notenschluessel Einen schönen Sonntag allen LeserInnen. Croissant

C.P.E. Bach
(c) brilliantclassics.com

J.C. Bach
(c) carus-verlag.com

Heute wieder Bach. Sogar Bäche. Und zwar nicht J.S., sondern C.P.E. und J.C. Schließlich wäre Christian Philipp Emanuel Bach dieses Jahr 300 geworden und zu oft verschwindet er im Schatten seines übergroßen Vaters. Dabei war auch C.P.E. ein großer Komponist, wild, temperamentvoll, ein Stürmer und Dränger und damit ganz anders als sein jüngerer Bruder, Johann Christian Bach, der anmutig, ausgeglichen, fast lieblich und ohne Brüche komponierte.

C.P.E. stand am Übergang der musikalischen Epochen vom Barock zur Klassik, war freier und weniger durch Konventionen in seinen Ausdrucksformen gebunden. Den furiosen C.P.E. finden wir zum Beispiel hier im Cello-Konzert in a-Moll

Sein Überschwang konnte aber auch in die fast schon depressiv-langsame Getragenheit pendeln, wie hier im Konzert in A-Dur

Vollends wunderbar/-lich wird es dann in solchen Werken, wie der freien Fantasie in fis-Moll.

Nuff said!

Wie anders klingt doch da Johann Christian (hier Sinfonie in E-Dur, Op. 18, Nr.5)! Wenn das nicht eine Steilvorlage für Mozart war, was dann?

Also: toller Vater, tolle Söhne! Und ein bißchen frohlocken und schmunzeln darf man, wenn ganz gelegentlich C.P.E. wie J.C. und J.C. wie C.P.E. klingt :-)

flattr this!

Kommentare (6)

  1. #1 rolak
    23/03/2014

    Auch wenn im aktuellen Frühling die Bäche befreit sind vom Eise – C.P.E. steht im Nebel. Wohl wg eines «img class=” ” alt=”” src=”http…» statt «img alt=”” src=”http…», schlechtes HTML-Wetter 😉

    Jetzt startet hier erst einmal das so freundlicherweise gelieferte Sonntagmorgen-Programm.

  2. #2 rolak
    23/03/2014

    hmmm, das war ne Fehldiagnose, denn beim Neu-Aufklappem nach versehentlicher Tab-Schließung hat sich der Nebel verzogen. Bei demselben Quelltext.

    Paßt zum auch bisher so verworrenen WE…

  3. #3 Dr. Webbaer
    23/03/2014

    Schönen Sonntag allgemein!
    >:->

    MFG
    Dr. W

  4. #4 LasurCyan
    23/03/2014

    @ rolak
    Zum verworrenen WE passt imho auch noch ein ganz anderer Bach: Wilhelm Friedrich Ernst, Sohnemann von J.C. mit einer zauberhaften Kantate. Hat mir schon desöfteren das matte Hirn formatiert.

  5. #5 rolak
    23/03/2014

    Ja, die Kantate war schon schön, LasurCyan – erfreulicherweise hat sie das Hirn nicht formatiert. Allerdings läuft mittlerweile bereits wieder etwas für mich typischeres und füllt evtl doch entstandene Daten-Lücken.

  6. #6 LasurCyan
    23/03/2014

    @ rolak

    Atomic …hatte ich fast verdrängt. Völlig ohne Not. Noch`n Tippp: