Erst kürzlich hatte ich ja über den Rückzug der BASF vom Gentechnik-Forschungsstandort Gatersleben hier in Sachsen-Anhalt berichtet. Dem Vorbild der grün-roten Koalition aus Baden-Württemberg folgend, haben die Sachsen-Anhaltischen Bündnisgrünen nun einen Gentechnik-Verbotsantrag im Landtag eingebracht, über den heute entschieden wird.

Der heute zur Diskussion stehende Antrag kann hier heruntergeladen werden.

Der Landtag wolle beschließen:

I. Der Landtag spricht sich bis zur abschließenden Klärung der mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen einhergehenden Risiken für einen Verzicht auf diese Art des Landbaus in Sachsen-Anhalt aus.

II. Der Landtag fordert die Landesregierung auf:

1. bei der Nutzung landeseigener Flächen auf den Anbau und die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten;

2. bei landeseigenen Flächen, die im Rahmen von Pachtverträgen an Dritte vergeben werden, die Freisetzung und den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbindlich auszuschließen;

3. landeseigene Flächen nur an solche Betriebe und Bewirtschafter zu verpachten, die für den Gesamtbetrieb auf den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten. Der Verzicht ist seitens des Bewirtschafters im Pachtvertrag zu erklären;

4. die derzeitigen Pächter landeseigener Flächen unverzüglich und in geeigneter Form von dieser Absicht zu informieren;

5. die Gründung von weiteren gentechnikfreien Regionen in Sachsen-Anhalt zu unterstützen, bestehende zu bewerben und die Kommunen zu bestärken, diesen beizutreten;

6. für ein gentechnikfreies Land Sachsen-Anhalt einzutreten und eine Aufnahme unseres Bundeslandes in das „Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen” anzustreben;

7. zukünftig keine Fördergelder mehr für die Agro-Gentechnikforschung und für die Bewerbung von genetisch veränderten Pflanzen (G V-Pflanzen) auszureichen;

8. ein Qualitätssicherungssystem auf den Weg zu bringen, damit in Sachsen-Anhalt gentechnikfrei hergestellte Produkte vor der Verunreinigung durch
gentechnisch veränderte Pflanzen geschützt werden.

III. Der Landtag fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundes- und EU-Ebene
dafür einzusetzen, dass:

1. die Zulassung weiterer gentechnisch veränderter Pflanzen durch die EU-Kommission ausschließlich auf der Basis abgesicherter wissenschaftlicher Bewertungen bei Sicherstellung des maximalen Schutzes der Verbraucherinnen und Verbraucher erfolgt;

2. auf EU-Ebene eine tatsächliche „Nulltoleranzgrenze” hinsichtlich der Verunreinigung von Saatgut, Futter- und Lebens mitteln verbindlich eingeführt und eingehalten wird;

3. in Sachsen-Anhalt keine Sortenprüfungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen vom Bundessortenamt durchgeführt werden;

4. die Erzeugung von einheimischen, eiweißhaltigen, gentechnikfreien Futtermitteln befördert wird, um den Einsatz von gentechnisch veränderten importierten Futtermitteln, wie z.B. Soja, zu minimieren.

Wer diesen Antrag einmal aufmerksam liest, dürfte die perfide Crux schnell erkennen: Die Landesregierung soll sich dafür einsetzen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen zukünftig nur noch zugelassen werden, wenn abgesicherte wissenschaftliche Bewertungen über deren Ungefährlichkeit vorliegen – während gleichzeitig sämtliche Fördermittel für die Agro- Gentechnikforschung gestrichen werden sollen und auch das Bundessortenamt nicht mehr tätig werden darf. Woher die geforderten “abgesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse” kommen sollen, wenn man die Forschung im Land systematisch kaputtmacht, bleibt offen.

Selbstverständlich könnten nun Unternehmen, die gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Markt bringen wollen, entsprechende Studien auch selbst finanzieren – mein Gefühl sagt mir aber, dass auch das am Ende wohl eher nicht auf Akzeptanz stieße (“Auf von der Industrie gekaufte Wissenschaftler hören wir nicht.”). Da liegt die Vermutung schon nahe, dass die in (I) geforderte, “abschließende Klärung der mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen einhergehenden Risiken” im Grunde gar nicht gewollt ist, da das Ergebnis ohnehin bereits feststeht – zumal ja auch Landwirte und Kommunen nicht etwa zum Warten, sondern bereits zum konkludenten Handeln aufgefordert werden.

So kann man es also auch machen. Der Antrag steht heute um 14:20 Uhr zur Beratung an, die Sitzung wird hier per Livestream übertragen. Die Chancen, dass der Vorstoß scheitert sind angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Landtag – zum Glück – recht groß. Über den Ansatz, die Zulassung grüner Gentechnik an das Vorliegen wissenschaftlicher Studien zu knüpfen, gleichzeitig aber die gesamte Forschungsförderung streichen zu wollen, sollte dennoch im Plenum diskutiert werden.


