Trägt man Temperatur und Helligkeit von Sternen in einem Diagramm auf, dann sind die Punkte nicht willkürlich verteilt. Sie liegen alle entlang einer Linie die “Hauptreihe” genannt wird. Je kühler ein Stern ist, desto geringer ist seine Leuchtkraft.
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Das hier ist die Blog-Seite zur Einführung in die Astronomie “Astronomie in 365 Tagen” bei Instagram. An jedem Tag des Jahres gibt es eine neue Lektion; Details zum Projekt gibt es hier. Wer möchte, kann über meinen Instagram-Account bzw #astronomie365 mit dabei sein.

Ich hab die Domain astronomie365.de eingerichtet unter der die gesammelten Blogartikel erreichbar und leichter verlinkbar sind.

Falls jemand Lust hast, sich grafisch besser auszutoben als ich und die Bilder für andere Zwecke anders formatieren will findet man die Rohdaten der Bilder hier bei Google Drive. Die Texte dazu gibt es bei den jeweiligen Blogartikeln (Solange ich als Autor genannt und die Texte nicht verändert werden, können diese Bilder gerne weiterverwendet werden).

Text Tag 92

Tag 92/365: Trägt man Temperatur und Helligkeit von Sternen in einem Diagramm auf, dann sind die Punkte nicht willkürlich verteilt. Sie liegen alle entlang einer Linie die “Hauptreihe” genannt wird. Je kühler ein Stern ist, desto geringer ist seine Leuchtkraft.

Kommentare (5)

  1. #1 Karl-Heinz
    2. April 2019

    Je kühler ein Stern ist, desto geringer ist seine Leuchtkraft.

    Bin gespannt, ob das jemand begründen kann, warum das so ist. Was versteht man unter Leuchtkraft eines Sternes?
    Frage über Fragen. 😉

  2. #2 Florian Freistetter
    2. April 2019

    @Karl-Heinz: Wenig heiß, wenig Licht?

  3. #3 Karl-Heinz
    2. April 2019

    @Florian Freistetter

    Ich habe nur deswegen nachgefragt um folgende Überlegung anstellen zu können.

    Die Sonnenleuchtkraft ist L☉ =3,86·10^26 W.
    Ich vermute daher, dass die Sonnenleuchtkraft also die Strahlungsleistung der Sonne ist.
    Die abgestrahlte Leistung eines Schwarzen Strahlers ist proportional zu A * T^4, wobei T die absolute Temperatur und A die Fläche ist. Wenn man die Strahlungsleistung und die Temperatur eines Sternes kennt, sollte man dessen Oberfläche bestimmen können. Wenn man jetzt entlang der Hauptreihe den Durchmesser der Objekte zeichnet, was wohl rauskommen würde?
    Ich vermute sowas.
    Hertzsprung-Russell-Diagram

  4. #4 Karl-Heinz
    2. April 2019

    Zu der Zeit (Anfang des 20. Jahrhunderts) waren die einzigen beobachtbaren Merkmale der Sterne ihre scheinbare Helligkeit und Farbe, die mit der Temperatur verbunden war. Das Auftragen der Sterne ergab nichts. Berücksichtigt man aber die Entfernung der Sterne und nimmt statt ihre scheinbare Helligkeit die absolute Helligkeit und setzt sie in Beziehung zur Farbe (Temperatur), dann tauchte plötzlich dieser wunderschöne Zusammenhang auf. 😉

  5. #5 Karl-Heinz
    3. April 2019

    Upps … Hoffe das dieser Link bezüglich Masse (Durchmesser?) jetzt passt.

    Für Sterne der Hauptreihe gilt die Masse-Leuchtkraft-Beziehung (Leuchtkraft proportional zur 3. Potenz der Masse). Je massereicher ein Stern, desto größer ist seine Leuchtkraft. Eine große Masse stellt einen großen Energievorrat dar, aber eine hohe Leuchtkraft bedeutet einen schnellen Energieverbrauch. Da längs der Hauptreihe die Leuchtkraft sehr viel schneller steigt als die Masse, haben massereiche Sterne eine kürzere Lebensdauer als massearme Sterne.

    http://www.sternwarte-eberfing.de/Fuehrung/Objekbeschreibung/Altersbestimmung.html