Eigentlich fehlt mir diese Woche – wieder mal – die Zeit, mich vernünftig um das Blog zu kümmern – diesen aktuellen Vorgang in meiner unmittelbaren Nähe wollte ich jetzt aber doch nicht unkommentiert lassen: Die BASF zieht die fälligen Konsequenzen aus den andauernden Angriffen und schließt mit sofortiger Wirkung ihre Gentechnik-Sparte in Gatersleben.

Nach Jahren politischer Attacken – sogar hier im beschaulichen Wernigerode wird ja schon seit einiger Zeit mit Monsanto-Kritik um Wählerstimmen geworben – Demonstrationen, “Feldbefreiungen” (Vorsicht: Link geht zu Organisator) und Feldzerstörungen haben die mitteldeutschen Gentechnik-Gegner etwas erreicht, an dem Grün-Rot in Baden-Württemberg noch arbeitet: Die Mitte Deutschlands ist auf dem besten Weg zur gentechnikfreien Zone:

„Schwerer Rückschlag für die deutsche Pflanzenforschung: Wegen der breiten Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft verlagert der Konzern BASF diese Sparte komplett in die USA. Die Zentrale der Pflanzengentechnik werde von Limburgerhof in den US-Bundesstaat North Carolina verlegt, teilte BASF mit. Davon ist auch ein BASF-Forschungsunternehmen in Gatersleben betroffen. Der Standort mit 57 Mitarbeitern wird aufgegeben.”

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Damit fallen nicht nur 57 gutbezahlte Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region weg, sondern es stehen auch noch 57 hochqualifizierte Wissenschaftler auf der Straße, die sich sehr wohl überlegen werden, ob sie mit ihren Familien und ihrem – im steuerfinanzierten Studium erworbenen – Know-How nicht gleich ihrem Arbeitsplatz in die USA hinterherziehen – oder sich zumindest mittelfristig auf eine Karriere außerhalb Deutschlands orientieren. Im Gegensatz zum Präsidenten des Bauernbundes, der – wie weiland Erich Honecker den DDR-Flüchtlingen – den Forschern „keine Träne nachweint”, zeigt sich Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aikens im Gespräch mit der MZ betroffen:

„Ich bedaure den Abzug und halte ich für kein gutes Signal für den Forschungsstandort Deutschland. Ob wir uns den Verzicht auf solche Technologien leisten können, wird die Zukunft zeigen.” Nötig sei eine ideologiefreie Diskussion, wenn die Probleme der Welternährung gelöst werden sollen.

Die Gentechnik-Gegner werden das vermutlich anders sehen.

Hungern mussten sie ja wahrscheinlich auch noch nie.

Gegen Gentechnik und Massentierhaltung - Genfood nein Danke TR_01444

Kommentare (177)

  1. #1 Cyberdroid
    17. Januar 2012

    Ich glaube, eine generelle Wissenslücke ist das größte Problem bei der Diskussion. Viele Leute wissen nicht wirklich, was Gentechnik wirklich bedeutet. Und scheinen dann zu glauben, dass hier Dr. Moreau am Werk ist.

    Monsanto hingegen ist ein ganz anderes Thema, und diese beiden sollte man nicht vermischen.

  2. #2 Gast
    17. Januar 2012

    Hältst Du diese Polemik wirklich für notwendig? Die Annahme, grüne Gentechnik helfe, den Welthunger zu besiegen, ist … gewagt Zumindest sollte sie nicht hier als ultimative Weisheit verkauft werden.

  3. #3 Christian Reinboth
    17. Januar 2012

    @Cyberdroid:

    Monsanto hingegen ist ein ganz anderes Thema, und diese beiden sollte man nicht vermischen.

    Völlig richtig – ich bin auch kein Freund gewisser Lizenz- oder Patentmodelle. In der politischen Diskussion vor Ort ist mir allerdings schon mehrfach aufgefallen, dass Monsanto gerne als “Strohmann” aus dem Schrank geholt und öffentlich vorgeführt wird, auch wenn es eigentlich um ganz andere Dinge geht. Beispiel: Podiusmdebatte zur letzten Landtagswahl (muss mal schauen, ob ich das Video noch irgendwo finde): Kaum fiel da das Wort “grüne Gentechnik” ging es insbesondere einem Kandidaten plötzlich nur noch um Monsanto – und das, obwohl die hier weit und breit nicht aktiv sind, sondern die grüne Genforschung in Mitteldeutschland ganz andere Akteure hat (die man ja nun nach und nach erfolgreich aus dem Land treibt…). So leicht darf man es sich einfach nicht machen…

  4. #4 G.J.
    17. Januar 2012

    Sehr gut, basisdemokratische und aktionistische Bewegungen können tatsächlich noch etwas erreichen.

  5. #5 Ex-Esoteriker
    17. Januar 2012

    Das stimmt, wer nix weis, muss alles glauben, sage ich mal.

    So schaut es auch mit den Leuten aus, muss zugeben, bevor ich den Blog hier über Gentechnik gelesen habe, war ich auch gegen Gentechnik, aber hier habe ich ja erfahren, dass Gentechnik sehr wichtig ist (z.B. Insulinproduktion) und das streng genommen Gentechnik schon seit 6000 Jahren (!!!) betrieben wird und wurde, glaube, dies lautete anders: Pflanzenkreuzungen.

  6. #6 Christian Reinboth
    17. Januar 2012

    @Gast:

    Die Annahme, grüne Gentechnik helfe, den Welthunger zu besiegen, ist … gewagt.

    Es behauptet ja auch kein Mensch, dass grüne Gentechnik der allein seligmachende Weg zur Lösung der Welternährungsprobleme ist. Viele Optionen haben wir allerdings nicht: Algen, grüne Gentechnik und politischer Wandel – das dürfte es im Wesentlichen gewesen sein. Und wenn man sich mal auf der Webseite anschaut, was die BASF in Gatersleben eigentlich gemacht hat, dann sieht man sehr schnell, dass die dort unter anderem daran gearbeitet haben, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Pathogene, d.h. gegen Krankheitserreger zu machen. Und wenn das nicht wünschenswert ist….

  7. #7 Christian Reinboth
    17. Januar 2012

    @G.J.: In eine Forschungseinrichtung einzubrechen, dort Wachleute zu bedrohen oder anzugreifen (wie es auch hier schon vorgekommen ist) und Sachschäden anzurichten, nur weil einem nicht passt, an was dort – legal – geforscht wird, ist alles mögliche aber ganz sicher nicht “basisdemokratisch”. Im übrigen kommen die Grünen – die einzige hier im Landtag vertretene Partei, die grüne Gentechnik vollkommen ablehnt – gerade mal auf 7% – ausgehend von den Ergebnissen der letzten Landtagswahl in 2011 – so wahnsinnig groß kann also die “Basis”, die so etwas möchte, gar nicht sein, zumal sich ja auch die Grünen gegen gewalttätige und illegale Aktionen aussprechen….

  8. #8 Dierk
    17. Januar 2012

    @G.J.

    Aktionismus erreicht immer nur, die eigenen, womöglich hehren, Ziele lächerlich zu machen, daher wird der Begriff praktisch immer negativ konnotiert verwendet.

    Viel schlimmer ist Ihre seltsame Auffassung davon, was Demokratie ist. Wenn wir Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung von Interessen anerkennen [in Ihrem Fall sogar: gutheißen], ist die daraus resultierende Gesellschaft eine sozialdarwinistische schlimmster und simpelster Art. Da mag es noch eine vage Hülle demokratischer Elemente geben, wie z.B. die Wahlen im Iran oder in Kuba, die keinerlei Bedeutung haben.

    So wenig ich Ihnen die Tür eintreten und ihre Stereoanlage zerschlagen darf, weil mich ihr Musikgeschmack ankotzt, so wenig dürfen Sie [oder Menschen, die zumindest etwas Mut aufbringen], Forschungseinrichtungen zwerstören.

  9. #9 para
    17. Januar 2012

    @Gast

    Die Annahme, grüne Gentechnik helfe, den Welthunger zu besiegen, ist … gewagt Zumindest sollte sie nicht hier als ultimative Weisheit verkauft werden.

    Abgesehen davon das hier niemd irgendwo etwas von einer “ultimative Weisheit” erwähnte – es ist doch immer wieder “grandios” sowas zu lesen. Weil die Grüne Gentechnik nicht den Welthunger komplett “abschaffen” kann, soll man sie auch nicht nutzen dürfen um die Folgen von Mangelernährung und Hungerproblem zumindest zu lindern. —- Sicherheitsgurte in Auto sollte man auch weglassen, die verhindern ja auch keine Verkehrstote…. eine “betechende Logik” …

  10. #10 docfalcon
    17. Januar 2012

    Selber schuld. Wer sich in Kommuniktation und Offenheit auf einer Spin-Stufe mit der Tabakindustrie begibt, braucht sich auch nicht wundern, wenn ihm genau das gleiche Mißtrauen entgegenweht wie den damaligen hochopportunistischen “Wissenschaftlern”. Das PR-Desaster “Grüne Gentechnik” lässt sich in Europa nicht mehr retten, das ist mittlerweile den meisten Firmen klar. Und warum? Weil es diese Industrie nicht geschafft hat, Einwände mit Fakten zu zerstreuen. Und manche ungeliebten Tatsachen von ihren Apologeten einfach ignoriert werden. Kritische Studien werden immer erst als “methodisch schwach” diffamiert, gleich, welche Denkanstöße daraus gezogen werden könnten. Ich “durfte” mich mit Tobias bei WeiterGen mal länger über dieses Thema hin auseinandersetzen; spätestens, als er mir versucht hat, zu erzählen, dass die Abstandsvorschriften so großzügig sind, dass Pollen nicht so weit fliegen könnten, waren Gentechnikbefürworter leider nicht mehr ganz so ernst zu nehmen, denn das tun diese blöden Pollen halt durchaus: Überraschend weit fliegen. Und so geht es mit der selektiven Wahrnehmung der wissenschaftlichen Gemeinde weiter… “Wir als Wissenschaftler haben uns das ausgedacht und es ist doch nur eine Fortsetzung sowieso schon angewandter Technik, also ist es auch gut.”
    Und genau deshalb trauen uns immer weniger Menschen. Und genau deshalb sind die Klimaskeptiker so eine große Strömung. Und genau deshalb kann ich dieses herablassende arrogante “Ihr dummen Gentechnikgegner vernichtet Arbeitsplätze” nicht mehr hören, denn diese Arbeitsplätze haben wir schön selber vernichtet. Durch beschissene Kommunikation, durch doofe Rechtsstreits basierend auf noch bescheuerterem Patentrecht, durch die Weigerung, partielle Irrtümer zuzugeben.

  11. #11 doublemoth
    17. Januar 2012

    Ich finde das sehr traurig und hätte echt mal Lust eine Gegendemonstration zu organisieren.

  12. #12 rainer
    17. Januar 2012

    @doublemoth
    “Ich finde das sehr traurig und hätte echt mal Lust eine Gegendemonstration zu organisieren.”
    Ich auch! Wer noch?

  13. #13 Alex
    17. Januar 2012

    Wie ein beleidigtes Kleinkind wegzurennen, kann aber auch keine Lösung sein. Wissenschaft findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern immer im gesellschaftlichen Kontext. Zu einer der wichtigsten Aufgaben von Forschern gehört es daher auch, um Akzeptanz für ihre Arbeiten zu werben, für sie zu kämpfen. Das haben die Befürworter der grünen Gentechnik mit ihrer oftmals arroganten Haltung leider sträflich vernachlässigt.

  14. #14 para
    17. Januar 2012

    @docfalcon

    Welche “kritischen Studien” sind denn gemeint die diffamiert werden ? Man nehme nur die oft zitierten Monarchfalter-Studie (Losey et al. 1999) sowie die an den Florfliegen (Hilbeck et al. 1998) – beide waren methodisch schwach, da braucht es nicht zu “diffamieren”. Zur Erinnerung, im Labor wurden die Larven bis zur der 30-Fache Konzentration der tatsächlich auftretenden Menge des Toxin ausgesetzt. (u.a. Zusammengefasst bei Chapman und Burke, 2006).

    Weil es diese Industrie nicht geschafft hat, Einwände mit Fakten zu zerstreuen.

    Wenn es doch mal Einwände wären auf die man eingehen kann- doch es wird ja überwiegend nur “dagegen” geschrien– da kann man schlecht mit “Fakten” entgegen kommen. Hinzu kommen dann “mögliche gesundheitliche Schäden für Mensch und Tier” ohne diese zu bennnen so wie das alte Märchen vom ach so armen kanadischen Bauer Schmeiser (ich habe so einen klassischen Anti-Flyer gerade hier).
    Zu den Pollen – allein in Europa gibt es verschiedene Abstände, vergleich nur mal die Niederlande mit Deutschland. So wie du es hier suggerieren willst, dass “alle gleich” reagieren und irgendwas ignorieren ist es eher deine selektive Wahrnehmung.

    Letztlich scheinst du wohl auch übersehen zu haben das man diesen “Ettappensieg” mit Gewalt errungen hat. Da mit “selber schuld” entgegen zu kommen ist doch sehr absurd.

  15. #15 para
    17. Januar 2012

    @Alex

    Zu einer der wichtigsten Aufgaben von Forschern gehört es daher auch, um Akzeptanz für ihre Arbeiten zu werben, für sie zu kämpfen. Das haben die Befürworter der grünen Gentechnik mit ihrer oftmals arroganten Haltung leider sträflich vernachlässigt.

    Kannst du dafür bitte Beispiele bringen ? Besonderns die “oftmals arrogante” Haltung betrifft.

  16. #16 Georg Hoffmann
    17. Januar 2012

    @Gast
    “Die Annahme, grüne Gentechnik helfe, den Welthunger zu besiegen, ist … gewagt”

    Kaum:http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Reis

    @axel
    “Wie ein beleidigtes Kleinkind wegzurennen, kann aber auch keine Lösung sein.”
    Globalisierung? Schon mal gehoert. Wer das Dreifache woanders verdient und obendrein seine Forschung weiter betreiben darf, sagt zum Abschied nichtmals Servus.

    @Christian

    Eine saturierte deutsche und gruene Mittelschicht hat sich von der Naturwissenschaft verabschiedet, von den realen Problemen einer stark bevoelkerten Erde, kurz von der Realitaet.

  17. #17 Spoing
    17. Januar 2012

    Ich weiß nicht wer die Bezeichnung “Grüne” Gentechnik erstmal eingeführt hat, aber ich finde es ganz witzig, dass speziell die “grüne” die böse ist.
    (wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich hierbei also ausschließlich um Nahrungspflanzen?)

  18. #18 Christian Reinboth
    17. Januar 2012

    @Alex:

    Wie ein beleidigtes Kleinkind wegzurennen, kann aber auch keine Lösung sein.

    Davon kann gerade im Hinblick auf Gatersleben keine Rede sein, insbesondere der ehemalige Landesfinanzminister Dr. Horst Rehberger setzt sich über den Verein Innoplanta seit Jahren vor Ort für Transparenz und Aufklärung in Sachen grüne Gentechnik ein. Es ist nur so – auf jeden Wissenschaftler, der gewillt ist Aufklärung zu betreiben, kommen zehn “Aktivisten”, die zwar oft in Sachfragen wenig Ahnung haben, dafür aber 150%ig von ihrer Sicht der Dinge überzeugt sind und dementsprechend auftreten. Dagegen kann man nur schwer ankommen – und wer jahrelang angefeindet, behindert, zum Buhmann gemacht und sogar bedroht wird, packt eben irgendwann die Koffer. Daran kann ich nichts kleinkindhaftes entdecken. Ohnehin ist es für BASF als Unternehmen eine relativ sinnvolle Entscheidung zu sagen: Wir gehen dorthin, wo wir nicht angefeindet werden. Die Forscher, die nun wohl vorerst arbeitslos sein werden, haben den Standortwechsel sicher nicht herbeigesehnt…

  19. #19 Dyrnberg
    17. Januar 2012

    Plakativ formuliert: Ich sehe ja ein, wenn jemand sagt: ich möchte das zeug nicht essen. mir persönlich macht gentechnisch verändertes essen am teller zwar genauso wenig aus wie eben unser übriges essen auch genetisch verändert auf dem teller landet. aber: essen ist nicht streng rational. wenn das einer nicht will, dann will er es nicht.

    wo der protest meines erachtens aber übers ziel hinaus schießt, ist, wenn er auf forschung fokussiert. grundlagenforschung muss möglich bleiben. angesichts zunehmender wetterextreme gerade auch in anderen regionen der erde ist forschung an unserer landwirtschaft notwendiger denn je. idealerweise sollte eine gesellschaft der forschung wenn es technologien betrifft, deren risiken bislang… überschaubar blieben, nicht nur tolerierend, sondern wohlwollend gegenüberstehen, ist forschungsfreiheit doch ein zentrales leitprinzip unserer gesellschaft (und mit eine basis unseres wohlstandes.)

    Hab dazu letztens auch publiziert. In sauberen, wissenschaftlichen Sätzen. Nicht wie hier unter dem Eindruck der Geschehnisse in Alltagssprache. Vgl: http://www.amazon.de/Gr%C3%BCne-Gentechnik-Zwischen-Forschungsfreiheit-Anwendungsrisiko/dp/3832969705/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326806766&sr=8-1

  20. #20 Torben Hoffmeister
    17. Januar 2012

    Georg Hoffman: Eine saturierte deutsche und gruene Mittelschicht hat sich von der Naturwissenschaft verabschiedet…
    Dem ist nichts hinzuzufügen. Was zählen schon Fakten und Daten, wenn man eh alles besser weis. Der Rückzug von BASF aus Deutschland wird als “Sieg der Zivilgesellschaft” gefeiert, dümmer gehts nimmer. Oder doch ?
    Anderes Thema, aber ebenfalls sehr emotional:
    http://www.bfr.bund.de/cm/343/antibiotika-resistenzen-aus-sicht-der-risikokommunikation.pdf
    Man betrachte Folien 10 und 14. Kurze Interpretation: Angst vor allem, aber von nichts ne Ahnung.
    Und diese Feststellung zum naturwissenschaftlichen Bildungsnotstand der Bevölkerung hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern ist die Zustandsbeschreibung einer satten Gesellschaft, die dabei ist, sich durch die Kultivierung von Mythen und Legenden anstelle Wissensaneignung auch noch das Denken abzugewöhnen.

  21. #21 schak
    17. Januar 2012

    @Autor
    Willkommen in Österreich (ischen) Verhältnissen :)

    @Torben
    Genauso ist es. Vollgefressen und mit bester medizinischer Versorgung lässt es sich leicht auf Voodoomedizin und gegen Gentechnik setzen. ich find das immer extrem abfällig gegenüber Gegenden wo Leute verhungern oder an Masern krepieren.

    Leider tun die führenden Saatgutfirmen ja ‘alles menschenmögliche’ um die prinzipiell sinnvolle Gentechnik so richtig mies darzustellen nur wegen Profitgier (z.B. Terminatorgen usw.).

    @Dyrnberg
    Das Hauptargument gegen Forschung ist ja immer, dass dann am Freigelände Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen frei werden und dann der Nachbar nicht mehr mit gentechnikfrei werben kann. Ist IMO sogar nachvollziehbar.

    Andererseits, was ist das Problem daran auf das Essen draufzuschreiben dass man gentechnik benutzt ? Die Kunden werden dann schon entscheiden und wenn die das nicht wollen /warum auch immer) dann wird es sich nicht durchsetzten.

    Das könnte nur dumm werden wenn wir dann doch Gentechnik brauchen und das KnowHow aber in China ist.

  22. #22 pfiffig
    17. Januar 2012

    @schalk
    Terminatorgen” war eine der möglichen Überlegungen auf die unkontrollierbare Ausbreitungsmythen der Gentechnikgegner

    Was ich aber viel interessanter bei Gentechnikgegnern finde.
    Sobald es in den Urlaub geht sind alle bedenken (insbesondere unkontrollierbare Ausbreitung) bzgl. grüner Gentechnik nicht mehr vorhanden.
    Urlaubsländer die definitv zu meiden wären:
    Der komplette amerikanische Kontinent
    Australien, Neuseeland, Israel, Spanien, Südafrika, China, Indien (um nur ein paar zu treffen.

    Haben diese verantwortungslosen Gesellen nichts besseres zu tun als durch ihre Reisen möglichen “Genpollen” ins saubere Deutschland zu importieren?

  23. #23 Kesselflicker
    17. Januar 2012

    Kann sich noch jemand an Contergan erinnern? Woher wollt ihr wissen das Gentechnisch veränderte Pflanzen so ungefährlich sind und wenn, warum wird es nicht im großen Stil publiziert?
    Forschung ja, aber bitte im Labor und nicht auf dem Feld. Zwei Sachen die niemand braucht: Atomstrom und gentechnisch veränderte Lebensmittel.
    Ein Welthungerproblem gäbe es nicht wenn die Verteilung gerechter wäre.
    In der westlichen Welt wird in Privathaushalten viel weggeschmissen (nicht bei mir). In der Industrie läßt man große Mengen verderben nur um die Preise zu halten oder aus anderen nichtigen Gründen. Bevor es die Tafeln gab haben Supermärkte ihre abgelaufenen Waren im Container entsorgt, teilweise auch heute noch. Wer es rausholen will begeht einen Diebstahl.
    Wozu braucht ihr die Gentechnik? Um Arbeitsplätze in der Abfallbeseitigungsindustrie zu schaffen?
    Warum nicht gleich Suchtkliniken abschaffen, das sichert Arbeitsplätze beim Koka-Anbau, in der Logistik und bei der Endverteilung.
    Mahlzeit!

  24. #24 Kretzer
    17. Januar 2012

    Ich rate dazu, cool zu bleiben. Der Forschungsstandort Deutschland hat nicht nur einen Verlust, sondern fast gleichzeitig einen wichtigen Neuzugang zu verzeichnen:

    ‘Die Eröffnung bedeutet nicht nur einen wichtigen Schritt für den Forschungsstandort Deutschland,…’

    So lässt sich unsere Wissenschaftsministerin Annette Schavan bei der Eröffnung des bundesweit ersten Zentrums für Islamische Theologie in Tübingen zitieren: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1262705

    Weiter so. Ersetzen wir (natur-) wissenschaftliche Grundlagenforschung durch religösen Hokuspokus aller Provenienz und stärken wir so den “Forschungsstandort Deutschland”. Unglaublich, dass man mit so einer Haltung Wissenschaftsministerin werden konnte.

  25. #25 Kesselflicker
    17. Januar 2012

    Peinlich für eine Wissenschaftsministerin.
    Laßt uns ein paar steinerne Götzen aufstellen und sie anbeten !
    Wer würde mitmachen?

  26. #26 Yes
    17. Januar 2012

    Die Gentechnik ist vollkommen verstanden und absolut risikolos. Das haben seriöse Studien bewiesen. Wer das bestreitet oder sogar Angst davor hat, glaubt sicher auch an den Weihnachtsmann oder an Horoskope. Wir füttern unsere Kinder ausschließlich mit genetisch verbesserten pflanzlichen oder tierischen Produkten – und sie gedeihen prächtig. Wenn man erstmal begriffen hat, dass die Natur – seit Millionen Jahren – auch nur mit Wasser kocht (man stelle sich das vor!), leuchtet sofort ein, daß da noch reichlich Verbesserungen möglich sind, ein frischer Wind eben. Der Mensch ist nicht umsonst das Maß aller Dinge. Und von wegen mit “Gift und Genen” immer gegen Monsanto zu wettern, das ist mal wieder typisch für die dicken Bäuche – das sind Wissenschaftler, Leute, anders als Ihr, und die wissen schon, was sie tun, und das kann nur gut für uns alle sein – Roundup z.B. habe ich in den USA kennengelernt, und das ist einfach brilliant. Und das Beste: das Zeug schmeckt auch noch besser als eine “gewöhnliche” Sojabohne.

  27. #27 Georg Hoffmann
    17. Januar 2012

    @Kesselflicker

    “Wozu braucht ihr die Gentechnik? Um Arbeitsplätze in der Abfallbeseitigungsindustrie zu schaffen?”

    Ja das hauptsaechlich und dann aber noch um ein paar Millionen Menschenleben zu retten. Aber nur en passant.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Reis

  28. #28 Rarehero
    17. Januar 2012

    Zwei Sachen die niemand braucht: Atomstrom und gentechnisch veränderte Lebensmittel.

    Tatsächlich sind es die vermeintlich natürlichen und ach so gesunden Lebensmittel, vor denen man sich fürchten sollte. Pestizide, natürlich aber vor allem durch die Behandlung durch den Menschen entstandene Toxine und allerlei Allergene, all das landet mit dem leckeren, nicht-transgenenen Gemüse auf den Tellern der Menschen und macht sie krank. Transgene Lebensmittel kann man jedoch von der Notwendigkeit einer Behandlung mit Pestiziden oder von der Möglichkeit einer Wechselwirkung, die zur Bildung von Toxinen führt, oder schlicht von Allergenen befreien. Und nebenbei steigert man auch noch den Ertrag und den Nährwert der Lebensmittel um bis zu zwei Drittel, was die Sache mit der “gerechten Verteilung” gleich ein wenig einfacher macht.

    Häufig verlangen Kritiker nach einem ultimativen Beweis für die Sicherheit der Gentechnik, und wenn dieser Beweis nicht erbracht wird, fühlen sie sich in ihrem Halbwissen und in ihren Ängsten bestätigt. Tatsächlich kann es aber niemals einen endgültigen Beweis für die Sicherheit einer Technologie. Niemand kann endgültig ausschließen, dass die Gentechnik nicht vielleicht doch gefährlich ist, dass sie nicht vielleicht doch bisher unbekannte Allergene und Toxine in den Lebensmitteln hervor bringt. Das Gleiche gilt aber auch für die Technologien, die wir zur Zeit verwenden und von der wir wissen, dass sie alles andere als sicher ist – während in 25 Jahren Forschung für den Menschen keine Gefährdung durch grüne Gentechnik nachgewiesen werden konnte.

    Dennoch habe ich Bedenken. Eine Nutzpflanze, die immun gegen Schädlinge ist, daher nicht mit Pestiziden behandelt werden muss und keine Toxine und keine Allergene produziert klingt toll, aber was wenn man dadurch ein Glied aus der Nahrungskette entfernt, was nicht absehbare Folgen für die lokale Flora und Fauna nach sich zieht? Das ist vielleicht ein Faktor, den ich im Augen behalten würde. Andererseits, der Flora und Fauna rund um unsere landwirschaftlichen Nutzflächen gefällt es sicherlich auch nicht, mit Pestiziden behandelt zu werden.

    P.S.: Andere Möglichkeiten der Genforschung an Pflanzen sind zum Beispiel Pflanzen, die deutlich mehr Boden verdichten und stabilisieren können als herkömmliche Pflanzen und so Erdrutsch-Ereignisse verhindern können. Da fragt der Deutsche jetzt vielleicht, wofür man das denn braucht, aber die Menschen in Überschwemmungs- und Monsungebieten wären dankbar für eine solche Pflanze.

    P.S.S.: Und natürlich brauchen wir auch den Atomstrom. Oder zumindest die Forschung am Atom. Wir wollen doch schließlich irgendwann den produzierten Müll wieder los werden, nicht wahr? Oder wollt ihr den Müll bis zum Ende aller Tage in Gorleben stehen lassen?

  29. #29 a+
    17. Januar 2012

    @Christian & Georg: Was spricht gegen Züchtung als Mittel gegen den Welthunger?

    Ganz klar und deutlich: Ich habe direkt und unmittelbar erfahren, was roundup-ready-Baumwolle in Westafrika bedeutet. Kommt mir an der Stelle nicht mit Welthunger, sonst werde ich hier sehr ausfallend!

    Zu eurer Argumentation: Ich kapier ja, dass ihr Forschung wollt. Mir hat’s auch Spaß gemacht, A. tumefaciens unter Strom zu setzen oder mit Gold zu beschießen. Aber bisher hat mir noch *niemand* (erst recht kein Fachfremder!) vernünftig erklären können, warum denn der Sprung zur kommerziellen Anwendung so wahnsinnig wichtig ist. Sorry, zwar dauert Züchtung, und transgenes Zeugs bekommt man so eben eher nicht hin. Aber brauch man’s?