…und damit mir hier kein einseitiges Grünen-Bashing vorgeworfen werden kann: Heute werden im Landtag noch zwei weitere grüne Anträge zur Krise der Solarindustrie im Land sowie zum sogenannten Kooperationsverbot in Bildung und Wissenschaft diskutiert. Meine Stimme gäbe es für beide.


Update: Der Antrag “Gentechnikfreies Sachsen-Anhalt” der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen wurde mit der Mehrheit der Stimmen von CDU und SPD (und bei Enthaltung der Linkspartei) abgelehnt. Den – aus meiner Sicht – wirklich sehenswerten Redebeitrag von Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens habe ich nachfolgend eingebunden, alle weiteren Redebeiträge lassen sich hier über das Online-Portal des Landtags abrufen.


Update II: Unser ScienceBlogs-Chefredakteur Jürgen Schönstein hat am Wochenende eine lesenswerte (auch wenn ich ihr persönlich nicht zustimmen kann) Kontraposition zu diesem Artikel verfasst: Was an der Gentechnik schlecht ist. Worauf wiederum Martin Ballaschk von den Scilogs geantwortet hat: Re: Was an der Gentechnik schlecht ist.

Unterstützt das Thema OpenAccess beim Zukunftsdialog

Noch bis zum 15. April kann beim Zukunftsdialog der Bundesregierung über die Zukunft dieses Landes diskutiert werden. Ich bitte alle Leser, meine Vorschläge zu den Themen “Mehr Open Access in der Forschung” sowie “Bessere Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen” durch einen einfachen Klick (ohne Registrierung möglich) zu unterstützen.
Nähere Informationen zu diesen beiden Vorschlägen finden sich hier.

 

Kommentare (43)

  1. #1 MartinB
    24. Februar 2012

    Außerdem dürfte es ziemlich schwierig werden, sich darauf zu einigen, wann etwas “abschließend geklärt” ist – siehe AGW, Autismus und Impfungen etc.

  2. #2 Christian Reinboth
    24. Februar 2012

    @MartinB: Stimmt natürlich – das hatte ich in meiner Verwirrung über die Kombination von “erst müssen gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen” und “das Land sollte sämtliche Fördermittel für die GMO-Forschung streichen” glatt übersehen…

  3. #3 para
    24. Februar 2012

    “Nulltoleranzgrenze” … wenn ich das schon lese. Für Dioxine gibts Grenzwerte, ebenso Schwermetalle und Pestizidrückstände, alles nachweislich toxisch. Aber bei GMOs– “Nulltoleranz” – das dann mit “maximalen Verbraucherschutz” zu begründen ist absurd.
    Ein ok von der EU-Kommision hilft da auch wenig, man schaue einfach mal rüber zu den Nachbarn.

  4. #4 cydonia
    24. Februar 2012

    Mich interessiert eigentlich am Allermeisten, wie man es hinkriegen könnte, dass Menschen ihre Ängste wenigstens zeitweise beiseite packen, und sich wirklich dafür interessieren, was Gentechnik ist. Ich habe, und ich wiederhole mich, immer noch keinen einzigen radikalen Gentechnikgegner kennenlernen dürfen, der auch nur ansatzweise verstanden hätte, was ein Gen ist, und was ein verändertes Gen wirklich bedeutet.
    Angst ist ein sehr schlechter Lehrmeister. Und Eintscheidungen lediglich aufgrund von Ängsten, die hauptsächlich von tiefem Unverständnis geschürt wurden, zu treffen, ist nicht besonders klug.

  5. #5 Michael Faraday
    24. Februar 2012

    Der Antrag der Grünen in LSA entspricht nahezu vollständig dem Antrag von CDU und SPD in Thüringen, der vom dortigen Landtag mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, siehe
    http://helmut-lorscheid.suite101.de/thueringen-stoppt-gentechnik-a77354

    Das die grüne Gentechnik in Deutschland gescheitert ist, liegt nicht an den Grünen oder den “Feldzerstörern” sondern an der breiten Ablehnung durch die Verbraucher und die Landwirte. Das haben inzwischen auch CDU/SPD/FDP erkannt und halten sich zumindest mit einem offenen Bekenntnis zur grünen Gentechnik zurück.
    In Sachsen-Anhalt kann man das an dem Alternativantrag von CDU/SPD sehen, in dem statt von “Gentechnik” lieber von “Biotechnologie” gesprochen wird, und selbst hier wird nur schwammig eine Bewertung von Chancen und Risiken eingefordert.

  6. #6 maxfoxim
    24. Februar 2012

    So wie die katholische Kirche damals die Kartoffel als Teufelsfrucht verschrien und verboten hat, so sind die Grünen heute mit Gentechnik. Gewisse Ähnlichkeiten zwischen der Partei und der Kirche hinsichtlich Fortschritt lassen sich nicht abstreiten.

    Die Kartoffel hatte es aber auch noch nie einfach in Deutschland, damals das, und heute die Geschichte mit Amaflora. 😉

  7. #7 para
    24. Februar 2012

    Das die grüne Gentechnik in Deutschland gescheitert ist, liegt nicht an den Grünen oder den “Feldzerstörern” sondern an der breiten Ablehnung durch die Verbraucher und die Landwirte.

