Im 50tägigen Countdown zum 50. Jubiläum der Mondlandung gibt es heute ein bisschen was zu sehen. Denn die NASA betreibt einen YouTube-Kanal der durchaus den einen oder anderen Blick wert ist.

Da gibt es zum Beispiel (natürlich!) eine Serie zum Mondlandungsjubiläum:

Zur Zeit gibt es dort Videos zu den Apollo-Missionen 7 bis 10 – aber Apollo 11 wird mit Sicherheit auch bald auftauchen.

Angesichts der Mondlandung vor 50 Jahren stellt sich natürlich auch immer die Frage: Wann kehren wir denn wieder zurück zum Mond? Ich bin da ja skeptisch, dass das recht bald passiert und noch skeptischer, dass es die amerikanische Raumfahrtagentur sein wird, die als nächstes Menschen zum Mond schickt. Aber die NASA sieht das naturgemäß anders und hat eine entsprechende Playlist mit optimistischen Videos veröffentlicht in denen sie erklärt, schon 2024 dort landen zu wollen:

Und hey – wenn William Shatner das sagt, dann kann es ja fast nur stimmen 😉

Videomaterial zur Mondlandung gibt es selbstverständlich noch viel mehr. Das eine oder andere werde ich euch sicher noch zeigen. Und bis dahin freue ich mich auf Hinweise zu guten Videos! (Aber bitte nur Zeug, das legal im Netz gelandet ist – also keine Mitschnitte von Fernsehsendungen die von irgendwelchen Leuten online gestellt worden sind, die dazu die Rechte nicht besitzen…)

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Der komplette Countdown: 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 |19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 09 | 08 | 07 | 06 | 05 | 04 | 03 | 02 | 01 | 0

Kommentare (7)

  1. #1 Bernd
    Hildesheim
    15. Juni 2019

    Magerkost. Dann lieber das hier:

  2. #2 Braunschweiger (DE)
    18. Juni 2019

    Videos dazu findet man sicher eine Menge, wenn man entsprechend sucht. Aber es ist eben gerade das Problem mit dem Copyright, wenn die Sache aus einer berichterstattenden Sendung stammt. Originalmaterial von der NASA dürfte eine entspannte Lizenz haben, da das Programm aus Steuergeldern finanziert wurde.

    Was mich gerade fasziniert, sind Dokumentationen über die Raumfahrt einschließlich Mondprogramm, die Vorbereitungen dazu und die Folgeprojekte. Harald Lesch und Ulrich Walter bspw. (u.And.) haben jeweils aus ihrer Perspektive dazu beigetragen. Also suchen… Was ich auch empfehlen kann, ist ein amerikanischer Film von 1983: “Der Stoff aus dem die Helden sind” (The Right Stuff, auf DVD), der die Geschichte bis kurz vor’s Apolloprogramm erzählt. Recht amerikanisch mit viel Patriotismus und Pioniergeist, aber brauchbar.

  3. #3 Braunschweiger (DE)
    18. Juni 2019

    Ach ja, und hej, wenn William Shatner was sagt… dann ficht mich das gar nicht mehr an.

    Der junge William Shatner ist für mich fast identisch mit James Tiberius Kirk, und ich bin eigentlich nur an letzterem interessiert (wobei mich die Nähe des Namens zu Kirke oder Circe schon früh irritiert hat). Der junge Haudrauf war für mich etwas zu unrealistisch, genauso wie die Darstellung der Raumfahrt. Der ältere Shatner ist nicht nur breiter geworden (gut, bin ich auch), sondern irgendwie abgedrehter und esoterischer. Der neue Kirk alias Chris Pine ist für mich wesentlich moderner und akzeptabler, und der Star-Trek-Reload als Action-Film wesentlich glaubwürdiger.

    Wenn man mich übrigens fragt “Star Wars oder Star Trek?”, kann ich nur sagen: nix “oder” — “und“, denn nur in der Ergänzung und zusammen mit unseren realen Raumfahrtbemühungen gibt es eine vollständigere Welt.

    Star Wars beschreibt nicht funktionierende Staatstrukturen, den Kampf Gut gegen Böse, und erinnert damit ziemlich an unsere reale Welt. Nur der magische Anteil der “Macht” mit lichter und düsterer Seite ist reichlich symbolisch; Luke Skywalker ist quasi der Harry Potter seines Universums, und jeder macht hinter dem Rücken der anderen sein Dingelchen. – Star Trek mit seiner harmonisierten Gesellschaft der Selbstverwirklichung und der technischen Lösung vieler Probleme ist ein hehres Ziel, aber die Story ist auch eine komplette Ausgrenzung derjenigen, die es nicht geschafft haben, dabei zu sein. Dadurch aber auch wieder real: Klingonen für Russen, Romulaner für Chinesen, und das Böse lauert auch immer noch da draußen.

  4. #4 Florian Freistetter
    18. Juni 2019

    @Braunschweiger: “Ach ja, und hej, wenn William Shatner was sagt… dann ficht mich das gar nicht mehr an.”

    Ich stelle immer wieder fest: Humor im Internet funktioniert nicht.

  5. #5 Braunschweiger (DE)
    18. Juni 2019

    @Florian: Ja, bei mir auch nicht. Ich habe den Smiley am Ende deiner Zeile schon gesehen… aber ich wollte unbedingt was zu Shatner sagen, mit oder ohne Humor. Vielleicht habe ich den einen oder anderen Smiley vergessen…

  6. #6 Alderamin
    18. Juni 2019

    @Braunschweiger

    “Der Stoff aus dem die Helden sind”

    Der, und natürlich “Aufbruch zum Mond” (“First Man”) mit Ryan Gosling, der letztes Jahr im Kino lief. Den fand ich sehr klasse, der setzt quasi nach den “Helden” an.

    Am 7. und 14. Juli zeigen einige Kinos in größeren Städten die neue Dokumentation “Apollo 11” von Todd Douglas Miller, im Original (teilweise mit, teilweise auch ohne Untertitel). Hab’ schon Karten reserviert.

    Und mir das gerade neu erschienene Buch “Carrying the Fire” von Michael Collins auf Kindle geladen (gibt’s auch auf Papier). Das einzige Buch eines Apollo-Astronauten, das kein Ghostwriter geschrieben hat. Bisher nur die Vorworte gelesen, das von 2018 ist so klasse, und der Mann war da schon 87 – noch so witzig und helle im Kopf! Freue mich auf das Buch, das er 1973 schrieb.

  7. #7 Braunschweiger (DE)
    18. Juni 2019

    @Alderamin: Danke für die Tipps! Hört sich alles gut an.

    Es gibt sicherlich noch eine Menge an Dokus und Spielfilmen zu entdecken, wenn ich nur ab und an eine Empfehlung hätte. Alles auf einmal wäre zu viel. Beim “Aufbruch…” ergibt sich mir leider der Konflikt der Besetzung eines bekannten Gesichts bzw. Schauspielers. Ryan Gosling ist für mich immer noch seine Rolle in “Blade Runner 2049”, und Claire Foy liefert mir auch ein Bild. Die Schauspieler für Aldrin, Collins und die anderen sind dagegen glücklicherweise unbekannt (und den Bildern nach durchweg gut gewählt im Vergleich mit den “Originalen”).