Kurz notiert

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So mancher schätzt den Beitrag, den Gamer, so nennt man Personen, die viel und leidenschaftlich zumeist Video-Spiele spielen, für die Gesellschaft leisten, als eher überschaubar ein und faßt stundenlanges Herumdrücken auf vage bananenförmigen Plastikgriffen und verbissenes Herumschubsen hochgezüchteter Computermäuse als geist- und niveaulose Zeitverschwendung auf. Kürzlich jedoch stellte sich heraus, daß Gamer besser als jeder…

Im Journal of Addiction Medicine erschien kürzlich eine Studie [1], deren Ergebnisse aus einer Befragung von knapp 22.000 US-amerikanischen Teenagern (achte bis zwölfte Klasse) hervorgegangen war: die Heranwachsenden wurden zu ihrem Konsum von Softdrinks,  Energy Drinks / Shots, Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen befragt. Heraus kam, daß ein Drittel aller Befragten Energy-Drinks konsumieren, Jungen mehr…

Kurz notiert: immunschwache Weltraumfliegen

      Auch wenn Schwerelosigkeit auf den ersten sowie auf den Blick auf die Waage ein großer Spaß zu sein scheint, ist dieser Zustand für den menschlichen Körper keineswegs unbedenklich, u.a. wird das Immunsystem geschwächt und die Gefahr opportunistischer Infektionen und ähnlicher Probleme ist erhöht. Um besser zu verstehen, was ihr Arbeitsplatz den Astro-…

Es gab und gibt viele Ideen, Annahmen und Hypothesen, warum wir (soviel) schlafen (müssen), immerhin verschläft der Mensch rund ein Drittel seines Lebens. Im Vergleich zu anderen essentiellen Tätigkeiten wie Essen oder Atmen, deren Nutzen und Funktionsweise man gut versteht, ist der Schlaf, der nicht minder notwendig ist, rätselhaft geblieben.

Normalerweise stelle ich in dieser Rubrik ja Forschungsergebnisse und –arbeiten von anderen Wissenschaftlern vor. Um zu zeigen, daß wir hier in Bonn auch selber fleissig in verschiedenen Bereichen forschen, möchte ich heute kurz ein Projekt beschreiben, das ich mit meiner Diplomandin zusammen bearbeitet habe und das gerade in Pediatric Research veröffentlicht wurde.

Kurz notiert: Licht aus! Luciferin an!

Zellen kommunizieren unentwegt und auf die verschiedensten Arten miteinander und sehr viele biologische Prozesse kann man nur verstehen, wenn man begreift, wie eine Zelle einer anderen etwas mitteilt. Das Problem ist, daß die Erkenntnisse aus der Zellkulturschale (in vitro) nicht immer auf die echten Organismen, also auf die Situation „in vivo“ übertragbar sind.

Ich bin ja ein großer RNA-Fan. RNA-Biologie ist unglaublich spannend und vielseitig und das Feld wird von Tag zu Tag interessanter aber auch komplizierter (wer an der Geschichte der RNA-Entdeckung und -Forschung interessiert ist, dem/der empfehle ich wärmstens das Buch „RNA – Life’s indespensable molecule“ von J. Darnell).

Normalerweise stelle ich in dieser Rubrik ja Forschungsergebnisse und –arbeiten von anderen Wissenschaftlern vor. Um zu zeigen, daß wir hier in Bonn auch selber fleissig in verschiedenen Bereichen forschen, möchte ich heute kurz ein Projekt beschreiben, das ich mit meiner Diplomandin zusammen bearbeitet habe und das demnächst im Journal of Pediatrics (s.u.) veröffentlicht werden wird.

Kurz notiert: Homosexualität und Epigenetik

Ist Homosexualität erblich oder boulevardwissenschaftlich gefragt: Gibt es ein “schwules Gen”?

Kurz notiert: Assassin’s Creed für T-Zellen

Ein guter Assassine muß präzise arbeiten. Er soll nur heimlich sein Ziel eliminieren, ohne daß dabei jemand anderes verletzt wird oder ein Kollateralschaden entsteht. Wenn man Assassine durch „Krebsmedikament“ ersetzt, ergibt sich aus dem obigen Satz genau die Herausforderung der medikamentösen Krebstherapie.