Wenn Schiffe auf dem Meer ihre Ladung verlieren, dann ist das normalerweise schlecht. Nicht nur für diejenigen, denen das ganze Zeug gehört hat, sondern auch für den Rest der Welt, weil die ganzen Sachen nun irgendwo rumliegen und rumschwimmen und dort auftauchen, wo sie nichts zu suchen haben und Schaden anrichten. Wie das auch Anfang des Jahres in der Nordsee passiert ist und wo auch die Küste der Insel Norderney in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dort befinde ich mich gerade, erhole ich mich ein wenig und berichte von der Insel-Astronomie (hier, hier und hier). Manchmal können solche Ereignisse aber auch nützlich sein. Zum Beispiel wenn etwas über Bord geht, das nicht nur einigermaßen ungefährlich sondern auch noch explizit zum Schwimmen gedacht ist. Gummienten zum Beispiel. 28.000 von den Dingern sind 1992 im Nordpazifik unfreiwillig in die Freiheit entlassen und überall auf der Welt angeschwemmt worden. Für die Wissenschaft war das eine einmalige Chance, die globalen Ozeanströmungen zu erforschen und wie das genau funktioniert, könnt ihr in diesem netten Video genauer erfahren:

Kommentare (82)

  1. #1 Beobachter
    7. Februar 2019

    Hat die Wissenschaft nicht schon seit Jahrzehnten die Chance, Ozeanströmungen zu erforschen –
    anhand des herumschwimmenden und angeschwemmten Plastik-Mülls in den Meeren?
    Wo der im Einzelnen herkommt, lässt sich vermutlich recht genau feststellen.

    Muss man da erst z. B. auf 28.000 angeschwemmte Gummienten warten?

  2. #2 Holger
    7. Februar 2019

    der Ursprung des Mülls ist doch das Problem. Selbst wenn auf der Tüte/Flasche/Kiste ein Aufdruck ist hat das keinerlei Bezug zum Ort an dem das ins Meeer kam.

    Aber viel wichtiger als nur die Oberflächenströmung sind doch die Strömungen darunter (also sowas wie Tiefenströmung o.ä.).
    Denn wo als Beispiel der Golfstrom an der Oberfläche gen Norden strömt muss darunter das Wasser wieder zurück.

    Dafür soll es doch vereinzelt Bojen geben? korrekt? aber Wieviele?

  3. #3 pederm
    7. Februar 2019

    Ach Beobachter, Nörgeltante, weder von Florian noch im Video wird behauptet, man habe jahrzehntelang auf die Enten gewartet – vielleicht sogar däumchendrehend. Sie sind halt gut beobachtbar, schwimmen obenauf und geben einen netten Aufhänger, mal was über Meeresströmungen zu erzählen. So what?

  4. #4 Beobachter
    7. Februar 2019

    zu # 3:

    Ach pederm, notorischer Besserwisser, Plastikflaschen z. B. sind auch “gut beobachtbar, schwimmen obenauf” und geben aber KEINEN so “netten Aufhänger, mal was über Meeresströmungen zu erzählen”.

    Da geben gelbe Quietsche-Entchen doch mehr her als Anlass zum “Storytelling”, zur “Eventisierung”, zu “Narrativen” in der Wissenschaftskommunikation.
    Ich hätte ja gar nix dagegen, wenn man gleichzeitig vielleicht das Plastik-/Kunstsstoff-Müll-Problem in unseren Meeren mit ein paar Zahlen und Tatsachen erwähnen würde – und zwar ganz drastisch, weil die Folgen es nämlich auch sind.

    So wäre es auch ein netter Aufhänger, mal was über Plastik/Kunststoff-Umweltverschmutzung zu erzählen.

  5. #5 Leser
    7. Februar 2019

    FF hat keine Zeit für große Beiträge. Er hat URLAUB. Um diese Zeit auf Norderney. Mir wir jetzt schon kalt ! Aber laßt ihn abschalten, sowas braucht man.

  6. #6 Beobachter
    7. Februar 2019

    Man kann im URLAUB auch mal gar keine Beiträge schreiben und richtig abschalten …

  7. #7 tomtoo
    7. Februar 2019

    Es gibt Menschen die haben immer was zu nörgeln. Ich fand das Video ganz nett.

  8. #8 Florian Freistetter
    7. Februar 2019

    @Beobachter: Man kann sogar Artikel VOR dem Urlaub schreiben die dann automatisch veröffentlicht werden, wenn man Urlaub macht…

  9. #9 Beobachter
    7. Februar 2019

    @ Florian Freistetter:

    Das ist doch überhaupt DIE Idee:
    Man könnte diese unfreiwillige Gummi-Enten-Story als Aufhänger für Vorträge in Schulen über Ozeanströmungen UND Umweltverschmutzung (hier: Kunststoff/Plastik) benutzen.
    Das würde vermutlich sogar schon in Grundschulen funktionieren.

    Da könnte man sich doch vielleicht tatsächlich mal Gedanken drüber machen – natürlich erst NACH dem Urlaub … 😉

  10. #10 RPGNo1
    7. Februar 2019

    @Beobachter

    So wäre es auch ein netter Aufhänger, mal was über Plastik/Kunststoff-Umweltverschmutzung zu erzählen.

    Dazu hat Bettina schon einiges gebracht.
    http://scienceblogs.de/meertext/2019/01/21/plastikmuell-im-meer-ist-das-ocean-cleanup-projekt-ein-fehlschlag/
    http://scienceblogs.de/meertext/2019/02/05/das-ocean-cleanup-projekt-bedroht-ein-ganzes-oekosystem-die-blaue-flotte/
    Sollte man eigentlich wissen, wenn man selber an vorderster Diskussionsfront dabei ist. Es sei denn, es geht weniger um das Plastikmüllproblem als vielmehr darum, das eigene Ego zu pflegen, indem man unnötige Ein- bzw. Vorwürfe formuliert.

    @tomtoo
    Zustimmung.

  11. #11 Alderamin
    7. Februar 2019

    Hab’ neulich auf Twitter von einem Wissenschaftler gehört, als mal ein Container mit Turnschuhen von einem Schiff verloren ging, fand man rechte und linke Schuhe desselben Paars (ok, übertrieben, aber derselben Havarie) später auf verschiedenen Kontinenten.

