sb-wettbewerb_kleinDieser Artikel ist Teil des ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb 2017. Informationen zum Ablauf gibt es hier. Leserinnen und Leser können die Artikel bewerten und bei der Abstimmung einen Preis gewinnen – Details dazu gibt es hier. Eine Übersicht über alle am Bewerb teilnehmenden Artikel gibt es hier. Informationen zu den Autoren der Wettbewerbsartikel finden sich in den jeweiligen Texten.
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Co-kreatives Chaos! Oder: wie uns unser Wissen „schafft“

von Heike Grünsteudel

Schreiben ist für mich wie Malen mit Wörtern. Auf meinem neuen Blog MY SOUL BALSAM schreibe ich über die kleinen und grossen Dinge, die unsere Seele erstrahlen lassen.

Was Du bist, ist eine Summe der Begegnungen in deinem Leben. Egal für wie talentiert Du dich halten magst. Ohne die Menschen in deiner Umgebung, könntest Du nicht so glänzen, wie Du es heute tust. Das ist kein soziales Blabla oder esoterisches Gequatsche. Es ist eine Erkenntnis, die direkt aus der Wissenschaft eine Brücke in unser Leben schlägt. Mit meinem Text möchte ich Dich einladen, auf eine Reise in dein Inneres, deine Umwelt, in die Forschung sowie in die gelebte Realität. Ich zeige Dir meinen Weg und meine Sicht voller gefühlter Dankbarkeit. Wissenschaft kann berühren – vielleicht auch Dich…

Ich habe da etwas in meinem Kopf. Manchmal spüre ich es kaum. Doch in anderen Momenten bereitet es mir ziemliches Kopfzerbrechen. Ich bin mir sicher, Du hast es auch. Ich spreche von unserem Gehirn. Ein wahres Wunder der Natur und daher auch Gegenstand eines gesamten Forschungszweiges: der Hirnforschung.

Ich und die Wissenschaft (Teil I) …

Mein persönliches Verhältnis zu Wissenschaft und Forschung war lange Zeit gespalten. Zwar habe ich einerseits den Nutzen hinter der ganzen Übung schon erkannt. Aber andererseits war es einfach nicht mein Ding. Das Ergebnis und die Summe von Abschlussarbeiten mit nicht enden wollenden Quellenangaben während meiner Studienzeit und dem fehlenden Bezug zu meinem Leben. Keine Chance: null Zugang – die Forschung und ich, wir wurden keine Freunde. Der Höhepunkt meiner Wissenschaftsverweigerung begab sich, als ich während meines Masterstudiums ein Paper verfassen sollte. Die Luft blieb mir weg und alles in mir zog sich zusammen, bei der Vorstellung, mein Studium würde sich deswegen um ein halbes Jahr in die Länge ziehen. Das war zu viel! Alles, aber DAS nicht. Ich zog es vor zu fliehen und lieber eine schlechtere Note für meinen Abschluss in Kauf zu nehmen. Sozusagen Beziehungsabbruch zwischen mir und der Wissenschaft. Das Wissen hat mich wirklich „geschafft“.

Die Sache mit der Kohärenz…

Das Gehirn an sich ist schon Faszination pur. Doch alleine ist es nichts wert. Das hat man nun erkannt. Ein bewundernswertes Zusammenspiel aus Gehirn und Körper ermöglicht es uns, unser Leben gesund und glücklich zu gestalten sowie unsere Talente und Begabungen ungehindert zu entfalten. Es macht also durchaus Sinn, dass da an unserem Kopf noch ein ganzer Körper dranhängt. Reine Hirnsteuerung führt uns allemal in eine Sackgasse. Und da wird es spannend. Denn aus dieser Erkenntnis heraus, verbindet sich die Hirnforschung mit anderen Disziplinen und dem wahren Leben. Wir Menschen als Ganzes stehen auf einmal im Mittelpunkt. Denken, Fühlen und Handeln sind untrennbar. Die Symbiose aus diesen Faktoren kann gelingen. Dann spricht man in der Wissenschaft von „Kohärenz“. Ein wunderbarer Zustand und wahrlich erstrebenswert, da es einen echten Energiesparmodus für uns darstellt. In einfachen Worten erklärt: was wir fühlen, denken und tun stimmt überein. Es existieren keine Blockaden in uns, die den Energiefluss beeinträchtigen; keine Ecken und Kanten, an denen wir uns stossen. Herz und Verstand geben sich die Hand und befinden sich im Einklang, wie man so schön sagt.

