Dank der Achse des Guten wurde ich heute auf ein spaßiges Klima-Rap-Video aufmerksam, das im Grunde nur als humoristische Bewerbung für Georgs offenbar schon viel zu lange nicht verliehenem Klimaschmock-Preis des Monats gewertet werden kann.

Da mir diese Woche die Zeit fehlt, sämtliche alten Kamellen hier nochmal durchzukauen, nachfolgend eine kleine ScienceBlogs-Linksammlung zu den im Video angesprochenen vermeintlichen “Klimaweltverschwörungsbeweisen”:

(1) Zum East Anglia CRU-Hack und den vermeintlich gefälschten Daten:

– Diax’s Rake: Von wegen ‘Climategate’
– Primaklima: Der Anfang vom Ende des Klimahoax
– Diax’s Rake: Warum streiken die Klimaforscher nicht?
– Primaklima: Climategate reloaded – Ein Käfig voller Narren
– Frischer Wind: Ergebnisse der “Climategate”-Untersuchung an der PSU
– Primaklima: Gibt es eine Verschwörung gegen die Klimawissenschaften?
– Primaklima: Phil Jones vom Vorwurf der Datenmanipulation und Unehrlichkeit entlastet

(2) Zu den historischen Klimaveränderungen in Europa:

– Primaklima: Das Mittelalterliche Optimum: Eine Multiproxy-Studie zum Klima in Europa
– Primaklima: Das warme Mittelalterliche Optimum: Die Meinung eines Historikers
– Primaklima: Das Mittelalterliche Optimum: Addendum und Antworten

(3) Zum Anteil anthropogen erzeugter Treibhausgase in der Atmosphäre:

– KlimaLounge: Wie viel CO2 ist zu viel?
– Primaklima: Wie der stratosphärische Wasserdampf mal die globale Erwärmung stoppte!
– …und noch ein paar Infos zur Bedeutung verschiedener Treibhausgase bei Jürgen Paeger

Zu Punkt (4) – dem sagenhaften Reichtum und der enormen Macht der Klimaforscher, die sich im Auftrag der Weltregierung gegen die Menschheit verschworen haben – brauche ich vermutlich nichts weiter zu schreiben – einen Vertreter der Infokrieger-Sparte wird man diesbezüglich wohl ohnehin nie vom Gegenteil überzeugen können…

Kennt einer von euch übrigens diesen total gemein aussehenden Wissenschaftler mit dem Klemmbrett, der hinter der fröhlich lachenden Musterfamilie her ist? Ich persönlich finde ja, da gibt es gewisse gesichtsmäßige Ähnlichkeiten mit diesem Typen – der müsste sich eigentlich nur noch rasieren und sich eine Brille und ein Klemmbrett besorgen…

The more things change, the more they stay the same…

Kommentare (52)

  1. #2 Dr. Webbaer
    30. Juni 2011

    Hat halt Religionscharakter dieser Glaube an die zwei Grad Celsius weltweite Oberflächenerwärmung bis 2100, basierend auf dem zusätzlichen anthropogenen CO2-Ausstoß von nach unterschiedlichen Schätzungen 1-4% p.a. – ist wie der Glaube an die Lichtverschmutzung, nur bedeutender.

    Der geneigte Leser beachte bitte auch die Prognosehöhe von 2 Grad bis 2100 – wäre sie höher, müssten die Prognostiker noch zu Lebzeiten mit frischem Gegenwind rechnen, wäre sie tiefer, würden die Zeitgenossen die Aufgabe an nachfolgende Generationen womöglich gähnend wegdelegieren.
    Die Prognose ist somit abnehmerfreundlich und marktnah.

    Eine Verschwörung liegt natürlich nicht vor, wohl aber eine abgestimmte und wohl temperierte Nutzengemeinschaft im Rahmen dieser Prognostik.

    MFG
    Dr. Webbaer

  2. #3 rolak
    30. Juni 2011

    Erfreulich – schönen Dank für die Wiederbelebung!

  3. #4 Thilo
    30. Juni 2011

    Dr.Webbär: Hat halt Religionscharakter dieser Glaube an die zwei Grad Celsius weltweite Oberflächenerwärmung bis 2100

    Sie haben da was mißverstanden: 2 Grad sind nicht die Prognose, sondern das Ziel, das man erreichen will. Soll heißen: man will erreichen, daß die Temperaturen bis 2100 nur um höchstens 2 Grad steigen. Und man erwartet (befürchtet), daß sie um mehr als 2 Grad steigen könnten.

  4. #5 Manuel
    30. Juni 2011

    Was ja nicht das erste Mal beim Petz ist in seiner unsäglichen Art bewusst etwas nicht verstehen zu wollen.

  5. #6 Dr. Webbaer
    30. Juni 2011

    @Thilo Küssner
    Dr. Webbaer bezog sich auf Dokumente wie diese – http://www.ipcc.ch/pdf/reports-nonUN-translations/deutch/IPCC2007-WG1.pdf – mit einer Prognostik i.p. Oberflächenerwärmung von 0,6 bis 4,0 Grad Celsius, was in den Medien meist etwas ungenau als “2 Grad Celsius” transportiert wird.

    BTW, nicht schlecht das Video, auch den misanthropischen Hintergrund dieser Prognosevreanstaltung schön herausgearbeitet!

    MFG
    Dr. Webbaer (der sonst eher keinen Rap hört, wobei!, Kollegah ist gar nicht schlecht – also für junge Leute natürlich nur)

  6. #7 wereatheist
    30. Juni 2011

    Dr. Webbaer bezog sich auf Dokumente wie diese – http://www.ipcc.ch/pdf/reports-nonUN-translations/deutch/IPCC2007-WG1.pdf – mit einer Prognostik i.p. Oberflächenerwärmung von 0,6 bis 4,0 Grad Celsius, was in den Medien meist etwas ungenau als “2 Grad Celsius” transportiert wird.

    Das ist wohl der 3-σ-Bereich, der 1-σ-Bereich, mit ca. 2/3 Wahrscheinlichkeit des Eintretens, ist 2.0 +/- 0.5K.
    Sie können natürlich auch auf äußere Werte wetten, aber die Quote ist dann gegen Sie :)

    HTH

  7. #8 wereatheist
    30. Juni 2011

    $Me FAIL: Die derzeitige Prognose zentriert natürlich um 3.0 K Anstieg bis 2100.
    2.0 K wäre Fortsetzung des gegenwärtigen Trends.

