Warnung: in dieser Reihe wird es immer wieder zu Begegnungen mit und Blicken in die tiefsten menschlichen Abgründe kommen und obgleich ich mich stets bemühen werde, nicht ins Sensationalistische abzugleiten, mag bisweilen die unausgeschmückte Realität bereits mehr sein, als manche(r) erträgt.

Diesmal: ein Fallbericht über eine tödliche verlaufene Penis-Strangulation


Im weiten Betätigungsfeld der autoerotischen Stimulation kommen manche Menschen auf Ideen, die die ohnehin schwammige Grenze zwischen kreativ und unklug überschreiten. Manchmal soweit, daß Möglichkeit für zukünftige Exprimente nicht länger gegeben ist: die meisten Todesfälle dieser Art resultieren, wie berichtet, aus einer irgendwie, oft durch Strangulation bewerkstelligten Einschränkung der Sauerstoffversorgung des/der Befriedigung Anstrebenden.

Nicht so in diesem Fall: auch hier wurde stranguliert, jedoch nicht der Hals sondern ein zum Zwecke der Herbeiführung autoerotischen Plaisirs eher konkretes Organ denn der vorliegende ist zugleich der erste berichtete Fall einer tödlich verlaufenen Penis-Strangulation.
Aber der Reihe nach: ein 58-jähriger Mann wurde von einem Mitbewohner tot in seiner Wohnung aufgefunden. Der gab an, der Verstorbene habe seine Wohnung zwei Wochen lang nicht verlassen. Zwei Tage vor seinem Versterben hatte der Mitbewohner wegen dessen seltsamen Verhaltens schon einmal den Rettungsdienst gerufen, doch der Mann hatte sich nicht helfen lassen und abgestritten, irgendein medizinisches Problem zu haben.

Im Rahmen der rechtsmedizinischen Obduktion wurde dann festgestellt, daß der Penis des Mannes im Hals einer Plastikflasche steckte und inzwischen stark angeschwollen, dunkelschwarz verfärbt und gangränös war. Zwischen Flaschenhals und Penishaut fanden sich Reste eines Kondoms. Innerhalb des Flaschenhalses betrug der Duchmesser des Penis’ ca. 2,2 cm, dahinter ca. 4 cm. Es war dem Mann offensichtlich unmöglich, das Glied aus dem Flaschenhals zu befreien. Die Schwellkörper waren rot-schwarz verfärbt und hämorrhagisch.
Auch das Wasserlassen muß stark erschwert und schmerzhaft gewesen sein, da die Blase stark überdehnt war und ca. 1250 ml blutigen Urins enthielt.
Die feingewebliche Untersuchung des Penis’ zeigte schwerste Nekrosen, intensive Einblutungen ins Gewebe und Thrombosierung des Schwellkörpers. Außerdem konnten eine akute Infiltration von Neutrophilen in die subdermalen Schichten (Entzündungszeichen) und eine Nekrose der Penishaut festgestellt werden. Weitere Autopsiebefunde waren akute Entzündungen des Nierenbeckens und des Lungengewebes. Als Todesursache wurde auf Multiorganversagen infolge eines septischen Schocks erkannt. Insgesamt deuten die Befunde auf einen langen und sehr sicher qualvollen Todeskampf hin, von der psychischen Belastung in den zwei Wochen, die dieser Zustand angehalten hat, zu schweigen.

Die nächstliegende Erklärung für das Geschehene ist, daß sich der Mann, sehr wahrscheinlich zu Stimulationszwecken, erst ein Kondom und dann eine Plastikflasche über den Penis geschoben hatte. Nach vollendeter Erektion blieb der Penis in der Flasche gefangen, da das im Inneren der Flasche befindliche Ende des Penis’ nun zu umfangreich war um ein Hinausziehen durch den Hals zu ermöglichen, zugleich aber die Strangulation des Penisschafts auch eine Rückbildung der Erektion verhinderte. Vermutlich aus Scham holte der Mann keine Hilfe und nahm auch keine in Anspruch, nachdem sie ihm durch den vom Mitbewohner alarmierten Notdienst angetragen wurde. Dabei wäre er bei rechtzeitigem Eingriff sehr leicht zu retten und auch sein Penis durch entsprechend erfahrene Urologen sicher und verletzungsarm zu befreien gewesen.

