Wissenschaft
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Dem geneigten Kishon-Leser dürfte die Figur des Steuerinspektors Fischbaum vermutlich bestens bekannt sein. Besagtem Herrn Fischbaum gelingt es zur großen Verblüffung seiner Vorgesetzten immer wieder, durch die scheinbar zufällige Ansprache beliebiger Passanten oder auch das ebenso zufällige Anklopfen an Wohnungstüren reuige Steuersünder aufzuspüren. Was seine Dienstvorgesetzten – und auch Fischbaum selbst – einem schon übernatürlich…
Da der eigene Nachwuchs stetig näher rückt, sind meine Frau und ich heute mal durch diverse Läden getourt, um die noch fehlenden Fläschchen, Zahnungshilfen und Wickelunterlagen zu besorgen. Bei der Gelegenheit habe ich mir gleich mal in der “Spielend lernen”-Abteilung eines großen Magdeburger Kaufhauses einen Überblick des aktuellen Warenangebots für angehende Naturforscher/innen verschafft. Und siehe…
Hier im „Frischen Wind” und anderswo auf den ScienceBlogs wurde ja bereits häufig über Öffentlichkeitsarbeit in der Wissenschaft diskutiert: Wie viel Pressearbeit sollten Forscher betreiben? Wie baut man die Medienarbeit für ein Forschungsprojekt oder ein Institut auf? Diesen und vielen anderen Fragen möchte ich mich im Rahmen eines neuen Blog-Projekts widmen – gemeinsam mit einem…
Anfang Februar hatte ich ja darum gebeten, die zwei von mir beim Zukunftsdialog der Bundesregierung eingereichten Vorschläge “Freier Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung (Open Access)” sowie “Verbesserung der prekären Arbeitssituation vieler Nachwuchswissenschaftler” durch Stimmen und Kommentare zu unterstützen. Diesen Sonntag endet nun der Online-Bürgerdialog – höchste Zeit für ein vorläufiges Fazit.
Heute ist es also gestartet, das “politische Experiment” der Bundesregierung mit dem schönen Titel “Zukunftsdialog”. Über die Onlineplattform dialog-ueber-deutschland.de können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 15. April Vorschläge für die politische Zukunftsgestaltung einreichen und debattieren. Eine gute Gelegenheit, um die Themen “Open Access in der Wissenschaft” und “prekäre Arbeitsverhältnisse für Wissenschaftler” mal wieder…
Na – wer von euch hat auch so eine Sammlung im Arbeitszimmer?
Zum Jahresende stelle ich von meiner Seite nochmal einen längeren Blogpost zur Diskussion. Es geht mir um die Frage, wie eine gute „wissenschaftliche” Pressemitteilung aufgebaut sein muss – und über welche Outlets man als Wissenschaftler überhaupt Pressetexte veröffenlichen kann und sollte.
Was unterscheidet einen guten von einem weniger guten, einen erfolgreichen von einem weniger erfolgreichen Förderantrag? Wie bekomme ich heraus, welches Förderprogramm bestmöglich zu meinem Projekt passt – und wie viel Sinn macht es, eine Projektidee zu modifizieren, damit sie den Anforderungen eines bestimmten Programms entspricht?
Religionswissenschaftler, die sich mit dem Islam befassen müssen zukünftig ebenso auf ihre Worte achten, wie etwa Politologen, die sich zur israelischen Sicherheitspolitik äußern oder Soziologen, die migrantische Millieus erforschen. Äußern sie sich nämlich falsch, landen sie auf der “Anklageliste” eines neugegründeten Internetportals.
Ich bin nicht nur ein großer Freund der Wikipedia, sondern beteilige mich dann und wann gerne auch am Ausbau von Artikeln. Gelegentlich verzichte ich jedoch auch darauf, weil ich ein ganz spezifisches Problem befürchte, zu dem mich eure Meinung interessieren würde.
Eigentlich wollte ich mich zu den ganzen Plagiats-Affären erst mal nicht mehr äußern, da eigentlich schon alles geschrieben wurde und es mit DE PLAGIO inzwischen ja sogar ein Scilogs-ScienceBlogs-Blogprojekt zur Thematik gibt. Beim gestern entschiedenen Fall von Jorgo Chatzimarkakis geht mir allerdings eine Frage nicht mehr aus dem Kopf…
Mit dem Plagiatsfall zu Guttenberg (“der Druck durch die Familie”) scheint ja eine Art Damm gebrochen worden zu sein: Jorgo Chatzimarkakis (“falsche Zitierweisen”), Matthias Pröfrock (“höchst unangenehme Situation”) und Silvana Koch-Mehrin (“die Uni hat nicht genau genug geprüft”). Bei alldem brennt mir vor allem eine Frage unter den Nägeln…