  8. #9 Dr. Webbaer
    30. Juni 2011

    Wie dem auch sei, bei einem prognostizierten Temperaturanstieg von 2-3 Grad bis 2100 fällt eben auf, dass dieser Anstieg einerseits zu stark ist um (noch) als vernachlässigbar gebucht zu werden und andererseits zu schwach um (in genau prognostizierter Form) noch zu Lebzeiten der Klima-Prognostiker eintreten zu können. Zufall? – Wenn man dann noch den allgemeinen westlichen und auch speziell deutschen Bedarf an Ökologismus hinzurechnet und auf andere nichteingetretene Prognosen der Vergangenheit blickt, bspw. das im Vid kurz angerappte sogenannte Waldsterben, das es nur in D gab, dann muss Skepsis berechtigt sein.

    MFG
    Dr. Webbaer (der abschließend gerne noch auf die außergewöhnlich schwierige Prognostik hoch komplexer Systeme verweist – nur ein Irrer würde bspw. auf die Idee kommen Sportsysteme oder politische und wirtschaftliche Systeme für 2100 irgendwie zu prädiktieren)

  9. #10 Jan von nebenan
    1. Juli 2011

    Wenigstens passt der Inhalt gut zur schlechten Musik! Immerhin bin ich nach ca. 20 s eingenickt und musste mir so nicht alles anhören… 😉

  10. #11 Turing
    1. Juli 2011

    Der Rapper hat recht. Und es geht nicht darum, ob es den Klimawandel gibt oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob der Klimawandel natürlich ist oder durch den Menschen verursacht wird. Die Frage ist: Ist es ratsam, sehr viele Mittel dafür aufzuwenden, um dem Klimawandel entgegenzusteuern.

    Die Klimaforschung kann nur Statistik machen und das ist ihr Problem. Beweisen können die nicht, die Zukunft kennt keiner. Jeder Vulkanausbruch hat Auswirkungen auf das Weltklima. Niemand weiß, wann nächste Vulkan ausbricht.

    Und aufgrunddessen finde ich es empörend, dass so viel Geld aufgewendet wird für ein unbewiesenes Gespenst namens Klimawandel. Klimaschutz ist Vernichtung von Vermögung.

  11. #12 Günther Vennecke
    1. Juli 2011

    @Turing & Webbaer,

    es ist schon hanebüchen, dass es heute immer noch Menschen gibt, die grundlegende Gegebenheiten der Physik und damit der Außenwelt einfach leugnen.

    Die von uns Menschen gemachte Globale Erwärmung ist Realität, sie wird nicht verschwinden, wenn man wie Sie einfach den Kopf in den Sand steckt und damit meint, das Problem wäre keines.

    Wer heute noch den AGW bezweifelt, darf sich ungeschminkt zu den weltfremden Spinnern rechnen. Die Arroganz der Dummheit ist auf alle Fälle Ihr Markenzeichen.

  12. #13 Karl Mistelberger
    1. Juli 2011

    CO2 in der Atmosphäre ist hunderttausendmal so effektiv wie die Verbrennung: http://thinkprogress.org/romm/2011/06/30/257790/radiative-forcing-co2-1-million-hiroshima-bombs-a-day/

  13. #14 Redfox
    1. Juli 2011

    Urgs, Hiphop.
    Wenn ich Musik mit Verschwörungstheoretikertexten hören will bleibe ich bei Agent Steele.

  14. #15 Günther Vennecke
    1. Juli 2011

    @Karl Mistelberger,

    Ihre Sprachlosigkeit scheint eiter zu bestehen.

    können Sie eigentlich auch etwas anderes als unkommentiert zu irgendwelchen Artikeln zu verlinken, die Sie nicht verstanden haben?

    Offensichtlich nicht, denn das, was Sie verlinken, hat nichts mit dem zu tun, was Sie in der Überschrift versuchen anzudeuten.

    Wenn Sie Schwierigkeiten mit der englischen Sprache haben, lassen Sie sich doch beim nächsten Mal helfen, wenn Sie aus irgendeinem Grund Ihre Vorurteile durch einen Artikel aus der anglophonen Welt “untermauern” wollen.

    Ihre Überschrift legt den Schluss nahe, dass Sie in Wirklichkeit diesen Artikel meinten:

    http://thinkprogress.org/romm/2009/11/11/204911/solar-energy-trumps-coal-caldeira-study/

    in welchem der Autor den Unsinn eines gewissen Nathan Myrhvold, einst ein großes Tier bei Microsoft, kritisiert, der Solarzellen eine negative Auswirkung auf die Globale Erwärmung unterstellen will.

    Deshalb wird dort ausgeführt, dass organische Verbindungen durch das bei ihrer Verbrennung freigesetzte CO2 etwa 100.000 Mal so viel Energie in der Atmosphäre speichern, wie bei ihrer Verbrennung direkt freigesetzt wird, während Solarzellen eben die Freisetzung von CO2 vermeiden helfen:

    Why solar energy trumps coal power: Exclusive new Caldeira analysis explains “the burning of organic carbon warms the Earth about 100,000 times more from climate effects than it does through the release of chemical energy in combustion.”

    Wenn Sie also in Zukunft wieder posten, sollten Sie folgende 4 Punkte beachten:

    1. Artikel lesen und zu verstehen versuchen (bei fremdsprachigen Artikel auf kompetente Hilfe zurückgreifen).

    2. Aufgrund des Gelesenen versuchen, sich eine eigene und vor allem belastbare Meinung zu bilden.

    3. Diese Meinung formulieren und in ein Posting einarbeiten.

    4. Posting online stellen und zu dem Quellenartikel verlinken.

    Sollten Ihnen die Punkte 1 bis 3 zu anstrengend sein, dann tun Sie sich selbst und uns den Gefallen und verzichten auch auf Punkt 4. Danke!

  15. #16 Turing
    1. Juli 2011

    @Günter Vennecke
    Ich bin jetzt kein Physiker, aber doch physikaffin, habe Informatik studiert und bin näher an Naturwissenschaften als typische grüne Politiker. Dass CO2 ein Treibgas ist, steht doch außer Frage. Das Problem ist doch: Es wird alles auf diese eine Variable reduziert. Manchmal erfährt man noch von Methan und pupsenden Kühen. Zwei Variablen sind immer noch zu wenig.

    Das Klimasystem ist viel komplizierter. Und die Abhängigkeiten zwischen den Einflussgrößen sind weitestgehend unerforscht. Jeder Student, der eine Ingenieurswissenschaft, Mathematik, Physik oder Informatik studiert, weiß, wie kompliziert Gleichungssysteme werden, sobald ein paar Variablen hinzukommen. Richtig kompliziert wird es, wenn man dann auch Differientialgleichungssysteme lösen darf.

    Die Klimaforschung begibt sich auf dünnes Eis, wenn sie, statt die Vergangen und die Gegenwart zu erforschen, Prognosen für die Zukunft abgibt, die schwach untermauert sind. Die Vernichten Milliarden Euro an Volksvermögen, nur weil das dumme Volk auf diese Leute hört und die Politiker hinterrennen.

  16. #17 Günther Vennecke
    1. Juli 2011

    @Turing,

    Die Vernichten Milliarden Euro an Volksvermögen, nur weil das dumme Volk auf diese Leute hört und die Politiker hinterrennen.

    Dumm sind doch wohl in erster Linie die Leute, die meinen, wir könnten alles so weiter laufen lassen wie bisher.

    Wenn Sie schon die Wirkung von CO2 als Treibhausgas (“Treibgas” ist übrigens was ganz anderes) akzeptieren, dann müsste Ihnen doch auch klar sein, dass wir nicht ohne Konsequenzen die Atmosphäre als Müllkippe für gigantische Mengen dieses Gases missbrauchen dürfen.

    Die Paläoklimatologie zeigt doch eindeutig, dass bei höheren CO2-Gehalten in der Erdgeschichte auch ganz andere klimatische Verhältnisse geherrscht haben, mit zum Beispiel wesentlich höheren Meeresspiegeln. An solche Änderungen uns anzupassen wären wir bei bald 7 Milliarden Menschen auf diesem bisschen Globus völlig überfordert. Wenn wir also katastrophale Konsequenzen vermeiden wollen, müssen wir rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen.

    Wobei die CO2-Problematik ja nicht das einzige Dilemma im Energiebereich ist.

    Sie müssten also schon qualifizieren, wo hier “Milliarden Euro an Volksvermögen” vernichtet werden, außer im Bereich Atomkraft und im Militärwesen.

  17. #18 Turing
    1. Juli 2011

    1. CO2 ist Nahrung für die Pflanzen und kein Müll.
    2. Höhere Temperaturen können auch positiv sein. Es ist bei höheren Temperaturen damit zu rechnen, dass regenreiche Luftmassen weiter ins Landesinnere schaffen. In der Südsahara beobachtet man solche Effekte bereits. Was ist am Status quo so erhaltenswert?
    3. Selbst wenn der Meeresspiegel steigen sollte, ist es besser, mit den Folgen zu leben, eventuell Deiche zu bauen, als dass man heute Milliarden in den “Klimaschutz” investiert und der Nutzen sehr fraglich ist.
    4. Deiche müssen so oder so gebaut werden, allein schon wegen Springfluten und ähnlichem.

    Es geht darum, was das effektivste ist und nicht darum, ob man ein guter Mensch ist oder nicht. Die Menschen haben sich schon immer an die Natur angepasst, weil sie es konnten. Dabei half der technische Fortschritt. Was beim “Klimaschutz” geschieht: Es wird Apokalypse herbeigeschrieben und Milliarden Euros werden herbeigeschafft. Das wie der Ablasshandel im Mittelalter, jedoch mit noch mehr Chuzpe.

  18. #19 facepalm
    2. Juli 2011

    @ turing:
    zu 1: Schon mal was vom Minimum-Gesetz gehört? Ist nur etwa so alt wie die künstliche Düngung.
    Weiterhin vermindert CO2 nach einigen Studien die Gesamtmasse an Pflanzen (NPP) Passend zu Ihrem Mythos: http://www.skepticalscience.com/co2-plant-food-advanced.htm

    zu 2: Und woher nehmen SIE die Chuzpe zu bestimmen, den Status, so wie er seit Erscheinen des Menschen auf der Erde mit einem nur gering schwankenden Klima besteht, aus reiner Ignoranz der Tatsachen zu verändern? Niemand bestreitet, dass es lokal auch positive Veränderungen geben mag – die potentiellen negativen Folgen überwiegen jedoch bei weitem. Sowohl Pflanzen als auch Tiere sowie der Mensch können sich nur in bestimmten Rahmen anpassen, z.B: http://globalklima.blogspot.com/2010/06/wenn-die-hitze-totet.html
    Zu positiven und negativen Folgen: http://www.skepticalscience.com/translation.php?a=50&l=6

    zu3 und 4:
    Ein Anstieg des Meerespiegels würde eben nicht nur die Länder innerhalb ihres Tellerrandes betreffen, sondern auch Länder die sich teure Deiche nicht mal so eben leisten oder diese erhöhen können. (Siehe auch erster Satz zu Punkt 2.)
    Schauen Sie doch einfach mal nach, wieviel Prozent der Weltbevölkerung auf oder nur knapp über Meerespiegel leben, und wieviele Menschen in ärmeren Regionen betroffen sind!

  19. #20 Karl Mistelberger
    2. Juli 2011

    Ich habe mir einmal Dirk Maxeiner angetan. Nach dieser Erfahrung muß Günther Vennecke nicht mehr sein: http://www.nefkom.net/charlemagne/bojanowski

  20. #21 Turing
    2. Juli 2011

    @facepalm
    Nochmal: Es geht nicht darum, ob der Klimawandel kommt oder nicht oder ob er menschengemacht ist. Es geht darum, welches Handeln wir aufgrund von Prognosen einschlagen. Und mit wir meine ich die Bundesrepublik, die EU, die Menschheit.

    Es bringt nichts, hier ein Faktum, eine These, dann dieses oder jenes nochmal hervorzukramen, um Mitdiskutanten zu diskreditieren. Das wäre ja auch typisch. Zuerst wird alles auf einen Nenner reduziert (CO2), um dann hinterher immer neue Thesen aus dem Ärmel zu schütteln. Und wie gesagt: Es geht nicht um den Klimawandel an sich, sondern um die politischen Folgen.

    Ich halte nochmal fest: Die Volkswirtschaft der BRD gibt jedes Jahr Milliarden für den “Klimaschutz” aus: EEG, Biodiesel-Förderung, E10. Grundlage dafür, dass wir so viele Mittel aufwenden, sind Statistiken, Hochrechnungen der nächsten vierzig, fünfzig Jahre. Statistiken und Hochrechnungen sind keine Beweise. Bei einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten kann man nur über sehr spekulative Hochrechnungen reden. Nun ist auch herausgekommen, dass Zahlen manipuliert worden sind. Man bastelt sich das Ergebnis zurecht, Hauptsache es passt zur politischen Stimmung.