  12. #12 Beobachter
    7. Februar 2019

    @ RPG, # 10:

    Was soll das ?
    Natürlich weiß ich um die Themen und Diskussionen nebenan – war ja selbst z. T. dran beteiligt !

    Hier ging es mir um den Gummi-Enten-Story-Aufhänger auch für die Aufklärung über das Plastikmüll-Problem in den Meeren.
    Und m. E. wäre der besonders gut gerade für Kinder geeignet.

    Findest du das falsch?
    Wenn ja, warum?

    Ansonsten:
    Warum versuchst du ständig, mir hier bei SB den “Mund zu verbieten” ?!
    Lass`mich in Ruhe !

  13. #13 Tina_HH
    7. Februar 2019

    Also manchmal bin ich ja echt fast so weit, zu schreiben, früher war alles besser…
    Wieso entstehen eigentlich in letzter Zeit andauernd irgendwelche Konflikte über die kleinsten Kleinigkeiten? Beobachte ich fast überall im Internet in diversen Kommentarspalten und Foren. Andauernd ist irgendjemand auf Zinne. Ist das der neue Zeitgeist? Macht das Spaß? Hat da jemand was von? Und hört das auch wieder auf und wenn ja, wann?

    Leute, das nervt!

  14. #14 Ursula
    7. Februar 2019

    @Tina_HH
    Auch meine Beobachtungen!
    Es gibt eben Menschen, die es nicht schaffen, mal einfach was stehen zu lassen.
    So vermeintlich harmlos, lustig ect. kann eine Mitteilung gar nicht sein, dass sich nicht mindestens eine/r findet, die/der aus scheinbar nichts eine Empörungswelle startet, und viele andere steigen dann auch gerne mit ein.
    Und schon haben wir den Salat!
    Für mich heißt das, ich schreibe und diskutiere via Internet immer weniger, und nur bei Themen, die mir besonders wichtig sind.

  15. #15 RPGNo1
    7. Februar 2019

    @Tina_HH
    Da ich deine Frage auch an mich gerichtet sehe:

    Es gibt eine kleine (zum Glück) Anzahl Kommentatoren, die es in letzter Zeit als ihren Lebenszweck ansehen, missionierend, moralisierend und sonstiges -ierend auf verschiedenen SB-Blogs umherzuziehen und dabei zahlreichen Kommentatoren und auch manchen Bloggern, die eigentlich nur einen Gedankenaustausch im Sinn haben, zunehmend auf den Geist gehen. Das Ergebnis? Die Geduldsfäden sind angespannt, die Antworten werden giftiger. Leider.

    Ich versuche mich schon zurückzunehmen, es gelingt manchmal, aber nicht immer. Nochmals leider.

    Ich werde aber versuchen, zukünftig noch stärker auch Durchzug bzw. Ignorieren zu schalten. Daher ein ehrlich gemeintes “Danke” für deinen Hinweis.

    Und damit beende ich das OT wieder.

  16. #16 Iruma
    7. Februar 2019

    Sehr schönes Video, vielleicht kann ich mir die doofen Meeresströmungen jetzt endlich merken für meine nächste Prüfung 😉

  17. #17 Tina_HH
    7. Februar 2019

    @Ursula

    Für mich heißt das, ich schreibe und diskutiere via Internet immer weniger, und nur bei Themen, die mir besonders wichtig sind.

    Eigentlich ist es doch schade, wenn die Kommentatoren, deren Beiträge man immer gerne liest, weniger schreiben und dafür dann andere sich immer mehr ausbreiten. Ich habe für das Problem aber leider auch keine Lösung.

  18. #18 tomtoo
    7. Februar 2019

    @Alderamin
    Ist doch klar der eine Segelt nach rechts, der andere nach links. Macht ja die Form. ; )

  19. #19 tomtoo
    7. Februar 2019

    @Ursula,@Tina_HH

    Das schlimme für mich ist das so einige Weltverbesserer so vollkommen Humorbefreit sind.
    Bei dem Kopfbild das tausenden von Badeentchen auf dem Ozean treiben und Wissenschaftler sie verfolgen, musste ich halt erst mal schmunzeln. ; )

  20. #20 Tina_HH
    7. Februar 2019

    @RPGNo1

    Ich teile deine Einschätzung und finde es auch schwierig mit dem Phänomen richtig umzugehen.
    Es gibt eine ganze Reihe von Kommentatoren, die ich konsequent ignoriere. Andererseits gibt es manchmal auch Kommentare, die man einfach nicht unwidersprochen stehen lassen kann. Wenn dann jemand antwortet und die Dinge klarstellt, finde ich das gut und nützlich. Wie gesagt, eine Lösung habe ich leider auch nicht.
    Aber gut, genug OT…

  21. #21 Tina_HH
    7. Februar 2019

    @tomtoo

    Das schlimme für mich ist das so einige Weltverbesserer so vollkommen Humorbefreit sind.

    Das eine hängt wahrscheinlich mit dem anderen zusammen…

    Und ja, niedliche Badeentchen, die von Wissenschaftlern verfolgt werden, sind ziemlich witzig. 😉

  22. #22 anders
    7. Februar 2019

    Das schöne an der Havarie ist bzw. war, dass man sehr gut den Ort der Einbringung bestimmen konnte. Nur so war/ist es möglich den Weg der Gummienten nachzuverfolgen.
    Es gab schon Experimente mit Bojen, Zig-Hundertausende teuer 🙂 Gummienten sind da billger und ein bisschen hübscher ( wer auf Kitsch steht ^^)

  23. #23 Beobachter
    7. Februar 2019

    @ RPG und Co.:

    Da haben wir wohl tatsächlich unterschiedliche Meinungen, was gute Wissenschaftskommunikation betrifft.

    Euch reicht es offenbar, wenn durch nette, witzige Storys/”Events” wie die mit den süßen, niedlichen Gummi-Badeentchen nur etwas illustriert wird, was man eh schon kennt und worüber man schon lange Bescheid weiß (Ozeanströmungen).
    Es fordert nicht zum Nachdenken und Handeln auf, man konsumiert nur eine “Geschichte”.

