Wenn man aus der kürzlich stattgefundenen FDP-Veranstaltung mit Fred Singer eine wichtige Erkenntnis mitnehmen kann, dann die, dass das Tauziehen um die öffentliche Meinung zum Klimaschutz “auf der Straße” gewonnen werden muss. Wie man genau dieses Ziel ganz sicher nicht erreicht, demonstriert uns die britische Klimaschutz-Kampagne 10:10.

Und ich dachte wirklich, der “Green Police”-Spot wäre an Dummheit nicht zu unterbieten…

Aus dem Guardian:

“Doing nothing about climate change is still a fairly common affliction, even in this day and age. What to do with those people, who are together threatening everybody’s existence on this planet? Clearly we don’t really think they should be blown up, that’s just a joke for the mini-movie, but maybe a little amputating would be a good place to start?” jokes 10:10 founder and Age of Stupid film maker Franny Armstrong.

Gillan Anderson, wie konntest Du nur…?

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Update: Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung sieht in dem Clip eine “filmische Anleitung zum Klimaterrorismus”. Das ist zwar übertrieben, war aber absolut vorhersehbar. Dank den PR-Experten bei 10:10 kann man sich also schon mal darauf einstellen, solche und ähnliche Vorwürfe noch jahrelang durchs Netz geistern zu sehen. Good job!

Update II: We’ve taken this video down for now…

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Aber es gibt Alternativen…

Update III: 10:10 zieht den Film endgültig zurück:

Many people found the resulting film extremely funny, but unfortunately some didn’t and we sincerely apologise to anybody we have offended. As a result of these concerns we’ve taken it off our website. […] At 10:10 we’re all about trying new and creative ways of getting people to take action on climate change. Unfortunately in this instance we missed the mark.

Kommentare (95)

  1. #1 jb
    1. Oktober 2010

    Ärgs! Ich hab mir das Video nicht komplett angetan, aber das kann doch nur ein Maulwurf sein. Jemand, der möchte, dass sich die Leute gegen 10:10 auflehnen und das Ökofaschismus nennen und so, der könnte so ein Video machen. Aber doch nicht jemand, der wirklich hinter der Idee steht. Oder?

  2. #2 Christian Reinboth
    1. Oktober 2010

    @jb: Der Gedanke kam mir auch, das Video scheint aber leider tatsächlich von 10:10 produziert worden zu sein. So wird es unter anderem auf 1010global.org gehostet:

    http://www.1010global.org/no-pressure

    Im Guardian findet sich unter der Überschrift “There will be blood” ein Interview mit der Produzentin und Umweltschutz-Aktivistin Franny Armstrong:

    Our friends at the 10:10 climate change campaign have given us the scoop on this highly explosive short film, written by Britain’s top comedy screenwriter Richard Curtis. […] But why take such a risk of upsetting or alienating people, I ask her: “Because we have got about four years to stabilise global emissions and we are not anywhere near doing that.”

    Ein trauriges Beispiel für maximal schlechte PR. Und das von einer Organisation, der immerhin ein gutes Dutzend britischer Universitäten angehört

  3. #3 Sven Türpe
    1. Oktober 2010

    Ich findes es gut, dass funktionierende PR so schwer ist. Man stelle sich mal vor, wir wären leichter verführbar. Dann müssten wir uns über das Klima keine Gedanken machen, wir hätten größere Probleme.

  4. #4 Jörg
    1. Oktober 2010

    Ich find den Spot super. Es ist englischer Humor, wenn da jemand explodiert ist es so als ob er in Deutschland auf einer Bananenschale ausrutscht. Im Gegensatz zu dem üblichen Tränendrüsen-Drücken eine gelungene Abwechslung.

  5. #5 CMS
    1. Oktober 2010

    Gelungene PR! Über den Spot an sich wird man sich mit Sicherheit streiten, und mit Sicherheit wird das Argument der “Ökofaschisten” auch von ein paar rechten Kreisen, in denen sich anerkannte Wissenschaft noch nicht so durchgesetzt hat, aufgegriffen werden, aber durch diese Polarisation wird eine maximale Öffentlichkeit erzeugt und die Leute werden sich mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Dass du es in deinem Blog aufgegriffen hat beweist nur, dass es tatsächlich funktioniert.

  6. #6 Christian Reinboth
    1. Oktober 2010

    @CMS:

    Dass du es in deinem Blog aufgegriffen hat beweist nur, dass es tatsächlich funktioniert.

    Das hängt davon ab, was mit dem Spot erreicht werden soll – große Aufmerksamkeit ist auf diese Weise natürlich erreichbar. Aber worüber diskutieren wir am Ende – darüber, ob der “Ökofaschismus” eine reale Gefahr ist, oder darüber, wie wir unsere Biosphäre bestmöglich schützen können…?

  7. #7 Nils
    1. Oktober 2010

    Hm, ich tue mich schwer den Spot richtig einzuschätzen. Klar, das ist schwarzer Humor. Im Grunde ist der Film das Gleiche wie der berühmte Spot von Greenpeace, der mit dem Frosch. “Take Action, sonst … ” Nur für eine neue Generation, mit entsprechend drastischer Pointe. Eventuell wirkt sowas ja.
    Generell finde ich den Spot auch nicht schlecht. Du hast aber Recht, bei anderer Interpretation kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Für Werbung ist der eher schlecht durchdacht (aber meiner Meinung nach noch immer eine ganz andere Liga als die Green Police).

  8. #8 rolak
    1. Oktober 2010

    Mist, das hat man von geregelten Arbeitszeiten: Das Video ist weg 🙁
    Na, mal sehen, was kommt…

  9. #9 Dr. Webbaer
    1. Oktober 2010

    Die Wissenschaft kann nur anbieten, die Abnehmer machen dann den Rest.
    Wird mit ungeeigneten Maßnahmen Misstrauen generiert, wird der Wissenschaftler politisch, dann kann und wird das backfiren.

    Leider kann das vid beim Webbaeren nicht angezeigt werden, es sei privat, so heißt es.

    MFG
    Wb

  10. #10 Christian Reinboth
    1. Oktober 2010

    @rolak: Und zwar nicht nur auf youTube – offenbar hat 10:10 das Video sowohl von der eigenen Kampagnenseite als auch aus den Videoportalen entfernt. Aber da im Internet nie etwas vollkommen verschwindet… (siehe auch Update II)


    http://www.youtube.com/watch?v=L7-2zqA99Lo

  11. #11 Dr. Webbaer
    1. Oktober 2010

    Nicht schlecht, http://www.1010global.org/ hat es wirklich im Negativen geleistet, ein kleines Bravo an dieser Stelle für ihre abartige selbstzerstörerische Aktion!

    Anscheinend ist den Kollegen die Wirkung ihres Videos nicht bewusst gewesen, man wollte englisch-lustig sein, höhö, man hat den Klimakonsens als absolut betrachtet und meinte sich Derbheiten erlauben zu können und so kam dann alles raus.

    MFG
    Wb

  12. #12 rolak
    1. Oktober 2010

    So geht das aber nicht, Christian, erst wollte ich in aller Ruhe die neuen posts & Kommentare zuendelesen und mich dann auf die Suche begeben. Die ganze Planung zunichte gemacht^^

    Schönen Dank! Auf die angekündigte kommende Info bei 10:10 bin ich gespannt…

  13. #13 Nils
    1. Oktober 2010

    Ha! Haben die gemerkt, dass ihr Video nicht so rüber kommt wie geplant? Sehr interessant …

  14. #14 Ludmila
    1. Oktober 2010

    Börks. Also eigentlich mag ich schwarzen Humor, aber das ist mir doch zu derb. Sorry. Aber wer ernsthaft meint, dieser Spot sei eine Anleitung für Klimaterrorismus hat nicht alle Steine auf der Schleuder. Ist allerdings bei Klimawandel-Leugnern sowieso der Normalzustand. Also lasst se reden.

  15. #15 Wolfgang Flamme
    1. Oktober 2010

    Der Jörg und andere Garnichtsoschlechtfinder hätten sich bestimmt wiehernd auf die Schenkel geschlagen, wenn zB diese Typen aus Minnesota aufwendig ein Video beworben und produziert hätten (mit Spenden aus der Wirtschaft), wo es auf Knopfdruck Mann, Hansen, Jones und andere in blutige Fetzen (Großeinstellung) zerlegt hätte. Das sei eben der anglikanische Humor, hätten sie Kritikern voller Überzeugung entgegnet und daß das Video auf die junge Generation doch möglicherweise anders wirke.

    Aber das ist eigentlich nur ein vorhersehbarer, oberflächlicher und unbedeutender Nebenschauplatz.
    Interessanter ist dagegen der Aspekt, daß eine wirklich engagierte und befähigte Gruppe von Menschen unter Ausschluß konträrer Ansichten und Wiedersprüche voller Überzeugung ein Produkt entwickelt, was dann – schließlich mit der Realität konfrontiert – völlig neben der Spur liegt.

  16. #16 Jörg
    1. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme: Können Sie sich ihre dämlichen Unterstellungen mal im Breitformat in die Öffnung schieben, aus der Sie Ihre selbstherrlichen Theorien zum Klimawandel ziehen? Danke.

  17. #17 Advocatus Diaboli
    2. Oktober 2010

    Nein…sorry … aber wenn man für ein wichtiges Thema PR macht, dann muß das ganze auch gewissermassen “in den Mainstream passen”…

    Wer Happy Tree Friends lustig findet mag die Spots auch, aber letztlich werden nur die allerwenigsten Leute Explodierende Kinder lustig oder irgendwie passend finden.

    (Und an Ökoterrorismus/-faschismus denke ich dabei noch gar nicht…)

  18. #18 Wolfgang Flamme
    2. Oktober 2010

    Jörg, ich würde jetzt gerne bloß wissen: Hatten Sie etwa gerade einen Anfall von Toleranz oder hat das mit dem Knopfdruck nur nicht funktioniert?

  19. #19 Christian Reinboth
    2. Oktober 2010

    @Ludmila (und eigentlich auch @Jörg und @Wolfgang, bevor das weiter eskaliert):

    Sicher ist die Einstufung als Aufruf zum Terror übertrieben, man muss sich aber immer fragen, wie solche Bilder auf die jeweilige “Zielgruppe” wirken. Stell Dir mal folgendes, hypothetisches Filmszenario vor: Ein Biolehrer salbadert im Unterricht über Intelligent Design, wird dabei aber immer wieder von Schülern unterbrochen, die kritische Fragen stellen. Er lächelt und sagt: “Ist in Ordnung, ihr dürft soviel Zweifel haben wie ihr wollt – no pressure”. Dann drückt er auf einen Knopf und den fragenden Schülern reißt es die Gedärme raus. Wenn dann noch der Umstand dazukäme, dass es sich eben nicht um eine Satire der “Gegenseite” sondern um eine PR-Aktion des “Ken Ham Institute for Intelligent Design” handelt, mit dem man auf spaßige Weise die Botschaft vermitteln möchte, dass gefälligst jeder mitzumachen hätte – wie würden wir das beurteilen?

    Oder um mich mal bei Sheldon zu bedienen: WWPW – What would PZ write?

  20. #20 Jörg
    2. Oktober 2010

    Wenn dann noch der Umstand dazukäme, dass es sich eben nicht um eine Satire der “Gegenseite” sondern um eine PR-Aktion des “Ken Ham Institute for Intelligent Design” handelt

    Die Sache ist DASS es eine Satire ist. Das Discotute hat sicher nicht die Hirnzellen um eine satirischen Beitrag zu machen, denn religiöser Wahn geht nur wenn man frei von jedem Humor ist. Daher wird PZ niemals was dazu schreiben müssen. Die Frage ist eher: Was wird Randy Olson sagen. Ich würde mal vermuten, endlich mal ein kreativer Vorschlag; aber überlegt euch doch bitte wie das auf andere Menschen außerhalb des UK wirken wird, das war wohl nichts.
    Oder vielleicht wars doch etwas, im Gegensatz zu doch eher offensichtlicher Satire haben sich einige Institutionen doch sehr schön mit Nazis- und Terroristenvergleichen hervorgetan. Vielleicht merkt ja doch mal noch jemand was. Jetzt nicht FDPler oder die Insassen von Primaklima, aber jemand Unbedarfteres.

