Kommentare

  1. #1 Spoing
    26. November 2012

    Ich habe da spontan nichts gefunden, vll weiß ja jemand hier ob es so was gibt.
    Gibt es eine so etwas wie einen jährlichen oder kumulierten*1 Co2 Ausstoß der einzelnen Länder?
    Mich würde nämlich mal interessieren was so die USA Anfang des des letzten Jahrhunderts oder Deutschland kurz vor den ersten Weltkrieg so emittiert haben. Bzw. auch was die einzelnen Länder insgesamt ausgestoßen haben.
    Zum einen fände ich es interessant um einen jetzigen Vergleich mit Indien China etc. zu ziehen. Zum anderen würde ich auch gerne wissen, mit wie viel “Altlasten” wir im Prinzip aus der Industrialisierung etc. insgesammt gestartet sind.
    *1 Ich weiß noch nicht mal ob man das Wort hier so benutzen kann. Vll finde ich ja deshalb nichts. Ich hoffe man kann erahnen was ich meine.

    Ach und wenn ich schon mal dabei bin. Irgendjemand eine gute Veranschaulichung für eine Tonne Co2?
    Irgendwie kann ich die nämlich in keinster Weise einordnen. Ich versuche mir die Gigatonnen immer grob in Volumina vorzustellen oder hangel mich an den Werten für Verbrennungsmotoren entlang. Aber wirklich weiter als, wow die Zahlen sind groß bringt mich das irgendwie nie.

  2. #2 Dr. Webbaer
    26. November 2012

    Eine schlichte Sicht.

    MFG
    Dr. W

  3. #3 Dr. Webbaer
    26. November 2012

    @spoing
    Bemühen Sie sich hier und anderswo, beachten Sie den Kohlenstoff-Kreislauf, betrachten Sie die historischen Werte als grob geschätzt, nehmen Sie die atmosphärische CO2-Konzentration zK, beachten Sie den “Schuldfaktor”, der dem anthropogen “zusätzlich” ausgestoßenen CO2 zugemessen wird, beachten Sie andere Faktoren, nehmen die Theorie mit dem anthropogenen CO2-Ausstoß das Klima betreffend nicht als stabil an, beachten Sie politische Interessen und Kollektivismen wie das Postreligiöse.

    Dazu käme noch das wissenschaftlich Neue an der Klimamodellierung, nämlich die IT-basierte Modellierung eines hoch komplexen Systems (hat man noch nie zuvor gemacht), das Ingenieurshafte, nicht Falsifizierbare.

    Und mögliche Workarounds im Auge behalten, das sog. Geoengineering, als Alternative zu dem von vielen gewünschten industriellen Rückbau.

    Zudem wollen wir Developing Countries ja auch nicht kleinhalten. Alle dbzgl. Versuche werden grandios scheitern.

    Betrachten Sie auch die hiesige Visualisierung als auf “Mickey Mouse”-Niveau.

    Dann kann man weitersehen…

    MFG
    Dr. W

  4. #4 MJ
    26. November 2012

    @ Spoing

    http://www.guardian.co.uk/environment/datablog/2009/sep/02/co2-emissions-historical

    So viel wie eine Tonne Stahl ho, ho, ho, ho, ho,…

  5. #5 MJ
    26. November 2012

    @ Spoing

    Sorry, ich habe mich ueber meinen dummen Scherz so gefreut, dass ich den falsche Link gesetzt habe. Vielleicht hilft Ihnen das weiter:

    http://cdiac.ornl.gov/trends/emis/tre_coun.html

    Alles ueber das global carbon project, hier:

    http://www.globalcarbonproject.org

  6. #6 Dr. Webbaer
    26. November 2012

    Wichtiger als die Klimatologie zu verstehen, ist vermutlich für die junge, noch nicht hinreichend abgefeimte Kratt zu verstehen, um was es in Doha geht.

    Und da geht es nicht um die Sache, sondern darum, was i.p. “Schuldablass” Interessierte zu zahlen bereit sind um innenpolitisch Handhabe zu erhalten, die rezitatorisch eben innenpolitisch brauchbar ist.

    MFG
    Dr. W

  7. #7 wereatheist
    bald bärenloses Bärlin
    26. November 2012

    @Spoing: 1t CO2 sind bei Normalbedingungen etwa ein Würfel von 8m Kantenlänge. Zwei 100m² Neubauwohnungen komplett voller Gas.

  8. #8 wereatheist
    26. November 2012

    Wichtiger als die Klimatologie zu verstehen, ist

    zu verstehen, dass ´Dr. Webbaer´ die Klimatologie als politischen Gegner betrachtet. Wenn man diesen Gegner besiegt, oder wenigstens in Schach hält, hat man sozusagen die Realität widerlegt. Postmoderne von rechts.
    Sehr interessant.

  9. #9 Dr. Webbaer
    26. November 2012

    zu verstehen, dass ´Dr. Webbaer´ die Klimatologie als politischen Gegner betrachtet.

    Das wäre wieder “Mickey Mouse”.

    MFG vom rechten Rand,
    Dr. W

  10. #10 wereatheist
    26. November 2012

    Ich glaube niemandem, der Probleme mit komplizierten Modellen vortäuscht, aber ansonsten v.Hayek/v.Mises /M.Friedman verehrt oder zu Ayn Rand , .. wixt

  11. #11 wereatheist
    26. November 2012

    mickey mouse war sowieso die inkarnation des sauberen kerlchens, des besonders guten faschisten. es lebe donald!

  12. #12 wereatheist
    entenhausen
    26. November 2012

    @´Dr.Webbaer´: so als Soziopath hat man natürlich Schwierigkeiten, die anderen zu verstehen, wenns nicht um Ausbeutung geht :) Es Wird Ein Ende Haben. ok?

  13. #13 Spoing
    26. November 2012

    Erstmal Danke für die Links. Ist ja schon Peinlich das ich “Länderliste Co2″ bei Wikipedia nicht gefunden habe.
    Die CDIAC ist auch sehr informativ und eigentlich genau das was ich gesucht hatte.

    Zu den Vergleichswert. In m^3 hab ich mir das auch schon öfter mal umgerechnet. Hatte mir auch mal nen Wert rausgesucht was bei nen Wirkungsgrat von 1 für nen Liter Benzin eine Menge an Co2 raus käme. Nur irgendwie ist das alles extrem unbefriedigend für mich. Ich bin selber angehender Maschinenbauer hab somit auch schon ordentlich mit Gasen rechnen dürfen. Nur irgendwie könnte ich nie sagen ob 50*10^9 Tonnen Co2 jetzt realsitsch für den Weltverbrauch 2012 wäre oder ob ich da völlig fehldimensioniert hätte.
    Ich glaube ich werde mir das mal über die Tonnen pro Person und Jahr versuchen herzuleiten. Da kann ich mir das dann ein Bischen über Verbrauch Deutschland/China/USA/Welt etc. merken und dann auch in etwa herleiten was zu welchen Lebens/Technischen Standard nötig/möglich ist.
    Aber ich merke gerade ich führe hier eigentlich ein Selbstgespräch :-D Naja ich lasse es einfach mal stehen.

  14. #14 wereatheist
    27. November 2012

    `Selbstgespräch´ vs. Daten ist ja eigentlich sehr empfehlenswert :)

  15. #15 Andreas
    27. November 2012

    Klimapolitik, ungefähr so erfolgreich wie König Knut der Große, der seinen Thron an einen Strand transportieren ließ, wo er den Gezeiten befahl, innezuhalten.

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