    Und vermutlich würdet ihr die Entchen und die Geschichte weniger niedlich und witzig finden, wenn Massen von Gummienten am Strand vor eurer Haustür angeschwemmt worden wären und ihr sie selbst bei Wind und Wetter hättet aufsammeln müssen … 😉

    Andere Leute (wie z. B. auch ich) fänden es besser, dringlicher und wichtiger, anhand dieses Beispiels darauf aufmerksam zu machen bzw. stärker ins Bewusstsein zu rufen, dass durch diese Ozeanströmungen alles mögliche an Müll (hier Gummi, Plastik, Kunststoffe) transportiert und verteilt wird.
    Und welche Folgen das hat (siehe die Beiträge zum Thema im Blog von Bettina Wurche) – und woher dieser Müll kommt, wer diese Materialien wie herstellt, zu welchen Zwecken, ob und wie sie vermeidbar wären, usw.
    Es liegt ja auch viel am Konsumverhalten der Verbraucher – und deshalb müsste man schon in der Schule ansetzen …

    Im Übrigen ist zum Thema “Wissenschaftskommunikation und Geschichten” kürzlich im Blog von Tobias Maier “Weitergen” ein sehr lesenswertes, interessantes Vortragstranskript von Julika Griem (DFG) verlinkt worden:

    http://weitergen.de/2018/12/keine-geschichten-mehr-relotius-und-wissenschaftskommunikation/

    http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/2018/181107_keynote_fwk18_griem.pdf

  24. #24 Florian Freistetter
    7. Februar 2019

    @Beobachter: “was gute Wissenschaftskommunikation betrifft.”

    Wie soll denn gute Wisskomm deiner Meinung nach aussehen? Und dabei ist natürlich zu beachten: mit Wisskomm will man erreichen, dass Menschen ZUHÖREN, die einem normalerweise nicht zuhören wollen.

    Meine Erfahrung zeigt: Gute Wisskomm besteht darin zu erkennen, was man im jeweiligen Moment erzählen kann und was nicht. In dem Fall ging es um Ozeanströmungen. Wenn man Ozeanströmungen erklären will, dann redet man über Ozeanströmungen. Wenn man über Umweltverschmutzung und Plastik im Meer reden will, redet man über Plastik im Meer. Beides sind zulässige Themen. Aber man kann nicht immer alles erzählen. Ich könnte ja auch sagen: Red nicht über Plastikmüll, red über die Auswüchse des Kapitalismus! Oder: Red nicht über Kapitalismus, rede über das viel wichtigere Thema XYZ. Das ist aber alles irrelevant, wenn man einfach nur erklären will, wie Ozeanströmungen funktionieren!

  25. #25 Daniel Rehbein
    Dortmund
    7. Februar 2019

    Als neulich Florian über die Herkunft des Sandes schrieb, habe ich auch daran gedacht, daß nach aktuellen Schätzungen inzwischen rund ein Drittel des Sandes an den weltweiten Stränden feingeriebenes Plastik sind.

    Florian schreibt so schön über Silicium und Sauerstoff, über die Vorgänge in den Sternen, über die ganz großen und beeindruckenden Prozesse in unserem Universum. Doch in Wirklichkeit stehen wir in unserem eigenen Zivilisationsmüll. Da ist es natürlich erst mal eine schlechte Nachricht, wenn Container mit Plastikspielzeug im Meer landen.

    Andererseits sind die Quitscheentchen nun mal da. Es hat sie ja niemand absichtlich ins Meer geworfen. Und man kann den Unfall auch nicht wieder ungeschehen machen. Also ist es eine schöne Konsequenz, etwas Positives darin zu sehen.

    Und so betrachtet ist es doch ganz faszinierend, welche weiten Reisen diese Quitscheentchen über die Weltmeere zurückgelegt haben – und welche Erkenntnisse wir Menschen dadurch über die Meeresströmungen erhalten.

    Mich macht das auch wieder ganz sentimental, denn das alles zeigt ja auch wieder, wie klein wir Menschen eigentlich sind:

    Wenn ich den Globus in die Hand nehme, und schaue mir an, welche Ausmaße der Pazifik (wo die Container mit den Enten verlorengegangen sind) hat, dann ist Europa dagegen winzig klein. Und selbst da gibt es noch so viel, was ich noch nicht gesehen habe.

    Immerhin habe ich nach mehreren Urlauben in Liechtenstein im vergangenen Jahr auch den Zwergstaat Andorra besucht. Und ich bin schon im Schlafwagen von Rom nach Catania gefahren. Ich möchte gerne mal auf die Isle of Man, ich möchte mit dem Nachtzug von Stockholm nach Narvik fahren. Aber ich war auch noch nie im Spreewald, noch nie im Nördlinger Ries, den Vulkankrater “Laacher See” habe ich noch nie mit eigenen Augen gesehen. Ach ja, und das Saarland habe ich auch noch nie betreten. Ja, es gibt noch so viel zu sehen, und das sozusagen direkt vor der Haustür!

    Und dann sind da diese Gummienten und schippern quer durch den Pazifik, weiter zum Atlantik und letztlich durch alle Weltmeere. Diese kleinen süßen Quitscheentchen, die kommen herum in der Welt! Die halten sich nicht an so ein paar Zwergstaaten auf oder an Eisenbahnlinien, die reisen mit den Meeresströmungen um den ganzen Globus!

    Das macht mir wieder bewusst, über welche Distanzen die Naturgewalten auf diesem Planeten wirken. Es sind ja nicht nur die Meeresströmungen. Es sind auch die Luftbewegungen, die Sand aus der Sahara über Mitteleuropa niedergehen lassen, oder die Kalt- und Warmfronten quer über den Erdball transportieren. Und dann sind da die tektonischen Platten, die mit einer Engelsgeduld über Jahrmillionen hinweg Gestein zu Gebirgen auftürmen und wieder verschwinden lassen. Wir Menschen sind doch eigentlich nur kleine unbedeutende Zuschauer – quasi wie Eintagsfliegen und Ameisen.

  26. #26 Beobachter
    7. Februar 2019

    @ Florian Freistetter:

    Klar kann man den Gummienten-“Event” (die Havarie) zum Anlass nehmen, um “nur” über Ozeanströmungen zu reden.
    Man kann ihn aber auch zum Anlass nehmen, um AUCH über Plastik/Kunststoff-Müllstrudel in den Ozeanen zu reden.
    Kommt drauf an, ob und inwiefern man es als dringlich und wichtig betrachtet/empfindet – und sich (besonders) als Wissenschaftler in der Verantwortung sieht.