Ein Drahtseilakt…

Kohärenz ist wundervoll! Und doch so schwer zu erreichen. Immer wieder wird eines unserer Elemente vom Thron gestossen und wir aus dem Gleichgewicht geworfen. Folglich wackeln wir auf dem Hochseil. Manchmal finden wir von selbst wieder zurück in die Balance. Gratulation! Doch oft fallen wir. Dann bleibt zu hoffen, dass ein Sicherheitsnetz gespannt wurde. Dieses Netz besteht aus den Menschen, die uns umgeben und uns auffangen. Mit diesen Menschen betritt nun ein weiterer Faktor die Bühne. Ein Faktor, der ausserhalb unseres Körpers liegt. Dass diese Wechselwirkung nun Gegenstand der Forschung wird, erfüllt mich mit besonderer Freude.

Ich und die Wissenschaft (Teil II) …

Du merkst schon: plötzlich kann ich mich für die Wissenschaft begeistern. Ich spreche sogar von Freude. Ein wahrer Sinneswandel, der da stattgefunden hat. Aber wie konnte es dazu kommen? Sicherlich ist es eine Kombination aus vielerlei Elementen. Doch was erheblich dazu beigetragen hat, meine Beziehung mit der Wissenschaft wieder aufzunehmen, ist ein Thema, für welches ich echte Leidenschaft aufbringen kann. Ein Thema, für welches ich tief in mir ehrliches Interesse verspüre. Ich habe das Gefühl es ist MEIN Thema, mein Herz schlägt dafür und deswegen denke ich gerne darüber nach. Auch aus diesem Grund, macht es mir Spass darüber zu schreiben. Ich fühle; ich denke; ich handle – alles im Einklang. Ich befinde mich im Fluss des Lebens. Kohärenz! Mit diesen Zeilen, möchte ich auch Dir Mut machen, falls Du dein Verhältnis zur Wissenschaft schon innerlich gekündigt haben solltest. Vielleicht hast Du DEIN Thema einfach noch nicht entdeckt.

Du bist ein Teil der Gemeinschaft…

Aber da ist noch ein anderer wesentlicher Faktor. Und damit komme ich wieder zurück zu den Menschen, die uns umgeben und die wir Tag für Tag treffen. Ohne sie, wärst Du nicht das, was Du heute bist. Und ich genauso wenig. Das liegt daran, dass wir soziale Wesen sind und wir unser Potential nur in der Begegnung mit Anderen voll entfalten können. Alles was wir können, lernen wir im Austausch mit anderen Menschen. Auch, wenn das Potential tief in uns verankert liegt, brauchen wir jemanden um es herauszulocken. Dieser Austausch ist eine Form von Co-Kreativität. Einfach gesagt bedeutet das: zwei Individuen treffen aufeinander und entdecken während der Kommunikation untereinander ihre Wünsche, Ziele, Talente und Begabungen. Den Menschen, denen ich in den letzten Monaten begegnet bin, verdanke ich somit zu einem Grossteil meine wiedererlangte Freude an der Wissenschaft. Das Konzept der Co-Kreativität erscheint nicht schwierig.

Aber warum dann das co-kreative Chaos?