  21. #21 Sven Türpe
    2. Oktober 2010

    Wenn dann noch der Umstand dazukäme, dass es sich eben nicht um eine Satire der “Gegenseite” sondern um eine PR-Aktion des “Ken Ham Institute for Intelligent Design” handelt, mit dem man auf spaßige Weise die Botschaft vermitteln möchte, dass gefälligst jeder mitzumachen hätte – wie würden wir das beurteilen?

    Die Gelasseneren unter uns würden sich daran erinnern, dass die der PR manchmal zugeschriebenen mystischen Wirkungen jedenfalls dann nicht eintreten, wenn diese PR offen im Gewande eines Werbevideos daherkommt. Atheismus-Nerds hingegen sähen einen Affront in der bloßen Tatsache, dass sich IDler existieren und sich öffentlich äußern; auf den Inhalt des Videos käme es dabei nicht an.

  22. #22 Wolfgang Flamme
    2. Oktober 2010

    Wollte man den Kurzfilm inhaltlich kurz zusammenfassen, dann liefe es wohl darauf hinaus:
    Wir sehen, wie ein sich nach außen hin tolerant und antiautoritär gebendes Regieme, welches buchstäblich ‘am Drücker’ sitzt, kaltblütig und öffentlich blutige Säuberungsaktionen vollzieht – zuletzt auch in den eigenen Reihen.

    Ich muß da gerade an Hannah Arendt denken, die als folgerichtig, zwangsläufig und daher ‘banal’ erkannte, daß der Faschismus, als ultimative Prüfung, um sich seiner Absolutheit selbst zu versichern, zuletzt die öffentliche Vernichtung von Bedenkenträgern und Gegnern betreiben müsse. Bestanden sei diese Prüfung, wenn dies ohne ernsthaften Widerstand vollzogen werden könne.

    In diesem Sinne könnte die Aktion womöglich als Versuchsballon gewertet werden, ob demonstrativ zur Schau gestellter Öko-Faschismus bereits salonfähig sei.

  23. #23 Dr. Webbaer
    2. Oktober 2010

    Sicher, das war faschistisch, man meinte es sich erlauben zu können…

    MFG
    Wb

  24. #24 Christian Reinboth
    4. Oktober 2010

    @ Flamme & Webbaer: Mit Faschismus-Rufen ist man in diesem Land immer viel zu schnell bei der Hand, wobei ja leider zu befürchten war, dass das Video eine derartige Reaktion provoziert. Viel besser finde ich dieses Statement eines US-Grünen, der einen dämlichen Gag als das bezeichnet, was er ist – einen dämlichen Gag:

    Carey Campbell, chairman of Virginia’s Independent Green Party, expressed shock when he heard a description of the video: “Holy cow, those people are crazier than a loon! Drunk on moonshine!”

  25. #25 Georg Hoffmann
    4. Oktober 2010

    @Flamme/Webbaer
    Klar Faschismus.
    Zwei Probleme:
    1) Wie fuehlen sich wohl Leute, die davon betroffen sind und von Euren Kommentaren dermaszen verarscht werden. Na egal.

    2) Ihr wuerdet den Faschismus wahrscheinlich nicht erkennen, wenn er euch beim Abendrot die Butter reichen wuerde. Das ist natuerlich bedauerlich.

    Vielleicht schaut ihr euch den Spot noch 10 Mal an, um so richtig angeekelt zu sein von der zur Schau getragenen Menschenverachtung.

    Hier der folgende Spot ist uebrigens sehr sehr faschistisch und macht sich ueber Behinderte auf Schlimmste lustig.

    Und jetzt noch meine kleine Humorkritik. Die explodierenden Kinder sind an sich ok. Es fehlt aber letztlich am ueberraschenden Twist im Plot. Ich bin also nicht ganz so begeistert wie Joerg oben, aber aus rein technischen Gruenden. Auf der Witzskala von 1 bis 10 gibt eine knappe 4.

  26. #26 SingSing
    4. Oktober 2010

    Ganz schön mutig, Herr Reinboth. Dass das aber mal nicht zur Gewohnheit wird. Sonst ergeht es ihnen so wie Herrn Friedrich und die irre Klima-Kamarilla mobbt sie raus aus Scienceblogs.

    Ach so, Sie haben gar nix gegen die Lehren vom katastrophalen menschengemachten Klimawandel und den größenwahnsinnigen Phantasien eines radikalen Umbaus der Weltwirtschaft, nur die Verpackung (“PR”) hat sie gestört? Na dann ist ja gut.

  27. #27 Eddy
    4. Oktober 2010

    Diesen Webbeitrag sollte man NIE NIE NIE vergessen.

    Bisher finde ich hier die einzigen Leute, die dieses Video nicht nur akzeptabel finden sondern sogar gutheissen. Endlich bekennt sich eine Minderheit unter Wissenschaftlern zu ihrer wahren Identität und Dummheit.

    Da mag Ludmilas Beitrag noch gerade so durchgehen: im Sinne von … “ich finde das Video zwar nicht gut seine Kritiker sind Idioten …

    Aber lieber Jörg und und Georg … das ist wie die Deutschen zu sagen pflegen “too much” … 😉

    Ich habe das Video nicht gesehen und fand den ganzen Hype erst einmal extrem übertrieben. Ich dachte, dass man diese Oeko-loonies damit nur noch anspornt. Aber ihr habt wieder, IM NAMEN DER WISSENSCHAFT gesprochen.

    Bei soviel Oeko oder Klima-patriotismus kommen mir immer gleich die Tränen LOL liebe Oekobrüder, wir kämpfen wahrlich für die gleiche Sache … ROTFL

  28. #28 Krishna Gans
    4. Oktober 2010

    @GHoffmann
    Wie kommst Du eigentlich darauf der Einzige zu sein, der weiß was Faschismus ist und wie er sich zeigt ?

    Du hast offenbar ein *chismus Problem, das ist wahr, als Bochum Fan geht das nicht anders, aber dann eher Maso…., oder ?

  29. #29 Georg Hoffmann
    4. Oktober 2010

    @Gans
    “Wie kommst Du eigentlich darauf der Einzige zu sein, der weiß was Faschismus ist und wie er sich zeigt ?’
    Das bin ich nicht. Ich weiss aber, dass, wer diesen etwas holprigen Jetzt-wollen-wer-mal-provozierend-lustig sein Film fuer einen Ausdruck von Faschismus haelt, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

  30. #30 Krishna Gans
    4. Oktober 2010

    @GHoffmann
    Dieses “wie weit kann man gehen”-lustig finde ich persönlich nun mal nicht lustig, auch nicht als Idee, btw ist auch Monty Python nicht meine Art Humor.
    Und die 10:10 sind ja nun mal auch nicht allein auf der Welt, Greenpeace ist in der Tendenz ökoterroristisch. Es gibt auch genug Ökoaktivisten, die auch gern mal spritfressende Autos aufflammen lassen.

  31. #31 Krishna Gans
    4. Oktober 2010

    @GHoffmann
    eigentlich kann man dazu nur sagen:

    Wehret den Anfängen

  32. #32 Wolfgang Flamme
    4. Oktober 2010

    Georg,

    zu 1) Menschen, die vom Faschismus als Opfer betroffen sind, solltest Du einfach mal fragen, wie witzig sie solche Spots finden. Anscheinend meinst Du, solche Darstellungen hätten insgesamt desensibilisierende Effekte, also man findet’s dann bis unmittelbar vor der Exekution ebenfalls extrem witzig.

    zu 2) Da hast Du vielleicht recht, das ich das nicht entdecken könnte. Vorher ist es ja noch kein Faschismus, sondern bloß spaßige Desensibilisierung. Und hinterher, tja, da gab’s vielleicht sowas wie Faschismus, aber keine Faschisten weit und breit.

    Btw: In dem Sketch (naja, es gibt wirklich Lustigeres von Python … ja, auch das Picknick) grinst man doch nicht über die ‘Behinderten’, sondern über die Kommentierung.

    Was den Film nun betrifft … wer bezweifelt, daß Energiesparleuchten, ein bischen Radfahren und geänderte Flutlichtbeleuchtung die Welt retten werden, ist Gesinnungsfeind. Viel zu treffend charakterisiert, um noch komisch sein zu können; als Satire gedacht, als eine Reportage über Idiotie geendet.

  33. #33 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    @Flamme
    Ich kann nur wiederholen, diesen Spot in diesen Zusammenhang zu sehen, ist hirnverbrannt und idiotisch. Und so hat meine Meinung ueber Sie sich gewiss nicht geaendert.

    Genau, es ist die Kommentierung, die das permanente Austreten der Inkontinenzler so lustig macht. Ich setzte dann Humor neben Geschichte, Physik und Politik auf die Liste von Dingen, wo Sie nicht so richtig stark dabei sind. Bleibt noch, aeh, ..

    Hier der Kommentar eines anderen Humor und Politikexperten

    “However, it was the choice of the 10:10 movement to openly promote genocide. They are not just promoting it: much like in the case of The Fate of the World PC game, they are planning it. They are genuinely planning ways how to reduce the global CO2 emissions by 10% a year. And indeed, genocide similar to what they present in the video (or in the game) is the only plausible way how something of the sort may be achieved.”

    Wie gesagt, kaum mehr zu toppen.
    http://scienceblogs.com/deltoid/2010/10/1010s_cunning_plan.php

  34. #34 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    @Christian
    Ich bin absolut mit dir einverstanden, dass dieses Video nicht den von dir und mir vermuteten Effekt (Zielgruppe, Meinungsaenderung, etc etc) erzielt, der wohl von dieser Oekoorganisation beabsichtigt war.
    Darum werden sie es ja dann auch zurueckgezogen haben. Aber darum ging es ja bislang kaum resp gar nicht. Eine Hugo Boss oder Davidoff Werbung hat sicher einiges an faschistischer Aesthetik zu bieten, dieser Spot aber hat schlicht NULL davon, und nicht nur wenn man den englischen Humor bedenkt. Er macht sich ueber Leute lustig, die meinen, dass DIN Normen bei Fensterverglasung der Beginn des vierten Reichs sind. Er macht das nicht besonders gut, aber das ist auch schon alles.

  35. #35 Wolfgang Flamme
    5. Oktober 2010

    Georg, meine Empfindung mag Dir gerne idiotisch vorkommen … ich fühle beim Betrachten des Filmes so wie ich fühle und kann nichts dran ändern, es allenfalls rationalisieren und dann darlegen.

    Ich wäre bereit, dem Film in der 4. Einstellung einen Hauch von Selbstironie zuzubilligen (“You’re kidding me? I thought giving my voiceover was enough” – aus dem Kopf rezitiert).

    Aber auch so vermittelt der Film mir nur diese ungeschminkte Botschaft:

    ‘Unterwerft Euch. Alle. Sofort.’

    Was ist daran lustig? Was ist denn mit mir nicht in Ordnung, daß ich diese Botschaft nicht lustig finden kann? An welcher Stelle hätte ich laut auflachen sollen?

  36. #36 Dr. Webbaer
    5. Oktober 2010

    Liebe Freunde,
    wir wollen hier doch wohl nicht ernsthaft darüber streiten, ob dieses Werbemittel faschistisch war. Der Faschismus, das Bündlerische und Brutale, das gegen das Individuum Gerichtete und das Beängstigende lugen doch unübersehbar aus diesem Streifen heraus.
    Machen Sie einfach mal ganz privat einen Selbstversuch, erzählen Sie jemandem im besten Tonfall und dabei lachend, wie man ihn oder sie rein fiktiv umbringen würde, betonen Sie dabei ständig das fiktive Element!