    Doch, Politik (nicht nur Grüne) und radikale Gegner tragen eine hohe Schuld an Ablehnung und mangelnde Aufklärung. Wozu sollte man sich auch für etwas interessieren sollen was weit und breit als schlecht und gefährlich erklärt wird ? Nötig ist das Wissen ja nicht. Der “Politik” mag man noch misstrauen, doch wenn diese sogar mit NGOs wie Greenpeace übereinstimmend dagegen ist, wirds schon irgendwie stimmen…

  8. #8 Stefan Neustadt
    24. Februar 2012

    Die Welt ist einfach. Die Verbraucher wollen das “Teufelszeug” nicht, wissen aber eigentlich nicht warum. BASF Plant Science (und mit ihr 57 hoch qualifizierte Arbeitsplätze der SunGene in Gatersleben) verlässt Deutschland, eine der Schlüsseltechnologien des 21.Jahrhunderts, die hier (mit)erfunden wurde, sagt adieu. So was haben wir in Deutschland auch schon mit der Roten Gentechnik gemacht – auch hier: Die Grünen vornedran. In einer PM der Grünen in Magdeburg wird der “Abzug” der BASF als Erfolg grüner Aktivitäten beschrieben “Mit viel Beifall (auf der Demo “Wir haben es satt” in Berlin) wurde auf der Abschlusskundgebung die Information bedacht, BASF werde zukünftig auf die Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ in Europa verzichten. Das ist auch ein Ergebnis der zahlreichen Proteste.“ – Der Antrag nun im Landtag (nach dem Motto Guttenplag aus anderen Ländern abgeschrieben!) will sogar ein “gentechnikfreies” Sachsen-Anhalt. Rote, Weiße, Gelbe Gentechnik – für viele ein Fremdwort – sollen wohl auch vertrieben werden? Das Wort Gentechnik, darauf zielt der wissenschaftsfeindliche Diskurs ab, ist schon ein Gift an sich. Die Sympathie zu kriminellen Feldbesetzern, die offenbar auch die Stichworte für die Kleine Anfrage der Grünen lieferten, ist offensichtlich. Armes Deutschland. –

    Die Welt ist kompliziert. Sie muss dafür sorgen, dass 2050 geschätzt 9,5 Mrd. Menschen ernährt werden. Die grüne Gentechnik ist nicht die Lösung aller Fragen. Aber eine Lösung bestimmt. Bill Gates hat in diesen Tagen angekündigt, dafür 200 Mio Euro eigenes Geld zu investieren. Leider kommt er nicht nach Sachsen-Anhalt. Die Grünen würden ihn aber ohnehin als Gentechnikfreund denunzieren.

  9. #9 Jürgen Schönstein
    24. Februar 2012

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man hier nur dem “dummen Verbraucher” und den “opportunistischen Politikern” die Schuld geben kann. Cui bono ist ja eine ganz hilfreiche Frage in der Motivationsforschung: Wem nützt die Sache eigentlich? Und diese Frage ist nicht eindeutig mit “dem Verbaucher” zu beantworten. Nehmen wir mal das erste genetisch manipulierte Agrarerzeugnis, das vor knapp zwei Jahrzehnten schon präsentiert wurde: die Flavr-Savr®-Tomate. Eine Tomate, die dank genetischer Veränderung länger rumliegen kann und dennoch wie frisch aussieht, ist sicher nicht das gleiche wie eine frische Tomate (“hey, ich hab’ hier noch ein paar alte Paradeiser, sehen aber aus wie neu!”). Auch der Nutzen von herbizidresistentem Mais liegt für den Verbraucher, der sicher lieber herbizidfreien Mais essen würde, nicht klar auf der Hand. Um es mal krasser auszudrücken: Bisher waren die meisten Anstrengungen der Gentechnik darauf konzentriert, den Anbietern Vorteile zu verschaffen; so lange der Nutzen für den Verbraucher nicht wirklich offensichtlich ist, will heißen: so lange die Produkte selbst nicht deutlich besser (und das ist mehr als nur billiger und länger haltbar, wenn überhaupt) sind als die konventionellen Agrarerzeugnisse, wird die AgroGentechnik ein Rechtfertigungsproblem haben. Ebenso wie beispielsweise der Einsatz von Antibiotika oder Wachstumshormonen in der Viehzucht, der auch nur dem Hersteller einen Vorteil veschafft, dem Verbraucher jedoch zu Recht auf den Magen schlägt.