    Wenn man gerade die Beiträge und Kommentare bei “Meertext” verfolgt hat und gesehen hat, was alles (Irrsinniges) unternommen wird, um den Plastikmüll in den Ozeanen in großem Stil “abzufischen”, muss man doch zur “Gummienten”-Story eine gedankliche Verbindung herstellen.
    Zumindest mir geht es so – und ich hoffe, anderen Lesern auch.

    Und wenn man dann auch nur etwas genauer hinsieht und dann z. B. sowas findet:

    https://www.badeenten.de/badeenten-quietscheenten/

    ” … Fast jede Badeente besteht aus PVC, dieser speziell für Quietscheenten hergestellte Weichkunststoff wird auch Vinyl genannt: Es werden auch Badeenten in Hartkunststoff hergestellt, welche jedoch nicht quietschen und daher nicht so beliebt sind. Ein weiteres Grundmaterial ist Naturkautschuk. Die Badeenten aus diesem Material werden in Europa hergestellt. Alle anderen Quietscheentchen kommen aus dem fernen China nach Europa „geschwommen“.
    … ”

    dreht sich einem doch der Magen um … – bildlich gesprochen.

    Man kann natürlich noch in 20 Jahren “nur” über Ozeanströmungen reden, was zulässig ist – bis dahin ist aber plastikmüllmäßig vermutlich alles zu spät (wenn wir so weitermachen), was unzulässig ist.

  27. #27 PDP10
    7. Februar 2019

    @Beobachter:

    Wenn du sowas schreiben würdest, wie @Daniel Rehbein (@Daniel: danke dafür), würden dich die Leute hier ernst nehmen.

    Deine Diskussions”beiträge” aber bestehen aus dem Posten von Links, deren Sinn sich jeder gefälligst selbst zu erschließen hat oder unverschämten Unterstellungen wie hier.

    Dabei ignorierst du natürlich geflissentlich, dass die meisten Leute die hier bloggen und mit diskutieren mit Abstand mehr über den Klimawandel an sich und dessen Folgen wissen als du. Und über das Problem mit dem Plastik in den Ozeanen wissen viele wahrscheinlich auch mehr. Und extra für dich nochmal erklärt: “Wissen” bedeutet nicht “googeln”. Es ist das Gegenteil davon.

    Die Leute die hier bloggen und viele von denen, die hier kommentieren sammeln nämlich nicht nur Links wie du sondern bemühen sich die Dinge zu verstehen. Du jedoch beschränkst dich auf Empörung.

    Diese Empörung ist verständlich. Man macht sich allerdings lächerlich, wenn man allen Anderen unterstellt, dass ihnen alles egal sei weil sie sich nicht empören sondern vernünftig und orientiert an Fakten über die Dinge diskutieren wollen. Und zwar zu jedem Ding zu seiner Zeit.

    Vor allem das letztere scheinst du nicht verstehen zu wollen. Deshalb sind die Leute hier genervt von dir.

  28. #28 PDP10
    7. Februar 2019

    @Beobachter:

    Ach so, bevor ich es vergesse:

    Und die Leute sind außerdem genervt von dir, weil du ein selbstgerechter Schwätzer bist.
    Ich muss dir leider mitteilen, dass das keine Eigenschaften sind, mit denen man den Planeten rettet.

  29. #29 PDP10
    7. Februar 2019

    Ich entschuldige mich hiermit in aller Form für meine Einwürfe oben bei @Ursula und @Tina_HH.
    Sorry. Musste mal raus.

  30. #30 Beobachter
    7. Februar 2019

    @ PDP10, # 27:

    Wenn ich “sowas schreiben” müsste, um hier “ernst genommen zu werden” – wie:

    aus # 25 (D. Rehbein)

    ” … Diese kleinen süßen Quitscheentchen, die kommen herum in der Welt! … ”

    ” … Wir Menschen sind doch eigentlich nur kleine unbedeutende Zuschauer – quasi wie Eintagsfliegen und Ameisen.”

    – dann bin ich gottfroh, dass man mich hier NICHT ernst nimmt !

    Gute Nacht !

  31. #31 PDP10
    7. Februar 2019

    @Beobachter:

    Wenn ich “sowas schreiben” müsste, um hier “ernst genommen zu werden”

    Wer sagt, dass du sowas schreiben musst?

    Eine einfache Möglichkeit wäre doch:

    Du könntest aufhören selbstgerechtes Geschwätz zu schreiben. Und wenn dir dann sonst nichts einfällt einfach nichts schreiben.
    Solange bis dir was Sinnvolles einfällt.

    Ganz einfach.

    Komm schon! Das schaffst du!

  32. #32 Bärnd
    Bielefeld
    7. Februar 2019

    Hi all,
    eigentlich bin ich nur ein sehr interessierter stiller Mitleser.

    Aber ( Zitat Florian:)
    „Gute Wisskomm besteht darin zu erkennen, was man im jeweiligen Moment erzählen kann und was nicht.“
    – freundliches und soziakompetentes kommentieren auch.

    Ich möchte mich einfach nur bei Dir Florian bedanken
    -für viele interessante spannende informative Artikel.
    -für Deine Mühen and Anstrenungen
    -für die einfachen Erklärungen
    -für Deine Affengeduld 🙂
    -ich bewundere Dich, das Du so viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst.

    @alle
    Don’t talk to a troll.
    Don’t give him a stage.
    Don’t worry.
    Ignore it.

  33. #33 Bärnd
    Bielefeld
    8. Februar 2019

    Hi all,
    eigentlich bin ich nur ein sehr interessierter stiller Mitleser.

    Aber ( Zitat Florian:)
    „Gute Wisskomm besteht darin zu erkennen, was man im jeweiligen Moment erzählen kann und was nicht.“
    – freundliches und soziakompetentes kommentieren auch.

    Ich möchte mich einfach nur bei Dir Florian bedanken
    -für viele interessante spannende informative Artikel.
    -für Deine Mühen and Anstrenungen
    -für die einfachen Erklärungen
    -für Deine Affengeduld 🙂
    -ich bewundere Dich, das Du so viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst.

    @alle
    Don’t talk to a troll.
    Don’t give him a stage.
    Don’t worry.
    Ignore it.