Angesichts der zahlreichen Berichte über zum Teil recht exotische Penisverletzungen in der medizinischen (aber durch kabarettistische Ver”wurstung” auch populären) Literatur, die auf eine in allen Altersstufen verbreitete einschlägige experimentelle Neigung hinweisen und der bisweilen unfreiwilligen Komik des Themas zum Trotz, will ich noch einmal auf die sehr heikle Lage hinweisen, in die man(n) sich durch solche Experimente bringen kann: durch solche Strangulationen, die mit einer Vielzahl von Gegenständen möglich (und bereits vollzogen worden) ist und die immer nach dem gleichen Muster verlaufen, kann es zu verschiedenen sehr ernsten Komplikationen bis hin zu Not-OP, Amputation und (s.o.) unzeitigem Ableben kommen, wenn man zu lange damit wartet, Hilfe zu holen. Und man(n) bedenke: die Urologen, zu denen man dann gebracht wird, haben sowas (was immer es ist) sehr wahrscheinlich schon mal gesehen…

Die Musikempfehlung, bei der es sich um eine Parodie eines Cash-Songs handelt, spare ich mir lieber 😉

__________
Referenz:
Morentin B, Biritxinaga B, & Crespo L (2011). Penile strangulation: report of a fatal case. The American journal of forensic medicine and pathology, 32 (4), 344-6 PMID: 22101437

flattr this!

Kommentare (43)

  1. #1 Ludger
    25/01/2012

    Wird wohl ne feuchte Gangrän gewesen sein; darauf wachsen Krankheitskeime viel besser als auf der trockenen Gangrän. Also Leute: bei ner feuchten Gangrän wirds Zeit.

  2. #2 BreitSide
    25/01/2012

    Iiiiiiiiiiiiiiiiiiii………..

    Ich frag mal nicht, warum er die Flasche nicht kaputt gemacht hat.

  3. #3 Ludger
    25/01/2012

    BreitSide·25.01.12 · 22:54 Uhr
    Ich frag mal nicht, warum er die Flasche nicht kaputt gemacht hat.

    Hat das Wort PET falsch verstanden.

  4. #4 Alice
    26/01/2012

    @BreitSide:
    Das hab ich mich allerdings auch gefragt. Eine Glasflasche wär da praktischer gewesen, die geht besser kaputt. 😉
    Sind die Geschichten mit dem Staubsaugerrohr eigentlich eine Urban Legend oder hat das tatsächlich mal jemand gebracht?

  5. #5 Joachim
    26/01/2012

    ” Sind die Geschichten mit dem Staubsaugerrohr eigentlich eine Urban Legend oder hat das tatsächlich mal jemand gebracht?”

    Auf keinen Fall – ich hab in 28 Jahren Krankenpflege da schon diverse abstruse Erlebnisse gehabt.
    Aber warum er die Flasche nicht zerschnitten hat….

  6. #6 engywuck
    26/01/2012

    das mit dem Staubsauger ist keine Urban Legend. Dabei ging es um Vorwerk-Staubsauger, die damals den Motor so weit in Bodennähe angebracht hatten, dass der Rotor durch einen erigierten Penis nach Abnahme des Bodenstücks im Rohr durchaus erreichbar war. Nach Bekanntwerden des Themas hat Vorwerk die Staubsauger so umgebaut, dass diese Unfälle nicht mehr möglich sind. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Penisverletzungen_bei_Masturbation_mit_Staubsaugern

    @Cornelius *musstest Du mich unbedingt an “Isch ‘ab einen Ring um meine ….” erinnern? Das hatte ich inzwischen nach langjähriger Mühe endlich verdrängt…. 🙁

  7. #7 Claudia
    26/01/2012

    Hmhm… mal wieder sehr interessant/bizarr. Jep, der Name der Reihe trifft es ganz gut. Ich bin hin- und hergerissen; einerseits denke ich, wie gesagt, daß das eine grausame und quälende Art ist zu sterben, auf der anderen Seite muß ich ziemlich über den nicht vorhandenen Musiktipp grinsen. 😐

  8. #8 Cornelius Courts
    26/01/2012

    @Ludger: “Also Leute: bei ner feuchten Gangrän wirds Zeit.”
    Höchste! Am besten vorher gehen! Noch besser: gar nicht erst ‘rumexperimentieren. 😉