  10. #10 Carl
    24. Februar 2012

    Bio boomt! Der Verbraucher will Bioware! Da hat es konventionelle Landwirtschaft schon schwer und wenn dann noch GVO auf dem Produkt steht, wer würde das schon kaufen wollen, solange man die Wahl hat. In einer Diktatur könnte man das durchsetzen, aber in der Demokratie und freier Marktwirtschaft entscheiden die Bürger und Verbraucher. Man muss sie aber aufklären was hinter den Produkten steht. Dass GVO´s im Viehfutter schon lange zum Einsatz kommen ist vielen Verbrauchern ja auch nicht klar. Das wird aber auch bewusst verschwiegen, denn die Gesetze sind so gemacht, dass man das nicht angeben muss. Wenn GVO´s so super wären, dann würde man für die Produkte auch Werbung machen. Es wird aber nur verschleiert wo es geht. Warum wohl?

  11. #11 cydonia
    24. Februar 2012

    Die Frage hast du dir doch wohl selbst beantwortet: Weil viele Menschen es nicht wollen! Was mich stört ist die implizite Folgerung, dann müsse ja an der Gefährlichkeit irgendwas dran sein.
    “Viele Menschen mögen Ausländer nicht. Warum wohl?” gehört als Frage in eine ähnliche Kategorie.

  12. #12 Roland
    24. Februar 2012

    In weiten Kreisen kommt die Ablehnung von Gentechnik nicht oder nicht nur wegen mangelndem Wissen um Genetik et cetera zustande, sondern weil gentechnisch veränderte Organismen patentiert werden und damit Bauern in Abhängigkeiten von Firmen getrieben werden können.
    Aßerdem haben die Verbraucher langsam diese Verdummung durch Firmen und Politiker satt, daß egal worum es geht, nie irgendeine Gefahr besteht oder bestanden hat oder jemals bestehen wird.

  13. #13 cydonia
    24. Februar 2012

    Auch gentechnisch nicht veränderte Organismen werden patentiert(Gemüsesorten, Apfelsorten, Getreidesorten…..)
    Und wenn man sich informiert, braucht man auch nicht zu glauben, dass man von Firmen und Politikern verdummt wird. Das schaffen die meisten ganz von alleine.
    Verschwörungstheorien sind ja so ungeheuer praktisch, wenn man keinen Bock hat, sich zu informieren.

  14. #14 Steffen Hentrich
    24. Februar 2012

    Herr Schönstein, Verbraucher kaufen nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis und wenn im Wettbewer um den Kunden die Kosten durch Gentechnik reduziert werden können, dann werden dem die Preise folgen. Sind Pflanzen herbizidresitent, dann lassen sich die Herbizide gezielter einsetzen, was zu geringerem Herbizideinsatz und weniger Rückständen führt. Es gibt keine Gentechnik die langfristig nur den Anbietern nützt, zumindest so lange nicht, wie wir einen vernünftigen Wettbewerb auf den Agrarmärkten haben. Ihr Einwand ist daher wenig überzeugend.

  15. #15 pfiffig
    24. Februar 2012

    @Jürgen Schönstein
    Vielleicht liegt der Nutzen für den Verbraucher auch nur einfach darin durch bestimmte neue Züchtungen (nicht nur GMO sondern auch z.B SMART oder Tilling) die Ertragsdepressionen der Ernten geringer sind und somit für viele bezahlbare Lebensmittel und weiteren Naturstoffe wie Baumwolle zur Verfügung stehen.

    Oder mal daran gedacht das die Papaya ohne GMO nicht mehr wirklich mehr auf Hawaii angebaut werden könnte da die Papaya Ringspot Viren etwas dagegen hatten?

    In Ergänzung zu cydonia, man muss sich nicht nur mit der Technik an sich beschäftigen sondern auch mal ein paar andere Effekte mit einbeziehen.

    Ergänzend zu Artikle:
    Falls der Antrag angenommen worden wäre, müssten dann alle Menschen die nach Sachsen-Anhalt einreisen wollten erstmal gründlich “gereinigt” werden, denn sie können ja GMO-Pollen aus Urlaubsreisen in die Länder wie z.B. Spanien, Portugal, USA, Brasilien, Indien, Argentinien, Kanada Pakistan einschleppen. Wie im Honigurteil ja zu lesen ist sind ja die Polllen immer noch wirksam und somit entstehen ja unkalkulierbare Risiken
    Frage mich wie dies in Thüringen oder BW gehandhabt wird?

  16. #16 Joseph Kuhn
    24. Februar 2012

    Bio boomt! Der Verbraucher will Bioware!

    Verbraucher kaufen nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis

    “Der Verbraucher” ist vermutlich der statistische Durchschnitt aller real existierenden Menschen, von denen er sich dadurch unterscheidet, dass er selbst nicht existiert.

    Nebenbei: Wie bei so vielen Dingen gibt es mehr und weniger nützliche Anwendungen der Gentechnik. Es ist gut, dass Insulin gentechnisch hergestellt werden kann. Aber die Methusalem-Tomate möchte ich auch nicht, egal was sie kostet und ich glaube auch nicht, dass damit der Hunger in der Welt bekämpft wird. Monsanto (ja, das Wort muss hier fallen, es gibt keine monsantofreie Gentechnikdebatte auf so allgemeiner Ebene) ist der Hunger in der Welt auch ziemlich egal.