    Meine Meinung: Grundlagenforschung: klar! Gern auch hier. Aber nicht mit Industriefinanzierung. Und – Anwendung: noch LANGE nicht. Ein gutes Zeichen wäre daher, wenn BASF & Co die komerzielle Forschung einfach bleiben ließen.

  30. #30 s.s.t.
    17. Januar 2012

    @Kesselflicker

    Kann sich noch jemand an Contergan erinnern?

    Was, bitteschön, hat Contergan um alles in der Welt mit Gentechnik zu tun? Contergan ist übriges ein sehr wertvolles Arzneimittel, sofern man die Kontraindikationen beachtet, so wie es bei allen Arzneimitteln sein sollte.

    Als nächstes kommen sicherlich Atombomben.

    Forschung ja, aber bitte im Labor und nicht auf dem Feld.

    Ja ja, aus den Augen, aus dem Sinn.

    Ein Welthungerproblem gäbe es nicht wenn die Verteilung gerechter wäre.

    Wenn alles so einfach wäre. Und die Phösen sind auch wieder klar erkannt:

    a. Der Westen ansich und besonders im Einzelnen
    b. Die Industrie (wer auch immer das ist).

    …das sichert Arbeitsplätze beim Koka-Anbau…

    Und weils so schön ist, noch’n Strohmann.

  31. #31 para
    17. Januar 2012

    @Rarehero

    ich kann dir nur zustimmen, bis auf einen Punkt…

    Dennoch habe ich Bedenken. Eine Nutzpflanze, die immun gegen Schädlinge ist, daher nicht mit Pestiziden behandelt werden muss und keine Toxine und keine Allergene produziert klingt toll, aber was wenn man dadurch ein Glied aus der Nahrungskette entfernt, was nicht absehbare Folgen für die lokale Flora und Fauna nach sich zieht?

    (mind.) Drei Dinge scheint man bei der Diskussion zu vergessen.
    1. GMOs bedeutet nicht automatisch “produzieren eigenes Toxin” z.B. (Amflora, Golden Rice)
    2. GMOs produziere wenn, nur ein bestimmtes Gift, Pestizide werden also immernoch benutzt. Diese sind dann aber gezielter und keine Breitband-Pestizide.
    3. Nimmt man den konventionellen Anbau, so werden dann eben besagte Breitband-Pestizide verwendet, so dass die Folgen für Flora/Fauna diesselben (wie bei den GMOs) sind -> es stirbt alles, was auf dem Acker nichts zu suchen hat.

    @Kessel

    Wozu braucht ihr die Gentechnik?

    …höhere Erträge, robustere Pflanzen, nährstoffreichere Sorten, Verzicht auf Breitbandpestizide- damit verbunden a) niedrigere Kosten b) weniger Vergiftungsfälle unter Arbeitern/Verbraucher c) geringere Kontaminierung, Minimierung der Risiken das Wildpflanzen mit Ackerpflanzen hybridisieren… ist eine lange Liste.
    und btw.

    Ein Welthungerproblem gäbe es nicht wenn die Verteilung gerechter wäre.

    Steile These, kannst du die auch belegen ? — und nebenbei, liefere doch bitte gleich eine Definition bei *wie* man “gerecht Verteilt”.

  32. #32 Heiner
    17. Januar 2012

    Wie man gerecht vertreibt, wurde gerade bewiesen; leider nicht zum ersten Mal. Manchmal wiederholt sich Geschichte, grün-fortschrittsvergessen, wie wir in Deutschland ab und zu mal sind. http://www.gruenevernunft.de/node/1652

  33. #33 Spoing
    17. Januar 2012

    @Kesselflicker:
    “Ein Welthungerproblem gäbe es nicht wenn die Verteilung gerechter wäre.”
    Das ist eines meiner Lieblingsargumente! Dann halte ich mal dagegen: Wie können sie sich nur ruhigen gewissens mit süßwasser Duschen (und sogar fürs Klo benutzen), solange Menschen verdursten?

    Und selbst wenn man mal die logistische Unmöglichkeit der Verteilung in der heutigen Welt bei seite lässt; Was passiert wohl in einem hungernden Land wenn man dort belibig viel Essen hin karrt? Dieses moralische Dilemma der totalen Abhängigkeit (aus Hilfsleistungen heraus entstanden) kann man in Afrika super beobachten!

  34. #34 Kesselflicker
    17. Januar 2012

    Ich denke ich war deutlich in meinem Kommentar. Um den Welthunger zu bekämpfen ist wohl die dümmste Ausrede für Genmanipulationen. Glaubt ihr wirklich eine Hungersnot in Afrika interessiert die jenigen die diese Forschungen bezahlen?
    Solche Behauptungen aufzustellen während die Industrienationen immer noch die “dritte Welt” beraubt ist entweder dreist oder dumm.

    @ s.s.t.
    Beim Contergan waren die Langzeitfolgen nicht erforscht, genau wie bei der Gentechnik.
    Nicht aus den Augen aus dem Sinn, einfach nur runter vom Feld um andere Pflanzen nicht zu kontaminieren.

    Ich hoffe das es sich in De nicht durchsetzt.
    Auch die Kartoffel hat eine Bevölkerungsexplosion in Europa hervorgerufen aber war das gut? Um so größer ist das Sterben wenn doch wieder ein Engpass entsteht.
    Irgendwann ist der Planet sowieso voll.
    Kennt ihr den?

    Treffen sich zwei Planeten.

    Fragt der eine: Und wie geht`s dir so?

    Antwortet der Andere: Ach gar nicht so gut. Ich habe Homo Sapiens!

    Der erste: Autsch, das kenne ich. Aber mach Dir keine Sorgen, das geht vorbei!

  35. #35 Kesselflicker
    17. Januar 2012

    Klar, und deswegen schenken wir denen unsere mutierten Pflanzen und alles ist in Ordnung. So einfach ist es auch nicht.
    Aufklärungsarbeit für Kondome würde AIDS und die unkontrollierte Bevölkerungsexplosion bekämpfen!

  36. #36 para
    18. Januar 2012

    @Kesselflicker

    leider liest man bei dir sehr deutlich heraus das du nur “dagegen” hinterherufst, ohne wirklich eine Ahung von der Technik zu haben-zumindest macht es den Eindruck…

    Um den Welthunger zu bekämpfen ist wohl die dümmste Ausrede für Genmanipulationen.

    Hunger und Mangelernährung kann man dank jener Technik lindern

    Glaubt ihr wirklich eine Hungersnot in Afrika interessiert die jenigen die diese Forschungen bezahlen?

    Warum nicht ? Was spielt das überhaupt für eine Rolle ?

    Beim Contergan waren die Langzeitfolgen nicht erforscht, genau wie bei der Gentechnik.
    Nicht aus den Augen aus dem Sinn, einfach nur runter vom Feld um andere Pflanzen nicht zu kontaminieren.

    Wie kommt man nun an Daten für die Langzeitforschung, wenn Forschungfelder zerstört werden ? hmmm.
    “Andere Pflanzen konatminiert”? Erklär mir mal bitte *was* du damit meinst.
    Und erkläre doch mal eben auch, weshalb klassische Pflanzenzucht keine Gefahr darstellt.

    Klar, und deswegen schenken wir denen unsere mutierten Pflanzen und alles ist in Ordnung. So einfach ist es auch nicht.

    Und wer hat das behauptet ? noch so eine Nebelkerze….

    Aufklärungsarbeit für Kondome würde AIDS und die unkontrollierte Bevölkerungsexplosion bekämpfen!

    Ach- so einfach ist das! Die haben so viele Kinder, nicht- um diese auf Felder/Fabriken und schlimmeres zu schicken damit die Familie überhaupt Geld fürs nötigste haben– die wissen bloß nicht wie man verhütet.
    Diese Wohlstandsignoranz ist schwerlich zu ertragen. Wie schnell doch die Zustände vergessen sind, die wir in Mitteleuropa bis Anfnang des 20. Jhd. hatten.

    Ich hoffe das es sich in De nicht durchsetzt.
    Auch die Kartoffel hat eine Bevölkerungsexplosion in Europa hervorgerufen aber war das gut? (…) Irgendwann ist der Planet sowieso voll (…)

    … ok, daher weht der Wind …

  37. #37 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    @ para

    Stimmt, ich habe keine Ahnung von dieser Technik. Ich weiß nur das niemand weiß wie es auf den Menschen wirkt.
    Diese Versuchsfelder gehören in ein sicheres Gewächshaus mit Luftschleusen.
    Wie soll man den Hunger lindern wenn es denen die Hungern nicht zu gute kommt.

    Ach so, die haben so viele Kinder damit sie die Familie ernähren können. Ein bischen zynisch. Jedes Kind bedeutet erstmal wieder einen Esser mehr. Viele erreichen nicht mal das Erwachsenenalter.
    Klar hat so schon immer das Rentensystem funktioniert. Da wir aber nur begrenzten Raum zur Verfügung haben, ist der Wurm in diesem System.

    Glaub mir, wenn sie Bescheid wüßten und sich Kondome leisten könnten sie würden sie benutzen. Es wäre nicht DIE Lösung aber ein Anfang.
    Auch in China gab es die ein Kind Politik zur Eindämmung der Bevölkerung, im Endeffekt zur Vermeidung von Hungersnöten.

    Und… schlimm das jemandem noch was am Planeten liegt und nicht nur am Profit? Und darauf läuft`s doch wieder hinaus bei der Gentechnick.

  38. #38 Christian Reinboth
    18. Januar 2012

    @Heiner: Nazivergleiche – auch nur angedeutete – sind hier bitte zu unterlassen…

    @Kesselflicker:

    Stimmt, ich habe keine Ahnung von dieser Technik. Ich weiß nur das niemand weiß wie es auf den Menschen wirkt.

    Böse Vorahnungen, wie eine neue Technik dem Menschen schaden könnte, werden bei fast jeder neuen Technik laut, sobald sie sich in der Etablierungsphase befindet, siehe z.B. hier:

    Für das Entstehen der Eisenbahnkrankheit werden in erster Linie die starken anhaltenden Körpererschütterungen, die durch die stampfende Fortbewegung eines fahrenden Eisenbahnzuges hervorgerufen werden, ferner die damit verbundenen starken Geräusche und endlich der gewaltige Luftdruck und Luftzug, der bei dem rapiden Durchschneiden der Luftschichten unvermeidlich entstehen muß, verantwortlich gemacht.

    Entscheidend ist doch eher die Frage, ob sich etwas davon belegen lässt – und da überlasse ich das Feld lieber denen, die eben wirklich Ahnung von der Technik haben. Darüber hinaus gilt natürlich, dass es schwierig ist, eine Negativ-Aussage zu beweisen. “Grüne Gentechnik ist gefährlich” – dieses Statement ließe sich leicht beweisen, wenn entsprechende Belege vorhanden wären (was sie jedoch nicht sind). Kritiker fordern jedoch häufig, man solle ihnen erst mal belegen, dass grüne Gentechnik nicht gefährlich sei – nur wie sollte das überhaupt möglich sein? Indem jede nur denkbare Eventualität durchgespielt wird?

  39. #39 torben hoffmeister
    18. Januar 2012

    Für solche wie Kesselflicker, die zugebenermaßen wenig wissen, aber sich offenbar auch nicht die Mühe machen wollen mehr zu wissen, sondern einfachheitshalber durch NGO`s verbreitete Mythen nachplappern:
    The results and conclusions of
    these projects increase our accumulated knowledge, enabling
    the Commission and policymakers in general to contribute
    to the international debate, and to provide scientific support
    to regulatory frameworks and initiatives. The main conclusion
    to be drawn from the efforts of more than 130 research
    projects, covering a period of more than 25 years of research,
    and involving more than 500 independent research groups, is
    that biotechnology, and in particular GMOs, are not per se
    more risky than e.g. conventional plant breeding technologies.
    Quelle:
    http://ec.europa.eu/research/biosociety/pdf/a_decade_of_eu-funded_gmo_research.pdf

  40. #40 para
    18. Januar 2012

    @Kessel

    wenn man die Technik nicht versteht ist das kein Problem– wenn man dennoch seine Meinung dazu kund gibt, wird das schon schwieriger. Wenn du dann jedoch von deinem Nichtwissen auf andere schließt, fällt es sehr schwer dich noch ernst zu nehmen. Bitte überlge dir das mal was du geschrieben hast. Es gibt sehr viele Studien zu GVOs, Die werden seit über 15 Jahren angebaut und (von Mensch und Nutztier) konsumiert – bisher ist keine Studie über gesundheitliche Schäden bekannt. Selbst die Befürchtungen von Antibiotikaresistenzen wegen der Markergene sind völlig überzogen, da die benutzten Antibiotika in der Medizin gar keine Anwendung mehr finden. Link MPI für Pflanzenzucht.

    Wie soll man den Hunger lindern wenn es denen die Hungern nicht zu gute kommt.

    Wie soll den Hungernden Techniken angeboten werden, wenn diese vorher sabotiert werden ?

    Ach so, die haben so viele Kinder damit sie die Familie ernähren können. Ein bischen zynisch. Jedes Kind bedeutet erstmal wieder einen Esser mehr. Viele erreichen nicht mal das Erwachsenenalter.

    Das ist nicht zynisch, dass ist die Realität. Ja, erstmal ist es ein Person die mehr Essen (allerdings sehr wenig) braucht-dass ändert sich aber recht schnell wenn die Kinder auf den Feldern arbeiten. Nicht anders war es noch vor 100 Jahren in Mitteleuropa.

    Glaub mir, wenn sie Bescheid wüßten und sich Kondome leisten könnten sie würden sie benutzen. Es wäre nicht DIE Lösung aber ein Anfang.

    Ich glaube dir aber nicht, solange du mir keine Begründung lieferst. Kondome sind nicht der einzige Weg Kinder zu verhindern.
    Zu China,- in Europa gab es auch viele Hungersnöte die ganz ohne Ein-Kind-Politik überstanden sind.

    Und… schlimm das jemandem noch was am Planeten liegt und nicht nur am Profit?

    Wenn jemanden etwas am “Planeten” etwas liegt, sollte man voranglichst die Felder der konventionellen Landwirtschaft “befreien”. Zumal, für GVOs (wenn Toxine produzierend) werden weniger a) Breitbandherbizide benutzt b) damit verbunden, die Umwelt weniger stark kontaminiert c) sind Asukreuzungen mit Wildpflanzen besser zu kontrollieren (“Pollen-Selbstmord”, Zwergenwuchs gekoppelt mit neuer Eigenschaft etc.) und es wird weniger Fläche für die gleiche Anzahl von Erträgen benötigt.

    Und darauf läuft`s doch wieder hinaus bei der Gentechnick.

    Ja, dass böse Geld- was hat das Finanzsystem jetzt mit der Gentechnik zu tun ? Warum auch nur die “grüne”, nicht etwa die rote oder graue Gentechnik ?

  41. #41 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    @ Christian

    Habe mir alles durchgelesen. Gar nicht mal so weit hergeholt.
    Damals rumpelten die Eisenbahnen noch etwas heftiger.
    Es gibt Menschen die werden beim fahren wirklich krank.
    Das ganze klingt mir aber eher nach Stress oder Burn out wie man heute sagt.

    Als die Siedler in Amerika nicht mehr mit dem Planwagen von der Ost- zur Westküste mußten, sondern die Eisenbahn nehmen konnten, hätte man schon sagen können daß sich die Lebensqualität verbessert hat.
    Schauen wir aber heute zurück und fragen: Hat die Bahn oder die Technik allgemein das Leben schöner gemacht?
    Ich denke das können wir eindeutig mit NEIN beantworten.

    @ torben

    Welche Mythen? Das was noch nicht erforscht ist kann kein Mythos sein.
    Menschen wie ich wollen einfach keine Versuchskaninchen sein.

    @ para

    Das ich hier nicht ernst genommen werde kann ich mir denken. Aber bedenke das ihr auch nur eine kleine Gruppe seid -wahrscheinlich in der Minderheit- die auch nichts über Langzeitfolgen von Genmanipulationen weiß.
    15 Jahre also. Jemand ohne Euren Tunnelblick der das liest lacht sich jetzt schlapp. In 50 Jahren kann man drüber reden.

    Ihr seid genauso verbohrt wie Leute mit einer vorgefassten politischen oder religiösen Meinung.
    Gentechnik wird nicht im großen Stil den Hunger bekämpfen.
    Wenn Dir der Brückenschlag zwischen mehr Ertrag und mehr Profit nicht gelingt ,kann ich nichts dafür.

    Es gibt Länder in Afrika in denen wird nicht gehungert und wenn, kann man helfen oder sie helfen sich selbst.
    Gehungert wird meist in Kriegs- und Krisengebieten wo Rechtlosigkeit und Korruption herrschen. Da hilft auch keine Gentechnik.
    Euch ist anscheinend nicht klar das viele Menschen dort gar nichts mit Landwirtschaft zu tun haben weil sie kein Land besitzen.
    Viele leben in Slums und haben einfach nicht das Geld sich die vorhandenen Nahrungsmittel zu kaufen.
    Diese Leute brauchen eine anständige Bezahlung für ihre Arbeit.
    Ein afrikanischer Kakaobauer kann von seiner Ernte nicht leben weil die europäischen Konzerne Dumpingpreise zahlen und bei uns eine Tafel Schokolade weniger als einen Euro kostet. Kinder die aus Geldmangel nicht in die Schule gehen können haben auch später keine Chance.
    Was soll der Bauer machen? Dank Eurer Technik den doppelten Ertrag abliefern? Das ist Menschenverachtend!

  42. #42 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    Nachtrag :
    Und wer soll die doppelte Menge an Kakao verbrauchen?
    Eine wieder angestiegene Bevölkerung?
    Schon mal was vom ökologischen Gleichgewicht gehört? Es leben jetzt schon zuviel Menschen auf der Erde. Mein Witz wurde wohl nicht verstanden. Für das Überleben bedeutet weniger mehr!

  43. #43 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    Noch ein Nachtrag:
    Pestizide sind natürlich “böse” aber es gibt Menschen die tun etwas dagegen und ich meine jetzt nicht die “Modemarke” biologisch angebaut sondern es gibt wirklich Menschen die biologischen Anbau betreiben.

  44. #44 para
    18. Januar 2012

    @Kessel

    Schauen wir aber heute zurück und fragen: Hat die Bahn oder die Technik allgemein das Leben schöner gemacht?
    Ich denke das können wir eindeutig mit NEIN beantworten.

    Nö, können wir nicht eindeutig beantworten- schon gar nicht mit “nein”. Die Frage ist schon deshalb unsinnig, da “schöner gemacht” herzlich nichtssagend ist.

    Aber bedenke das ihr auch nur eine kleine Gruppe seid -wahrscheinlich in der Minderheit- die auch nichts über Langzeitfolgen von Genmanipulationen weiß.

    Du meinst also ein 1000ende Leute (mich eingeschlossen) haben keine Ahnung von Langzeitfolgen ? — noch mehr Arroganz ist kaum mehr möglich. Woher nimmst du dieses Wissen über (meine) und die Erkentnisse andere? Kleiner Tip, man hat nicht erst seit ein paar Jahren diese Technik für sich entdeckt.

    15 Jahre also. Jemand ohne Euren Tunnelblick der das liest lacht sich jetzt schlapp. In 50 Jahren kann man drüber reden.

    Seit 15 Jahren wird wirtschaftlich(!) angebaut, die Technik ist nochmal gut 25 Jahre älter. Und jetzt liefere mal eine Begründung für die “50” Jahre ab.

    Gentechnik wird nicht im großen Stil den Hunger bekämpfen

    Wir schränken uns also bereits ein– jetzt ist es nur noch “im großen Stile” – weil kleine Verbesserungen, nur so ein paar 1000de Menschenleben, da lohnts es sich ja nicht- ganz toll … und dann wieder die Prophetennummer — Belege ?

    Gehungert wird meist in Kriegs- und Krisengebieten wo Rechtlosigkeit und Korruption herrschen. Da hilft auch keine Gentechnik.

    Super Ablenkungsmanöver- sag mir schnell – wer hat behauptet grüne Gentechnik hilft gegen Kriege, Rechtlosigkeit und Korruption ? Die Dürreperioden (nicht nur) im letzten Jahr die zu massiven Ernteausfällen führten sind an dir scheinbar vorbeigezogen– vom Vitaminmangel und dessen Folgen in Asien scheinst du auch keine Ahnung zu haben.

    Viele leben in Slums und haben einfach nicht das Geld sich die vorhandenen Nahrungsmittel zu kaufen.

    Wieder eine Nebelkerze- wer hat gesagt “grüne Gentechnik” holt Leute raus aus den Slums ?

    Ein afrikanischer Kakaobauer kann von seiner Ernte nicht leben (…)
    Und wer soll die doppelte Menge an Kakao verbrauchen?

    Was hat jetzt ein Kakaobauer mit der Sache zutun ?

    Schon mal was vom ökologischen Gleichgewicht gehört?

    Ja habe ich– vielleicht solltest du dich mal darüber informieren das es den Begriff in den Wissenschaften gar nicht mehr in seiner ursprünglichen Bedeutung gibt.

    Es leben jetzt schon zuviel Menschen auf der Erde.

    … ja, genau– du weisst schon in welch braune/chauvinistische Gefilde diese Überlegung führt, oder?

    Pestizide sind natürlich “böse” aber es gibt Menschen die tun etwas dagegen und ich meine jetzt nicht die “Modemarke” biologisch angebaut sondern es gibt wirklich Menschen die biologischen Anbau betreiben.

    Nö, “böse” sind die nicht- sie sind nur auch für Menschen giftig. Und wieder so ein tollen Satz ohne Beleg sondern Andeutungen wie “es gibt wirklich Menschen” (ach was!? was soll man damit anfangen ?).

    Informier dich endlich mal- über Gentechnologie, über die Hungerproblematik. Was du da alles in einen Topf wirfst passt hinten und vorne nicht.

  45. #45 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    @ para und die anderen die immer Belege fordern aber selber nie welche brauchen

    Doch können wir! Abgesehen von gesellschaftlichen Verhältnissen war das Leben vor der Technisierung schon besser.

    Nein, die Arroganz liegt auf Deiner Seite! Woher nimmst Du und Tausende Leute das Wissen wenn die Technik nicht mal ein Menschenleben alt ist. Setzt sich wohl aus Vermutungen zusammen.
    Solltest Du einer unaufgeklärten Bevölkerung die Gentechnik näherbringen glänzt Du nicht gerade mit Argumenten. Und ich bin befürworter der Forschung. Wie willst Du bei Gegnern punkten.

    Die 50? Nun nach 50 Jahren kann man schon Aussagen über die Auswirkungen auf die nächste Generation machen.

    Prophetennummer? Nein, lernen aus der Vergangenheit.
    Kartoffel – Bevölkerungswachstum – verdorbene Ernte – Hungersnot.

    Da wo eine Dürre ist kann man Lebensmittel aus anderen Gebieten hinschaffen. Das kommt auf die politische Struktur an.

    Was hat der Bauer damit zu tun? Nun, er müßte Hungern wenn ihm nicht Verwandte aus dem Ausland Geld schicken würden und ihm z.B. und vielen Anderen würde Eure Gentechnik nicht helfen.

    Du stellst mich und andere Leute die behaupten das es zu viele Menschen gibt in die braune Ecke. Gehören nicht genau da Eure Genmanipulationen hin?

    Nicht gegen die Natur sondern mit der Natur sollte die Devise lauten.

    Ein Wissenschaftler hat in früheren Zeiten einmal Sinngemäß gesagt:” Meinungen kann man nicht ändern, sie sterben aus!” Und lasst bloß Eure Arroganz stecken das Ihr alles wißt und alles voraus schauen könnt.

    Ich wünsche den Gegnern der Kernkraft und Genmanipulationen noch viele weitere Siege.

  46. #46 Theres
    18. Januar 2012

    @ Kesselflicker:
    Lies doch mal was zum Thema, bitte! Zum Beispiel: Welceh Forschung wird mit dem BASF- Abzug überhaupt eingestellt, Ein Artikel auf englisch, oder Gentech als Sündenbock geeignet zur Begriffsklärung.

  47. #47 Kesselflicker
    18. Januar 2012

    @ Theres
    Werde ich lesen.

    @ para
    Wiki-Welthunger scheint meine “Thesen” größtenteils zu bestätigen.
    Nahrungsmittel gibt es genug, nur … nicht jeder hat Zugang zu diesen.

  48. #48 marco
    18. Januar 2012

    Süßwasser gibts auch genug, nur hat man halt nicht überall … merkste was?

    Aber wenn ich jetzt eine Meerwasserentsalzungsanlage baue, um das Wasser in der Dürreregion bereitzustellen, helfe ich natürlich keinen. Schließlich weis doch jeder, das künstlich(!) hergestelltes Wasser schädlich ist, abhängig macht, einem davon der Sch**** abfällt und nur dazu gedacht ist, mich reich zu machen und nach der Weltherrschaft greien zu lassen.
    Wie? Es gibt keine Belege dafür? EGAL! Man weis ja nie, kann ja sein! Beweis das gegenteil!
    Ach was Studien, alles gefälscht und gelogen, ich habs ja nicht verstanden, also kanns nur gelogen sein! Und überhaupt gibt es zu viele Menschen auf der Erde. Selbst schuld wenn die in der Wüste wohnen, hätten sie ja nicht machen müssen. Wie … Wüsten breiten sich aus? Klimawandel? Noch so Verschwörung gegen unsere Gesundheit. Man kann ja schließlich nichts mehr Essen! Erst sind Gene drin, dann

    Triffts das so ungefähr?!

    Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber jedes mal wenn ich das Argument höre “Es gibt ohnehin zu viele Menschen” könnte ich ausrasten! Angedeutet wird damit doch lediglich: “Mir doch egal ob die verrecken”.
    Ja, wir haben ein Überbevölkerungsproblem. Aber die Menschen sind bereits gebohren. FERTIG! Also sollten wir auch zu sehen, das wir möglichst allen eine lebenswerte Existenz ermöglichen. Und wenn die grüne Gentechnik dabei hilft, dann ab dafür.
    Das hier ist das Jahr 2012, die Tatsache das wir überhaupt solche Diskussionen führen müssen kotzt mich echt an. Schuldigung aber bei solch einem Gelaber kann ich echt ungehalten werden.

    Schönen Abend…

  49. #49 Theres
    18. Januar 2012

    @marco
    Jetzt mach mal halblang.
    Es trifft es nicht, sondern ist nur die Aussage von jemandem, der nicht wissenschaftlich gearbeitet hat (so scheint es), nicht wissenschaftlich denkt (meine Meinung) und trotzdem hier diskutiert, um mehr zu lernen. Das ist löblich und eventuell Sinn eines solchen Blogs.
    Überbevölkerung gibt es zweifellos, und Kesselflicker bezweifelt halt, dass Gentechnik weiterhelfen kann. Angedeutet wurde damit nichts, was du unterstellt hast, meiner Meinung nach. Eingeangen wurde auf den Vorwurf aber auch nicht … seitens Kesselflickers … Waren aber auch eine Menge …

  50. #50 Theres
    18. Januar 2012

    By the way: Gibt es Studien im Netz, Ernährung mit gentechnisch veränderten Pflanzen gegen die mit normaler, also Unbedenklichkeitsbelege, die ohne Mängel auskommen und aussagekräftig sind – und auch noch von Unis oder unabhängigen Instituten gemacht wurden? Ich finde da zu wenig.

  51. #51 para
    18. Januar 2012

    @Kessel

    Doch können wir! Abgesehen von gesellschaftlichen Verhältnissen war das Leben vor der Technisierung schon besser.

    Was auch immer “Technisierung” sein soll… Genau, war eine super Zeit– bei jeder kleinen Verletzung an Tetanus oder einer Sepsis zu krepieren– Pocken, Masern, Lungenentzündung etc.
    Rohstoffe ? Ach, gab ja genug Holz und Kohle – Wälder überall (blöd nur das man recht schnell nix mehr hatte und so bereits im 17Jhd. als es schon recht spät war, anfing Wälder zu schützen).
    Trinkwasseraufbereitung ? Klärwerke ? brauch man nicht. Was ist das nur für eine verzerrte, schöngeredete Welt.