    Hmm, jemand schreibt hier noch, dass “man in diesem Land immer viel zu schnell bei der Hand” mit Etwas ist, das Etwas lassen wir mal unkommentiert, aber:
    Das Internet ist nicht ländergebunden und die Teilnehmer sind -auch wenns deutschsprachig bleibt- keinesfalls zwingend Doitsche.

    Zum behaupteten englischen Humor noch…
    Ja, so war es gemeint, aber leider war das beauftragte Humorvolk wohl ganz anscheinend nicht geeignet entsprechend zu produzieren.

    Georg, wie sehen Sie aus Aktivistensicht das Machwerk? – Wie es nicht zu verstehen ist, haben Sie ja nun schon mehr als hinreichend in Ihren hiesigen Kommentarbeiträgen beschrieben, aber wie ist das gute Stück denn nun gemeint?
    Dr. Webbaer zurzeit zeitlich und auch anderswie leicht angespannt – schreiben Sie doch vielleicht einfach einen Gastbeitrag bei den kulturblogs.de, einfach per Mail reingehen lassen, Wb wirds dann gerne irgendwie einpflechten…

    MFG
    Wb

  37. #37 Christian Reinboth
    5. Oktober 2010

    @Eddy. Flamme, Krishna et al: Nun kommt bitte alle mal wieder runter. Wie wohl ein echtes Opfer des Faschismus so einen Film empfinden würde, darüber kann auch ich natürlich nur spekulieren, vermute aber, dass er oder sie im besten Fall bass erstaunt darüber wäre, das manch einer sich schon als Ziel faschistischen Terrors empfindet, nur weil ein idiotisches Video bei youTube gepostet wurde. Es wird dem realen Schrecken faschistischer Herrschaft wohl kaum gerecht, hier irgendwelche Vergleiche zu ziehen.

    @Georg: Von “faschistischer Ästhetik” habe ich ja auch nichts geschrieben, auch habe ich nicht den Eindruck, das solches hier transponiert werden soll. Der Film ist aber im Hinblick auf seine Steilvorlagen-Kapazität ähnlich clever und subtil wie ein Linker, der sich öffentlich die Mauer zurückwünscht oder ein Banker, der darüber klagt, dass er für seinen Bonus zu hart arbeiten muss. Will sagen: Es entspricht exakt dem, was in den Fieberträumen mancher Klimaskeptiker ohnehin schon Programm ist – und es ärgert mich einfach, dass der perfekte Pausenfüller und Aufreger für die Skeptiker-Konferenzen der nächsten Jahre ausgerechnet von einer Umweltschutzorganisation produziert worden ist – und das auch noch mit Spendengeldern, die man wirklich intelligenter hätte einsetzen können. Ich halte es – britischer Humor hin oder her – einfach nur für fahrlässig, so einen Unsinnsclip in die Welt zu setzen, obwohl man genau weiß, dass längst nicht alle damit so gelassen umgehen können, wie der US-Grüne bei Fox (“Die haben sie doch nicht mehr alle”).

    Davon abgesehen finde ich es ein wenig bedenklich, dass die Macher des Clips damit nach eigenen Worten auch zur Diskussion darüber aufrufen wollten, wie man denn nun mit denjenigen Menschen umgehen soll, die wider besseren Wissens darauf bestehen, dass alles beim alten zu bleiben hat – aus dem Interview im Guardian sticht dieser Gedanke noch deutlicher hervor als aus dem Spot. Natürlich ist es unsinnig auch nur anzunehmen, bei 10:10 würde man die Lösung tatsächlich darin sehen, jeden umzubringen, der keine Energiesparbirnen kauft, das ist allenfalls der – wenn auch auf katastrophale Weise verunglückte – Versuch, die Frage “humorig” anzuschneiden. Was mir daran – abgesehen von der Form – nicht gefällt ist, dass es im demokratischen Kontext ohnehin nur eine Option gibt: Mehrheiten bilden und über diese Mehrheiten für gesetzliche Grundlagen sorgen, die ein umweltgerechteres Verhalten einfordern. Schon die Frage “what to do with these people” zu einem Diskussionsgegenstand zu machen zu wollen, zeugt für mich von einer gewissen Realitätsferne, solange die offensichtliche Antwort “die große Mehrheit per Argument überzeugen, den kleinen Rest dann notfalls per Gesetz” nicht mitgeliefert wird.

    Die Erkenntnis, die Klimaschützer aus der Singer-Veranstaltung in Berlin mitnehmen sollte, ist ja nicht die, dass es in der FDP Politiker geben könnte, denen die Freiheit des Marktes so heilig ist, dass sie CO2-Auflagen als Sakrileg betrachten. Die Erkenntnis lautet vielmehr, dass es fernab von der Ebene des wissenschaftlichen Konsenses noch so etwas wie einen gesellschaftlichen Konsens gibt, der spätestens an dem Punkt, an dem der wissenschaftliche Konsens etabliert ist, ebenso wichtig wird. Du würdest staunen, wie viele ansonsten vollkommen rationale Menschen (ich kenne da selbst einige) es inzwischen ernsthaft für möglich halten, dass zigtausend Wissenschaftler weltweit sich zwecks besseren Abgreifens von Katastrophenschutz-Fördermitteln zusammengerottet haben, um die Bedeutung des Klimawandels künstlich aufzublasen.

    Gelingt es nicht, zumindest einen Großteil dieser Menschen mit ins Boot zu holen, ist jeder politische Versuch, signifikante Verbesserungen im Klimaschutz-Bereich zu erwirken, zumindest mittelfristig gefährdet. Und – um mal wieder den Bogen zurück zum Video zu schlagen – wenn es einen Weg gibt, der ganz sicher überhaupt nicht dazu geeignet ist, eine konstruktive öffentliche Diskussion über Energieverbrauch, Klima- und Umweltschutz zu befeuern, dann sind es derart verunglückte PR-Aktionen…

  38. #38 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    @Christian
    Ich bin immer noch mit dir einer Meinung. Der Film wird nicht das erreichen, was seine Macher wollten. Aber das war nicht wirklich mein Problem und das der vermeintlichen Diskutanten hier auch nicht.
    Die “faschistische Aestethik” habe ich angefuehrt, weil jeder Hugo Boss Werbefilm und jedes zweite Videoballerspiel eher Anlass geben ans Ende der Zivilgesellschaft zu glauben, als dieser Werbefilm. Die gespielte Aufregung einiger hier ist an verlogener Scheinheiligkeit also kaum zu uebertreffen.
    “Mehrheiten schaffen und den Rest per Steuern ueberreden” ist zwar ohnehin die einzige Loesung fuer jede Form sozialer Problemen, vom Zigarettenrauchen (Lungenkrebsbildchen) bis zum Hundekacke-auf-dem-Gehweg-wegraeumen (die Mairie von Paris hat ganze Serien ekelhafter Spots zum Thema produziert), ist aber kein Plot fuer einen Werbespot. Da muss schon mal was anderes kommen. Wie gesagt, ich fand den Spot nicht schlimm, aber auch nicht richtig gut.

  39. #39 Wolfgang Flamme
    5. Oktober 2010

    @Christian,

    zum Ordnungsruf: Rufe doch bitte den-/diejenigen zur Ordnung, die Mitdiskutanten persönlich beleidigen oder diffamieren – Danke.

    Ansonsten ist die Relativiererei abstoßend.
    1) Die einschüchternde Botschaft, daß eliminiert wird, wer sich nicht prompt schwanzwedelnd unterwirft, ist komisch. 2) Faschismusopfer haben mit dieser Botschaft überhaupt kein Problem. 3) Wer ein Problem damit hat, der hat was an der Waffel. 4) Nicht die Einschüchterung Andersdenkender und Unüberzeugter ist problematisch, sondern daß Bösemeinende es natürlich prompt so darstellen, als sollten Andersdenkende und Unüberzeugte eingeschüchtert werden. 5) Tja, was machen wir nun mit den Spinnern, die immer gleich Zwang wittern, wo doch dringend allseitige freudige Hingabe gefordert ist?

  40. #40 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    Hier noch die letzten Cartoons zum Thema.
    Achtung, zarte Gemueter hier nicht klicken
    http://3.bp.blogspot.com/_2fgn3xZDtkI/TKo6_vIAtUI/AAAAAAAAC90/1Zyn36O6rRU/s1600/NoPresuureSTRIP%28web%29.jpg

  41. #41 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    Diesem hier wuerde ich schon eine 6 auf einer Skala von 1 bis 10 geben. Fast eine 7.

  42. #42 Christian Reinboth
    5. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme:

    Ansonsten ist die Relativiererei abstoßend

    Na dann wollen wir mal nachschauen, wo ich relativiere…

    Die einschüchternde Botschaft, daß eliminiert wird, wer sich nicht prompt schwanzwedelnd unterwirft, ist komisch.

    Habe ich nirgendwo geschrieben – stattdessen steht meinerseits sowohl im Post als auch in den Kommentaren, dass es wohl komisch gemeint sein soll, in Wirklichkeit aber einfach nur unterirdisch dämlich ist.

    Faschismusopfer haben mit dieser Botschaft überhaupt kein Problem.

    Da rate ich nur – ebenso wie ja auch die Unterstellung, Faschismusopfer würden diesen Clip ganz furchtbar finden, ebenfalls auf einer Spekulation basiert. Ich vermute einfach, das eine Mehrzahl der Menschen, welche die realen Gräuel des Faschismus erleiden mussten, zwischen echtem Faschismus und geschmacklosen Anspielungen darauf unterscheiden können und demzufolge – es sei denn ob der Geschmacklosigkeit – weniger entsetzt wären als einige, denen echter Faschismus bislang gottlob erspart geblieben ist, die sich aber schon als zukünftige Opfer eines Faschismus sehen, der gar nicht zu erkennen ist. Belegen kann ich das nicht – gibt es denn einen Beleg für die Gegenposition?

    Wer ein Problem damit hat, der hat was an der Waffel.

    Ich habe selbst ein großes Problem mit dem Clip – ansonsten hätte ich mich wohl kaum so negativ dazu geäußert. “Einen an der Waffel” (wobei ich die Formulierung nicht benutzt habe) hat allenfalls, wer in dem Video einen Beleg dafür sieht, dass er demnächst von der “Klimaschutz-HJ” abgeholt und interniert wird. Auch wenn man – wie ich – den 10:10-Clip total geschmacklos findet, sollte man der Realität doch so nahestehen um zu wissen, dass man in England derzeit nicht die Ermordung aller Klimaskeptiker plant…

    Nicht die Einschüchterung Andersdenkender und Unüberzeugter ist problematisch, sondern daß Bösemeinende es natürlich prompt so darstellen, als sollten Andersdenkende und Unüberzeugte eingeschüchtert werden.

    Problematisch ist beides, wobei man aber auf beiden Seiten auf dem Teppich bleiben sollte. Nur weil 10:10 sich im Ton vergreift, muss die andere Seite ja nicht sofort mitziehen. Auch wenn bei dem Video eigentlich abzusehen war, dass genau diese Vorwürfe kommen – eben deshalb ist es ja so ein unfassbar dämlicher Mist.

    Tja, was machen wir nun mit den Spinnern, die immer gleich Zwang wittern, wo doch dringend allseitige freudige Hingabe gefordert ist?

    Wie Georg schon schreibt: Eine Mehrheit überzeugen und den Rest über Besteuerung regeln…

  43. #43 SingSing
    5. Oktober 2010

    Der verzweifelte Kommentar von jb ganz zu Beginn trifft es am besten:

    Ärgs! Ich hab mir das Video nicht komplett angetan, aber das kann doch nur ein Maulwurf sein. Jemand, der möchte, dass sich die Leute gegen 10:10 auflehnen und das Ökofaschismus nennen und so, der könnte so ein Video machen. Aber doch nicht jemand, der wirklich hinter der Idee steht. Oder?

    Natürlich nicht die Geldgeber und Produzenten, denen ist es todernst. 10:10-Gründerin Franny Armstrong:

    Doing nothing about climate change is still a fairly common affliction, even in this day and age. What to do with those people, who are together threatening everybody’s existence on this planet? Clearly we don’t really think they should be blown up, that’s just a joke for the mini-movie, but maybe a little amputating would be a good place to start?