    @BreitSide/Joachim: aus dem Artikel geht nicht hervor, ob der Rest der Flasche noch intakt war, oder nicht (ist auch auf den recht plastischen Bildern, die ich bewußt NICHT gepostet habe, nicht zu sehen). Doch selbst wenn er den unteren Teil der Flasche abgeschnitten/abgesägt hätte, um z.B. wenigstens Wasser lassen zu können (was durch die Einschnürung jedoch schon sehr stark eingschränkt war), so wäre immer noch der Flaschenhals an Ort und Stelle verblieben. Und den kriegt man außer mit roher und die Integrität des gebeutelten Organs noch weiter gefährdener Gewalt oder eben entsp. Spezialwerkzeugen nicht kaputt.
    Viele Notfallurologen, die mit solchen Fällen arbeiten, haben übrigens immer die Nummer eines Zahntechnikers griffbereit, weil oft nur deren Diamantbohrer und Feinwerkzeuge noch helfen können

    @engywuck: ich habe es extra nicht ausgeschrieben… das war Dein Unterbewusstsein, das Dich quälen will 😉

  9. #9 Eckbert
    26/01/2012

    Klarer Fall für einen Darwin-Award!! 😀

  10. #10 Bullet
    26/01/2012

    Angst. Ich hab Angst.
    Alpträume. Ich hab Alpträume.

    Ich muß jetzt dringend Ärzte hören: Piercing.

    *mitsumm* du trägst ‘nen Gott zwischen deinen Beinen – leg ihm keine Ketten aaaaan *hospitalisier*

  11. #11 Wolf
    26/01/2012

    “[…]Viele Notfallurologen, die mit solchen Fällen arbeiten, haben übrigens immer die Nummer eines Zahntechnikers griffbereit, weil oft nur deren Diamantbohrer und Feinwerkzeuge noch helfen können[…]”

    Manchmal hilft aber auch nur der Bolzenschneider eines Hausmeisters…

    Also für einen Metallring. Ist schön wenn man sowas morgens im Büro erzählt bekommt…

  12. #12 Cornelius Courts
    26/01/2012

    @Wolf: “Ist schön wenn man sowas morgens im Büro erzählt bekommt…”
    🙂 … und die eigene Reaktion darauf hängt dann davon ab, ob die Erzählung mit: “Du errätst nie, was meinem Nachbarn letzte Nacht passiert ist” oder “Du glaubst nicht, was mir letzte Nacht passiert ist!” beginnt 🙂

  13. #13 BreitSide
    26/01/2012

    Ja, das hab ich mir auch gedacht, dass ein Kunststoffflaschenhals extrem schwer aufzutrennen ist, ohne sich selbst irre Schmerzen zuzufügen. Und bei einer Glasflasche den Hammer einzusetzen, da bauen sich wohl noch mehr Ängste auf.

    Und einen Dremel hat man ja auch nicht immer gleich griffbereit.

    Darwin Award? Klar. Doppelt. Schon der vermutliche Verlust der Zeugnisfähigkeit hätte ja gereicht.

  14. #14 Spoing
    26/01/2012

    “ist auch auf den recht plastischen Bildern, die ich bewußt NICHT gepostet habe, nicht zu sehen”

    Dann möchte ich dir dafür nochmal herzlichst danken! Bei mir hat sich allein durch das lesen schon alles zusammengezogen, wäre noch ein Bild dabei gewesen hätte ich wochenlang nichtmehr schlafen können!

    Als ich das erste mal Bilder vom Penisfisch gesehen hatte, hat mich das auch wochenlang verfolgt.

  15. #15 Engywuck
    26/01/2012

    also eigentlich sollte so ne Fein Multimaster zum Auftrennen dieses Plastiks geeignet sein. Die Oszilliert das Sägeblatt nur um ein paar Grad, und ist damit quasi Kindertauglich (man kann die Hand um das Sägeblatt legen und es passiert nichts, weil sich die haut mitbewegt). Klar, muss man erstmal haben, aber bevor man an sowas verreckt lässt man sich das im Zweifel doch per Onlinebestellung kommen… 😉

  16. #16 Alice
    26/01/2012

    Eine Plastikflasche sollte ja jetzt auch nicht sooo schwer abzubekommen sein, bei einem Metallteil ist das ja schon eher ein Problem…
    Einfach ein scharfes (oder weniger scharfes) Messer nehmen und so lange herumsägen bis das Plastik an einer Stelle so dünn ist dass der Plastik-“ring” dann durch den Druck von innen selber aufspringt (der ja wohl noch vorhanden ist da ja noch immer das Blut gestaut ist 😉 ). Ist der wirklich nur 2 Wochen daheim rumgesessen und hat NIX versucht???

