Nach der FAA lässt nun auch Japan seit 26. April die 787 der japanischen Fluglinie ANA und JAL wieder fliegen. Die Zulassung des modifizierten (Boeing spricht von verbessertem) 787-Akkusystems durch die FAA erfolgte am 19. April nach einer umfassenden Prüfung der Zertifizierungstests durch die Behörde.

Mike Jeffries, a 787 flight line mechanic, secures a battery inside its stainless steel containment box in a 787 electronic equipment bay. The modification was performed on an airplane in Everett as part of the certification process. (Ed Turner photo)

Mike Jeffries, a 787 flight line mechanic, secures a battery inside its stainless steel containment box in a 787 electronic equipment bay. The modification was performed on an airplane in Everett as part of the certification process.
(Ed Turner photo)

Diese Tests sollten dem Nachweis dienen, dass sich die einzelnen Komponenten der Akkus und ihre Integration mit dem Ladesystem sowie ein neues Gehäuse alle wie erwartet verhalten – sowohl unter normalen Bedingungen als auch im Fall einer Störung. Die Tests wurden Anfang März aufgenommen und unter Aufsicht der FAA über einen Zeitraum von einem Monat durchgeführt.

Die einzelnen Zellen der Li-Ionen-Akkus werden nun unter anderem durch größere Abstände stärker von einander isoliert. Eine bessere Dämmung und Belüftung sind weitere Punkte der von der FAA geforderten Änderungen und Anpassungen. Für eine erneute Zulassung zum Flugbetrieb verlangt die FAA nun von allen Airlines, die eine 787 im operativen Betrieb haben, dass sie diese Maßnahmen umsetzen. Jeder 787-Flieger muss von der FAA einzeln abgenommen werden, bevor er wieder für den Passagierverkehr in die Luft darf.

Boeing-Video mit einer Animation des elektrischen Systems der 787 Dreamliner. Es zeigt das elektische System an Bord in einem 3D-Modell.

Acht verschiedene Airlines weltweit haben zurzeit insgesamt 50 Dreamliner. Hoffentlich alle auch bald wieder im fliegerischen Einsatz.

 

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