Ein alter Stern der in seinem Inneren Helium fusioniert ist sehr heiß und bläht sich dadurch enorm stark auf. Er wird zu einem “Roten Riesen”. Unserer Sonne wird das in circa 6 Milliarden Jahren passieren und sie wird dann bis zur Erde reichen.

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Text Tag 86

Tag 86/365: Ein alter Stern der in seinem Inneren Helium fusioniert ist sehr heiß und bläht sich dadurch enorm stark auf. Er wird zu einem “Roten Riesen”. Unserer Sonne wird das in circa 6 Milliarden Jahren passieren und sie wird dann bis zur Erde reichen.

Kommentare (12)

  1. #2 bote19
    28. März 2019

    Einen gute Schutz vor dem Hitzetod der Erde böte eine gebundene Umdrehung der Erde um die Sonne, bei der die Erde der Sonne immer die gleiche Seite zeigt, wie der Mond der Erde.
    Dazu müssen wir nur die Erde zum Eiern bringen, indem wir die Masse auf der Erde auf der einen Seite erhöhen und auf der anderen Seite verringern. Das dürfte das kleinere Problem sein, wir haben ja etwa 5 Mrd. Jahre Zeit.

  2. #3 Florian Freistetter
    28. März 2019

    @bote19: Guter Schutz? Die eine Hälfte der Erde wäre durch die da noch viel extremere Hitz unbewohnbar und auf der anderen Hälfte hätten wir ewige Nacht mit lebensfeindlicher Kälte. Und die Winde die durch den Temperaturunterschied um den Planeten fegen, machen auch keinen großen Spaß.

    Abgesehen davon kriegt man eine gebundene Rotation nicht durch “eiern” zu standen. Sondern nur durch eine Verringerung der Eigenrotation der Erde von den derzeitigen 24 Stunden auf 365,25 Tage.

  3. #4 bote19
    28. März 2019

    Florian Freistetter,
    Die Passatwinde benützen wir als Transportmittel.
    Alternativ zur Verringerrung der Erdrotation böte sich auch eine Verspiegelung der Atmosphäre mit Goldstaub an. Es wird schwierig sein, weil sich die Leute nur ungern vom Gold trennen.
    Jetzt zur Frage, wenn uns die Sonne näher rückt, verändert sich dann Gravitationskraft zwischen Erde und Sonne ?

  4. #5 Captain E.
    28. März 2019

    @bote19:

    Die Passatwinde benützen wir als Transportmittel.

    Für was? Und mit welcher Geschwindigkeit sollte der Passat dann wehen? 800 km/h?

    Alternativ zur Verringerrung der Erdrotation böte sich auch eine Verspiegelung der Atmosphäre mit Goldstaub an. Es wird schwierig sein, weil sich die Leute nur ungern vom Gold trennen.

    Wie verspiegelt man eine Atmosphäre?

    Jetzt zur Frage, wenn uns die Sonne näher rückt, verändert sich dann Gravitationskraft zwischen Erde und Sonne ?

    Die Raumkrümmung ist näher an der Sonne natürlich stärker als weiter draußen, aber worauf beziehst du dich? Die Erde fällt im freien Fall um die Sonne herum, übt aber mittels ihrer eigenen Masse eine Anziehung auf ihre eigene Kruste, ihre Atmosphäre und alles Bewegliche aus.

    Nur warum sollte gleich die Sonne näher an uns heranrücken?

  5. #6 Norbert
    28. März 2019

    Wenn die Sonne sich ausdehnt, und dabei Masse verliert, sollte sie den Raum weniger krümmen (weniger Masse über mehr Raum verteilt). D.h. die Erde sollte von der Sonne weniger stark angezogen werden.

  6. #7 Captain E.
    28. März 2019

    Und bei Abstoßen großer Materiemengen verstärkt sich der Effekt eher noch. (Ob das Leben so einen Materieausstoß unbeschadet überstünde, steht auf einem anderen Blatt.)

  7. #8 alex
    28. März 2019

    @Norbert:
    Solange die Sonne in etwa kugelsymmetrisch bleibt, sind einzig ihre Gesamtmasse und die Entferung von ihrem Mittelpunkt zur Erde relevant. Wie die Masse verteilt ist, spielt dann keine Rolle. Die Gravitationskraft ändert sich erst dann signifikant, wenn die Sonne einen größeren Anteil ihrer Masse hinter die Erdbahn befördert.

  8. #9 Karl-Heinz
    28. März 2019

    Grob kann man sagen: „Die Sonne wirft an jedem wolkenlosen Sommertag ein Brikett auf jeden Quadratmeter der Erde“. Wenn die Sonne aber zum Roter Riesen wird, dann erhöht sich seine Leuchtkraft gewaltig. Kurz gesagt. Es wird auf der Erde dann sehr ungemütlich. 😉

  9. #10 bote19
    28. März 2019

    CaptainE
    Der Schwerpunkt der Sonne bleibt natürlich an seiner Stelle. FF behauptet, dass sich die Sone zu einem roten Riesen aufbläht. Die äußerste Schicht der Sonnenkorona kommt also der Erdamtmosphäre näher.
    Mein Verdacht war, dass sich die gegenseitige Massenanziehung gar nicht verändert, weil die ja von M (Sonne) bis M (Erde) berechnet wird , also gleich bleibt.
    Aber ich war mir nicht sicher.
    Wie verspiegelt man die Atmosphäre ?
    Man nehme einen Vulkan kurz vor seinem Ausbruch und schütte soviel Gold wie man finden kann in den Krater. Natürlich dar f man das Gold nicht in Barren hineinwerfen, sondern man muss kleine Goldklümpchen, vielleicht mit 1 Mikrometer Größe vorher mit einer Schicht überziehen, die durch UV-Licht aufgelöst werden kann.
    Dann bläst der Vulkan diese Kügelchen in die Atmosphäre, das Sonnenlicht läßt die Schutzschicht schmelzen, die Goldklümchen werden frei und reflektieren das Sonnenlicht.
    Man kann auch Goldfolien herstellen mit vielleicht 1 km² Größe und die in eine Umlaufbahn bringen.
    Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
    Wenn uns schon FF hier ein Endzeitszenario inszeniert, dann mussen wir das vorher mit Endzeittfantasie würzen, oder nicht ?

  10. #11 Florian Freistetter
    28. März 2019

    Man muss da nicht fantasieren oder spekulieren, man kann rechnen, was mit den Planeten beim Tod der Sonne passiert: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/01/19/das-schicksal-der-planeten-nach-dem-tod-der-sonne/

  11. #12 Karl-Heinz
    29. März 2019

    @bote19

    Man kann auch Goldfolien herstellen mit vielleicht 1 km² Größe und die in eine Umlaufbahn bringen.

    Die Idee mit den Spiegeln im Weltall die Klimaerwärmung entgegenzuwirken, hätte bereits heutzutage entscheidende Nachteile. Solche Techniken (Geoengieering) verringern den globale Gesamtniederschlag stärker als wenn die globalen Treibhausgaskonzentrationen konstant blieben.