Als man die Co-Kreativität näher erforscht hat, kam man zu der Erkenntnis, dass das gesamte Konzept einen gewaltigen Haken hat. Dieser liegt in der Art der Begegnung, wie sie heute von den meisten Menschen in unserer Gesellschaft praktiziert wird. Das pure Chaos! Irgendwann in den Jahren unserer Menschheitsgeschichte haben wir es offenbar verlernt, uns gegenseitig auf Augenhöhe zu begegnen – von Subjekt zu Subjekt. Das klingt womöglich etwas abstrakt für Dich. Was ich damit meine, ist Folgendes: Ich schaue Dich an, ohne dass ich glaube zu wissen, wer Du bist, auch wenn ich Dich eigentlich kenne. Ich bewerte Dich nicht anhand meiner Vorstellungen vom Leben. Ich lasse zu, dass Du einfach bist und bin neugierig, was Du mir zeigen möchtest. Das ist eine andere Art sich aufeinander einzulassen, welche Mut und grenzenlose Ehrlichkeit erfordert. Daran fehlt es uns oftmals. Stattdessen machen wir das Gegenüber zum Objekt unserer Vorstellungen, Wünsche, Ziele und Meinungen; um nur ein paar mögliche Dimensionen zu nennen. Dies geschieht tagtäglich überall auf unseren Strassen, in unseren vier Wänden, an den Arbeitsplätzen und Schulen. Daraus resultiert, dass wir uns zwar sehen, aber nicht wirklich erkennen. Wir treffen aufeinander, begegnen uns aber nicht ehrlich und wahrhaftig. Schade! Bleibt doch auf diese Weise viel Potential auf der Strecke und das Erreichen von Kohärenz rückt in weite Ferne.

Das Wissen ist in uns…

Dabei wissen wir doch alle, wie es funktionieren sollte. Tief in uns liegt das Wissen, nur tragen wir es nicht in diese Welt. Dieses Problem ist ein Häufiges an der Grenze zwischen Wissenschaft und gelebter Realität. Wir haben so viel Wissen, dass uns am Ende das Wissen „schafft“. Wir sind überfordert und fühlen uns alleine mit unserem Wissen, das so gar nichts mit der Wahrnehmung unserer Realität gemein hat. Eine Veränderung in der Welt zu bewirken, ist letzten Endes die Kunst bei der Sache. Umso wichtiger ist es deswegen nach Aufzeichnung seiner Erkenntnisse nicht einen Punkt zu machen und den Stift fallen zu lassen, sondern die Verbindung zur Welt da draussen herzustellen. Und dann loszulaufen, um nach Gleichgesinnten Ausschau zu halten. Auch wenn wir den Weg zur Umsetzung zu diesem Zeitpunkt nicht kennen, haben wir so zumindest die Chance, ihn gemeinsam zu finden.

Die Moral von der Geschicht…

Mit diesem Text kann und will ich niemanden belehren. Ich müsste mich auch selbst an der eigenen Nase packen. Aber ich kann zumindest versuchen etwas dazu beizutragen, das Bewusstsein für die gesamte Thematik zu schärfen. Letztendlich sind es wir alle zusammen, die Ordnung in das co-kreative Chaos bringen müssen; damit wir unser Wissen „schaffen“ und es nicht uns.

Alles Liebe,
Heike

Der gesamte Beitrag basiert auf den Forschungsarbeiten und Erkenntnissen von Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung (Websites: http://www.gerald-huether.de; http://www.akademiefuerpotentialentfaltung.org/; Buch: Etwas mehr Hirn, bitte – Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten; Göttingen 2015). Ich möchte aber darauf hinweisen, dass der Beitrag meine Sicht und mein Verständnis seiner Ansichten widerspiegelt und daher vom Verständnis von Dr. Hüther abweichen kann.

Kommentare (36)

  1. […] am 16.09.2017: Link zum Artikel […]

  2. #2 Herr Senf
    16. September 2017

    Gibt es evidenzbasierte Hinweise, daß Dr. H. neurobiologisch nach wissenschaftlicher Methode gearbeitet hat oder sind das nur anekdotenhafte Zusammentragungen?

  3. #3 Dampier
    16. September 2017

    Sorry, das ist mir alles zu unpräzise.

    Das ist kein soziales Blabla oder esoterisches Gequatsche.

    Hm .. ich werde es heut Nachmittag nochmal lesen …

  4. #4 irma
    16. September 2017

    Es tut mir leid – ich habe überhaupt nicht verstanden, wovon dieser Beitrag handeln soll… Für mich sind das vom ersten bis zum letzten Satz alles Phrasen aus dem BS-Generator!
    “Akademie der Potentialentfaltung”???
    Lässt mich komplett rätselratend zurück!

