Hier stehen aktuelle persönliche Anmerkungen rund ums Flug- und Zeit Blog.

All das kommt in Aktuell zum Blog, was weder in einem Artikel noch in einem Fachblog zu lesen sein sollte, aber vielleicht doch manchmal Einsichten und Hintergründe zur Beurteilung liefert.

Und deshalb wird diese Seite (Aktuell zum Blog) auch häufiger verändert. (Am Ende).

Generell:
Neben diesem Blog und seinem spannenden Umfeld habe ich ein ausgefülltes berufliches, sportliches und privates Leben. Stündliche Artikel wird es also von mir hier eher nicht geben. Aber in jedem Fall einen Post, wenn es das (fliegerische) Tagesgeschehen erfordert.

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Journalismus hat die Tendenz langweilig zu werden. Für den Leser und den Schreiber. Vor allem, wenn alle Frischlinge nur mehr Artikelaufbau-Strickmuster nacharbeiten, wie sie in Hamburger Journailleschmieden vorgebetet werden. Szenische Einstiege sind toll. Aber nach dem dritten gleichlaufenden Artikel im Spiegel gibt es nur mehr gähn. Und gähn und gähn. Wenn sogar Komiker Urban Priol sich im Jahresrückblick über die überschwänglichen, szenischen Einstiege lustig macht, wäre das eine Chance, mal umzudenken, weiterzudenken.

Darum nehmen wir uns hier die Freiheit zu experimentieren.

Auch die Snowfall-Arie hat sich ausgeschneit. War einmal toll. Preiswürdig. Die zehnte (schlechte) Nachahmung ist auch nur gähn. Und wen erstaunt es tatsächlich, dass die Leser nicht mehr alles durchklicken.

Mein Anspruch in den Büchern und generell in der Wissensvermittlung war und ist, den “Leser” zu begeistern vom Thema. Neugierig machen auf mehr. Soweit, dass er/sie selbst sich weiterinformiert, weitersucht. Keine vorgekauten Erklärstories auf dem Präsentierteller zu liefern.

Künftig werden bei Fachthemen (Beispiel aus der Vergangenheit dafür wäre die Asiana-Unfallanalyse-Serie oder die Dreamliner-Serie) fachlich fundierte Kommentare, die das Thema für alle bereichern, an den Rand des Berichts hinauf gehievt. Fundierte Kommentare im FlugundZeit-Blog gab es bereits ausreichend, die das verdient hätten.

Der Weihnachtsumlauf war ein anderes Experiment in diesem Blog; die Verbindung von knallharter Technik und schöner Kunst (Fueldumping) ist allerdings den Lesern meiner Bücher bereits bestens bekannt. 😉

Nicht seitenweise quatschen, einfach machen. Umsetzen.

Nachdenken zum Jahreswechsel (www.theeuropean.de):
Wir brauchen eine neue Form der Agitation – denn Gegenstand des Journalismus’ ist die Welt und nicht der Journalismus selber. Mein Wort des Jahres ist „Journalismus“. Wenn eine Branche mit sich allein beschäftigt ist, entgleitet ihr eines Tages ihr Gegenstand. Der Gegenstand von Journalismus ist auf der einen Seite die Welt, so wie sie ist und auf der anderen die Welt, so wie sie sein sollte.

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Tipp: Mit Email-Benachrichtigung (einfach gewünschte Ziel-Mailadresse in der rechten Spalte eintragen unter: Blog via E-Mail abonnieren) wisst ihr immer sofort, wenn es was Neues gibt. Kostenfrei, Mailadresse wird für nichts anderes verwendet.

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Vielen Dank an alle, die diesen Blog in den ersten beiden Jahren unterstützt haben! Durch konstruktive Beiträge und viele aufmunternde, persönliche Emails an mich. Es ist schön, Euch als Freunde zu haben!

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Das Foto bleibt. 😉 Auch wenn mir das Tragen des T-Shirts noch nie geholfen hat.

idontdomorningskl

 

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15.4.
Bitte und Geduld und Verständnis für Kommentar-Veröffentlichung. Bin die nächsten zwei Tage fliegerisch und ohne Netz unterwegs.

 

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