Rathaus

Ende Februar fand an der Hochschule Harz die – teilweise von mir mitorganisierte – Jahresfachtagung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt statt, auf der in diesem Jahr die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Museen, Galerien und Denkmäler im Vordergrund standen. Eigentlich wollte ich über die Ergebnisse dieser Tagung auch hier im “Frischen Wind” berichten – allerdings kamen…

Auf den ScienceBlogs wird ja häufiger – wenn auch eher selten hier im „Frischen Wind“ – über vermeintlich „alternative“ medizinische Lehren diskutiert, darunter auch über die Homöopathie, die primär auf den ab 1796 veröffentlichten Ideen von Samuel Hahnemann basiert. Hahnemann war unter anderem davon ausgegangen, dass Erkrankungen nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ durch den Einsatz von Mitteln…

In wenigen Jahren – am 01. August 2014 – wird sich zum hundertsten Mal ein Ereignis jähren, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend geformt hat – der Beginn des Ersten Weltkriegs. Anlässlich dessen arbeitet die EU-Kulturdatenbank Europeana an einer Erfassung zeitgeschichtlicher Dokumente – an der sich jeder Interessent beteiligen kann.

…und zwar von Wernigerode gen Süden. Empfänger ist Kommentator Olli, der Sonntag knapp als erster eines der unbekannten Exponate aus dem Harzmuseum in Wernigerode korrekt identifizieren konnte: Die Klepper, ein Instrument aus der katholischen Liturgie.

In den Archiven von Museen gibt es immer wieder Gegenstände oder Geräte, die von den Kuratoren nicht richtig zugeordnet werden können. Das Wernigeröder Harzmuseum hat zum heutigen IX. Museumsfrühling ausnahmsweise einmal seine “Asservatenkammer” geöffnet, und präsentiert eine Reihe unbekannter Exponate. Das Beste: ScienceBlogs-Leser dürfen mitraten – und zu gewinnen gibt es einen echten Saurierzahn!

Nachdem sich Ende letzten Jahres ein nicht geringer Anteil der ScienceBlogs-Leserschaft bei Florian als Brotkasten-Fans geoutet hat (war übrigens auch mein erster Rechner und steht heute noch bei uns im Keller), wollte ich euch diesen Schnappschuss aus dem Keller des Wernigeröder Museums für Luftfahrt und Technik nicht vorenthalten…

Während Ali im Zoon Politikon über die politische Dimension der Unruhen in Ägypten schreibt, von meiner Seite nur ein kurzer Hinweis auf einen Bericht von Dr. Zahi Hawass, dem Chef-Archäologen des Landes, über die Zerstörungen im Nationalmuseum von Kairo.

Vor etwa 200.000 Jahren tummelte sich eine afrikanisch anmutende Großfauna um einen See im heutigen Geiseltal und hinterließ dort einen fossilen Schatz, der noch bis zum Januar 2011 im Rahmen der Ausstellung „Elefantenreich” im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gezeigt wird. Einige Impressionen und eine Besuchsempfehlung.

Während meines Urlaubs im schönen dänischen Städtchen Ribe hatte ich die Gelegenheit, das eine oder andere dänische Museum zu besuchen – und war bass erstaunt darüber, dass man in Dänemark offenbar andere Vorstellungen davon hat, was ein “Museum” bieten soll.

Welche Bedeutung wird das Internet zukünftig in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit von Museen einnehmen? Sollten Museen auf Twitter oder Facebook vertreten sein? Und kann ein virtueller Museumsbesuch in naher Zukunft das authentische Museumserlebnis ersetzen?

Das Bild des sich ans Ohr greifenden Reporters in den Abendnachrichten dürfte jedem mittlerweile vertraut sein. Wie aber hat man sich als Korrespondent beholfen, als es den “Knopf im Ohr” noch nicht gab…?

Die schrittweise Entdeckung des Web 2.0 durch Museen und Galerien hat dazu geführt, dass sich inzwischen zahlreiche digitalisierte Exponate in der Online-Bilddatenbank Flickr finden. Hier kann man Ausstellungen virtuell besuchen und faszinierende Museumswelten entecken.