  5. #5 tomtoo
    16. September 2017

    Naja ich will mal so zusammenfassen: Ich bin…….und da gibts ein Idee bzw. eine Aktion die ich toll finde. Wenn ihr euch informieren möchtet, habe ich zwei Links drangehängt.

  6. #6 irma
    16. September 2017

    äh. ja…

  7. #7 Tina_HH
    16. September 2017

    Hm, ich kann ehrlich gesagt mit diesem Text auch nicht wirklich viel anfangen. Er ist aus so auffallend subjektiver Perspektive geschrieben, dass ich leider nicht nachvollziehen kann, was die eigentliche Aussage sein soll.
    Den wissenschaftlichen Anteil kann ich auch nicht erkennen, obwohl ich als Soziologin mit dem eigentlichen Thema (falls ich es überhaupt richtig enträtselt habe) natürlich vertraut bin.
    Dann sind mir noch die vielen Begriffe aufgefallen, die weder hergeleitet noch sauber verwendet werden, sondern meiner Meinung nach recht wahllos in den Raum gestellt erscheinen.
    Und wenn ich Sätze lese, wie folgenden: “Es existieren keine Blockaden in uns, die den Energiefluss beeinträchtigen…”, dann frage ich mich vor allem, welcher “Energiefluss” hier wohl gemeint sein könnte.

    Nur zur Klarstellung: Ich habe natürlich nicht generell was gegen Texte, die aus sehr subjektiver Perspektive geschrieben sind, nur denke ich, dass die hier vorhandene Mischung aus eigener Befindlichkeit und dem Versuch einer irgendwie wissenschaftlichen Herangehensweise (?) an das Thema (?) nicht gelungen ist. Am Ende des Textes frage ich mich nämlich ernsthaft: Was will uns die Autorin eigentlich sagen?

  8. #8 RPGNo1
    16. September 2017

    Ähm, sorry. Ist eine Ermutigung? Eine Aufforderung zur Selbstreflexion. Oder etwas ganz andereres? Ich weiß nicht, was die Autorin mir eigentlich sagen will. Der ganze Artikel klingt mir zu abhoben, zu verschwurbelt, ja auch zu esoterisch (auch wenn letzteres im 1. Absatz eigentlich verneint wird).
    Und was Dr. Hüther angeht: Der hat einen eigenen Psiram-Eintrag: https://www.psiram.com/de/index.php/Gerald_H%C3%BCther
    Da gehen bei mir die Warnleuchten an.

  9. #9 tomtoo
    16. September 2017

    @RPGNo1
    Will ja garnicht boshaft sein. War mal kurz auf den Links, klang im ersten Moment auch ganz vernünftig. Aber ich muss gestehen, der Artikel als solches erscheint mir wie eine Werbeveranstalltung für was auch immer z.B Kaffeefahrt. Nicht mein Ding.

  10. #10 schlappohr
    16. September 2017

    Vielleicht stehe ich einfach nur auf der Leitung, das kommt häufig vor. Aber zugegeben weiß ich nicht so recht, was ich aus Deinem Text mitnehmen soll. Zwar schreibst Du viel über Wissenschaft, aber um welches Thema es geht und wie Du dazu stehst, bleibt irgendwie um Dunkeln (irgendwas mit Hirnforschung?) Vielleicht tue ich Dir unrecht, aber Dein Text weist ziemlich viele Merkmale auf, die man üblicherweise auf Webseiten esoterisch angehauchter Lebensberatung findet (obwohl Du Dich ausdrücklich davon distanzierst): Der Inhalt ist irgendwie wolkig, es soll aber ein Weg zum besseren Leben oder mehr Glück vermittelt werden, und es fallen viele Begriffe wie “Freude”, “Einklang”, “MEIN Thema, mein Herz schlägt dafür”, “Es existieren keine Blockaden in uns, die den Energiefluss beeinträchtigen”, “Tief in uns liegt das Wissen”, etc. Das gleiche gilt auch für die Webseite der “Akademie für Potenzialentfaltung”.
    Alles in allem verursacht mir Dein Text etwas Bauchschmerzen. Keine Ahnung, wie es anderen geht, tief in mir lag am Anfang kein Wissen. Das musste ich mir erarbeiten, und das war (und ist immernoch) viel Arbeit, hat nicht immer Spaß gemacht und war manchmal ein sehr dornenreicher Weg (mein persönliches Glücksgefühl kommt daher, dass ich es hin und wieder schaffe, diesen Weg ein Stück zu gehen). Es gibt sehr wohl Blockaden, wenn ich an einem schwierigen Problem arbeite und tage- oder wochenlang keinen Schritt weiterkomme. Das ist Alltag im Leben eines Wissenschaftlers. So ein gnadenlos glückseliges Verhältnis zur Wissenschaft, wie Du es offenbar hast, können die meisten Wissenschaftler wohl nicht so einfach nachvollziehen.

