zwergplanet” ist ja die Öffentlichkeitswirksamkeit. Aber gut, die Diskussion hatten wir ja schon. Im Übrigen finde ich, dass rein von der Optik her schon ein ziemlicher Unterschied zwischen dem “runden” Pluto (der vom Aussehen her eben sehr an einen klassischen Planeten erinnert) und einem “nicht-runden” Asteroiden besteht.
    Hinzu kommt bei Pluto noch, wie wir ja seit den neuesten Aufnahmen wissen, die überraschend vielfältige und aktive Oberfläche. Es gab da ja sogar Stimmen, die Pluto deshalb wieder als Planeten bezeichnet haben wollen (was ich nicht so sehe).

  14. #14 AmbiValent
    5. November 2015

    Die Grenze zwischen Planeten und den übrigen Körpern ist zwar deutlicher als alle anderen.

    Ich halte aber eine Unterteilung dieser Körper doch für sinnvoll, ebenso auch den Einsatz der Rundheit als Methode. Da man allerdings in den meisten Fällen nicht direkt beobachten kann, ob ein Körper rund ist, sollte man ein leichter beobachtbares Kriterium nehmen; die IAU führt hier direkt die Masse an. Allerdings hängt die Masse, die zur Rundheit notwendig ist, stark von der Zusammensetzung des Körpers ab.

    Ich wäre deshalb für zwei Grenzen, eine Obergrenze, über der alle Körper weitgehend rund sind, und eine Untergrenze, unter der es keine weitgehend runden Körper mehr gibt. Die Objekte über der Obergrenze würde ich Planetoiden nennen, die zwischen beiden Grenzen Subplanetoiden und die unter der Untergrenze Kleinkörper.

    Als Massen für die Grenzen würde ich 5*10^20 kg für die Obergrenze (aus dem ursprünglichen IAU-Vorschlag entnommen, der noch Ceres als Planeten einstufte) und 1*10^19 kg für die Untergrenze (laut Cole die nötige Masse für die Rundheit eines reinen Wassereis-Asteroiden) vorschlagen.

    (Dann wären die bekannten Objekte des Sonnensystems eine Handvoll Planetoiden, ein paar Hundert Subplanetoiden und Hundertausende Kleinkörper)

  15. #15 Plutoversteher
    5. November 2015

    @Frantischek
    Ich hab auch nichts gegen die Planetendefinition (auch wenn mir das mit der planetarischen Diskriminante oder mit dem von Alderamin beschriebenen Diagramm schlüssiger erscheint). Bin nur der Meinung, dass es zu schwammig ist zu sagen, dass die ganzen restlichen Körper dann eben einfach nur Asteroiden sind. Damit spiele ich auf diesen auch oben verlinkten Artikel an, in dem Florian beschreibt, dass Pluto nichts anderes ist, als ein Asteroid und eine zusätzliche Bezeichnungen eher abkömmlich ist. Unterteilt werden Asteroiden ja bereits. Und es ist schon ganz gut für einen Kometen oder einen Trojaner ein eigenes Wort zu haben. So weiß man, was gemeint ist. Nur beim Zwergplaneten scheiden sich die Geister. Kleiner Planet oder großer Asteroid? – die Grenzen sind ja fließend. Ich sehs auf jeden Fall als Unterkategorie von einer der beiden Betrachtungen. Und weil Zwergplaneten so-wohl-als-auch und weder-noch sind, wäre eigentlich ne neutrale Bezeichnung schöner. “Zwergplanet” polarisiert halt doch enorm. (Und mich persönlich erinnerts an kleine Wesen die über Glassärgen kauern)

  16. #16 Florian Freistetter
    5. November 2015

    @Tina: ” Ich mags halt gerne wohlgeordnet.”

    (Wissenschaftliche) Ordnung find ich auch großartig. Weswegen ich ja auch so ein Fan von Linné und dem Periodensystem bin. Nur in dem Fall macht die Klassifizierung halt wenig Sinn. Ich würde mir für die Klassifizierung der Himmelskörper ein System wie das von Linné wünschen. Weil eine absolute Kategorisierung wie im Periodensystem halt nicht funktioniert.

  17. #17 Tina_HH
    5. November 2015

    @Florian

    Nur in dem Fall macht die Klassifizierung halt wenig Sinn.

