Mal ein etwas anderes Introbild zu Oshkosh: während der Fahrt aus einem Ford Model T. Die Farbe des historischen Gefährts? Schwarz natürlich.

drones

Dazu gab es auch in diesem Jahr im Aviation Gateway Park wieder den Drohnenkäfig, in dem nachmittags jeder seine eigene Drohne oder von unterschiedlichen Herstellern am Platz geborgte Drohnen sicher fliegen konnte.

Das hierzulande gerne Ignorieren der Drohnen in unserer Welt spiegelt leider nicht die Realität wider. Rechtliche und sachliche Aktionen müssen gesetzt werden. Jetzt. Bevor es zu spät ist.

iconAch ja, und noch ein Foto von der abfahrbereiten Icon. Die hochtrabenden Töne des Herstellers werden leiser. Auch dieses Jahr soll noch keine der anvisierten 20 produzierten Icons an einen Kunden gehen: “nur für internen Gebrauch”…

Man munkelt in der Branche, dass Icon mit einem chinesischen Investor im Gespräch ist. Das wäre dann vermutlich die letzte Abfahrt für die anvisierte Hollywood-Kientel der Käufer.

Wie erwähnt, ist die obige Auswahl der Highlights 2016 stark subjektiv. Oshkosh ist in jedem Sommer ein derartig großes Event, das sicher jedem Besucher oder Teilnehmer eigene Highlights der Veranstaltung bietet.

Alle Fotos (c) H. Kleisny

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Kommentare (4)

  1. #1 gedankenknick
    9. August 2016

    Ich ziehe schon mal den Kopf ein, wenn ich bemerke, dass die “Martin JRM Mars” das größte aktuelle Flugboot sein dürfte, und auch das mit dem höchsten zulässigen Startgewicht. Im zivilen Bereich war meines Wissens nach die “Donier Do X” das von den Außenmaßen her größte fliegende Flugboot; und die “Huges H-4” war wohl das größte (und schwerste) jemals gebaute Flugboot – auch wenn letztere nur Bodeneffektflüge durchgeführt hat und die Flugeigenschaften zweifelhaft sind. Das größte Bodeneffektgerät dürfte das “KM-1” (Kaspisches Seemonster) gewesen sein.

    Aber nichts desto trotz ist die “Martin Mars” ein beeindruckendes Stück Technik, und Waldbrandlöscheinsätze demonstrieren immer wieder für jeden ersichtlich, wie sinnvoll diese eingesetzt werden kann. Wobei ich (unwissender Weise) denke, dass diese Einsätze alles andere als ungefährlich und Routine sind – sowohl bei der Tankbefüllung im Flug, als auch beim Flug über vermutlich sehr turbulente Waldbrandgebiete.

    Ansonsten ein schöner Bericht. Danke dafür.

    • #2 Helga Kleisny
      9. August 2016

      Ich zitiere aus dem Wiki zu Do X:

      Der Einsatz wurde aufgrund noch vorhandener diverser sicherheitsrelevanter Probleme und wegen noch ungenügender Wirtschaftlichkeit, aber auch wegen mangelnder militärischer Eignung von den neuen Machthabern in Deutschland 1933 eingestellt.

      Schreibtischzeichnungen und Boden-Effekte sind für mich keine F L U G zeuge. 🙂

      “aktuelle” wäre sicher eineindeutiger…

      Ich finde es schade, wenn sich Menschen an solchen Sachen “besserwisserischer” aufhängen und das große Ganze als nebensächlich betrachten.

  2. #3 gedankenknick
    10. August 2016

    Huch. Besserwisserisch wollte ich nicht sein. Ich bitte um Entschuldigung. Wenn ich die Wiki-Seite richtig lese, flog die Do-X auch über Norfolk in den USA, also sogar über den Atlantik. Ich zitier auch mal Wiki: Als Prototyp ohne Vorbilder konnte die Do X naturgemäß noch keine Wirtschaftlichkeit vorweisen. „Kinderkrankheiten“ waren kaum vorhanden. Prototypen sind selten wirtschaftlich, wie man sicher auch an den ganzen Rekordflugzeugen sieht, die oft allein für einen einzelnen Rekord modifiziert bzw. umkonstruiert wurden.

    Das Projekt Do-X wurde m.E. politisch abgesägt. Die “Führung” Deutschlands stand zu diesem Zeitpunkt wohl eher auf Zeppeline… Dabei darf man nicht vergessen, dass a) Anfang der 1930er Jahre noch die Weltwirtschaftskriese herrschte (und damit Transatlantikflüge Luxusartikel waren) und b) die Lufthansa dem NS-Regieme wohl sehr nahe stand…

    Der E-Plane-Airbus dürfte z.Z. auch noch nicht “wirtschaftlich” sein, und trotzdem werden große Hoffungen in ihn gesetzt. Würde die Regierung hier “eingreifen”, könnte der Prototyp sehr schnell einen ähnlichen Wiki-Kommentar erleiden. Ich finde den übrigens auch spannend, allein schon der vermutlich geringen Geräuschemission wegen. E-Motor kombiniert mit einem Mantelpropeller unterstelle ich wesentlich geringeren Lärm als einem Verbrenner mit ungemantelter Luftschraube.

    Ansonsten bitte ich um Nachsicht – Luftfahrt ist nur ein Spleen von mir. Beruflich habe ich ganz anderes zu tun, und Luftfahrt-Ahnung habe ich mir nur angelesen, begrenzt natürlich. Daher ist es immer schön, eine Antwort von jemandem mit Ein- und Durchblick zu erhaschen – auch wenn diese nicht mit den eigenen Ansichten deckungsgleich ist… 😉

    • #4 Helga Kleisny
      11. August 2016

      Nur so nebenbei:
      In meinem Besprechungszimmer hängt seit 15 Jahren eine große Zeichnung (!) einer fliegenden Do X.
      🙂 Weil man halt auch als Wasserflieger so seine Träume hat.
      Trotzdem halte ich sie für eine Fehlentwicklung.