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Diese Woche komme ich nicht zum Schreiben, denn am Donnerstag schon geht es nach Zürich – ja, schon wieder in die Schweiz – zu einem konspirativen Treffen zum Thema forensische RNA-Analyse 😉

Vielleicht habe ich aber noch Zeit, vor oder nach dem Treffen etwas in Zürich anzuschauen. Kennen sich die LeserInnen da aus? Was sollte/könnte ich dort so sehen/tun? (außer einen Burger für 19 € zu essen ;-))

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Bildrechte

[1] Titel: By Man Ho Lam (Lemon_ho) (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

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Kommentare (22)

  1. #1 Reno M
    19/03/2018

    ETH mit Polybahn

  2. #2 noch'n Flo
    Schoggiland
    19/03/2018

    Das beste an Züri ist die Autobahn nach Basel. 😛

    Nee mal ernsthaft – was willte denn in Züri? Was kann man schon in Züri wollen? Was ist dieses Züri eigentlich?

  3. #3 Cornelius Courts
    19/03/2018

    @Reno M: “ETH mit Polybahn”

    biddewas?

    nochn’ Flo: 😀

  4. #4 Peter Schneider
    Kölle
    19/03/2018

    Unbedingt sehenswert (Ausstellung UND Museum):
    http://www.rietberg.ch/de-ch/ausstellungen/nasca-peru.aspx

  5. #5 noch'n Flo
    19/03/2018

    @ CC:

    Wie lange biste denn in ZH?

  6. #6 Felix
    19/03/2018

    Die Züricher Altstadt soll ganz schön sein. Vom Uetliberg einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und den See, wie man schon auf deinem Symbolbild sieht.

    Etwas abwegiger:
    Ich hab im Kopf, dass du gerne Doom Metal hörst (?). In Basel spielen an dem Samstag Lord Vicar.

  7. #7 Roger
    Zürich
    20/03/2018

    In der Cloud Bar im Prime Tower (höchstes Gebäude in Zürich) einen hauseigenen Gin schlürfen und über den Zürichsee Richtung Glarner Alpen schauen.
    In der Ebrietas Bar (Nähe Central) zu Metal Sound eines der 14 Biere oder einen Whiskey reinziehen.
    Sich ein letztes Saison-Fondue im Fribourger Fonduestübli (Nähe Stauffacher) genehmigen.
    Ein Riesen-Cordon-Bleu im urgemütlichen Lokal im Niederdorf, in der Rheinfelder Bierhalle, essen.
    etc etc

  8. #8 Cornelius Courts
    20/03/2018

    @Peter Schneider: “Unbedingt sehenswert (Ausstellung UND Museum)

    Danke für den Tip, bin zufällig im Moment speziell an Peru interessiert. Das versuche ich auf jeden Fall zu sehen :)

    @noch’n Flo: nur bis Freitag, ich habe im Prinzip nur den Donnerstag-Vormittag, um was zu sehen

    @Felix: “Ich hab im Kopf, dass du gerne Doom Metal hörst (?). In Basel spielen an dem Samstag Lord Vicar.”

    Das mit dem Doom stimmt (ist allerdings eher Funeral Doom), aber leider bin ich Samstag schon wieder zurück und in Basel war ich ja gerade erst. Trotzdem danke :)

  9. #9 Cornelius Courts
    20/03/2018

    @Roger: “In der Ebrietas Bar (Nähe Central) zu Metal Sound eines der 14 Biere oder einen Whiskey reinziehen.”

    Klingt nach ‘nem Abendprogramm für mich (bis auf den Whiskey ;-)), danke!

  10. #10 Withold Ch.
    20/03/2018

    Hallo Cornelius

    höre jetzt mal nicht auf noch’n Flo … 😉

    … in Zürich gibt es viele Orte, die eines Besuchs wert wären, es kommt ein wenig drauf an, wie viel Zeit Dir zur Verfügung steht, worauf Du grad Lust hast.

    Wie schon erwähnt, zu empfehlen wäre ein Spaziergang durch die Altstadt, oder eine Besichtigung der exklusiven Bahnhofstrasse, wenn Du mal sehen möchtest, wo die Zürcher Gnome ihr Gold bunkern,

    … oder wenn Du Fan von “Ulysses” bist, dann wäre ein Besuch seines “Schöpfers, resp. seines Grabmals hoch über der Stadt vielleicht was,

    … oder wie auch schon erwähnt, das absolut tolle Rietberg-Museum, in einem schönen alten Park gelegen,

    … oder ein Besuch in der Masoala Regenwald Halle, falls es kalt sein sollte,

    … oder die Ausstellung im Kunsthaus zu “Magritte, Dietrich, Rousseau. Visionäre Sachlichkeit”

    … oder die Ausstellung im Landesmuseum “Auf der Suche nach dem Stil. 1850 – 1900” (aber erst ab 23.3.),

    … und dann einkehren in der geschichtsträchtigen “Kronenhalle”,
    … oder im “Café Schober”, excellente Kaffehauskultur,
    … oder im “Kropf” mit seinem Bierhallen-Barock die Spezialität essen, ein “Zürich Geschneltzeltes”, …

    und, und, und …

    Also, viel Vergnügen!