  34. #34 PDP10
    8. Februar 2019

    @Bärnd:

    Die Kommentare brauchen hier oft eine kleine Weile, bis sie erscheinen.

    Und du hast ja recht!

  35. #35 Beobachter
    8. Februar 2019

    Nachtrag zu # 30:

    Wenn “wir Menschen wie Eintagsfliegen sind”, sind unsere irdischen “Fliegenschisse” wie Holocaust oder Umweltverschmutzung oder Klimawandel natürlich nicht der Rede wert … !

    Kommt einem doch bekannt vor … – den wollt ihr wohl schaffen, den rechten Schulterschluss … ?!

  36. #36 Daniel Rehbein
    Dortmund
    8. Februar 2019

    Wir sind uns wohl alle einig, daß die Vermüllung der Weltmeere gestoppt werden muß. Eigentlich geht es bei der Diskussion lediglich um die Frage, ob durch die Beobachtung der Quitscheentchen die Problematik des Plastikeintrags in den Meeren verharmlost oder gar glorifiziert wird. Tatsache ist aber auch, daß durch die Berichterstattung über die Enten kein Stück Plastik zusätzlich ins Meer gelangt.

    Andererseits wecken diese Quitscheentchen Emotionen. Ich zum Beispiel stelle mir vor, wie diese gelben Tierchen auf dem Wasser herumtreiben, und zwar auf diesem riesigen Pazifik, dessen Ausmaße ich mir kaum vorstellen kann. Und ich frage mich, was sie alles erleben, welche Unwetter sie durchqueren, wie sie durch die Sonnenstrahlung ausgebleicht werden, welche Temperaturunterschiede sie mitmachen. Und ich bin beeindruckt von der Distanz, die sie zurücklegen.

    Natürlich vermenschliche ist sie damit in meiner Vorstellung ein wenig. Natürlich sind es eigentlich bloß kleine gelbe Plastiktierchen, sie sind Teil unseres Zivilisationsmülls. Aber man hat diese Entchen nicht bewusst ausgebracht, und man animiert auch niemanden, das zu tun. Dadurch, daß sie nun mal da sind, und dadurch, daß es sich um diese süßen kleinen Quitscheentchen handelt, die Emotionen wecken, kann man aber die Thematik der Meeresströmungen viel besser vermitteln.

    Man hat aufgrund dieses Ereignisses mal eine beeindruckende Darstellung, wie sich Objekte, die der Mensch in den Pazifik eingebracht hat, über sämtliche Weltmeere verteilen. Man sieht hier sehr plastisch, wie unsere Weltmeere zusammenhängen, und wie die Meeresströmungen zusammenwirken – bis hinein in die Eisschichten der Polarmeere.

    Mir zeigt es auch, wie mächtig die Naturgewalten sind. Die Natur nimmt keine Rücksicht auf uns Menschen. Sie wird uns unseren Müll nicht abnehmen. Aller Müll, den wir in die Natur einbringen, wird auch wieder zu uns zurückkehren. Die Natur funktioniert nach ihren Regeln. Wir können das entweder akzeptieren oder untergehen.

    Denn wir sind eben nur wie kleine Eintagsfliegen oder Ameisen. Dem Planeten sind wir Menschen egal. Wenn wir Menschen hier nicht mehr existieren, werden andere Lebewesen den Planeten bevölkern. Wenn wir hier dauerhaft leben wollen, müssen wir uns selbst darum kümmern, unseren Planeten als für uns lebenswerte Umgebung zu erhalten.

  37. #37 PDP10
    8. Februar 2019

    @Beobachter:

    Wenn “wir Menschen wie Eintagsfliegen sind”, sind unsere irdischen “Fliegenschisse” wie Holocaust oder Umweltverschmutzung oder Klimawandel natürlich nicht der Rede wert … !

    Kommt einem doch bekannt vor … – den wollt ihr wohl schaffen, den rechten Schulterschluss

    Und noch eine unverschämte Unterstellung. Wenn wir uns gegenüber sitzen würden hätte ich dir dafür eineaufsmaulgehaunduarschloch.

    Du kapierst es nicht, oder?

    Wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast, halt einfach solange die Klappe bis dir was sinnvolles einfällt.

    Ist das so schwer?

  38. #38 Daniel Rehbein
    Dortmund
    8. Februar 2019

    Soll ich noch schreiben, daß gerade deshalb, weil wir Menschen so klein und unbedeutend sind, wir uns selbst darum kümmern müssen, nicht nur unseren Planeten für uns lebenswert zu erhalten, sondern auch friedlich miteinander umzugehen? Daß es nichts bringt, wenn wir zwar die Natur schützen, aber wir Menschen uns gegenseitig ausgrenzen, einsperren, ermorden, bekriegen, wir uns gegenseitig das Leben schwer machen? Und daß uns Menschen nicht nur der von uns selbst produzierte Plastikmüll betrifft, sondern auch der von uns selbst erzeugte Klimawandel?

    Tja, man könnte das Thema noch auf so viele andere Inhalte ausdehnen. Aber wahrscheinlich würde es doch nur wieder zu dem Vorwurf führen, welche ebenfalls wichtige Problematik dann doch noch vergessen wurde.

  39. #39 PDP10
    8. Februar 2019

    @Daniel:

    Tja, man könnte das Thema noch auf so viele andere Inhalte ausdehnen. Aber wahrscheinlich würde es doch nur wieder zu dem Vorwurf führen, welche ebenfalls wichtige Problematik dann doch noch vergessen wurde.

    Exakt. Und wenn wir den Klimawandel abgewendet haben und kein Kind mehr auf dem Planeten hungern muss und nicht mehr das kleinste Fitzelchen Plastikmüll im Ozean ist … kommt garantiert einer an und schreit: “Wie kannst du zufrieden sein, obwohl da einer für dich vor zweitausend Jahren am Kreuz gestorben ist …!?”

    Und sein Name wird sein “Beobachter” (oder so) und seine heilige Einfalt wird überstrahlen den gesamten Erdkreis und die Himmel darüber und die Meere darunter! Und er wird über uns alle! Ach alle! Einfachen Menschlein richten!

    Und alle, alle Menschen werden sich mit Grausen abwenden und in sich gehen und sich fragen:

    “Gehn wir jetzt einen trinken?”
    “Yo! Aber wehe, das Bier ist alkoholfrei!”