  17. #17 Cornelius Courts
    26/01/2012

    @Alice: “Ist der wirklich nur 2 Wochen daheim rumgesessen und hat NIX versucht???”
    Man weiß nicht, ob und was er versucht hat, aber unterschätze diese Plastikflaschen nicht, die sind nahezu kaum kaputt zu kriegen!

  18. #18 Alice
    26/01/2012

    @Cornelius:
    Also in 2 Wochen bekommt man so eine Flasche auch mit einem Küchenmesser durch ;). Ich kann mich ja jetzt nicht so … um… direkt in einen Mann hineinversetzen, aber wenn ich irgendwas irgendwo reingesteckt hätte und nicht mehr rausbrächte dann würd ich nach nur 10 Minuten soviel Panik schieben, dass ich alles mögliche und unmögliche versuchen würde. Eiswürfel oder so hätten auch nix gebracht von wegen kein Blutabfluss mehr möglich..?!

    Abgesehen davon: 1. was is’n das für eine Plastikflasche mit 2.2cm Durchmesser?? Meine Getränkeflaschen sehen jetzt nicht so aus als würde da ein durchschnittlicher Mann sein bestes Stück überhaupt hineinbekommen 😉
    und 2. Hinter der Flasche hatte der 4cm DURCHMESSER??! Meine Fresse!!! Ich hoffe mal, das kam nur von diversen Stauungen und war nicht der “Normal”zustand 😉

  19. #19 MoritzT
    26/01/2012

    Sind die Geschichten mit dem Staubsaugerrohr eigentlich eine Urban Legend oder hat das tatsächlich mal jemand gebracht?

    Das ist keine Urban Legend, sondern die Dissertation zur Promotion von Dr. Michael Theimuras, anno 1978 der Fakultät für Medizin der TU München vorgelegt (die Uni hat ihren Ruf nicht umsonst) … kann man übrigens googlen, da findet man sogar die PDF-Version. Und die gibt jedes Jahr, zusammen mit den weiteren gesammelten autoerotischen Unfällen, eine wunderbare Weihnachtsvorlesung der Urologie am Klinikum rechts der Isar ab.

    Im übrigen sind diese Strangulationen wirklich nicht selten – aber selten so spektakulär wie der einer dicken Stahlmutter (Innendurchmesser so knapp 20 mm), die dann im Schockraum von der Berufsfeuerwehr vom Penis runtergeflext werden musste 😉

  20. #20 Zero the Hero
    26/01/2012

    Stahlmutter? Runterflexen?
    Der Pragmatiker in mir würde erstmal eine Viagra und einen Schraubenschlüssel vorschlagen;)

    Richtig lustig wird es, wenn man breitbeinig ins Krankenhaus wankt (typischer Fall von Reißverschluß zu forsch geschlossen) und einen dort alle kennen. Die entsprechende Szene aus “Verrückt nach Mary” ist keinesfalls untertrieben.

  21. #21 Bullet
    26/01/2012

    @Alice:

    Hinter der Flasche hatte der 4cm DURCHMESSER??! Meine Fresse!!! Ich hoffe mal, das kam nur von diversen Stauungen und war nicht der “Normal”zustand 😉

    Ähm … *giggl* … geh mal in einen Orion-Laden oder zu BU und such dort nach den nach dem Vorbild namhafter Darsteller gestalteten Plastikspielzeugen. Weitere Hinweise spar ich mir jetzt.

  22. #22 BreitSide
    26/01/2012

    @MoritzT: also ich kenne die Stahlschwester*), eine Stahlmutter war mir nie so bewusst. Obwohl das natürlich ein logischer Begriff ist. Einen stahlharten Griff hat sie auf jeden Fall…

    *) Für die nicht Eingeweihten: ein Vorläufer der Patientenlifter

  23. #23 Engywuck
    26/01/2012

    Hinter der Flasche hatte der 4cm DURCHMESSER??! Meine Fresse!!! Ich hoffe mal, das kam nur von diversen Stauungen und war nicht der “Normal”zustand 😉