    Angenommen, wir täten nichts dergleichen, würden anderweitig investieren und der Meeresspiegel würde tatsächlich steigen, nur halt nicht wie in einer Bernd-Eichinger-Schmonzette. Der Meeresspiegel würde langsam steigen und man könnte sich punktuell anpassen. Man könnte Deiche bauen. Man könnte auch einfach hinnehmen, dass der Meeresspiegel steigt und dann ist ein bisschen Land weg. Wo ist das Problem? Das fordern die Grünen bei Flüssen – übrigens zurecht – schon lange: Auenwälder und Schwemmland erhalten, statt Flüsse zubauen. Daran sieht man: “Klimaschutz” ist auch irreal. Einerseits sagen die Grünen, man könne die Natur und die Naturgewalten nicht beherrschen, weshalb man den Flüssen den Auslauf geben muss. Die Grünen sind aber felsenfest davon überzeugt, dass der Mensch das Klima “retten” kann. Wie soll man das Klima beherrschen, wenn man noch nicht mal Rhein, Elbe und Oder beherrscht?

    Der “Klimaschutz” ist eines der fragwürdigsten politischen Ziele unserer Zeit. Was interssiert es mich, ob es die Malediven gibt oder nicht. Seit Jahrmillionen gehen ab und zu Inseln unter. Es wäre allemal kostengünstiger, wenn man die Einwohner der Malediven evakuiert.

    Ich bin nicht bereit, den ganzen Irrsinn zu bezahlen, nur weil Politiker meinen, die Welt und das Klima retten zu müssen. Will man wirklich was für die Menschen tun, sollte man punktuell Dikatoren vom Thron stoßen. Der Sturz Saddam Husseins hat nachweislich schon mehreren Millionen geholfen. Der “Klimaschutz” hilft nur Politikern, die sich unentbehrlich machen können und ein Argument haben für den tagtäglichen Steuerraub.

  21. #22 Christian Reinboth
    2. Juli 2011

    @Webbär:

    Die Prognose ist somit abnehmerfreundlich und marktnah.

    Dieser Umstand alleine sollte einen nicht dazu verleiten, die Prognose an sich zu bezweifeln (was mit den 2° eigentlich gemeint ist, hat Thilo ja bereits angemerkt), schließlich lässt sich dieses Argument immer konstruieren. Wäre beispielsweise Konsens, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe eingeschränkt werden müsste, das größere Maßnahmen aber frühestens in 50 Jahren erforderlich wären, könnte man von einer industriefreundlichen und insofern ebenfalls marktnahen Prognose sprechen.

    By the way: Der Webbär als Fan eines Vertreters der Truther-Ecke, der auch die Mär propagiert, es gäbe in Wirklichkeit gar keinen islamistischen Terror sondern nur eine geschickt inszenierte False Flag-Kampagne von CIA und Mossad? Das passt nun wieder gar nicht zu den bisherigen Messungen, um mal den Hayek-Thread zu zitieren… :-)

  22. #23 Christian Reinboth
    2. Juli 2011

    @Turing:

    Die Klimaforschung kann nur Statistik machen und das ist ihr Problem. Beweisen können die nicht, die Zukunft kennt keiner. Jeder Vulkanausbruch hat Auswirkungen auf das Weltklima. Niemand weiß, wann nächste Vulkan ausbricht.

    Das ist sicher richtig, kann doch aber unmöglich ein ausreichender Grund dafür sein, staatliches Handeln zu vermeiden, schließlich können wir uns bei keiner potentiellen Bedrohung wirklich 100%ig sicher sein – zumindest nicht solange, bis der Schaden eingetreten ist. Ein Vulkanausbruch, der wirklich erhebliche Auswirkungen auf das Klima hat, ist im übrigen extrem selten: Der letzte fand meines Wissens nach vor über 74.000 Jahren statt (der Toba auf Sumatra), siehe:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Toba-Katastrophen-Theorie

    CO2 ist Nahrung für die Pflanzen und kein Müll.

    Richtig – und Wasser ist der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers und zudem ein überlebenswichtiges Nahrungsmittel. Dennoch kann uns zu viel Wasser schaden, sogar töten. Richtig ist, dass das Überangebot an CO2 zu verstärktem pflanzlichen Wachstum führt, durch welchen wiederum ein Abbau des atmosphärischen CO2 stattfindet; dieser Mechanismus wird jedoch dadurch untergraben, dass parallel zur CO2-Anreicherung eine massive Vernichtung von Wäldern durch Verbrennung und Rodung stattfindet, die durch höheres Wachstum nicht wieder ausgeglichen werden kann…

  23. #24 Dr. Webbaer
    2. Juli 2011

    @Reinboth

    By the way: Der Webbär als Fan eines Vertreters der Truther-Ecke, der auch die Mär propagiert, es gäbe in Wirklichkeit gar keinen islamistischen Terror sondern nur eine geschickt inszenierte False Flag-Kampagne von CIA und Mossad?

    “Der Webbaer” weicht, ganz ähnlich wie Kommentatorenkollege Turing, nur in diesem Punkt, nämlich dem Klimawandel, von den üblichen Sichten sehr deutlich ab.

    Ihre dumme Frage, Sie kennen Dr. W doch eigentlich hinreichend durch Kommentierungen auch in Ihrem Blog, weist nicht gerade auf Verstehen hin.

    Und darum ist Aufklärung nicht nur bezogen auf erkennbar esoterische Theorien und Glaubensmengen wichtig, sondern auch in Bezug auf die ökologistische Mainstream-Prognostik, also bspw. auch bezogen auf die von Ihnen promotete “Lichtverschmutzung”. – Die Prognostik ist sowieso ein sehr problematisches Vorhaben, wie in der Vergangenheit immer wieder nachgewiesen.

    MFG
    Dr. Webbaer (der sich von Verschwörungstheoretikern immer distanziert)

  24. #25 Dr. Webbaer
    2. Juli 2011

    Nachtrag

    Dieser Umstand alleine sollte einen nicht dazu verleiten, die Prognose an sich zu bezweifeln (was mit den 2° eigentlich gemeint ist, hat Thilo ja bereits angemerkt), schließlich lässt sich dieses Argument immer konstruieren.