    Die Frau ist nicht nur strunzdumm, ihr quillt der Hass und das Vernichten- und Unterdrückenwollen aus den Ohren. Wahnsinnige wie sie sind in den Kreisen der Klimafanatiker nicht gerade selten. Nur, sie merken inzwischen, dass ihre Weltbeherrschungsträume wie Seifenblasen an der Sonne zerplatzen. Das Video ist kein Unfall. Es ist Ausdruck der Verzweiflung, ein wildes Umsichschlagen mit stierem Blick und Schaum vor dem Mund.

    Geschrieben wurde das Drehbuch von Richard Curtis, einem der bekanntesten Drehbuchautoren in GB (Four Weddings and a Funeral, Notting Hill, Black Adder, Dr. Who). Als er die Anfrage bekam, hat er sich einen Spaß daraus gemacht, den Ökototalitaristen ihren eigenen Terror zur Kenntlichkeit gesteigert um die Ohren zu hauen. Nicht im Traum hätte er daran gedacht, dass man dort seinen bitteren Sarkasmus für bare Münze nehmen — und produzieren — würde.

    Danke Richard 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

  44. #44 Georg Hoffmann
    5. Oktober 2010

    @Singsing
    Sicher, genau so wird es gewesen sein. Mit dem Erfolgsregisseur der seinen Auftrasgebern ihren menschenverachtenden Faschismus vor Augen fuehren will. Alternativ koennte man hoechstens noch annehmen, dass Sie nichts verstanden haben und einen Witz in gut deutscher Manier mit einem Tata Nahallamarsch verabreicht bekommen muessen. Aber das kann ja nicht sein.

  45. #45 Wolfgang Flamme
    5. Oktober 2010

    Christian,

    da hätten wir zB allein etwa 6 Millionen tote Juden, die anscheinend Schwierigkeiten hatten, die Grenze zwischen lustigem, unbedenklichem Faschismus und bedenklichem Faschismus richtig zu ziehen. Später dann noch einige zehn Millionen Deutsche, die den kleinen Scherz Ulbrichts, niemand habe vor, eine Mauer zu errichten, mißverstanden.

    Man sieht deutlich: Es fehlt den Menschen einfach am nötigen Humor, immer vermuten sie gleich das Schlimmste. Entsprechend wird viel zu häufig und viel zu voreilig vor Diktaturen gewarnt. Besser ist es immer, erstmal zehn, fünfzehn Jahre abzuwarten und sich dann zu vergewissern, daß die humoristische Komponente in der Politik immer noch dominiert.

  46. #46 Christian Reinboth
    6. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme: Unter uns: Wenn Sie nicht von selbst erkennen, dass das Ziehen von Parallelen zwischen der verpfuschten Öffentlichkeitsarbeit von 10:10 und der Verfolgung der Juden im Dritten Reich bzw. den Mauermorden vollkommen abwegig sind, kann ich Ihnen leider auch nicht helfen. Das Video von 10:10 kann und sollte man kritisieren (nicht ohne Grund springen denen inzwischen auch die Sponsoren ab), allerdings ohne dabei in Hysterie zu verfallen und sich dem Vierten Reich nahe zu wähnen…

  47. #48 Jörg
    6. Oktober 2010
  48. #49 Krishna Gans
    6. Oktober 2010
  49. #50 Krishna Gans
    6. Oktober 2010

    @Christian Reinboth
    “Hysterisch” wird hier keiner, wenn, dann über dieses ganze, widerliche Abgewiegele.
    In den 30igern fing es auch mal ganz “harmlos” und “frei von Hintergedanken” mit Judenwitzen an, hinterher wollte dann niemand etwas gewußt haben.

  50. #51 Günther Vennecke
    7. Oktober 2010

    Ach Gans,

    da den AGW-Zynikern immer mehr die Felle wegschwimmen, nützen s/Sie nun jede passende und unpassende Gelegenheit aus, i/Ihre unhaltbare Position mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.

    Dabei besteht doch ein breiter Konsens (uih, wieder dieses hässliche Wort), dass der Film ein ziemlicher Missgriff war und auch die Grenzen des berüchtigten “englischen” Humors eindeutig überschritten hat.

    Dass Sie und das übrige Gesocks aus der Klima-Leugner-Szene in diesem Zusammenhang immer wieder die Nazi-Keule hervorholen, beweist dabei doch nur, wie schwach Ihre argumentative Basis ist.

  51. #52 Eddy
    8. Oktober 2010

    @Günter Vennecke

    Gerade die Klimaabteilung der Scienceblogs (Georg Hoffmann) (und ausserdem auch noch Diax Rake) sieht das aber leider anders.

    Dabei gibt es ja schon ein Missverständnis was den Begriff Humor angeht.

    Normalerweise lacht niemand wenn der Ku KLux Klan einen schwarzen Mitbürger in die Luft sprengt. Lachen würde man, wenn der schwarze Ku Klux Klan Gegner einen Schwarzen in die Luft sprengen würde und wenn er Tarantino oder Python heissen würde.

    Würden wirklich heute schon tausende Menschen jedes Jahr mehr wegen dem menschgemachten Anteil am Klimawandel sterben, und würde man das krasserweise so ausdrücken wollen wie es die Leute hier taten, dann nicht weil man das als Witz betrachtet sondern als bittere Realität. Man will die Menschen damit aufrütteln.

    Realitätssinn ist aber leider nicht das was diese Leute noch für sich in Anspruch nehmen können. Nicht einmal der Begriff Humor wird noch verstanden. Und es war ein Fehler den Film vom Netz entfernen zu wollen. Will man solchen Leuten die Zukunft des Planeten anvertrauen?

    Würde man die Deiche verstärken oder sonst etwas sinnvolles anstellen würde ich jede Massnahme der Klimahysteriker gleich unterschreiben. Den Leuten geht es aber nicht mehr darum. Zu einem falsch verstandenen wissenschaftlichen Konsens gesellt sich eine Arroganz und Besserwisserei sondergleichen.

  52. #53 Wolfgang Flamme
    8. Oktober 2010

    Die relativierenden Reaktionen hier wundern mich gar nicht; ironischerweise bringt’s ausgerechnet das klassische GP-Frosch-Video auf den Punkt: Diejenigen, die gerade langsam und systematisch weichgekocht werden, finden es immer gerade noch erträglich. Und das Letzte, was sie hören wollen, ist, daß sie gerade weichgekocht werden.

    Mit CO2-Sparen hat das Ganze eh nur am Rande zu tun. Nehmen wir mal den Saloncarbonisten Georg Hoffmann, der in ein, zwei Jahren mehr Flugmeilen runterreißt als ich in meinem ganzen Leben zusammenbekommen werde und der findet, mein Lebensstil bedürfe dringend einer Regulierung. Nimmt hier jemand ernsthaft an, der gäbe Ruhe, wenn ich überall Energiesparlampen reindrehe, mein Haus nachisoliere, im Nahbereich Rad fahre und zu Mainz05-Spielen mit dem Bus anreise? Mal ganz abgesehen davon, daß ich all das schon längst gemacht habe und daß mein fan-bedingter CO2-Ausstoß exakt 0g CO2 beträgt, weil mich Fußball nicht die Bohne interessiert: Glaubt hier jemand, die Hoffmanns dieser Welt würden jemals aufhören, in meinem Leben herumregulieren zu wollen und Dinge zu finden, die ich bestimmt noch besser machen könnte? Glaubt hier jemand, ich könnte mich hier so offen äußern, wenn ich am nächsten Tag einen anderen Georg Hoffmann anbetteln müßte, mir meine Strom- und Gasrationen zuzuteilen und eine gehobenen Ausbildung meiner Tochter zu bewilligen? So offene Worte müßte ich mir dann schon verkneifen.

    Unsere bürgerlichen Freiheitsrechte wurden nur deshalb so mühsam und unter so großen Opfern erkämpft, weil sie der Machtpolitik immer so sehr im Wege waren – ihr Verschwinden ist und bleibt der feuchte Traum der politischen Klasse. Da man sie dem Souverän nicht mit Gewalt entreißen kann, muß man einen Weg finden, daß der Souverän selbst sie einem höheren Ziel opfert. Das gelingt am ehesten durch eine existenzielle Bedrohung, die nur durch Aufgabe (zunächst einiger) bürgerlicher Freiheitsrechte abgewendet werden kann. Es folgt ein Er- bzw. Entmächtigungsgesetz und ab dann ist der Weg frei, alle Mittel legitim.

    Entsprechend braucht es niemanden zu wundern, daß die Hoffmanns es natürlich legitim finden, wenn darüber diskutiert wird, ob die Demokratie wirklich die beste Regierungsform ist, um mit dem Klimaproblem umzugehen. Das gehört schließlich zum Weichkochen dazu, daß sich der Souverän mit dieser Option langsam anfreundet – schließlich soll er das Ganze ja irgendwann auch mal absegnen.
    Die Rechnung ging auf, kein empörter Aufschrei der Massen, daß schon die Diskussion über die Aufgabe der Freiheit einen substanziellen Angriff auf diese Freiheit darstelle. Stattdessen verständnisvolles Nicken, diskutieren kann man ja mal.

    Und auch bei dem diskutierten Video ist die Rechnung aufgegangen: Es ist nur noch ‘geschmacklos’ (oder hätte lustiger gestaltet werden sollen), diejenigen, die solche Freiheiten dann tatsächlich für sich in Anspruch nehmen, als Schädlinge zu brandmarken, die man am besten kurzerhand eliminiert. Wer mehr dahinter vermutet, gehört sowieso zu den Schädlingen und redet irre, auch wenn sein CO2-Footprint vorbildlich klein ist.

    Aber was soll ich mir noch den Mund fusselig reden: Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.

  53. #54 Eddy
    8. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme

    Sie schreiben:

    “da hätten wir zB allein etwa 6 Millionen tote Juden, die anscheinend Schwierigkeiten hatten, die Grenze zwischen lustigem, unbedenklichem Faschismus und bedenklichem Faschismus richtig zu ziehen. ” (selbstverständlich wird hier nicht der Bloginhaber kritisiert)

    Ich habe vor kurzem eine Doku über den Bau der V2-Rakete gesehen. Es ist noch keine 100 Jahre her, dass die direkten Vorfahren der Leute die jetzt hier eine “neuartige” Form von Humor entdeckt haben über die bisher weltweit niemand so recht lachen wollte, lachend Häftlinge quälten, und dann hat jetzt niemand Verständnis dafür dass einige Leute das heute auch noch nicht witzig finden.

    Selbstverständlich wird heute keiner mehr auf eine humorvolle Art und Weise vergast, und das ist auch gut so. Es ist aber kaum mehr zu verbergen welcher Hass und welche Humorlosigkeit gerade von der wissenschaftlichen Fraktion der 10:10 Loonies ausgeht. Wer es wagt schlechten Humor als schlecht zu bezeichnen wird vergast, sofort! Wegtreten! ;-)))

    Falscher Humor, falsches Volk. Sorry, aber so ist es!

  54. #55 Eddy
    8. Oktober 2010

    Nur damit niemand mir unterstellt ich würde wieder irgend etwas erfinden:

    “Ich sah einen SS-Mann ein Kind bei den Füßen nehmen und in die Luft werfen, während ein anderer auf diese lebende Zielscheibe schoß!”

    und bitte unten Photos ansehen:

    “Bilderserie:

    KZ Auschwitz
    Das Lachen der Mörder”

  55. #56 Dr. Webbaer
    8. Oktober 2010

    Lieber Herr Reinboth!

    Gestatten Sie bitte noch nachträglich einen kleinen Kommentar zu Ihrem Vorhalt, dass “Schrecken faschistischer Herrschaft” relativiert würden, wenn dieses filmerische Machwerk als das eingestuft wird, was es ist: als faschistisch.