    Äh…. Laut http://www.sizesurvey.com/result.html beträgt der Durchschnittsumfang des erigierten Penis 5,0 Zoll, also ziemlich genau 4cm Durchmesser. Auf ähnliche Werte kommt http://www.menshealth.de/messung-vom-penisdurchmesser.90403.htm

    eher verwunderich ist, wie er durch die 2,2cm Öffnung kam. Das dürfte nur im komplett schlaffen Zustand ansatzweise machbar sein, aber sebst dann doch eher mühsam… nuja, anscheinend ist alles möglich

    Interessant soll auch sein, was sich Frauen so alles einführen. So ne offene Flasche hat nämlich die Tendenz, sich festzusaugen, wenn sie wieder raus soll. Und ne Glasflasche zertrümmern sollte auch eher unpraktisch sein, solange sie noch… äh… im Körper steckt.

  24. #24 noch'n Flo
    26/01/2012

    Ein Bekannter, der auf Bondage & Co stand, hat mir irgendwann auch mal den Rat gegeben (warum, weiss ich nicht): “Wenn Du mit Penisringen arbeiten willst, nimm nie etwas aus Metall. Besorg Dir lieber im Baumarkt ein paar Gummidichtungsringe unterschiedlicher Grösse, die kannst Du im Notfall selber wieder aufschneiden.”

    Danke, so genau wollte ich es gar nicht wissen… (too much information)

  25. #25 Chris
    27/01/2012

    Morgen,

    der Tipp mit dem kein Metall klingt für mich als Insch und Metaller völlig sinnvoll und weitsichtig, dazu muss man das nicht erst ausprobieren.
    Das ist wie mit den Herdplatten, mancher fasst aus Überlegung nicht voll drauf, andere müssen sich erst richtig verbrennen um zu verstehen warum man da nicht drauf fasst und manch einer scheint auf siffende Brandwunden zu stehen.

    Zu der Plastikflasche das war ja Polyethylen, da hätte er ja eigentlich nur einen Heißluftfön und ein Cuttermesser benutzen müssen, mit dem Fön macht man den Schrott heiß und dann könnte man mit dem Messer ohne fest zu drücken und abzurutschen das Plastik runterschneiden.
    Naja wenn man selbst nicht in solchen Situationen ist lässt sich das leicht sagen. 😀

    M20 Mutter auf den Penis ist natürlich saublöd, ein bisschen weicheren Stahl hat der Gute wohl nicht gefunden. Beim Runterschneiden mim Trennjäger haste ja auch richtig Spaß durch den Funkenflug und die Mutter wird schön heiß…

  26. #26 Bullet
    27/01/2012

    Hm. Ist wirklich noch keiner von den Cockring-Konstrukteuren auf die Idee eines aufklappbaren Gerätes mit Sicherheits-Entriegelung gekommen? Jetzt wo ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, daß ich solcherlei noch nie gesehen hab …

  27. #27 noch'n Flo
    27/01/2012

    @ Bullet:

    Wäre ja echt ‘ne Marktlücke. Ans Zeichenbrett, Daniel Düsentrieb!

  28. #28 Claudia
    27/01/2012

    @ Bullet, noch’n Flo: aber vielleicht fehlt ja dann dadurch der Kick. Diese “Tunnelspiel”-Sache dürfte die Anwendung für so Geneigte doch gerade so reizvoll erscheinen lassen. Ich glaube, unter Liebhabern würde sich das nicht so gut verkaufen. Oder lieg ich da falsch?

    Und @ Alice: hast Du vielleicht Radius mit Durchmesser verwechselt? Denn meine Getränkeflasche, eine handelsübliche Süßstoffbrause von einem namhaften Hersteller, hat an der Öffnung einen Durchmesser von genau 2,2 cm, gerade nachgemessen. Als Radious wäre das bizarr, aber da würde man(n) seine Genitalien vermutlich auch besser verstaut kriegen (ich will mir garnicht vorstellen, wie der Flaschenmann das gemacht hat, teile aber Engywucks Vermutung). Und 4cm Penisdurchmesser sind, wie schon weiter oben erwähnt, ja keineswegs unüblich. Acht Zentimeter, wenn vier der Radius wären, wären es hingegen schon… o_O
    Falls ich Dir Falsches unterstellt haben sollte, tut’s mir leid 😉

    Und allgemein finde ich es ja sehr lustig, wie rapide die Empathie unter Y-Chromosomenträgern ansteigt, wenn es um zermalmte und verfaulte Penisse geht 😀

  29. #29 Bullet
    27/01/2012

    Ich bekomm da nur das Grausen. Man unterstellt Männern ja gern eine gewisse Fixiertheit auf den Penis. Aber mit diesem Organ derart schändlich-zerstörerisch umzugehen, ist …. *aua* … mir fehlen die Worte, und ich fühle mich gefoltert.