    Woher nimmst Du und Tausende Leute das Wissen wenn die Technik nicht mal ein Menschenleben alt ist. Setzt sich wohl aus Vermutungen zusammen.

    Du hast da was nicht verstanden– DU bist es der eine Behauptung aufstellt, also bist auch DU in der Beweispflicht. Du musst “Gefahren” zeigen- zu zeigen das etwas 100% ungefährlich ist, ist unmöglich.

    Die 50? Nun nach 50 Jahren kann man schon Aussagen über die Auswirkungen auf die nächste Generation machen.

    Warum nach 50, nicht nach 30 oder 20 ? So ist deine Zahl noch Willkühr und zumindest in der Soziologie war mit Generation i.d.R. 30 Jahre gemeint (war, jetzt nicht mehr weil ein Zahlenwert wenig Sinn machte). Um bei deinem Beispiel zu bleiben, bei Contergan hat mans nach 5 Jahren bemerkt. Jetzt sind bald 16 Jahre vergangen ohne irgendwelche Auffäligkeiten. Also, *welche* Auswirkungen meinst du ? Ständig “irgendwelche unbekannten Risiken” zu beschwören hilft kein Bisschen.

    Prophetennummer? Nein, lernen aus der Vergangenheit.
    Kartoffel – Bevölkerungswachstum – verdorbene Ernte – Hungersnot.

    …und daran, dass die Hungersnot wohl auch ihre Ursache hatte, weil man eben fast außschließlich Kartoffeln anbaute, Alternativen wie Kohl und Rüben etc. nicht- ignorierst du ? Ebenso, dass man damals praktisch keine Ahnung (verglichen mit heute) von Schädlingsbekämpfung hatte, ebenso ?

    Da wo eine Dürre ist kann man Lebensmittel aus anderen Gebieten hinschaffen. Das kommt auf die politische Struktur an.

    Und nicht etwa auf die Infrastruktur… oder wer das am Ende bezahlt ?

    Was hat der Bauer damit zu tun? Nun, er müßte Hungern wenn ihm nicht Verwandte aus dem Ausland Geld schicken würden und ihm z.B. und vielen Anderen würde Eure Gentechnik nicht helfen.

    Und wieder der Nebenschauplatz- das Finanzsystem- hat nur mit der Gentechnik nichts zu tun. Finanzielle Ausbeutung ist ein anderes Thema als die Folgen des Welthungers.

    Du stellst mich und andere Leute die behaupten das es zu viele Menschen gibt in die braune Ecke. Gehören nicht genau da Eure Genmanipulationen hin?

    Da bringst du aber große Töne raus– also, erkläre jetzt was Genmanipulation mit brauner Gesinnung zu tun hat.
    Weil du scheinbar deine eigenen Worte nicht verstanden hast: wer sagt “es gibt zu viele Menschen” im Kontext von Armut und Welthunger meint damit genau diese Gruppen mit'”zu viele”. Wir wohlhabenden sind damit nie gemeint, wir können uns ja versorgen. Wir sind daher nicht “zu viel”. Die Armen, die so viele Kinder haben, die hungern– die sind es. Milchmädchenrechnung -> Hätten die weniger Kinder, hätten die ja auch mehr Essen/pro Kopf.
    Diese Art von Chauvinismus ist das “braune” an der “Überbevölkerungsdebatte” wie du sie hier führst.

    Ich wünsche den Gegnern der Kernkraft und Genmanipulationen noch viele weitere Siege.

    …die mit Gewalt und Lügen, wie in diesem Fall errungen werden ?

    @Theres

    Angedeutet wurde damit nichts, was du unterstellt hast, (…)

    Bist du sicher ?

    Glaub mir, wenn sie Bescheid wüßten und sich Kondome leisten könnten sie würden sie benutzen. Es wäre nicht DIE Lösung aber ein Anfang.

    Das sagt schon sehr viel aus… Abgesehen davon ist es nicht gerade ein glücklicher Einstieg zuzugeben das man keine Ahung hat, aber anderen ebenso Wissen abzusprechen.

    Gibt es Studien im Netz, Ernährung mit gentechnisch veränderten Pflanzen …

    Liegt an der Natur der Sache- was soll denn auch wie getestet werden ? Welche Ergebnisse würde man erwarten ? Nach aktueller Datenlage – keine- warum also Geld ausgeben ? Selbst wenn, wer würde eine Studie puplizieren die als Ergebnis das bestätigt, wovon jeder ohnehin schon ausging ? Erwartet man abweichende Ergebnisse (Gesundheitsgefährdung) müsste man das begründen– doch wie ?

  52. #52 para
    19. Januar 2012

    Nachtrag zu Kessel:

    Wiki-Welthunger scheint meine “Thesen” größtenteils zu bestätigen.
    Nahrungsmittel gibt es genug, nur … nicht jeder hat Zugang zu diesen.

    Welche “Thesen “- und was meinst du mit “größtenteils” ? Entweder ist eine “These” bestätigt, oder eben nicht. Selbst wenn die reichen Industrieländern genug Nahrung hätten, bringt das den Hungernden in den ärmeren Ländern nicht viel. Denn: 1) wie soll man es verteilen und wer übernimmt welche Kosten und 2) führt das nur noch mehr in die Abhängigkeit. Die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft blendest du wohl nach wie vor aus ?

  53. #53 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ Theres

    Danke für Deinen Link. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen als ich las das dieser Spuk nun in Europa vorbei sein soll, nur scheinen wir ja bedingt durch importiertes Viehfutter schwerlich davon verschont zu bleiben. Darauf komme ich zurück.
    Der Artikel hat mir über Gentechnik aber nun nichts neues gesagt. Das war Allgemeinwissen. Also noch mal:
    -Ich denke das die Gentechnik in der Zukunft eine große Rolle spielt.
    -Ich finde es richtig das daran geforscht.
    -Es sollten aber alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
    -Keine Freilandversuche.
    -Keine vorzeitige Einführung von Lebensmitteln von denen wir nicht wissen wie sie auf lange Sicht auf den Organismus einwirken.
    -Die Gentechnik kann sogar der Umwelt zu gute kommen, da wir weniger Anbaufläche benötigen. Aber nicht vergessen, von nichts kommt nichts. Ertragreichere Pflanzen entziehen dem Boden mehr Nährstoffe.
    Noch mal zum Viehfutter. Ein Kuriosum. Deutsche Bauern werden dafür bezahlt ihre Äcker brach liegen zu lassen und Südamerika -wo es auch “Chronischen Hunger” gibt- baut unser Viefutter an, welches dann noch mit Schiffen transportiert wird.
    Mein Vorschlag: Treiben wir unser Vieh auf die Weide und die Südamerikaner bauen Lebensmittel an. Ach so, ich vergaß, alles völlig unwissenschaftlich.

  54. #54 Theres
    19. Januar 2012

    @para

    Bist du sicher ?

    Äh … bin ich mirs bei dir?
    Ich kenne weder dich noch den Vertreter eines vermutlich ausgestorbenen Berufs persönlich, aber ich hatte den Eindruck gewonnen, auch aus einem anderen Thread.
    Du hast übrigens mit braunen Vergleichen angefangen und solltest deinen zuerst begründen.
    Übrigens, ich weiß es nicht auswenig, aber … zur Hungersnot in Irland – es kann sein, dass es damals noch keine Kohlsorte gab, die dort unter den dortigen Bedingungen hinreichend gut gewachsen wäre, um die Gesamternährung sicherzustellen. Kohl wurde erst relativ spät entsprechend gezüchtet …

    Zu:

    Glaub mir, wenn sie Bescheid wüßten und sich Kondome leisten könnten sie würden sie benutzen. Es wäre nicht DIE Lösung aber ein Anfang.

    kann ich nur sagben, dass Kesselflicker einem Irrtum aufsitzt, nämlich einem kulturellen. In Afrika haben es einige Länder mit anderem, nicht mit Kondomen, weil die nämlich bedeuten würden, dass man fremdginge – oder so – dazu gibt es Studien. ich suche sie nicht heraus, aber solche Sätze heißen nur das, was sie aussagen, und das ist meines Erachtens, dass es jemand nicht besser wusste. Das belegt doch gerade dein Nachtrag.
    Und du?
    para – wo sind unabhängige, korrekte Studien zu finden? Sicherheitsbedenken gehören ausgeräumt – und es gab eine Menge Fütterungstudien, die alle nicht so takko waren ( teils von den Konzernen durchgeführt). Solltest du wissen, wenn du dich so pro positionierst. Ich suchte andere und hoffte halt auf kürzeres Suchen. Schade, war wohl nichts.

  55. #55 Theres
    19. Januar 2012

    @Kesselflicker
    Es gibt eine recht gute Diplomarbeit, zum Thema, wenn Interesse besteht – und ehrlich, du bringst zu viele Themen durcheinander. Der “Spuk” … vermeide so dämliche Begriffe. Unser Viehfutter (meinst du Soja?) und grüne Gentechnik hängen schon etwas zusammen, aber unsere Hochleistungskühe bringst du grausam um, wenn du sie ohne Kraftfutter auf die Weide lässt. Die waren aber teuer und bringen eine Menge Milch, außerdem wäre das reine Tierquälerei.

  56. #56 Theres
    19. Januar 2012

    Fleischrinder einiger Rassen auch … nur so nebenbei.

  57. #57 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ marco

    Ich versuche mal sachlich auf Deine Schimpftirade zu antworten.
    Das die Meerwasserentsalzung so gefährlich ist wußte ich nicht, glaube ich nicht und den Mythos hast Du Dir wahrscheinlich ausgedacht.
    “Es gibt ohnehin zu viele Menschen” bringt Dich zum ausrasten aber im nächsten Moment gibst Du eine “Übervölkerung” zu, merkwürdig!
    Mich in die Nähe zu Sätzen wie diesen zu bringen: “Mir doch egal ob die Verrecken”, zeigt mir das Du genau wie para Kommentare überfliegst oder nicht Sinnerfassend lesen kannst. Dafür gibt es ein Wort.

  58. #58 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ para

    Dein erster Absatz
    Das auszudiskutieren würde Rahmen und Sinn dieses Threads sprengen.

    zweiter Absatz
    Nein, wir sind hier nicht bei Hesekiel und gängigen Lehrmeinungen. Der, der ein neues Lebesmittel einführen will, muß die Ungefährlichkeit nachweisen. Ich weiß das es keine 100% gibt.
    Ich habe auch nichts behauptet sondern nur darauf hingewiesen das es keine Langzeitstudien gibt (geben kann).

    dritter
    Natürlich ist die 50 willkürlich, wir könnten auch 100 nehmen, erhöht die Sicherheit.
    Eine Generation sind meines Wissens 25 Jahre.

    fünfter
    Die Infrastruktur spielt meiner Meinung nur bedingt eine Rolle.
    Bezahlen können die reichen Industrienationen.

    sechster
    Hast Du bei Wiki nicht gelesen? Der größte Teil des Welthungers entsteht durch Armut und nicht Katastrophen.
    50% davon wiederum sind kleine Landbesitzer. Es liegt auf der Hand das sie keine Selbstversorger sind (dann würden sie nicht Hungern), sondern Mono-Bauern.
    was ich Dir jetzt erkläre ist keine Propheterie sondern Funktionsweise des Kapitalismus.
    Haben alle Bauern plötzlich den Doppelten Ertrag, fallen die Preise um die Hälfte. Armut bleibt, Hunger bleibt.

    zu Deinem braunem Absatz sage ich nur so viel:
    Versorgung und Geburtenkontrolle müssen Hand in Hand gehen und da ist nichts unethisches dabei. Im Gegenteil, wir wollen nachfolgenden Generationen ja auch noch einen lebenswerten Planeten hinterlassen.

    zehnter
    Und wieder falsch! Du bist der jenige der keine Ahnung von Soziologie hat. Befasse Dich damit. Ich kenne keine Afrikanerin in De (und ich kenne viele) die mehr als 3 Kinder hat.
    Natürlich ist in Afrika ein Teil der Kinder der Altenversorgung geschuldet, aber ein großer Teil auch der nicht Verhütung.

  59. #59 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ Theres

    Auch wenn wir absolut nicht einer Meinung sind, danke erstmal das Du mir nicht das Wort verdrehst und mir unmögliche Sachen unterstellst.
    Diplomarbeit? Zu welchem Thema? Welthunger oder Gentechnik. Hängt ja beides nicht wirklich zusammen. Das ist meine Kernaussage!
    Warum darf ich nicht “Spuk” sagen? War ja ziemlich unheimlich was uns da zugemutet wurde.
    Wenn man sich gegenüber sitzen würde und Diskutieren, würden sich manche Aussagen gleich relativieren. Ich denke wir würden schaffen ein Großteil des Futters selber anzubauen und wenn es nicht reicht essen wir eben mal weniger Fleisch. Ich tue es schon. Ich denke Du weißt was ich meine.

    Afrika ist groß und die Kulturellen Unterschiede können größer als in Europa sein.
    Du magst regional Recht haben mit den Kondomen das heißt nicht das ich Unrecht hatte. Auch die katholische Kirche und der Islam spielen da rein. Dagegen hilft Aufklärung.

  60. #60 Gewissen
    19. Januar 2012

    “Ich habe auch nichts behauptet sondern nur darauf hingewiesen das es keine Langzeitstudien gibt (geben kann).”

    Zu bes…onders zum googeln? Immerhin hast du es geschafft deine Bildung partiell bei wiki zu borgen.

    “Die Infrastruktur spielt meiner Meinung nur bedingt eine Rolle.”

    Wie können wir nur eurer Meinung widersprechen? Wir sind unwürdig.

    “Hast Du bei Wiki nicht gelesen? Der größte Teil des Welthungers entsteht durch Armut und nicht Katastrophen.”

    Hört, hört wiki sagt es. Was sagt wiki denn noch:
    “Für die kommenden Jahrzehnte wird der globalen Erwärmung eine zunehmende Bedeutung beigemessen.”
    “Da sie arm sind, können sie bei Bedarf keine ausreichenden Nahrungsmittel dazukaufen und sind von Hunger bedroht, wenn ihre Ernte schlecht ausfällt”

    Jetzt stell dir mal sie hätten Saatgut das dem Klimawandel trotzen kann? Stell dir mal vor sie wollen Saatgut welches vor Ausfällen besser geschützt ist?

    Dieses Horrorszenario besteht. Und leider wird Gentechnik eingesetzt um dieses Horrorszenario zu erreichen.

    “Haben alle Bauern plötzlich den Doppelten Ertrag, fallen die Preise um die Hälfte. Armut bleibt, Hunger bleibt.”

    Gentechnik sorgt also allein für doppelten Ertrag? Grauenhaft . Na wenigstens hungern sie dadurch.

    “Versorgung und Geburtenkontrolle müssen Hand in Hand gehen und da ist nichts unethisches dabei. Im Gegenteil, wir wollen nachfolgenden Generationen ja auch noch einen lebenswerten Planeten hinterlassen.”

    Ach du vermisst auch den guten alten Kolonialismus? Wie wärs wenn wir dich in die Wüste schicken , dir einen netten Spitznamen verpassen (Rommelsche oder so) und nach 25 Jahren zurückkommen lassen um über die unbedenkliche Wirkung von Dürre auf Felder referieren lassen?

  61. #61 torben hoffmeister
    19. Januar 2012

    Theres
    Gibt es Studien im Netz, Ernährung mit gentechnisch veränderten Pflanzen …

    Schau mal hier: http://www.fass.org/page.asp?pageID=52
    Das sind mehrere Hundert, muss man sich durchkämpfen. Aber ich kann es verkürzen, auch wenn es vielen nicht gefällt, weil ihre Vorurteile oder ihr anerhörtes „Wissen“ nicht bedient werden: Es gibt trotz unzähliger wissenschaftlicher per review – Studien keine Anhaltspunkte dafür, das gentechnisch verändertes Futter oder Nahrung Schaden könnte. Das in etwa ist auch die Schlussfolgerung der EU-Studie zur Sicherheitsforschung mit Ausgaben von über 300 Mio. Euro seit ca. 20 Jahren, auf die ich weiter oben verlinkt habe. Und sogar eine Bayerische Forschungseinrichtung hat das für den hier aufgrund politischer Motive verbotenen Mais MON810 bestätigt: http://www.lfl.bayern.de/ite/rind/35021/linkurl_0_2_0_0.pdf
    Und ich betone noch mal Grundlage dieser Schlussfolgerung sind „per review“ – Studien und keine im Netz oder über Netzwerke von Interessengruppen verbreitete Schauermärchen oder Mythen.

  62. #62 Theres
    19. Januar 2012

    @Torben Hoffmeister
    Ah, danke, genau das habe ich gesucht (und nur teils auch selbst gefunden). Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ich alles verstehe …

  63. #63 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ Gewissen

    Du sagst es. Zumindest PARTIELL habe ich mein Wissen von Wiki, was andere hier auch schätzen wie man im anderen Thread gesehen hat.
    Es ist besser als kein Wissen zu haben wie Du. Bei der Gentechnik geht es nicht nur um Ertragssteigerung. Informiere Dich und dann kannst Du wieder Einsteigen, vielleicht mit einem Kommentar der etwas aussagt.

  64. #64 para
    19. Januar 2012

    @Theres

    meinen braunen Vergleich habe ich begründet- und zwar hier. Zur Irland, es gab mehr als Kartoffeln, doch wurden diese überwiegend angebaut (da billig und nahrhaft) besser als z.B. Steckrüben. Dennoch, für was soll das ein Argument sein ? Das Wissen wie man Ernsteschäden entgegen kommen kann ist “ein bisschen” gewachsen.

    para – wo sind unabhängige, korrekte Studien zu finden? Sicherheitsbedenken gehören ausgeräumt – und es gab eine Menge Fütterungstudien, die alle nicht so takko waren ( teils von den Konzernen durchgeführt).

    Was definierst du als “unabhängig, korrekt” ? Ich habe doch geschrieben warum es dazu (heute) wenig gibt. Seit ’96 wird in den USA komerziell angebaut ohne das es bisher irgendwelche Auffälligkeiten gibt. Was suchst du also ? Welche Studien von Fütterungsexperimenten waren denn nicht ganz sauber ? (btw. genannt habe ich bereits zwei Studien die Murx sind- nur sollten die zeigend as GMOs eine Gefahr darstellen).

    @Kessel

    Der, der ein neues Lebesmittel einführen will, muß die Ungefährlichkeit nachweisen.

    Wird doch auch gemacht.

    Natürlich ist die 50 willkürlich, wir könnten auch 100 nehmen, erhöht die Sicherheit. Eine Generation sind meines Wissens 25 Jahre.

    Genau diese Argumentation habe ich erwartet- immer schön nach hinten schieben. Wie schon 20 Jahre ? Wir brauchen 40 ! Bei 40 werden dann plötzlich 100 nötig usw. sicher ist sicher. Willkühr will man gerade vermeiden, es muss also einen begründete Zeitspanne sein. Wie begründest du also das die bisherige Erfahrung (seit ’96) nicht genug Daten liefert ?

    Die Infrastruktur spielt meiner Meinung nur bedingt eine Rolle.
    Bezahlen können die reichen Industrienationen.

    Ernsthaft ? Straßen, Wege, Fahrzeuge, Lagerhallen spielen nur “bedingt” eine Rolle ? Die “reichen Industrienationen” (wer ist das?) soll dann bezahlen ? Zu welchen Anteil– und nebenbei, ist dir eigentlich klar das “die reichen Industrienationen” alle ziemlich verschuldet sind ?
    Nochmal, Kapitalismus hat mit Gentechnologie nichts zu tun. Gentechnologie ist eine Art der Züchtung- Ende. Die klassische Züchtung sowie die Hybridzüchtung bringen auch immer weiter neue Sorten hervor (nur regt das niemanden so auf— seltsam).

    Es liegt auf der Hand das sie keine Selbstversorger sind (dann würden sie nicht Hungern)

    Selbstversorgen hungern also nicht ? Ahja…

    Ich kenne keine Afrikanerin in De (und ich kenne viele) die mehr als 3 Kinder hat.

    Und willst du damit sagen ? Haben wir hier Verhältnisse wie in Äthiopien ? Eher nicht.

    noch kurz zu deiner Liste

    -Es sollten aber alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
    -Keine Freilandversuche.
    -Keine vorzeitige Einführung von Lebensmitteln von denen wir nicht wissen wie sie auf lange Sicht auf den Organismus einwirken.

    Wer bestimmt die Sicherheitsvorkehrungen– du ?
    Keine Freilandversuche– aha– also direkt vom Labor auf den Tisch ?
    Keine vorzeitige Einführung– und wer legt fest was “vorzeitig” ist ? Auf welcher Datengrundlage ?

    Ein Kuriosum. Deutsche Bauern werden dafür bezahlt ihre Äcker brach liegen zu lassen (…)

    Die Äcker brach liegen lassen ist kein “Kuriosum” sondern war eine Maßname die Böden zu schonen, den Markt nicht mit zu vielen Produkten zu überschwemmen oder zur Aufforstung zur Verfügung zu stellen.

  65. #65 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    @ para

    Ich würde die Zeitspanne so festlegen das man sehen kann ob die nächste Generation einen Schaden davon trägt oder nicht. Ausserdem ist es das Recht eines Jeden eine neue Technologie abzulehnen und das muß von anderen akzeptiert werden.

    Infrastruktur. Ja, es gibt Kettenfahrzeuge, Helicopter, Zelte, Lagerhallen in Schnell- und Leichtbauweise. Eher eine Frage der Logistischen Organisation.
    Mit der Verschuldung ist es so eine Sache die hier nicht Diskutiert werden sollte.
    Wenn die Regierung Geld braucht kann komischerweise jede erdenkliche Summe aufgebracht werden. Wann wird das Geld denn mal zurückgezahlt? Abgesehen von Zinsen? Wahrscheinlich nie!

    Selbstversorger. Bleib mal sachlich para. Natürlich können Selbstversorger hungern, was dann aber wieder auf Umwelteinflüsse zurück zuführen ist. Damit scheiden sie vom Chronischen Hunger aus.
    Mir geht es nur darum darzustellen daß im Moment genug Nahrungsmittel produziert werden, nur hat nicht jeder Zugriff darauf.

    Was ich mit den Afrikanern sagen will? Das diese Menschen wenn sie in anderen sozialen Verhältnissen leben, auch eine andere Familienplanung betreiben.

    Nicht ich persönlich bestimme aber scheinbar Leute wie Ich die Bedenken haben. Anders ist die aktuelle Entwicklung nicht zu erklären.

    Das die Böden geschont werden sollten ist mir neu. Das kannten wir ja schon von der Dreifelderwirtschaft. Ich denke die Bauern wissen am besten was sie Ihrem Boden zumuten können. Wiederaufforstung begrüße ich aber hat damit nichts zu tun.
    Dein zweiter Punkt trifft es, nur schreibst Du nicht daß dafür Billigprodukte aus dem Ausland eingeführt werden.

    Zu Deinem Nachtrag
    Meine “These” ist immer noch die, das zum jetzigen Zeitpunkt genügend Nahrungsmittel auf konventionellem Weg hergestellt werden um die Weltbevölkerung zu versorgen.
    Die Umverteilung von Nahrungsmitteln in Notfällen hat nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wer hat, der gibt. Morgen könnten wir es sein die Hilfe benötigen.

  66. #66 Kesselflicker
    19. Januar 2012

    So, ich habe mich jetzt auch mal bei Greenpeace informiert.
    Während Ihr hier nichts pro bringen könnt, können die eine Menge contra bringen.
    Da ist schon einiges aus dem Ruder gelaufen und die Mexikaner scheinen nicht glücklich mit ihrem Genmais zu sein.
    Als normale Züchtung wird es nicht angesehen.
    Rattengene im Salat, wie lecker.

  67. #67 torben hoffmeister
    20. Januar 2012

    Kesselflicker
    Der Name ist wohl Programm für den Diskussionsstil ?

    „Es ist besser als kein Wissen zu haben wie Du.“

    Das ist Buddelkastenniveau !

    „Ausserdem ist es das Recht eines Jeden eine neue Technologie abzulehnen und das muß von anderen akzeptiert werden.“

    Zum Recht gehört aber nicht, anderen vorschreiben zu wollen, was sie dürfen und was nicht. Wo ist denn die von den Gegnern so viel beschworene Wahlfreiheit ? Kann ich Lebensmittel mit Gentechnik kaufen ? Fehlanzeige ! Die Gegner bemühen immer das demokratische Prinzip, sind aber selbst höchst intolerant.

    „So, ich habe mich jetzt auch mal bei Greenpeace informiert.
    Während Ihr hier nichts pro bringen könnt, können die eine Menge contra bringen.“

    Abgesehen davon, dass hier niemand die Absicht hat „pro“ zu agitieren, sondern lediglich die Lügen der „contras“ zu entlarven: Kannst Du lesen ? Das mit der Info bei greenpeace hättest du von Anfang an machen sollen. Hättest Dir viel Arbeit gespart. Wenn Du doch nur in Deiner vorgefaßten Meinung bestärkt werden willst, bist Du bei greenpeace an der richtigen Adresse.

  68. #68 Kesselflicker
    20. Januar 2012

    @ torben
    Liest Du mit? Para kommentiert die ganze Zeit Pro.
    Das mit der Wahlfreiheit ist ja wohl etwas abartig. Wer ausser einigen wenigen Verrückten möchte freiwillig genveränderte Nahrung zu sich nehmen.
    Wem glaubst Du kann der gesunde Menschenverstand mehr trauen, Greenpeace oder einer profitorientierten Firma wie BASF?
    Ihr gebt vor Wissenschaftler oder was ähnliches zu sein aber wenn man hier unvoreingenommen mit liest kommt einem das ganze schon etwas sektenartig vor.
    Ihr scheint hier alles hoch zu jubeln was die Forschung hervorbringt ohne nach zu denken das es der falsche Weg ist oder das es Alternativen gibt.
    Dann habt ihr Euch auch noch den Mantel der Gutmenschlichkeit umgehangen, dabei sehe ich hier eher die Wölfe im Schafspelz. Den Welthunger will man angeblich bekämpfen, dabei geht es nur darum Forschungsergebnisse zu erzielen und wenn man dabei über Leichen gehen muß.

  69. #69 Christian Reinboth
    20. Januar 2012

    Muss praktisch sein, so ein in sich geschlossenes Weltbild…

  70. #70 torben hoffmeister
    20. Januar 2012

    Kesselflicker:
    „Während Ihr hier nichts pro bringen könnt…“
    „Liest Du mit? Para kommentiert die ganze Zeit Pro..“
    Hä ? Ich lasse es jetzt gut sein !
    Komisch, wie man sich so in einem blog verirren kann.

  71. #71 Theres
    20. Januar 2012

    Obwohl das eigentlich ein sehr guter Schlußsatz war …

    @Kesselflicker
    – seufz – ganz kurz, weil ich wenig Zeit habe: Ich versuche es noch einmal.
    Ich gab dir drei Links, das ist inzwischen reichlich weit oben … hast du die gelesen und bist auch den weiterführenden Links auf den jeweiligen Seiten mal nachgegangen?
    Und, Torben hat mir einen Link angegeben, weil ich “neutrale” Untersuchungen lesen wollte. Hast du den mal angeklickt?
    Wenn ja, dann gebe die dortigen Titel in eine Suchmaschine ein und lese, was da auftauchen mag. Peer-reviewed – das heißt, wissenschaftlich möglichst korrekt und aussagekräftig, … und es heißt auch teils langatmig, englisch und ohne Grundlagen nicht zu verstehen. Aber echt besser als Greenpeace!
    Dort steht unter anderem, und da wurden viele Versuche gemacht, dass der von dir so locker erwähnte Genmais okay ist, also ungefährlich. Hörst du eher nicht so gern, denke ich, ist aber so. Das hat Torben oben ebenfalls geschrieben.
    Du isst ständig genveränderte Nahrung, übrigens.
    Ja, auch Bio- Lebensmittel sind genverändert – diese Pflanzen wurden schließlich auch gezüchtet!
    Lies dir mal etwas dazu durch, wie Pflanzen eigentlich gezüchtet wurden … und … http://www.wissensforum-backwaren.de/index.php?article_id=362 das da. Einfach erklärt.