  17. #17 para
    24. Februar 2012

    Aber die Methusalem-Tomate möchte ich auch nicht, egal was sie kostet und ich glaube auch nicht, dass damit der Hunger in der Welt bekämpft wird.

    Wer behauptet sowas – nie wieder Welthunger, dank GMOs ? Dafür hätte ich gern mal ein Zitat, dass belegt das dies die aktuelle Sicht der Grünen Gentechnologie ist.

    Monsanto (ja, das Wort muss hier fallen, es gibt keine monsantofreie Gentechnikdebatte auf so allgemeiner Ebene) ist der Hunger in der Welt auch ziemlich egal.

    Eine monsantofreie Debatte ist nicht nur möglich, sie ist geradezu erforderlich. Amflora hat mit Monsanto nichts zu tun, Golden Rice hat mit Monsanto nichts zutun, Fortuna hat mit Monsanto nichts zu tun- warum also bei jedem GMO gleich die Monsanto-ist-der-Teufel-Keule rausholen ? Über Software lässt sich auch diskutieren ohne Microsoft zu erwähnen. Was spielt es also z.B. für die Forschung an der Uni Rostock für eine Rolle was Monsanto egal ist, und was nicht ?

  18. #18 Joseph Kuhn
    24. Februar 2012

    Warum Monsanto: Weil der Konzern in der grünen Gentechnik nicht ganz unbedeutend ist, das Handelsblatt schrieb sogar einmal, Monsanto würde die Gentechnik dominieren – und weil der Konzern mit seinem Geschäftsgebaren die Gentechnik insgesamt in Verruf bringt.

    Ein Zitat zur grünen Gentechnik und dem Hunger in der Dritten Welt: einmal gegoogelt und man findet z.B. dieses Interview von Klaus-Dieter Jany mit Focus:

    FOCUS: Können gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel das Welt-Ernährungsproblem lösen?
    Jany: Im Prinzip ja. Entwicklungs- und Schwellenländer werden ohne diese Technologie kaum auskommen. Schließlich sind dort die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen sehr ungünstig, vom Klima bis hin zu oft extrem schlechten Böden.

    Google liefert bei Bedarf beliebig viele solcher Äußerungen. Auch hier auf scienceblogs findet man sie. Vermutlich sind Äußerungen wie die Janys nicht mal falsch, dass die grüne Gentechnik für die Dritte Welt nutzlos ist, sage ich ja auch nicht, mir gefällt nur die umgekehrte Richtung nicht, dass immer der Hunger in der Dritten Welt als Rechtfertigung angeführt wird – so zwangsläufig wie eben auch Monsanto kommt.

  19. #19 pfiffig
    24. Februar 2012

    @Joseph Kuhn
    Wieder so eine schöne Aussage.
    Monsanto ist zwar einer der größten Saatgutkonzerne der Welt (und verkaufen auch in Deutschland sehr viel klass. gezüchtetes Saatgut auch für Kleingärtner) aber es gibt noch eine Reihe anderer globaler Gegenspieler die auch sehr sehr aktiv in der GMO-Forschung und Vermarktung aktiv sind. Dir Vormachtsstellung, unter Beachtung der aufstrebenden Länder vorallem in Asien (dazu gehören auch z.B. die Philipinen) sinkt im Moment (das bedeutet der Absatz wächst von Monsanto immer noch, aber nicht so schnell wie der Markt für GMO-Saatgut)
    Desweiteren gibt es z.B. auch eine Herbizidtoleranz die mittels klass. Züchtung in Nutzpflanzen gelangt ist. Ist dies auf ihren Lebensmitteln gekennzeichnet?

    Auch gibt es klass. gezüchtete Tomaten die schon deutlich länger haltbar sind und diese kaufen sie auch ohne überhaupt dies zu Wissen. (nur nicht so lange haltbar wie die gmo-tomate)

    Meine Forderung – und ich bin klar für GMO – ist einfach die Züchtungsmethode auf das Produkt zu schreiben. Dann kann jeder selbst entscheiden was er will oder nicht. Doch damit werden die meisten Verbraucher (mehr als 90%) überfordert sein (und man würde z.B. sehen das in der Züchtung es keinen Unterschied gibt).

    Der Biomarkt wächst zwar in Deutschland, aber nahezu ausschließlich im Diskount-Bereich (importierte Bioprodukte) und für sehr arbeitsintensive Produkte. Die einen haben angeblich – laut dt. Bioverbänden – nicht die hohen Standards und andere Dinge wie Bananen kann man halt im Allgäu nicht Anbauen.

    Die Aussage von Jany lautet: Im Prinzip ja …
    Für mich bedeutet dies das durch diese zusätzliche Züchtungsmethode Nutzpflanzen gezüchtet werden können die unter nicht so optimalen Bedingungen wie sie z.B. in Deutschland vorherrschen stabile Erträge (d.h. über Jahre – unter Beachtung der guten fachlichen Praxis wie z.B. Fruchtfolge etc.) liefern können.