    “Faschismus” ist ein etwas unklares Konzept [1], man versteht unter ihm typischerweise bündlerisches und uniformiertes Auftreten, das dem Individuum und individuellen Interessen abfällig gegenübersteht. Dieses Auftreten birgt eine gewisse Ästhetik und wird regelmäßig in der Unterhaltungsindustrie zitiert, nehmen Sie nur Marilyn Manson, bestimmte Modeschöpfer [2] und bestimmte Regisseure…

    Der hier offengelegte und angemängelte Filmbeitrag deutet durch seine Klischees und das unifomierte Auftreten der Kräfte recht klar auf eine faschistischen Grundhaltung hin.
    Natürlich gilt es hier die Doppelbödigkeit zu beachten – die Drohungen werden nicht direkt ausgesprochen, sondern satirisch verkleidet. Auch um juristisch auf der sicheren Seite zu sein, Stichwort: Hate Speech.

    Die Wirkung auf diejenigen Skeptiker, die den anthropogenen Einfluss auf das Klima anders [3] gewichten als die jetzigen Aktivisten (zählen wir Herrn Hoffmann und den zackigen Herrn Rings gerne hinzu), ist jedenfalls bedrohlich. – Auch wenn die Anbieter des Streifens ganz formal auf Humor bestehen (können). [4]

    Mit freundlichen Grüßen
    Wb

    [1] Setzen Sie ihn bitte nicht mit dem doitschen Nationalsozialismus gleich!
    [2] Karl Lagerfeld, der gerne gelegentlich entsprechend inspiriert modelliert, bezeichnet sich selbst als Autofaschisten, was sein planerisches Vorgehen bei der Diäthaltung betrifft.
    [3] gerade auch was die Wirkung des anthropogenen CO2-Ausstoßes (ca. 2% vom Gesamtausstoß p.a.) betrifft, dem bis zu 75% Ursächlichkeit an der (festgestellten und prognostizierten) Erwärmung zugewiesen wird
    [4] Der Islam-Konvertit Piere Vogel (Salafist) verpackt seine Drohungen auch gerne schön brav als “Warnungen”. Er macht sich dann über die Bedrohten lustig, die -so Vogel- nicht den Unterschied zwischen Drohung und Warnung verstünden.

  56. #57 Christian Reinboth
    8. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme:

    Glaubt hier jemand, ich könnte mich hier so offen äußern, wenn ich am nächsten Tag einen anderen Georg Hoffmann anbetteln müßte, mir meine Strom- und Gasrationen zuzuteilen und eine gehobenen Ausbildung meiner Tochter zu bewilligen? So offene Worte müßte ich mir dann schon verkneifen.

    Zunächst einmal wäre es schön, wenn Sie sich vor allem persönliche Anfeindungen hier verkneifen würden – danke. Darüber hinaus scheinen Sie mir die Realität vollkommen falsch einzuschätzen, wenn Sie tatsächlich glauben, ein “Georg Hoffmann” (wenn wir den Namen mal als genuinen Platzhalter für wissenschaftlich Tätige an sich verwenden) hätte irgendeinen größeren Einfluss auf die Tagespolitik. Die Vorstellung, die Mächtigen dieser Welt würden sich ausgerechnet nach den Wünschen und Vorschlägen der “Scientifiy Community” richten, ist von der Realität weit entfernt. Oder glauben Sie ernsthaft, dass beispielsweise LEO einfach so hätte gestrichen werden können, wenn die Wissenschaft in diesem Land auch nur irgend etwas zu sagen hätte?

    @Eddy:

    Ich habe vor kurzem eine Doku über den Bau der V2-Rakete gesehen. Es ist noch keine 100 Jahre her, dass die direkten Vorfahren der Leute die jetzt hier eine “neuartige” Form von Humor entdeckt haben über die bisher weltweit niemand so recht lachen wollte, lachend Häftlinge quälten, und dann hat jetzt niemand Verständnis dafür dass einige Leute das heute auch noch nicht witzig finden.

    Während mir schon beim ersten Ansehen des Videos klar war, dass der “Ökofaschismus”-Aufschrei jetzt nicht lange auf sich warten lassen würde, finde ich die hier von einigen vorgebrachten Nazi- und KZ-Vergleiche langsam aber sicher unerträglich. Man sollte sich schon mal die Zeit nehmen, sich mit der Geschichte des europäischen Antisemitismus zu befassen um zu begreifen, dass eine Katastrophe wie der Holocaust nicht einfach so aus dem Nichts kam, weil jemand ein paar dumme Witze gerissen hat und dafür nicht gemaßregelt wurde. Die mit solchen Vergleichen einhergehende Trivialisierung solcher Verbrechen überschreitet allmählich das Maß dessen, was ich für Diskussionen auf den ScienceBlogs noch akzeptabel finde, weshalb ich alle Diskutanten bitte, mal wieder auf den Teppich der Realität zurückzukommen oder – wenn das schon nicht möglich sein sollte – wenigstens Roß und Reiter zu benennen, wenn man die Situation der Klimaskeptiker schon mit der der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich vergleichen möchte. Wer plant denn gerade wessen Tod? Vor wem genau muss man sich denn fürchten? Wer steht demnächst nachts vor der Tür um diejenigen abzuholen, die keine Energiesparbirnen verwenden?

    Oder wie der Ami sagt: Put up or shut up. Wer derartige Vorwürfe vorbringt und gar den Nerv hat, zumindest indirekt Parallelen zwischen der heutigen Umweltpolitik und der Verfolgung von Juden im Dritten Reich zu ziehen, der sollte schon ein wenig mehr vorzuweisen haben als “die böse Politik hat mir die Glühbirne verboten”.

  57. #58 Christian Reinboth
    8. Oktober 2010

    @Webbär:

    Setzen Sie ihn bitte nicht mit dem doitschen Nationalsozialismus gleich!

    Über die Definition von Faschismus können wir ja gerne diskutieren, dass aber einige der Kommentatoren mit ihren Faschismus-Vorwürfen eindeutig auf den Nationalsozialismus abzielen, dürfte doch angesichts solcher Kommentare klar sein:

    da hätten wir zB allein etwa 6 Millionen tote Juden, die anscheinend Schwierigkeiten hatten, die Grenze zwischen lustigem, unbedenklichem Faschismus und bedenklichem Faschismus richtig zu ziehen.

    Ich habe vor kurzem eine Doku über den Bau der V2-Rakete gesehen. Es ist noch keine 100 Jahre her, dass die direkten Vorfahren der Leute die jetzt hier eine “neuartige” Form von Humor entdeckt haben über die bisher weltweit niemand so recht lachen wollte, lachend Häftlinge quälten

    “Ich sah einen SS-Mann ein Kind bei den Füßen nehmen und in die Luft werfen, während ein anderer auf diese lebende Zielscheibe schoß!”

    Was also soll die Scheindebatte? Dass hier Parallelen zum Dritten Reich und eben nicht zu Karl Lagerfeld oder Marilyn Manson gezogen werden, ist ja wohl eindeutig.

  58. #59 Jörg
    8. Oktober 2010

    Apropos “Was sagt Randy Olson”. Das was ich erwartet habe
    http://thebenshi.com/2010/10/07/75-my-statement-on-the-no-pressure-film/

    I think the film was horribly offensive. I also think Stephen Colbert should be boycotted for making a mockery of the U.S. Congress, Jon Stewart should be punished for his unwillingness to treat serious American politics seriously, and South Park should be banned altogether. Given the desperate state of today’s world — more violent and filled with hatred, pain and suffering than any time in history — there is simply no place for this stuff. It’s time for humor to be added to the list, alongside polio and tuberculosis, as things to eradicate in our lifetime.

  59. #60 Wolfgang Flamme
    8. Oktober 2010

    @Christian

    “(…) wenn Sie tatsächlich glauben, ein “Georg Hoffmann” (wenn wir den Namen mal als genuinen Platzhalter für wissenschaftlich Tätige an sich verwenden) hätte irgendeinen größeren Einfluss auf die Tagespolitik.”

    Hören Sie, wenn ‘wissenschaftliche Tätigkeit’ und ‘Georg Hoffmann’ irgendwie Synonyme wären, dann würde er sein Rechenzentrum beschäftigen und alle ein, zwei Jahre ein Paper abliefern. Dann würde ihn hier auch kein Mensch kennen und ganz bestimmt würde er sich nicht in Diskussionen wie diese einmischen, die rein gar nichts mit wissenschaftlicher Forschung zu tun haben, sondern mit PR-Kampagnen umweltpolitischer Aktivisten. Mir ist auch nicht bekannt, daß im Rahmen wissenschaftlicher Tätigkeit regelmäßig … sagen wir mal … Taxonomie-Schmocks des Monats gekürt würden.

    Der Georg Hoffmann, den ich wahrnehme, ist ein fachlich professionell gebildeter umweltpolitischer ‘Aufklärer’/Populist. Sie auch. Möglicherweise ist Ihr Beider politischer Einfluß nicht so stark, wie Sie Beide es Sich wünschen – ein Schicksal, daß Sie mit Obama, Putin, Merkel und vielen anderen politisch ambitionierten Menschen teilen. Aber das unterstreicht meinen Punkt ja noch.

  60. #61 Günther Vennecke
    8. Oktober 2010

    @Webbear,

    “[3] gerade auch was die Wirkung des anthropogenen CO2-Ausstoßes (ca. 2% vom Gesamtausstoß p.a.) betrifft, dem bis zu 75% Ursächlichkeit an der (festgestellten und prognostizierten) Erwärmung zugewiesen wird”

    Mit Fakten und Zusammenhängen haben Sie es nicht so, gelle?

    Ich schlage Ihnen vor, dass Sie erst einmal versuchen, den CO2-Kreislauf zu verstehen, dann nachvollziehen, welche Konsequenz es hat, wenn Jahr für Jahr über 30 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in diesen Kreislauf gepumpt werden.

    Was Sie das dann auf dem Schirm haben, sind Sie vielleicht in der Lage, andere als so abgrundtief dumme Postings wie oben hier zu hinterlassen.

  61. #62 Christian Reinboth
    8. Oktober 2010

    @Wolfgang Flamme:

    Hören Sie, wenn ‘wissenschaftliche Tätigkeit’ und ‘Georg Hoffmann’ irgendwie Synonyme wären, dann würde er sein Rechenzentrum beschäftigen und alle ein, zwei Jahre ein Paper abliefern. Dann würde ihn hier auch kein Mensch kennen und ganz bestimmt würde er sich nicht in Diskussionen wie diese einmischen, die rein gar nichts mit wissenschaftlicher Forschung zu tun haben

    Ist das in die Richtung zu interpretieren, dass Sie von einem “anständigen Wissenschaftler” erwarten, dass er seiner Arbeit nachgeht, dabei keine eigene politische Meinung hat bzw. diese schon gar nicht in die Öffentlichkeit trägt? Wie verträgt sich das denn mit Ihrem freiheitlichen Standpunkt?

  62. #63 Loki45
    8. Oktober 2010

    @Günther Vennecke

    Woran erkennt denn die Atmosphäre, ob das CO² natürlichen oder anthropogenen Ursprungs ist?

    Stellen Sie sich vor, Prof. Veizner von der Ruhruni Bochum behauptet sogar, dass nicht das CO² klimarelevant ist, sondern primär das Wasser in der Atmosphäre. Er meint, die 2.300 Gt CO² in der Troposphäre wirken nur marginal. Die Wettermaschine wird von den 14.500 Gt Wasser und der Sonnenenergie “angetrieben” – der Wasserkreislauf sei also der entscheidene Faktor, der C-Kreislauf würde da nur “Huckepack” mitreisen!