  11. #11 irma
    16. September 2017

    @RPGNo1 #8 – Danke für den Link! Nun wird auch mir klar, worum es geht… kein Wunder, dass mein BS-Radar gepiept hat…

    “Jedes Kind ist hochbegabt”,[38] die jetzigen Schulen bildeten vor allem “gehorsame Pflichterfüller” und “Auswendiglerner” heran, “Spaß am Lernen das ist das wichtigste”, der “Schatz, den wir fördern müssten, ist die Begeisterung am eigenen Entdecken und Gestalten”

  12. #12 rolak
    16. September 2017

    zwei Links drangehängt

    HeißaHopsa, tomtoo, das hat hier schon ein Suche-erfülltes Weilchen gedauert, bis mir aufging, daß die Zusammenfassung nicht an den vielen Pünktchen endet…

    hat einen eigenen Psiram-Eintrag

    Blödsinn, RPGNo1, der gehört ihm doch gar nicht!

    btearnest: Jedes einzelne AlarmKlaxon ging schon los bei ‘aus der Wissenschaft eine Brücke in unser Leben’ – als ob jegliche Wissenschaft außerhalb unseres Lebens stünde. Zusammen mit dem Satz davor eine klassische ‘ich bin kein, aber..’-Konstruktion.
    Und zusammen mit der bald darauf folgenden Fehlverwendung von ‘Kohärenz’ ergab sich ein Wechsel ins SchnellÜbersichtsLesen. Das konnte allerdings immer noch die klassischen Sprachmuster des ‘bin kein’-Teiles deutlich erkennen.

  13. #13 tomtoo
    16. September 2017

    @rolak
    Sry , ich liebe es halt viele Worte zu machen. ; )

  14. #14 Lercherl
    16. September 2017

    Ein schönes Kontrastprogramm … auf den bisher besten Artikel kommt gleich dieser.

  15. #15 Tina_HH
    16. September 2017

    Okay, nachdem ich die beiden Links gesichtet habe, wird einiges klarer (wenn auch nicht zum Besseren).
    Ohne die Links hatte ich das Thema quasi intuitiv in die Ecke “Sozialisationsforschung” gepackt. Offensichtlich ein Irrtum. Aber in dem ganzen Nebel kann man auch wirklich nicht viel sehen…

  16. #16 Lercherl
    16. September 2017

    @irma

    “Jedes Kind ist hochbegabt”. Damit kann man auch Politik machen: https://www.gruene.at/kampagne-2017

  17. #17 tomtoo
    16. September 2017

    @Tina HH
    “””Aber in dem ganzen Nebel kann man auch wirklich nicht viel sehen…””“

    +1

  18. #18 Bernd
    16. September 2017

    Den Satz
    Das ist kein soziales Blabla oder esoterisches Gequatsche
    halte ich für eine Nebelkerze. Damit ist eigentlich alles gesagt.