  20. #20 para
    24. Februar 2012

    @Joseph Kuhn

    Das Monsanto der größte Konzern ist bezweifelt ja niemand, nur hat dieser eben nicht überall seine Finger im Spiel. Syngenta und BASF, sowie Forschung an Universitäten haben mit Monsanto nichts zu tun. Allein die Reduzierung GMO = Monsanto verzerrt unnötig jede Diskussion.
    Zu den Zitaten– über Google finde ich auch eine Menge– nur eben überweigend von der “Dagegen-Fraktion” wo sowas “der Industrie” in den Mund gelegt wird. Wenn ich “gmo Welthungerproblem” google, ist jedoch der erste Treffer das mpi für Pflanzenzucht Köln mit dem Kommentar (aus dem faq)

    Als eine Säule im Kampf gegen den Hunger setzen die Vereinten Nationen (UN) auf den Einsatz der Grünen Gentechnik. Die Grüne Gentechnik wird das Welthungerproblem jedoch nicht allein lösen können.

    Hervohebung durch mich

    Die Aussage, dass man mit GMOs das Hungerproblem lösen könne bedeutet ja auch nicht zwingend das es “nur” der GMOs bedarf und alle werden satt.

  21. #21 Joseph Kuhn
    25. Februar 2012

    @ Para: Ihr Argumentationsstil ist etwas para-logisch. Sie wollten ein Zitat, das die Fürsprache für die grüne Gentechnik mit dem Welthunger in Verbindung bringt. Das habe ich Ihnen gegeben. Sie halten mir nun ein Zitat entgegen, wonach die grüne Gentechnik das Welthungerproblem nicht alleine lösen wird. Dem stimme ich zu. Was wollen Sie damit also sagen? Dass mein Ausgangspunkt richtig ist? Dass unklar ist, welchen Beitrag die Gentechnik für die Bekämpfung des Hungers in der Dritten Welt leisten kann? Dass man im Internet jede Meinung findet?
    Ausgangspunkt meiner kleinen Polemik zur Methusalemtomate und dem Welthunger war übrigens die Anspielung hier bei Stefan Neustadt· 24.02.12 · 13:38 Uhr:

    Sie muss dafür sorgen, dass 2050 geschätzt 9,5 Mrd. Menschen ernährt werden. Die grüne Gentechnik ist nicht die Lösung aller Fragen. Aber eine Lösung bestimmt.

    Wie gesagt, in der allgemeinen Form wird das sogar stimmen. Aber ob sich damit die Methusalemtomaten begründen lassen, oder Monsantos Mais?

    Dito zum Thema Monsanto und andere Konzerne: Wer hat je behauptet, dass die BASF nicht existiert? Vielleicht existiert Bielefeld nicht, aber an der Existenz der BASF habe ich keinen Zweifel. Da habe ich sogar Hörmannsches Erlebniswissen.

    @ Christian Reinboth: Ein Kommentar verwies auf einen Antrag der CDU und SPD zur Gentechnik in Thüringen. Wie bewerten Sie diesen Antrag?

  22. #22 pfiffig
    25. Februar 2012

    @Joseph Kuhn
    Was ist Monsanto Mais?
    Was ist an diesem so schlimm an diesem und wie unterscheidet sich dieser von dem Mais der legal in Deutschland (auch viel dekalb Mais) angebaut wird im Hinblick auf Nachbau?

  23. #23 Spoing
    25. Februar 2012

    Die Kritik daran, dass die Firmen damit werben das Welthungerproblem zu lösen, kann ich nicht teilen. Die Solarbranche zum Beispiel wirbt ja auch damit, dass sie den Klimawandel stoppt. Das stellt dann keiner das so hin, als würden die Behaupten die Alleinlösung zu sein.
    Sicher ist das grenzwertig mit Horrorszenarien Werbung zu machen, doch warum wird das ausschließlich bei den “bösen” kritisiert?

  24. #24 Joseph Kuhn
    25. Februar 2012

    @ pfiffig:

    Was ist Monsanto Mais?

    z.B. MON863.

    Was ist an diesem so schlimm an diesem

    Habe ich das gesagt? Die Risikodebatte muss ich Fachleuten überlassen. Meine Frage wäre eher, wer hat was davon. Bei Ertragsvorteilen von 5% (so die Aussage bei Wikipedia z.B. für die USA, wäre in Deutschland vermutlich ähnlich) wird der vielzitierte Verbraucher nicht viel sparen. Was soll mich also motivieren, in dieser Debatte für den Genmais Partei zu ergreifen? Analog Amflora: Wird dadurch mein Papier wirklich besser oder billiger?