    Kosmische Strahlung bestimmt unser Klima – Wasserkreislauf ist Klimatreiber Nr. 1
    Prof. Dr. Jan Veizer, Ruhr-Uni Bochum
    http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2003/msg00202.htm

    Ach, hier noch ein spaßiger Song für alle Klima-Liebhaber:

    Mit klimafreundlichem Gruß – Loki45

  63. #64 Eddy
    8. Oktober 2010

    @Christian

    Ich habe das Video nicht einmal gesehen. Ich finde ihre Einstellung zum Video sehr gut, nahezu perfekt, obschon ich es nicht gesehen habe. 😉

    Ich pflichte Wolfgang einzig und allein in dem Punkt zu, dass das Verständnis von Humor von Georg und Jörg unerträglich ist und eigentlich für Deutsche tabu sein sollte, denn die haben genau das getan was jetzt hier von einer absoluten MInderheit als “Spass”-Video präsentiert wird.

    Würde man die Logik des Videos auf alle Umweltprobleme und theoretische Todeszahlen von Greenpeace anwenden, dann wären wir alle Serienkiller. Das Video ist nur dann witzig, wenn man bedenkt dass irgend ein Megatrottel wirklich dachte, dass er die Leute damit für Klimaschutz mobilisieren könnte.

    Es wird immer irgendwo irgendwelche Spinner geben die irgend eine Kampagne zu ernst nehmen und deswegen anderen Leute etwas antun. Es ist aber auch kaum noch möglich nicht irgendwo etwas von “holocaust deniers” und dem “Ende der Demokratie” zu lesen.

    Die Leute die diese Begriffe inflationär gebrauchen sind sich nicht einmal mehr bewusst welchen Müll sie da verbreiten. Würden wir die Oekodiktatur einleiten, dann wären erst recht keine internationalen Projekte mehr möglich. Denn der Gutmensch aus Germania hat eine andere Menung wie der französische, der montenegrische, der sizilianische, der flämische, der walonische usw…

    Es würde der ganzen Klimawissenschaft gut tun, wenn Leute wie Georg Hoffmann und Jörg Rings sich einfach aus der ganzen Diskussion raushalten würden.

    PS. Das Zitat und der Link dazu (den ich wohl vergessen hattee) sollte nur dazu dienen, zu zeigen dass es den von Wolfgang zitierten Humor damals wirklich gab. Ich konnte es auch zuerst nicht glauben und ich denke, dass jeder Deutsche die Tatsachen des Dritten Reichs erst einmal kennen lernen sollte, bevor er die Kritiker verurteilt. Das finden übrigens heute immer noch Millionen Menschen nicht witzig und es gibt wissenschaftliche Experimente so wie neueste Beispiele dass eine solche Grausamkeit (so wie der dazugehörige “Humor”) immer und überall beim Menschen funktioniert.

    Solten ihnen diese Beispiele und Experimente nicht geläufig sein bin ich gern bereit Ihnen die Bücher und anderen Quellen zu posten.

  64. #65 Eddy
    8. Oktober 2010

    @all

    Man macht sich übrigens so lange über Minderheiten lustig, wie diese Minderheiten ganz genau wissen, dass sie das nicht ernst meinen und dass es sich um eine groteske Überzeichnung handelt. Sobald sie merken, dass ein einziges Mitglied dieser Minderheit sie ernst nimmt und ihren Witz nicht als Satire versteht, hören sie auf solche “geschmacklosen” Witze zu reissen. Das ist übrigens der einzige Grund den ich akzeptabel finde die Mohammedkarikaturen zu verdammen. Es handelt sich hier um Respekt und Verständnis für Leute die anders denken als sie. Ist das wirklich so schwierig zu verstehen?

  65. #66 Eddy
    8. Oktober 2010

    @Christian

    Sie schreiben:

    Ist das in die Richtung zu interpretieren, dass Sie von einem “anständigen Wissenschaftler” erwarten, dass er seiner Arbeit nachgeht, dabei keine eigene politische Meinung hat bzw. diese schon gar nicht in die Öffentlichkeit trägt? Wie verträgt sich das denn mit Ihrem freiheitlichen Standpunkt?

    Es ist ein Unterschied ob jemand einerseits Wissenschaft und zudem privat seine politische Meinung propagiert oder anderseits beides vermischt, die Leute beleidigt, einseitig informiert, Daten zurückhält oder einfach unehrlich ist. Diesen zweiten Menschen kann man als reinen Aktivisten bezeichnen. Dieses ewige Beharren auf die Meinungsfreiheit ist eine Fehldeutung des Sachverhalts.

    Wenn man wissenschaftlich auf etwas aufmerksam machen will, dann tut man das ohne Beleidigungen und das ganze Zeug. Das wird immer wieder damit gerechtfertigt dass es ja auch Klimaskeptiker gibt die so handeln. Nun es gibt auch Klimaschützer die Klimaleugner erntshaft umbringen wollen … 😉

  66. #67 Günther Vennecke
    8. Oktober 2010

    @Loki45,

    “Woran erkennt denn die Atmosphäre, ob das CO² natürlichen oder anthropogenen Ursprungs ist?”

    Was bitte ist CO-Quadrat? Zumindest ist das kein Bestandteil der Atmosphäre.

    Falls Sie damit Kohlendioxid meinen sollten, verrät Ihre Frage, dass Sie mit der Materie wenig vertraut sind.

    Es ist der Atmosphäre – bildlich gesprochen! – natürlich völlig egal, ob sie mit anthropogenem oder natürlichen CO2 angereichert wird, nur mit dem Unterschied, dass eine natürliche Anreicherung von CO2 über viele Jahrhunderte bis Jahrzehntausende verläuft. Wir Menschen haben es jedoch geschafft, den CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Jahren allein um ein Viertel ansteigen zu lassen, insgesamt seit Beginn der industriellen Revolution sogar um rund 40%.

    Da CO2 ein wirksames Treibhausgas ist, hat dieser Anstieg natürlich einen Einfluss auf den Wärmehaushalt der Atmosphäre.

    Einen Prof. Veizner gibt es weder an der Ruhruni noch anderswo. Wahrscheinlich meinen Sie Prof. Veizer.

    Wie dem auch sei, dass, was Sie da zitieren:

    “… der Wasserkreislauf sei also der entscheidene Faktor, der C-Kreislauf würde da nur “Huckepack” mitreisen!”

    ist natürlich Unfug. Der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre ist nämlich – wie schon jedes Schulkind weiß – entscheidend von der Temperatur abhängig. Ohne CO2 oder andere ähnlich wirksame Treibhausgase in der Atmosphäre wäre dort kaum Wasserdampf vorhanden, weil es einfach zu kalt wäre. Unsere Erde hat solche Phasen schon mehrfach durchlaufen. Recherchieren Sie mal “snowball Earth”!

    Veizers These vn der komischen[sic!] Strahlung ist inzwischen mehrfach widerlegt worden. Sogar Svensmark hat seinen diesbezüglichen Irrtum längst eingestanden.

    Ich weiß nicht, woher Sie Ihre “Informationen” beziehen, aber Ihre Fragen zeigen, dass Sie

    1. nur sehr bruchstückhafte Kenntnisse von grundlegenden Zusammenhängen haben, die zudem noch häufig grob falsch sind.

    2. sehr vielen Falsch-Aussagen der Klima-Leugner auf den Leim gegangen sind.

    Besorgen Sie sich einmal ein ordentliches Buch zu dem Thema oder recherchieren Sie unvoreingenommen im Internet. Auch dort gibt es verlässliche Informationen zum Thema.

    Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum praktisch alle Wissenschaftsorganisationen der Welt die Anthropogene Globale Erwärmung als Problem erkannt haben, während es lediglich Außenseiter und von der Industrie bezahlte Lakaien sind, die Zweifel an den wissenschaftlichen Grundlagen streuen wollen?

  67. #68 Günther Vennecke
    8. Oktober 2010

    @Eddy,

    “Es handelt sich hier um Respekt und Verständnis für Leute die anders denken als sie.”

    Verständnis kann man aus psychologischen Überlegungen heraus aufbringen, wenn man zum Beispiel davon ausgeht, dass gewisse Leute von Kindheit an einer Gehrinwäsche unterzogen wurden und sie unterhalb eines gewissen Intelligenzquotienten dann nicht mehr in der Lage sind, sich von gewissen abstrusen Vorstellungen zu lösen. Respekt wäre hier jedoch fehl am Platze.

    Respekt kann ich nur jemandem entgegen bringen, der sich ernsthaft bemüht, sein Weltbild an der Realität zu testen und dabei aufrichtig ist.

    Jemand, der zu Lüge, Tricks und Täuschungen greift oder sich gegen jede weiter gehende Einsicht aufgrund neuer Informationen immunisiert, verdient nicht Respekt, sondern tiefste Verachtung und Hohn und Spott.

    Es gibt nicht den geringsten Grund, die Mohammedkarrikaturen zu kritisieren, genau so wenig, wie wir Karrikaturen, die christliche Vorstellungen aufs Korn nehmen, kritisieren sollten. Respekt vor einer religiösen Einstellung ist genau so wneig angebracht, wie Respekt vor jeder anderen Vorstellung, die sich im Konflikt mit der Realität befindet.

    Was aber auf alle Fälle gewährleistet sein muss, ist, dass JEDER das Recht hat, seine Meinung zu äußern und sei sie noch so abstrus, wie die der fundamentalistischen Muslime und Christen oder der Klima-Leugner. Ich gestehe das sogar den NEonazis zu, behalte mir aber das Recht vor, als Reaktion auf ihre Äußerungen Hohn und Spott über sie auszugießen.

  68. #69 Krishna Gans
    8. Oktober 2010

    @Loki45

    He has signed his own petitions, argued (quite wrongly) that climate change activists are in an unfair fight against big money interests (wrongly because climate activists receive hundreds of dollars in support for every one that their opponents get–Schneider’s own Stanford University received $100 million from Exxon to study the environment, something Schneider never discusses), and worrying about what might happen if the Republicans take over the House of Representatives this November.

    Soviel zu den honorigen Klimawissenschaftlern
    Eine weitere Quelle

    ExxonMobil invested $100 Million in Stanford University’s Global Climate and Energy Project in 2002
    On November 20, 2002 Exxon Mobil announced it would give $100 million to a “groundbreaking Stanford University project dedicated to researching new options for commercially viable, technological systems for energy supply and use which have the capability to substantially reduce greenhouse emissions.” Other corporate sponsors fo The Global Climate and Energy Project included General Electric and Schlumberger. E.ON, “Europe’s largest privately owned energy service provider” was also expected to sign on. (Exxon press release: http://www2.exxonmobil.com/corporate/Newsroom/NewsReleases/xom_nr_201102.asp)

    Da war der Steve Schneider zu Hause, keine Skeptiker…..
    An das PIK haben die auch mindestens 1 Spende überwiesen.
    ;.)
    Ach, sind die alle böse, und die Venneckes plustern sich hier auf wie die Gockel, dabei sitzen sie nur auf den ekeligsten Misthaufen, die sie auch noch selber anhäufen.

  69. #70 Dr. Webbaer
    8. Oktober 2010

    Lieber Herr Reinboth,

    es liegt keine Scheindebatte vor, das, was hier Unwohlsein erzeugt, auch bei Ihnen, ist mit Faschismus oder faschistisch gut beschrieben.
    Argumente sind genannt worden.

    Der Webbaer hat sich bei Ihnen leicht verspätet noch einmal gemeldet, weil Sie an zwei Stellen widersprochen haben und meinten, dass die Kennzeichnung als Faschismus zu hart wäre – gerade auch in Doitschland, wie Sie meinten.

    Meinungsäußerungen anderer blieben unbeachtet, als der Webbaer Ihnen schrieb.

    Vielen Dank für die Möglichkeit der Klarstellung,
    es verbleibt mit besten Wünschen,
    Ihr Dr. Webbaer

  70. #71 Dr. Webbaer
    8. Oktober 2010

    Herr Vennecke,

    beachten Sie vielleicht, dass Sie -wenn Sie schon meinen Strunzdummheit feststellen zu müssen- gerne mit einer Argumentation kommen dürfen. Gerne dürfen Sie auch auch festhalten, welche Aussage warum falsch war.