  19. #19 irma
    16. September 2017

    …schön auch das “Kleingedruckte” im psiram-Artikel (16)

    Im Einzelnen sagte Hüther gegenüber dem ZDF/3sat zu dem Vorwurf, mit irreführenden Angaben für sich zu werben: “Ich habe nie gesagt, dass ich Mediziner bin. Ich bin Biologe. Ich habe nie gesagt, dass ich Hochschullehrer… also Hochschullehrer bin ich natürlich, aber Lehrstuhlinhaber bin ich nicht. Und ich bin auch… ich habe eine Zentralstelle für neurobiologische Grundlagenforschung geschaffen als Arbeitsplattform für meine Arbeitsverhältnisse und für meine Forschungsarbeiten, die ich in Göttingen an der Universität und in Mannheim an der Universität durchgeführt habe. Und ich habe nie behauptet, dass diese Arbeitsplattform jetzt eine großartige universitäre oder gar überuniversitäre Einrichtung sei.” 3sat, Sendung Kulturzeit vom 2. September 2013, Bericht von der Konferenz Vision Summit 2013

  20. #20 tomtoo
    16. September 2017

    Wie gesagt. Ich meine der Gedanke ,dass das Schulsystem evtl. suboptimal ist , weil vielen der Spass am Lernen verdorben wird, halte ich ja nicht für abwegig. Aber als Artikel in einem Schreibwettbewerb, hätte ich dann doch gerne mehr als zwei Links.

  21. #21 irma
    16. September 2017

    @Lercherl #16 mei – die Ösis…
    peinlich:

    Die 2. Plakatwellle der Grünen

    – oder schreibt man das neudeutsch mit 3 “L”?
    :schmeily:

  22. #22 Cornelia S. Gliem
    16. September 2017

    Hm. Welches ich bin dein Thema – Cokreativität?
    Okay. Dein Text klingt nicht besonders wissenschaftlich, eher anekdotenhaft wie eine Einleitung – aber meinetwegen.
    Deine Schlussfolgerung halte ich auch für verkürzt , das mag aber subjektiv Richtigkeit haben.
    Das für mich subjektiv einzig gute dieses Textes ist eine kleine Assoziation:
    Ich war vor kurzem in einer Wartezimmer-Szene, in der ich völlig beiläufig und ganz und gar nicht auf Augenhöhe – aber eben völlig ohne Vorurteile Menschen beim Gespräch zu hören konnte. Dies passte ebenfalls zu einer im ZugGang-stehen-Szene, in der ich Leuten in einer anderen Sprache die ich aber beherrsche quasi heimlich zuhören konnte :-).
    Jedenfalls habe ich durch deinen Artikel und deiner “Augenhöhe” etc darüber nachgedacht, wie ich hier die Anekdoten das biographische des Zugehörten verarbeitet habe… Einerseits hatte ich völlig assoziativ – und damit voller Vorurteile überhaupt – die Schnippsel eingeordnet; andererseits habe ich da ich die Leute nicht kenne und vermutlich nie wieder sehe völlig ohne sozialen Druck diesen Menschen zu gehört und so mit ihnen vermutlich mehr Gerechtigkeit widerfahren lassen als das den anderen sozialen Situationen geschieht. Was ich vermutlich auch gerade mit deinem Text tue. :-)

  23. #23 rolak
    16. September 2017

    neudeutsch?

    Nicht doch, irma, das ist sicherlich der Hinweis auf ‘mehr als nur eine gewöhnliche Welle’.
    Oder doch so ein süffisant dahergerolltes ‘l’ wie in manchem ‘ciao bella’.
    Jedenfalls 1:1 bzw 3:3 übernommen von der ‘1. Plakatwellle’.

  24. #24 Lercherl
    16. September 2017

    @irma

    “oder schreibt man das neudeutsch mit 3 “L”?”

    Das ist wohl die hochdeutsche Transliteration des Meidlinger L.

    Bekommst du eigentlich in letzter Zeit oft Neil Young vorgesungen? You are like a hurricane, there’s calm in your eye …

  25. #25 Braunschweiger
    16. September 2017

    Schreiben darf man durchaus auch mal als Malen betrachten, und es ist erlaubt abstrakt zu malen und also nichts Gegenständliches darzustellen. Das Ganze kann durchaus auch die Funktion einer Feuchtigkeits-und-Austrocknungsverhinderungs-Gleit-Creme für die Seele haben, wobei die Frage ist, ob es so wirkt.
    Mit Wissenschaft und auch nur annähernd (populär-)wissenschaftlicher Darstellung hat das dann aber nicht so viel gemein. Die Frage ist, was war gefragt?