  30. #30 noch'n Flo
    27/01/2012

    @ Claudia:

    Ein “Tunnelspiel” beinhaltet aber per definitionem, dass die Szene nach einer vorher definierten Zeit beendet wird. Man kann zwar nicht vorzeitig aussteigen, kann sich aber im Zweifel stets sicher sein, dass es irgendwann ein Ende hat. Das ist bei hochstabilen Penisringen aber nicht unbedingt der Fall.

  31. #31 Bullet
    27/01/2012

    @Claudia, Nachsatz:

    Und allgemein finde ich es ja sehr lustig, wie rapide die Empathie unter Y-Chromosomenträgern ansteigt

    Na ja, ich könnte als Gegenbeispiel das seltsame Verhalten von Frauen anführen, die einen Tragling zu Gesicht bekommen. So hat jeder seinen Stein zu tragen, newar? 😉

  32. #32 Alice
    27/01/2012

    Hallo alle Männer und Frauen hier!

    Bzgl. Grössen bin ich immer ganz schwer im Schätzen. Ich hab nur mal das Lineal angeschaut das bei mir aufm Schreibtisch steht und dachte dann bei 2.2cm das ist zu klein und 4cm sieht recht gross aus. Hab leider seither weder Getränkeflaschen daheim noch männliche Geschlechtsteile in welchem Zustand auch immer nachgemessen, kann ich ja bei Gelegenheit mal tun *gigi*. ;))

    @Bullet:
    Hm. Ist wirklich noch keiner von den Cockring-Konstrukteuren auf die Idee eines aufklappbaren Gerätes mit Sicherheits-Entriegelung gekommen? Jetzt wo ich so drüber nachdenke, fällt mir auf, daß ich solcherlei noch nie gesehen hab …
    Der interessante Teil an dem Kommentar ist der letzte Satz.. *gigi*… weiss ein Mann über die Eigenschaften von Penisringen normalerweise Bescheid?!

    Was ist bitte ein Tragling?!?

    @Claudia:
    Und allgemein finde ich es ja sehr lustig, wie rapide die Empathie unter Y-Chromosomenträgern ansteigt, wenn es um zermalmte und verfaulte Penisse geht
    Ich hab mir bei der ganzen Sache ausgemalt es würde sich um einen Finger handeln, nur als Anschaulichkeitsgründen 😉

  33. #33 noch'n Flo
    27/01/2012

    @ Alice:

    Was ist bitte ein Tragling?!?

    Ein Kind, das nicht mehr gesäugt (Säugling), aber noch herumgetragen wird, und noch kein Kleinkind (also nicht älter als 1 Jahr) ist.

  34. #34 Alice
    27/01/2012

    @noch’n Flo:
    Aha, scheinbar kenne ich manche Ausdrücke der deutschen Sprache nicht mehr (bzw. noch nie gekannt). Wie lange gibts das Wort schon?

    Na, also in Verzückungen verfalle ich zumindest nicht wenn ich sowas sehe. “Traglinge” (was für ein blödes Wort!) find ich in 90% der Fälle hässlich bis extrem hässlich (keine Haare, sabbern etc.). Mir fehlt da wohl ein Gen. Solche Reaktionen bekomm ich nur bei kleinen Katzen. Bei uns im Supermarkt gibts ausserhalb der Kassen ein Zoogeschäft, da verkaufen sie u.a. kleine Miezis. Was meinst du, was ich da immer mache, während mein Freund grade fertig einlädt und zahlt… ei… morgen is wieder Samstag und wir müssen einkaufen gehen… ooohhh… :)))

    Übrigens, Herr Arzt, ich habe heute abend kalte Getränke konsumiert, aber nicht wirklich das Gefühl, dass meine Halsschmerzen das wohlwollend quittiert haben. Wenn ich noch ein paar mehr konsumiert hätte und dazu jemand geraucht (is ja glücklicherweise inzwischen auch hier verboten), dann hätt ich jetzt keine Stimme mehr. Und irgendwie ist mir gerade so dringend nach einem heissen Tee….

