Der “Hoax” bei dem aktuell angeblich gezeigt wurde, dass die Genderforschung unwissenschaftlich ist, ist kein Hoax sondern nur peinlich für diejenigen die ihn durchgeführt haben und diejenigen die ihn so begeistert feiern (Und Jürgen bei Geografittico beziehungsweise Phil Torres bei Salon.com haben dazu schon alles wesentliche gesagt). Im Laufe der Zeit gab es aber jede Menge tatsächliche Hoaxes, Falschmeldungen, Irreführungen und andere Tricksereien in der Wissenschaft. Aus den verschiedensten Gründen haben Leute falsche wissenschaftliche Entdeckungen und Ergebnisse veröffentlicht (meistens ging es aber darum, Aufmerksamkeit oder Geld zu gewinnen). Einen kurzen Überblick gibt dieses Video:

Die Bieber auf dem Mond finde ich ja immer wieder toll…

Kommentare (21)

  1. #1 Centaurea
    Kerschem
    31. Mai 2017

    okay, hatte Bieber erwartet, und Justin auf dem Mond wäre dann doch zuviel! Aber Biber – da fehlen doch die Bäume, oder?

  2. #2 bruno
    31. Mai 2017

    Aber Biber – da fehlen doch die Bäume, oder?

    Na – das ist doch aber genau der Grund, warum es keine Bäume mehr auf dem Mond gibt! (Quod erat…)

  3. #3 SonnenKlar
    31. Mai 2017

    Einen Artikel von Dir Florian, der das Thema Gender Studies behandelt, würde ich schon begrüßen.

    Ich persönlich hatte bis heute noch kein einziges gutes Wort darüber gehört oder gelesen. Erst nach diesem kurzen Artikel hier, habe ich mich mal selber etwas da reingelesen und gesehen, daß Gender Studies gar nicht die männerverachtende, Frauen über alles stellen wollende Pseudowissenschaft zu sein scheint, wie ich bis jetzt immer dachte.

  4. #4 Florian Freistetter
    31. Mai 2017

    @Sonnenklar: “Ich persönlich hatte bis heute noch kein einziges gutes Wort darüber gehört oder gelesen. Erst nach diesem kurzen Artikel hier, habe ich mich mal selber etwas da reingelesen und gesehen, daß Gender Studies gar nicht die männerverachtende, Frauen über alles stellen wollende Pseudowissenschaft zu sein scheint, wie ich bis jetzt immer dachte.”

    Genderforschung ist erst mal nix anderes als eine interdisziplinäre Tätigkeit bei der man die Geschlechterunterschiede untersucht – was zum Beispiel in der Verhaltensbiologie, der Medizin, etc durchaus sinnvoll und seriös ist. Du hast wahrscheinlich den Fehler gemacht und “Genderforschung” mit den extremeren Auswüchsen des “Gender Mainstreaming” verwechselt. Das ist aber definitiv nicht das selbe…

    (Ich habe aber sowieso schon länger vor, Science-Busters-Kollegin Elisabeth Oberzaucher zu dem Thema zu interviewen, die als Verhaltensbiologin eine Gender-Professur an der Uni Ulm hat).

    “Ich persönlich hatte bis heute noch kein einziges gutes Wort darüber gehört oder gelesen.”

    Das ist halt leider wieder das übliche Filterblasenproblem, das allen schwer zu schaffen macht.

  5. #5 noch'n Flo
    Schoggiland
    31. Mai 2017

    @ Sonnenklar:

    Guck mal bei Cornelius Courts (Blood’N’Acid) oder Joseph Kuhn (Gesundheits-Check) hier bei SB rein – auf beiden Blogs laufen derzeit Gender-Studies-Diskussionen. Oh, und ich sehe gerade: bei Jürgen Schönstein (Geograffitico) auch.

  6. #6 Alexander
    31. Mai 2017

    @Florian Freistetter:

    Ich habe aber sowieso schon länger vor, Science-Busters-Kollegin Elisabeth Oberzaucher zu dem Thema zu interviewen, die als Verhaltensbiologin eine Gender-Professur an der Uni Ulm hat

    Au ja! Das würde mich sehr interessieren!

  7. #7 noch'n Flo
    Schoggiland
    31. Mai 2017

    @ Centaurea:

    Die Bäume befinden sich natürlich alle auf der Rückseite des Mondes, da wo die Nazis mit ihren Flugscheiben leben.

    Muss man wissen!

  8. #8 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    1. Juni 2017

    Jetzt wollte ich wissen, was gender mainstreaming ist und Gugle führt mich zu Herrn Hoax.
    https://www.zukunftsinstitut.de/menschen/matthias-horx/

  9. #9 SonnenKlar
    1. Juni 2017

    @Florian
    Ja genau so wird es sein. Nur, wie merkt man sowas?

    Danke für die Tips, Flo 🙂

  10. #10 gnaddrig
    1. Juni 2017

    Wer sagt denn, dass Biber Bäume brauchen? Nur weil die auf der Erde ständig an Naturgehölz rumnagen heißt das doch nicht, dass sie nicht auch ohne könnten?! Sicher könnten die ihre Dämme auch aus alten Möbeln bauen, aus Autoreifen, alten Fahrrädern, so Zeug. Vielleicht sind Mondbiber ja auch Steinbeißer

  11. #11 Umami
    2. Juni 2017

    Nach dem Lesen von Lulus Kommentaren habe ich also verstanden, dass “Genderforschung” und “Gendermaintreaming” etwas anderes ist.

    Gendermainstreaming ist aber auch nicht dazu da, “Geschlechter abzuschaffen”, wie ja so oft behauptet wird. (Oder Männer fressen)
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
    und
    http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/gender-mainstreaming/

    Die seltsamen Blüten, die die “gegenderte Sprache” im SH-Landtag getrieben hat, war offenbar Satire:
    http://m.taz.de/!5343971;m/

  12. #12 Umami
    2. Juni 2017

    Flensburg wars..