  40. #40 PDP10
    8. Februar 2019

    SCNR

  41. #41 PDP10
    8. Februar 2019

    Oh mann, ist das jetzt alles OT.

    Entschuldige bitte @Florian.

  42. #42 tomtoo
    8. Februar 2019

    Die #35 beobachtet man wohl besser nur und lässt sie kommentarlos stehen.

  43. #43 RPGNo1
    8. Februar 2019

    @Daniel Rehbein, PDP10, Bärnd
    Danke. Euch allen.

  44. #44 bote19
    8. Februar 2019

    Was nützt denn alle wissenschaftliche Einsicht, wenn keine Taten folgen.
    PDP 10 trinkt weiter sein Bier aus der Plastikflasche
    Daniel Rehbein kauft sich ein neues Hemd aus Polyester,
    tomtoo streicht seine Garage mit Acrylfarbe, Florian sammelt wieder Dünensand in Pastikbechern und Beobachter schreibt vielleicht ein Poem dazu.

    Muss denn erst der Bote kommen um das Positive in dieser Müllhysterie aufzuzeigen?
    Der Müllteppich ist nicht mehr zu stoppen. Vor zwei Jahren sind wir von Grömitz Richtung Rostock geschippert. Da war ungelogen ein 10 km langer Algenteppich.
    Also machen wir das beste aus dem Müllteppich, begrünen wir ihn. Recommendations are welcome !

  45. #45 Florian Freistetter
    8. Februar 2019

    @Beobachter: Schau, es ist ganz einfach. Du hättest gerne gehabt, das ich einen Artikel über Umweltverschmutzung geschrieben hätte. Hab ich aber nicht. Ich hab einen Artikel über Ozeanströmungen geschrieben. Es tut mir leid, das ich nicht den Artikel geschrieben habe, den du lesen wolltest. Aber das ist nun mal so. Deswegen ist das Thema Umweltverschmutzung nicht weniger wichtig. Sondern halt nur etwas, das gerade nicht Thema war.
    Wenn ich einen Artikel über die Kernfusion in der Sonne schreibe, könntest du dir auch wünschen, ich hätte einen artikel über Solarenergie und Energiewende geschrieben. Aber es ist nun mal so, das jeder Artikel ein Thema hat. EIN Thema und nicht hundert. Es gibt in meinem Blog (und anderswo) jede Menge Artikel zu Klimawandel, Umweltverschmutzung, etc. Und Artikel zu allen möglichen anderen Themen. Dass das hier ein Artikel ist, der nicht das zu Thema hat, was du gerne gehabt hättest, ist schade. Aber auch nicht das Drama, das du hier aufziehst. Es ist eigentlich gar kein Drama. Deswegen werd ich das jetzt auch so stehen lassen.

  46. #46 PDP10
    8. Februar 2019

    @bote19:

    PDP 10 trinkt weiter sein Bier aus der Plastikflasche

    Hast du sie noch alle? Bier aus der Plastikflasche? Igitt!

    Ich trinke mein Bier selbstverständlich aus der Dose!

  47. #47 Beobachter
    9. Februar 2019

    @ PDP10, # 46:

    “Dose” – typisch Umweltschwein !
    (als Retourkutsche für dein “männliches”, testosteron-gesteuertes “eineaufsmaulgehaunduarschloch”, # 37)

    Guck einfach mal da – schaffst du es ? … :

    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/abfall/fragen-und-antworten-zum-einwegpfand-dosenpfand-11505

    und da:

    http://scienceblogs.de/meertext/2019/02/08/photograph-dokumentiert-plankton-und-mikroplastik/

  48. #48 tomtoo
    9. Februar 2019

    @Beobachter
    Bist du wirklich so komplett Denkresistent, dass es dir nicht in den Sinn kommt, das @PDP10 einen Scherz gemacht hatt?

  49. #49 Daniel Rehbein
    Dortmund
    9. Februar 2019

    Die Aussage, daß ich Hemden aus Polyester kaufen würde, ist nicht richtig. Ich mag dieses an der Haut festklebende Zeug nicht.

    Heute ist Samstag, und ich kümmere mich um meinen Haushalt. Ich habe mir neue Bettwäsche gekauft, und die kommt jetzt erst mal in die Waschmaschine. Die Bettwäsche ist zwar zu 100% aus Baumwolle, aber die Verpackung ist ein dicker Wulst aus Plastik. Immerhin sind da nicht auch noch die dicken Plastikklammern drin, wie das bei Oberhemden der Fall ist.

    Wir können als Konsumenten darauf achten, wöglichst wenig Plastikverpackungen zu kaufen, aber häufig kommt man doch nicht drumherum. Und das meiste Plastik, was wir als Konsumenten verbrauchen, bekommen wir gar nicht mit. Denn es fällt bei Transport und Logistik an. Selbst ein “Unverpackt”-Laden, wo man sich sein Müsli in mitgebrachte eigene Behälter abfüllt, muß erst mal beliefert werden – und dabei fällt auch schon jede Menge Plastikverpackung an.

    Mir wurde das mal berichtet von jemanden, der in der Logistik tätig war: Das wichtigste im Warenverkehr ist die große Rolle mit Kunststofffolie, mit der alles noch mal umwickelt wird, um dann außen den Warenbegleitschein anzupappen. Selbst das, was bereits verpackt ist und auf Paletten steht, wird noch mal mit Folie umwickelt. Und dann wird es zu größeren Einheiten zusammengefasst, und es kommt wieder Folie drum. Und so weiter.

    https://twitter.com/bilderbein/status/1052574266133102598

    Deshalb ist natürlich auch unsere Vorstellung von den Quitscheentchen stark idealisierend: Da sind die Container ins Meer gefallen und dadurch beschädigt worden. In den Containern waren die Gummienten, die sind dann auf dem Wasser umhergeschwommen.

    Tatsächlich waren die Quitscheentchen ja nicht einfach so lose im Container drin. Sondern jedes einzelne wird in Plastikfolie eingepackt gewesen sein. Und gewissen Mengeneinheiten (wie sie im Großhandel geliefert werden) werden wieder in Plastik eingepackt gewesen sein, auf Paletten strukturiert gewesen und wieder mit Plastikfolie umwickelt gewesen sein. Und schließlich wird in den Containern auch noch Füllmaterial (wie zum Beispiel Styropor) gewesen sein, durch das die einzelnen Warenpakete gegeneinander arretiert wurden und so einen sicheren Stand hatten.