  35. #35 Alice
    28/01/2012

    Ach herrje… In welchen Abgründen des Internets man landet wenn man einen Scienceblog liest…! 😛
    Nachdem ich in der SM-Szene nicht so bewandert bin, hab ich mal unter “Tunnelspiele” gegoogelt. Abgesehen davon, dass ich mir so rein persönlich so rein gar nicht vorstellen kann wie man das auch irgendwie erregend findet in eine Situation zu geraten aus der man weiss, man kommt nicht einfach jederzeit heraus (bei mir führen solche Situationen – nicht im Bett, allgemein – sehr schnell zu Panikattaken), die Praktiken bei Tunnelspielen…*autsch*!!! Äusserlich anwendbare Produkte für Tunnelspiele sind z.B. Tabascososse, Chilliöl und Brennessel! *au au au au*… Das grillt einem ja die Schleimhaut!! Da ist so ein Penisring ja noch harmlos (ausser man kriegt ihn nicht mehr runter natürlich 😉 )!

    Allerdings muss ich jetzt schon mal den Begriff “Tunnelspiel” kritisieren. 😛 Von wegen in Tunneln kann man nicht abbiegen, bah! Fahrt mal den GranSasso Tunnel, in der richtigen Richtung gefahren kann man da rechts abbiegen (dahinter liegt ein Teilchenphysiklabor). Und am Gardasee und in Madrid, da gibts auch Tunnelsysteme, da biegt man ständig ab, das sieht aus wie ein schweizer Käse.

  36. #36 Ludger
    28/01/2012

    Der Gesetzgeber sollte dringend einen Warnaufdruck vorschreiben. Zum Beispiel:

    Nicht geeignet für Männer unter 90 Jahren!

    oder

    Der unsachgemäße Umgang mit dieser Saftflasche kann die Zeugungskraft Ihrer Familienangehörigen herabsetzen!

  37. #37 rolak
    28/01/2012

    Diese geringelte Bargeldnummer ist doch wohl eher was für die nächste Kappensitzung…

    Nein, solch komplexe Themen müssen mehrfach spezialisiert unterstützt werden: Das subjektive Erleben, der Versuch der objektivierenden Reflektion und nicht zu vergessen der Moment der Erkenntnis.

  38. #38 Bullet
    28/01/2012

    @Alice:

    weiss ein Mann über die Eigenschaften von Penisringen normalerweise Bescheid?!

    Na ja … in den diversen Spielzeugläden gibts die Dinger ja zuhauf, und zumindest die Neugierde lenkt dann schon mal das eine oder andere Auge drauf. Nur war meine erste Begegnung damit zu einer Zeit, als ich noch “-teen” war und mir zum Schnitzel nicht vorstellen konnte, daß es wirklich eine Situation geben könnte, in der so ein … Ding angebracht wäre. Aber dann auch noch aus Stahl? Warum nicht gleich aus Stacheldraht?
    Nun gut … es gibt gerade in der “für Kerle”-Ecke noch seltsamere Utensilien …

  39. #39 noch'n Flo
    29/01/2012

    @ rolak:

    Wobei ich es ja – betreffend Deinen 2. Link – immer wieder unheimlich finde, wie der Mann mehr als eineinhalb Jahrzehnte im voraus seine Todesart erahnt hat… 😉

  40. #40 emreee
    31/01/2013

    Die Neugier war zu groß , ich dachte schon das es eine kuriose Geschichte ist jedoch übertraf es meine Erwartungen.
    Böse böse Neugier .___. den Artikel hätte ich mir echt sparen können.

  41. #41 roland
    mainz
    06/06/2016

    mit ner glasflasche geht das gar nicht, die müsste unterdruck haben.
    und ne lastikflasche brauch denn nur ein loch zum luft ziehen um die abzumachen

  42. #42 roland
    07/06/2016

    so ein quatsch, habs getestet geht nicht
    war schon schwer ne flasche zu finden ,bei der mein penis schlapp reingeht, allerdings hab ich ihn immer wieder rausbekommen

  43. #43 roland
    07/06/2016

    so , jetzt hab ich meinen penis mit einem kleinen röhrchen zusammmen in die glasflasche bekommen, ne grillsoßenflasche, erregieren lassen und das röhrchen rausgezogen, er sitzt fest,laach