    Weitgehend inhaltsfreie Unmutsäußerungen gelten, wie üblich auch nackte Zustimmungen (a la “Meinem Vorredner ist vollumfänglich zuzustimmen.”), im Web allgemein als reines Sozialverhalten und meidenswert.

    HTH
    Dr. Wb

  71. #72 Krishna Gans
    8. Oktober 2010

    @Eddy
    damit eins mal klar ist.
    Wenn hier jemand einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, dann Vennecke, und weil er es so geil findet, quasi lobotomiert durchs Internet zu wanken, meint er, er müsse diese seine Glückseligkeit auch andern zukommen lassen und andere einer gleichgearteten Gehirnwäsche unterziehen.
    Mitleid verdient der nicht, und Respekt kann er auf die Tour auch nicht einfordern.

  72. #73 Wolfgang Flamme
    8. Oktober 2010

    @Christion

    Ist das in die Richtung zu interpretieren, dass Sie von einem “anständigen Wissenschaftler” erwarten, dass er seiner Arbeit nachgeht, dabei keine eigene politische Meinung hat bzw. diese schon gar nicht in die Öffentlichkeit trägt?

    Wie verträgt sich das denn mit Ihrem freiheitlichen Standpunkt?

    Daß Sie mir hier Fragen stellen können, auch dusselige, rhethorische, unterstellende oder all das zusammen, verträgt sich natürlich ausgezeichnet mit meinem freiheitlichen Standpunkt.

    Ich hatte doch bereits festgestellt, daß Herr Hoffmann politisch recht ambitioniert ist, Sie hatten das auch festgestellt. Na prima. Sie hatten allerdings behauptet, ich würde seinen (und anderer) politischen Einfluß überschätzen. Ihre Ausführungen dazu:

    Die Vorstellung, die Mächtigen dieser Welt würden sich ausgerechnet nach den Wünschen und Vorschlägen der “Scientifiy Community” richten, ist von der Realität weit entfernt.

    Es ist kaum Zufall, daß viele Diktaturen sich auf sozialkritische ökonomische Analysen wie zB Marx/Engels stützen. Oder daß der deutsche Faschismus sich im damals populären Umfeld ‘wissenschaftlicher’ Rassentheorien entwickelte. Das soll nicht heißen, ich könne Roß und Reiter immer klar benennen, nur daß enge Verbandelungen offensichtlich doch nicht so weit von der Realität entfernt sind.

    Was ja irgendwie auch zwangsläufig erscheint, denn jede Diktatur benötigt (zumindest während sie sich etabliert) eine über alle Zweifel erhabene ‘Wahrheit’ bzw. ‘Erkenntnis’, der es dann konsequent zu entsprechen gilt.

  73. #74 Krishna Gans
    8. Oktober 2010

    @Christian Reinboth
    Fest steht eins:
    es gibt nichts schlimmeres, als ideologisierte Wissenschaftler. Von denen geht prinzipiell eine politische Gefahr aus, so sie etwas zu sagen haben, oder es zumindest meinen.

  74. #75 Günther Vennecke
    8. Oktober 2010

    @Webbaer,

    Ich denke, “Strunzdummheit” trifft Ihren Zustand wirklich sehr gut. Mit meinem Hinweis

    “Ich schlage Ihnen vor, dass Sie erst einmal versuchen, den CO2-Kreislauf zu verstehen, dann nachvollziehen, welche Konsequenz es hat, wenn Jahr für Jahr über 30 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in diesen Kreislauf gepumpt werden.”

    können Sie offensichtlich überhaupt nichts anfangen.

    Deshalb noch einmal erklärt:

    Unsere Atmosphäre enthält knapp 800 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Form von CO2. Dieses Inventar befindet sich völlig ohne menschliches Zutun in einem ständigen Austausch mit der Hydrosphäre und der Biosphäre, also den Wassermassen (hauptsächlich den Meeren) und den Pflanzen und Tieren. Wasser und Pflanzen nehmen Kohlendioxid auf, Tiere und Sauerstzoff amtmende Lebewesen geben CO2 ab.

    Hier gibt es ein Gleichgewicht, dass über Millionen von Jahren gleich bleiben kann, wenn keine geologischen Prozesse die Gleichgewichtslage verändern.

    Seit wir Menschen aber Kohle, später Öl und Gas fördern und verbrennen und in großem Stile Wälder roden und ebenfalls verbrennen, kommen Jahr für Jahr ZUSÄTZLICHE Mengen von Kohlenstoff als CO2 in die Atmosphäre.

    Es ist nun eine unglaubliche naive Milchmädchenrechnung und entbehrt jeder Grundlage, die Menge die wir jedes Jahr der Atmosphäre hinzufügen, als Prozentsatz dessen anzugeben, was von Natur aus dort schon vorhanden ist und dann zu sagen: “Es sind ja nur 2%”.

    Ja, und in 10 Jahren sind es dann 20% und in 50 Jahren 100%!

    Merken Sie jetzt, wie strunzdumm dieses häufig von verlogenen Klima-Leugnern vorgebrachte “Argument” ist?

    Bevor Sie hier also “Weisheiten” der Klima-Leugner als eigene “Argumente” verbreiten, sollten Sie lieber erst einmal Ihre Hausaufgaben machen.

  75. #76 Dr. Webbaer
    8. Oktober 2010

    @Venneke
    Die Gleichgewichts-Hypothese ist dem Webbaeren bekannt, wurde von ihm auch in diesem Beitragsstrang nicht konfrontativ adressiert, jedenfalls bisher noch nicht, bearbeiten Sie also bitte nicht hier öffentlich Ihre Projektionen.

    Brunzdumm darf natürlich aufgetreten werden, aber adressieren Sie bitte demnächst gezielt. Exkurse ja, aber bitte deutlich kennzeichnen. Es geht ganz primär um den Film.

    Niemand hat Ihnen bisher widersprochen.

    Wie fanden Sie den Film? Angemessen bis geil? Warum ist der dann I.E. ausgeloggt worden?

    MFG
    Wb

  76. #77 Günther Vennecke
    8. Oktober 2010

    @Webbaer,

    “Die Gleichgewichts-Hypothese ist dem Webbaeren bekannt”

    Scherzkeks! Sie wissen ja noch nicht einmal mitdem Begriff “Hypothese” etwas anzufangen. Bei den von mir geschilderten Zusammenhängen handelt es sich nicht um eine Hypothese – also eine Vermutung als ersten zaghaften Erklärungsversuch – sondern um die Beschreibung eines relativ einfachen Zusammenhangs, der Ihnen aber trotz gegenteiliger Behauptung ganz offensichtlich nicht geläufig ist. Anderenfalls hätten Sie nämlich sich selbst und uns Ihren strunzdummen Einwurf erspart.

  77. #78 Dr. Webbaer
    9. Oktober 2010

    @Venneke
    Sie werden sicherlich aushalten, dass manche dieses Gleichgewicht als hypothetisch oder fiktiv betrachten. Auch was Sie sonst noch so schreiben, ist nicht unbekannt.
    Sind Sie Klimatologe, ist das Ihr übliches Vortragsverhalten?

    MFG
    Wb

  78. #79 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    @Webbaer,

    “Sie werden sicherlich aushalten, dass manche dieses Gleichgewicht als hypothetisch oder fiktiv betrachten.”

    Ich kann eine ganze Menge aushalten, sonst hätte ich mich längst aus allen Foren verabschiedet.

    Ich kann auch aushalten, dass es noch Leute gibt, die die Erde für eine Scheibe halten. Nur Ernst nehmen kann ich die nicht.

    Was Sie als hypothetisch oder fiktiv bezeichnen, ist ein ganz banales Faktum. Wer noch nicht einmal begriffen hat, dass es einen CO2-Kreislauf tatsächlich gibt, sollte sich aus solchen Diskussionen lieber fernhalten. Man möchte in einer Diskussion über Probleme der höheren Mathematik ja auch keine Leute dabei haben, denen man noch das kleine Einmaleins erklären muss.

  79. #80 Dr. Webbaer
    9. Oktober 2010

    Aja, Sie führen sich mit einem “Dass Sie und das übrige Gesocks aus der Klima-Leugner-Szene …” gegenüber Leuten, die Sie nicht kennen, in diese kleine Debatte des Kommentarstrangs ein.
    Dann hat sich das wohl erledigt…

  80. #81 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    @Webbaer,

    “Aja, Sie führen sich mit einem “Dass Sie und das übrige Gesocks aus der Klima-Leugner-Szene …” gegenüber Leuten, die Sie nicht kennen, in diese kleine Debatte des Kommentarstrangs ein.”

    Da irren Sie. Herrn Gans kenne ich seit geraumer Zeit insbesondere aus Readers-Edition sehr gut. Lesen Sie einmal nach, welcher Diktion er sich bedient und wie er auf sachlich abgesicherte Einwände reagiert, dann können Sie auch nachvollziehen, warum ich diesen Begriff wähle.

    Als “Gesocks” bezeichne ich in diesem Zusammenhang Menschen, die unermüdlich versuchen, wider besseres Wissen andere für dumm zu verkaufen und ständig mit Tricks, Lug und Trug an die (Internet-)Öffentlichkeit treten.

    Wenn aus meinen Postings mitunter Empörung und Verachtung heraus zu lesen ist, dann liegt dahinter eine vielmonatige Erfahrung über den Umgang dieser Leute mit der Wahrheit. Keine These ist zu absurd, kein “Wissenschaftler” zu abgefahren, um von diesen Leute nicht für Ihre Agenda eingesetzt zu werden. Und wo etwas noch nicht ganz in das Konzept passt, wird es so lange hingebogen, bis es dann passt.

    Sie sind ja selbst auf (mindestens) eine ihrer verlogenen Thesen hereingefallen, nämlich die mit den 2%. Das Empörende dabei ist, dass solche aberwitzigen Behauptungen nicht von Laien in die Welt gesetzt werden – die verbreiten sie nur weiter – sondern von Leuten, die zumindest so viel Kenntnisse haben, dass sie es besser wissen müssen.

    UNd wenn ich dann feststelle, dass ein Diskussionspartner den Versuch unternimmt, mich auf solche Weise zu veralbern, dann klappt bei mir das Visier herunter und er wird zum Diskussionsgegner, denn er hat damit bewiesen, dass es ihm nicht um die Sache geht, sondern nur noch darum, seine Sichtweise, von der er selber weiß, dass sie unhaltbar ist, durchzusetzen.

    Welchen Begriff verwenden Sie denn für solche Leute?

  81. #82 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @Dr. Webbaer

    Wenn aus meinen Postings mitunter Empörung und Verachtung heraus zu lesen ist….

    Aus den Postings dieses Vennecke ist grundsätzlich nur Verachtung heraus zu lesen, egal gegen wen, es trifft jeden, der seine Tiraden nicht abnickt, jeden, der eine von seiner abweichende Meinung hat, wozu nicht viel gehört.
    Vennecke ist das “Pariser Meter” der Klimawissenschaft, der Energietechnik, der Religion(en), der Ökologie, der Ökonomie, der Biologie, der Chemie……..

  82. #83 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    Ach Gans,

    Sie müssen nicht immer von sich auf andere schließen.

    Ich pflege meine Meinung durch Fakten abzusichern, agnz im Gegenteil zu Klimaleugnern wie Ihnen, die von reinem Wunschdenken (es soll alles so bleiben wie es ist, weil mir das so gefällt) ausgehen.

    An den Realitäten dieser Welt werden Leute wie Sie, immer wieder scheitern. Nur ein Stehaufmännchen wie Singer, der nach dem Motto verfährt, “Was kümmert mich meine dummes Geschwätz von gestern, so lange ich noch Leute finde, die auf meine Kehrtwendungen hereinfallen”, kann aus Leuten wie Ihnen immer wieder Kapital schlagen. Sie sind nicht mehr und nicht weniger als die nützlichen Idioten der Klimaleugner-Gurus.