    Auch das ist falsch, eine Prognose bezogen auf die nächsten Jahrzehnte, die Prognostiker des Endes der fossilen Ressourcen um den Club of Rome oder die Waldsterben-Prognostiker haben sich dankenswerterweise noch zu Lebzeiten falsifizierbar gemacht.

  25. #26 Günther Vennecke
    2. Juli 2011

    Dr. Webbaer (der sich von Verschwörungstheoretikern immer distanziert)

    Dies zwar behauptet, aber als Klima-Pseudo-“Skeptiker” selber einer anhängt.

  26. #27 Günther Vennecke
    2. Juli 2011

    @Turing,

    Die Volkswirtschaft der BRD gibt jedes Jahr Milliarden für den “Klimaschutz” aus: EEG, Biodiesel-Förderung, E10.

    Ihre Ausführungen zeigen nur allzu deutlich, dass Sie den Problemkomplex Klima und Energie nicht einmal ansatzweise begriffen haben.

    Sie plappern einfach die (w)irren Thesen der Klima-Pseudo-“Skeptiker” nach, ohne im Mindesten zu wissen, worum es eigentlich geht.

    Ihre grundsätzliche Einstellung – mit der Sie letzten Endes Schiffbruch erleiden werden, drücken Sie bezeichnenderweise so aus:

    Was interssiert es mich, ob …

    Ich bin nicht bereit, …

    Sie gehören zu den Totalverweigerern, die sich nur um Ihre persönlichenBelange kümmern und alles ablehnen, was auch nur im Entferntesten Ihre unverdienten Privilegien schmälern könnte. Nach Ihnen die Sintflut!

  27. #28 Turing
    2. Juli 2011

    @Günter Vennecke
    Sintflut ist ein gutes Stichwort. Würden Sie eine Steuer zahlen wollen, die damit begründet wird, dass es in ein paar Jahren zu einer Sintflut (wie im AT) kommen würde? Bestimmt nicht.

    Ich war vor zehn Jahren noch selbst vom menschengemachten Klimawandel überzeugt und hätte wohl damals noch entsprechende Maßnahmen für vernünftig gehalten. Die Amerikaner habe ich damals gar nicht verstanden, weil die sich immer so versperrt haben (nicht Bush, sondern auch Clinton). ich habe mittlerweile ein Universitätsstudium (Informatik) hinter mir. Das Informatikstudium ist bestimmt kein Programmierstudium. Die Informatik beschäftigt sich auch mit Themen, die von höchsten Belang für die Philosophie sind (Entscheidbarkeit, Widerspruchsfreiheit, Determinismus, Indeterminismus) und äußerst nützlich für andere Wissenschaften und für die Wirtschaft (Systemtheorie). Aus den Vorlesungen über Investionsrechnung habe ich mitgenommen, dass Gewinne (genauso wie Verluste) in ferner Zukunft im Heute wenig zählen, weil sie höchst spekulativ sind. In der Investitionsrechnung wird sowas gnadenlos abgezinst. Wenn also jemand berechnet, dass durch Klimawandel hervorgerufene Überschwemmungen im Jahre 2050 eine Billion Euro an Schaden anrichtet, dann wäre das heute, wenn man das mit 9 Prozent abzinst, 25 Milliarden Euro. Für Naturkatastrophen ist das ein Pups, gerade im Vergleich zu Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis. Im Vergleich zur Finanzkrise und zur Staatsverschuldung ist das auch ein Pups. Es ist vielleicht auch weniger als das, was wir heute an “Klimaschutz”-Maßnahmen ausgeben.

    Selbst wenn also der Klimawandel mit 2 K Steigerung der globalen Durchschnittstemperatur zu 100 % eintreffen würde, ist es immer noch fraglich, ob es sich schon heute lohnt, Maßnahmen zu ergreifen. Rational wäre es einfach, abzuwarten, Geld in die Forschung stecken und näher liegende Probleme zu lösen, als jetzt diesen Götzendienst dieser Klimahysteriker mitzumachen.

    Übrigens bin ich ein ganz eifriger Stromsparer, habe kein Auto und bin Vegetarier. Aber: Mir ist jede moralische Überhöhung dessen fremd. Ich spare aus Eigenantrieb Energie und Geld, weil ich egoistisch und nicht bescheuert bin. Was den Vegetarismus angeht: Fleisch finde ich eklig. Fleischesser bekommen von mir aber keine Standpauke.

  28. #29 Turing
    2. Juli 2011

    @Günter Vennecke
    “Dies zwar behauptet, aber als Klima-Pseudo-“Skeptiker” selber einer anhängt.”

    Ich habe noch niemanden erlebt, der eine Verschwörungstheorie diesbezüglich konstruiert. Ich erlebe das eher als eine Massenbewegung, bei der die Grünen und die Medien es gut verstehen, dieses Themenspektrum gut zu kanalisieren, zu vermarkten und gut für die eigenen Zwecke zu missbrauchen. Abweichende Meinungen werden tatsächlich diskreditiert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Marietta Slomka einen dänischen Wissenschaftler als “rechts” bezeichnete, weil dieser nicht die Mehrheitsmeinung zum Klimawandel vertrat. Der Mann trat für seine persönliche Überzeugung als Wissenschaftler und legte keine politische Überzeugung dar. Das wissenschaftliche Klima wird dadurch vergiftet. Sowas erlebte man auch schon in der Physik der 20er und 30er, als die Relativitätstheorie als jüdisch-bolschewistisch galt.

    Apropos rechts: Wenn es rechts ist, rational zu sein, dann bin ich gerne rechts.

  29. #30 Dr. Webbaer
    2. Juli 2011

    Fleisch ist ja auch eklig!, schnell weg damit.

    Ansonsten, Vennecke ist ein Gläubiger, Dr. W kommentiert das nicht weiter; solche werden im ökologistischen Kontext herangeführt, no prob, Lichtverschmutzung und so, an irgendwas muss man ja glauben, aber das mit der rückblickenden Statistik und deren analytischer Kraft haben Sie gut durchschaut, die Stochastik (Ratelehre) ist rückblickend und rückblickend und gerade auch nach vorne blickend hoch spekulativ.

    Eigentlich Allgemeinwissen, aber man muss es doch erwähnen heutzutage.