  26. #26 Frantischek
    16. September 2017

    Kann man nicht viel mehr als: “Uff!” dazu sagen…

  27. #27 tomtoo
    16. September 2017

    @Frantischeck
    Nur “ufff” sagen würde ich, wenn mich die Information erschlagen hat.

  28. #28 Stefan
    16. September 2017

    Falles es noch nicht gepostet wurde: Zu Gerald Hüther, https://www.psiram.com/de/index.php/Gerald_H%C3%BCther (falls schon, sorry, für Doppel-Info, ich beginn jetzt erst die Kommentare zu lesen, musste das nur loswerden 😉 ).

  29. #29 irma
    16. September 2017

    @Lercherl – was es nicht alles gibt… die Ösis – auf der Wiki zum Glück mit Hörprobe..

    Nein, kein Gesang – aber neben Menschen und Häusern habe ich scheinbar auch Vögel und Echsen kaputt gemacht…
    http://www.spektrum.de/news/aussterben-wegen-hurrikan-irma/1502085

  30. #30 T
    16. September 2017

    Da finden sich sehr problematische Aussagen.

    Ein bewundernswertes Zusammenspiel aus Gehirn und Körper ermöglicht es uns, unser Leben gesund und glücklich zu gestalten sowie unsere Talente und Begabungen ungehindert zu entfalten

    Das heißt im Umkehrschluß: Wer nicht glücklich ist und seine Begabungen nicht entfalten kann, ist krank. Sozialisation, Unbildung, Armut – gesellschaftliche Umstände seien egal, alles hänge vom Zusammenspiel von Gehirn und Körper ab. Was ist das überhaupt für eine groteske Abtrennung eines Organs vom Körper?

    Reine Hirnsteuerung führt uns allemal in eine Sackgasse.

    Abgesehen von der penetranten Vereinnahmung: Wer behauptet denn bitte sehr, dass jemand rein hirngesteuert sei und was soll das überhaupt bedeuten und wo sind die Belege für diese Hypothese? Für mich klingt das nach der typischen Intellektfeindlichkeit aller Esoteriker.

    Art der Begegnung, wie sie heute von den meisten Menschen in unserer Gesellschaft praktiziert wird. Das pure Chaos! Irgendwann in den Jahren unserer Menschheitsgeschichte haben wir es offenbar verlernt, uns gegenseitig auf Augenhöhe zu begegnen

    Eine weitere absurde Pauschalisierung ohne jeden Beleg. Speak for yourself!

    Tief in uns liegt das Wissen

    Nein. In vielen Menschen ‘liegt’ überhaupt kein Wissen, das für andere irgendeine Bedeutung hätte. Mit diesem Pseudoargument versuchen Scharalatane Druck auf labile Menschen auszuüben. Wer es nicht schafft, wie die wissende Elite das Wissen in der Tiefe zu finden, hat sich nicht genug angestrengt und muss dringend ein Seminar für ein paar Hundert Euro besuchen.

    Das Übrige ist trivial (andere Menschen haben Einfluß auf mich) oder falsch: Vorurteile sind keine degenerative Erscheinung, die ‘wir’ uns angeeignet haben, sondern ein Element der Evolution von homo sapiens. Was hier behauptet wird, steht also im Widerspruch zum Stand der Evolutions- und Neurobiologie. Das Wunschbild einer reinen vorurteilsfreien Begegnung zwischen ganzheitlichen Wesen ist esoterischer Quark.

  31. #31 Dampier
    16. September 2017

    Das Gehirn an sich ist schon Faszination pur. Doch alleine ist es nichts wert. Das hat man nun erkannt. Ein bewundernswertes Zusammenspiel aus Gehirn und Körper ermöglicht es uns, unser Leben gesund und glücklich zu gestalten

    Viele Kopfmenschen vernachlässigen ja eher ihren Körper. Der Geist kann soviel mehr, er hat letzlich keine Grenzen, er kann durchs All fliegen und Welten visualisieren, die der Körper nie zu sehen bekommen wird … kein Wunder, dass Kopfmenschen oft an ihrem unzulänglichen banalen Körper verzweifeln.

