Mars

Ein Marsprogramm kostet viel Geld, politischen Willen – und möglicherweise auch Leben. Reicht es nicht, wenn der Planet nur von Sonden erkundet wird? Hat die Menschheit vor einer Marsmission nicht drängendere Probleme – Armut, Terrorismus, Umweltschutz, Klimawandel – zu bewältigen? Eine bewegende und wirklich äußerst hörenswerte Antwort auf diese – oft gestellten – Fragen kommt…

Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Sternwarte Sankt Andreasberg (deren Crowdfunding-Projekt bei Sciencestarter übrigens erfolgreich abgeschlossen wurde – vielen Dank allen ScienceBlogs-Leserinnen und -Lesern, die sich daran beteiligt haben) bekomme ich regelmäßig tolle Astro-Aufnahmen von Mitgliedern des Sternwarten-Vereins zugeschickt, von denen einige Highlights – z.B. diese Aufnahmen von Cirrus- und Sichelnebel oder diese Fotos vom Venustransit 2012…

Mit Neil Armstrong ist einer der stillsten und zugleich größten Helden unserer Zeit von uns gegangen. Die lesenswerten Kommentare meiner Mit-ScienceBlogger möchte ich an dieser Stelle nur noch durch die Original-TV-Übertragung der Mondlandung ergänzen.

Im Fahrwasser der überaus erfolgreichen Marsmission Curiosity (von der es auf den Scilogs gerade zwei großartige Videos zu sehen gibt) wurde in der Presse wieder mal die Debatte “Ist Raumfahrt nicht Geldverschwendung?” aufgewärmt. Zu diesem Thema bin ich über ein schönes Zitat aus dem Jahr 1997 gestolpert, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.

Erwachsene Menschen bei der NASA wie kleine Kinder jubeln und weinen zu sehen, gibt mir stets das Gefühl, dass es für die Menschheit doch noch eine Hoffnung gibt. Wer sich heute ebenfalls den NASA TV-Livestream zur Curiosity-Landung angesehen hat, weiß wovon ich spreche. Was für ein Gänsehaut-Moment, was für ein enormer Erfolg für die Raumfahrt.

Einen – wie ich finde – recht netten PR-Gag hat sich die NASA für die letzten beiden Shuttle-Flüge ausgedacht: Wer bei faceinspace.nasa.gov seinen Namen und ein Foto einstellt, ist bei einer der beiden Missionen – zumindest digital – mit dabei.

Ein Muss für jeden Raumfahrt-Fan ist diese knapp dreieinhalbminütige Zeitraffersequenz der Vorbereitung des Shuttles Discovery auf seine finale Mission. Absolut faszinierend.

Die LCROSS-Mission, die heute ihren (hoffentlich von Erfolg gekrönten) Abschluss findet, hat – wie fast jedes größere NASA-Vorhaben – zahlreiche Verschwörungstheorien beflügelt. Vom Nuklearschlag gegen Aliens bis hin zur Gezeitenmanipulation ist alles dabei.

Ich bin verwirrt: Noch vor ein paar Tagen hieß es aus den Reihen der Grünen, man sei deshalb gegen die bemannte Raumfahrt, weil das Geld in der unbemannten Raumfahrt besser angelegt sei. Inzwischen wird jedoch auch die unbemannte Raumfahrt heftig kritisiert – und das mit teilweise hanebüchenen Argumenten.