  25. #25 cydonia
    25. Februar 2012

    MON 863 ist ein gutes Beispiel. Auch deswegen, weil man die Risikodebatte mitnichten den Fachleuten überlassen muss, sondern durchaus in der Lage ist, sich eine Menge Informationen zu holen, wenn man weiß, wie man bei sowas vorgeht.
    Es geht bei diesen, wie bei anderen Maissorten auch, nie nur um eine Ertragssteigerung, sondern hauptsächlich um die Reduzierung des Pestizideinsatzes. Was beim Einbau der Bacillus thuringiensis-Sequenzen aber unterschätzt wurde ist die rasante Anpassung des Maiszünslers und anderer Insektenarten. Da war man etwas zu blauäugig.
    Ich möchte nochmal betonen, dass ich sehr dafür bin, die Gentechnik mit all ihren Facetten genau im Blick zu behalten, aber vor allem zu verstehen, was da genau und warum gemacht wird. Die Kritikpunkte habe ich immer sehr ernst genommen, musste aber, selbst vor einigen Jahren noch erheblich kritischer eingestellt, feststellen, dass unglaublich viel mit heißer Luft und Pseudoargumenten in gentechnikkritischen Kreisen hantiert wird.
    Als dann bei MON 863 immer wieder auf eine angeblich nachgeweisene blutschädigende Wirkung bei Ratten verwiesen wurde, die Studie sich aber bei genauerer Betrachtung als nicht im geringsten Aussagekräftig entpuppte(die Datenlage ist ungefähr so klar, wie beim vermuteten Zusammenhang zwischen Impfung und Autismus), wurde ich skeptisch und habe weiter gesucht, nur um letztendlich festzustellen, dass immer die gleichen Gerüchte weitergereicht werden, die keiner halbwegs seriösen Recherche standhalten.
    Kurzum, ich habe die Nase gestrichen voll, und hätte gerne irgendwelche gestützte Fakten, die sich nicht als Gerücht entpuppen.
    Und die Ahnungslosigkeit der radikalen Gegner ist in allen Bereichen bisweilen so erschreckend, dass ich geneigt bin, die ganzen Bedenken samt und sonders in die Tonne zu treten, was aber sicherlich auch nicht sinnvoll wäre.
    Lasst uns doch faktenbasiert diskutieren, Herrgott nochmal!

  26. #26 pfiffig
    25. Februar 2012

    @ Joseph Kuhn
    5% sind bei einer Jahresproduktion von 333.010.910 tonnen (unter der annahme das in der USA nur GMO-mais gebaut wird – was nicht der Fall ist, doch die anderen Anbauländer habe ich der Einfachkeit weggelassen) so ca. 16 millionen tonnen. Diese Menge muss nicht, vorallem im Hinblick auf die Bioethanolprod. – egal wie man dazu steht – zusätzlich produziert werden.
    Effekt sind keine günstigere Nahrungsmittel sondern der Preis kann in etwa auf ähnlichem Niveau bleiben.

    Analoges gilt für DE. da Mais bisher die beste Pflanze für die Biogasproduktion ist,(wieder egal ob man dafür oder dagegen ist, tatsache die Dinger gibt es und sie haben auch für ca. 20 Jahre Bestandsschutz) kann hierdurch der Flächenbedarf minimiert werden.
    Effekt wäre hier uU ähnlich, denn es könnte hierdurch mehr Fläche für andere Lebensmittel oder auch extensivierung zur Verfügung stehen.
    Auch hier kann wieder gelten es muss nicht günstiger werden sondern der Preisanstieg könnte hierdurch verlangsamt werden.

    Beim Papier sind es ähnliche Effekt (Einspaarung von z.B. Schwefelsäure)

    Doch für Menschen die keine GMO wollen, wäre es mE das beste dies einfach aufs Produkt zu schreiben, wobei sie immer noch erklären müssten weshalb tilling gut und gmo böse ist.

  27. #27 cydonia
    25. Februar 2012

    Nachtrag: Und 5% Ertragssteigerung wäre nicht nur bei geringerem Pestizideinsatz eine ganze Menge. Ein solches Resultat in überschaubarer Zeit bei klassischer Züchtung bei den heutigen Hochleistungssorten zu erhalten ist kaum möglich.
    Gentechnik ist kein Wundermittel, aber eben auch kein Teufelszeug. Ist es wirklich so schwer ein neuen Technologie vorurteilsfrei gegenüberzutreten?
    Ich geh jetzt mal mit meinem Handy Eier kochen. Ich hab Hunger……

  28. #28 Jürgen Schönstein
    25. Februar 2012

    @Steffen Hentrich @pfiffig
    Verbraucher kaufen nicht nur nach dem Preis. Und nicht mal nur nach der Qualität, die bei Lebensmitteln immer auch eine Rolle spielt; viele Verbraucher achten auch auf Herstellungsmerkmale (Beispiel: Fair Trade), und zahlen dafür sogar bereitwillig einen Aufschlag. Und so viel billiger sind die GMO-Lebensmittel (die in den USA, wo ich lebe, ja längst auf dem Markt sind) wirklich nicht, dass dadurch ein signifikanter Einkommenseffekt beim Verbraucher entsteht. Da wirken sich beispielsweise die Transportkosten, oder die Grundtstückspreise (=Ladenmiete) um ein Vielfaches stärker aus.

  29. #29 Joseph Kuhn
    25. Februar 2012

    Gentechnik ist kein Wundermittel, aber eben auch kein Teufelszeug.