  83. #84 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @Dr Webbaer
    Was mir an diesen Alarmisten und Hysterikern immer wieder gefällt ist der Vorwurf an “uns”, die wir uns dieser Idiotie nicht anschließen:

    es soll alles so bleiben wie es ist, weil mir das so gefällt

    beweisen aber mit Ihrem “Denken”, das Klima müsse bleiben wie es ist, alle Änderungen sind schädlich, böse, was weiß ich, eine viel größere Borniertheit zeigen als die “uns” je vorwerfen könnten

  84. #85 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    Ach Gans,

    “beweisen aber mit Ihrem “Denken”, das Klima müsse bleiben wie es ist, alle Änderungen sind schädlich, böse, was weiß ich, eine viel größere Borniertheit zeigen als die “uns” je vorwerfen könnten”

    Sehr interessanter Gedanke. Sie meinen also, das Klima müüse sich ändern?

    Weil sie glauben, dass es dann besser würde? Sie sind also bewusst mit einem Klimaexperiment einverstanden, das für uns alle ungeahnte Folgen haben kann?

    Na ja, ist auch iene Art, seine Naivität unter Beweis zu stellen.

    Ich habe allerdings mit meinem Satz eher darauf hinweisen wollen, dass die Klimaleugner sich in einer selbstgefälligen Sicherheit wiegen wollen, indem sie negieren, dass Veränderungen auf uns zu kommen, denen wir uns stellen müssen, ob wir wollen oder nicht.

    Bei den Diskussionen mit den Klimaleugnern kommt ja immer wieder zum Vorschein, dass diese nicht nur das Klimaproblem leugnen, sondern auch die meisten anderen Probleme, mit denen wir es in naher Zukunft zu tun haben werden, einfach abstreiten.

    Ich erinnere da nur an die Frage, wie viele Menschen die Erde im Endeffekt (er)ragen kann oder wie lange wir noch in so verschwenderischer Weise wie bisher mit den immer knapper werdenden Rohstoffen umgehen können. Das sind alles Bereiche, in denen die Klimaleugner eine unglaubliche Naivität an demn Tag legen und sich beständig weigern, dies überhaupt als mögliches Problem in Erwägung zu ziehen.

    Wem will man es da verdenken, dass er diese Clique als weltfremde Spinner qualifiziert?

    Ich will aber auch konkret auf Ihr Posting eingehen.

    Wir Menschen sind seit ein paar Tausend Jahren an die Art von Klima gewöhnt, das wir vorfinden. Es spricht vieles dafür, dass der Aufstieg der menschlichen Zivilisation unmittelbar an die vorherrschenden klimatischen Gegebenheiten gebunden ist.

    Die Geschichtsforschung ist mittlerweile (seit wir auch konkretere Aussagen über zurück liegende Klimaverhältnisse machen können) zu der Erkenntnis gekommen, dass bedeutende Ereignisse der Vergangenheit, wie zum Beispiel die Ausdehnung des Römischen Reiches auf den gesamten Mittelmeerraum und darüber hinaus oder etwa die Völkerwanderungen, nur aufgrund von klimatischen Gegebenheiten denkbar sind.

    Gerade die Völkerwanderungen sind ein gutes Beispiel, denn damals waren die betreffenden Völker gezwungen, sich wegen einer Klimaverschlechternung neuen Lebensraum zu suchen.

    Denken Sie mal darüber nach, wie heute eine Völkerwanderung aus den selben Gründen aussehen würde!

  85. #86 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @WB
    Die Klimaverschlechterung ging gegen kalt, aber egal.
    Der Aufstieg der Menschheit hing mit der Wärme zusammen, nicht mit der Kälte, aber egal.
    Vennecke halt.

  86. #87 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @WB
    Knapper werdende Rohstoffe, auf der Erde, aber diese wissenschaftsfeindlichen Agnostiker technischen Fortschritts wie Vennecke denken nicht im Geringsten daran, daß es einen Mond und Asteroiden gibt, aber egal, Vennecke halt.

  87. #88 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    Ach Gans,

    “Die Klimaverschlechterung ging gegen kalt, aber egal.
    Der Aufstieg der Menschheit hing mit der Wärme zusammen, nicht mit der Kälte, aber egal.
    Vennecke halt.”

    Und je wärmer es heute wird, desto mehr steigen wir auf, ja?

    Entweder haben Sie meine Anregung endlich einmal nachzudenken (bevor Sie wieder in die Tatsen greifen) nicht befolgt oder es hat nichts genützt.

    “Knapper werdende Rohstoffe, auf der Erde, aber diese wissenschaftsfeindlichen Agnostiker technischen Fortschritts wie Vennecke denken nicht im Geringsten daran, daß es einen Mond und Asteroiden gibt, aber egal, Vennecke halt.”

    Ach Gans, gibt es auf dem Mond und den Asteroiden etwa Öl und Gas. Und wie viele Gramm anderer Rohstoffe wollen Sie denn von dort holen?

    Haben Sie vielleicht auch einmal darüber nachgedacht, warum in den letzten 30 Jahren kein Mensch mehr auf dem Mond gewesen ist und warum es immer noch fraglich ist, ob noch in diesem Jahrhundert ein paar Menschen zum Mars reisen werden?

    Und Sie halten es dann für ganz selbstverständlich, dass in naher Zukunft Tausende von Bergarbeitern zum Asteroidengürtel reisen, dort Millionen Tonnen von wertvollen Mineralien schürfen und die dann für einen Appel und ein >Ei zur Erde zurück bringen werden? In was für einer Art von Phantasiewelt leben Sie eigentlich? Wohl zu viele Mickey-Maus-Hefte mit Daniel Düsentrieb gelesen.

    Warum reden Sie eigentlich immer wieder von Dingen, von denen Sie absolut nichts verstehen?

    In der Tat denken ich nur selten an den Mond und schon gar nicht als Rohstoffquelle. Warum sollte ich überhaupt an den Mond denken? Denn dahinter leben schließlich Sie.

  88. #89 Dr. Webbaer
    9. Oktober 2010

    @Herr Gans
    Nun, es ist ja ganz schön ein Extrembeispiel für einen fanatischen und aggressiven Vertreter der Prognostik mit dem “Erwärmungstrend wg. des anthropogenen und sich summierenden CO2-Ausstoßes” an Bord zu haben. So wird dann auch klarer welche Leute hinter solchen Filmen stecken. Man kann sich es ja eigentlich kaum vorstellen.

    Ansonsten empfiehlt der Webbaer aber das Ignorieren dieser Kräfte, was gut mit einem clientseitigen Filter (für jeden Browser verfügbar) funktioniert.
    Moderne Bären und Menschen filtern clientseitig!
    😉

    MFG
    Wb

  89. #90 Gluecypher
    9. Oktober 2010

    @Kreischi Ganter

    Knapper werdende Rohstoffe, auf der Erde, aber diese wissenschaftsfeindlichen Agnostiker technischen Fortschritts wie Vennecke denken nicht im Geringsten daran, daß es einen Mond und Asteroiden gibt, aber egal, Vennecke halt.

    Neee, nur jemand, der die 4 Grundrechenarten beherrscht.

    Während des gesamten Apollo-Programms wurden weniger als 400 Kilogramm Material vom Mond auf die Erde gebracht. Kosten dafür in heutiger Währung: ca. 100 Mrd USD. Macht dann also …..ummmmmmm…… 250 Millionen pro Kilogramm.

    Aber hey, kein Problem, es wird sich schon irgendwer finden, der für ein Kilogramm und vierhundert Gramm von Irgendwas die Geldmenge hinlegt, für die man bequem einen A380 in Vollausstattung bekommt. Löst ganz bestimmt das Problem der endlichen Rohstoffmengen auf der Erde. Ich erstarre in Ehrfurcht vor Deiner Weisheit.
    Was Du als wissenschaftsfeindlich Agnostiker bezeichnest, sind Menschen, die ihr Hirn auch hin und wieder benutzen, statt sich den schröderschen Blähsack zu schaukeln.

  90. #91 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @Kleisternull

    Zu den russischen Mondplänen äußerte sich Anfang 2006 Nikolai Sewastjanow, Chef des staatlichen Raumfahrtkonzerns Energija im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung. Demnach will Russland bereits ab 2015 eine Mondstation betreiben, auf der der industrielle Abbau von Helium-3 ab dem Jahr 2020 vorbereitet werden soll.
    Wird auch nur ein Teil dieser ehrgeizigen Pläne der Raumfahrtnationen verwirklicht, könnte es ab 2020 geradezu eine Rushhour auf dem Mond geben. Immerhin stünden dann theoretisch gleich mehrere Mondbasen auf dem Erdtrabanten. Noch allerdings sind Zweifel angebracht, ob die Zeitpläne zu halten sein werden, denn auf dem Weg dahin sind noch eine ganze Reihe von Problemen zu lösen.

    Bleib schön ruhig, mach Sitz
    Und wenn es ein paar Jahre länger dauert ist das auch wurscht.
    Richtig, die Apollo Kapseln waren die richtig ausgerüsteten Frachter, die sind zur Aubeutung des Mondes entwickelt und gebaut worden, und , oh je, dann stellte man fest, für das viele Material sind sie ja viel zu klein, und folglich ist diese Spedition pleite gegangen.
    Du solltest das, wie Du heißt nicht verkosten.

  91. #92 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    Ach Gans,

    Sie sind mangels eigener Urteilfähigkeit mal wieder auf science fiction hereingefallen. Ausgerechnet Helium3, das man dann in Fusonsreaktoren einsetzt, die es auch in 50 Jahren noch nicht geben wird.

    Wenn Sie die von Ihnen verlinkte Quelle zu Ende gelesen hätten, anstatt wieder nur ein paar Sätze herauszupicken, dann wäre vielleicht sogar Ihnen klar geworden, was tatsächlich passieren wird: wahrscheinlich nicht allzu viel:

    Ob die verschiedenen Mondprogramme überhaupt bis zu diesem Stadium kommen, ob sich nicht noch Allianzen ausbilden, die in einem gemeinsamen Programm aller Raumfahrtnationen nach dem Muster der ISS münden, ist bisher ungewiss.

    http://www.g-o.de/dossier-detail-404-12.html

    Wer lesen kann, fällt nicht so oft argumentativ auf die Nase!

  92. #93 Krishna Gans
    9. Oktober 2010

    @Dr. Webbaer
    Warum soll man die wegfiltern ?
    Wenn sich nicht gerade ein Schramm, Priol oder Pispers im Fernsehen die Ehre geben, dann nimmt man eben auch mit dem hier vertretenen Komödiantenstadel in Form eines Vennecke oder Gluecypher vorlieb, es fehlt zwar an einer gewissen Originalität, aber für den einen oder anderen Kipp-Punkt reicht es doch.
    ( Ein Kipp-Punkt ist erreicht, wenn ich vor Lachen fast vom Stuhl kippe)
    Das kriegt dieses Vennecke schon ab und zu mal hin.

  93. #94 Dr. Webbaer
    9. Oktober 2010

    Da stand ja nicht, dass man soll, sondern dass die Ignoranz der Reaktion oft überlegen ist, wenn es die ungünstige Kraft zu bearbeiten gilt, d.h. eine Antwort ist oft nicht sinnvoll.

    Und für die Zwecke der Ignoranz ist das clientseitige (vs serverbezogene, inhaltsanbieterseitige) Filtern angeraten, andere wollens vielleicht lesen. 🙂

    Die ungünstige Kraft zehrt ja nur von der Reaktion.

    MFG
    Wb

  94. #95 Günther Vennecke
    9. Oktober 2010

    Ach Gans,

    ” Ein Kipp-Punkt ist erreicht, wenn ich vor Lachen fast vom Stuhl kippe”

    Schon wieder daneben:

    Ein Kipp-Punkt ist, wenn ein Rudolf Kipp eine “Erholung” der Eisbedeckung vorhersagt, die dann aber doch nicht stattfindet und alle Klimaleugner, die genau so realitätsfern sind, ihm beifplichten:

    http://www.readers-edition.de/2009/05/02/schmelzen-die-polkappen-wirklich

    Selten so gelacht! :-)))))))))))))