Zwei liebe Menschen, die sich auch recht viel mit Wissenschaftskommunikation beschäftigen, haben ein Buch geschrieben: Helga Hofmann-Sieber und Timo Sieber – Wilde Gene, vom verborgenen Leben in uns (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Link). Erstmal dachte ich “OK, ein Buch über Gene, schauen wir mal.” und ich lag damit nur zum Teil richtig. In diesem Buch werden…

Vor einiger Zeit habe ich etwas über Nanoinjektion geschrieben: Wenn noch ein bisschen kleiner den Unterschied macht. Da hat sich mittlerweile ein bisschen mehr getan. Es gab eine weitere Veröffentlichung unter dem Titel Survival rate of eukaryotic cells following electrophoretic nanoinjection im Journal Scientific Reports. Dieser wissenschaftlichen Artikel ist open access, also jeder kann ihn…

Der Niederländer Antonie van Leeuwenhoek (1632 – 1723) gilt als der erste Mikrobiologe und er war der Nachlassverwalter des Malers Vermeer. Er war auch der Erfinder des ersten Mikroskops mit einer so hohen Vergrößerung, dass zum ersten mal Kapillargefäße, Einzeller und einiges mehr beobachtet werden konnten. Ein bisschen was über ihn, habe ich bereits in…

Im Juli 2015 war ich beim dritten Treffen des Siggener Kreises, einer Denkwerkstatt für die Zukunft der Wissenschaftskommunikation. Schon 2013 und 2014 haben wir zusammen gesessen, immer mit einer etwas anderen Auswahl an Teilnehmern. In den vergangen Jahren sind dabei der Siggener Denksanstoß und der Siggener Aufruf mit Disskussionspapier dabei heraus gekommen. Ich hatte beim…

tl;dr     Haare werden im Alter weiß und nicht grau, veranschaulicht an Mikroskopbildern. Das man älter wird merkt man nicht nur an zunehmendem Zynismus und an länger andauernden Regenerationsphasen nach Alkoholabusus. Die Frage “Sollen wir auch ein bisschen färben?” beim Friseur ist dann doch wohl ein deutliches Zeichen für Weisheit – nicht Weisheit der…

tl;dr       Nadeln sind weniger spitz als Kanülen, veranschaulicht an Mikroskopbildern. Am Ende des Artikels Farbe und das Fluoreszenzmikroskop durfte sich der liebe Kommentator Ludger was für die Dinge unter’m Mikroskop wünschen. Seine Wahl ist auf Injektions-Kanülen gefallen und ich habe mir einfach mal die Freiheit genommen, noch Bilder der Spitze einer kleinen…

Ich war beim Robert Koch-Institut zu Gast, in der Mikroskopieabteilung. Das Institut ist nur einen Katzenwurf* von meiner Haustür entfernt. Bei so einer räumlichen Nähe, dachte ich, dass ich dem alten Robert mal einen Besuch abstatten sollte. Das ist durchaus wörtlich gemeint, die sterblichen Überreste von Robert Koch liegen nämlich im institutseigenen Mausoleum. Das Robert…