So mancher schätzt den Beitrag, den Gamer, so nennt man Personen, die viel und leidenschaftlich zumeist Video-Spiele spielen, für die Gesellschaft leisten, als eher überschaubar ein und faßt stundenlanges Herumdrücken auf vage bananenförmigen Plastikgriffen und verbissenes Herumschubsen hochgezüchteter Computermäuse als geist- und niveaulose Zeitverschwendung auf. Kürzlich jedoch stellte sich heraus, daß Gamer besser als jeder…

Eine kurze Meldung aus dem Urlaub: der Deutschlandfunk hat einen kleinen Beitrag über unsere forensische micro-RNA-Analyse im Zusammenhang mit molekularer Ballistik gemacht. Hier geht es zum Beitrag, hier ist der Link für die mp3. Für Interessierte sind hier auch noch mal die Hintergründe zu miRNA, forensischer miRNA-Aanalyse und molekularer Ballistik. So, zurück zum Urlaub

Eines meiner Forschungsprojekte, das ich zusammen mit einem geschätzten Kollegen (Rechtsmediziner und Wundballistiker) aus Bern und einer meiner beiden Doktorandinnen bearbeite, befasst sich mit der Entstehung von Spuren nach Schußwaffengebrauch. Seit letztem Jahr wird dieses Projekt zur molekularen Ballistik von der DFG gefördert und ich habe hier auch schon einige Male darüber berichtet (die verlinkten…

Erst tödliche RNA und jetzt auch noch soziale RNA? Ich habe in der Tat schon länger (nicht erst seit der zirkulären RNA) aufgehört, mich über die Vielfältigkeit von RNA in all ihren Erscheinungs- und Funktionsformen zu wundern und traue dieser molekularen Spezies inzwischen extrem viel zu, darunter nicht zuletzt, das Ursprungsmolekül allen Lebens gewesen zu…

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: RNA ist wirklich cool (ist ja noch gar nicht so lange her, daß ich von der Entdeckung zirkulärer RNA berichtet habe). Besonders interessant finde ich die kleinen RNAs, insbesondere die micro-RNA (miRNA), an deren forensischer Nutzbarkeit ich selbst forsche. Wie miRNAs in der Zelle hergestellt werden und wie…

Ich bin ja ein großer RNA-Fan.  RNA-Biologie ist unglaublich spannend und vielseitig und das Feld wird von Tag zu Tag interessanter aber auch komplizierter (wer an der Geschichte der RNA-Entdeckung und -Forschung interessiert ist, dem/der empfehle ich wärmstens das Buch „RNA – Life’s indespensable molecule“ von J. Darnell).

Ich hatte es im letzten Basics-Artikel, dessen Lektüre ich auch zur Vorbereitung auf den folgenden Artikel empfehle, ja angekündigt: ich möchte endlich ‘mal von meinem aktuellen Forschungsthema berichten, das, ich darf das hier mit etwas Stolz verkünden, seit Februar 2012 von der DFG gefördert wird!

Es wird Zeit, meinen diversen Ankündigungen zu genügen und über meinen „Liebling” zu sprechen, also meinen Forschungsgegenstand. Die Vorarbeit ist insofern geleistet, als ich Basics-Beiträge über DNA und Genexpression geschrieben habe, deren Lektüre ich für die Erleichterung des Verständnisses des folgenden Beitrags sehr empfehlen möchte. In diesem Beitrag stelle ich (endlich) die Micro-RNA vor. Später…

Ich bin ja ein Fan aller Arten von RNA und interessiere mich daher besonders für forensische RNA-Analytik. Neulich erschien im Journal of Forensic Sciences ein Paper, welches die Alterbestimmung von Haaren an Tatorten mittels RNA-Expressionsanalyse beschreibt. Die Autoren griffen auf eine Methode zurück, die schon zuvor von Anderson et al. für Blutspuren beschrieben worden war…

In dieser Ausgabe der „basics” versuche ich zu erklären, wie die Informationen aus der DNA umgesetzt werden und wie die vielen verschiedenen Zellen des Körpers es schaffen, immer genau die richtigen Genprodukte herzustellen und sich die Synthese von nicht benötigten Genprodukten zu „sparen”. Der Fachbegriff für dieses Phänomen ist: differentielle Genexpression.