  72. #72 Theres
    20. Januar 2012

    @torben hoffmeister
    Noch einmal danke für die hilfreiche Liste :)

  73. #73 Theres
    20. Januar 2012

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/536460.
    der Vollständigkeit halber – Greenpeace ist keine Non-profit- Organisation

  74. #74 para
    20. Januar 2012

    @Kessel

    Ich habe dir recht früh einen Link von MPI für Pflanzenzucht mit einem “Häufig gestellte Fragen”-Absatz geschickt- hast du den mal gelesen ?
    Du willst eine sachliche Diskussion, kannst aber selbst nicht wirklich sachliches Beitragen weil es dir, so leid es mir tut das zu sagen, an Wissen fehlt und scheinbar auch das, was dir angeboten wird, ignorierst.
    Du sprichst alle möglichen Themen an, doch haben diese kaum etwas mit der Züchtungsmethode “Transgene Pflanzen” zu tun. Mit anderen Worten, du prangerst die “Ungerechtigkeit der Welt” an und scheinst alles irgendwie mit der grünen Gentechnologie zu verknüpfen. Wo ist das noch sachlich ?
    Die Studie über den Ausbruch von transgenen Maispflanzen in Mexico (die u.a. auch von Greenpeace gern erwähnt wird) wurde zudem zurückgezogen weil die Ergebnisse nicht haltbar waren (z.B. hier nachzulesen). Das ist natürlich wissenschaftliche Literatur, doch kommt man da leider nicht drum herum.
    Was die (gesundheiltiche) Unbedenklichkeit betrifft – bist du der Meinung das man damals in den USA GMOs “einfach so” den Leuten vorsetzte ohne vorher geschaut zu haben das es Gefahren gibt ? Wie erklärst du dir das es seit ’96 keine “Auffälligkeiten” zu verzeichnen sind was den Verzehr von GMOs betrifft ?

  75. #75 para
    21. Januar 2012

    …und als Nachtrag:
    Greenpeace ist wohl die schlechteste Wahl bei der Frage wie man die Gentechnologie zu beurteilen habe. Die sind aus ideologischen Gründen dagegen, unabhängig von Produkt und wissenschaftlichen Stand der Technik. Eine wissenschaftliche Diskussion findet nicht statt, da man gar nicht auf wissenschaftliche Argumente eingeht, noch welche hervorbringt.

  76. #76 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ Theres

    Dein erster Link -sagte ich schon- sagt mir nichts was ich nicht vorher wußte, der zweite ist englisch und nicht so gut verständlich für mich aber eindeutig pro geschrieben. Die Kommentare des einen weiterführenden Links sagen aber etwas über die Akzeptanz in der Bevölkerung aus. Der dritte funzt nicht.
    Schön das Du das Wort neutrale in ” ” gefasst hast denn wer garantiert das? Du erwähnst die “Wissenschaftlichkeit” der Studien. Nun, was ich hier über die Arbeitsweise von Wissenschaftlern lernen durfte, bestärkt mich nicht unbedingt in meinem Vertrauen.
    Ich habe mich mit dem zweiten Link von Thorben näher befasst weil es auf die Schnelle weniger Arbeit war. Das Experiment lief nur über 2 Jahre und es wurden keine Abnormalitäten fest gestellt. Dazu lassen sich sicher -zig Versuche finden. Und? Ich hoffe unsere Nachkommen werden nicht unsere Naivität verfluchen müssen. Das Problem mit den radioaktiven Abfällen haben wir ja auch elegant gelöst, einfach zukünftigen Generationen überlassen.
    Ich sehe keinen Grund Greenpeace nicht zu Vertrauen. Welchen Grund sollten sie haben zu lügen? Welche Lobby steht dahinter?
    Du kannst eine Zucht nicht mit der direkten Genveränderung vergleichen. Das mit der Bestrahlung ist mir neu, eine Unverschämtheit und bedeutet ja schon Genveränderung durch äussere Einwirkung. Das ich das Zeug dann essen muß, dafür kann ich nichts. Das kam aber auch erst im letzten Jahrhundert, das Jahrhundert der größten Zivilisationssünden.
    Dein Link zur sueddeutschen. Der Artikel sagt nur aus das dermarcel aus welchen Gründen auch immer ein ausgemachter Greenpeacegegner ist, vermutlich weil er einen “dicken Wagen” fährt oder ähnliches.
    Es wäre ökologischer gewesen die Plattform im Mehr zu versenken.
    Warum noch Müllverbrennungsanlagen bauen wenn wir doch alles im Meer abladen können oder in die Wüste oder Tundra schicken.

  77. #77 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    P.S.: Wenigstens hat der Link zu wissensforum mit dem Märchen von der Wellthungerhilfe aufgeräumt. Mir hatte das übrigens niemand vorgebetet, aber der klare Verstand sagt es einem. Zumindest diese Diskussion dürfte beendet sein.

  78. #78 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ para

    Stimmt das ich Deinem Link erst jetzt gefolgt bin, aber wovon sollte das mich überzeugen? Das ist Popularwissen das allgemein bekannt ist. Bei den letzten Punkten werden ein paar Gefahren angesprochen die auch schnell wieder entkräftet werden. Nichts anderes habe ich erwartet.
    Angela M. hat damals auch gesagt: “Dieses Lager ist sicher”. Von offizieller Seite ist immer alles sicher, selbst wenn hintenrum schon die ersten Leichen weggekarrt werden.
    Wieso spreche ich alle möglichen Themen an? Was meinst Du damit? Ich dachte wir reden über Genetik.
    Den USA ist doch die Gesundheit ihrer Bevölkerung oder die Auswirkung auf die Natur völlig egal. Da wo am Ende kein Profit winkt wird auch nicht in Forschung investiert. Das heißt jemand verdient an den Produkten. Seit `96 ist alles oB, nur 15 Jahre, das heißt…? …das wir diese Technologie jetzt überall anwenden müssen?
    Auch wenn ich mich wiederhole. Ich bin FÜR die Genforschung und ich bin sicher das die Menschheit in Zukunft davon Profitieren wird.

  79. #79 Theres
    21. Januar 2012

    @Kesselflicker
    Mal eine Frage, nein, mehrere:
    Weißt du, was peer-reviewed heißt, was wissenschaftliche Methode heißt,
    wie sich Greenpreace finanziert, wie man das nachprüfen kann, was “marcel sagte”? Du weißt, wie Züchtung und Gentechnik funktionieren?
    — Antwort auf die letzte Frage: Nein.
    Ich zitiere dich:”Du kannst eine Zucht nicht mit der direkten Genveränderung vergleichen. Das mit der Bestrahlung ist mir neu, eine Unverschämtheit und bedeutet ja schon Genveränderung durch äussere Einwirkung. Das ich das Zeug dann essen muß, dafür kann ich nichts. Das kam aber auch erst im letzten Jahrhundert, das Jahrhundert der größten Zivilisationssünden.”
    Du magst also keine Nudeln? Da ist Hartweizen drin, oder Sojaprodukte, weil du doch öfter auf Fleisch verzichten willst, Rapsöl,… oder, oder, oder.
    — Zucht ist direkte Genveränderung.
    Glaubst du nicht, dass sich ein Dackel und eine Dogge auch genetisch utnerscheiden, hm? Gibt es die natürlich? Nein, sie wurden gezüchtet. einfach erklärt, kam halt einmal ein kurzbeiniger Wolfsabkömmling zur Welt. Mutation. Zucht und heute gibt es nicht nur eine Rasse mit kurzen Beinen.
    Von Getreidewildformen wären unsere Vorfahren nicht satt geworden, und gut ernährt waren die ersten Ackerbauer nicht (ohne Link). Zu wenig Zeit.
    — Ja, Statistik ist nervig. Ich kann sie nicht ausstehen, verstehe knapp die Hälfte nur, aber … nur so findet man letztlich etwas heraus. Endlose Diskussionen gehören zur Wissenschaft, klare Aussagen muss man sich erarbeiten, glauben kann man woanders. Das ist doch positiv.
    BT-Mais jedenfalls schadet (nach heutigem Wissen) niemandem, und man hat Böden, Rinder, Milch usw. untersucht, einen gesamten Kreislauf der Pflanze auf dem Feld bis zu mittels Dung wieder aufs Feld. Und das schöne ist, so keine sogenannten Umweltschützer kommen und einem das Feld zerstören, kann man den Versuch wiederholen und das überprüfen.
    Wenn das nicht glaubwürdig ist, weiß ich es auch nicht!
    Bist du eigentlich gegen Neubaugebiete?
    Gegen kleine Einfamilienhäuser?
    Solltest du aber sein, weil D schließlich immer mehr Einwohner haben wird und Häuser nehmen Ackerfläche … Wäre das etwa die Lösung – oder doch lieber ertragreichere Sorten?
    Letzte Frage: Kennst du einen Bauernhof? Einen neuen, meine ich, keinen aus den 70ger Jahren, und den dazugehörigen Landwirt?
    Und die letzte Frage:
    — Wie müsste ein Argument oder eine Untersuchung aussehen, die dich vom Nutzen der grünen Gentechnik überzeugen könnte?

  80. #80 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ para

    Dein Nachtrag

    …des glaub ich net. Die sind für die Natur. Die müssen ja gut sein

  81. #81 Theres
    21. Januar 2012

    @Kesselflicker
    Nachtrag : Den USA ist die Gesundheit ihrer Bevölkerung egal?
    — Kannst du deine Meinung irgendwie belegen, also, ist das ein Vorurteil, gewonnen aus irgendwelchen Tageszeitungen oder Berichten anderer – oder hast du Gründe?
    Welche, bezeihungsweise: Kennst du Statistiken, über die Zunahme der Krankheiten und so weiter?
    Nebenbei die hätte ich auch gern, aber für die USA wüsste ich nicht, wo ich suchen müsste – in Deutschland ist es das Statistische Bundesamt oder die Landesämter. Dort findet man so ziemlich alle Zahlen.
    — WER ist die USA?
    Bei dieser Meinung, ein Argument ist es nicht, stimmt etwas nicht, Kesselflicker.

  82. #82 Theres
    21. Januar 2012

    … und wer finanziert Greenpeace – die Natur?

  83. #83 Theres
    21. Januar 2012

    Kesselflicker, magst du Bananen?
    Ein Link zur … na, “Konkurrenz”:
    http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3410&blogId=5#comment-36228

  84. #84 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ Theres

    Peer-review, ich kenne den Artikel von Florian F. dazu, aber Du hast mich noch mal zum “recherchieren” gebracht. Das empfehle ich Dir auch und Dir die Kritik und Diskussion zur Kritik anzuschauen.
    Gerade von einer Firma wie Shell wäre ja zu erwarten das die Insel fachgerecht gesäubert wird, vor dem versenken. Das war jetzt Sarkasmus! Sicherlich wäre die Versenkung wohl die ökonomischste Lösung gewesen.
    Ich denke mal das sich GP hauptsächlich über Spenden finanziert.Vielleicht haben sie heimlich schon ein paar Firmen aufgebaut. Ich würd`s ihnen gönnen, um so effektiver können sie arbeiten. Von denen Steuern zu verlangen ist unverschämt.
    Wie Gentechnik in der Praxis funktioniert weiß ich nicht, das ändert ja nichts an den Gefahren.
    Ich liebe Nudeln!
    Nee, Zucht ist nicht direkte Genveränderung sondern das Ausnutzen natürlicher Mutationen. Man paart zwei Viecher mit den Eigenschaften die man sich wünscht. Die Chance das selbiges wieder rauskommt ist sehr hoch, dann wieder und wieder und wieder. Kreuzen kann man auch.
    Wenn unsere Vorfahren gewußt hätten das uns der Getreideanbau die Zahnkaries bringen würde, hätten sie es sein gelassen. Aber vielleicht auch nicht. Laut meines Wissensstandes wurden sie ja zum Ackerbau und Viehhaltung gezwungen.
    Zu Deinem BT-Mais/Umweltschützer Absatz kann ich nur sagen, es ist nun mal Volkes Wille und das sollte man respektieren.
    Mit der Bevölkerung sprichst Du ein großes Problem an. Natürlich bin ich gegen die Bebauung von Acker- und Naturland, andererseits braucht der Mensch seinen Raum. Zum Wohnen wird man wohl immer mehr in die Höhe gehen und zur Versorgung haben wir dann ja die Ertragreicheren Pflanzen, dank Genetik. Aber denke das zu Ende und Du weißt das es in einer Katastrophe enden wird. Wieviel Homo Sapiens verträgt der Planet?
    Kommt drauf an wie Du Bauernhof definierst. Beim Selbstversorger wird sich nicht viel geändert haben. Ich weiß aber worauf Du anspielst. Du meinst einen Betrieb zur Fleischproduktion. Nein da war ich nicht und würde ich auch nicht Bauernhof nennen.
    Die allerletzte Frage verstehe ich nicht. Ich mache doch ständig klar wie wertvoll ich die Forschung halte.

  85. #85 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ Theres

    Zum Nachtrag
    Nein, wie sollte man das belegen und da siehst Du auch schon das man die wissenschaftliche Herangehensweise nicht immer auf das normale Leben übertragen kann. Aber man geht doch mit offenen Augen durchs Leben. Die wenigsten Regierungen kümmern sich um ihre Bevölkerung. Es geht doch nur darum den Status Quo zwischen Arm und Reich aufrecht zu erhalten. Natürlich brauchen die immer noch Soldaten für ihre Kriege aber ein paar Menschenleben sind denen egal. Wenn man negative Auswirkungen feststellt, wird halt das Produkt wieder vom Markt genommen.

    Die USA sind, Die Regierung der USA.

    Du meinst bei mir stimmt etwas nicht? Hm… und ich kann wiederum nicht verstehen wie man als studierter Mensch soviel naives Vertrauen in seine Regierung und in Studien haben kann die man nicht selber gefälscht hat.

    Ja, ich mag Bananen, esse sie aber nicht in Massen.
    Im letzten Abschnitt wird ja schon die Lösung propagiert. Ich habe mich schon lange gewundert warum die so billig sind.

  86. #86 para
    21. Januar 2012

    @Kessel

    Stimmt das ich Deinem Link erst jetzt gefolgt bin, aber wovon sollte das mich überzeugen? Das ist Popularwissen das allgemein bekannt ist.

    Dir jedoch nicht, du verfügst nicht über dieses “Popularwissen” wie du mit deinen Beiträgen deutlich machst.

    Bei den letzten Punkten werden ein paar Gefahren angesprochen die auch schnell wieder entkräftet werden. Nichts anderes habe ich erwartet.

    Das ist der Punkt- deine Erwartungen sind der Realität völlig egal.

    Angela M. hat damals auch gesagt: “Dieses Lager ist sicher”.

    Was hat das mit der Sache zu tun ?

    Was meinst Du damit? Ich dachte wir reden über Genetik.

    Du bist hier mit Kakaobauern aufgetreten…

    Den USA ist doch die Gesundheit ihrer Bevölkerung oder die Auswirkung auf die Natur völlig egal. Da wo am Ende kein Profit winkt wird auch nicht in Forschung investiert. Das heißt jemand verdient an den Produkten.

    Hier schließe ich mich den Fragen von Theres an – Belege und konrektisiere diese Aussage. So ist es nichts weiter als US-bashing.

    Ich sehe keinen Grund Greenpeace nicht zu Vertrauen. Welchen Grund sollten sie haben zu lügen? Welche Lobby steht dahinter?

    Greenpeace ist nicht “für die Natur” – Greenpeace steht für eine Ideologie von “Natur”. Sie lügen dann, wenn etwas ihren Wertvorstellungen nicht entsprich und sich daraus Vorteile für sie ergeben.

  87. #87 para
    21. Januar 2012

    als Nachtrag…

    @Kessel

    Nee, Zucht ist nicht direkte Genveränderung sondern das Ausnutzen natürlicher Mutationen.

    Und das ist so falsch…… du änderst bei der Zucht ebenso das Genom. Bei der Zucht jedoch völlig unkontrolliert da du keine Ahnung hast was du alles noch zusätzlich änderst. (Bei der Gentchnologie kennt man die Stellen im Genom die Verändert werden)

    Wie Gentechnik in der Praxis funktioniert weiß ich nicht, das ändert ja nichts an den Gefahren.

    Wie willst du dann die Gefahren als solche abschätzen können wenndu nicht weiss wie etwas funktioniert ? Du wisdersprichst dir…

    Wenn unsere Vorfahren gewußt hätten das uns der Getreideanbau die Zahnkaries bringen würde, hätten sie es sein gelassen. Aber vielleicht auch nicht. Laut meines Wissensstandes wurden sie ja zum Ackerbau und Viehhaltung gezwungen.

    Quelle ? Gezwungen von wen?

    Aber man geht doch mit offenen Augen durchs Leben. Die wenigsten Regierungen kümmern sich um ihre Bevölkerung.

    Das nennt man “selektive Wahrnehmung” und pauschalisieren. Es ist traurig, dass die Transferleistungen sowie öffentliche Dienstleistungen/Gebäude etc. so alltäglichund selbstverständlich geworden sind, dass man sie nicht mehr wahr nimmt.

    . und ich kann wiederum nicht verstehen wie man als studierter Mensch soviel naives Vertrauen in seine Regierung und in Studien haben kann die man nicht selber gefälscht hat.

    …und ich kann diese Arroganz kaum glauben mit der du hier auftrittst. Deine Meinung soll über dem Wissen aller anderen Fachleute stehen ?

  88. #88 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ para

    Schwer mit Dir zu diskutieren wenn Du nicht verstehen willst.

    Wieso zeige ich mit meinen Beiträgen das ich nicht über dieses Wissen verfüge. Ich denke jedes Schulkind hat diese Grundinfo`s. Ich zweifle nur die Unbedenklichkeit an.

    Angela M. war ein Beispiel wie öffentliche Stellen lügen und dem Bürger das Denkvermögen absprechen. Wie ich Dich kennen lernen durfte schaffst Du jetzt nicht den Brückenschlag zur Genetik.

    Wenn Du wirklich ein Wissenschaftler bist kannst Du nicht gut in Deinem Fach sein, so wie Du meine Kommentare bearbeitest.
    Der Kakaobauer war ein Beispiel dafür das Dein Welthungerdings nicht zieht.

    US-bashing? Ich glaube dieses Land, aufgebaut auf Landraub, Völkermord und Sklaverei, braucht man nicht extra bashen.

    Möglicherweise habe ich ja die selbe Ideologie wie Greenpeace, außerdem sind das Unterstellungen die Du nicht belegen kannst, um mal in Deiner Sprache zu sprechen.

  89. #89 Theres
    21. Januar 2012

    @Kesselflicker:
    Ich meinte nicht, dass bei dir etwas nicht stimmt — ich sprach von deiner Argumentation!
    – Belegt hast du aber nicht, dass die Regierung gegen die eigene Bevölkerung vorgeht, oder dass sie ihr egal ist.
    Die USA ist doch bitte Regierung plus sonstige Bevölkerung, und die ist in der Mehrheit, hm?

    Nur eine kurze Antwort, weil ich wenig Zeit und noch viel zu tun habe:
    Bauernhof … Agrarbetrieb … und nein, ich meinte nicht nur die Viehhalter. Das ist heute etwas anderes als es in den Medien dargestellt wird, und Besuche und Gespräche klären den Blick (eigene Erfahrung). Selbstversorger – Nebenerwerbsbauern, meinst du?
    Dir ist aber entgeangen, dass auch die Bio- – Viehzüchter keine Kleinbetriebe mehr haben. Schau mal hier, http://www.bauernverband.de/?redid=152535 und auch Biobetriebe halten Hochleistungskühe (Holstein Friesian – das sind die schwarz-weißen mit großen Eutern 😉 z.B. das Biodorf Brodowin, allerdings weiden die teils auch und fressen nicht nur Kraftfutter im Stall.
    Zucht … Züchtung, hätte ich schreiben müssen, falls ich es nicht habe … Wikipedia hilft weiter. http://de.wikipedia.org/wiki/Mutationsz%C3%BCchtung
    Und:
    Auszug aus der Wiki;
    “Pilzresistenz
    Algenähnliche Pilze wie die Gattung Phytophthora infestans gehören zu den Pflanzenschädlingen, die die höchsten Ernteschäden verursachen, etwa bei Tomaten und Kartoffeln. Mit konventionellen Züchtungsmethoden erreicht man zwar hier durch Einkreuzung mexikanischer Wildrassen eine gewisse Resistenz, jedoch werden auch unerwünschte Eigenschaften übertragen, die dann in langwierigen Verfahren wieder herausgezüchtet werden müssen.
    Alternativ werden chemische Fungizide ausgebracht – pro Anbausaison bis zu sechzehn mal – oder etwa im Biolandbau Kupfersulfate, die aber zu einer starken Bodenbelastung führen.

    Von BASF wurde mit gentechnischen Methoden einer Kartoffelsorte („Fortuna“) zwei Resistenzgene aus einer südamerikanischen Wildkartoffelsorte übertragen. Fortuna wurde in Gewächshausversuchen bereits erfolgreich getestet und wird seit 2006 in Schweden, den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland und Irland im Freiland getestet. BASF schätzt, dass die Sorte 2014/15 auf den Markt kommen könnte.”

    Das wird hier nichts …
    aber hast du das gelesen, im Biolandbau wird bis zu sechzehnmal gespritzt. Wusstest du das?
    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik
    Also:
    — Wie müsste ein Argument oder eine Untersuchung aussehen, die dich vom Nutzen der grünen Gentechnik überzeugen könnte?
    Und was ist mit sogenannter weißer oder roter Gentechnik? (Steht auch bei Wiki)

  90. #90 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    @ para

    Dein Nachtrag

    Ich hoffe jeder stille Mitleser hier durchschaut diese Polemik, Züchtung mit der modernen Genetikmanipulation gleich zu setzen.
    Natürlich wird bei der Zucht das Genom verändert aber ohne Eingriff, der Züchter kanalisiert nur bei der Paarung.

    Ich weiß nicht wie der Eingriff im Labor in der Praxis durchgeführt wird. Das ändert nichts daran das diese Mutationen in freier Wildbahn große Schäden anrichten können.

    Quelle weiß ich jetzt nicht. Es ist die Annahme das die Menschen durch starke Klimatische Veränderungen gezwungen wurden ihre nomadische Lebensweise aufzugeben. Seit dieser Zeit kann man auch Karies nachweisen.

    Da Kleinunternehmertum in De nicht wirklich erwünscht ist, müssen diese Leistungen gezahlt werden um Unruhen in der Bevölkerung zu vermeiden. Das was der Staat gibt, nimmt er an anderer Stelle doppelt und dreifach.

    Der Arrogante von uns beiden bist Du!
    Meine Meinung steht für die von vielen. Die Gruppe die Du vertrittst ist vermutlich kleiner, trotzdem spreche ich Dir nicht das Recht ab Deine Meinung zu vertreten.
    Was Du als Wissen von Fachleuten bezeichnest sind VERMUTUNGEN aufgrund von KURZZEITSTUDIEN von denen wir nicht mal den WAHRHEITSGEHALT kennen.
    Ausserdem hast Du nicht mal alle Fachleute hinter Dir.

  91. #91 Theres
    21. Januar 2012

    Begriffsentwirrung:
    Pflanzenzüchtung
    Ziel der Pflanzenzüchtung ist die genetische Veränderung von Pflanzenpopulationen zur Verbesserung biologischer und ökonomischer Eigenschaften. Sie beruht auf Pflanzenauslese, Saatgutbehandlung oder Kreuzung mit nachfolgender Auslese von Tochterpflanzen für den nächsten Züchtungszyklus oder der anschließenden Vermehrung als Saatgut einer neuen Pflanzensorte.
    Hervorhebung von mir , aus Wikipedia unter Stichwort Pflanzenzüchtung. Grüne Gentechnik – Pflanzen. Okay?
    Da wird eingegriffen, siehe Mutationszüchtung, die gibt es schon länger.
    Von Tieren sprach ich jedenfalls nur am Rande, aber … Nutztiere werden üblicherweise künstlich befruchtet – nix Paarung.
    KURZZEITSTUDIEN
    Hm. Brüll doch nicht so.
    Also… von Aussaat zu Ernte zu Verfütterung, zu Milchuntersuchungen, zu Kuhfladen, auf Acker, zu Dünger… das ist Kurzzeit? Hm. Gut. Aber weder du noch para belegen etwas. Das ist allerdings richtig. Ich habe den Link auch nicht parat und muss jetzt wirklich mal arbeiten. War ein dt. Institut … sollte zu finden sein, mit “Genmais”.
    Ich suche morgen mal nach dem, was Menschen zum Ackerbau trieb … aus Neugier, und bin deshalb einfach eine Weile weg. 😉
    Und nein, über Politik, Angela Merkel und so weiter diskutiere ich nicht.

  92. #92 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    Erst mal was allgemeines. Die meisten verstehen anscheinend nicht worum es mir geht. Ich zähle mal ein paar Sachen auf die nichts mit Genetik zu tun haben. Ich hoffe der Zusammenhang wird verstanden.

    -Abholzung und Überweidung auf Island.

    -Brandrodung auf Grönland.

    -Einführung fremder Arten. Zum Beispiel Kaninchen, Füchse, Katzen usw. in Australien.

    -Begradigung und Eindämmung von Flussläufen.

    -Züchtung der Killerbiene in Amerika.

    Meistens, wenn der Mensch der Natur in`s Handwerk pfuschte hat er mehr Schaden als Nutzen davongetragen und die genetische Manipulation ist kein kleiner Eingriff. bei GP ist von Super-Unkräutern die Rede, von neuen Seuchen u. a.
    Im Endeffekt wird die Technik zum noch schnelleren Bevölkerungswachstum beitragen und damit noch größeren Hungersnöten Dürren und Seuchen Tür und Tor öffnen, also völlig Gegenteiliges von dem was hier propagiert wird. Das sollte man sich überlegen.

  93. #93 Kesselflicker
    21. Januar 2012

    Theres, ich muß eigentlich auch noch was anderes machen. Deine Kommentare und Links knöpfe ich mir in Ruhe vor.
    Nur so viel, warum die Menschen Sesshaft wurden wirst Du nicht rausfinden. Nur weil eine der neuesten Thesen besagt das der Mensch Bier saufen wollte, heißt das nicht das es stimmt. Also nur wegen Bier mach ich mich nicht sesshaft.

  94. #94 Theres
    21. Januar 2012

    Ähm, das bisher gefundene “Superunkraut” ist eine Ex-Kulturpflanze, beziehungsweise eine Form des Amaranth, lernte ich, und die ist nur herbizidresistent geworden und auf Ackerflächen, auf denen was anderes angebaut wird, arg im Weg.
    Was ist mit roter und weißer Gentechnik?
    Was, wenn du Insulin brauchst?
    … ach was … es ist sinnlos.
    Hier noch einiges zum Thema, Einführung der Landwirtschaft:
    Changing Diet

    Richards said there are three plausible reasons why the British abandoned seafood from the beginning of the Neolithic: the domesticated plants and animals presented a steady source of food; the shift was forced by a climate change; or cultural pressure.

    Of those, Richards said a climate change is the least likely since there were several climate changes during the Mesolithic yet marine foods continued to be used.

    Also: Für Großbritannien ist das mit dem Klimawandel nicht so klar, weil es etliche gab, und die änderten das Essverhalten nicht, deshalb werden drei Möglichkeiten angenommen: Domestizierung bot sichere Nahrungsmittel, Diätwechsel durch Klimawandel oder kultureller Druck. Why Did Ancient Britons Stop Eating Fish? aus National Geografic.

    Kann aber auch anders gewesen sein:
    White Europeans could have evolved as recently as 5,500 years ago, according to research which suggests that the early humans who populated Britain and Scandinavia had dark skins for millenniums.

    It was only when early humans gave up hunter-gathering and switched to farming about 5,500 years ago that white skin began to be favoured, say the researchers.