    Das lass ich dann mal so stehen mangels eigener Expertise.

    (Wissenschaftliche) Ordnung find ich auch großartig.

    Ich find ja Ordnung in so gut wie allen Lebensbereichen super, weil sie meiner Meinung nach nicht nur das Leben erheblich erleichtert, sondern auch eine ganz eigene Ästhetik ausstrahlt (und das nicht nur in der Wissenschaft und im Haushalt 😉 ).

  18. #18 Karl Schmid
    Puchheim
    5. November 2015

    @Alderamin #10

    “dieses Diagramm … Eines der Gegenargumente (unter anderem auf der Seite, wo ich das Bild gefunden habe; die Originalquelle habe ich gerade nicht parat) ist, …”

    Das Diagramm findet sich in IOPscience, Vol. 132, Seite 2514, Fig.1, “WHAT IS A PLANET?”:

    http://iopscience.iop.org/article/10.1086/508861/pdf;jsessionid=6AC5CAE1448FEC4F72D11412BC7A2949.c3.iopscience.cld.iop.org

  19. #19 Karl Schmid
    Puchheim
    5. November 2015

    Anschauliches zur Definition der “Rundheit”:
    Es fällt auf, dass die beiden Marsmonde, Deimos und Phobos fehlen. Sie sind also offenbar nicht rund genug (oder zu mickerig).

  20. #20 AmbiValent
    6. November 2015

    @Florian
    Verstehe ich das richtig, dass du eine Einteilung anhand von Ähnlichkeiten bei der Entstehung der Körper vorziehst? Ich denke, eine Unterteilung der Planeten nach einem solchen Schema würde schon Sinn ergeben.

    Ich denke aber, wenn man mit einer solchen Einteilung anfängt und alle Himmelskörper des Systems betrachtet, landet man nicht bei den 8 bekannten Planeten.

  21. #21 Tina_HH
    6. November 2015

    Wie würde eine solche Einteilung nach Ähnlichkeiten bei der Entstehung denn aussehen?

    Ich denke aber, wenn man mit einer solchen Einteilung anfängt und alle Himmelskörper des Systems betrachtet, landet man nicht bei den 8 bekannten Planeten.

    Sondern?
    Ich kann mir das Ergebnis gerade nicht so recht vorstellen.

  22. #22 AmbiValent
    6. November 2015

    @Tina_HH
    Ich hatte Florians Äußerung zur Linné-Klassifikation so interpretiert – kann auch sein, dass er etwas anderes meinte. Bei Ähnlichkeiten könnte man beispielsweise Mars und Vesta anführen, die sich recht ähnlich entwickelt haben, mit ähnlicher Zusammensetzung, Struktur und Dichte. Im Vergleich dazu hat sich Jupiter ganz anders entwickelt. Bei einer Klassifizierung nach ähnlicher Entwicklung würde man wohl erwarten, dass entweder Mars und Vesta gleich klassifiziert oder Mars und Jupiter ungleich klassifiziert würden oder beides.

    Die beiden Kriterien, die die IAU anwendet (Rundheit und Säuberung der Umlaufbahn) sind dagegen stark von der Masse der Objekte abhängig, und dort kann man auch erwarten, dass Mars und Jupiter gleich klassifiziert werden.

  23. #23 Tina_HH
    6. November 2015

    @AmbiValent

    Bei einer Klassifizierung nach ähnlicher Entwicklung würde man wohl erwarten, dass entweder Mars und Vesta gleich klassifiziert oder Mars und Jupiter ungleich klassifiziert würden oder beides.

    Hm, ich glaube nicht, dass so ein Vorschlag besonders populär werden könnte. Wenn man die acht Planeten unseres Sonnensystems auseinanderdividieren und in unterschiedliche Kategorien einsortieren würde, würde man sicher noch viel mehr zur allgemeinen Verwirrung und zu Protesten der Öffentlichkeit beitragen als damals bei der Aberkennung des Planetenstatus für Pluto.

    So eine Klassifizierung hat ja eine lange Geschichte und Gewöhnung, die man nicht mal eben so komplett umschmeissen kann, auch wenn das für die Fachleute eventuell Sinn machen würde. Wobei – da bin ich ehrlich gesagt sehr skeptisch, ob das überhaupt so ist.