    Komisch, ich dachte, so in etwa hätte ich mich positioniert. Trotzdem würde ich gerne auf die Methusalem-Tomate verzichten. Der Verzehr dieser Produkte gehört ja hoffentlich nicht zur vorurteilsfreien Sicht auf die Gentechnik. Wer will, darf sie von mir aus gerne essen.

    Eine andere Frage: Springt nur bei mir der Browser hier ständig an den Seitenanfang (eventuell zu den Werbebannern)?

  30. #30 cydonia
    25. Februar 2012

    @Joseph Kuhn
    Der Kommentar war ja nicht direkt an Sie gerichtet. Ich habe ihn lediglich nochmal zum Anlass genommen, meine Position zu bekräftigen.
    Die 5% waren aber durchaus an Sie gerichtet: Was würden Sie sich denn erwarten?
    Und ja, der Browser stimmt, wobei ich aber auch hier vorsichtig wäre, eine Verschwörung der Werbeindustrie zu vermuten.

  31. #31 cydonia
    25. Februar 2012

    Verzeihung, der Browser lässt springen wollte ich sagen…..

  32. #32 rolak
    25. Februar 2012

    Die Frage ist etwas schwierig zu beantworten, Joseph, schon deswegen, weil keinem klar sein kann, ob es nur bei Dir nicht funktioniert. Hier zumindest springt er nicht ständig im Sinne von ‘sporadisch und ohne rechten Grund’ an den Seitenanfang, allerdings ständig im Sinne von ‘nach jedem Kommentar posten’.

  33. #33 Joseph Kuhn
    25. Februar 2012

    Verschwörung der Werbeindustrie

    … oder die Bielefeld-Verschwörung 😉

  34. #34 wereatheist
    25. Februar 2012

    Wollte einen Kommentar schreiben, aber die bekloppte Reklame, die immer alles auf sich ziehen möchte, macht alles kaputt

  35. #35 wereatheist
    25. Februar 2012

    Hoffe, diese pestilenzialische Reklame wird nie wieder auftauchen. Ich werde niemals bei euch einen Flug buchen!!!!

  36. #36 wereatheist
    25. Februar 2012

    Soo… adblock installiert und los gehts.
    Ich teile die Kritik dass bisher der Endverbraucher in Industrieländern nichts positives von der grünen Gentechnik hatte.
    Und das Patentrecht in den U.S.A. ist einfach kaput.
    Sortenrecht ist noch etwas fieser, aber wenigstens gewährt es kein Monopol auf ganze Gattungen/Familen etc.

  37. #37 Christian Reinboth
    26. Februar 2012

    Oha – jetzt habe ich das Problem mit der Werbung auch. Das nervt in der Tat. Werde am Montag dazu mal die Redaktion anschreiben.

  38. #38 rolak
    26. Februar 2012

    Dann nehme doch (nicht nur) solange AdBlock oder etwas Deinem browser entsprechendes – oder steht hier wer auf die Dauerwerbung?
    Kleiner Test: Mit firefox läßt sich auch ohne AdBlock diese Seite betrachten.

  39. #39 Joseph Kuhn
    26. Februar 2012

    Bei Mozilla ist adblock ganz schnell installiert. Dann springt erst mal nichts mehr.

  40. #40 Joseph Kuhn
    26. Februar 2012

    … jetzt war “rolak” schon wieder schneller. Langsam wird das lästig 😉

  41. #41 rolak
    26. Februar 2012

    Ok, dann installier ich jetzt das thunderbird-addon ‘waad ens e minüütche’ für die Kommentarbenachrichtigung :-)

    Allerdings kam wereatheist zuerst damit. Komischerweise ists bei mir -wie erwähnt- mit abgeschaltetem AdBlock immer noch sprungfrei – die durch die Ecke rechts oben glibbernde Werbung ist allerdings wahrlich spooky.

  42. #42 Spoing
    26. Februar 2012

    Also zur Werbung kann ich, wie von whereatheist schon benannt, nur Addblock plus für alle Firefox Nutzer empfehlen. Ich sehe hier auf der ganzen Seite keine Werbung.

    Eigentlich füge ich für die meisten seriösen Seiten dann Ausnahmeregeln hinzu, weil Werbung ja durchaus auch eine Daseinsberechtigung hat.
    Hier allerdings habe ich sie dann wieder abgestellt weil das Niveau der Werbung absolut unerträglich war, (Stand vor etwa 2 Monaten) auf jeden Fall für eine Seite welche einen gewissen Anspruch vermitteln will!

    Ist zwar jetzt komplett OT, aber die Werbung hatte mich hier auch schon mal richtig aufgeregt, so das ichs hier einfach mal los werden musste.

    Zum Thema gehts bei mir gleich drüben bei Geo Graffitico weiter sobald ich das durch habe.
    (Denn Gentechnik ist ein interessantes Thema, zu den man in der breiten Öffentlichkeit leider nichts mitbekommt außer ein paar Panik-Flyer)

  43. #43 Kesselflicker
    3. März 2012

    @ cydonia
    Ich weiß was ein Gen ist.