    Wissenschaftlich weiche Science ist was für die anderen, fürwahr!, aber man muss es aushalten und tolerieren; kann ja nicht jeder so …

    MFG
    Dr. W (Lichtverschmutzung ga-anz schlimm, wenn man der hiesigen Kraft glauben darf)

  30. #31 Dr. Webbaer
    2. Juli 2011

    * rückblickend und prognostisch

  31. #32 Turing
    2. Juli 2011

    Thilo schrieb:
    “Sie haben da was mißverstanden: 2 Grad sind nicht die Prognose, sondern das Ziel, das man erreichen will. Soll heißen: man will erreichen, daß die Temperaturen bis 2100 nur um höchstens 2 Grad steigen. Und man erwartet (befürchtet), daß sie um mehr als 2 Grad steigen könnten.”

    Das ist ja noch schlimmer. Angeommen, das Klima wandelt sich entgegen der (gefälschten) Prognosen gar nicht, dann wird das Ziel eingehalten und die “Klimaschützer” heften sich das als Erfolg ans Revers.

    Oder aber, das Ziel wird verfehlt, dann sagen die “Klimaschützer”, es wurde zu wenig investiert.

    Es gibt genug andere Bereiche, in denen auf großen Verdacht investiert wird. Aber das sind dann wenigstens überschaubare Bereiche und die öffentliche Kontrolle funktioniert einfach. Wenn eine Gemeinde von 3000 Einwohnern Geld in die freiwillige Feuerwehr steckt und es brennt in den darauffolgenden Jahren nicht, wird hinterher niemand anzweifeln, dass die Investition verkehrt war. Man wird sich sagen: Gott sei Dank, ist es gar nicht erst dazu gekommen, dass wir die Feuerwehr benötigt hätten. Aber beim Klimawandel passiert ja folgendes: Man gibt sich nicht mit einer freiwilligen Feuerwehr zufrieden, sondern will gleich zehn. Die Gemeine mit 3000 Einwohnern würde schon bei der zweiten freiwilligen Feuerwehr auf Widerstand stoßen, zurecht.

    Außerdem weiß man wenigstens bei der Feuerwehr, ob sie wirklich einen Brand gelöscht hat oder ob sie einfach nur Glück gehabt hat und es fünf Jahre keinen Brand gab. Das weiß man bei den “Klimaschützern” wiederum nicht.

  32. #33 Günther Vennecke
    2. Juli 2011

    @Turing,

    Angeommen, das Klima wandelt sich entgegen der (gefälschten) Prognosen gar nicht,

    Wenn Sie entgegen aller Evidenz der Meinung sind, dass Sie von der Klimaforschung betrogen werden, dann kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen.

    Herzlich willkommen im rechten Lager der Klima-Pseudo-“Skeptiker”, der Mutter aller Verschwörungstheorien und dem Sammelbecken realitätsferner Spinner. :-)

  33. #34 Dr. Webbaer
    3. Juli 2011

    Herzlich willkommen im rechten Lager der Klima-Pseudo-“Skeptiker”, der Mutter aller Verschwörungstheorien und dem Sammelbecken realitätsferner Spinner. :-)

    Lustig, dass es für einige RECHTS ist, wenn man die auf dem zusätzlichen anthropogenen CO-Ausstoß von nach unterschiedlichen Schätzungen 1-4% p.a. basierende Erwärmungsprognostik ablehnt.

  34. #35 Günther Vennecke
    3. Juli 2011

    @Webbaer,

    Lustig, dass es für einige RECHTS ist, wenn man die auf dem zusätzlichen anthropogenen CO-Ausstoß von nach unterschiedlichen Schätzungen 1-4% p.a. basierende Erwärmungsprognostik ablehnt.

    Dann sehen Sie sich einfach mal an, wo z. B. in den USA das Gros der Klima-Pseudo-“Skeptiker” zu finden ist: bei den stramm rechten Republikanern, die nicht nur dadurch zeigen, dass sie ein Rad ab haben.

    Ebenfalls dort angesiedelt ist die Ablehung der Evolutionstheorie and der Glaube, dass Erde und Universum ca. 6000 Jahre alt sind.

    Ich denke, wenn man zum Thema Globale Erwärmung bei den Neonazis eine Umfrage machen würde, käme dort auch eine Mehrheit zustande, die das für einen Betrug der Wissenschaft hält.

    Gewisse Einstellungen – besonders die, die auf Dummheit basieren – sind halt nur mit einer rechten Grundhaltung in Einklang zu bringen, denn rechts ist auf Ideologie gegründet, nicht auf Fakten.

    Wie sehr auch Sie mit den Fakten auf Kriegsfuß stehen, zeigt Ihr obiger Satz, denn Ihnen fehlt völlig der Blick auf Zusammenhänge. Es reicht einfach nicht aus, eine – obendrein recht fragwürdige – Zahl, die Sie zudem nicht verstanden haben, herauszupicken und daraus eine Aussage abzuleiten, die nur Ihre Ideologie bedient.

  35. #36 Dr. Webbaer
    3. Juli 2011

    Wie sehr auch Sie mit den Fakten auf Kriegsfuß stehen, zeigt Ihr obiger Satz, denn Ihnen fehlt völlig der Blick auf Zusammenhänge. Es reicht einfach nicht aus, eine – obendrein recht fragwürdige – Zahl, die Sie zudem nicht verstanden haben, herauszupicken und daraus eine Aussage abzuleiten, die nur Ihre Ideologie bedient.

    Nun lassen Sie mal den Oberlehrer stecken und bemühen die historischen Prognosen und deren Eintreffen. – Es geht ja auch ganz undogmatisch. Vielleicht freunden Sie sich i.p. Datenlage auch einmal mit einem Stochastiker an und lassen sich beraten wie Visionen und Prognosen wirtschaft allgemein eingeschätzt werden. – Fürwahr!, niemand hält Mathematiker, gerade auch Versicherungsmathematiker, für lau und ohne Sinn und Verstand, aber die Sicht auf die Zukunft ist, wie auch die Statistik, also die Bewertung des Vergangenen, wissenschaftlich weich und -wie auch von ‘Turing’ erläutert- zu diskontieren.

    HTH
    Dr. Webbaer

  36. #37 Günther Vennecke
    3. Juli 2011

    @Webbaer,

    geht es auch ohne sinnentleertes Wortgeklingel?

    Wenn Ihnen die naturwissenschaftlichen Grundlagen fehlen, sind Sie einfach nicht in der Lage, die Zusammenhänge betreffs Globaler Erwärmung zu beurteilen.