    Ich glaube nicht, dass Geist und Körper in irgendeiner Balance sein müssen, um zu tieferen Erkenntnissen zu kommen. Fragt mal Stephen Hawking.

    Ein kluger Mensch brachte es mal auf den Punkt:
    “Ein unsterblicher Geist, gefesselt an einen siechen Balg.” *

    Man könnte natürlich mehr Sport treiben, aber am Ende wird der ‘sieche Balg’ siegen, auch wenn unser Geist vielleicht noch lange nicht genug hat und gern weitermachen würde.

    Was hier als ‘Co-Kreativität’ bezeichnet wird finde ich u.a. in der Südafrikanischen Lebensphilosophie des Ubuntu wieder – aber schöner formuliert:

    A person is a person because of other persons.
    You are because I am,
    I am because you are

    (Gedächtniszitat aus einer Doku über afrikanische Musik)

    Die eigene Persönlichkeit und die Gemeinschaft stehen in der Ubuntu-Philosophie in enger Beziehung zueinander.
    (…)
    wechselseitigen Respekt und Anerkennung, Achtung der Menschenwürde und das Bestreben nach einer harmonischen und friedlichen Gesellschaft

    (wiki)

    Das Konzept ist also nicht neu, letztlich ist es trivial. Wir müssen miteinander klarkommen.

    Mit meinem Text möchte ich Dich einladen, auf eine Reise in dein Inneres, deine Umwelt, in die Forschung sowie in die gelebte Realität. Ich zeige Dir meinen Weg und meine Sicht voller gefühlter Dankbarkeit. Wissenschaft kann berühren – vielleicht auch Dich…

    Diese Art von Texten empfinde ich geradezu als übergriffig. Mag ich nicht lesen.

    * Gedächtniszitat, Quelle weiß ich nicht mehr, im Netz hab ich nichts dazu gefunden – Infos willkommen!

  32. #32 RPGNo1
    16. September 2017

    @Stefan

    Falles es noch nicht gepostet wurde: Zu Gerald Hüther, https://www.psiram.com/de/index.php/Gerald_H%C3%BCther (falls schon, sorry, für Doppel-Info, ich beginn jetzt erst die Kommentare zu lesen, musste das nur loswerden ).

    Wurde schon von mir gepostet. 😀
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2017/09/16/co-kreatives-chaos-oder-wie-uns-unser-wissen-schafft/#comment-1402243

  33. #33 Withold Ch.
    16. September 2017

    Vielleicht sollte die Autorin ein Café “Zur fröhlichen Interdependenz” aufmachen, wo man sich erholen könnte von den deprimierenden Illusionen des Ich- und Alleinseins.

  34. #34 Jabir
    Leipzig
    17. September 2017

    Ich schließe mich den negativen Kommentaren an. Schade um die verschwendete Zeit. Wenn der Bezug zu Gerald Hüther am Anfang gestanden hätte, wäre ich rechtzeitig gewarnt worden.

  35. #35 anderer Michael
    21. September 2017

    Schreiben ist wie malen mit Wörtern.Was aber wenn das Gemalte ein furchtbares Gekritzele und Gekleckse ist. Ist dann das Geschriebene immer noch Balsam?
    Darüber sinniere ich seit Stunden und trotz tiefen Wissens in mir und co- bzw mono-ubiquitär-kreativem Totalchaos um mich herum komme ich zu keinem Ergebnis.

    Aber die WEB-Seite ist hübsch ( ehrlich, keine Ironie) , aber noch ohne Inhalte .

  36. #36 Franz
    21. September 2017

    Die einzige Aussage die ich fand war: steck die Menschen beim Kennenlernen nicht in eine Schublade. Da stimme ich zu, ist schwer, aber eine gute Idee. Sonst konnte ich nicht ganz folgen was man mir mitteilen wollte.