    This is because farmed food was deficient in vitamin D, a vital nutrient. Humans can make this in their skin when exposed to sunlight, but dark skin is much less efficient at it.

    In places such as northern Europe, where sunlight levels are low, the ability to make vitamin D more efficiently could have been crucial to survival.
    — From The Sunday Times August 30, 2009. (Link kann man finden)
    Neues dazu habe ich nicht. —
    Und jetzt gebe ich auf.

  95. #95 Theres
    21. Januar 2012

    Wieso ich?
    Bin keine Paläontologin.
    Anderes sind es aber:
    Changing Diet

    Richards said there are three plausible reasons why the British abandoned seafood from the beginning of the Neolithic: the domesticated plants and animals presented a steady source of food; the shift was forced by a climate change; or cultural pressure.

    Of those, Richards said a climate change is the least likely since there were several climate changes during the Mesolithic yet marine foods continued to be used.

    Also: Für Großbritannien ist das mit dem Klimawandel nicht so klar, weil es etliche gab, und die änderten das Essverhalten nicht, deshalb werden drei Möglichkeiten angenommen: Domestizierung bot sichere Nahrungsmittel, Diätwechsel durch Klimawandel oder kultureller Druck. Why Did Ancient Britons Stop Eating Fish? aus National Geografic.

    Kann aber auch anders gewesen sein:
    White Europeans could have evolved as recently as 5,500 years ago, according to research which suggests that the early humans who populated Britain and Scandinavia had dark skins for millenniums.

    It was only when early humans gave up hunter-gathering and switched to farming about 5,500 years ago that white skin began to be favoured, say the researchers.

    This is because farmed food was deficient in vitamin D, a vital nutrient. Humans can make this in their skin when exposed to sunlight, but dark skin is much less efficient at it.

    In places such as northern Europe, where sunlight levels are low, the ability to make vitamin D more efficiently could have been crucial to survival.
    — From The Sunday Times
    August 30, 2009. Neues dazu habe ich nicht. —

  96. #96 Theres
    21. Januar 2012

    Wieso ich?
    Bin keine Paläontologin.
    Anderes sind es aber:
    Changing Diet

    Richards said there are three plausible reasons why the British abandoned seafood from the beginning of the Neolithic: the domesticated plants and animals presented a steady source of food; the shift was forced by a climate change; or cultural pressure.

    Of those, Richards said a climate change is the least likely since there were several climate changes during the Mesolithic yet marine foods continued to be used.

    Also: Für Großbritannien ist das mit dem Klimawandel nicht so klar, weil es etliche gab, und die änderten das Essverhalten nicht, deshalb werden drei Möglichkeiten angenommen: Domestizierung bot sichere Nahrungsmittel, Diätwechsel durch Klimawandel oder kultureller Druck. Why Did Ancient Britons Stop Eating Fish? aus National Geografic.

    Kann aber auch anders gewesen sein:
    White Europeans could have evolved as recently as 5,500 years ago, according to research which suggests that the early humans who populated Britain and Scandinavia had dark skins for millenniums.

    It was only when early humans gave up hunter-gathering and switched to farming about 5,500 years ago that white skin began to be favoured, say the researchers.

    This is because farmed food was deficient in vitamin D, a vital nutrient. Humans can make this in their skin when exposed to sunlight, but dark skin is much less efficient at it.

    In places such as northern Europe, where sunlight levels are low, the ability to make vitamin D more efficiently could have been crucial to survival.
    — From The Sunday Times
    August 30, 2009. Neues dazu habe ich nicht. —

  97. #97 Theres
    21. Januar 2012

    Superunkraut heisst Amaranth – eine Sorte davon und wurde herbizidresistent, habe ich gelernt, und ist den Farmern bei ihrer Ernte natürlich im Wege.
    Herbizidresistenz entsteht aber auch auf anderen Äckern …

  98. #98 Theres
    21. Januar 2012

    P.S: ich forsche auch nicht auf diesem Gebiet, warum Menschen sesshaft wurden und so, andere aber.
    Der Link dazu steckt noch im Spam … und dazu gibt es mehr als das mit dem Bier.

  99. #99 Kesselflicker
    22. Januar 2012

    Ich meine auch nur das man nicht DIE Antwort auf die Sesshaftigkeit finden wird. Mir ist noch was zu USA eingefallen. Ich bin nicht gut im recherchieren aber wer will kann seine Belege selber finden.
    Wer als Kriegsversehrter heimkehrt wird mit einer mickrigen Rente abgespeist.
    Wer mit PTS zu kämpfen hat, wird ganz im Stich gelassen.
    Selbiges gilt für Deutschland. Nur EIN Indiz das der Regierung das Volk egal ist.
    Ich fühle mich auch nicht von der Regierung vertreten, wie viele andere auch. Ich führe keinen Krieg in Afghanistan. Aus solchen Gründen setze ich auch nicht das amerikanische Volk mit den USA gleich.

  100. #100 Theres
    22. Januar 2012

    Sei doch nicht so empfindlich, Kesselfllicker, ich habe dir bloß gleich vier Möglichkeiten gefunden, keine mit Bier ;), die also deine Ansicht, dass es eher nicht monokausal war belegen. — Klima ist eher unwahrscheinlich, das Aufkommen der Mutation der hellen Haut wahrscheinlicher, kultureller Druck wurde angeboten und Sicherheit der Nahrungsversorgeung durch Domestikation, grob gesagt.
    Ist doch fein.
    Kommt aber wohl erst Montag, auch Blogger brauchen Freizeit.
    Ich sende es nicht noch einmal, und nein, über Politik diskutiere ich nicht. Aber, der einzige, amerikanische Soldat, den ich kennen lernte und der im Krieg war, wurde keinesfalls allein gelassen. Er war ein echter Patriot und verstand uns Deutsche nicht … und dir einen schönen Sonntag, wünsche ich.

  101. #101 Kesselflicker
    22. Januar 2012

    @ Theres

    Erst mal muß ich was klar stellen. Ich glaube Du machst Dir ein vollkommen falsches Bild von mir. Ich denke Du hältst mich für den absoluten Ökofreak. Theoretisch wäre ich das gerne aber die Welt die uns umgibt macht die Umsetzung in die Praxis schwer.

    Ich setze nicht auf BIO. Früher waren es ein paar “Spinner” die im Reform-Haus eingekauft haben. Irgendwann wurde es chic und größere Teile der Bevölkerung verlangten nach “sauberen” Lebensmitteln. Wirtschaft und Politik reagierten, ein paar Auflagen wurden eingeführt und alle möglichen größeren Betriebe konnten sich BIO drauf pappen.
    Wenn ich mir einen Kürbis oder Melone aus dem Garten hole, das ist dann wirklich Bio. Beim Hühnerei von privat weiß ich das die Hühner geimpft sein müssen, was nicht von Nachteil ist. Brombeeren kommen ohne Behandlung aus, Himmbeeren muß man spritzen wenn man sich nicht den Spaß beim Essen verderben will.
    Also, von dieser ganzen BIO-Mode die grad`läuft lass ich mich nicht vera…

    Du hast mich auf Präzisionszucht verlinkt, okay aber der Unterschied zur grünen Gentechnik wird ja deutlich beschrieben.
    Die rote G. ist theoretisch noch interessanter. Es wäre schön irgendwann Krebs zu heilen oder vorbeugen zu können. Die Schattenseite, Tierversuche…
    Ebenso die weiße… grundsätzlich bin ich ja für Forschung aber die Anwendung steht auf einem anderen Blatt.
    Bei Deinem 3. Link mal auf Diskussion klicken und unter ethische Aspekte schauen. Das was dort steht ist auch meine Meinung. Ihr redet hier so als wenn ihr sehr naiv wärt oder zur Genlobby gehört. Dieses Neuland was man betritt muß man doch ein wenig kritisch sehen.

    Ich bin schon vom späteren Nutzen überzeugt aber diese Technik verläßt mir doch etwas zu schnell das Labor.

    Die künstliche Befruchtung kommt doch auch aus dem vorigen Jahrhundert. Ich bezog mich bei der Paarung auf die 6000 Jahre genetische Veränderung die Ex-Esoteriker ganz oben anführt.

    Ich brülle doch nicht, ich versuche bloß vorzuheben. Fütterungstudien über 2 Jahre nenne ich Kurzzeit. Hatten die überhaupt Kälber in der Zeit bekommen? Ich glaube nicht und wenn doch müßte man erstmal abwarten bis diese wiederum Kälber bekommen um sie zu untersuchen.

  102. #102 Kesselflicker
    22. Januar 2012

    @ Theres

    Nicht falsch verstehen, ich wollte Dir bloß den Hinweis geben das noch Kein “Endergebnis” vorliegt. Weiß ja nicht wie weit Du diese Materie kennst.

    Helle Haut, kultureller Druck? Da bin ich gespannt!
    Sicherheit der Nahrungsversorgung dürfte wohl die ältere Schulmeinung sein.
    Ich finde die Klimathese gut begründet. Demnach war die Umstellung damals ein Schritt von einem paradiesischem, abentheuerlichem Leben zu einem Leben voller Arbeit und Härte, auch wenn dies die heutige Zivilisation erst ermöglichte. Bei den nomadisch lebenden Ureinwohnern Nordamerika`s konnte man das ja in der jüngeren Vergangenheit sehen das dieser Schritt nicht gerne vollzogen wurde.

    Den amerikanischen Patriotismus wollte ich auch erwähnen. Wahrscheinlich sehen die es anders. Die merken nicht wie sie ausgenutzt werden. Da hat die herrschende Klasse das Fußvolk noch im Griff. Aber Du hast Recht, lassen wir hier das Politisieren. Obwohl man beim eigentlichen Thema auch nicht an der Politik vorbeikommt.

    Wünsche Dir dann auch einen schönen Sonntag!

  103. #103 NN
    22. Januar 2012

    OT,

    ich habe hier eine wichtige Sache zur Diskussion zu stellen. In einem der Blogs hier auf scienceblogs.de ist ein Blogmaster dazu übergegangen, nicht nur meine Postings völlig kommentarlos zu löschen, sondern er stellt stattdessen sogar eigene, diffamierende Postings UNTER MEINEM NAMEN in seinen Blog ein.

    Offensichtlich hat ihm nicht gefallen, dass ich seinen Artikel mit belegbaren Fakten ad absurdum geführt habe und er weiß sich jetzt nicht anders zu helfen, als mich mundtot zu machen und zu diffamieren.

    Ich betrachte das als einen unzulässigen Versuch der Zensur. Ist es aber nicht gerade ein Anliegen von scienceblogs.de die offene und ehrliche Diskussion über gesellschaftlich relevante Themen zu fördern.

    Wie bewerten Sie ein solches Verhalten?

    Schadet der Blogmaster mit seinemVerhalten der Sache?

    Muss man sich das gefallen lassen?

  104. #104 Diskutand
    22. Januar 2012

    OT,

    ich habe hier eine wichtige Sache zur Diskussion zu stellen. In einem der Blogs hier auf scienceblogs.de ist ein Blogmaster dazu übergegangen, nicht nur meine Postings völlig kommentarlos zu löschen, sondern er stellt stattdessen sogar eigene, diffamierende Postings UNTER MEINEM NAMEN in seinen Blog ein.

    Offensichtlich hat ihm nicht gefallen, dass ich seinen Artikel mit belegbaren Fakten ad absurdum geführt habe und er weiß sich jetzt nicht anders zu helfen, als mich mundtot zu machen und zu diffamieren.

    Ich betrachte das als einen unzulässigen Versuch der Zensur. Ist es aber nicht gerade ein Anliegen von scienceblogs.de die offene und ehrliche Diskussion über gesellschaftlich relevante Themen zu fördern.

    Wie bewerten Sie ein solches Verhalten?

    Schadet der Blogmaster mit seinemVerhalten der Sache?

    Muss man sich das gefallen lassen?

  105. #105 Theres
    22. Januar 2012

    Kann man das nicht etwas unaufgeregter klären,
    in Emails zum Beispiel, oder am Montag, wenn alle wieder arbeiten?

  106. #106 Theres
    22. Januar 2012

    @Christian Reinboth
    Vielen Dank für die Sonntagsarbeit!

    @Kesselflicker
    unter Theres· 21.01.12 · 22:55 Uhr steht der ursprüngliche Kommentar.
    Helle Haut, weil sie für die Bildung von Vitamin D unter Sonnenlicht verantwortlich ist, und das findet sich sonst in Fischen usw. Vermutlich hat auch die Laktoseverarbeitung viel damit zu tun (Milch trinken und verdauen können).
    Da ich keine Lust habe, den originalen Artikel (also die wissenschaftliche Arbeit) zu suchen, auch nicht eventuell x Euronen dafür zu zahlen, kann ich dir nicht sagen, was mit kulturellen Faktoren gemeint ist. Jedenfalls war das Sesshaftwerden kein gradliniger Prozess, klar, und weil es von Region zu Region unterschiedlich abgelaufen sein kann, kann kein Ergebnis vorliegen. Wissensgewinnung ist auch ein Prozess.

    Agrogentech/ grüne Gentechnik:
    Ja, sicherlich, es mag/ wird /kann Gefahren geben…, aber so weit kam ich, weil Wissensgewinnung ein langwieriger Prozess ist, noch nicht beim Lesen. Es gibt halt auch ein RL und das ist gerade jetzt viel spannender.
    – Ich bin gegen das hysterische Blah, mit dem auf Gentechnikgegner Seiten immer und immer wieder das Gleiche aufbereitet wird, u.a. sogenannte Superunkräuter. Herbizidresistenzen gibt es wahrlich schon lange. Tja, Evolution ist sooo gemein … irgendwann auch zu Großkonzernen, schätze ich mal. Ich bin aber auch von Befürwortern genervt, weil sie ebenso einseitig schreiben, deswegen lese ich die Studien.
    Ich fand inzwischen heraus, dass einige Krankheiten seit Einführung des Genfutters für Menschen (USA) zunahmen, nur hat keiner untersucht oder kann noch untersuchen, ob es daran lag oder an Zusatzstoffen, die durch zunehmende industrielle Fertigung von Nahrungsmitteln notwendig wurden (oder die billiger waren, oder was weiß ich), am geänderten Essverhalten oder an sonst etwas liegt. Solche Zahlen berechtigen maximal zu einem Verdacht. (Ich hätte eher Zusatzstoffe oder ähnliches im Verdacht, aber beurteilen kann ich das nicht wirklich.) Die Zulassungsuntersuchungen in den USA sind ein Witz gegen unsere, finde ich, und weil es mir leichter fällt, konzentriere ich mich auf deutschsprachige Studien, soweit es sie gibt. … Das wird sich hinziehen, ich habe schließlich noch anderes zu tun. Es ist mir auch nicht so wichtig, schließlich, siehe Titel.

    Zum Schluss, ich habe mir kein Bild von dir gemacht, nur den Nick habe ich nachgeschlagen, der gleichnamige Karnevalsverein ist auch lustig … Das war es aber. Ich las nur, dass du einigen romantischen Vorstellungen anhängst, und da hätte gut auch eine über Bio dabei sein können. Ich finde gut, dass nicht.
    Brüllen = Großschrift im Internet, Hervorhebungen als Fettung oder kursiv zum Beispiel also < b > beenden mit < /b >, kursiv ist das Ganze mit nem i in den eckigen Klammern.

  107. #107 para
    22. Januar 2012

    @Theres

    was soll ich denn belegen ?

    @Kessel

    Wieso zeige ich mit meinen Beiträgen das ich nicht über dieses Wissen verfüge.

    Du erwähntest das du Laboruntersuchungen zustimmst, nicht aber Freilandforschung. Das ist Unsinn, da es bedeutet “wenn im Labor alles ok ist, dann auch im Freiland” – die Konsequenz ist dann nähmlich, dass die GMOs vom Labor direkt im großen Maßstab angebaut werden könnten. Zum Glück ist man da nicht deiner Meinung und es wird verlangt das erst Laboruntersuchungen/Gewächshaus und dann kleinräumig Freilanduntersuchungen kommen, bevor es in die Industrie geht. Nicht zuletzt betonst du ja auch immer wieder das du nicht genau weisst was wie gemacht wird. Und um noch ein Zitat zu nennen das genau das unterstreicht:

    Nee, Zucht ist nicht direkte Genveränderung sondern das Ausnutzen natürlicher Mutationen.

    Zudem redest du ständig von fehlenden Langzeitstudien, nur weil dir der Zeitraum zu kurz sein soll. Du hast jedoch, wie du selbst oft sagst, kein Hintergrundwissen wie was gemacht wird. Wie kannst du also beurteilen wann der Zeitraum einer Studie “lang” genug ist ?

    Der Kakaobauer war ein Beispiel dafür das Dein Welthungerdings nicht zieht.

    Uns zwar ein sehr schlechtes da es nichts mit der Sache zu tun hat.

    Ich weiß nicht wie der Eingriff im Labor in der Praxis durchgeführt wird. Das ändert nichts daran das diese Mutationen in freier Wildbahn große Schäden anrichten können.

    Und woher das Wissen wenn du keine Ahung hast was gemacht wird ? Die Mutanten der Züchter richten also keinen Schaden an ? Nenn mir doch mal bitte den “Schaden” den eine transgene Kartoffel die in DE angepflanzt wird und einzig ein anderes Verhältnis der Stärkeproduktion als Merkmal trägt (sprich, Amflora), anrichten kann.
    kurz OT
    Das Klimaargument für die Sesshaftigkeit ist eher zweifelhaft. Ackerbau wurde im Mittleren Osten “erfunden” da ist das Klima eher stabiler– im Grunde genügt es ja schon wenn den Leuten auffällt das man eine bestimmte, häufige Pflanze essen kann. Zudem verringt eine Sesshaftigkeit erheblich die Gefahren denen man in unbekannten Terrain ausgesetzt ist wie z.B. das finden von Wasser/Nahrung/Medzinalpflanzen/wilde Tieren. etc. herumstreifende Hyänen-Rudel sind vermutlich schlimmer als Karies 😉 der Rest ist “Export” in andere Regionen.

    Da Kleinunternehmertum in De nicht wirklich erwünscht ist, müssen diese Leistungen gezahlt werden um Unruhen in der Bevölkerung zu vermeiden. Das was der Staat gibt, nimmt er an anderer Stelle doppelt und dreifach.

    Wovon redest du ?

    Meine Meinung steht für die von vielen. (…)
    Was Du als Wissen von Fachleuten bezeichnest sind VERMUTUNGEN aufgrund von KURZZEITSTUDIEN von denen wir nicht mal den WAHRHEITSGEHALT kennen.
    Ausserdem hast Du nicht mal alle Fachleute hinter Dir.

    1. die Masse hat nicht automatisch recht
    2. die Gentechnologie kennt man seit den 70ern- das ist viel Zeit
    3. was du als kurzzeitig ansiehst, ist egal
    4. Vermutungen ? Was meinst du, jetzt werd mal konkret
    5. Man wird nie alle Fachleute hinter sich haben (wobei noch die Frage offen ist, was man unter “Fachpersonal” versteht)
    — und zum Super-unkraut-
    1. Gesprüht wird bei der konventionellen Landwirtschaft ebenso wie beim BioAnbau.
    2. Nicht alle Transsgenenpflanzen produzieren eigene Pestizide (Amflora).
    …die Gefahr besteht überall.

    Angela M. war ein Beispiel wie öffentliche Stellen lügen und dem Bürger das Denkvermögen absprechen. Wie ich Dich kennen lernen durfte schaffst Du jetzt nicht den Brückenschlag zur Genetik.

    Richtig, also raus damit- nenn mir den Brückenschlag, werd konkret.

    Möglicherweise habe ich ja die selbe Ideologie wie Greenpeace, außerdem sind das Unterstellungen die Du nicht belegen kannst, um mal in Deiner Sprache zu sprechen.

    Hast du dich eigentlich jemals mit der Geschichte von Greenpeace auseinandergesetzt ? Die lügen wenn es in den Kram passt. Das Bohrinsel-Beispiel ist nur ein Beispiel davon. Lies mal deren Atikel über Amflora (vom 02.03.2010 “Amflora zugelassen”, ich weige mich die zu verlinken, es ist jedoch der erste Google-Hit) der strotzt nur so vor Meinungsmache. “Wir sind dagegen”, “Skandal”, “seit dagegen”. Ebenso, Lügen (Amflora sei “veraltet” — klar, deswegen hat BASF 13 Jahre lang für den Anbau gekämpft) und die Antibiotikagene stellen auch keine Gefahr da, da sie bereits in der Natur vorkommen und in der Medizin kaum eine Rolle spielen, wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 2007 feststellte Link. Für den Verzehr war Amflora auch nie gedacht (wie es GP jedoch im letzten Absatz suggeriert).

    Zum US-bashing.
    Stell dir vor, auch die US-Regierung bezahlt Sraßen, Gehwege, Schulen, Strom/Wasserleitungen, Hochschulen, Museen, verhindert Diskriminierung, Kartelle etc. Das es besser gehen könnte ist dabei völlig irrelevant. Wenn man das Glück hat in einem Land aufgewachsen zu sein in dem die Regierung sich um die Bürger sorgt, ist es so selbstverständlich das man es wohl nicht mehr wahrnimmt. Das ist wirklich traurig.
    Letzlich, BASF wurde durch Meinungsmache und Gewalt (Feldzerstörung, Bedrohen von Personal) aus De verjagd— darum geht es in dem Artikel. Demokratie ist was anderes.

  108. #108 Kesselflickerr
    23. Januar 2012

    @ Theres

    Wie para schon anspricht wurde der Ackerbau im “mittleren Osten” “erfunden”. Das gebe ich zu, spricht gegen die Klimathese. Ich denke auch der Ackerbau wurde mehrfach erfunden. Die Klimathese ist halt nur ein neuerer und interessanter Gedankengang.

    Es wurde wärmer, die Tundra und das Großwild verschwanden. Übergang vom Überfluß des Paradieses zu “…im Schweiße deines Angesichts”.
    Die Gefahren des unbekannten Terrain existieren nicht bei einer Nomadengruppe die ein festes Revier hat.
    Das Rudel Hyänen dürfte vor der Anzahl und Bewaffnung einer Gruppe vom Anfang der Jungsteinzeit reisaus genommen haben, wir reden hier nicht über Urmenschen.
    Die Menschen waren vor der Sesshaftigkeit auch gesünder.

    Wenigstens scheinst Du in Deiner Befürwortung der Gentechnik neutral zu sein, anders als para. Diese Krankheitsfälle hätten untersucht werden müssen.Das die Zulassungsregeln in den USA lascher als bei uns sind war mir klar.

    Das mit dem Brüllen und Großbuchstaben ist doch nur so ein ungeschriebenes Gesetz. Es gibt Leute die der Einfachheit halber alles Klein schreiben. Da ich in der Rechtschreibung auch nicht so bewandert bin wäre das eine attraktive Lösung für mich um meine Fehlerquote niedriger zu halten, allerdings würde mich das Schriftbild stören. Dafür könnte ich mir vorstellen alles in Großbuchstaben zu schreiben.

  109. #109 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ para

    Was Du belegen sollst?
    So wie Du es von mir verlangst, alles was Du sagst!
    Du bist einfach nur blinder Befürworter, sozusagen ein “Gläubiger”.
    Zum Rest später.

  110. #110 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ Theres

    Der Name Kesselflicker ist einer von mehreren Nick`s die ich im Netz benutze. Er gefällt mir weil er volkstümlich und auch etwas ordinär klingt.

  111. #111 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ para

    Du biegst Dir da einiges in Deiner Argumentation zurecht. Natürlich müssen nach den Laboruntersuchungen Freilandversuche erfolgen, oder eben auch nicht wenn man festgestellt hat das es zu gefährlich ist.
    Das ich nicht weiß wie etwas gemacht wird heißt nicht das ich nicht weiß was gemacht wird.

    Ich komme einfach mit Deiner Ignoranz nicht klar.
    Bei der Züchtung von Tieren und Pflanzen werden keine Genverändernden Eingriffe vorgenommen, das ist Schulwissen. Die technischen Möglichkeiten bestanden damals gar nicht.

    Ich selber maße mir nicht an den Zeitraum zu beurteilen, aber ein paar Generationen sollte man schon beobachten was passiert und abwägen ob diese Technik überhaupt alltagstauglich ist.

    Der Kakaobauer war ein sehr gutes Beispiel weil der größte Teil des Welthungers durch Armut verursacht wird.

    Gegenfrage: Nenne mir den “Schaden” den ein paar harmlose Kaninchen dem australischen Ökosystem antun könnten oder ein paar Weidetiere der Isländischen Insel?
    Die Ergebnisse liegen dank langjähriger Beobachtungen vor.

    Der Staat schmeißt Kleinunternehmern nur Knüppel zwischen die Beine. Ich habe persönliche Erfahrungen und und dermarcel (Link von Theres) schreibt auch darüber.
    Großunternehmen werden sogar teilweise Steuerbefreit.
    Strassen, Wasserleitungen, Strom usw. werden zum großen Teil von den Anwohnern bezahlt.

    Die Masse hat nicht automatisch recht. Wie schön Du das gesagt hast. Selbiges habe ich im Hesekiel-Thread vorgebracht, nur… da zählte es nicht.
    Deine Argumente sind ohne Substanz!
    Alles was Du vorbringen kannst sind “Studien” von denen wir nicht wissen wer dahinter steht.
    Vermutungen! Nun es wird ein Experiment gemacht, es gibt erst mal keine Auffälligkeiten und es wird vermutet das es auch immer so sein wird.

    Brückenschlag: Etwas was nützlich für die Industrie(Politik) ist wird niemals als gefährlich bezeichnet!
    In den USA ist die Bevölkerung ein wenig obrigkeitshörig, ist ja schließlich das “großartigste” Land der Welt. In De weht wohl langsam ein härterer Gegenwind.

    Mit der Geschichte von GP habe ich mich nicht auseinander gesetzt aber guter Tipp.
    Ich bin Fan seit meiner Jugend. Sie haben viele gute Aktionen gemacht. Wenn sie lügen kann ich nur sagen: Der Zweck heiligt die Mittel!

    Die US-Regierung verhindert Diskriminierung????????
    Bis vor kurzem durften schwarze im Bus nur hinten oder gar nicht sitzen und bestimmte Restaurant`s nicht betreten. Das das jetzt anders ist, ist nicht der Regierung sondern dem harten Kampf der afro-amerikanischen Bevölkerung zu verdanken.

    Dein letzter Satz.
    Demokratie (die in De nicht existiert und nur schwer zu praktizieren ist) ist:
    Wenn ein Dorf einen Betrieb nicht auf seinem Gebiet haben will -selbst wenn das ganze Land davon profitiert- muß auf die Bedürfnisse der Kleingemeinschaft eingegangen werden.

  112. #112 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ Diskutant oder NN

    Natürlich schadet das der Sache!
    Aber es ist meistens so das die Moderatoren Unerwünschte Meinungen und Aussagen löschen.
    Das noch unter Deinem Nick gepostet wird nenne ich schon Kriminell.

  113. #113 torben hoffmeister
    23. Januar 2012

    Kesselflicker: “Der Zweck heiligt die Mittel!”
    Eine solche Aussage ist unerträglich. Das hat die Kirche im Mittelalter auch praktiziert und mit der Einrichtung der Inquisition Menschenleben vernichtet und Fortschritt verhindert.
    Kesselflicker:
    “Bei der Züchtung von Tieren und Pflanzen werden keine Genverändernden Eingriffe vorgenommen, das ist Schulwissen.”
    Es wurde in posts hier schon wiederholt darauf hingewiesen, dass das ein Irrtum ist. Schulwissen reicht halt nicht. Aber für mehr Wissensaneignung darf man kein Ignorant sein.
    Kesselflicker:
    “Wenn ein Dorf einen Betrieb nicht auf seinem Gebiet haben will -selbst wenn das ganze Land davon profitiert- muß auf die Bedürfnisse der Kleingemeinschaft eingegangen werden.”
    Viel Spaß bei der Gesellschaftsgestaltung oder eher zurück zur Kleinstaaterei des späten Mittelalters ?