    Ihre Argumentation ist in etwa folgende:

    Weil man bei einem Topf mit Reis, den man auf die heiße Herdplatte stellt, nicht in jedem Augenblick sagen kann, welche Temperatur der Reis an welcher Stelle einnehmen wird, es überhaupt fraglich ist, dass der Inhalt sich erwärmt.

    Dümmer geht’s nimmer.

  37. #38 Dr. Webbaer
    3. Juli 2011

    @Vennecke
    Sie haben das Wesen der Prognostik (und der Statistik :) nicht verstanden. Zudem mangelt es Ihnen an der Fähigkeit Wirtschaftlichkeitsüberlegungen anzustellen, denn selbst wenn die Klimaerwärmungsprognostik (wir erinnern uns: der zusätzliche anthropogene CO2-Ausstoß von nach unterschiedlichen Schätzungen 1-4% p.a. stört ein antizipiertes Klimagasgleichgewicht, was zu einer Erwärmung von 0,8 bis 4 Grad Celsius führen soll bis 2100) eintreffen sollte, wäre bspw. eine unilaterale oder kleinräumige Deindustrialisierung Doitschlands (oder wo Sie her- oder herauskommen) für das Ganze eher kontraproduktiv.

    Fitten Sie sich also ein wenig, lassen Sie Ihren ökologistischen Glauben mal einen guten Mann sein lassen, und versuchen Sie das Wesen der Prognostik und kooperative Zusammenhänge vom Wesen her kennenzulernen. Kann ja nicht so weitergehen mit Ihnen …

    HTH
    Dr. Webbaer

  38. #39 Günther Vennecke
    3. Juli 2011

    @Webbaer,

    wenn Sie glauben, Ihre Unkenntniss von Zusammenhängen mit reinem Wortgeklingel kaschieren zu können, unterliegen Sie einm fundamentalen Irrtum.

    Falls es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, es geht gar nicht darum zu prognstizieren, wann es in der Zukunft wo wie warm ist, es geht darum, eine erkennbar drohende Gefahr unkontrollierbarer Klimaänderungen abzuwenden. Ein Faktum, das Sie – wie alle anderen Klima-Pseudo-“Skeptiker” auch – permanent leugnen.

    Da Ihre Sicht auf die Realität durch ideologische Scheuklappen stark eingeschränkt ist, wäre es müßig, Ihr Informationsdefizit verringern zu wollen, denn Sie sind vom Typus her bildungsresistent,was Sie durch Ihre zahlreichen ignoranten und zudem psychisch verquasten Postings hinreichend belegen.

  39. #40 Günther Vennecke
    3. Juli 2011

    Diejenigen, die wie Webbaer und Turing Maßnahmen zum Klimaschutz in Frage stellen, übersehen dabei ein paar wesentliche Gesichtspunkte, die sich ebenfalls nicht durch dumme “Argumente” – an denen es den Klima-Pseudo-“Skeptikern” nicht mangelt – wegdiskutieren lassen.

    Jede nachhaltige Maßnahme zur Verringerung der CO2-Emissionen ist eine sinnvolle Zukunftsinvestition, die sich mehrfach auszahlen wird, auch unabhängig von Klimaschutzaspekten. Denn weniger CO2-Emissionen bedeutet automatisch einen sparsameren Umgang mit den fossilen Ressourcen Öl, Gas und Kohle, deren Verfügbarkeit in zunehmendem Maße schrumpft.

    Das Einsparen solcher Rohstoffe vermeidet natürlich auch kontinuierlich steigende Kosten für deren Beschaffung. Deshalb unterliegen Leute wie Webbaer einem grundsätzlichen Denkfehler, wenn sie meinen, dass diese Maßnahmen nicht wirtschaftlich seien.

    Anders als die fragwürdige These von Turing zur Abzinsung sieht es faktisch so aus, dass eine Investition heute bis zur Mitte des Jahrhunderts ein Vielfaches an Kosten vermeidet. Turing, es reicht nicht aus, Zins- und Zinseszinsrechnung rein mechanisch zu beherrschen, man muss auch begreifen, was man da tut.

    Je eher und schneller wir die unvermeidliche Umstellung auch eine nachhaltige und klimaverträgliche Energieversorgung schaffen, desto mehr profitieren wir davon.

    Auch wenn das für Ewiggestrige schwer bis unmöglich zu begreifen ist.

  40. #41 Thilo
    3. Juli 2011

    Turing: Das ist ja noch schlimmer. Angeommen, das Klima wandelt sich entgegen der (gefälschten) Prognosen gar nicht, dann wird das Ziel eingehalten und die “Klimaschützer” heften sich das als Erfolg ans Revers.

    Oder aber, das Ziel wird verfehlt, dann sagen die “Klimaschützer”, es wurde zu wenig investiert.

    Das zweite mag stimmen, das erste widerspricht der Erfahrung, wie die Beispiele Waldsterben und Ozonloch zeigen: dank Katalysatoren und besseren Filtern in Kohlekraftwerken ist das Waldsterben zumindest in Westeuropa ausgeblieben – dies wird aber inzwischen von “Skeptikern” als Beleg dafür genommen, daß es diese Gefahr nie gegeben habe. Ähnlich ist es mit FCKW und dem Ozonloch.

  41. #42 Turing
    3. Juli 2011

    Die Maßnahmen gegen das Waldsterben hatten gar keinen Einfluss. Mittlerweile hat man festgestellt, dass in den 70ern der Wald der stark gewachsen ist. (siehe Film: “Und ewig sterben die Wälder”). Ende der 70er wurden Umweltschutzmaßnahmen ergriffen, was aber andere Gründe hatte. Die Wälder sind in den 70ern gewachsen, obwohl die Maßnahmen erst Ende der 70er begonnen wurden. Für die Einführung des Katalysators gab es auch andere Motive als das Waldsterben.

    Was das Ozonloch angeht: Da wurde auch nicht hysterisch gehandelt, auch wenn einige Leute nicht zwischen Ozonloch und Ozonalarm unterscheiden können.

    @Günther Vennecke
    Eine Investition heute würde wahrscheinlich gar nichts vermeiden, genauso wie viele andere Investitionen heute niemals Gewinn abwerfen. Wer z. B. jemand ganz viel Druckerpapier kauft, um an einen Mengenrabatt zu gelangen, macht einen Fehler, wenn er das Druckerpapier nicht in überschaubarer Zeit aufbraucht, dann bleibt ein Rest übrig, der dann vielleicht vergilbt ist. Und das ist bei vielen Gütern so und genau das spiegelt der Zinseszinseffekt wider. Bei Milchprodukten ist das ganz drastisch, oder kaufen Sie heute schon den Käse, den Sie erst in drei Wochen essen wollen?