  11. #11 Cornelius Courts
    20/03/2018

    @Withold Ch.: “wo die Zürcher Gnome ihr Gold bunkern,”
    😀
    “und, und, und …”
    wow, danke für die vielen Tips, davon schaffe ich vielleicht einen Bruchteil… aber ich gebe mein Bestes 😉

  12. #12 Onkel Michael
    https://onkelmichael.wordpress.com
    23/03/2018

    Nach Zürich? Aber doch nicht wegen einer Verlobung… oder wegen des Geschnetzelten 😉

  13. #13 Cornelius Courts
    23/03/2018

    @Onkel Michael: “oder wegen des Geschnetzelten”

    am Ende ist es Suure Mocke mit Spätzli geworden :)

  14. #14 rolak
    24/03/2018

    Suure Mocke

    aaaah, ein klassischer Schmorbraten. Wäre mir auch lieber gewesen, als etwas in SahneSauce Ertränktes, Cornelius

  15. #15 noch'n Flo
    Schoggiland
    24/03/2018

    @ rolak:

    Du hast wie immer keine Ahnung – oder noch nie ein richtig gutes Geschnetzeltes gegessen.

  16. #16 zimtspinne
    24/03/2018

    Sage mal, Cornelius, sind solche häufigen Dienstreisen auf Kosten der Steuerzahlen bei so wenigen Tötungsdelikten überhaupt gerechtfertigt?
    Die Aufklärungsquote für Morde war ja auch ohne RNA-Analyse schon enorm hoch, und die nicht erst auf eure Tische kommenden Morde, weil unentdeckt geblieben, werden damit ja auch nicht häufiger entdeckt und aufgeklärt, oder?
    Wer weiß, was ihr da wirklich herumkonspierieren tut, da inner Schweiz…..

  17. #17 noch'n Flo
    Schoggiland
    24/03/2018

    @ zimti:

    Wer weiß, was ihr da wirklich herumkonspierieren tut

    Die weltweite Machtübernahme planen – was denn sonst?

    da inner Schweiz

    Apropos Innerschweiz: wenn Du mal dorthin fährst, Cornelius, musst Du unbedingt mal “Schnitz und Häppere” (manchmal auch als “Schnitz und Drunder” bezeichnet) probieren, ein echt leckerer Eintopf.

  18. #18 tomtoo
    25/03/2018

    @Zimti
    Ist doch klar, willst du die Macht an dich reisen, musst du an einem stillen Örtchen konspirieren. ; )

  19. #19 Cornelius Courts
    26/03/2018

    @zimtspinne: “schon enorm hoch,”

    aber auch hoch genug? Bzw. ab wievielen zusätzlich aufgeklärten Morden (ggf. an Dir nahstehenden Personen) dank RNA würde sich denn so eine Reise lohnen, in Deinen Augen?
    Mal abgesehen davon, daß in bestimmten etwas weiter entwickelten Gesellschaften (ich weiß, Deutschland gehört nur bedingt dazu) Forschung (und das diekte Zusammentreffen von WissenschaftlerInnen zum Gedankenaustausch) ja auch einen Wert an sich selbst haben soll…
    War jedenfalls ein sehr guter, sehr ertragreicher Trip mit sehr netten Leuten in einer schönen, angenehmen Stadt und wir gründen jetzt eine eigene coole Gruppe B)

    @noch’n FLo: “musst Du unbedingt mal “Schnitz und Häppere” (manchmal auch als “Schnitz und Drunder” bezeichnet) probieren, ein echt leckerer Eintopf.”

    kommt auf die Liste. Ich mag die Schweiz irgendwie und nach Graubünden muß ich auch unbedingt wieder mal (nicht nur wegen des Fleisches).

  20. #20 zimtspinne
    26/03/2018

    @ Cornelius
    Ich wollte dich unter Umständen ein wenig necken…. 😀
    allerdings im Kern meinte ich die Frage schon durchaus ernst: Ich finde eure Forschungsaktivitäten in diese Richtung grundsätzlich ganz super, das solltest du dir ja inzwischen auch denken können ;), gerade auch, wenn man an Zeiten denkt, als (ungesühnte) Morde an der Tagesordnung waren, dies auch Teil der Familienplanung war… jetzt hab ich den roten Faden verloren…

    Ganz wichtig fände ich allerdings eben auch, dass gerade ältere, alte und kranke Menschen besonders geschützt werden und die Zahl der niemals aufgeklärten, weil gar nicht erst bis zur Entdeckung gelangten Morde, Totschläge und auch Unfälle sich verringen würden…. bzw immerhin aufgeklärt würden.