  114. #114 Theres
    23. Januar 2012

    @Kesselflicker
    Du schriebst:

    Alles was Du vorbringen kannst sind “Studien” von denen wir nicht wissen wer dahinter steht.

    Das kann man aber überprüfen! Ich tue es auch gewöhnlich. Wie anders als mit Studien soll man denn was belegen?

    @Torben Hoffmeister
    Einige der von dir genannten Studien halte ich für zu … wie sage ich das, kurzsichtig … nein, sie untersuchten das nicht, oder es wird für mich nicht verständlich erwähnt, was ich erfahren wollte, andere sind hingegen sehr verständlich geschrieben.
    Am Konzern Monsanto und seinem Geschäftsgebaren liegt es, meines Erachtens, und gibt es dazu Studien (?), dass die Agro- Gentechnik dermaßen verschrien ist.
    Das ist – vielleicht – bedauerlich. Vielleicht aber auch lehrreich für andere – Monsanto ist ja nicht der einzige Konzern.

  115. #115 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ torben

    Natürlich hast Du mit dem ersten Absatz Recht. Diese Parole ist nicht immer übertragbar. Nur… GP ist nicht die Kirche sondern will Menschenleben schützen.

    Gib bitte ein nachprüfbares Beispiel wie in der Steinzeit, Antike oder Mittelalter Genetische Eingriffe bei der Züchtung vorgenommen wurden.

    Nein, keine Kleinstaaterei, aber absolute Selbstbestimmung der Kommunen. Niemand sollte das Recht haben ein Dorf umzusiedeln weil es auf einem Braunkohlenflöz liegt. Irgendwann ist die Kohle auch mal alle und dann muß es auch anders gehen.

  116. #116 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    @ Theres

    Überprüfen? Ich weiß nicht. Das GP nicht von einem Konzern gekauft ist glaube ich gerne, aber wem kann man sonst noch vertrauen da GP bei Euch ja scheinbar einen schlechten Ruf hat.
    Du hast ja selbst recherchiert das einige Sachen doch nicht so toll sind wie para weis machen will. Nach dem ich unterstellt habe daß der US-Regierung Menschenleben egal sind, hast du herausgefunden das die amerikanischen Zulassungsgesetze ein Witz sind. Da sehe ich doch irgendwie Übereinstimmungen. Und unter der Oberfläche schlummert sicher noch mehr.
    Wer weiß wie viele Killerkartoffeln schon frei in den peruanischen Anden herumlaufen.

  117. #117 Theres
    23. Januar 2012

    N’Abend, Kesselflicker.
    Suchmaschinen kennst du? Einfach mal genannte Namen eingeben, gucken, was die so gemacht haben, Ausbildung, etc., danach schauen, wofür die bei GP Expert/innen sein wollen und sich fragen, wie haben die das nur gemacht …?
    Der schlechte Ruf kommt automatisch, und zwar bei mir , weil sie mal Mist gebaut haben, weil sie übertreiben und Dinge verzerrt darstellen, weil sie eben nicht wissenschaftlich vorgehen … Ich gehöre hier zwar zu den Kommentatoren, aber das ist kein “euch” in deinem Sinne m.E.
    Nun, was aber recht toll ist, sind die Unmengen Untersuchungen, die es darüber gibt … okay, ist dir ja egal, weil, sonst hättest du halt mal in eine reingeschaut. Wiki bildet ja auch ganz gut, nur die sind eben richtige Untersuchungen. Trosten hat sie mir doch genannt und verlinkt – eine große Liste. Wenn man im Internet sucht, findet man auch andere wie eine Gentech- Kritikerin, die wissenschaftlich arbeitet und jetzt eher pro ist.

    Ich kenne bloß “Angriff der Superkartoffelbugs” und jeder weiß ja, wie gefährlich Bugs sind … 😉
    *wehedaswarkeinwitz*

  118. #118 Theres
    23. Januar 2012

    Studien kann man durchaus auch nachprüfen, so man Statistik beherrscht und entsprechend Geld für die Texte ausgeben will … will ich nicht, äh, beides nicht. Man kann aber auch einfach den Leuten glauben, die sich damit auskennen, weil sie die entsprechenden Fächer studieren /studiert haben, oder, eben nach neutralen Fachleuten suchen, die sich befragen lassen und die es mögen, immer wieder dasselbe zu erklären. Ein Teil von ihnen sind Blogger ;), die anderen findet man öfter an Unis, auch mal Prof oder Assi genannt … Vorlesungen sind öffentlich, hier jedenfalls.
    Soll ich so weitermachen?
    Ich muss noch was arbeiten …

  119. #119 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    N` Abend Theres.
    Kenne nur Google. Bin Irritiert, welche Namen jetzt? Nicht böse sein, einfach nur auf den Hinterkopf hauen.

    Wollte grade was anderes loswerden. Danke para das Du mir die Augen geöffnet hast!!!!!
    Ich habe “recherchiert”. GP ist also nicht nur gegen Gentechnik sondern auch noch gegen Walfang, Atomwaffentests, Urwaldabholzung, Überfischung und vieles mehr was das Überleben der Menschheit sichern könnte. Auch noch eine Non-Profit-Organisation.
    Diese Gangster!
    GP hat chlorfrei gebleichtes Papier entwickelt, und war maßgeblich an der Entwicklung des FCKW freien Kühlschrankes und des 3-Liter Auto`s beteiligt.

    Diesem Treiben muß Einhalt geboten werden!

    Theres,wieso sind mir die Untersuchungen egal. Ich habe mich doch über die 25 Monatige Fütterungsstudie ausgelassen. Zu kurz und wer weiß ob wahr.
    Ich bin doch im Prinzip auch pro aber nicht auf unseren Feldern und das Essen nicht auf meinem Teller!
    Um das mit den Bugs zu verstehen muß man wohl studiert haben.
    Aber ich sehe die Sache auch ein bischen ernster.
    Was ist mit Tomatenranken die Nachts in`s geöffnette Schlafzimmer wachsen und Dich erwürgen?
    Aus welchem Genlabor ist wohl der Chupacabra entwichen…?
    Hoffe, ich habe Dir jetzt nicht die Nachtruhe verdorben!

  120. #120 Kesselflicker
    23. Januar 2012

    Hätte ich allen Leuten glauben geschenkt, würde ich jetzt sicher zu Allah beten. Ich behielt mir vor meine eigene Meinung zu haben.
    Jemand der an diesem faszinierendem Thema forscht, wird sich nicht selbst das Wasser abgraben.
    Ich habe gerade einen “Studierten” kennen gelernt. Wir waren uns einig das jemand der ein Studium hinter sich gebracht hat nicht unbedingt Zeichen von Intelligenz aufweisen muß und ich habe gelernt das zwischen dem was er in seiner Stellung sagen darf und seiner Privatmeinung Welten liegen.

  121. #121 Theres
    24. Januar 2012

    Mach ich doch gern, Kesselflicker …
    Bin Irritiert, welche Namen jetzt? Nicht böse sein, einfach nur auf den Hinterkopf hauen.
    Pat, pat, pat … die Namen der Spezialisten von Greenpeace, Namen ihrer Aktionsleitero der so zum Beispiel. Wenn die nämlich weniger wissen als Wissenschaftler, die immer damit ihr Geld verdienen, dann sollte man wirklich den Wissenschaftlern glauben. Echt.
    “Wer weiß, ob wahr” kostet halt Arbeit und je nachdem, wo die Studien veröffentlicht wurden Geld. Wem glaubst du denn?
    GP ist weder durchgehend mies noch gut noch liegen sie immer richtig, logisch.

    Zu deinem Studierten: das hängt immer von der Stellung, dem Fach, sonst was ab. Mir hat bisher keiner den Mund verboten, auch nicht, als ich an der Uni arbeitete.

    Bug= englisch= Käfer, heißt aber auch Fehler beim/ im Computer/ programm

    Äh … was? Ah ja … Chupacabra????
    Fein, mal googeln, und vermutlich kommt da ein moderner Mythos bei raus …

  122. #122 Kesselflicker
    24. Januar 2012

    Theres, vielleicht hast Du ja immer die pc Meinung aber es gibt Leute die denken privat anders als die Lehrmeinung.

    Ja, Kartoffelkäfer sind sowieso fies und wenn die an den genveränderten Pflanzen knabbern… nicht auszudenken!

    Mythos? Ein sehr realer Mythos! Einige halten ihn für einen Ausserirdischen, andere für ein Tier.
    Das mit dem Genlabor war nur eine persönliche These von mir.

  123. #123 Kesselflicker
    24. Januar 2012

    Noch was vergessen. So `ne kleine “flunkerei” wie mit Brent Spar stört mich nicht. Schließlich lernen wir doch schon als kleine Kinder: Papier gehört nicht auf die Straße und Ölplattformen nicht auf den Meeresgrund. Da kann man auch mal übertreiben um die Bevölkerung zu mobilisieren.
    Fakt ist, sie haben viel bewirkt seit ihrer Gründung und ohne sie wäre die Welt heute keine Bessere.

    Habe gerade noch mal Brent Spar gegoogelt, nach dem ich das oben geschrieben habe. Glaubt man Wiki war die Verschrottung der bessere Weg!

  124. #124 Theres
    24. Januar 2012

    @Kesselflicker
    pc Meinung? Was immer das auch sein soll … nein, hab ich nicht. Hatte ich auch nie, soweit ich mich mit Freunden/innen verglich.
    Äh, du weißt schon, dass Käfer und Kartoffeln verschiedenen Gruppen angehören? Ich meine so Tierreich und Pflanzenreich, und dass die Zellen eine Spur anders … aussehen? Wenn nicht – lernen, lernen, lernen. Oder die Klappe halten …

    Mythos – urban legend und Geldbringer für eine arme Gegend.
    Räudige Hunde (die Räude ist eine miese Krankheit), Kojoten, so etwas. Nachprüfen … na komm, versuch es mal.
    Namen eingeben, nachforschen, musst nicht mal aus der Türe dazu. Es gibt einen Spiegelartikel zu, der ist so nett fies, dass schon drinsteht, worum es einem Dorf in … Mexiko oder so ging. Wiki – hilft auch das gern aus.
    ABER Halt: das meinst du echt nicht ernst, du hast mich vereimert … oder doch ein Troll?
    Ach, egal. Eh ich es vergesse …

  125. #125 Kesselflicker
    24. Januar 2012

    @ Theres

    pc=politisch korrekt

    Klar habe ich mit den Käfern ein bischen Spaß gemacht, aber was ist mit den Rattengenen im Salat? Scheint ja iwie zu gehen.

    Hunde saugen ihren opfern das Blut aus? Ich weiß nicht. Eine Freundin aus Südamerika meinte eine Schlange aber die fressen ihre Beute.
    Ich werde heute Abend mal sehen was ich dazu finde.

    Vereimert? Nein, jedem ist es selbst überlassen ob er an den Chupacabra oder Waheela oder Big Foot glaubt oder nicht. Für mich einfach spannende Themen.
    Für einen Troll habe ich doch viel zu hart diskutiert.

  126. #126 Kesselflicker
    24. Januar 2012

    So, bin dann mal durch. Also die Hunde hatten mit den eigentlichen Vorkommnissen ja nichts zu tun und wurden später in`s Spiel gebracht. Der Spon-Artikel war wie ich mir dachte auf typischem Springerpresseniveau.
    Wundert mich das Du mich nicht auf den Kryptozoologie-Artikel aufmerksam gemacht hast. Der war ja sehr wissenschaftlich und stellt auch mich zufrieden. Im Prinzip dachte ich mir das mehrere Tierarten dafür verantwortlich zu machen sind.
    Lustig finde ich das es die Genlabor-These wirklich gibt denn das hatte ich mir spaßeshalber aus den Fingern gesogen.

  127. #127 para
    25. Januar 2012

    @Kessel

    Du unsterstellst mir Ignoranz- dann los, zeige mir sie, oder lass es sein.

    Ich habe dir geschrieben wo du wie welche Infos findest (zu GP) ebenso, habe hier viele Leute dir geschrieben das Zucht und Gentechnik im Grunde das Gleiche sind. Du bist es der das nicht wahr haben will.

    Gegenfrage: Nenne mir den “Schaden” den ein paar harmlose Kaninchen dem australischen Ökosystem antun könnten oder ein paar Weidetiere der Isländischen Insel?

    Wie auch der Kakaobauer, ein Zusammenhangloses Beispiel was nichts mit der Zuchform Gentechnologie zu tun hat.

    Strassen, Wasserleitungen, Strom usw. werden zum großen Teil von den Anwohnern bezahlt.

    Nochmal Blödsinn, dazu auch OT. Sowas wird mit Steuergeldern finanziert, die für die Gesellschaft ausgegeben werden– für eben Strassen, Schulen etc. Privatpersonen legen selten Wasserleitungen der eigenen Wohnung bis zum Wasserwerk…

    Die Masse hat nicht automatisch recht. Wie schön Du das gesagt hast. Selbiges habe ich im Hesekiel-Thread vorgebracht, nur… da zählte es nicht.
    Deine Argumente sind ohne Substanz!

    Was hast du immer mit deinem Hesekiel-Thread hier ? Da dir der Zusammenhang wohl nicht klar ist– bei Esekiel gehts um irgendwelche Hobby-Leute ohne Fachliche ausbildung die gegen die Masse von Fachleuten anreden, ohne auch nur irgendeine festes Indiz zu besitzen und Fakten weglassen. Das hier ist was völlig anderes– da ist es eher im Gegenteil der Fall. Eine Masse von Leuten die eigentlich kaum Ahnung von der Sache hat redet meist ohne Argumente “dagegen”.
    Deine mangelnden Kentnisse von GP sind … schwer ernsthaft zu beurteilen. Es lässt wirklich fragen wie und ob du dich überhaupt über Dinge vorher informierst.

    Bis vor kurzem durften schwarze im Bus nur hinten oder gar nicht sitzen und bestimmte Restaurant`s nicht betreten. Das das jetzt anders ist, ist nicht der Regierung sondern dem harten Kampf der afro-amerikanischen Bevölkerung zu verdanken.

    Das ist so absurd, man kann darauf kaum antworten. Die “Regierung” sind Leute aus der Bevölkerung.

    aber was ist mit den Rattengenen im Salat? Scheint ja iwie zu gehen.

    Blöd nur das es keine “Ratten-Gene” gibt. Es gibt Gene, die haben in verschiedenen Organsimen verschiedene, und manchmal eben auch gleiche Aufgaben. Hier produziert ein Gen Vitamin C – mehr nicht. Menschen produzieren Insulin, Rinder produzieren Insulin… daraus folgt wohl kaum die Meldung “Skandal-Rindergene im Menschen entdeckt!” Blödsinn halt.

    Angela M. war ein Beispiel wie öffentliche Stellen lügen und dem Bürger das Denkvermögen absprechen. Wie ich Dich kennen lernen durfte schaffst Du jetzt nicht den Brückenschlag zur Genetik.

    Richtig los, rede nicht ständig herum- werd konkret und nenn mir den klaren Zusammenhang.

    @Theres-
    zu Studien — wäre sowas in der Art etwas, was du suchst ?

  128. #128 Theres
    25. Januar 2012

    @para Ja, das ist auch fein, ich danke dir.
    (Und ich verstehe es sogar :)
    Du gibst nie auf, was?

  129. #129 Kesselflicker
    25. Januar 2012

    @ para

    Deine Ignoranz zeigt sich in jedem Kommentar von Dir und es hat keinen Sinn darauf einzugehen da Du meine Antworten ignorierst oder sie nicht verstehen willst. Bist Du noch Student?
    Weil viele Leute schreiben das Zucht und Gentechnik das gleiche ist, haben sie noch lange nicht Recht.

    Ich habe widerlegt das mit Gentechnik der Welt hunger zu besiegen wäre. Wie oft habe ich das geschrieben?

    Straßen werden von Steuergeldern finanziert? Ist Dir das nicht peinlich zu schreiben ohne zu recherchieren?

    Die Argumente von Gegnern sind handfest wärend Du nichts hast.
    GP hat die Welt ein bischen besser gemacht und ich bewerfe Leute nicht mit Dreck weil sie beim Nachbarn mal Birnen geklaut haben.

    Deine Unkenntnis der amerikanischen Geschichte ist megaoberpeinlich.
    Die “Regierung” sind schon lange keine Leute mehr vom Volk.

    Und? Das Gen wird aus der Ratte entnommen? Oder nicht?

    Welche Drogen nimmst Du? Letzte Frage hast Du mir schon einmal gestellt und ich habe sie beantwortet.

    Um noch mal auf die Kaninchen ,Island usw. zu kommen.
    Du weist nicht welche Kettenreaktion Du mit “freigelassener Gentechnik” los trittst! Aber warum schreibe ich das? Es ist sowieso zu hoch für Dich.
    Die die wirklich Ahnung haben schweigen, weil sie wissen das ich im Recht bin.

  130. #130 Protest!
    26. Januar 2012

    Hallo, jemand zuhause?
    Kesselflicker,
    die Argumente der Gegner der Gentech sind keineswegs handfest. Die STudien, die du anscheinend nicht gelesen hast, sind doch auch noch da. Ja, es gibt Diskussionen. Gibt es immer in der Wissenschaft – sonst käme sie doch nicht weiter!
    Ratten werden in anderen Teilen der Welt übrigens ganz normal verspeist, also bitte.
    Du bist nicht im Recht – nicht mit diesem Geblah ohne jedes Argument, wollte ich eigentlich nur sagen.
    Das war’s.

  131. #131 Kesselflicker
    26. Januar 2012

    @ Protest

    Ich habe keine Lust mich ständig zu wiederholen. Lies den Thread!

  132. #132 para
    28. Januar 2012

    @Kessel

    Deine Ignoranz zeigt sich in jedem Kommentar von Dir und es hat keinen Sinn darauf einzugehen da Du meine Antworten ignorierst oder sie nicht verstehen willst. Bist Du noch Student?

    Meine Ignoranz besteht darin das du sagst ich sei ignorant. *no comment*

    Ich habe widerlegt das mit Gentechnik der Welt hunger zu besiegen wäre. Wie oft habe ich das geschrieben?

    1) Schau mal nach was unter “widerlegt” versteht.
    2) Wurde bereits zum vierundzwölften Mal geschrieben das es um die Linderung von Welthungerproblemen und deren Folgen geht.

    Straßen werden von Steuergeldern finanziert? Ist Dir das nicht peinlich zu schreiben ohne zu recherchieren?

    Dann mal raus damit, zeig mir mal eine Privatperson die eine eigene Strasse mal eben gebaut hat und instand hält. Gemeint sind natürlich die in Stadtzentren, nicht irgendwelche Privatwege auf Anwesen. Die öffentlichen Gebäude + Transferleistungen fallen bei dir auch unterm Tisch, weil es nicht ins Weltbild passt…

    Die Argumente von Gegnern sind handfest wärend Du nichts hast.
    GP hat die Welt ein bischen besser gemacht und ich bewerfe Leute nicht mit Dreck weil sie beim Nachbarn mal Birnen geklaut haben.

    1) “Die Argumente” — dann zähl mal auf und bringe entsprechende Studien.
    2) Ich werfe es jedem vor, der nachweislich die Unwahrheit sagt. Ich halte nichts von Autoritätshörigkeit. (und nichts anderes ist das- GP als “Autorität” i.s.V. “Weltverbesserer”).

    Deine Unkenntnis der amerikanischen Geschichte ist megaoberpeinlich.
    Die “Regierung” sind schon lange keine Leute mehr vom Volk.

    Wo liege ich mit einer Aussage über die “amerikanischen Geschichte” falsch ?
    Soso, wer stellt dann die “Regierung” wenn nicht die Bürger aus den USA ? (wo war gleich der Zusammenhang zum Thema?)

    Und? Das Gen wird aus der Ratte entnommen? Oder nicht?

    Und ? Rinder produzieren Insulin – Menschengene in Rindern oder Rindergene im Menschen ? What’s the point ?

    Welche Drogen nimmst Du?

    Noch fleißig eine kleine pers. Beleidigung ohne Gehalt an den Kopf werfen, so kenn ichs von Leuten ohne Argumente.
    Und nö- ich warte noch immer auf den “konkreten Zusammenhang” von einer Aussage von Merkel und der Grünen Gentechnologie. Also, nenne endlich den Zusammenhang oder lass es sein.

    Um noch mal auf die Kaninchen ,Island usw. zu kommen.
    Du weist nicht welche Kettenreaktion Du mit “freigelassener Gentechnik” los trittst! Aber warum schreibe ich das? Es ist sowieso zu hoch für Dich.
    Die die wirklich Ahnung haben schweigen, weil sie wissen das ich im Recht bin.

    Ich warte noch immer auf den Beleg deiner “Kettenreaktion” von transgenen Pflanzen wie du sie hier prophezeist. Recht haben bedeutet “zeigen” können- also, zeige mir die Richtigkeit deiner Aussage. Zumal man jeden Fall für sich bewerten muss und sich Kartoffeln (bzw. Ackerpflanzen) “ein bisschen” anders Verhalten als Kanninchen … -whatever-

    @Theres
    Ja, schon ^^ Wenn man sich “outet” das man in der Naturschutzbiologie tätig ist, wird man leider auch mal schnell mit Aktivisten in einen Topf geworfen… umso wichtiger ist es wohl das man Ideologie und Wissenschaft trennt. Schlielich ist Naturschutzbiologie eine (wenn auch wertende) Wissenschaft. GMOs können natürlich eine Gefahr darstellen. Es ist jedoch sehr schwierig diese von Gefahren der allgemeinen Landwirtschaft (Anwendung von Pestiziden, Flächennutzung, Hybridisieren mit Wildtypen von angebauten Pflanzen) zu trennen. Ebenso ist es falsch (sozio-)ökonomische Konflikte vor zuschieben (Patentrecht). Wobei hier das Sortenschutzgesetz ganz gerne vergessen wird, Biohöfe unterstützen das aktiv, s. Rechtsstreit um “Linda”. Demos gegen das Sortenschutzgesetz oder gegen Demeter (in dem speziellen Fall) sucht man jedoch vergebens. (provokant gefragt) Darf man also erst dann “Leben als eigenes geistiges Eigentum schützen lassen” wenn man selbst “Bio” ist ? Auch fehlerhaftes Managment kann nicht Grund sein eine Technik zu verbieten. Es gibt ja Studien, die mögliche Gefahren hinweisen (ein Beispiel )aber auch hier vermischt sich das mit allgemeinen Gefahren von Kulturpflanzen. Andere Arbeiten (wie das Paper vorher) zeigen, dass es weitere kritische Arbeiten gibt, diese aber ihre Fehler haben. So blind wie es Kessel hier präsentiert ist man bei weitem nicht. Gerade wenn es wirklich Gefahren gäbe, so könnte man diese auch gar nicht vertuschen – ok, herauszögern, aber das klappt nur begrenzt. Unabhängige, private und öffentliche Einrichtungen kann man weltweit nicht kontrollieren. – Nicht zuletzt, so wichtig wie die Diskussion über das für und wider der Grünen Gentechnik ist, so geht es an der eigentlichen Sache vorbei. Dem scheinbar legalen “mobbing” (was noch sehr höflich ausgedrücktist) von Gruppierungen. Wie sähe es wohl aus wenn nach jedem Ausstellen der neuen Sommermode die Schaufenster von H&M zerstört… oder- “befreit” werden ?

  133. #133 Theres
    28. Januar 2012

    @para
    Schaufenster befreien? ^_^
    Gut sähe das aus — hast du dir mal die neue Mode angeschaut? (Okay, ist Geschmackssache 😉 “Naturschutzbiologie”, oh weh. Heißt das, dass du auch das schöne Wort Bestandsreduzierung oder Jagen verwenden darfst, ohne gleich gehauen zu werden?

    Ich hab zwar vergeblich auf den Aufschrei wegen EHEC und den BIO – Sprossen gewartet (das ich weiß, eigentlich anders heißt), kam aber nichts.

    Miese Geschäftspraktiken eines Marktführers berechtigen aber sehr wohl dazu, Produkte zu boykottieren und noch genauer hinzuschauen.

  134. #134 para
    28. Januar 2012

    @Theres

    Miese Geschäftspraktiken eines Marktführers berechtigen aber sehr wohl dazu, Produkte zu boykottieren und noch genauer hinzuschauen.

    Das ist richtig, aber trifft das in Fall Grüne Gentechnik auch zu ? Wo wären die miesen Geschäftspraktiken von BASF in DE (zumal BASF ja noch deutlich mehr Stellen und Sparten hat, die seltsamer Weise nicht angegriffen werden) ?
    Die Uni Rostock ist ebenso ein Opfer von gewaltbereiten Aktivisten gewesen- Link
    Ein anderer Fall, die TU-München im Auftrag des BMBF – Link
    “miese Geschäftspraktiken” ? Nein, ich bezweifle das dieses Argument hier wirklich eine Rolle spielt.

  135. #135 Kesselflicker
    29. Januar 2012

    @ para

    Ich sagte ja schon das ich keine Lust mehr habe auf Deine Kommentare konkret einzugehen, da eine Diskussion mit Dir sinnlos ist. Dein Kommentar an Theres zeigt mir das Du nicht unintelligent bist aber was bezweckst Du damit wenn Du Dich mir gegenüber taub stellst. Letztlich schadest Du Dir selber.
    Ich habe versucht Deine Fragen zu beantworten. Tue ich das kommt Deine Frage: Was hat das damit zu tun? Dabei geht es um Sachen die Du selber teilweise in`s Spiel gebracht hast.
    Wenn Du mich rhetorisch fertig machen willst, hast Du zumindest einen ziemlich durchschaubaren Stil.
    Ein paar Sachen möchte ich nicht auf mir Sitzenlassen.

    Du ignorierst also bist Du ein Ignorant, auch *no comment*.

    Am Anfang des Fred`s war der Welthunger eines der schwersten Geschütze pro Gen.

    Du Dummerle. Die Anwohner brauchen sich um gar nichts kümmern. Der Auftrag zur Strassenerneuerung kommt von der Stadt. Die Leute wie meine Eltern beispielsweise bekommen dann nur noch die Rechnung per Post.
    Dieses System ist in ganz De gängig.
    Ein Ex-Chef von mir wohnte einmal auf einem Gehöft so ca. 200 meter von der Straße entfernt (öffentlicher Grund). ER wollte den Feldweg geteert haben.
    Die Gemeinde war auch dazu bereit, bei kompletter Kostenübernahme Seinerseits.

    Von welchen öffentlichen Gebäuden redest Du? Kostenlose Schwimmhallen, Büchereien, Museen usw.? Ich glaube wohl nicht.
    Oder meintest Du Verwaltungsgebäude mit denen sie ihre Herrschaftsstruktur sichern und Macht über uns ausüben?
    Ebenfalls welche Transferleistungen? Harz IIII? Von irgendwas müssen diese Menschen ja leben und finanziert ja eh der Steuerzahler.

    Argument: Du weißt nicht welche Kettenreaktion Du damit auslöst. Absolut unberechenbar welche Schäden damit in der Natur angerichtet werden.
    Studien? Woher? Die Technik gibt es doch noch nicht so lange.
    Das Du nicht siehst was GP für die Welt (egal mit welchen Mitteln) getan hat tut mir leid. Muß eine unschöne Welt sein auf die Du hin arbeitest.

    Lies Dir Deine Eigenen Kommentare durch und Du siehst welche Lücken Du in Geschichtswissen hat.
    Lies den gesamten Fred und Du weist wie wir darauf gekommen sind und verstehst im Endeffekt den Zusammenhang.
    Und bezeichne nicht immer Leute von der Regierung als Leute vom Volk. Ist ja unglaublich diese Naivität.

    The point ist das ich keinen Salat mit Genen aus einer Ratte möchte und das die Anwendung der Gentechnologie in der Landwirtschaft zum heutigen Zeitpunkt nicht notwendig ist.
    Okay, auch wenn ich mir blöd bei vorkomme werde ich Dir den Zusammenhang noch mal sagen. Offizielle Stellen lügen immer zum Nachteil der Bevölkerung.