    An den Stränden gefunden wurden nachher nur die einzelnen Quitscheentchen. Das ganze andere Plastik aus den Containern liegt feingemahlen zwischen den Sandkörpern der Strände oder in den Mägen von Fischen und Seevögeln.

    Man kann das natürlich wieder wissenschaftlich sehen und sich fragen: Wie lange hat es wohl im Schnitt für eine Gummiente gedauert, bis sie von dieser ganzen Verpackung komplett befreit war und alleine geschwommen ist? Oder man kann sagen: Oh Mist, da ist ja wieder ganz viel Plastik in die Weltmeere gelangen! Es schließt sich aber auch nicht gegenseitig aus. Wenn man die wissenschaftliche Betrachtung wählt, wird die Umweltverschmutzung dadurch nicht ignoriert.

  50. #50 tomtoo
    9. Februar 2019

    @Daniel
    Es war eine Havarie, da ist wohl auch Schweröl und anderes unschönes Zeugs ins Meer gelangt.
    Darum ging es mir aber nicht.
    Mich stören solche Fingerzeige, aber du musst doch auch!
    Ist ja nicht so dass man das nicht tut. Aber wo bei einem Artikel gerade die Prio, liegt sollte man schon erkennen, hat ja @Florian schön beschrieben.

  51. #51 RainerO
    9. Februar 2019

    @ tomtoo
    Epörialisten haben keinen Humor. Bei Sarkasmus und Satire haben sie einen riesengroßen blinden Fleck. Da macht Beobachter keine Ausnahme. Bei ihr kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass sie alles in den falschen Hals bekommt, selbst wenn es für alle anderen offensichtlich ist, wie es gemeint war. Das ist hier und anderswo schon vielen passiert.

  52. #52 rolak
    9. Februar 2019

    Epörialisten

    Eine kleine Anfrage, RainerO, ua wg ‘no such thing found’: Meintest Du die von den Impe- abgeleiteten Empörialisten?
    Wäre ein schickes Kofferwort, wert, es aktiv zu verbreiten.

  53. #53 Tina_HH
    9. Februar 2019

    @Beobachter

    Empörung ist ja sicher in vielen Bereichen angebracht, aber Dauer-Empörung (als Selbstzweck?) und dann auch noch an den falschen Stellen (wie hier, wenn kritisiert wird, dass ein Artikel zu einem Thema aber unbedingt noch einen bestimmten Hinweis hätte haben müssen) bringt so ungefähr – gar nichts.
    Im Gegenteil, die Leser reagieren genervt bis schwer genervt. Wenn es einem wirklich um die Sache geht, wie z.B. Meeresschutz, ist man besser beraten, wenn man auch auf die eingesetzten Mittel achtet. Also z.B. sowas wie angemessene Kommunikation und Stil. Denn auch hier gilt: Der Ton macht die Musik.
    Und dass PDP10s Bierdose nicht ernst gemeint war, war nun sowas von offensichtlich, mehr geht eigentlich gar nicht…

  54. #54 @PDP10(fake)
    9. Februar 2019

    @Tina_HH

    Wie kommst du darauf das ich einen Scherz gemacht habe?
    Dosenbier! Dosenbier!

    Grüßle
    tt ; )

  55. #55 PDP10
    9. Februar 2019

    @Beobachter:

    Was ist wohl Menschenverachtender?

    Dosenbier trinken?

    Oder Menschen, die dich darauf aufmerksam machen, dass dein Thema zufälligerweise gerader hier nicht Thema ist mit Holocaust-Relativierern und Krypto-Nazis gleich zu setzen?

    Für diese Gleichsetzung würdest du von mir im realen Leben übrigens tatsächlich einen jeknallt kriejen, wie der Rheinländer sagen würde. Und es ist mir völlig egal wie testosteron-gesteuert das wäre.

  56. #56 tomtoo
    9. Februar 2019

    Nun gebt euch mal alle wieder die Hand. Tief durchatmen. Ommm

    P.S Trinkt eine Dose Bier zusammen.
    P.P.S sry the devil in me ; )

  57. #57 PDP10
    9. Februar 2019

    Meintest Du die von den Impe- abgeleiteten Empörialisten?
    Wäre ein schickes Kofferwort, wert, es aktiv zu verbreiten.

    PDP10 hat gerade auf “Gefällt mir” geklickt (wie 273 andere Leser auch).

    Ich glaube, ich hatte schon mal anderswo erwähnt, dass Marshall McLuhan mal (sinngemäß) gesagt hat, das “Moralische Empörung die Standardstrategie der Idioten sei um sich Würde zu verleihen.”

    Könnte sein, dass er recht hatte.

  58. #58 PDP10
    9. Februar 2019

    @Daniel Rehbein:

    Wenn man die wissenschaftliche Betrachtung wählt, wird die Umweltverschmutzung dadurch nicht ignoriert.

    Das ist übrigens der vernünftigste Satz des Tages.

  59. #59 tomtoo
    9. Februar 2019

    Naja, Empöralisten da sollte man vorsichtig sein. Könnte von den falschen gekapert sehr schnell ein Ersatz für Gutmensch werden. Nicht so mein Ding.

  60. #60 Tina_HH
    9. Februar 2019

    @tomtoo

    Wer ist denn bitte “PDP10(fake)” ?
    Obwohl, ihr beide habt ja was gemeinsam, so einen schönen kleinen Orden…

    scnr 😉

  61. #61 PDP10
    9. Februar 2019

    @Tina_HH:

    so einen schönen kleinen Orden…

    Hä?

    Dosenbierblech?

  62. #62 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @PDP10

    Blech auf jeden Fall. Ob Dosenbierblech… keine Ahnung.
    Hast du deinen Orden damals nicht zugeschickt bekommen?

  63. #63 PDP10
    10. Februar 2019

    @Tina_HH:

    Äh … ich verstehe kein Wort …

  64. #64 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @PDP10

    Na gut, der Orden war virtuell. Aber an den wirst du dich doch noch erinnern, oder nicht?
    Adventskalenderrätsel, Sommerrätsel…

  65. #65 tomtoo
    10. Februar 2019

    @Tina_HH

    Ahhh, du bist boshaft?!