    Sozialististische Kritiker haben das bis heute nicht verstanden und polemisieren gegen die “Zinsknechtschaft”.

    Die ganzen Maßnahmen zum “Klimaschutz” dienen nur dazu, staatliche Zwangseingriffe zu rechtfertigen. Dann braucht man Behörden, Beamte, Steuern. Vor Jahren hat man die Ökosteuer eingeführt. Jetzt will man den Soli in “Ökosoli” umbenennen. Das ist der Weg in die Knechtschaft.

  42. #43 Günther Vennecke
    3. Juli 2011

    @Turing,

    siehe Film: “Und ewig sterben die Wälder”

    Sie sind ja noch viel naiver, als ich ohnehin schon annehmen musste!

    Wenn ma weiß, wer hinter diesem Film steckt, weiß man auch, was davon zuhalten ist NICHTS, absolut NICHTS!

    Die ganzen Maßnahmen zum “Klimaschutz” dienen nur dazu, staatliche Zwangseingriffe zu rechtfertigen. Dann braucht man Behörden, Beamte, Steuern. Vor Jahren hat man die Ökosteuer eingeführt. Jetzt will man den Soli in “Ökosoli” umbenennen. Das ist der Weg in die Knechtschaft.>/blockquote>

    Ach du liebe Güte! Noch so ein Simpel, der auf die Propaganda der Klima-Pseudo-“Skeptiker”-Clique hereingefallen ist. Kleiner Tipp: Lassen Sie ab sofort woanders denken und dann versuchen Sie in kleinen Schritten, nach und nach eigene Gedanken zu entwickeln.

    Mit ein wenig Übung wird das schon. Solange Sie sich aber von Typen wie den eike-Spinnern und ähnlichen debilen Rentnern für dumm verkaufen lassen, tun Sie mir einfach leid.

  43. #44 Dr. Webbaer
    5. Juli 2011

    @Turing
    Ja, das mit dem Waldsterben war eine ganz arme Sache – wer die seinerzeitigen Debatten miterlebt hat und heute noch memoriert, kann sich eigentlich nur noch grausen.
    BTW, den europäischen Wäldern ging es und geht es gut (vermutlich wegen dem zusätzlichen CO2, gell Herr Vennecke? ;):

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,768498,00.html

  44. #45 Günther Vennecke
    5. Juli 2011

    @webbaer,

    BTW, den europäischen Wäldern ging es und geht es gut

    ADS? Oder funktioneller Analphabet?

    Jedenfalls sollten Sie sich die Artikel, zu denen Sie verlinken, bis zu Ende vorlesen lassen, dann blamieren Sie sich nicht so mit Ihrem Unfug:

    Allerdings gibt es auch weniger gute Nachrichten. So stellte sich 2009 bei einer Untersuchung heraus, dass die Krone jedes fünften Baums so licht war, dass er entweder als krank oder tot eingestuft werden musste.

    20% der Bäume sind krank oder tot und das nennen Sie “gut gehen”?

    Na ja, mit der Realität haben Sie ja schon immer auf Kriegsfuß gestanden, wie man problemlos Ihren Postings entnehmen kann.

  45. #46 Dr. Webbaer
    5. Juli 2011

    @Vennecke
    Kranke Bäume sind normal, es lebt sich nicht immer sozusagen mit Sahnehäubchen in der freien Natur, bei Ihnen scheint die Krone ja auch krank. – Aber es schaut eben doch besser aus als vor einigen Jahren.

  46. #47 Günther Vennecke
    5. Juli 2011

    @Webbaer,

    Aber es schaut eben doch besser aus als vor einigen Jahren.

    Na, mal wieder dank Unkenntnis den Mund zu voll genommen?

    Erst geht es dem Wald Ihrer Aussage nach gut und jetzt geht es ihm nicht mehr so schlecht wie noch vor ein paar Jahren.

    Sie lügen sich Ihre “Fakten” so zurecht, wie es Ihnen jeweils in den Kram passt. Aber das bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Jeder, der mehr als drei Postings von Ihnen gelesen hat, weiß das.

  47. #48 Dr. Webbaer
    5. Juli 2011

    @Vennecke
    Also bei Ihnen schaut es besser aus als vor einigen Jahren. Man kennt sich ja schon ein wenig länger. – Dem Wald ging es immer recht gut.

    Nur 20% der Bäume auf dem absteigenden Ast? – Da können die Menschen (vs. Bären) doch neidisch gucken!

    MFG
    Dr. Webbaer

  48. #49 Wm
    6. Juli 2011

    Lieber Webbaer, lange nicht mehr gehört. Wie ist das werte Befinden?
    Als nicht mehr ganz junge Mäusin kennt die Wm die Alarmisten nur allzu gut. Einst fürchteten sich diese vor einer Eiszeit, dann vor dem “Waldsterben”, obwohl es dem Wald nie sonderlich schlecht ging [1], jetzt ist es die Erwärmungskatastrophe. Das hat so etwas unglaublich christliches an sich, findet der geschätzte Wb nicht auch?
    Ansonsten liebe Grüße, Wm liest hier nur mehr unregelmäßig mit, eben auch aus erwähnten Gründen.

    MFG
    Wm

    [1] Wm aus eigener Erfahrung wissen. BTW, Wm eine der wenigen Damen mit Jagdprüfung, aber dafür mit noch mehr Freude und Begeisterung. LOL.

  49. #50 Dr. Webbaer
    6. Juli 2011

    Alles im Grünen, werte Webmaus. – “MItlesen” empfiehlt sich idT nicht. Zeitvergeudung. Wb allerdings zZ ohnehin ohne besonderen Anspruch im Web unterwegs. – Von Ihrer werten Gesellschaft einmal abgesehen …

    MFG + hoffen es Ihnen gut gehen
    Dr. Webbaer

  50. #51 michael
    6. Juli 2011

    > – “MItlesen” empfiehlt sich idT nicht.

    Schnösel Bär und Maus gehen mal besser schnell in die Heia, statt der senilen Bettflucht zu frönen. Sonst kommt noch der Altenpfleger vorbei!

  51. #52 Günther Vennecke
    6. Juli 2011

    @Wm,

    nach Inhalt und Diktion zu urteilen, haben Sie tatsächlich einen Jagdschein. :-))))))))