    Zum letzten Absatz.
    Wie zum Teufel kannst Du etwas belegen das noch nicht eingetroffen ist und sich nicht berechnen läßt???
    Mein “Recht haben” beruht nicht darauf das etwas schlimmes passieren wird (obwohl das wahrscheinlich ist), sondern darauf das wir nicht wissen ob und was passieren wird.

  136. #136 Theres
    29. Januar 2012

    @para
    Ja, es trifft auf die grüne Gentechnik auch zu, wenn Monsanto drauf steht und nein, darüber brauchen wir nicht zu sprechen. BASF … weißt du, wie sie woanders vorgehen? Ich nicht, aber ehrlich, es interessiert mich im Moment nicht. Felder zerstören, darüber brauchen wir auch nicht zu reden, denn das ist daneben, klar.

    Was ich jetzt wissen muss, ist wie Studien designt werden und warum so … und das erfahre ich im WWW.

    Ach Kesselflicker, immer? Belege? Das war dumm übertrieben, echt … aber ich bin draußen. Schade, dass du kein Englisch kannst, sonst hätte ich noch was für dich … und kein Cola mehr, keine Geschmacksstoffe. Besser nicht 😉

  137. #137 para
    29. Januar 2012

    @Kessel

    Ich sagte ja schon das ich keine Lust mehr habe auf Deine Kommentare konkret einzugehen, da eine Diskussion mit Dir sinnlos ist.

    Eine Diskussion fruchtet selten wenn man nicht konkret auf Dinge eingeht.

    Am Anfang des Fred`s war der Welthunger eines der schwersten Geschütze pro Gen.

    Ja, und zwar nicht deine illusorische Meinung, GMO -> Kein Welthunger, sondern GMO -> weniger Welthunger/Mangelerscheinungen.

    Der Auftrag zur Strassenerneuerung kommt von der Stadt.

    Stadt = Administrative – so what ? Zahlen muss man selbst nur in dem Fall, wenn auch das Privatgrundstück betroffen ist. Und Ja, Transferleistungen sind Arbeitslosen-Gelder, ebenso wie es StartUps, BafÖG, KfW-Kredite etc. sprich, finanzielle Leistungen des Staates sind. Museen, Schulen, Universitäten etc. erhalten ebenso staatliche Gelder. Wie gesagt, als jemand der in der verwöhnten und behüteten 1st World aufgewachsen ist, sind solche Sachen derart selbstverständlich das man sie nicht mehr wahrnimmt.

    Argument: Du weißt nicht welche Kettenreaktion Du damit auslöst. Absolut unberechenbar welche Schäden damit in der Natur angerichtet werden.
    Studien? Woher? Die Technik gibt es doch noch nicht so lange.

    Nur leider (für dich) läuft das eben nicht so ab. Für ein “Argument” braucht man Belege. Diese müssen Fallspezifisch sein. Einfach nur sagen “es könnte was passieren, irgendwas schlimmes, großes …” zählt nicht. Und nochmal, die Technik für sich ist bald 40 Jahre alt.

    Das Du nicht siehst was GP für die Welt (egal mit welchen Mitteln) getan hat tut mir leid. Muß eine unschöne Welt sein auf die Du hin arbeitest.

    Wo habe ich geschrieben das ich nicht sehe was GP erreicht hat ? Woher willst du wissen wie die Welt aussieht, auf die ich hin arbeite ? Wieder zwei weitere, gehaltlose Unterstellungen.
    Du bist es der mir “Lücken” unterstellt, also konkret, raus damit. Anderernfalls sind es nichts weiter als — naja, unwahre Behauptungen von dir.

    Und bezeichne nicht immer Leute von der Regierung als Leute vom Volk. Ist ja unglaublich diese Naivität.

    …denn ?

    The point ist das ich keinen Salat mit Genen aus einer Ratte möchte und das die Anwendung der Gentechnologie in der Landwirtschaft zum heutigen Zeitpunkt nicht notwendig ist.

    Den Salat gibt es doch gar nicht (für Verbraucher)- noch war irgendwann davon die Rede das es nur noch den “einen” Salat gibt. Gilt “the point” dann auch für “Bakterien-Insulin” ?
    Und nun verrate mir wie du beurteilst das Gentechnologie in der Landwirtschaft zum heutigen Zeitpunkt nicht notwendig ist.

    Offizielle Stellen lügen immer zum Nachteil der Bevölkerung.

    Für Belogene sind Lügen, naja, fast immer ein Nachteil. Und was willst du mir mit dieser “Weisheit” sagen ? Raus damit, wo ist der Zusammenhang zur Gentechnologie- werd konkret.

    Wie zum Teufel kannst Du etwas belegen das noch nicht eingetroffen ist und sich nicht berechnen läßt???
    Mein “Recht haben” beruht nicht darauf das etwas schlimmes passieren wird (obwohl das wahrscheinlich ist), sondern darauf das wir nicht wissen ob und was passieren wird.

    1) Berechnen kann man viel, wurde auch schon gemacht. Man hat ja Daten. Was fehlt dir also ? Werd konkret. Links dafür habe ich in Kommentaren an Theres gepostet. Ja, auf englisch- wenn du damit nichts anfangen kannst, dann musst du eben jemanden um Hilfe bitten.
    2) Woher willst du wissen was “wahrscheinlicher” ist ? Welcher Fall, welcher Beleg ?
    3) Wenn dein letzter Satzteil richtig sein soll, dann impliziert “wir wissen nicht ob und was passiert” auch, dass gar nichts (schlimmes) passieren kann. Genau um diese Wissenlücke zu schließen gibt es Labor- und Freilandversuche.

    Ändere bitte deinen Diskussionstil- wenn du nicht konkret bist sondern immerzu ausweichst und dich in allgemeine Aussagen (oder Null-Aussagen wie “es wird was schlimmes passieren”) verlierst, bringt eine Diskussion wirklich nichts, da du gar nichts lieferst was man diskutieren könnte. Ebenso, wo bleiben denn deine Belege für deine Aussagen ?

    @Theres

    Ja, es trifft auf die grüne Gentechnik auch zu, wenn Monsanto drauf steht, und nein, darüber brauchen wir nicht zu sprechen.

    Leider doch- denn so sicher ist dieses “auch” gar nicht. Es wird protestiert und schlimmstenfalls werden die Felder von Gegnern zerstört, völlig unabhäng davon *wer* sie angebaut hat. Dies widerspricht der “Firmen-Boykott-Hypothese”. Auch, dass es völlig egal ist *was* und *wofür* GMOs angebaut werden. Dieses “auch” ist m.E. eher ein Scheinargument- weil Monsanto = böse, damit auch (Grüne) Gentechnik = böse, oder kannst du dem etwas entgegen bringen ?

  138. #138 Theres
    29. Januar 2012

    Ja. Dein falsches Verständnis meines “auchs”. Es hieß, dass es zutrifft, wenn …
    Monsanto: mieses Geschäftsgebaren und Agro- Gentech- Studien lese ich erst noch. Sobald ich das Studiendesign verstanden habe, kann ich dazu mehr sagen.

  139. #139 Kesselflicker
    29. Januar 2012

    @ para

    Eine Diskussion ist auch sinnlos wenn die Standpunkte festgefahren sind und man die Argumente des Gegners nicht anerkennt.

    Stadt=Administrative=Regierung. Es hat nichts mit Privatgrund zu tun. Anwohner müssen die öffentliche Straße vor ihrem Haus zum großen teil bezahlen.Da kommen je nach länge schnell einige Tausend Euro zusammen die notfalls mit Gewalt eingetrieben werden. Grundsteuern dürfen wir extra zahlen. Für Müll wird eine Pauschale angesetzt auch wenn Du keinen Müll hast. Die Straße übrigens darfst Du dann mitbenutzen.
    Arbeitslosengeld ist keine Transferleistung!
    Sozialhilfe muß gezahlt werden zwecks fehlender Alternativen wird aber nicht mehr vom Staat finanziert. Also kein Grund dankbar zu sein.
    Bafög und ähnliches ist sicher eine tolle Sache für die die es benötigen, soll aber auch nicht üppig sein. Aber da weißt Du sicher mehr.
    Leider hatte ich nicht das Glück in der 1. World aufzuwachsen sondern in der 2., aber von daher setze ich wohl andere Maßstäbe was die Förderung von Kultur, Freizeit, und Bildung angeht.

    Ich sehe nicht ein warum die Gegner Belege für irgend etwas liefern sollen.
    Es ist Gefährlich also lassen wir es (im Labor).

    Dein nächster Absatz hat nichts mit dem Thema zu tun. Ich sehe nur das Du GP schlecht und unglaubwürdig machst und wenn Du so für Gentechnik bist kann Dir ja nichts an unserer Welt liegen. Natürlich basiert das auf Vermutungen.

    Wenn das Zeug erst mal zu gelassen ist kannst Du doch gar nicht mehr kontrollieren was in die Kaufhallen kommt und ob es entsprechend gekennzeichnet wird.
    Reite nicht immer auf dem Insulin rum, ich bin ja nicht komplett dagegen.
    Da es keinen Aufschrei aus der Bauernschaft gibt und ständig Überschüsse produziert werden, schlussfolgere ich das die Nahrungsmittelproduktion auf herkömmlichem Weg aufrecht erhalten werden kann.

    Lügen können auch zum Vorteil für den Betroffenen sein aber das nur nebenbei.
    Zusammenhang? Nun, wenn man den Anbau von Genmanipulierten Sachen erlaubt weil es angeblich unbedenklich ist so ist es gelogen. Wenn BASF behauptet es ist unbedenklich ist es erst recht gelogen da sie ja die Profiteure sind.

    Nein, berechnen kannst Du in der Natur recht wenig, dazu spielen zu viele Faktoren mit ein, Daher die Bezeichnung unberechenbar.
    Was mir fehlt? Das Verständnis der Beführworter.

    Beleg? Wenn der Mensch solche Eingriffe in die Natur vorgenommen hat ist noch immer was schief gegangen. Leider wenn Du Deine Belege hast, ist es zu spät den Schaden rückgängig zu machen.

    Ja, es stimmt das auch gar nichts passieren kann (was denn eher unwahrscheinlich ist) und genau deshalb gehören Freilandversuche verboten.

    Ausweichen tust doch Du. Ich sage “Gefährlich”, Du sagst “Belege”.
    Wo sind Deine Belege in Bezug auf Ungefährlichkeit? Und komm mir nicht mit gefälschten und geschönten Studien!

  140. #140 Kesselflicker
    29. Januar 2012

    @ Theres

    Ich weiß das Geschmacksstoffe “böse” sind. Ich trinke ab und zu Cuba Libre, die Freiheit nehm ich mir. Hauptsächlich trinke ich Leitungswasser, seltener selbstgemachte Limonade oder frisch gepressten Saft. Fertignahrung habe ich weitgehend verbannt.

    “Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln”, nichts anderes ist die Feldzerstörung. Man kann es auch “zivilen Ungehorsam” oder “direkte Demokratie” nennen. Ich selbst habe noch keine Felder oder Gleisbetten zerstört, bin aber froh das es diese mutigen Aktivisten gibt.

  141. #141 Theres
    29. Januar 2012

    Und hier legen wir eine Demokratiegedenkminute ein …

    Friedensbewegung! An die erinnern wir uns auch … Ach, es ist sinnlos. CU.

  142. #142 Kesselflicker
    29. Januar 2012

    @ para

    Bin Deinen letzten beiden Links gefolgt. Der zweite, biosicherheit, eine Lobbyistenseite. Brauchen wir nicht drüber zu reden.
    Aber was ich beim ersten alles erfahren habe ist der Hammer. Es gibt also wirklich ein Gentechnikkartell. Der Artikel ist eindeutig pro und auf BILD-Niveau geschrieben aber die Kommentare waren Aussagekräftig.
    Bisher habe ich nur die ökologische Gefahr gesehen. Jetzt weiß ich bescheid über die ökonomische. Einwegsaatgut, Patentrecht usw. Im Endeffekt werden die Nahrungsmittel so impotent wie die Banane auf die Theres verlinkt hat.
    Der Hunger wird nicht bekämpft sondern Armut und Abhängigkeit vergrößert.
    Also para falls Monsanto nicht Dein Geldgeber ist glaubst Du doch ziemlich blauäugig die Mär von der guten Gentechnik.
    Nicht die Feldzerstörer sind hier die Kriminellen sondern die die es bebauen.

    @ Theres

    Ich versuche Deinen letzten Kommentar unter Sarkasmus einzuordnen kann aber nicht wirklich was damit anfangen. Was ist mit der Friedensbewegung?
    Ich habe in meiner Jugend gelernt das der Frieden mit der Waffe in der Hand verteidigt werden muß.
    Auch die Demokratie ist ein zartes Pflänzchen das gehegt und gepflegt werden muß und notfalls mit Gewalt gegen Verbiss verteidigt werden muß.
    Ich hoffe das war nicht zu viel Pathos, aber ich bin ja nicht der einzige hier…

  143. #143 Theres
    29. Januar 2012

    Hngh, harrgh … äh: Einen kann ich noch!

    Noch eine laaaaange Gedenkminute für die Demokratie.

    Ich habe nach meiner Jugend eiskalt weiter gelernt.

    Un nu iss aba Schluss …

  144. #144 Kesselflicker
    29. Januar 2012

    Du meinst die Demokratie ist tot?
    Klar, aber da stelle ich doch gleich mal die philosophische Frage:
    Hat sie denn jemals gelebt?

  145. #145 para
    30. Januar 2012

    @Kessel

    man kann nach wie vor praktisch jeden deiner Sätze Fehler für Fehler auseinander nehmen. Nein, für Strassen zahlt man als Privatperson (i.d.R. in DE) nicht, Arbeitslosengeld ist eine Transferleistung (in DE) und es ist immernoch so das man eine Behauptung “x ist gefährlich” begründen muss.
    Die Unbedenklichkeit (der Resistenzmarker) für Amflora (BASF) hat im übrigen die Europäische Lebensmittelbehörde geprüft — aber he, nur Details die keine Rolle spielen, und sowieso, die sind ja alle gekauft -gell ? Belege hast du natürlich keine, aber wer braucht die schon.
    Auch keine Ahung von Ökologie (Natur lässt sich nicht berechnen) aber ok.

    Ausweichen tust doch Du. Ich sage “Gefährlich”, Du sagst “Belege”. Wo sind Deine Belege in Bezug auf Ungefährlichkeit?

    Für gewöhnlich würde ich es erklären- Du hingegen weisst nur zu gut (sowohl hier, als auch die Disskusion drüben) das sowas Unsinn ist und du nicht begreifen willst. Erklärt wurde es dir oft genug.
    Wo sind deine Belege das es den Weihnachtsmann *nicht* gibt ? Wo sind deine Belege das es den Osterhasen *nicht* gibt ?
    Und wenn Studien kommen (da man natürlich auf Gefährlichkeit geprüft hat- nicht etwa auf Ungefährlichkeit) dann sind die Studien gefälscht. Kannst du auch belegen das die Studien falsch sind ?

    Der zweite, biosicherheit, eine Lobbyistenseite. Brauchen wir nicht drüber zu reden.

    Das “Bundesministerium für Bildung und Forschung” ist also eine “Lobbyseite” ? …interessant–

    Kessel, mit deiner aktuellen Einstellung bist du ein hoffnungloser Fall. Das Thema betreffend, Fachwissen über Ökologie, Genetik und Rechtsthemen sind dir völlig fremd. Unternehmen sind grundsätzlich profitgierig und lügen sowieso, die Politik natürlich auch. Studien sind alle gefälscht und GMOs sind der Untergang. Zwischendurch dann noch ein paar persönlche Beleidigungen und Unterstellungen. Belege hast du nicht einen für all das, aber sowas hast du ja auch nicht nötig – du lässt eben nur deine Meinung raus (Belege fehlen=Meinung). Meinungen sind wie Glaube- du glaubst eben an “die böse Gentechnologie” aber ok- warum auch nicht.
    Schreib mal was, wenn du Argumente, also Belege hast- sowas kann man dann auch diskutieren, Glaube hingegen nicht.

  146. #146 Kesselflicker
    31. Januar 2012

    Du bist endgültig raus para!

    Wenn Du nicht mit so einfachen und belegbaren Themen wie der Finanzierung der Infrastruktur und dem Arbeitslosengeld klar kommst, wie willst Du dann über ein kompliziertes Thema wie Gentechnik reden?

    Ein Anruf bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sollte klarstellen wer öffentliche Straßen bezahlt.

    Schön das Du Transferleistung verlinkt hast, so kann jeder gleich nachlesen das Leistungen aus einer Versicherung keine Transferleistungen sind.
    Aber wahrscheinlich bist Du einer der noch niemals in diese Kasse einzahlen mußte.

    Dein Allgemeinwissen läßt auf Dein Fachwissen schließen. Peinlich, peinlich!

  147. #147 Christian Reinboth
    31. Januar 2012

    @Kesselflicker

    “Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln”, nichts anderes ist die Feldzerstörung. Man kann es auch “zivilen Ungehorsam” oder “direkte Demokratie” nennen. Ich selbst habe noch keine Felder oder Gleisbetten zerstört, bin aber froh das es diese mutigen Aktivisten gibt.

    Ganz ehrlich – bei solchen Aussagen geht mir regelmäßig der Hut hoch. Sachbeschädigung (Feldzerstörung), Bedrohung und Körperverletzung (wie einige Wachleute sie durch die “mutigen Aktivisten” erleiden mussten) sind weder “ziviler Ungehorsam” noch “mutig” und schon gar keine “direkte Demokratie”. Mit den Grünen, Teilen der SPD und auch Teilen der Piratenpartei gibt es in Deutschland eine große politische Plattform für Gegner der grünen Gentechnik. Hier kann sich jeder engagieren, der keine grüne Gentechnik im Lande wünscht – und sollte man tatsächlich eine Mehrheit der Bevölkerung von dieser Position überzeugen können, können entsprechende Feldversuche ganz einfach per Gesetz verboten werden. Wem derartiges politisches Engagement zu lange dauert oder zu langweilig ist, der kann natürlich auch Wachleute verprügeln, Brände legen und Wissenschaftlern Drohbriefe schreiben – nur stellt er sich damit außerhalb jeden demokratischen Konsens und verwirkt jeden Anspruch, Begriffe wie “Mut” oder “direkte Demokratie” besetzten zu dürfen.

    Mit persönlich gefällt es beispielsweise allein vom ordnungspolitiuschen Standpunkt aus betrachtet nicht, wenn jedes Jahr wieder Unsummen an Steuermitteln für die Förderung von Fußballvereinen, Fußballstadien und Fußballevents ausgegeben werden. Würde ich darus allerdings ein Mandat ableiten, das nächste Stadion abfackeln und jeden zusammenschlagen zu dürfen, der mir dabei in den Weg kommt, wäre ich alles andere als ein “direkter Demokrat” oder ein “mutiger Aktivist”. Für Gentechnik-Gegner gelten in einer Demokratie die gleichen Regeln wie für alle anderen Aktivisten auch. Wer Schläger und Kriminelle bejubelt, nur weil es “den Richtigen trifft”, sollte wirklich mal in sich gehen. Echt jetzt.

  148. #148 Kesselflicker
    31. Januar 2012

    @ Christian

    Wenn es nicht Leute gäbe die machen statt reden, stände die Berliner Mauer noch!
    Von Wachleuten verprügeln habe ich nichts gelesen. Die Bedrohung/Festsetzung jedoch ist nachzuvollziehen denn die Wachleute hätten sicher nicht gezögert selbst gewalt anzuwenden oder die Polizei an zurufen.
    Das Legen von Bränden ist schwer kriminell. Wenn Du mit gelesen hast weist Du wie ich zu unberechenbaren, unkontrollierbaren Dingen stehe.
    Wieso sollte man die Mehrheit der Bevölkerung überzeugen wollen? Typisch subjektive Sichtweise der Befürworter denn die Mehrheit ist längst dagegen.
    Somit sind die Feldzerstörer die “legitimierte” Exekutive der Legislative.
    Bevor Du diese Aussage lächerlich machst verweise ich auf Wikipedia, Legislative, erster Absatz, letzter Satz.
    Leider wird immer wieder vergessen das wir das Volk sind. Übrigens…

    Den Finger in die Nase zu stecken bedeutet nicht in sich zu gehen!

  149. #149 para
    31. Januar 2012

    @Kessel

    mal wieder Ablenkungsmanöver, was solls- (wo wurde eigentlich geschrieben das Versicherungen Transferleistungen sein sollen ? – whatever)-
    zur Sache:

    1) Du glaubst (die angebauten) GMOs sind gefährlich für die Gesundheit und Umwelt -Belege, Studien
    2) Du glaubst, Studien die Ungefährlichkeit belegen sind gefälscht/gekauft -Belege/Quellen

    Kannst du nichts vorweisen, ist es nichts wert.

    btw. klar, die Wachleute wurden “präventiv” bedroht, weil die hätten ja sonst … — und scheinbar verwechselst du da Anarchie mit Demokratie. Weil “viele Leute” gegen etwas sind, ist dass noch lange kein Freibrief Gewalt anzuwenden– nicht in Deutschland. Hier entscheided noch immer die Politik i.S.v. Gesetzgebung als höchste Instanz was legal ist und was nicht. Wie Christian schon schrieb, die Mehrheit kann sich politisch einbringen um politische Ziele in Gesetzesform durchzubringen -Ende.
    Die Merheit ist auch gegen Sekten wie Scientology, deswegen darf man aber noch lange nicht deren Gebäude verwüsten.

  150. #150 Kesselflicker
    31. Januar 2012

    @ para

    Nein, kein Ablenkungsmanöver. Wir haben uns einfach in diese Ecke hinein diskutiert. Du weißt noch wo es anfing, oder?
    Du lenkst ab weil Du merkst das ich recht habe.
    Und mit der Frage: “Wo wurde geschrieben das Versicherungen Transferleistungen sind?” fürst Du Deinen ignoranten Diskussionstil munter fort.
    Du selbst schriebst das Arbeitslosengeld eine Transferleistung sein soll. Es ist aber eine Versicherrung. Noch dazu eine wo der Versicherungsnehmer nach der Harz-Reform über den Tisch gezogen wird. Deshalb kann auch Harz IIII nicht mehr als Transfer gelten da die Leistung von den Versicherungsnehmern der Arbeitslosenversicherung mitbezahlt wird.

    Zu Deinen Punkten 1 und 2. Was unterscheidet nochmal Deinen Glauben von meinem Glauben?
    Du glaubst das die Studien sauber sind. Wie kommst Du darauf?
    Man muß nicht überall die große Verschwörung wittern aber bei einem solchen Projekt ist es doch offensichtlich und wäre reichlich naiv das hin zu nehmen.

    Nochmal, ich konnte nichts von Gewaltanwendung lesen.
    Du solltest nicht nur das Wort Legislative sondern auch Anarchie nachschlagen. Du wirst staunen. Die Anarchie ist die optimalste erstrebenswerteste Art des menschlichen Zusammenlebens.

  151. #151 Kesselflicker
    1. Februar 2012

    Gestern habe ich diese Thematik mal in einem anderen Forum aufgebracht. Von 7 ernsthaften Disskutanten -mich ausgeschlossen- waren 5 dagegen, einer unentschlossen/abwägend und einer bedingt dafür.
    Ich denke bei einer groß angelegten Befragung in der Bevölkerung würden ähnliche Ergebnisse kommen. Die Ablehner hatten sehr gute Argumente die ich hier schon nannte aber leider ignoriert werden.
    Niemand in diesem Forum hat etwas von Belegen gefaselt. Wir brauchen nur auf die ökonomisch/ökologische Geschichte der Menschheit zurückblicken um zu wissen das es nicht gut gehen kann.
    Niemand hier will Eure diabolische Genfummelei und niemanden in der dritten Welt würde es satt machen.

  152. #152 Kesselflicker
    1. Februar 2012

    Gestern habe ich diese Thematik mal in einem anderen Forum aufgebracht. Von 7 ernsthaften Disskutanten -mich ausgeschlossen- waren 5 dagegen, einer unentschlossen/abwägend und einer bedingt dafür.
    Ich denke bei einer groß angelegten Befragung in der Bevölkerung würden ähnliche Ergebnisse kommen. Die Ablehner hatten sehr gute Argumente die ich hier schon nannte aber leider ignoriert werden.
    Niemand in diesem Forum hat etwas von Belegen gefaselt. Wir brauchen nur auf die ökonomisch/ökologische Geschichte der Menschheit zurückblicken um zu wissen das es nicht gut gehen kann.
    Niemand hier will Eure diabolische Genfummelei und niemanden in der dritten Welt würde es satt machen.

  153. #153 para
    1. Februar 2012

    @Kessel

    dein Nebenspiel, ALG ist eine Transferleistung, s. Link. (deine pers. Definition interessiert nicht).
    In De haben wir noch immer eine Hirachiesystem, demnach ist eine Gewaltanwendung strafbar, egal wie viele Leute für oder gegen etwas sind (und das ist auch gut so). Wenn Leute allerdings erst mit Gewalt Ziele erreichen spricht das eher gegen “die Mehrheit”- denn jene könnte sowas auf legalem Wege regeln.

    Rest- wer behauptet die Studien sind falsch, muss das zeigen können. Genau das wurde auch gemacht und dabei gezeigt das eben nicht das Risiko besteht, welches befürchtet wurde (Beispiele wurden ja auch bereits genannt).
    Von dir kamen nur Behauptungen, also nichts. Studien kann man nachprüfen, man kann sie einsehen und selbst lesen. Dafür braucht man aber Wissen welches dir fehlt.

    Also ein letztes Mal– zeige was du behauptest.

  154. #154 Kesselflicker
    1. Februar 2012

    Welcher LinK und welche persönliche Definition?
    ALG ist eine Versicherungsleistung und die zählt laut Transferdefinition nicht als Transfer.
    Eine Transferleistung kommt vom Staat!

    Studien kann man einsehen? Machst Du Witze? Wenn ich alles glauben würde was in Büchern oder Zeitungen steht.

    Die Führung eines Staates darf sich nicht über den Volkswillen stellen.
    Laut GG darf/muß die Demokratie notfalls mit Gewalt verteidigt werden.

  155. #155 para
    2. Februar 2012

    Welcher Link ? Diesen hier, den ich bereits vorher gegeben habe.

    Zu den staatlichen Transferleistungen in Deutschland zählen unter anderem Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich Hartz IV), Sozialhilfe (…)

    Das ALG eine Versicherungsleistung sein soll ist deine pers. Definition und für DE falsch.

    Studien kann man einsehen? Machst Du Witze?

    Nö, alles kaum ein Problem- Studien kann man einsehen und prüfen (doch setzt dies Wissen von der Materie vorraus). Man könnte sogar versuchen das Umweltinformationsgesetz zu nutzen um Einblicke in Gutachten zu bekommen. So what ?
    Belge von “gefälschten Studien” hast du noch immer keine.
    …und klar “die Demokratie” wird mit Gewalt verteidigt wenn GMO-Felder zerstört werden die rechtens angelegt wurden. Naja, aber ist ja eh nur dein Ablenkungsmannöver da du noch immer unfähig ist deine Behauptungen bzgl. Gefährlichkeit und gefälschten Studien zu belegen.

  156. #156 Kesselflicker
    2. Februar 2012

    Du bist absolut Lernresistent, was para? Endlich habe ich mal das Wort Arbeitslosengeld nachgeschlagen. ALG ist eine Versicherungsleistung und hat nichts mit ALG II zu tun (zumindest theoretisch).
    Tja para, ein Fach zu studieren heißt nicht automatisch große Allgemeinbildung zu haben, aber das hast Du in der Diskussion ja schon oft gezeigt und genau so viel Wissen besitzt Du über Genetik.
    Alles was Du hast ist blindes, naives Vertrauen in die Konzerne die daran forschen.

    Du willst Belege für gefälschte Studien? Witzig, ebenso könnte ich einen Beleg von Dir verlangen das es den Klapperstorch nicht gibt. Und überhaupt… was wolltest Du denn mit einem Beleg anfangen? Du zeigst doch immer wieder das Du geschriebenes nicht verstehst bzw. zu Deinen Gunsten uminterpretierst.

