Eigentlich wollte ich was ganz anderes suchen und bin dann auf diese Selbstbau-Videos gestoßen.
Es gibt Spielzeug-Varianten von ganz kleinbis groß, Stefan Raab fuhr damit effektvoll ins Schwimmbad ein (und würgte den Motor ab)
Irgendwie sind diese Luftkissen(boote) ne merkwürdige Sache. Früher waren sie ein normaler Fährenverkehr zwischen England und Frankreich, aber so wirklich durchgesetzt haben sie sich nicht.
Vielleicht auch aus dieser Seltenheit begründet, stoßen sie bei Kinder auf reges Interesse (vielleicht auch vom “Schweben”, vom Fahren ohne Räder).
Egal. Jedenfalls habe ich hier ein paar Videos zusammengetragen, die recht einfach umzusetzen sind und zu Hause nachgebaut werden können.
Fangen wir mir der Kindergarten-Variante an:

Es ist wirklich nur ein sehr geringer Luftdruck notwendig, um scheinbar große und schwere Vehikel zu bewegen. Der Trick ist recht einfach, durch den Luftdruck unter dem “Gefährt” wird es genau so weit angehoben, dass es keinen Bodenkontakt mehr hat und gleiten kann. Tonnenschwere Container oder Lasten werden in Fabriken mit ein Luftdruck von wenigen bar bewegt. Entscheidend ist nur der konstante Luftstrom.

Nun gut, die wesentliche Vorbereitung für diese Variante sollten dann doch die Erwachsenen übernehmen.
Hier noch ein Schema, für dir ganz genauen…

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Schema: Wikicommons

Für Grundschüler hätten wir dann noch die nächste Variante.

Und dann noch die für diejenigen, die auch zu viel MacGuyver geguckt haben. Ich sage nur Planschbecken und Laubbläser…

Kommentare (8)

  1. #1 Stefan W.
    Januar 19, 2011

    Sehr schön all das. Der Antrieb mit Verlängerungsschnur ist nicht ganz überzeugend, oder nur bergabfahren zu können.

    Im Großstadtverkehr sollte man häufiger mal mit solchen improvisierten Hooverdevices unterwegs sein – führt bei anderen Verkehrsteilnehmern sicher öfter zu Auffahrunfällen untereinander.

  2. #2 Chris
    Januar 20, 2011

    Jaja, dafür gibt es ja Benzin-Laubbläser 😉

    Für den Alltag ist es wohl wirklich nicht so prickelnd, sehr laut und starke Vibrationen machen eine Hupe überflüssig…

  3. #3 BreitSide
    Januar 20, 2011

    Die Hovercrafts auf dem Ärmelkanal waren wohl nicht wirschaftlich; zu teuer va die Instandhaltung der riesigen Gummischürzen.

    Einmal sorgte ein Kapitän für Furore: irgendein Hafen war von streikenden Arbeitern ua mit einer quer gespannten starken Trosse gesperrt (wie früher die Raubritter an den Flüssen), und dieser Kapitän ist “total wagemutig” drüber weggeschwoben.

    Gab reichlich Beifall.

    Ansonsten lohnen die sich wohl nur fürs Militär. Diese LKEGs oder so schaffen fast jedes Gelände und sind glaubich genauso groß wie die ehemaligen Kanalschweber.

    Ein weiterer ausgeträumter TechnikFreakTraum.
    Wie der RaketenJederMann.
    Und der JederMannHubSchrauber.

    Obwohl Letzterer als Tragschrauber ein kleines Comeback zu feiern scheint. Aber in größerem Rahmen erst einmal nur für die Polizei.

  4. #4 Momo
    Januar 20, 2011

    Da ich gerade mein Abschlusspraktikum im Kindergarten absolviere, habe ich diese Idee gleich mal ausprobiert, weil es einfach perfekt zu meinem Schwerpunkt (naturwissenschaftliche Phänomene) passt. Die Kinder waren absolut begeistert und haben diese Idde auch in anderen Situationen angewendet, z.B. im Turnsaal.
    Werde in den nächsten Tagen das Experiment noch nachbereiten, bin mal neugierig, was sie sich so gemerkt haben…

  5. #5 Chris
    Januar 20, 2011

    Das kann ich mir denken.
    Wenn Du noch weitere Versuche suchst, guck mal hier:
    http://www.youtube.com/user/KleineForscher

  6. #6 Heidi
    November 18, 2011

    oh danke für das Video … das hab ich mal an meine Freundin weitergeleitet, die im Kita arbeitet 😉

  7. #7 helena bauer
    Mai 14, 2012

    nicht das was ich suche
    und nur so sie sind sehr hesslich
    schlecht

  8. #8 Chris
    Mai 14, 2012

    Kein Kommentar…