Das ist so ein coole Idee, die kann ich Euch nicht vorenthalten:
Über den neuen Film hat Jürgen hier schon was geschrieben, ich werde ihn mir sicherlich angucken. Wie gestaltet man ein gute Werbung für einen Film mit Krankheitserregern? Man baut zwei riesige “Petrischalen”, füllt sie mit Nährboden und impft das ganze mit schönen Bakterien und Pilzen. Die wuchern dann zur Belustigung der Passanten und, oh Wunder, offenbaren mit der Zeit erst den Filmtitel.

Kleiner, aber entscheidender Schönheitsfehler: Im Film geht es wohl um Viren, also was gänzlich anderes als Bakterien und Pilze. Aber deren Wachstum lässt sich nur schwer als Werbetafel nutzen…

Kommentare (6)

  1. #1 David
    September 14, 2011

    Wow, diese kreative Kombination von Materialien zur Überbringung einer “Message” hat mMn glatt die Bezeichnung “Kunst” verdient. Ich kann nur hoffen, dass der Film so toll ist wie die Werbung, weil ich mir den nämlich auch ansehen werde. ^^

  2. #2 roel
    September 14, 2011

    @Christoph Larssen Wirklich beeindruckende Werbung. Leider wird damit gespielt, dass viele “Beworbene” den Unterschied zwischen Viren, Bakterien und Pilzen nicht kennen – später aber diese eindrucksvolle Werbung mit Viren assoziieren (könnten).

  3. #3 Chris
    September 14, 2011

    @roel
    Diese Diskrepanz habe ich ja auch erwähnt. Und ja, die Schublade “Alles was krank macht”, in der dann Viren und Bakterien und Pilze reingeschmissen werden, die wird noch weiter verankert. Nicht wenige Leute nehmen mal vorsichtshalber Antibiotika, weil eine Grippe kommt…

    Ich bin mir auch noch nicht wirklich sicher, wie weit ich diese Grauzone tolerieren möchte, wenn zumindest mal die zweifelsohne faszinierenden Bakterien und Pilze etwas in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht werden.

  4. #4 roel
    September 14, 2011

    @Chris Ich habe mal rübergeschaut zu http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/09/ziemlich-ansteckend.php

    „Bis ich heute in der New York Times diesen Leitartikel von W. Ian Lipkin las, der als wissenschaftlicher Berater an dem Film mitgewirkt hat. Okay, das macht ihn natürlich parteiisch, aber es ist doch erhellend zu lesen, dass bei diesem Film das Szenario so wissenschaftlich korrekt wie möglich gestaltet wurde.“ Von daher lässt es hoffen, dass der Film wissenschaftlich richtiger als die Webung ist.

    Vielleicht gibt es ja mal hier oder dort eine wissenschaftliche Filmbesprechung. Mich würde die auf jeden Fall sehr interessieren.

  5. #5 filmproduktion fan
    September 16, 2011

    super idee! ist ein echter hingucker und immer schön zu sehen, wenn sich jemand gedanken gemacht hat!

  6. #6 Andreas
    Oktober 17, 2011

    Kameraführung und Schnitt beeindrucken. Sehr gut.