  13. #13 anderer Michael
    2. Juni 2017

    Gender mainstreaming ist eine staatliche Aufgabe nach einem EU-Vertrag 1997. Wie Gender mainstreaming verwirklicht werden soll, durch wen oder das Verfahren, steht meines Wissens in keinem Gesetz und ist nirgends definiert.( bzw habe nichts dazu gefunden) Es ist eine reine politische Entscheidung, die Akteure der Gender Wissenschaften bei Erarbeitung, Durchführung und Kontrolle ( wie in NRW) zu beauftragen. Theoretisch hätte auch der Kaninchenzüchterverein von der Regierung für diese Aufgaben bestellt werden können. Extreme Auswüchse beim Gender mainstreaming, sofern vorhanden, fußen in extremen Ansichten mancher Zweige der Genderwissenschaften, die ein sehr hétérogènes Bild bieten

    Gender hat interessante Ansätze und Ergebnisse aufzuweisen. Leider aber auch Bereiche, die mir wie reine Ideologie vorkommen.

  14. #14 anderer Michael
    3. Juni 2017

    Das ist eine Definition der EU aus dem Jahre 1998.
    “Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung der Entscheidungsprozesse, mit dem Ziel, dass die an politischer Gestaltung
    beteiligten Akteure und Akteurinnen den Blickwinkel der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in alle Bereichen und auf allen Ebenen einnehmen.”

    Dort steht nichts, dass Curricula von der Genderwissenschaft in 54 Fachbereichen bearbeitet werden und ihre Theorien als verbindliche Inhalte festgeschrieben . Noch gelten sie als Vorschläge.
    Das Bundesgleichstellungsgesetz ist konkreter, aber auch dort ist nicht die Rede von z.B. Geschlechtscodierungen im Fach Chemie.

  15. #15 Umami
    3. Juni 2017

    Was sind “Geschlechtscodierungen im Fach Chemie?”

    Wozu muss denn dort festgeschrieben werden, womit sich die Genderwissenschaften beschäftigen? Wird das in der Physik oder Elektrotechnik gemacht? Oder in der Mediävistik?

    Wenn es festgeschrieben ist, was wurde als möglicher Effekt von beispielsweise der “Herdprämie” festgestellt?

  16. #16 anderer Michael
    3. Juni 2017

    Umami
    Das ist der Link. Curriculum im Fach Chemie.

    http://www.gender-curricula.com/gender-curricula/gender-curricula-detailansicht/?uid=11&casegroup=all&cHash=1496164802

    Wie das zu bewerten ist, weiß ich nicht. Ich empfinde es merkwürdig, wenn Lehrinhalte aufgezwungen werden sollen ( auch wenn es Vorschläge heißt ). Und genau gesagt, die Genderwissenschaften legen vor , was ihrer Meinung nach in 54 Fachdiziplinen gelehrt werden soll.

    Herdprämie ist kein Thema dort.

    Ich begrüße es, wenn Genderwissenschaftler innen ihre Positionen hier vorstellen und bereit zu einer Diskussion sind.

  17. #17 Uli Schoppe
    3. Juni 2017

    Tstststs anderer Michael wie kannst du behaupten das gm z. T. aus der gs kommt wo doch die politisch korrekte Ansicht auf SB ist das beides nichts miteinander zu tun hat?

  18. #18 anderer Michael
    3. Juni 2017

    Uli Schoppe

    Weil es im Prinzip richtig ist. GM hat mit GS nichts zu tun , auch wenn ein solches Konzept eine Forderung “des” Feminismus war.
    Bei meinem Nachlesen zu diesem Thema habe ich mehr als nur den Eindruck gewonnen, dass die Akteure der GS in die Entscheidungs -und Ausführungsprozesse viel zu intensiv eingebunden sind, dass ich für meinen Teil sage, die Politik arbeitet nur noch eingeschränkt unabhängig. Das ist nichts aufregend Neues. Lobbyismus gibt es überall.
    Gender hat wie die Automobilindustrie eine besonders erfolgreiche Lobbytätigkeit, die der unbedarfte Bürger gar nicht so mitbekommt.

  19. #19 anderer Michael
    3. Juni 2017

    Und grundsätzlich möchte ich unterscheiden zwischen Wissenschaft und Politik.
    Gender als Wissenschaft ist ein großes Feld. Ich wage Beurteilungen nur im medizinischen Bereich abzugeben und ich frage mich manchmal , wo ist dort der Unterschied zur bisherigen wissenschaftlichen Arbeit . Dazu muss ich aber noch genauer nachlesen.

    Politik und der politische Anspruch der GS-Akteure ist ein ganz anderes Feld. Hier kann ich meine Besorgnis nicht unterdrücken, weil unverhältnismäßig viel Einfluss genommen wird und der Eindruck einer Behörde aufkommt. Siehe Netzwerk Gender.

  20. #20 Uli Schoppe
    6. Juni 2017

    Klar aM, aber was nützt es einem wenn die Realität nicht mit dem Gewünschten überein stimmt? Ich 🙂

  21. #21 tomtoo
    7. Juni 2017

    Biber auf dem Mond sind natürlich Quatsch. In Wirklichkeit sind es Ameisenbiberlöwen. Jeder von denen Sitzt in einem Krater (selbst gegraben) und wartet auf Beute. Warum kein Mondbesucher bis jetzt Opfer wurde ? Dumme Frage, weiß ja jeder, das die Mondlandung ein Hoax war. Also viel Spass beim zukünftigem Rumspazieren auf dem Mond.Die Ameisenbiberlöwen werden euch lieben.

    ; )