    Über das Blech streitet sich @PDP10 immer noch mit mir. Obwohl es ja klar und offensichtlich ist das ich es verdient habe.

    ; )

  66. #66 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @tomtoo

    Wieso boshaft??
    Ich habe nur ein gutes Gedächtnis (na ja, meistens jedenfalls.)

    Außerdem finde ich, dass ihr beide den Orden redlich verdient habt. 😉

  67. #67 tomtoo
    10. Februar 2019

    @Tina_HH
    Ja, Rätsel freue ich mich auch wieder. Sollte es aber wieder mit dem Matthäus anfangen, mach ich nicht mehr mit. ; )

  68. #68 PDP10
    10. Februar 2019

    Aber an den wirst du dich doch noch erinnern, oder nicht?
    Adventskalenderrätsel, Sommerrätsel…

    Ach der … Nein, daran erinnere ich mich nicht!

    Sommerrätsel? Ich kenne kein Sommerrätsel! Ich weiß nicht wo Sommerrätsel liegt! Niemand weiß wo Sommerrätsel liegt!

  69. #69 tomtoo
    10. Februar 2019

    @PDP10
    Sommerrätsel ist der hypothetische Vorort der hypothetischen Stadt Bielefeld.
    Das solltest du aber wissen, du kommst doch aus der Gegend oder? ; )

  70. #70 TB49
    10. Februar 2019

    @PDP10

    Spielst du auf Asterix und der Arvernerschild an?
    Alesia?

    Schönen Sonntag

  71. #71 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @tomtoo

    Ich denke, die Chancen stehen gut, dass das nächste Rätsel nicht mit Matthäus anfängt. 😉

  72. #72 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @PDP10

    Alesia? So schlimm? Gut, dann sprechen wir nicht mehr davon.

    (Obwohl… nein, ich bin jetzt ruhig…)

  73. #73 tomtoo
    10. Februar 2019

    @Tina_HH
    War der Matthäus nicht auch bei dem Emmy Nöther Rätsel dabei? Ich sage dir der bringt beim Rätseln Pech. Neeein ich bin nicht abergläubig, aber er bringt.Pech. ; )

  74. #74 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @tomtoo

    War er? Daran kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern.

    Das mit dem Pech ist ja immer Ansichtssache. 😉

  75. #75 bote19
    10. Februar 2019

    tomtoo 73
    Matthäus 21,22 Das Gebet ist die stärkste Form von Energie, die man erzeugen … ist der Strom des Gebetes wie der Golfstrom: Allem Kalten verleiht er Wärme, …

    Und wenn demnächst der Nordpol nicht mehr zufriert, wird dieser Strom über den Pol zum Pazifik fließen.
    An der Pazifikküste wird es zu Hochwasser kommen und dein vorausgesagtes Pech trifft die Hawaiianer.

  76. #76 tomtoo
    10. Februar 2019

    @Tina_HH
    “..war er?…”
    Nö glaube nicht, aber Geburtsort oder sowas.

    Siehste! Siehste ! Es reicht schon wenn der in der nähe ist und das Pech geht los! ; )

  77. #77 tomtoo
    10. Februar 2019

    @bote19
    Tja, da würde ich mal vorschlagen du strengst dich ein bischen an. Und ruck-zuck können wir so ein paar Kohlekraftwerke einmotten.

  78. #78 bote19
    10. Februar 2019

    tomtoo
    die stärkste Droge ist ein klarer Kopf ! Man kann den auf zwei Arten erreichen, auf meine und auf deine Art.
    Wenn wir uns zusammentun können wir die Welt retten.

  79. #79 Tina_HH
    10. Februar 2019

    @tomtoo

    Sieh´s mal positiv: Ihr habt jetzt beide einen schönen (virtuellen Blech-)Orden und bei mir einen Stein im Brett. 😉

  80. #80 tomtoo
    10. Februar 2019

    @Tina_HH
    “…Stein im Brett..”

    Das gefällt mir, also sehe ich es positiv. ; )

  81. #81 RainerO
    10. Februar 2019

    @ rolak
    Ja, ich meinte „Empörialist“, habe mich aber leider vertippt. Das Wort ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe es vor einiger Zeit in einem Artikel gelesen,weiß aber leider nicht mehr, wo. Beschrieben wurde mit dieser Wortschöpfung aber genau der Typ Kommentierender, den wir hier mit Beobachter haben.

  82. #82 PDP10
    10. Februar 2019

    @RainerO, rolak:

    Mir fällt gerade auf, dass die Ableitung durchaus zutreffend ist.

    So wie der Imperialist möchte der Empöralist besetzen und beherrschen. Diskussionen nämlich.
    Und so wie ersterer fühlt er / sie / es sich im Recht weil zu einer überlegenen Spezies gehörend. Er sieht nämlich, was wir Primitivlinge nicht sehen. Nämlich was wichtig ist.

    Aber da will ich mit den Vergleichen auch schon lieber wieder aufhören. @tomtoo hat mit seinem Einwand nämlich durchaus recht. Obwohl man dagegen halten muss, dass die größten “Empörialisten” genau die sind, die “Gutmensch” gerne mal als Schimpfwort benutzen. Die Brüllaffen von Pegida, AfD und Co. und ähnlich gestrickte nämlich. Genau genommen ist das besetzen von Diskussionen mittels Empörung sogar eine Strategie, die die, wenn auch vielleicht nicht erfunden haben, so doch bis zum Exzess betreiben.

    Und natürlich hat @Tina_HH auch recht, wenn sie sagt, dass Empörung bei vielem durchaus angebracht ist.

    Man muss aber eben auch aufpassen, dass man nicht in missionarischem Eifer jede Diskussion mit seiner Empörung besetzt. Dann könnte man nämlich zu Recht als “Empörialist” bezeichnet werden. Und vor allem kommen dann die Anderen an und empören sich auch. Und dann ist jede Diskussion bloß noch ein Brüllaffen-Contest – bzw. reduziert sich auf die Frage, wer zuerst einen Holocaust-Vergleich anbringt.

    Und das ist IMHO genau das Problem, wenn man so durch die Welt geht wie @Beobachter.
    Zu einem sinnvollen Kompromiss über den Umgang mit der Welt und den Menschen in ihr kommt man so nämlich garantiert nicht.