Ich hab in den letzten 362 Tagen hier in meinem Blog jede Menge Texte veröffentlicht. Aber auch jede Menge Texte für andere Medien geschrieben. Und wer die eventuell verpasst haben sollte, kriegt nun noch einmal die Gelegenheit, sie nachzulesen. Zumindest das, was immer noch online verfügbar ist. Was aber eh für die meisten Texte zu trifft soweit ich das überblicke…

Hier irrte die Wissenschaft

Im österreichischen Online-Standard habe ich auch 2018 meine Kolumne “Hier irrte die Wissenschaft” fortgesetzt in der es – wenig überraschend – darum geht, bei welchen Dingen sich die Wissenschaft in der Vergangenheit geirrt hat und was wir daraus lernen konnten. 17 Artikel sind im Laufe des Jahres dort erschienen, am meisten diskutiert wurde über meinen Text zur “Rassenlehre”. Und natürlich über den Artikel zu Darwin und Genderwissenschaft. Aber auch bei den anderen Artikel gab es die für den Online-Standard (leider) üblichen Diskussionen…

Wer hätte das gedacht! Über Rassismus wird heftig diskutiert im Internet… (Bild: gemeinfrei)

Freistetters Freibrief

Im Wiener Magazin Falter gibt es eine regelmäßige Wissenschaftsbeilage und in der veröffentliche ich ebenso regelmäßig eine Kolumne über Wissenschaftspolitik die den Namen “Freistetters Freibrief” trägt. Das gabs dort 2018 zu lesen:

Freistetters Formelwelt

Weiter gehts in der Liste von Alliterationskolumnen! In “Freistetters Formelwelt” bei Spektrum.de gab es auch 2018 jeden Sonntag einen neuen Text über Mathematik. Und zwar diese hier:

Formeln sind super!!

Profil

Den Sommer hab ich zum Teil auf der IAU-Generalversammlung verbracht und ausführlich von der weltgrößten Astronomie-Konferenz berichtet. Aber nicht nur hier im Blog; ich hab auch einen langen Artikel für das österreichische Magazin “Profil” geschrieben. Der ist hier online nachlesbar:

Zum Himmel schauen ist niemals sinnlos! (Bild: ESO/B. Tafreshi (twanight.org))

Furche

In der Wochenzeitung Die Furche hab ich im Sommer einen kurzen Artikel über Esoterik und die schwierige Auseinandersetzung damit geschrieben:

Game-of-Thrones-Forschung

Und dann hab ich 2018 sogar noch so was ähnliches wie echte wissenschaftliche Forschung publiziert. Nämlich einen Artikel zur Erklärung der Jahreszeiten bei Game of Thrones:

Hab ich geschrieben!

Buch

Ein neues Buch gab es 2018 auch wieder – und zwar über den im Frühjahr verstorbenen Stephen Hawking. Oder genauer gesagt: Dessen Wissenschaft. Das Buch ist kurz und klein; ich hab mich aber trotzdem sehr bemüht, die wichtigsten Punkte von Hawkings Forschung allgemeinverständlich zu erklären:

Ich glaube, das war alles, was ich 2018 in anderen Medien veröffentlicht habe. Aber vermutlich hab ich etwas übersehen; man übersieht ja immer etwas… Aber das macht nix, denn von dem was ich nicht übersehen habe, ist ja genug da!

Kommentare (8)

  1. #1 Leser
    30. Dezember 2018

    @ FF

    Ich hoffe du verdienst genug Geld damit ! Keinen deiner zum Standard verlinkten Artikel kann man ohne Cookies oder ohne Abo lesen ! So was ist wertlos.

  2. #2 Florian Freistetter
    30. Dezember 2018

    @Leser: “So was ist wertlos.”

    Tja. Da kann ich dann wohl auch nix machen. Aber du findest im Internet genug Texte, die nix kosten. “Wertlos” würde ich meine Artikel trotzdem nicht bezeichnen.

  3. #3 Leser
    30. Dezember 2018

    Der Link zur “Furche” geht auch nicht.

  4. #4 Karl-Heinz
    30. Dezember 2018

    @Leser

    Womit verdienst du dein Geld?
    Das würde mich echt interessieren. 😉

  5. #5 Florian Freistetter
    30. Dezember 2018

    @Leser: Der Webcite-Link zur Furche wird problemlos angezeigt.

  6. #6 xspect
    hier
    1. Januar 2019

    Hallo Florian,

    das ist ja mal eine imposante Liste. Da frage ich mich, woher Du die Zeit dafür nimmst. Vermutlich tippst/schreibst Du so schnell, dass die Zeit für Dich langsamer vergeht.

    Mein Respekt und Anerkennung!

    … und mein Dank für die vielen tollen Sternengeschichten 🙂

    PS: Ich hatte ja vermutet, dass Du die Sternengeschichten nach Folge 314 beendest. Da habe ich mich zum Glück geirrt.

    LG

  7. #7 Dampier
    1. Januar 2019

    @xspect

    Vermutlich tippst/schreibst Du so schnell, dass die Zeit für Dich langsamer vergeht.

    Super Theorie! das wäre tatsächlich ein Erklärungsansatz für dieses staunenswerte Phänomen.

  8. #8 Daniel Rehbein
    Dortmund
    3. Januar 2019

    Die Kolumne “Hier irrte die Wissenschaft” kannte ich noch nicht (oder ich muß sie wieder vergessen haben) – dabei sind da tatsächlich sehr interessante Texte.

    Besonders der Text über die Lobotomie mit der anschließenden Gegenüberstellung zu dem Beharren auf altem Wissen wie etwas bei der Homöopathie hat mir gefallen – auch wenn ich die genaue Beschreibung des Vorgangs der Lobotomie dann doch zu hart fand.

    Bei dem Artikel über Phaeton musste ich laut lachen bei der Formulierung “aber auf jeden Fall war der Planet am Ende kaputt”.