    Was ja nur passieren kann, wenn sich herumspricht, dass man selten bis ganz selten damit durchkommt.
    Giftmorde verringerten sich ja auch drastisch, so wie sich die Methoden zur Aufklärung verbesserten.

    Deshalb sollte bei jedem Todesfall in häuslicher Umgebung bzw außerhalb von med. Einrichtungen ein Forensiker hinzu gezogen werden sowie ein Blick auf den Todesort geworfen werden von entsprechend ausgebildeten Kriminalisten.
    Für solche Fälle sollte es speziell ausgebildete Todesermittler geben, die genau zu solch auf den ersten Blick unauffälligen Todes(tat?)orten gerufen werden.
    Wie im Mittelalter wird da mal flugs ein Totenschein vom Hausarzt ausgestellt mit bisschen Leichenschau, kann es ja nicht sein!
    (sorry Flo, du bist sicher ganz gewissenhaft, aber eben auch persönlich involviert als zB langjähriger Vertrauensarzt und -person……… ein Rechtsmediziner darf ja sicherlich auch nicht seine Tante obduzieren, zumindest nicht allein auf weiter Flur.)

    Das hab ich gerade so aus dem Ärmel geschüttelt, falls grobe Fehler in der Betrachtungsweise vorliegen, bitte korrigieren.
    Wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe: Jeder zweite Mord bleibt unentdeckt.
    Und: Die Zahlen bezüglich vollendete Tötungsdelikte in D sind gestiegen.
    Und: .. bei gleichzeitig schlechterer Aufklärungsquote.

    Könntest du deine RNA-Analytik dafür nicht auch irgendwie nutzbrigend einsetzen?

  21. #21 noch'n Flo
    Schoggiland
    26/03/2018

    @ CC:

    kommt auf die Liste.

    Und wenn Du das nächste Mal in Basel bist, gehen wir mal Cordon Bleu essen. Da gibt es im Umland ein paar Restaurants, die diesen Klassiker sehr kreativ neu interpretiert haben. Einer meiner Favoriten:
    http://www.rathausstuebli.ch/index.php/2-uncategorised/11-tageskarte-3
    (für die gefüllten Schnitzel auf die vorletzte Seite der Speisekarte scrollen)

    Ich mag die Schweiz irgendwie

    Das freut mich. Allerdings stolperte ich gerade über das “irgendwie”…

    und nach Graubünden muß ich auch unbedingt wieder mal

    Sollte Dich Dein Weg nach Davos oder Savognin führen, sag Bescheid, da kann ich Dir auch noch ein paar Tips geben – zum Anschauen genauso wie zum Essen.

  22. #22 noch'n Flo
    Schoggiland
    26/03/2018

    Ach ja, und für Basel noch ein kulinarischer Tip: das “Stucki”. Tanja Grandits, die Betreiberin und Chefköchin, ist eine Quereinsteigerin im Gastro-Gewerbe, hatte ursprünglich Chemie studiert. Ihre Menüs sind stets “monochrom”, d.h. jeder Gang hat eine andere Farbe (was durch korrespondierendes Geschirr noch verstärkt wird).

    Manche Gänge sind so konzipiert, dass sich der Geschmack während des Verzehrs verändert (so streicht sie bei Suppen gerne mal eine gewürzte Creme auf den Tellerboden, der sich nur durch das Löffeln der Suppe mit derselben verbindet und chemisch reagiert).

    Das Ganze aber trotzdem ohne den ganzen Kiki der Molekularküche. Und immer mit einem roten Faden, der sich durch das Menü zieht, und bei dem die Aromen von Gang zu Gang ineinander übergehen.

    Das Restaurant selber ist sehr spartanisch und schmucklos eingerichtet, damit man sich voll auf das Menü und die verschiedenen Sinnesqualitäten konzentrieren kann.

    Für Dich, lieber Corn, auch noch interessant: alternativ zur Weinbegleitung gibt es dort immer auch noch eine “Saftbegleitung” aus verschiedenen Saft- und Tee-Kreationen, die wiederum genau auf die jeweiligen Gänge abgestimmt sind. Muddi und mich hat’s absolut begeistert.

    Okay, sowas hat natürlich seinen Preis (und die 2 Michelin-Sterne und 18 Gault Millaut Punkte ebenfalls), aber letztlich sind 240 Franken für das volle 12-Gang-Menü (wobei es eigentlich inkl. Amuse Bouche zu Beginn und Pralinen/Kuchen zum abschliessenden Espresso sogar 14 Gänge sind) bzw. 180 Franken für die reduzierte 8-Gang-Variante (die streng genommen auch 10 Gänge umfasst) nicht wirklich viel (also für Schweizer Verhältnisse). Dauert zwischen 4 und 6 Stunden, ist aber definitiv ein besonderes Erlebnis.