    So, So… die Felder wurden also rechtens angelegt? Na ja, die Erschiessung von DDR-Flüchtlingen war auch rechtens… zumindest damals. Du siehst es kommt nur auf den Standpunkt an.

    Und jetzt was zum Thema!
    Die Seite “Terra Human” informiert sehr objektiv über pro und contra Gentechnik.
    Auf der Seite “blog.campact” habe ich erfahren das sich in den USA und Argentinien Roundup-resistente Unkräuter entwickelt haben (was absolut logisch ist für jemanden der minimalste Kenntnisse in Biologie hat), dadurch mußten wieder erhöte Dosen an Herbiziden gesprüht werden.
    Wie ich vermutet habe existiert weltweit keine Langzeitstudie über den Verzehr von genveränderter Nahrung am Menschen.

    Zumindest danke ich Dir para das ich durch Dich gezwungen bin mich mit dieser Materie zu beschäftigen. Ich habe einiges gelernt.
    Wenn man sich erst mal näher damit beschäftigt, ist obiger Artikel eigentlich nur noch peinlich.

  157. #157 Kesselflicker
    2. Februar 2012

    P.S.: In Argentinien wurden viele ha Wald gerodet um Genmais anzubauen. Ein ganzes Biotop wurde damit zerstört.
    150 000 Kleinbauern wurden vertrieben. Also wie ich schon voraus sagte, Verarmung der Bevölkerung und Vergrößerung des Welthungerproblems.
    Übrigens hat Ilse Aigner die Aussaat des Monsanto-Genmaises verboten weil Beeinflussung von Schmetterlingen u.ä. nachgewiesen wurden.

  158. #158 para
    2. Februar 2012

    a) erneut meinen Link ignoriert (Wiki – Transferleistungen)
    b) erneut persönliche Angriff
    c) erneut Behauptung von i) gefälschten und ii) Studien zur Gefährlichkeit nicht belegt
    d) erneute Nebelkerze (DDR-Flüchtlinge)
    e) erneut Behauptung irgendwo was gelesen zu haben, ohne direkte Quellenangabe
    f) zweite Nebelkerze (Waldrodung in Argentinien ist Problem der Landwirtschaft, nicht der Gentechnik. Die Wälder würden auch ohne GMOs gerodet, so wie die Jahre zuvor)
    g) alte Behauptung ausgegraben (negativer Einflus auf Schmetterlinge) die längst (auch hier im Thread) widerlegt wurde.

  159. #159 Kesselflicker
    3. Februar 2012

    a) Mehrfach gelesen und verstanden, leider Du nicht.

    b)Wer die Wahrheit nicht verträgt…

    c) Nicht belegbar und Gefasel von Dir wo nicht mal ein Kind reinfallen würde.

    d) Typisch von Dir. Thema einbringen und Beantwortung als Nebelkerze zu bezeichnen. Langsam wird es langweilig.

    e) Quellenangabe ist zu lesen. Das Du das nicht kannst wissen wir ja.

    f) Kannst Du das belegen?

    g) Schau Dir die Definition von Widerlegt an (hat wohl keinen Sinn).

    Was ich nicht verstehe ist, warum man sich auf eine so hartnäckige Diskussion einlässt wenn man keine Ahnung vom Thema hat.
    Hör bitte auf! Ist Dir Dein geringes Allgemeinwissen , das Unvermögen Definitionen zu verstehen und Dein unsachlicher Diskussionsstil nicht peinlich?

    Ich dachte es kommen noch Argumente von Dir, aber ich denke das der Thread an dieser Stelle getrost geschlossen werden kann.

  160. #160 Kesselflicker
    3. Februar 2012

    Noch eine Info!

    Heute auf shortnews gelesen: “Roundup und Geburtsfehler…”.
    Bereits 2010 wurde nachgewiesen das kleinste Dosen des Giftes Glyphosat zu Mißbildungen bei Hühnern und Froschembryos führt!

    Das Ende der Kette kann man sich ausmalen. Keine Frösche – keine Störche – keine Babys.
    Und schon wieder ist die Gentechnik kontraproduktiv.

  161. #161 para
    4. Februar 2012

    Hm, welchen Teil von

    Zu den staatlichen Transferleistungen in Deutschland zählen unter anderem Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich Hartz IV), Sozialhilfe (…)

    (hervorhebung durch mich) verstehst du nicht ?
    Um dich mal selbst zu zitieren: Kesselflicker· 29.01.12 · 14:49 Uhr

    Wo sind Deine Belege in Bezug auf Ungefährlichkeit? Und komm mir nicht mit gefälschten und geschönten Studien!

    Wo bleiben denn endlich die Belege das die von mir aufgeführsten Studien gefälscht sind ?
    Ein Zusammenhang mit der Ermordung von DDR-Flüchtlingen gibt es nicht, deine Nebelkerze.
    In Südamerika wird seit langem sehr intensiv Landwirtschaft betrieben, verschärft hat sich das durch den Soja-Boom.
    Zu den Schmetterlingen hier der Link der schon einmal hier gepostet wurde. Ein Übersichtsartikel, der zeigt das eine Reihe von Studien unsauber waren.

    btw. Glyphosat ist ein Breitbandherbizid… für dich, dass ist das Zeug was man versprüht. Dass hat streg genommen mit GMOs wenig zu tun. Eine Anwendung macht auch nur bei Bt-Pflanzen Sinn, einer speziellen Zuchtlinie. Die (u.a. unsachgemäße) Verwendung von Herbiziden ist ein eigenes Problem für sich.

  162. #162 Kesselflicker
    4. Februar 2012

    Laut Berichten des Guardian haben in Indien, wo Monsanto rund 95% des Saatgutes besitzt und verkauft, in den letzten 15 Jahren 250 000 Kleinbauern wegen Überschuldung Selbstmord begangen.

  163. #163 rolak
    4. Februar 2012

    Der Kesselflicker versucht wieder mit Stumpfsinn aufzutrumpfen? Wo hast Du denn diese aufsehenerregende Neuigkeit her? Aus der Welt der unreflektiert nachgeplapperten Daten sogenannter Studien, die in derselben Welt schon anderthalb Jahre vorher (!) als AgitProp-Mythos entlarvt worden sind?

  164. #164 Kesselflicker
    4. Februar 2012

    Hallo para!

    Nochmal. Bei Deinem Zitat handelt es sich um das ALG II das als Transferleistung ausgewiesen wird. Wo es herkommt wissen wir. Wenn Du darüber streiten möchtest, handeln wir das gesondert ab.
    Wenn Du dem Thread weiter hoch folgst, siehst Du das Du behauptet hast daß das ALG (hat nichts mit ALG II zu tun) eine Transferleistung ist. Laut Wikipedia und laut Arbeitsamt ist es jedoch eine Versicherungsleistung. Nicht das ich das nicht gewußt hätte aber einige müssen eben nachschlagen.

    Nein, ich warte auf Belege das die positiven Studien Echt sind.

    Mauertote
    Das ich Dir immer alles wie einem kleinen Kind erklären muß *Kopfschüttel*.
    Du hast behauptet das die Felder rechtens angelegt wären.
    Ich habe Dir aufgezeigt das auch die Flüchtlinge rechtens erschossen worden sind (Schießbefehl). Trotzdem mußten sich die Schützen später vor Gericht verantworten.
    Wer legt denn jetzt fest was Recht ist und was nicht. Doch immer die jeweiligen Machthaber und die können wechseln.
    Die “Feldbefreier” haben gegen geltende Gesetze verstoßen, aber diese Gesetze wurden von profitgierigen Menschen gemacht und waren ethisch/moralisch nicht vertretbar.
    Somit haben sich die “Befreier” Grundgesetzkonform verhalten und die Demokratie (soweit vorhanden) verteidigt. Dafür gebührt ihnen Dank!

    Ich bin Deinem Link gefolgt und habe es mir nur zum Teil angetan diesen durchzulesen.
    Ich verstehe nicht warum Du mir das zeigst.
    Ich würde Dir gerne wieder ein schönes Beispiel aufzeigen wie es in der Industrie läuft, aber dann schreist Du wieder Nebelkerze, also lasse ich es.
    Mir geht dabei immer wieder der Kommentar von Ex-Esoteriker durch den Kopf: “Wer nichts weiß muß alles Glauben.” Davon abgesehen das diese Behauptung unrichtig ist, glaubt er ja hier auch wieder alles was ihm vorgesetzt wird. Ich glaub`s nicht.
    Genmanipulation ist nun mal keine Mathematik. Nix mit vorraus berechnen und belegen.

    Ich wußte genau das Du so argumentieren würdest. Aber diesmal hast Du sogar recht. Ich würde es als Begleiterscheinung, Subproblem wie auch immer bezeichnen.
    Aber, es ist ein Problem.

  165. #165 Kesselflicker
    5. Februar 2012

    @ rolak

    Interessanter psychologischer Trick das Du den älteren Artikel als zweiten verlinkst! Der letzte Eindruck bleibt, nicht wahr?
    Ich sehe hier zwei Möglichkeiten.

    Endweder ist die Welt so glaubwürdig wie die Bild, dann kannst Du Dich auf keinen von beiden Artikeln stützen.

    Oder im neueren Artikel wurden einfach die neuesten Ergebnisse veröffentlicht. Superunkräuter entstehen eben nicht in einem Jahr.

    Die zweite Möglichkeit erscheint mir als die logischste wenn sich die Welt nicht unglaublich machen will.

  166. #166 rolak
    5. Februar 2012

    Wenn es ein Trick wäre, Kesselflicker, warum schreibe ich deutlich dazu, daß der zweite älter ist?
    Wie auch immer es um die Glaubwürdigkeit der ‘Welt’ bestellt sein mag – es geht in beiden Fällen um ein und dieselbe Aussage ein und derselben Person. Einmal wird diese Aussage überprüft und das andere Mal nur wiedergegeben (und nicht etwa ausgesagt daß sie die Realität wiedergäbe).

    Da Du allerdings urplötzlich von Superunkräutern schwafelst, scheint es mir logisch, daß Dir völlig egal ist, was Du oben geschrieben hast, nur etwas herumstänkern möchtest. Ist übrigens unglaublich, wie wenig bekannt ‘unglaubwürdig’ zu sein scheint.

  167. #167 Kesselflicker
    6. Februar 2012

    Es ist nun mal so, bei denen die nicht selber denken bleibt einfach der letzte Eindruck hängen.
    Von wem wird die Aussage überprüft?
    Wieso plötzlich von Superunkräutern? Das stand im Artikel!
    Ich habe auch öft Flüchtigkeitsfehler bei anderen gefunden aber ich übergehe sie.

  168. #168 Kesselflicker
    6. Februar 2012

    Noch mal zur Welt.

    Der ältere Artikel wurde vermutlich dem damaligem offiziellen Mainstream entsprechend geschrieben. Wer weiß welche Quellen der Autor benutzte.

    Der neue Artikel jedoch beruht auf einer seriösen Studie an der auch der Nabu beteiligt war.

    30 Jahre Forschung, 13 Jahre kommerzieller Anbau und keine Ergebnisse. Keine höheren Erträge, mehr Pestizide als vorher.
    Alles nur Profitgier. Ich kann einfach nicht verstehen das es immer noch Naive gibt, die die Phrasen von Fortschritt und Bekämpfung des Welthungers nachplappern.
    Zum Glück hat der Großteil der Bevölkerung noch einen klaren Verstand.

  169. #169 para
    8. Februar 2012

    @Kessel

    nun, da ich weiter oben von Arbeitslosengeld (was man ALG abkürzt) geschrieben habe, du aber scheinbar zu stumpf bist deinen eigenen Fehler einzugestehen, bringt das OT nichts.

    Nein, ich warte auf Belege das die positiven Studien Echt sind.

    Du hast nicht verstanden wie man wissenschaftflich arbeitet, hol das nach. Worauf du wartest ist unmöglich. Man kann nur zeigen das etwas gefälscht ist, weil man dann etwas “echtes” zum vergleich hat. Zeige also endlich mal deine kühnen Behauptungen.

    Mauertote, dein Unsinn. Der Schießbefehl verstieß gegen DDR-Recht (frag einfach mal Wiki). Hat hiermit also nichts zu tun.

    Ich bin Deinem Link gefolgt und habe es mir nur zum Teil angetan diesen durchzulesen.
    Ich verstehe nicht warum Du mir das zeigst.

    Du kannst auch gleich sagen dass du es nicht verstanden hast. Da wird u.a. gezeigt das die Schmetterlingsstudie (und viele andere auch) eben falsch fahren.

    Letztlich, die Selbstmorde haben sozioökonomische Ursachen, mit GMOs hat das nichts zu tun. Die Preispolitik eines Konzerns ist eine Sache für sich und lenkt nur vom eigentlichen Thema ab. Weil Sportschuhe für Nike u.a. durch Kinderarbeit hergestellt werden sind damit ja auch nicht alle Sportschuhe grundsätzlich “böse”.

    Zur Studie, nun- sie ist im Okt. 2011 erschienen, es dauert natürlich diese zu untersuchen. Es ist jedoch einfach nur frech und falsch zu behaupten GMOs würden nicht mehr Erträge liefern. Dafür gibt es zig Belge (z.B. hier für China). Zudem ist es auch recht unlogisch, wenn es nicht mehr Erträge gäbe, würde man es ja auch nicht anpflanzen… Da nicht Weltweit alle gleichzeitig mit dem Anpflanzen angefangen haben, würde man spätestens vom Nachbarn/Nachbarregion etc. mitbekommen, das das Zeug nix taugt (oder eben im Folgejahr).

  170. #170 Kesselflicker
    9. Februar 2012

    Eben… Du schriebst von Arbeitslosengeld und hattest behauptet es wäre eine Transferleistung. Laut Wiki und Auskunft vom Arbeitsamt ist es eine Versicherungsleistung!

    Was hat das vorbehaltlose glauben von Studien die von Lobbyisten durchgeführt werden mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun?
    Zeige also endlich mal deine kühnen Behauptungen.
    Der neue Artikel jedoch beruht auf einer seriösen Studie an der auch der Nabu beteiligt war.

    Am 1. Mai 1982 trat das Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik (Grenzgesetz) in Kraft, das in § 27 Regelungen zum Grenzregime enthielt.[3] Die Grenzsoldaten hatten danach die Aufgabe: „Die Staatsgrenze der DDR zu sichern, Grenzverletzungen nicht zuzulassen, sowie die Ausdehnung von Provokationen auf das Hoheitsgebiet der DDR zu verhindern.“ Die Schusswaffe war danach die äußerste Maßnahme der Gewaltanwendung gegen Personen, ihr Gebrauch nur gerechtfertigt, wenn andere Maßnahmen wie zum Beispiel körperliche Gewalt gegen mitgeführte Sachen oder Tiere nicht den gewünschten Erfolg brachten. Vor der Schusswaffenanwendung war ein Warnruf „Halt, Grenzposten, stehenbleiben!“ abzugeben. Wurde der Warnruf nicht befolgt, war ein Warnschuss in die Luft abzugeben. Wurde auch der Warnschuss nicht befolgt, so war ein Warnruf „Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße!“ abzugeben. Wurde auch dieser Zuruf nicht befolgt, so sollte der Grenzverletzer durch einen gezielten Schuss in seine Beine gestoppt werden. Gegen Personen, die dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter, Jugendliche oder Frauen sind, waren nach § 27 Absatz 4 b des Grenzgesetzes Schusswaffen nicht anzuwenden.

    Selbst wenn es nicht so wäre… Befehl war Befehl.

    Letztlich, die Selbstmorde haben sozioökonomische Ursachen
    Kannst Du das belegen?

    Nein Turnschuhe sind nicht böse aber Nike.

    Es ist jedoch einfach nur frech und falsch zu behaupten GMOs würden nicht mehr Erträge liefern.

    Berlin (ots) – Angepriesen als Wundermittel für Ertragssteigerungen und Waffe gegen den Welthunger, hat sich die Gentechnik in der Landwirtschaft nach Erkenntnissen der neuen Studie “The GMO emperor has no clothes” als das genaue Gegenteil erwiesen. Der NABU hat den Report heute in Berlin vorgestellt. Er wurde von verschieden zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der ganzen Welt zusammengetragen und ist eine Abrechnung mit den Versprechen der Agrogentechnik-Industrie. “Tatsächlich steigert gentechnisch verändertes Saatgut weder die Ernteerträge, noch bekämpft es den Welthunger oder reduziert den Einsatz von Pestiziden”, fasst die prominenteste Autorin der Studie und Trägerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva das Ergebnis zusammen. Stattdessen habe die Gentechnik weltweit zu einer Konzentration und Monopolisierung des Saatgutmarktes in nie gekanntem Ausmaß beigetragen und trotz 30 Jahre Forschung und 13 Jahre kommerziellen Anbaus keine signifikanten Ertragssteigerungen gebracht

    So, so… der NABU lügt also eben mal so?

    Zur Logik… Die besteht darin das Saatgut zu verkaufen.

  171. #171 Kesselflicker
    9. Februar 2012

    @ para

    Schießbefehl

    Durch den Befehl Nr. 39/60 vom 28. Juni 1960 des Ministers des Innern wurden die bis dahin geltenden, vergleichsweise restriktiven Vorgaben zum Schusswaffengebrauch gelockert. Demnach konnte
    „unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen von der Schußwaffe Gebrauch gemacht werden […] [b]ei der Festnahme von Spionen, Saboteuren, Provokateuren und anderen Verbrechern, wenn sie der Festnahme bewaffneten Widerstand entgegensetzen oder die Flucht ergreifen und keine Möglichkeit besteht, die Festnahme durch eine andere qualifizierte Maßnahme herbeizuführen.[4]“
    Nach dem Mauerbau im August 1961 wurde der Schießbefehl gegen „Grenzverletzer“ noch expliziter. Auf einer Lagebesprechung des vom Politbüro eingesetzten „Zentralen Stabes“ am 20. September 1961 äußerte der Leiter dieses Stabes, Erich Honecker, gleichzeitig ZK-Sekretär für Sicherheit:
    „Gegen Verräter und Grenzverletzer ist die Schußwaffe anzuwenden. Es sind solche Maßnahmen zu treffen, daß Verbrecher in der 100-m-Sperrzone gestellt werden können. Beobachtungs- und Schußfeld ist in der Sperrzone zu schaffen.[5]“
    Seit dem 6. Oktober 1961 gab es einen Befehl des damaligen DDR-Verteidigungsministers Armeegeneral Heinz Hoffmann, der die Grenztruppen der DDR verpflichtete, die Schusswaffe nach Zuruf und Warnschuss sofort scharf anzuwenden und Flüchtende zu vernichten, wenn sie nicht auf andere Weise festzunehmen seien. In einer Rede, die filmisch festgehalten wurde, sagte Hoffmann:
    „Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren.[6]“
    Erich Honecker erklärte am 3. Mai 1974 auf der 45. Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates in seiner Funktion als Vorsitzender:
    „Es muss angestrebt werden, dass Grenzdurchbrüche überhaupt nicht zugelassen werden; (…) überall muss ein einwandfreies Schussfeld gewährleistet werden; (…) nach wie vor muss von der Schusswaffe rücksichtslos Gebrauch gemacht werden, und es sind die Genossen, die die Schusswaffe erfolgreich angewandt haben, zu belobigen.[7]“
    In der Tat war es üblich, Grenzsoldaten, die durch das Erschießen von Flüchtlingen Grenzdurchbrüche verhindert hatten, zu belobigen. Auch Geldprämien wurden gezahlt.

    Gelesen und verstanden!

  172. #172 Kesselflicker
    9. Februar 2012

    @ para

    Noch was zum Schießbefehl:

    Durch den Befehl Nr. 39/60 vom 28. Juni 1960 des Ministers des Innern wurden die bis dahin geltenden, vergleichsweise restriktiven Vorgaben zum Schusswaffengebrauch gelockert. Demnach konnte
    „unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen von der Schußwaffe Gebrauch gemacht werden […] [b]ei der Festnahme von Spionen, Saboteuren, Provokateuren und anderen Verbrechern, wenn sie der Festnahme bewaffneten Widerstand entgegensetzen oder die Flucht ergreifen und keine Möglichkeit besteht, die Festnahme durch eine andere qualifizierte Maßnahme herbeizuführen.[4]“
    Nach dem Mauerbau im August 1961 wurde der Schießbefehl gegen „Grenzverletzer“ noch expliziter. Auf einer Lagebesprechung des vom Politbüro eingesetzten „Zentralen Stabes“ am 20. September 1961 äußerte der Leiter dieses Stabes, Erich Honecker, gleichzeitig ZK-Sekretär für Sicherheit:
    „Gegen Verräter und Grenzverletzer ist die Schußwaffe anzuwenden. Es sind solche Maßnahmen zu treffen, daß Verbrecher in der 100-m-Sperrzone gestellt werden können. Beobachtungs- und Schußfeld ist in der Sperrzone zu schaffen.[5]“
    Seit dem 6. Oktober 1961 gab es einen Befehl des damaligen DDR-Verteidigungsministers Armeegeneral Heinz Hoffmann, der die Grenztruppen der DDR verpflichtete, die Schusswaffe nach Zuruf und Warnschuss sofort scharf anzuwenden und Flüchtende zu vernichten, wenn sie nicht auf andere Weise festzunehmen seien. In einer Rede, die filmisch festgehalten wurde, sagte Hoffmann:
    „Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren.[6]“
    Erich Honecker erklärte am 3. Mai 1974 auf der 45. Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates in seiner Funktion als Vorsitzender:
    „Es muss angestrebt werden, dass Grenzdurchbrüche überhaupt nicht zugelassen werden; (…) überall muss ein einwandfreies Schussfeld gewährleistet werden; (…) nach wie vor muss von der Schusswaffe rücksichtslos Gebrauch gemacht werden, und es sind die Genossen, die die Schusswaffe erfolgreich angewandt haben, zu belobigen.[7]“
    In der Tat war es üblich, Grenzsoldaten, die durch das Erschießen von Flüchtlingen Grenzdurchbrüche verhindert hatten, zu belobigen. Auch Geldprämien wurden gezahlt.

  173. #173 para
    9. Februar 2012

    Befehl ist Befehl– ändert nichts daran, dass es gegen gültiges Recht verstößt.

    Was hat das vorbehaltlose glauben von Studien die von Lobbyisten durchgeführt werden mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun?

    Na dann zeig mir mal die Lobbyisten. Welcher Studie gleich ? Ich habe ja viele angegeben- inkl. einer Übersichtsstudie.

    Mal ganz einfach gefragt, wie beurteilst du mit deinem Nichtwissen die Seriösität einer Studie ?
    Der Frage nach der Logik weichst du natürlich aus (war ja klar) – und ja, es ist eine Lüge wenn man sich hinstellt und sagt das nicht mehr Erträge gelierfert werden s. China-Studie, siehe Verkaufzahlen weltweit. Macht wohl wenig Sinn das Saatgut zu kaufen wenn es weniger Erträge abwirft.

  174. #174 Kesselflicker
    10. Februar 2012

    Warum liest Du Dir die Auszüge die ich kopiert habe nicht durch?
    Es war geltendes DDR-Recht!

    Das Du die Studie die vom NABU mitgetragen wurde vollkommen ignorierst war auch klar.
    Wie kommst Du darauf das ich nichts weiß? Eher scheinst Du mir nichts über die Gefährlichkeit der Genmanipulation zu wissen!
    Eine Studie die Unbedenklichkeit bescheinigt kann entweder zu kurz angelegt gewesen sein oder möglicherweise falsch ausgewertet. Wenn nicht tritt ja automatisch der Lobbyistenverdacht auf.

    Ich habe Deine Logikfrage glasklar beantwortet!

    Ich kann und muß die ökonomischen und politischen Verwicklungen nicht nachvollziehen die zur Verbreitung dieser Technik geführt haben.
    Korruption und Lügen dürften aber eine große Rolle gespielt haben.

  175. #175 para
    15. Februar 2012

    @Kessel

    deine Nebelkerze

    Nach Sicht des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte verstießen der Schießbefehl und dessen Ausführung schon zum Tatzeitpunkt nicht nur gegen den im DDR-Volkspolizeigesetz verankerten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, sondern auch gegen höherrangiges DDR-Recht. So garantierte die Verfassung der DDR in Art. 19 Abs. 2 und Art. 30 Abs. 1 und 2 das Recht auf Leben als unveräußerliches Attribut des Menschen. Zudem habe das Grenzregime gegen das Strafgesetzbuch der DDR (§§ 112 und 213 StGB-DDR in Verbindung mit Art. § 22 Abs. 2 StGB-DDR) verstoßen

    Hervorhebung durch mich.
    Wo habe ich etwas ignoriert ? Zeig mal.

    Wie kommst Du darauf das ich nichts weiß?

    Weil du es selbst gesagt hast.

    Eine Studie die Unbedenklichkeit bescheinigt kann entweder zu kurz angelegt gewesen sein oder möglicherweise falsch ausgewertet. Wenn nicht tritt ja automatisch der Lobbyistenverdacht auf.

    Wow- sobald eine Studie Unbedenklichkeit als Ergebnis hat ist sie gefälscht, falsch oder gekauft. Es ist daher also unmöglich das GMOS unbedenklich sein können- schönes, abgeschlossenes Weltbild. (bei den Umweltverbänden gibt es ja auch gar kein Lobbyismus, gell ?;-) So, dann Belege diese Aussage anhand der Studien die ich hier gezeigt habe. Die Auswahl ist ja groß genug.

    Ich habe Deine Logikfrage glasklar beantwortet!

    Nö, hast du nicht. Wenn die Frage steht:
    Warum sollte man Saatgut kaufen das mehr kostet aber nicht mehr Erträge liefert ?
    Deine Antwort:

    Zur Logik… Die besteht darin das Saatgut zu verkaufen.

    Das beantwortet gar nichst. Warum also angeblich teures, ineffizientes Zeug kaufen ?

    Korruption und Lügen dürften aber eine große Rolle gespielt haben.

    Belege ?

    Es ist bei dir das alte Spiel- du bringt Behauptungen von Fälschungen und Korruption, aber nicht einen einzigen Beleg. Wie oft noch ?

  176. #176 Kesselflicker
    17. Februar 2012

    @ para

    Ich habe Dir die Auszüge des DDR-Rechts kopiert, die nachträgliche Sicht des Europäischen Gerichtshofes um Siegerjustiz auszuüben, spielt dabei keine Rolle.

    Du ignorierst alles was ich schreibe! Zum Beispiel die Studie auf die ich verwiesen habe.

    Ich kenne mich nicht mit der angewandten Technik aus, weiß aber das sie eine unvorhersehbare Kettenreaktion auslösen wird.

    “sobald eine Studie Unbedenklichkeit als Ergebnis hat ist sie gefälscht, falsch oder gekauft.”
    Davon kann man ausgehen!

    “Warum sollte man Saatgut kaufen das mehr kostet aber nicht mehr Erträge liefert ?”
    Du argumentierst wie ein Kind, als wenn jeder auf der Welt frei wäre und machen könnte was er wollte. Wir kennen nicht die ökonomischen, politischen und finanziellen Abhängigkeiten der jeweiligen Bauern.

    Der gesunde Menschenverstand braucht keine Belege!

    Ich denke, wir sollten die Diskussion beenden. so wie ein “Gläubiger” nur selten seinen Glauben aufgibt, wirst Du auch nicht Deinen Irr-Glauben an die Gentechnik aufgeben.

  177. #177 Kesselflicker
    11. März 2012

    Kein Mensch müsste hungern! Fleischkonsum: Ursache des Hungers in der Dritten Welt – Gerade in der Weihnachtszeit wird die Kluft besonders deutlich zwischen der Festtagsbratengesellschaft auf der einen Seite der Weltkugel und dem Hunger auf der anderen Seite. Dabei müsste, so die Welternährungsorganisation, kein Mensch hungern. Doch ein Großteil der Ernte ärmerer Länder landet noch immer als Futter in der Massentierhaltung. Damit die Menschen im Westen ihre fleischlichen Gaumengelüste stillen können, müssen über 800 Millionen Menschen hungern…

    Und noch einmal die Frage: Wozu benötigen wir die Gentechnik?